matrix technology AGLiquidiert

Nymphenburger Straße 1, 80335 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 133085
Eingetragen
8.9.2000
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Erbringung von Dienstleistungen im EDV-Bereich und Handel mit Hard- und Software.

Historie

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Management

NameRolle
Peter Bauer
seit 9.11.2020
Vorstandsmitglied
Stefan Mock
seit 9.11.2020
Vorstandsmitglied
Elmar Dr. Wefers
seit 9.11.2020
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

matrix technology AG

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht

Bericht über die Lage der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019

I. Grundlagen des Unternehmens

II. Wirtschaftsbericht

1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

2 Branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen

3 Geschäftsverlauf

4 Ertragslage

5 Vermögenslage

6 Finanzlage

7 Gesamtaussage

III. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

IV. Chancen und Risikobericht

1 Risikobericht

2 Chancenbericht

3 Finanzinstrumente

4 Gesamteinschätzung

V. Forschung und Entwicklung

VI.Vergleich des tatsächlichen mit dem prognostizierten Geschäftsverlauf

VII. Prognosebericht 2020

I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

Die matrix technology AG ist ein IT-Dienstleistungsunternehmen mit Hauptsitz in München und einem Tochterunternehmen in Temeschburg Rumänien mit einer Zweigniederlassung in Budapest in Ungarn.

Den rasanten Wandel der IT im Mittelstand als auch bei großen internationalen Konzernen begleitet die matrix technology AG seit 2000. Von der Zentrale in München aus erbringen über 200 festangestellte und freie Mitarbeiter IT-Services und IT-betriebsnahe Beratungsleistungen. Den Schwerpunkt legt die matrix technology AG in den effizienten Betrieb unternehmensrelevanter IT-Systeme sowie in die kompetente Realisierung komplexer Outsourcing-, Cloud- und Migrationsprojekte.

In der IT-Beratung liegt der Schwerpunkt auf folgenden Themenfeldern:

Strategy Consulting: Beratung von Kunden bei der strategischen Weiterentwicklung ihrer IT - gerade im Kontext aktueller Cloud Services

Project & Transition Management: Unterstützung bei der Migration oder Transformation im IT-Infrastrukturumfeld

Microsoft & Infrastructure Consulting: Beratung zu allen aktuellen Microsoft-Technologien sowie zu Microsoft Azure

AWS & Open Source Consulting: Entwicklung von Lösungen basierend auf Open Source Software und Beratung von Kunden bei der Migration von Services in Amazon Web Services

Im IT-Serviceumfeld liegt der Schwerpunkt auf folgenden Themenfeldern:

IT-Outsourcing: Bereitstellung der benötigten IT-Services und komplette Betriebsübernahme mit dem Fokus auf anspruchsvolle Mittelständler ab ca. 100 Arbeitsplätzen

IT-Outtasking: Übernahme der Betriebsverantwortung für einzelne Infrastruktur-Komponenten mit Schwerpunkt OS und Middleware in großen IT-Infrastrukturen

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Die deutsche Wirtschaft befindet sich seit einigen Jahren in einer sehr guten Verfassung. Im Jahr 2019 ist das Bruttoinlandsprodukt um preisbereinigt 0,6 Prozent gewachsen und damit das fünfte Jahr in Folge, Tendenz fallend (1,7 => 1,9 => 2,2 => 1,5 => 0,6). Die Fortsetzung der stabilen wirtschaftlichen Lage im Jahr 2020 wird nun immer abhängiger von der globalen wirtschaftlichen Entwicklung. Die Bundesregierung erwartet für das laufende Jahr eine Steigerung des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts, auf derzeit ca. 1,1% gegenüber 2019. Die Risiken, die das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung schon 2017, hinsichtlich protektionistischer Tendenzen ausgehend von der größten Wirtschaftsmacht USA, gesehen hat, sind eingetreten und haben sich eher noch vergrößert. Der Trend auf dem Arbeitsmarkt bleibt aber positiv, die Arbeitslosigkeit ist Anfang 2020 mit ca. 5% konstant niedrig geblieben. Die konjunkturellen Aussichten sind für das Exportland Deutschland, bei einem voraussichtlichen geringfügigen Anstieg (als noch vor einem Jahr) des Wachstums der Weltwirtschaft um ca. 0,4 Prozentpunkte von 3,0 auf 3,4 geringfügig besser geworden.

2. BRANCHENWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

An der Einschätzung zur Informationstechnologie vom letzten Jahr hat sich kaum was geändert. Sie gilt als Dreh- und Angelpunkt aller anderen Wirtschaftszweige und etabliert sich immer mehr auf dem Weltmarkt. Das ist die eine Seite. Die Entwicklung der Informationstechnologie als etablierter Wirtschaftszweig, der immer mehr standardisiert wird und demzufolge sich zu einer kalkulierbaren Größe entwickelt bzw. sich dem Druck des weltweiten Wettbewerbs stellen muss, ist die andere Seite. In Deutschland kommt nach wie vor der Ressourcenmangel hinzu - auch infolge einer schrumpfenden Einwohneranzahl - der einer besseren und schnelleren Entwicklung der Branche im Wege steht - solange erstrebenswerte Rahmenbedingungen für einen nachhaltigen Zuzug von Fachkräften aus dem Ausland aus Sicht der Gesetzgebung noch ausbleiben.

Insofern hat sich aus obigen Gesichtspunkten in den letzten drei Jahren in der Entwicklung der Informationstechnologie nicht viel verändert. Allerdings wächst der Druck in fast allen Unternehmen, die Digitalisierung anzugehen, falls nicht schon geschehen. Zusammen mit der IT-Security wird der notwendige Investitionsbedarf für alle Unternehmen in Zukunft weiterhin eher wachsen als abnehmen.

Digitalisierung ist definitiv als strategischer Entwicklungsfaktor unabdingbar, gleichzeitig aber bisher in den meisten Unternehmen noch immer nicht weit genug umgesetzt, wenn überhaupt. Der Nachholbedarf liegt auf der Hand. Der Bedarf an kundenspezifischen Lösungen steigt kontinuierlich. Die Auswahl des richtigen Lösungsanbieters wird aber nicht einfacher. Weitere Standardisierungen, "Managed Services", "Software as a Service", die Entwicklung in Richtung Cloud Lösungen mit der gleichzeitigen Minimierung der Sicherheitsrisiken befinden sich weitgehend im Trend. Der Wettbewerb nimmt aber stetig zu, es drängen immer mehr Menschen weltweit in dieses Technologieumfeld mit einem sehr hohen Kenntnisstand ein. Die entwickelten Industrienationen folgen diesen Trend. Auslagerungen in Schwellenländer werden zunehmen, um dem Wettbewerbsdruck standhalten zu können. Dem Preisdruck infolge Automatisierung und Standardisierung wird Beachtung geschenkt werden müssen. Es gibt nicht den einen erfolgreichen Weg. Es gibt auch keine einfachen Lösungen, dazu ist die globale Entwicklung in der IT-Landschaft viel zu komplex, dynamisch und sehr schnell. Der Schlüssel zum Erfolg wird in unmittelbarer Zukunft die Kunst sein, komplexe Anforderungen dem Einzelnen verständlich zu machen. Darauf basierende Lösungen werden unser Handeln bestimmen, um auch zukünftig erfolgreich in unserem Marktsegment zu sein.

3. GESCHäFTSVERLAUF

Der Umsatz ist gegenüber 2018 um ca. 37% auf über 36 Mio. € gestiegen. Der Jahresüberschuss konnte gegenüber 2018 ebenfalls um 52% gesteigert werden.

Den Bilanzgewinn bei einer Eigenkapitalquote von mindestens 30% im Unternehmen zu halten, wird auch für 2019 die Basis für einen gesicherten Ablauf der Geschäfte in 2020 darstellen. Notwendige Investitionen in 2020 sind damit zusätzlich abgesichert. Damit bleiben sehr gute Voraussetzungen aus eigener Kraft, die geplante Entwicklung der matrix technology AG für die Jahre 2020-2022 zu verwirklichen und gegebenenfalls infolge einer realistischen Planung auch zu überschreiten.

4. ERTRAGSLAGE

Umsatz und Ertragslage im Jahr 2019 wurden gegenüber 2018 im erheblichen Umfang übertroffen.

Der Umsatz im Jahr 2019 beläuft sich auf 36.004 T€ (Vj. 26.327 T€) und ist gegenüber 2018 um rd. 37% gestiegen.

