COMSPOT REPAIR GmbH
Selbe AdresseReparatur und Instandhaltung von Telekommunikationsgeräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mathias Harms seit 9.3.2021 | Geschäftsführer |
Michael Hencke seit 14.11.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ByteClub GmbHHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Grundlagen des Konzerns Die BYTECLUB Gruppe, als Zusammenschluss mittelständischer IT-Unternehmen mit Standorten in ganz Deutschland, agiert im Handel und Versandhandel mit Computerhardware und -software, sowie mit Produkten der Telekommunikation und artverwandten Geräten. Weiterhin steht die Unternehmensgruppe für umfangreiche Dienstleistungen und Beratung rund um die Themen IT und Telekommunikation und berät bundesweit B2B sowie B2C Kunden in allen diesbezüglichen Belangen. Mit der Marke COMSPOT, repräsentiert durch die 100 % Tochtergesellschaft COMSPOT GmbH, bietet die BYTECLUB Gruppe seinen Kunden unter dem Motto "Beratung, Service, Leidenschaft" aktuelle Apple Produkte und eine Vielzahl an ausgewählten, innovativen und hochqualitativen Peripherieprodukten sowie passende Services an. Dank eines umfangreichen Dienstleistungsangebotes sowie maßgeschneiderter Lösungen ist man zudem für Businesskunden ein kompetenter und zuverlässiger Partner. Die Standorte der COMSPOT Einzelhandelsshops wurden nach strengen Richtlinien seitens der Hersteller autorisiert und beispielsweise als Apple Premium Reseller ausgezeichnet. Fortbildungen und Zertifizierungen wie Apple Support Professional, Apple Sales Professional, Apple Specialist usw. gewährleisten eine Service- und Beratungsqualität auf höchstem Niveau. Die über Jahre bestehende hohe Kundenzufriedenheit führte zudem zur Verleihung des Status Apple Premium Service Provider. Auch die Reparatur von Hardware ist ein Angebot unter der Marke COMSPOT. Die Reparatur-Services werden in den COMSPOT-Shops selbst und den Repair-Points der COMSPOT Repair GmbH erbracht. Bereits seit einigen Jahren erbringt zudem die Smart Support GmbH Servicedienstleistungen rund um Hardware, wie zum Beispiel Reparaturen, Gravur und Veredelung von Hardware. Die DESK7 GmbH ergänzt seit dem Jahr 2021 den Service rund um Fachhandel und den Service als IT- Systemhaus und berät die Kunden der BYTECLUB Gruppe im Bereich Microsoft Workplace, Apple Business Integration, Cloud Collaboration und IT-Security. Die Kompetenz insbesondere im Bereich der Microsoft Applikationen konnten mit einer Beteiligung an der bbtronic GmbH im Jahr 2023 zudem ausgebaut werden. Ebenfalls im Jahr 2021 gegründet komplettiert das Tochterunternehmen Flötotto Learning Spaces GmbH das Angebot der IT-Hardware mit einer breiten Palette an passenden Schulmöbeln, um moderne digitale Unterrichtskonzepte zu fördern und bietet Lösungen für zeitgemäße Lernumgebungen bundesweit über eine Vertriebsorganisation an. Als Partner im Telekommunikations- und Mobilfunksegment hat man mit der Telcoland Mobilfunk GmbH eine sehr gute Ergänzung zum Gruppenportfolio mit einer langjährigen Erfahrung und einem guten Vertriebsnetz im Raum Hamburg. Die TELCOLAND fungiert in diesem Bereich als Vertragspartner des Telekommunikationsunternehmens Vodafone Group und baut kontinuierlich Angebot und Service aus bzw. um, damit man sich den Marktbedingungen im Mobilfunk anpasst. Das CPN-Netzwerk der CPN Cooperation Network GmbH rundet das Angebot der BYTECLUB Gruppe ab und ermöglicht es externen Fachhändlern und Systemhäusern das Knowhow der Unternehmensgruppe rund um Beschaffung, Logistik, Marketing und Einkauf zu nutzen. Auch eine Agentur für Marketingdienstleistungen, die sich auf IT-Fachhändler und Systemhäuser konzentriert, ist Bestandteil des Leistungsspektrums von CPN. Für 