Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 42133
Vorher
K n a p p Aktiengesellschaft Uhren - Schmuck - PräsenteORO VIVO AG
Eingetragen
3.10.2001
Branche
Großhandel mit Uhren und SchmuckTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von feinmechanischen, Foto- und optischen Erzeugnissen, Uhren, Edelmetallwaren und SchmuckEinzelhandel mit Uhren und Schmuck
Gegenstand
Groß- und Einzelhandel mit Uhren, Goldund Silberwaren, Perlen, Edelsteinen, Bestecken, Geschenkartikeln und Mineralien und sonstigen einschlägigen Artikeln sowie Vornahme von hierauf bezüglichen Handelsgeschäften jeder Art

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Noëlle Allara
seit 25.4.2019
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

OROVIVO AG

Hallbergmoos

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

1. Wirtschaftliches und betriebliches Umfeld

a. Geschäftsmodell

Die OROVIVO AG vertreibt über ihre Filialen in Deutschland sowie den Online-Shop Schmuck und Uhren im mittelpreisigen Segment. Zudem werden Dienstleistungen in diesem Zusammenhang wie bspw. das Anfertigen von Trauringen, Reparaturen, Reinigung, Batteriewechsel oder Ohrlochstechen angeboten. Dabei bezieht die OROVIVO AG ihre Waren ausschließlich von Dritten und produziert nicht selbst. Es finden auch keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten statt.

b. Allgemeine Angaben

Die aktuelle Herbstprojektion des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz 1 geht für das Kalenderjahr 2023 von einem preisbereinigten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von -0,4% aus, nachdem dieses im Vorjahr noch ein Plus von 1,8% erreicht hatte. Ursächlich hierfür dürften die weiter hohen Inflations- und Zinsraten mit Druck auf das Konsumverhalten und die Finanzierung von Bauvorhaben sowie die schwächelnde Exportwirtschaft sein. Für 2024 erwartet das Bundesministerium ein (allerdings recht schwaches) Wachstum von 1,3%. Diese Prognosezahlen sind weitgehend im Einklang mit denen, die andere Institutionen, die Konjunkturprognosen erstellen, zuletzt veröffentlicht hatten 2. Immerhin werden die unerfreulichen Konjunkturprognosen begleitet von Arbeits- bzw. Erwerbslosenquoten, die von 2022 bis 2025 auf einem stabilen und vergleichsweise niedrigen Niveau liegen sollen 1.

Ausgesprochen optimistisch für die Zukunft zeigt sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz dagegen hinsichtlich der Entwicklung des Verbraucherpreisindexes, die für 2024 bzw. 2025 bei nur noch 2,6% bzw. 2,0% liegen soll, nachdem sie 2022 bei 6,9% gelegen hat und für 2023 bei 6,1% erwartet wird 1.

Diese grundsätzlich positive Einschätzung steht und fällt allerdings mit den weiteren Entwicklungen in den kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten und in der Ukraine, die beide hohes Potenzial bergen, die Energiepreise wortwörtlich anzuheizen.

Der monatlich vom ifo-Institut (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.) veröffentlichte Geschäftsklima-Index Deutschland war nach dem Kriegsbeginn in der Ukraine im Februar 2022 rapide gesunken. Die Oktober 2023-Veröffentlichung 3 zeigt für die Zeit danach ein Zwischenhoch, das beim ifo Geschäftsklima und den Geschäftserwartungen im April 2023 erreicht worden war, und ein neuerliches Absinken in den folgenden Monaten. Die Beurteilung der Geschäftslage selbst ist seit Beginn des Ukraine-Kriegs allerdings kontinuierlich gesunken. Die instabile Lage im Nahen Osten dürfte wenig Hoffnung für eine kurzfristig positivere Entwicklung der Indexwerte machen, die mittlerweile allesamt, anders als noch letztes Jahr, unter 90 liegen.

1 BMWK: Herbstprojektion 2023, abrufbar unter: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/Projektionender-Bundesregierung/projektionen-der-bundesregierung-herbst-2023.html
2 Tagesschau: Konjunkturprognosen für Deutschland, abrufbar unter https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/konjunkturprognose-ts-112.html (abgerufen am 03.11.2023)
3 ifo: ifo Geschäftsklimaindex Oktober 2023, abrufbar unter https://www.ifo.de/fakten/2023-10-25/ifo-geschaeftsklimaindex-gestiegen-oktober-2023

Betrachtet man die Salden, die das ifo-Institut im Oktober 2023 für unterschiedliche Wirtschaftsbereiche veröffentlicht hat 3, wird die Skepsis im Handels- und, beginnend mit dem Ukraine-Krieg, auch im Bau-Segment besonders deutlich. Das im Handel sichtbare Hoch vom Frühjahr 2023 ist längst wieder verpufft.

c. Geschäftsumfeld

Im Jahr 2022 konnte der Markt für Uhren und Schmuck (inkl. USt) nach vom Bundesverband der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte 4 (BVJ) angegebenen Zahlen mit 5,304 Mrd. € und +21,2% nominal (nach einem Wachstum im Vorjahr von +3,0%) das reale Wachstum des Brutto-Inlandsprodukts von 1,8%1 auf jeden Fall sehr weit übertreffen. Hintergrund waren Aufholeffekte gegenüber dem von Corona-Maßnahmen (einschließlich Lock-downs) noch schwer gebeutelten Jahr 2021, was sich unter anderem an der gesteigerten Nachfrage nach Trauringen zeigte. Deutlich anders als in den Vorjahren verlief auch die Entwicklung der einzelnen Segmente: BVJ meldet für 2022 ein Wachstum bei Uhren von +20,5%, das annähernd auf dem Niveau von Schmuck (+21,4%) 4 liegt. In den Vorjahren war die Entwicklung des Uhrensegments deutlich niedriger gewesen als die im Schmucksegment.

Die Indexzahlenreihen von Destastis 5 für den Schmuck- und Uhrenmarkt zeigen zwar für die ersten drei Quartale des Kalenderjahres 2023 kumuliert mit 4,7% nominal auf den ersten Blick eine gute Entwicklung, die aber mit -2,7% real unter die Entwicklung der Gesamtwirtschaft gerutscht ist. Immerhin deuten die Zahlen der letzten vier-fünf Monate eine gewisse Stabilisierung auf einem leicht positiven Wachstumsniveau hin.