2019 2018
Rohergebnis 21.851 T€ 17.813 T€
Personalaufwand 16.331 T€ 13.564 T€
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.694 T€ 1.817 T€
Jahresüberschuss 1.790 T€ 1.174 T€
Eigenkapitalrentabilität = Jahresüberschuss x 100 / Eigenkapital 36,15 % 28,21 %
Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss/Umsatz 4,97 % 4,46 %

5. VERMöGENSLAGE

Eine Eigenkapitalquote von größer 30 % trägt zur stabilen Lage der Gesellschaft bei und bietet eine solide Grundlage für ein weiter angestrebtes Wachstum mit den notwendigen Investitionen.

Im laufenden Geschäftsjahr 2019 haben Investitionen zur:

fortwährenden Entwicklung interner Strukturen für die Aufrechterhaltung hoher Qualitätsstandards,

Schaffung von Voraussetzungen für kontinuierliche Wachstumspositionierung,

Konsolidierung des matrix Portfolios und

Maßnahmen zum Datenschutz, Risikominimierung

weiterhin eine tragende Rolle gespielt. Die Investitionen werden aus dem erwirtschafteten Cashflow getätigt und zusätzlich mit einem verbliebenden Investitionskredit von ca. 1,1 Mio. € untermauert.

2019 2018
Anlagenintensität 8,81 % 10,99 %
Anlagendeckung 398,00 % 370,00 %
Eigenkapitalanteil 35,04 % 40,68 %
Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 5.044 T€ 3.540 T€

6. FINANZLAGE

Der erwirtschaftete Cashflow und die vorhandenen liquiden Mittel sichern weiterhin eine auskömmliche Finanzlage. Wachstum, Umstrukturierungen und Neuinvestitionen konnten aus dem erwirtschafteten Cashflow und den hierfür zurückgelegten Reserven realisiert werden. Die Finanzlage war ausreichend, um jederzeit die eingegangenen Verpflichtungen zum Fälligkeitszeitpunkt zu erfüllen. Sie wird durch folgende Kennzahlen verdeutlicht:

2019 2018
Nettoverschuldung = Fremdkapital - Flüssige Mittel (in TEUR) 2.887 T€ 2.663 T€
Liquidität 2. Grades = Flüssige Mittel + Ford. + Sonst. Verm.ggst. bis 1.J. x 100 / kurzfristiges. Fremdkapital 244 % 310%

Der aufgenommene Bankkredit von 1,1 Mio. €, um ein starkes Wachstum zu ermöglichen als auch den Cashflow aus Eigenmitteln abzusichern wird weiterhin planmäßig getilgt.

7. GESAMTAUSSAGE

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als stabil ein. Weiterhin steht die Optimierung der Umsatz- und Ertragslage als zentraler Punkt im Fokus.

III. FINANZIELLE UND NICHT FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN

Die Entwicklung finanziellen Leistungsindikatoren, Umsatz und Jahresüberschuss, sind im Abschnitt VI. dargestellt. Als nicht finanzieller Leistungsindikator besteht in der Entwicklung des Personals. Zum Stichtag 31.12.2019 beschäftigte die matrix technology AG einschließlich der beiden Vorstände 171 (Vj. 158) fest angestellte Mitarbeiter und 17 (Vj. 17) Auszubildende, Praktikanten und Aushilfen. Nicht zuletzt wegen des immer akuter werdenden Ressourcenmangels legt die matrix technology AG großen Wert auf eine stetige Ausbildung/Weiterbildung und eine eingehende Einführung von Absolventen in den beruflichen Alltag. Einer gemischten Altersstruktur sowie einer Erhöhung des Anteils der weiblichen Mitarbeiter wird weiterhin hohe Priorität zugeordnet.

IV. CHANCEN UND RISIKOBERICHT

1 RISIKOBERICHT

Das primäre Unternehmensziel der matrix technology AG ist es, durch die Erbringung von qualitativ hochwertigen Dienstleistungen in den Bereichen IT-Services und IT-Consulting für mittelständische und große Unternehmenskunden ein nachhaltiges und profitables Wachstum zu erzielen. Um dieses Ziel zu erreichen, verbinden wir etablierte Produktfelder und die Pflege gefestigter Kundenbeziehungen mit einer Expansionsstrategie zur Gewinnung neuer Kunden und zur Erweiterung unserer Geschäftsfelder mit zukunftweisenden Services und Produkten. Hierbei streben wir ein ausgewogenes Chancen-Risiko-Verhältnis an und gehen Risiken nur ein, wenn die damit verbundenen Geschäftsaktivitäten unsere Ziele unterstützen. Essentielle Grundlage für die Sicherung des Bestandsgeschäfts und das angestrebte Wachstum ist eine hohe Qualität und Effizienz der Leistungserbringung.

