AVC Audio-Video-Communication Service GmbHLiquidiert

22043 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 48218
Eingetragen
16.9.1991
Branche
Reparatur und Instandhaltung von Geräten der UnterhaltungselektronikReparatur und Instandhaltung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren GerätenReparatur und Instandhaltung von elektronischen und optischen Geräten
Gegenstand
die Ausführung von Reparaturleistungen an Produkten aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik (Audio- und Videotechnik), der Kommunikationstechnik und der elektronischen Datenverarbeitung. Durchführung von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen in diesen Bereich einschließlich der Aus- und Fortbildung von Sicherheitsbeauftragten.

Historie

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Management

NameRolle
Peter Kreutzer
seit 22.8.2013
Prokura
Joachim Swazinna
seit 17.1.2012
Prokura
Michael Paul Schmehr
seit 5.11.2007
Geschäftsführer
Torsten Herbst
seit 20.6.2006
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

AVC Audio-Video-Communication Service GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

BILANZ



AKTIVA

31.12.2014
Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

442.545,00

407.780,00

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

235.000,00

151.100,00

II. Sachanlagen

207.545,00

256.680,00

B. Umlaufvermögen

2.552.598.,97

2.353.799,05

I. Vorräte

503.689,61

467.308,22

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1.584.578,79

1.804.922,59

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

464.330,57

81.568,24

C. Rechnungsabgrenzungsposten

72.136,67

190.971,28

Summe Aktiva

3.067.280,64

2.952.550,33



PASSIVA

31.12.2014
Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

878.844,22

136.588,45

I. Stammkapital

50.000,00

50.000,00

II. Gewinnvortrag

86.588,45

65.133,18

II. Jahresüberschuss

742.255,77

21.455,27

B. Rückstellungen

1.270.353,14

1.202.795,65

C. Verbindlichkeiten

918.083,28

1.613.166,23

Summe Passiva

3.067.280,64

2.952.550,33

ANHANG

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31.12.2014 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft macht von der Möglichkeit des § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB Gebrauch und stellt nur eine verkürzte Bilanz auf.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

2. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Der Zeitraum der planmäßigen linearen Abschreibung für entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte beträgt 5 Jahre.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Für Zugänge des Geschäftsjahres wurde ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode angewandt.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als EUR 150 und bis zu EUR 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie unfertige Leistungen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalbetrag oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für die Kreditrisiken werden angemessene Wertberichtigungen gebildet.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der handelsrechtlich anerkannten Teilwertmethode. Als Rechnungsgrundlagen kamen die "Richttafeln 2005 G" von K. Heubeck zur Anwendung. Folgende Annahmen lagen der Bewertung zu Grunde:

Rechnungszinssatz p.a.: 4,53 %

Gehaltstrend p.a.: 0,00 %

Rententrend p.a.: 1,50 %

Die aus der BilMoG-Umstellung resultierenden zusätzlichen Aufwendungen werden pro Jahr mit mindestens 1/15 in das außerordentliche Ergebnis eingestellt. Die Rückstellung weist somit zum Stichtag eine in folgenden Jahren zu verrechnende Unterdeckung von T€ 159 auf.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

3. Erläuterungen zur Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die Forderungen betreffen Forderungen gegen die Alleingesellschafterin.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Pensionsrückstellungen sowie Urlaubsrückstellungen.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die außerordentlichen Aufwendungen resultieren aus den Umstellungseffekten der Pensionsrückstellungen auf BilMoG. Die Verteilung der Unterdeckung wird mit 1/15 pro Jahr vorgenommen.


4. Sonstige Angaben


Konzernverhältnisse

Die AVC Audio-Video-Communication GmbH ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Sertronics AG, Birmenstorf/Schweiz.

Der Jahresabschluss 2014 der AVC Audio-Video-Communication GmbH wird in den Konzernabschluss der Sertronics AG (Lindächerstrasse 1, CH-5413 Birmenstorf AG/Schweiz) einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft verfügbar.

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2014 waren durchschnittlich 185 Mitarbeiter beschäftigt.

Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft bestellt sind die Herren Michael Paul Schmehr, Walzenhausen, Schweiz, Fernsehtechniker-Meister und Torsten Herbst, Ilsede, Fernsehtechniker-Meister.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresgewinn des Geschäftsjahres 2014 in Höhe von €742.255,77 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hamburg, den 08. Dezember 2015

Michael Schmehr und Torsten Herbst

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 08.12.2015

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