Eine gewisse Bereinigung brachte das Kalenderjahr 2022 in der Verteilung des Marktes auf die Marktteilnehmer. In den Jahren 2020 und 2021 war der Anteil des Online-Handels laut des vom HDE veröffentlichten Online- Monitors 6 weit überdurchschnittlich auf 26,5% im Jahr 2021 gestiegen. 2022 brachte, mit dem Ende der Corona- Einschränkungen für den stationären Einzelhandel, hier eine Bereinigung zurück auf 21,9% 7. Am längerfristigen Trend, der vor Corona ein langsames, aber konstantes Wachstum des Online-Anteils gesehen hatte, wird dieser Einbruch aber vermutlich nichts ändern.

2. Entwicklung der OROVIVO AG im Geschäftsjahr 2022/2023

Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023 zeigten sich noch einmal Aufholeffekte bedingt durch die im vorangegangenen Geschäftsjahr noch zum Teil bestehenden Einschränkungen durch 3-G-Gebote, Nachweiskontrollen, Maskenpflicht und weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Der Anstieg der Net Sales betrug 14,6% (davon 12,6% auf vergleichbarer Fläche, Umsatz mit Waren und Dienstleistungen gegenüber Dritten) und war erwartungsgemäß besonders stark in den Wintermonaten aufgelaufen.

4 BVJ: Juweliere mit Umsatzwachstum: Luxus läuft, abrufbar unter: https://www.bv-juweliere.de/Aktuell/Presseinformationen/Inhorgenta-Luxus-laeuft
5 Uhren Statisches Bundesamt Deutschland: GENESIS-Online: Ergebnis 45212-005, abrufbar unter: https://www-genesis.destatis.de
6 HDE: Online Monitor 2022, abrufbar unter: https://einzelhandel.de/images/attachments/article/2876/Online Monitor 2022 HDE.pdf, Seite 14
7 HDE: Online Monitor 2023, abrufbar unter https://einzelhandel.de/images/attachments/article/2876/HDE_Online_Monitor_2023.pdf, Seite 14

Auch die Zahl unserer Geschäfte hat sich 2022/2023 erweitert: vier neue Geschäfte wurden eröffnet, nur ein kleineres, nicht profitables Geschäft musste geschlossen werden. Daneben zog ein Geschäft an einen besseren Standort um.

Trotz nur geringfügiger Preiserhöhungen konnte die Gross Margin nochmals leicht gesteigert werden. Ursächlich hierfür sind Verbesserungen im Produkt-Mix, aber auch die intensive Zusammenarbeit im Konzernverbund bei der Warenbeschaffung.

Die weiteren Aufwendungen im Geschäftsjahr 2022/2023 erhöhten sich deutlich. Neben der Erhöhung der Zahl an Geschäften (mit laufenden und Vorlaufkosten) war hier vor allem die hohe Inflation treibend, speziell bei Personalkosten und Mieten. Auch die Zinsaufwendungen haben sich gegenüber Vorjahr signifikant erhöht.

Somit markiert 2022/2023 einen weiteren Schritt des Unternehmens hin zu einer stabilen Situation.

a. Leistungsindikatoren

Die relevanten finanziellen Leistungsindikatoren im THOM-Konzern, die auch bei der OROVIVO AG Verwendung finden, sind Kennzahlen aus der Gewinn- und Verlustrechnung und das Working Capital.

Finanzielle Leistungsindikatoren (in T€) Geschäftsjahr 2022/2023 Geschäftsjahr 2021/2022 +/- Vorjahr in % Sales 2022/2023 in % Sales 2021/2022
Kennzahlen aus der Gewinn- und Verlustrechnung
Net Sales 31.406 27.411 14,6% 100,0% 100,0%
Gross Margin 20.990 18.260 15,0% 66,8% 66,6%
EBIT -1.614 -2.727 -40,8% -5,1% -9,9%
Net result = Jahresfehlbetrag -2.340 -3.007 -22,2% -7,4% -11,0%
Working Capital Geschäftsjahr 2022/2023 Geschäftsjahr 2021/2022 +/- Vorjahr in % Sales 2022/2023 in % Sales 2021/2022
Vorräte 14.056 13.777 2,0% 44,8% 50,3%
Forderungen und sonstige Vermögensgegenst. 763 819 -6,8% 2,4% 3,0%
Rechnungsabgrenzungsposten 80 37 116,2% 0,3% 0,1%
- Sonstige Rückstellungen -2.114 -1.981 6,7% -6,7% -7,2%
- Verbindlichkeiten aus L+L (einschl. Verbundene) -2.184 -1.357 60,9% -7,0% -5,0%
- Sonstige Verbindlichkeiten -1.133 -1.242 -8,8% -3,6% -4,5%
- Rechnungsabgrenzungsposten -1 -1 0,0% 0,0% 0,0%
Working capital (vereinfacht) 9.468 10.052 -5,8% 30,1% 36,7%

Maßgebend für die Beurteilung der Ertragslage der Gesellschaft sind diejenigen Umsätze, die im Kerngeschäft (dem Handel mit Schmuck, Uhren, zugehörigen Sortiment und der Erbringung zugehöriger Dienstleistungen mit Dritten) erbracht werden. Im THOM-Konzern werden diese Umsätze als "Net Sales" bezeichnet. Die Gross Margin entspricht den Net Sales abzüglich des Wareneinsatzes für diese. Die Wertberichtigungen im Rahmen der Stichtagsbewertung auf Vorräte werden in dieser Definition des Wareneinsatzes nicht berücksichtigt. Berücksichtigt werden jedoch Abwertungen bzw. Aufwendungen aufgrund von Verschrottung bzw. der Einschmelzung von Waren.

Konkret werden für die Ermittlung der Net Sales diejenigen Konten von den Umsatzerlösen im Jahresabschluss abgezogen, die untypische Umsätze und Mieteinnahmen von Dritten abbilden. Über die Aufteilung der verbleibenden Umsatzkonten nach Transaktionen mit Dritten und solchen mit verbundenen Unternehmen werden die Letzteren ausgesondert.

Das EBIT (Earnings before Interest and Taxes) entspricht dem Ergebnis nach Steuern laut Gewinn- und Verlustrechnung abzüglich Zins- und Steuererträgen und zuzüglich Zins- und Steueraufwendungen.