Das im Unternehmen etablierte Risikomanagement dient dazu, diese Strategie zu unterstützen und mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und soweit wie möglich zu begrenzen. Die Risiken werden kontinuierlich überwacht, regelmäßig bewertet und an den Vorstand berichtet. Das Risikomanagement deckt dabei alle relevanten Risikobereiche ab und betrachtet neben den operativen Risiken (IT, Prozesse, Organisation) auch finanzwirtschaftliche, konjunkturelle, rechtliche und marktbedingte Risiken.

Der Risikomanager arbeitet eng mit den Verantwortlichen der Delivery-Bereiche IT-Services und IT-Consulting sowie Sales & Marketing, Einkauf, Human Resources, dem Informationssicherheitsmanagement, Ressourcen Management und Finance (im Folgenden als "Fachverantwortliche" bezeichnet) zusammen, um die Umsetzung effektiver Strategien zur Risikominimierung zu gewährleisten. Hierbei können Risiken akzeptiert oder durch passende Maßnahmen vermieden, reduziert oder verlagert werden. Die Fachverantwortlichen sind dafür zuständig, die Risiken kontinuierlich zu überwachen und mit Unterstützung des Risikomanagers effektive Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Auswirkungen durch das Corona Virus (SARS-CoV-2), welches bereits Europa sowie Teile von Deutschland erreicht hat, nicht abzuschätzen. Die durch das Virus entstehenden gesamtwirtschaftlichen Risiken werden im Besonderen durch politische Entscheidungen geprägt sein. Neben den politischen Unsicherheiten bestehen grundsätzlich auch Risiken hinsichtlich der von unseren Kunden zugreifenden Schutzmaßnahmen.

1. Ertragsorientierte Risiken

Durch große Projekt-Vorleistungen oder Zahlungsverzüge bei Kundenaufträgen könnte es zu Liquiditätsengpässen kommen. Die matrix technology AG verfolgt das Ziel, ihre Unabhängigkeit von Kreditinstituten und Aktionären zu wahren, um ihren unternehmerischen Freiraum zu wahren. Zur Abdeckung kurzfristiger Engpässe verfügt das Unternehmen aufgrund seiner guten Bonität über entsprechende Möglichkeiten und Bankkreditlinien. Dank eines aktiven und etablierten Cash-Flow Managements konnte bisher stets eine ausreichende Liquidität gewährleistet werden, um auch nötige Investitionen und Vorleistungen zu tätigen. Mit der angestrebten Umsatz- und Ertragssteigerung nimmt der Spielraum für weitere Investitionen stetig zu.

Ein Risiko bezüglich des erwarteten Cashflows ergibt sich aus Festpreis-Werkverträgen, bei denen aufgrund von Projektrisiken die Abnahme-Meilensteine nicht termingerecht erreicht werden. Da der Cashflow vertraglich in diesen Fällen an Abnahmen durch den Kunden gekoppelt ist, kann es zu Verzögerungen kommen. Diese Risiken konnten bereits in den vergangenen Jahren durch bessere Vertragsgestaltungen mit Zwischenzahlungszielen deutlich reduziert werden. Auch bezüglich weiterer finanzieller Risiken wurde in der Vertragsgestaltung durch geeignete Regelungen verstärkt auf eine entsprechende Risikoreduzierung geachtet (z.B. durch besser abgestimmte Zahlungsziele).

2. Politische Risiken/Marktrisiken

Aufgrund der regionalen Ausrichtung des Unternehmens (im Wesentlichen die deutschsprachige DACH-Region) und des ökonomisch, politisch und gesellschaftlich weitgehend stabilen Umfelds in dieser Region sehen wir für unser Unternehmen keine signifikanten Risiken in diesem Risiko-Bereich. Entwicklungen der Finanzmärkte (niedrigste Zinsen) bieten positive Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung unseres angestrebten Kundensegments im deutschsprachigen Mittelstand.

Eine anhaltende allgemeine Unsicherheit, in der Einschätzung der globalen politischen Lage weltweit, kann jedoch mittelfristig auch negative Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit, unsere Finanz- und Ertragslage und unseren Cashflow haben. Speziell im Bereich der international tätigen Großkunden unseres Unternehmens könnte eine Negativ-Entwicklung der globalen politischen Lage nicht unwesentliche Auswirkungen auf die Auftragslage der matrix technology AG nach sich ziehen. Zur Reduzierung dieses Risikos hat die matrix technology AG auch 2019 weiter ihre Kundenbasis verbreitert, um sich speziell im Mittelstand als verlässlicher und leistungsstarker IT-Dienstleister zu positionieren und um langfristige Betriebspartnerschaften zu etablieren.