Das Net Result entspricht dem Jahresfehlbetrag/-überschuss laut Gewinn- und Verlustrechnung.

b. Ertragslage

2022/2023 sollte den letzten Schritt zur Überwindung der Corona-Turbulenzen am Markt markiert haben mit einer Umsatzwachstumsrate von 14,6%. Faktoren hiervon waren ein leicht zweistelliges Wachstum auf vergleichbarer Fläche (das Aufholeffekte gegenüber dem vorhergegangenen Winter enthielt), erste zusätzliche Umsätze durch die neu eröffneten Geschäfte und ein starkes Wachstum im E-Commerce, der sich noch in der Entwicklungsphase befindet. Die Gross Margin hat sich parallel (und sogar leicht besser) entwickelt, jedoch haben die hohen Steigerungen bei den Personalkosten (T€ 11.570 vs. T€ 10.123 im Vorjahr), insbesondere durch den Mitarbeiteraufbau und Erhöhungen bei den Mitarbeiterbezügen, und den unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 9.451; Vorjahr: T€ 9.304) ausgewiesenen Mieten einen bedeutenden Teil davon aufgezehrt. Zudem erhöhten sich die Zinsaufwendungen deutlich von T€ 277 auf T€ 721, was vor allem mit der an das allgemeine Zinsniveau gekoppelten Verzinsung des Cashpools mit dem Mutterunternehmen zusammenhängt.

Festzuhalten bleiben zu Ende des Geschäftsjahres 2022/2023 ein, wie im Vorjahr prognostiziert, deutlicher Zuwachs bei den Net Sales und in der Gross Margin sowie die Öffnung neuer Geschäfte, die helfen werden, in den Folgejahren die Fixkosten bewältigen zu können. Insgesamt ergibt sich damit im Geschäftsjahr die ebenfalls prognostizierte spürbare Verbesserung bei EBIT (T€ -1.614; Vorjahr: T€ -2.727) und Net Result (T€ -2.340, Vorjahr: T€ -3.007).

c. Vermögens- und Finanzlage

Als bilanzbezogene Kennzahl wird das Working Capital (bzw. dessen Veränderung) verfolgt. Infolge eines deutlichen Anstiegs bei den Verbindlichkeiten, insbesondere aus Lieferungen und Leistungen aus dem gestiegenen Warenbezug, hat sich dieses im Vergleich zum Vorjahr wie erwartet leicht reduziert. Maßgeblich hierfür ist auch ein im Verhältnis zum Umsatzwachstum und zur Öffnung neuer Geschäfte nur geringer Zuwachs bei den Vorräten von T€ 13.777 auf T€ 14.056.

Der erneute Jahresfehlbetrag von T€ 2.340 und der Verlustvortrag von T€ 20.257 führen per 30. September 2023 zu einem Bilanzverlust von T€ 22.597. Unter Berücksichtigung des Grundkapitals und der Kapitalrücklage (die mit Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung vom 29. August 2023 um T€ 3.000 erhöht wurde) besitzt die OROVIVO AG zum 30. September 2023 damit ein positives Eigenkapital von T€ 2.283.

Dank der Erhöhung der Kapitalrücklage und der günstigen Entwicklung im Working Capital konnte die OROVIVO AG, trotz des hohen Investitionsvolumens von T€ 2.505, die Kontokorrentverbindlichkeiten bei der THOM GROUP SAS leicht reduzieren auf T€ 14.753 (Vorjahr: T€ 14.801).

Die Gesellschaft verfügt zum 30. September 2023 über Kassenbestände und Guthaben bei Banken von T€ 1.637 (Vorjahr: T€ 1.504). Es bestehen weiterhin keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Ausweislich der Liquiditätsplanung wird die Gesellschaft auch künftig zur Begleichung fälliger Verbindlichkeiten auf die finanzielle Unterstützung der Gesellschaften des THOM-Konzerns angewiesen sein. Aufgrund der von der Alleingesellschafterin am 30. September 2023 abgegebenen harten Patronatserklärung mit einer Laufzeit bis zum 30. September 2025 und bis zur Höhe von maximal T€ 15.000 geht der Vorstand davon aus, dass die Fortführung des Unternehmens nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich ist und auch keine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorliegt. Die Patronatserklärung ist zum 30. September 2023 nicht in Anspruch genommen worden.

d. Investitionen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die OROVIVO AG ihre Investitionstätigkeit trotz der schwierigen Situation im Einzelhandel erneut fortgesetzt. Es wurden vier neue Geschäfte eröffnet, ein weiteres wurde verlagert. Dadurch erhöhte sich das Investitionsvolumen auf T€ 2.505 (Vorjahr: T€ 1.836).

Die (ausschließlich planmäßigen) Abschreibungen lagen gegenüber dem Vorjahr mit T€ 1.376 (Vorjahr: T€ 1.391) auf vergleichbarem Niveau.

e. Filialnetz

Nach Öffnung von vier neuen Geschäften und einer Schließung bestand das Filialnetz am 30. September 2023 aus 54 Geschäften.

f. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren finden sich in unserem Geschäft hauptsächlich in der Personalstruktur:

Geschlechterverteilung, Vollzeit vs. Teilzeit bzw. Minijobs und Rotation. Diese Leistungsindikatoren werden jedoch nicht direkt zur internen Steuerung der Gesellschaft herangezogen.

Die Mitarbeiter-Zahlen entsprechen der Definition des § 267 Abs. 5 HGB, Neuzugänge und Austritte umfassen alle Dienstverhältnisse mit Ausnahme von Minijobs.

Stichtagswerte (einschl. Minijobs) Frauen Männer Diverse Gesamt
30.09.2023 327 23 0 350
30.09.2022 298 24 0 322
Stichtagswerte (einschl. Minijobs) Frauen Männer Diverse
in % in% in %
30.09.2023 93,4% 6,6% 0,0%
30.09.2022 92,5% 7,5% 0,0%
Stichtagswerte (einschl. Minijobs) Vollzeit Teilzeit Minijobs Gesamt
30.09.2023 130 202 18 350
30.09.2022 103 188 31 322
Stichtagswerte (einschl. Minijobs) Vollzeit Teilzeit Minijobs
in % in % in %
30.09.2023 37,1% 57,7% 5,1%
30.09.2022 32,0% 58,4% 9,6%
2023 2022
Durchschnitt Mitarbeiter (Kopfz.) 340,9 316,3
Neuzugänge (ohne Minijobs) 159 128
in % Durchschnitt Mitarbeiter * 50,6% 40,5%
Austritte (ohne Minijobs) 119 115
in % Durchschnitt Mitarbeiter * 37,9% 36,4%
Schwerbehinderte 6,9 6,9
in % Durchschnitt Mitarbeiter 2,0% 2,2%

* bezogen auf Durchschnitt Mitarbeiter (ohne Minijobs)

Mitarbeiter diverser Geschlechter konnten im Geschäftsjahr 2022/2023 für eine Tätigkeit bei OROVIVO AG weiter nicht gewonnen werden. Der Frauenanteil hat sich wieder leicht erhöht. Aus beiden Fakten leiten wir keine Tendenz ab, sondern vermuten Zufälligkeiten. Durchaus gewollt ist allerdings der Übergang zu stabileren Dienstverhältnissen und damit der spürbare Rückgang der Minijobs.

Noch deutlicher als im Vorjahr ist, bedingt durch die Geschäftsöffnungen, der Personalaufbau bei der OROVIVO AG: im Jahresdurchschnitt 2019/2020 hatte die Mitarbeiterzahl noch bei 296,5 gelegen. Leider hat sich aber auch die Mitarbeiter-Fluktuation nochmals leicht erhöht. Als Ursachen sehen wir den für Arbeitgeber aktuell engen und sehr kompetitiven Arbeitsmarkt und den andauernden Geschäftsaufbauprozess speziell in den Ladengeschäften.

3. Abhängigkeitsbericht

Der gemäß § 312 AktG erstellte Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen im Geschäftsjahr 2022/2023 schließt mit folgender Erklärung: "Die Gesellschaft hat nach den Umständen, die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte mit dem herrschenden und den mit diesem verbundenen Unternehmen vorgenommen wurden, jeweils eine angemessene Gegenleistung erhalten. Berichtspflichtige Maßnahmen wurden weder getroffen noch unterlassen."

4. Risikobericht

Die Risikosituation der OROVIVO AG ist aufgrund des Geschäftsmodells und der Einbindung in den THOM-Konzern insgesamt als durchschnittlich anzusehen.

Das Ausfallrisiko auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch den Verkauf an Endverbraucher im stationären Handel als eher gering anzusehen und beschränkt sich im Wesentlichen auf Risiken aus der Abwicklung von Kreditkartenzahlungen.

Das Liquiditätsrisiko spielt in der Schmuck- und Uhren-Branche aufgrund der Saisonalität des Geschäfts übergreifend eine Rolle: Umsätze konzentrieren sich auf bestimmte Termine im Jahr (speziell zur Weihnachtszeit), wobei besonders hohe Liquidität im Vorfeld erforderlich ist, um Waren zu erwerben und die Marketing-technischen Vorbereitungen zu treffen.

Dazu kommt die spezielle Lage der OROVIVO AG als noch nicht ausreichend ertragsstarkes Unternehmen, wodurch die Gesellschaft von der Finanzierung durch den THOM-Konzern abhängig ist. Durch die Einbindung in das Konzern-Cashpooling und die von der Alleingesellschafterin abgegebene Patronatserklärung bis zum 30. September 2024 in Höhe von T€ 15.000 ist das Liquiditätsrisiko allerdings derzeit begrenzt.

Hervorzuheben ist auch das IT-Risiko, sowohl für den Tagesbetrieb als auch hinsichtlich des Risikos von Datenverlusten. Durch die Migration des THOM-Konzerns insgesamt auf SAP erwarten wir für die OROVIVO AG, die Infrastrukturen und Support-Möglichkeiten der anderen Konzerngesellschaften besser mitnutzen zu können.

Die Risiken bei der Warenbeschaffung (Nichtverfügbarkeit von Produkten, lange Lieferfristen, starke Schwankungen/Erhöhungen insbesondere bei den Dollar- und Gold-Kursen etc.) werden durch die Einbindung in das Netzwerk des THOM-Konzerns reduziert. Aktuell sind diese Themen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine und in Nahost, in der OROVIVO AG wie in der gesamten THOM-Gruppe besonders stark im Fokus.

Zu den operativen Risiken gehören alle Arten von Betriebsunterbrechungen, aber aufgrund der besonderen Wertigkeit unserer Waren auch erhöhte Risiken in Form von Einbrüchen, Diebstählen, Überfällen oder Akten von Vandalismus. Diesen Risiken tragen wir durch besondere Sicherungsanlagen für unser Lager und unsere Geschäfte Rechnung. Zudem sind wir bzgl. dieser Risiken ebenso wie für Haftpflicht- und die anderen operativen Risiken durch einen angemessenen Versicherungsschutz abgesichert.

Als ein Schlüsselrisiko hat sich zuletzt die Sensibilität gegen hohe Inflation herausgestellt, die gleich auf mehreren Fronten unser Geschäft, wie das des gesamten Einzelhandels, beeinträchtigt. Die hohe Inflation seit dem russischen Überfall auf die Ukraine hat unsere Gestehungs- und Lohnkosten signifikant angetrieben, während parallel dazu Preiserhöhungen nur recht eingeschränkt durchsetzbar sind. Zudem hat sie einen in den letzten Jahrzehnten so wohl nicht gesehenen Kaufkraftverlust losgetreten, der den Einzelhandel wohl noch stärker treffen wird als bisher schon.

Dazu kommt der permanent herrschende Verdrängungswettbewerb in der Schmuck- und Uhren-Branche, wobei die Firma CHRIST Juweliere und Uhrmacher seit 1863 GmbH, unser größter direkter Mitbewerber, im laufenden Geschäftsjahr einen Eigentümerwechsel erlebte.

Von dauernder Bedeutung wird für OROVIVO AG als noch vorwiegend stationärer Anbieter sein, wie stark und nachhaltig der Kundentrend hin zum E-Commerce bleiben wird. Nach einem vorübergehenden Absinken des E-Commerce-Anteils im Geschäftsjahr 2021/2022 (nach dem Abflauen von Corona und den damit verbundenen Einschränkungen im Retail-Segment), wird sich der Trend nach unserer Einschätzung hin zum zunehmenden Online-Anteil wohl wieder fortsetzen.

Wir beurteilen die Risikolage in Bezug auf die OROVIVO AG insgesamt als beherrschbar und, insbesondere aufgrund der bestehenden Patronatserklärung unserer Alleingesellschafterin, als nicht bestandsgefährdend.

5. Chancenbericht

Die OROVIVO AG steht in der Nachfolge der in Deutschland noch immer relativ präsenten Knapp AG und hat sich in den über 20 Jahren mit neuem Namen gut im Schmuck- und Uhrensegment etabliert: als Anbieter von meist mittelpreisigen Objekten bis heute vorwiegend in mittelgroßen Städten.

Der heutige Auftritt bietet viel Raum für Expansion. Dies gilt hinsichtlich der Bekanntheit der Marke, des Sortiments und der geographischen Präsenz, deren Ausbau durch eine klare Wachstumsstrategie der OROVIVO AG und des THOM-Konzerns verfolgt wird. In der Qualifikation und Motivation der Belegschaft wird das erforderliche Potenzial für dieses Wachstum gesehen und entsprechend werden beide gezielt gefördert.