Sollten die Leistungen und Produkte der matrix technology AG nicht die aktuellen Bedürfnisse des Marktes bezüglich Leistungsumfang / Funktionalität adressieren oder preislich nicht attraktiv sein, so kann dies den Geschäftserfolg negativ beeinflussen. Um dieses Risiko zu reduzieren, bietet die matrix technology AG ein breites Produkt- und Leistungsspektrum an und verfolgt aktiv die Marktentwicklungen und Kundenbedürfnisse, um mit einem flexiblen Service-Baukasten und einer breiten Beratungskompetenz auf die Markt-Bedürfnisse zu reagieren. Die weitgefächerte vorhandene Expertise der matrix-Mitarbeiter, die Flexibilität unseres mittelständischen Unternehmens sowie ein gutes Netzwerk an Partner-Unternehmen mit spezialisierten Kompetenzen erlaubt es uns, bedarfsgerecht und schnell auf spezielle Kundenbedürfnisse einzugehen und so den Marktentwicklungen gezielt zu folgen.

3. Rechtliche Risiken

Im BaFin-regulierten Bereich sind die Themen Datenschutz und IT-Sicherheit ein wesentlicher Aspekt. Hier ist mit zunehmenden Risiken zu rechnen, weshalb hier verstärkt vorbeugende Maßnahmen zu etablieren sind.

2 CHANCENBERICHT

Digitalisierung, Big Data und Cloud-Computing haben sich im Jahr 2019 stetig weiterentwickelt. Sie erfordern weiterhin notwendige Investitionen. Es geht nicht mehr um die Frage ob, sondern vielmehr um wie. Darauf wird sich die matrix technology AG in den kommenden Jahren konzentrieren. Der bestehende ausgeprägte Dienstleistungsgedanke sowie das nachhaltig erarbeitete Vertrauen unserer Kunden werden sowohl Ansporn als auch Ausgangsbasis weiterer Maßnahmen sein, die dazu führen werden, uns weiter zu entwickeln, zu wachsen und die gesteckten Ziele zu erreichen. Globale wirtschaftliche Faktoren werden sehr wohl eine Rolle spielen, sie können und werden aber der technologischen Weiterentwicklung rund um alle Themen der IT keine unüberwindbaren Hindernisse bereiten.

3 FINANZINSTRUMENTE

Bezüglich finanzieller Risiken verfolgt das Unternehmen grundsätzlich eine ausgeprägte konservative Risikopolitik. So waren in der Vergangenheit und sind auch in der Zukunft im Unternehmen keine derivativen Finanzinstrumente im Einsatz.

4 GESAMTEINSCHäTZUNG

Angesichts unseres aktuellen Risikoprofils sind wir zuversichtlich, den Herausforderungen, die sich aus den genannten Risiken ergeben, mit einer wachsenden Kundenbasis, unserer Innovationskraft, unseren engagierten Mitarbeitern sowie unseren Risikomanagementprozessen und den bereits angestoßenen Maßnahmen auch im Jahr 2020 erfolgreich begegnen zu können.

V. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Der eingeschlagene Weg aus 2018 wurde 2019 verstärkt fortgeführt. Als Dienstleistungsunternehmen mit hohen qualitativen Ansprüchen unseren Kunden gegenüber werden standardisierte, konkurrenzfähige Service Pakete entwickelt und individuell auf die Kundenbedürfnisse angepasst. Damit wird eine Vorreiterrolle im IT-Dienstleistungsmarkt angestrebt.

VI. VERGLEICH DES TATSäCHLICHEN MIT DEM PROGNOSTIZIERTEN GESCHäFTSVERLAUF

Wie im Jahr 2018 prognostiziert ist das Jahr 2019 stark geprägt von globalen Entwicklungen. Sehr niedrige Zinsen begünstigen auf längere Sicht die wirtschaftliche Entwicklung in den Euroraum, in dem Deutschland weiterhin besonders davon profitiert. Hinzu bleibt die expansive Geldpolitik für weitere Jahre bestehen.

Das prognostizierte Wachstum in Umsatz und Ertrag wurde im Jahr 2019 weit übertroffen. In der Zielsetzung für die Jahre 2017-2019 konnte somit ein weiteres Jahr erreicht bzw. für 2018 und 2019 deutlich überschritten werden.