Seit Juli 2021 wird das E-Commerce-Geschäft über die Webseite www.orovivo.de direkt von der OROVIVO AG betrieben. Durch diesen neuen Absatzkanal ergeben sich weitere Wachstumschancen, die von möglichen Filialschließungen und Lockdowns unabhängig sind.

Chancen zur Geschäftsentwicklung werden permanent vom Vorstand und den Führungskräften evaluiert und bei erfolgversprechender Bewertung verfolgt und der Gesellschafterin vorgestellt.

Eine Chance sehen wir weiter in der 2020 bei der OROVIVO AG eingeführten neuen IT-Landschaft mit SAP-HANA als zentralem Element, die es bereits erlaubt und in noch größerem Umfang erlauben wird, die Effizienz innerhalb des THOM-Konzerns wie auch innerhalb der OROVIVO AG selbst zu erhöhen.

6. Prognosebericht

Obwohl die eingangs zitierten Konjunkturprognosen nicht überschwänglich sind, blickt die OROVIVO AG zuversichtlich in die Zukunft.

Die Firma hat stark in die Entwicklung ihres Filialnetzes, ihre Internet-Präsenz, ihr Angebot und generell in den Marken-Auftritt investiert. Dies gilt auch für die berufliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter und die Verbesserung unserer Betriebsabläufe.

Trotzdem wird der Schmuck- und Uhrenmarkt ein Verdrängungsmarkt (im stationären Handel wie im Internet) bleiben, für den sich die OROVIVO AG besser gerüstet sieht als noch vor einigen Jahren. Die Firma wird bei ihrem Kurs bleiben und auch im neuen Geschäftsjahr ihr Filialnetz um mehrere Standorte erweitern. Auch der E-Commerce-Auftritt wird weiter optimiert werden. Weiterhin erwarten wir für 2023/2024 weitere Einsparungen/Effizienzsteigerungen durch Synergien im THOM-Konzernverbund.

Vorbehaltlich schwerer Kaufkraftverluste auf Seiten unserer Kunden oder einer deutlichen Verschlechterung der Warenbezugssituation als von uns erwartet, gehen wir für 2023/2024 von einem deutlichen Wachstum bei den Net Sales und der Gross Margin aus. Auf der anderen Seite muss OROVIVO AG, wie die Gesamtwirtschaft, mit inflationsbedingten Steigerungen bei allen betrieblichen Aufwendungen (nicht zuletzt den Geschäftsmieten) und mit deutlich höheren Abschreibungen aufgrund einer fortgesetzten Investitionstätigkeit rechnen. Diese Investitionstätigkeit (die wir weiter fortsetzen) wird aber auch dabei helfen, auf kürzere Frist die Gewinnzone zu erreichen.

Wir erwarten weiterhin auf der Grundlage der aktuellen volkswirtschaftlichen Prognosen für Deutschland, dass sich die Inflationsrate rasch wieder normalisiert, was es uns erlauben wird, einen Teil der Kostentreiber von 2022/2023 besser im Griff zu haben. Dies gilt allerdings noch nicht für 2023/2024, wo wir weiter mit einem deutlich negativen EBIT und Net Result rechnen, welche etwa auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2022/2023 liegen werden.

Das Working Capital 2023/2024 wollen wir, trotz erwarteten deutlichen Umsatzwachstums in den bestehenden Geschäften und im E-Commerce und mehrerer Neueröffnungen, auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2022/2023 halten. Schlüssel dazu ist die weitere Verbesserung der Struktur unserer Vorräte und der Lagerrotation.

 

Hallbergmoos, den 31. Januar 2024

gez. Die Vorständin

Bilanz zum 30. September 2023

Aktiva

Stand 30.9.2023 Stand 30.9.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Werten und Rechten 68.474,75 175
2. Geleistete Anzahlungen 30.830,00 0
99.304,75 175
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 3.680.672,50 3.076
2. Technische Anlagen und Maschinen 73.205,28 76
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.140.293,12 1.599
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 146.725,47 157
6.040.896,37 4.909
6.140.201,12 5.084
8. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.203.148,10 1.057
2. Waren 12.645.197,51 12.669
3. Geleistete Anzahlungen 207.781,48 51
14.056.127,09 13.777
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 407.820,22 253
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 57.367,11 0
3. Sonstige Vermögensgegenstände 298.122,54 566
763.309,87 819
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.637.041,30 1.504
16.456.478,26 16.100
C. Rechnungsabgrenzungsposten 79.856,53 37
22.676.535,91 21.222

Passiva

Stand 30.9.2023 Stand 30.9.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.000.000,00 3.000
II. Kapitalrücklage 21.880.000,00 18.880
III. Bilanzverlust -22.596.515,95 -20.257
2.283.484,05 1.623
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 208.854,00 217
2. Sonstige Rückstellungen 2.114.193,99 1.981
2.323.047,99 2.198
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.494.649,87 1.101
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.441.812,30 15.057
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.132.861,70 1.242
18.069.323,87 17.400
D. Rechnungsabgrenzungsposten 680,00 1
22.676.535,91 21.222

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

2022/2023 2021/2022
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 32.158.543,43 28.208
2. Sonstige betriebliche Erträge 126.170,43 254
32.284.713,86 28.462
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 10.966.145,50 -9.880
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 536.576,85 -491
-11.502.722,35 -10.371
20.781.991,51 18.091
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -9.579.194,73 -8.356
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung - 1.990.316,13 -1.767
(davon für Altersversorgung EUR 5.449,60; Vorjahr: TEUR 28)
-11.569.510,86 -10.123
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.375.804,75 -1.391
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.450.634,44 -9.304
-1.613.958,54 -2.727
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 471,00 0
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -720.561,47 -277
(davon an verbundene Unternehmen EUR 692.588,04; Vorjahr: TEUR 241)
(davon aus der Aufzinsung EUR 7.938,95; Vorjahr: TEUR 14)
-720.090,47 -277
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 1
10. Ergebnis nach Steuern -2.334.049,01 -3.003
11. Sonstige Steuern -5.660,77 -4
12. Jahresfehlbetrag -2.339.709,78 -3.007
13. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -20.256.806,17 -17.250
14. Bilanzverlust -22.596.515,95 -20.257

ANHANG

1.1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der OROVIVO AG, Hallbergmoos, (nachfolgend auch "die Gesellschaft") für das Geschäftsjahr 2022/2023 wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches und nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt.

Die OROVIVO AG, Hallbergmoos, ist zum Bilanzstichtag 30. September 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Das Geschäftsjahr begann am 1. Oktober 2022 und endete am 30. September 2023.

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag 30. September 2023, trotz deutlicher kumulierter Verluste, ein positives Eigenkapital auf. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft über eine harte Patronatserklärung der Alleingesellschafterin THOM SAS (mit einer Laufzeit bis zum 30. September 2025 und bis zur Höhe von T€ 15.000) nebst Rangrücktrittserklärung in Bezug auf die damit in Anspruch genommenen Finanzmittel. Über diese verpflichtet sich THOM SAS, dafür zu sorgen, dass die OROVIVO AG finanziell und kapitalmäßig so ausgestattet wird, dass sie alle fälligen Forderungen ihrer Gläubiger befriedigen kann sowie zur Vermeidung bzw. Beseitigung der Illiquidität oder Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne in der Lage ist.

Der Vorstand geht davon aus, dass die Gesellschaft durch das laufende Geschäft und die Finanzierung innerhalb des THOM-Konzerns ausreichend liquide Mittel generieren kann, um ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen zu können. Die Fortführung des Unternehmens ist somit, trotz der nach wie vor unbefriedigenden Ertragslage, nach Ansicht des Vorstands nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich. Es liegt keine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vor. Der Jahresabschluss wurde daher unter Zugrundelegung der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt.

1.2 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Firma: OROVIVO AG
Firmensitz: Hallbergmoos
Registereintrag: Handelsregister München HRB 42133

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, die sich an den steuerlichen Abschreibungstabellen und Erfahrungswerten orientiert, ermittelt. Bei den Mietereinbauten ist die Obergrenze der Nutzungsdauer die Laufzeit des Mietvertrages. Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen werden über drei bis zehn Jahre abgeschrieben.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und zeitgleich wird im Anlagengitter ihr Abgang gezeigt.

Vorräte (Waren sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe) werden zu Anschaffungskosten unter Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren (Methode des gleitenden Durchschnitts) bewertet. Gängigkeitsrisiken sind durch angemessene Abschläge hierauf berücksichtigt, wobei dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung Rechnung getragen wird.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände setzen wir mit Nominalwerten unter Berücksichtigung von angemessenen Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken an.

Der OROVIVO AG wurden wegen der angeordneten Filialschließungen während der Corona-Krise im Rahmen der "Überbrückungshilfe III" mit vorläufigem Bescheid vom 16. Juni 2022 Überbrückungshilfen von T€ 3.096 für die Monate Dezember 2020 bis Mai 2021 gewährt, wovon T€ 2.976 im Geschäftsjahr 2020/2021 erfolgswirksam erfasst wurden. Die Schlussrechnung zur "Überbrückungshilfe III" wurde im Juni 2023 abgegeben. Danach geht die OROVIVO AG von einer Rückzahlung von T€ 120 aus und hat hierfür Rückstellungen in entsprechender Höhe gebildet. Ein endgültiger Bescheid liegt zum Zeitpunkt der Aufstellung des Abschlusses noch nicht vor.

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Abgrenzungen entsprechen den zeitanteiligen Vorleistungen.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragssteuersatzes von aktuell 27 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Die aktiven latenten Steuern betreffen die Pensionsrückstellungen, sonstigen Rückstellungen und steuerlichen Verlustvorträge. Passive latente Steuern existieren nicht. Der sich insgesamt ergebende Aktivüberhang bei den latenten Steuern wurde in Ausübung des Aktivierungswahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Als Abzinsungsfaktor wurde der für den 30. September 2023 erwartete durchschnittliche Marktzinssatz der Deutschen Bundesbank für die vergangenen zehn Jahre (Restlaufzeit 15 Jahre) von 1,81 % (Vj. 1,78 %) angesetzt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Rentensteigerungen von 2,0 % (Vj. 2,0 %) zugrunde gelegt. Fluktuation oder Gehaltssteigerungen wurden nicht berücksichtigt, da es sich um einen geschlossenen Bestand mit ausschließlich Rentenempfängern handelt. Aufwendungen infolge von Änderungen des Marktzinssatzes werden im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" ausgewiesen.

Der auf Grund der geänderten Rückstellungsbewertung im Rahmen des BilMoG ermittelte Anpassungsbetrag (EUR 44.622,00) bei den Pensionsverpflichtungen wird entsprechend Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB auf 15 Jahre verteilt. Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurde eine Zuführung von EUR 2.975,00 im sonstigen betrieblichen Aufwand erfasst. Der zum 30. September 2023 nicht passivierte Anpassungsbetrag beläuft sich auf EUR 2.975,00.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB aus der Abzinsung der o.g. Rückstellungen mit dem erwarteten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn statt sieben Jahre beträgt EUR 2.369,00 (Vj. EUR 6.714,00). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Langfristige Rückstellungen werden mit einem laufzeitangepassten Zinssatz diskontiert, zu erwartende wesentliche Preissteigerungen werden berücksichtigt.

Die Dotierung der Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen berücksichtigt die voraussichtlich anfallenden Kosten für den Rückbau der Mietereinbauten in unseren Filialen und der Zentrale. Diese werden mit dem laufzeitadäquaten von der Deutschen Bundesbank ermittelten Zinssatz nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die angenommene Laufzeit entspricht dabei der Laufzeit des Mietvertrages.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagengitter (Anlage zum Anhang).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unverändert zum Vorjahr haben sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen in voller Höhe auf sonstige Forderungen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Von den Guthaben bei Kreditinstituten unterlagen zum Bilanzstichtag T€ 1.366 (Vj. T€ 1.075) Verfügungsbeschränkungen.

Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der OROVIVO AG setzt sich zusammen aus 3.000.000 nennwertlosen, auf den Namen lautenden Stück-Stammaktien mit einem rechnerischen Wert von jeweils EUR 1,00.

Alle 3.000.000 Aktien der Gesellschaft hält die

 

THOM SAS

 

55, rue d'Amsterdam

 

75008 Paris, Frankreich

Die THOM SAS, Paris/Frankreich, hat uns gemäß § 20 AktG mitgeteilt, dass ihr mehr als der vierte Teil der Aktien unserer Gesellschaft unmittelbar gehört und dass ihr ferner eine Mehrheitsbeteiligung an unserer Gesellschaft gehört.

Die THOM GROUP SAS, Paris/Frankreich, hat uns gemäß § 20 AktG mitgeteilt, dass ihr durch ihre 100 %ige Beteiligung an der THOM SAS, Paris/Frankreich, mittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien unserer Gesellschaft und ferner eine Mehrheitsbeteiligung an unserer Gesellschaft gehört.