VII. PROGNOSEBERICHT 2020

Die gedämpfte positive Entwicklung der deutschen Konjunktur und die noch anhaltende Nachfrage deutscher Produkte, die gleichbleibende Arbeitslosigkeit und die noch anhaltenden günstigen Rohstoffpreise werden auch in 2020 ein leichtes Wachstum im Ertrag aber weniger im Umsatz ermöglichen. Ab 2021 bis 2022 ist wieder ein Umsatz und Ertragswachstum in zweistelliger Höhe geplant. Ein möglicher Unsicherheitsfaktor ist die Entwicklung der politischen Konstellation in Europa nach Brexit und der noch immer protektionistischen politischen Entwicklung in den USA. Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Auswirkungen durch das Corona Virus (SARS-CoV-2), welches bereits Europa sowie Teile von Deutschland erreicht hat, nicht abzuschätzen.

Die gesammelten Erfahrungen aus der Planung 2017-2019 bzw. den darauf basierenden Erfolg in 2018 und 2019 dienen als Basis unserer 3 Jahresplanung 2020-2022 unter der Voraussetzung eines organischen Wachstums. Unser besonderes Augenmerk liegt in der Konsolidierung und Investitionsplanung in 2020, um die folgenden 2 Jahre wieder mit 2stelligen Wachstumsraten anzugehen. Nachhaltige Ertrags- und Umsatzsteigerung bleiben im Fokus und werden mit großer Wahrscheinlichkeit erreicht. Das hierfür notwendige Rüstzeug ist zum großen Teil vorhanden. Ausschüttungen an die Aktionäre werden maximal bis zu einer 30%igen Eigenkapitalquote erfolgen, was zu einer stetigen Vergrößerung des Eigenkapitals führen wird. Die Sicherstellung der finanziellen Unabhängigkeit des Unternehmens - auch für zukünftiges Wachstum - wird weiterhin im Fokus stehen.

Die Finanzlage wird ebenfalls ohne größere Veränderungen bleiben. Der Spielraum, weitere Investitionen zu tätigen und die finanzielle Unabhängigkeit zu stärken, nimmt mit der Verbesserung der Ertragslage stetig zu.

Für 2020 wird ein Umsatz auf dem Niveau des Jahres 2019 geplant. Grund hierfür ist das Auslaufen großer Outsourcing Projekte und der Übergang in geringerer Abhängigkeit gegenüber potentieller Großkunden. Gleichzeitig wird aber die Diversifizierung unserer Kundenlandschaft erfolgen und die Anzahl der Kunden stetig ausgebaut. Die Voraussetzungen dafür wurden mit einer gesicherten Auftragslage für die kommenden Jahre von über 50 Mio. € zum 31.12.2019 geschaffen. Die beschriebene Vermögens- und Ertragslage bildet gemeinsam mit dem hochmotivierten Team die Basis zur Erreichung dieser Ziele.

 

München, den 10.03.2020

matrix technology AG

Vorstand

Franz Kessel

Martin Orlik

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 1.245.740,30 1.124.610,14
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 169.915,19 157.334,27
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 169.915,19 157.334,27
II. Sachanlagen 1.075.625,11 967.075,87
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.075.625,11 967.075,87
III. Finanzanlagen 200,00 200,00
1. Beteiligungen 200,00 200,00
B. Umlaufvermögen 12.633.588,52 8.799.274,58
I. Vorräte 53.300,00 0,00
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 53.300,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.286.440,90 5.392.069,38
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.207.195,41 5.308.072,34
2. sonstige Vermögensgegenstände 79.245,49 83.997,04
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.293.847,62 3.407.205,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten 226.979,47 274.058,77
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 26.922,00 33.510,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 14.133.230,29 10.231.453,49

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 4.952.033,47 4.161.691,93
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen 10.000,00 10.000,00
III. Bilanzgewinn 4.842.033,47 4.051.691,93
B. Rückstellungen 3.317.515,00 2.129.222,38
1. Steuerrückstellungen 603.500,00 432.756,17
2. sonstige Rückstellungen 2.714.015,00 1.696.466,21
C. Verbindlichkeiten 5.863.681,82 3.940.539,18
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.100.000,00 1.500.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 400.000,00 400.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 700.000,00 1.100.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.292.858,46 1.377.952,20
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.292.858,46 1.377.952,20
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.470.823,36 1.062.586,98
davon aus Steuern 2.439.790,04 1.031.091,14
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 21.482,74 29.876,38
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.470.823,36 1.062.586,98
Bilanzsumme, Summe Passiva 14.133.230,29 10.231.453,49