Die GOLDSTORY SAS, Paris/Frankreich, hat uns gemäß § 20 AktG mitgeteilt, dass ihr durch ihre 100 %ige Beteiligung an der THOM GROUP SAS, Paris/Frankreich, mittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien unserer Gesellschaft und ferner eine Mehrheitsbeteiligung an unserer Gesellschaft gehört.

Die MSTORY SAS, Paris/Frankreich, hat uns gemäß § 20 AktG mitgeteilt, dass ihr durch ihre 100 %ige Beteiligung an der GOLDSTORY SAS, Paris/Frankreich, mittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien unserer Gesellschaft und ferner eine Mehrheitsbeteiligung an unserer Gesellschaft gehört.

Die ALTASTORY SAS, Paris/Frankreich, hat uns gemäß § 20 AktG mitgeteilt, dass ihr durch ihre 100 %ige Beteiligung an der MSTORY SAS, Paris/Frankreich, mittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien unserer Gesellschaft und ferner eine Mehrheitsbeteiligung an unserer Gesellschaft gehört.

Die AMBOISE SAS, Paris/Frankreich, hat uns gemäß § 20 AktG mitgeteilt, dass ihr durch ihre direkte Beteiligung sowie ihre indirekte Beteiligung über die von ihr beherrschte ALTAMIR SCA, Paris/Frankreich, an der ALTASTORY SAS, Paris/Frankreich, mehr als der vierte Teil der Aktien unserer Gesellschaft und ferner die Mehrheit der Anteile an unserer Gesellschaft mittelbar gehört.

Nach einer Bareinzahlung von T€ 3.000 auf Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung vom 29. August 2023 durch den Gesellschafter THOM SAS in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB der OROVIVO AG im Geschäftsjahr 2022/2023 beträgt diese T€ 21.880. Der Verlustvortrag aus dem Vorjahr beträgt T€ 20.257. Unter Berücksichtigung des Jahresfehlbetrags für das Geschäftsjahr 2022/2023 ergibt sich zum 30. September 2023 ein positives Eigenkapital von T€ 2.283 (Vj. T€ 1.623).

Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

in T€ 30.09.2023 30.09.2022
Rückbauverpflichtungen 739 661
Prämien / sonstige Personalkosten 274 247
Weihnachtsgeld Mitarbeiter 220 201
Ausstehende Rechnungen: Lieferanten, Fremdleistungen 207 108
Urlaubsrückstellung 167 95
Noch zu erwartende Mieten (Indexklauseln, Umsatzmiete, ungenutzte Fläche) 138 257
Rückzahlung erhaltener Überbrückungshilfe III 120 120
Raumkosten 72 107
Berufsgenossenschaft 44 46
Abschlussprüfung 44 41
Übrige 89 98
2.114 1.981

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten 30.09.2023 davon Restlaufzeit 30.09.2022
Alle Zahlen in T€
bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.495 1.495 0 0 1.101
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.442 15.442 0 0 15.057
Sonstige Verbindlichkeiten * 1.133 1.133 0 0 1.242
Alle Verbindlichkeiten 18.069 18.069 0 0 17.400

* davon:

aus Steuern 237 332
im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 31

Auch sämtliche Verbindlichkeiten des Vorjahres hatten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten mit T€ 689 (Vj. T€ 256) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit T€ 14.753 (Vj. T€ 14.801) Verbindlichkeiten aus dem konzernweiten Cashpooling.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Verpflichtungen betreffen mit T€ 30.777 (Vj. T€ 28.347) Miet- und Leasingverträge gegenüber Dritten. Bei den Leasingverträgen handelt es sich ausschließlich um Operating-Leasingverträge. Der Vorteil von Miet- und Leasingverträgen gegenüber im Eigentum befindlichen, angeschafften Vermögensgegenständen liegt im konstanten Liquiditätsabfluss anstelle einer hohen Anfangsinvestition.

Mietverträge

Die am Bilanzstichtag bestehenden Mietverhältnisse für Raummieten der Zentrale und der Geschäfte haben im Geschäftsjahr einen Mietaufwand von rd. T€ 4.030 (Vj. T€ 4.142) verursacht. Auf Basis der Annahme, dass sämtliche Mietverhältnisse bis zum Ende der jeweils aktuellen Laufzeit der Mietverträge fortgeführt werden, errechnen sich kumuliert sonstige finanzielle Verpflichtungen i.H. von T€ 30.600 (Vj. T€ 28.100).

Leasingverträge

Die am Bilanzstichtag bestehenden Leasingverpflichtungen i. H. von insgesamt T€ 177 (Vj. T€ 247) betreffen 21 (Vj. 19) Kraftfahrzeuge.

Weitere nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3 HGB oder sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB, welche für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, liegen nicht vor.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse 2022 / 2023 2021 / 2022 +/-Vorjahr Anteil 2022 / 2023 Anteil 2021 / 2022
in T€ 32.159 28.208 14,0%
davon:
a) Umsätze mit Dritten 31.406 27.411 14,6% 97,7% 97,2%
b) Umsätze mit verbundenen Unternehmen 413 635 -35,0% 1,3% 2,2%
c) Kooperationen, Mieteinnahmen und diverse 340 162 109,9% 1,0% 0,6%
davon:
Deutschland 31.746 27.573 15,1% 98,7% 97,7%
Frankreich 413 635 -35,0% 1,3% 2,3%
Umsätze mit Dritten nach Produktgruppen (in T€) 2022 / 2023 2021 / 2022 +/- Vorjahr Anteil 2022 / 2023 Anteil 2021 / 2022
Schmuck und Uhren 30.214 25.402 18,9% 96,2% 92,7%
Dienstleistungen / Sonstige 1.192 2.009 -40,7% 3,8% 7,3%
Gesamter Umsatz mit Dritten 31.406 27.411 14,6% 100,0% 100,0%

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen in Höhe von T€ 104 (Vorjahr: T€ 188) aus Anlagenabgängen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Enthalten sind neben Zinszahlungen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 693 (Vorjahr: T€ 241) und Aufzinsungen in Höhe von T€ 8 (Vorjahr: T€ 14) Aufwendungen für Mietavale und Negativzinsen (T€ 20; Vorjahr: T€ 22).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der komplette im Vorjahr gebuchte Ertrag resultierte aus Steuererstattungen für die Geschäftsjahre 2014 und 2015.