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 21.928.085,52 17.884.831,21
2. Personalaufwand 16.331.479,46 13.563.945,94
a) Löhne und Gehälter 14.313.673,93 11.853.294,95
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.017.805,53 1.710.650,99
davon für Altersversorgung 47.739,04 27.948,63
3. Abschreibungen 615.981,80 561.142,35
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.268.364,38 1.915.202,79
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 2.546,30 6.468,66
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.168,37 15.896,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 36.511,64 43.105,49
davon aus Abzinsung 14.693,00 14.693,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 903.148,06 642.797,76
a) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 0,00 30.421,00
8. Ergebnis nach Steuern 1.790.768,55 1.174.532,88
9. sonstige Steuern 427,01 534,00
10. Jahresüberschuss 1.790.341,54 1.173.998,88

Ergebnisverwendung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
10. Jahresüberschuss 1.790.341,54 1.173.998,88
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.051.691,93 2.877.693,05
12. Bilanzgewinn 4.842.033,47 4.051.691,93

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 I HGB auf. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgen nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroßen Kapitalgesellschaft sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: matrix technology AG
Firmensitz laut Registergericht: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: 133085

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 410 wurden aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Bei den unfertigen Erzeugnissen, unfertigen Leistungen handelt es sich um Lizenzen, die zu Anschaffungskosten bewertet wurden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen € 497.043,00.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

In den Anschaffungs-/Herstellungskosten sind keine Fremdkapitalzinsen enthalten, da kein derartiger Aufwand im Geschäftsjahr angefallen ist.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 2,71 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen waren nicht zu berücksichtigen, da ein davon unabhängiger Wert zugesagt worden ist zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck Richttafeln 2018 G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 11.091,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist nach § 253 Abs. 6 HGB für die Ausschüttung gesperrt.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden
Erfüllungsbetrag der Schulden -497.043,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 523.965,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 523.965,00
verrechnete Aufwendungen 6.498,00
verrechnete Erträge 18.024,00

Sonstige Rückstellungen

Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich um Rückstellungen für Tantieme, Bonuszahlungen und noch ausstehende Urlaube.

Sonstige finanziellen Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus nachstehenden Verträgen in T€ p.a.:

Vertragsart Laufzeit:
bis 2020 bis 2024 nach 2024
Mietverträge 585 953 0
Leasingverträge für BGA 45 83 0
Leasingverträge für Kundenprokjekte 85 6 0
715 1.042 0

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von1.192,15 € enthalten.

Die Erträge wurden im Posten sonstige betriebliche Erträge erfasst.

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 2.524,32 € enthalten.

Die Aufwendungen wurden im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 170
davon vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 165
davon teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter (Aushilfen) 5

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Herr Franz Kessel Vorstand Finanzen, Personal, Service and Delivery
Herr Marin Orlik Vorstand Verkauf, Marketing, Partnerschaften

Die Vorstände machen von der Befreiungsvorschrift des HGB gemäß § 286 Abs. 4 hinsichtlich der Angabepflicht ihrer Vorstandsbezüge Gebrauch.

Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr folgende Personen an:

Frau Gabriele Ruf (Vorsitzende) Dipl.-Mathematikerin
Herr Dr. Horst-Peter Schulz Wirtschaftsprüfer/Steuerberater
Herr Oliver Schulz Kaufmännischer Leiter

Die Bezüge des Aufsichtsrates beliefen sich im Jahr 2019 auf 5 T€.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis 31.12.2018
T€
Eigenkapital 31.12.2018
T€
Matrix Service Center S.R.L., Rumänien 76,00% 63 198

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen:

Jahresüberschuss 2019 Euro 1.790.341,54
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr Euro 3.051.691,93
Bilanzgewinn Euro 4.842.033,47

Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2019 der matrix technology AG in Höhe von EUR 4.842.033,47 eine Dividende von 6,00 je Gewinnbezugsberechtigte Aktie auszuschütten. Bei Annahme dieses Ausschüttungsvorschlags beträgt die auf die am Tag der Feststellung des Jahresabschlusses dividendenberechtigten 100.000,00 Stückaktien entfallende Dividendensumme EUR 600.000,00. Es wird vorgeschlagen, den verbleibenden Bilanzgewinn von EUR 4.242.033,47 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, den 10.03.2020

matrix technology AG

Franz Kessel

Martin Orlik

Anlagespiegel

Entwicklung des Anlagevermögens 2019

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2019
EUR
Zugänge
EUR
davon aktivierte Fremdkapitalzinsen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Immaterielle Vermögensgegenstände 931.093,81 89.207,32 0,00 0,00 0,00 1.020.301,13
931.093,81 89.207,32 0,00 0,00 0,00 1.020.301,13
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.158.277,39 650.413,45 0,00 44.500,52 0,00 3.764.190,32
3.158.277,39 650.413,45 0,00 44.500,52 0,00 3.764.190,32
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 200,00 0,00 0,00 0,00 0,00 200,00
200,00 0,00 0,00 0,00 0,00 200,00
4.089.571,20 739.620,77 0,00 44.500,52 0,00 4.784.691,45

Entwicklung des Anlagevermögens 2019

Kumulierte Abschreibungen
01.01.2019
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Immaterielle Vermögensgegenstände 773.759,54 76.626,40 0,00 0,00 850.385,94
773.759,54 76.626,40 0,00 0,00 850.385,94
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.191.201,52 539.355,40 41.991,71 0,00 2.688.565,21
2.191.201,52 539.355,40 41.991,71 0,00 2.688.565,21
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.964.961,06 615.981,80 41.991,71 0,00 3.538.951,15

Entwicklung des Anlagevermögens 2019

Buchwerte
31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Immaterielle Vermögensgegenstände 169.915,19 157.334,27
169.915,19 157.334,27
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.075.625,11 967.075,87
1.075.625,11 967.075,87
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 200,00 200,00
200,00 200,00
1.245.740,30 1.124.610,14

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 eingehend mit der Lage und den Zukunftsaussichten der Gesellschaft befasst. Der Vorstand wurde bei der Leitung unserer Gesellschaft beraten und entsprechend der uns als Aufsichtsrat nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben überwacht.

In regelmäßigen Berichten hat uns der Vorstand zeitnah und umfassend über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft unterrichtet. Darüber hinaus haben sich die Vorsitzende des Aufsichtsrats und andere Mitglieder immer wieder über die aktuelle Geschäftslage oder andere Geschäftsvorfälle vom Vorstand in Kenntnis setzen lassen.

Schwerpunkte der Beratungen in den insgesamt 2 Sitzungen des Aufsichtsrats im Jahre 2019 waren die aktuelle Geschäftsentwicklung, wesentliche zustimmungspflichtige Einzelvorhaben und Produktentwicklungen. Der Aufsichtsrat hat sich dabei von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung durch den Vorstand überzeugt.

In einer gemeinsamen Sitzung mit der von der Hauptversammlung bestellten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Vistra Treuhand GmbH, vertreten durch den Wirtschaftsprüfer, Herrn Christian Klein, und dem Vorstand der Gesellschaft haben wir uns eingehend mit dem Jahresabschluss 2019 befasst. Dabei waren die Abschlussunterlagen und der Prüfungsbericht Gegenstand intensiver Beratungen und ergänzender Auskünfte. Der vom Vorstand für das Geschäftsjahr 2019 vorgelegte und vom Abschlussprüfer geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss und der Lagebericht wurden vom Aufsichtsrat geprüft und ohne Einwendungen zustimmend zur Kenntnis genommen.

Gegen den Jahresabschluss, den Lagebericht sowie den Gewinnverwendungsvorschlag erhebt der Aufsichtsrat keine Einwände und billigt den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019, der damit festgestellt ist.

 

Gabriele Ruf, Aufsichtsratsvorsitzende

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.05.2020 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem voranstehenden Jahresabschluss der matrix technology AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 handelt es sich um die in Einklang mit § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung des Jahresabschlusses. Ferner wurden für Zwecke der Offenlegung die Erleichterungen für mittelgroße Gesellschaften im Sinne des § 267 HGB in Anspruch genommen, auf deren Inanspruchnahme bei der Aufstellung des Jahresabschlusses teilweise verzichtet wurde.

Der dargestellte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers wurde zum vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht erteilt und betrifft nicht die vorliegende, unter Inanspruchnahme der genannten Offenlegungserleichterungen verkürzte Fassung des Jahresabschlusses.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die matrix technology AG, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der matrix technology AG, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der matrix technology AG, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31.Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 10. März 2020

Vistra Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Peter Lenz, Wirtschaftsprüfer

Christian Klein, Wirtschaftsprüfer

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