5. Sonstige Angaben

Organmitglieder

Vorstand:
Noëlle Allara Chief Executive Officer
München
Aufsichtsrat:
Romain Peninque Präsident THOM GROUP SAS
Paris/Frankreich
Vorsitzender
Flavien d'Audiffret General Manager THOM GROUP SAS
Versailles/Frankreich
stellvertretender Vorsitzender
Jean-Pierre Chantrel Vorsitzender des Audit Committee THOM GROUP
Paris/Frankreich
Cyrille Palitzyne CFO THOM GROUP SAS
Versailles/Frankreich
Rita Decker Kaufm. Angestellte
Vierkirchen
Arbeitnehmervertreterin
Ingrid Kick Finance Manager
Eching
Arbeitnehmervertreterin

Angaben zu den Bezügen der Organe:

Die Gesellschaft nimmt die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. Im Aufsichtsrat haben nur die beiden Arbeiternehmervertreterinnen Anspruch auf eine Vergütung.

Mitarbeiter:

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2022/2023 hatte die OROVIVO AG 341 Angestellte (Vorjahr: 316), davon 118 (Vorjahr: 100) in Vollzeit, 196 in Teilzeit (Vorjahr: 188) und 27 (Vorjahr: 28) in Minijobs.

Honorar des Abschlussprüfers:

Als Honorar für den Abschlussprüfer Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, wurden im Geschäftsjahr 2022/2023 T€ 45 erfasst, die ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen betrafen. Hiervon entfallen T€ 1 auf das vorherige Geschäftsjahr.

Konzernverhältnisse:

Das Unternehmen, das für das Geschäftsjahr 2022/2023 den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die THOM GROUP SAS, Paris/Frankreich (N° SIREN 523 840 395). Der Konzernabschluss wird beim Tribunal de Commerce in Paris hinterlegt und wird zudem auf der Internetseite der THOM GROUP (https://www.thomgroup.com/investors-financial-informations/) veröffentlicht.

Das Unternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die ALTASTORY SAS, Paris/Frankreich (N° SIREN 892 417 783). Der Konzernabschluss wird beim Tribunal de Commerce in Paris hinterlegt.

Ergebnisverwendungsvorschlag:

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag:

Berichtspflichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschlussstichtag stattfanden und wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben, sind nicht eingetreten.

 

Hallbergmoos, den 31. Januar 2024

Die Vorständin

Noëlle Allara

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.10.2022 Zugänge Umbuchung Abgänge 30.9.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 560.677,88 0,00 0,00 -102.009,46 458.668,42
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 30.830,00 0,00 0,00 30.830,00
560.677,88 30.830,00 0,00 -102.009,46 489.489,42
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 5.760.363,70 1.150.066,48 45.269,78 -474.068,65 6.481,631,31
2. Technische Anlagen und Maschinen 405.463,45 37.479,45 0,00 -24.052,67 418.890,23
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.852.287,18 1.246.825,07 35.720,19 -207.692,75 6.927.139,69
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 157.207,62 70.507,82 -80.989,97 0,00 146.725,47
12.175.321,95 2.504.878,82 0,00 -705.814,07 13.974.386,70
12.735.999,83 2.535.708,82 0,00 -807.823,53 14.463.885,12
Kumulierte Abschreibungen
1.10.2022 Zugänge Abgänge 30.9.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 385.420,38 16.491,55 -11.718,26 390.193,67
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
385.420,38 16.491,55 -11.718,26 390.193,67 ...
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 2.684.149,61 580.269,51 -463.460,31 2.800.958,81
2. Technische Anlagen und Maschinen 329.085,54 40.593,08 -23.993,67 345.684,95
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.252.913,21 738.450,61 -204.517,25 4.786.846,57
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
7.266.148,36 1.359.313,20 -691.971,23 7.933.490,33
7.651.568,74 1.375.804,75 -703.689,49 8.323.684,00
Buchwerte
30.9.2023 30.9.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 68.474,75 175.257,50
2. Geleistete Anzahlungen 30.830,00 0,00
99.304,75 175.257,50
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 3.680.672,50 3.076.214,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 73.205,28 76.377,91
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.140.293,12 1.599.373,97
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 146.725,47 157.207,62
6.040.896,37 4.909.173,59
6.140.201,12 5.084.431,09

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die OROVIVO AG, Hallbergmoos

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der OROVIVO AG, Hallbergmoos, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der OROVIVO AG, Hallbergmoos, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts

Wir machen auf die Ausführungen des Vorstands in den Abschnitten "2. c. Vermögens- und Finanzlage" und "4. Risikobericht" des Lageberichts sowie im Abschnitt "1.1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss" des Anhangs in Bezug auf die Finanzierung der Gesellschaft und die Zugrundelegung des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufmerksam. Der Vorstand führt dort aus, dass die Gesellschaft nach der aktuellen Liquiditätsplanung bis auf Weiteres davon abhängig ist, dass die Gesellschaft mit ausreichenden Finanzmitteln durch Gesellschaften des THOM-Konzerns ausgestattet wird. Insbesondere aufgrund der von der Alleingesellschafterin abgegebenen Patronatserklärung mit einer Laufzeit bis zum 30. September 2025 und bis zur Höhe von TEUR 15.000 liegt nach der Einschätzung des Vorstands jedoch keine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vor. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung des Vorstands und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der Vorstand ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der Vorstand verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der Vorstand dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der Vorstand verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der Vorstand verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der vom Vorstand angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der vom Vorstand dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des vom Vorstand angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den vom Vorstand dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben vom Vorstand zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 31. Januar 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Tanja Markert, Wirtschaftsprüferin

Maximilian Domberg, Wirtschaftsprüfer

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 01.10.2022-30.09.2023 ist der Aufsichtsrat durch mündliche wie schriftliche Berichterstattung des Vorstands regelmäßig über die Lage und Entwicklung der OROVIVO AG innerhalb und außerhalb von Aufsichtsratssitzungen unterrichtet worden. Die geschäftspolitischen Ziele sind einvernehmlich mit dem Vorstand festgelegt worden.

Der Jahresabschluss der OROVIVO AG zum 30.09.2023 mit Anhang und Lagebericht ist von der Deloitte GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat den Jahresabschluss und den Prüfbericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vorgelegt. Der Aufsichtsrat erklärt sich mit dem vorgelegten Jahresabschluss einverstanden und schließt sich dem Vorschlag des Vorstandes, den Bilanzverlust auf das neue Geschäftsjahr vorzutragen, an.

Die Empfehlung des Abschlussprüfers für das laufende Geschäftsjahr wird vertagt.

Der Aufsichtsrat dankt Vorstand, Betriebsrat und Mitarbeitern für die im Berichtsjahr erbrachte Leistung.

 

Hallbergmoos, 26. März 2024

Der Aufsichtsrat

Romain Peninque, Aufsichtsratsvorsitzender

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