2024 ist geplant diese Dienstleistungen als weiterer Tochtergesellschaft der BYTECLUB GmbH in die MISSION FIVE GmbH zu übertragen. Die ByteClub GmbH als Muttergesellschaft der Gruppe übernimmt für die vorangestellten Tochtergesellschaften die Buchhaltung, das Controlling, das Personalwesen sowie den IT-Support und in weiten Teilen den Einkauf. Mit der Marke SHIFTER betreibt die ByteClub GmbH ebenfalls einen Onlinehandel mit einem übersichtlichem IT-Sortiment. Die Unternehmensgruppe steht zusammenfassend seit mehr als 20 Jahren für eine umfassende Expertise im Bereich IT mit kontinuierlicher Weiterentwicklung ihrer Geschäftsfelder. Im dritten Quartal des Jahres 2022, zum 31.07.2022, wurden die Töchter der BYTECLUB Gruppe, die Deqster GmbH, die Gesellschaft für digitale Bildung mbH und die IfmB Institut für moderne Bildung GmbH an die Unternehmensgruppe Converge Technology Solutions AG mit Hauptsitz in Kanada veräußert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2022 lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP, preisbereinigt) nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 1,9 % höher als im Jahr 2021. Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2022 noch stark beeinflusst vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen. Hinzu kamen die Folgen des Kriegs in der Ukraine, beginnend im Frühjahr 2022, wie extreme Energiepreiserhöhungen und verschärfte Material- und Lieferengpässe, deren Auswirkungen sich auch noch im laufendem Geschäftsjahr 2024 bemerkbar machen. Die Wirtschaft erholt sich unter den oben genannten Rahmenbedingungen nur zögerlich. Zwar war im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, das BIP des Jahres 2022 bereits wieder um 0,7 % höher als vor Pandemiezeiten, allerdings sank die Wirtschaftsleistung in Deutschland im Kalenderjahr 2023 sogar leicht um 0,3 % im Verhältnis zum Jahr 2022. Der BYTECLUB geht davon aus, dass eine merkliche Erholung der wirtschaftlichen Gesamtlage erst ab 2025 einsetzt. Insbesondere die rückläufigen privaten Konsumausgaben von 2022 auf 2023 mit 0,8 % unterstreichen diese Einschätzung. Hier zeigen sich nachwirkende Kaufkraftverluste und eine anhaltende Kaufzurückhaltung. Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben zeigten im Jahr 2022 zwar noch einen Nachholeffekt im Rahmen der abklingenden Coronapandemie und stiegen um 4,6 % gegenüber dem Vorjahr; dieser Effekt zeichnete sich aber hauptsächlich im Bereich der Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen ab und zahlte wenig auf das Geschäftsfeld der BYTECLUB Gruppe ein. Rückläufig hingegen waren die Konsumausgaben des Staates mit einem Anteil am Bruttoinlandsprodukt des Jahres 2022 von 1,1 % im Vergleich zu 3,4 % des Vorjahres, was unter anderem das schwierige Umfeld im Bereich des Ausbaus der digitalen Bildung unterstreicht, da eine klare Bedarfsplanung im Bereich der staatlichen Ausstattung im Bildungssektor derzeit nicht zu erkennen ist. Das Marktvolumen im Bereich der Informationstechnologie ist wiederum, nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom, auch im Jahr 2022 gegen den gesamtwirtschaftlichen Trend gestiegen. Im Bereich Informationstechnik und Telekommunikation konnte das Marktvolumen von 197,2 Mrd. EUR auf 210,7 Mrd. EUR wachsen. Das entspricht einem Wachstum von 6,8 %. Während dieser Trend auch insbesondere für Software in den Folgejahren 2023 und laut Prognosen auch 2024 anhält, ist zu beobachten, dass die Nachfrage nach IT-Hardware und auch Endgeräten in der Telekommunikation einen geringen Anteil am Gesamtwachstum in der Informationstechnologie hat. Neben den genannten Lieferengpässen zeichnet sich auch hier eine Kaufzurückhaltung ab, deren Auswirkungen der BYTECLUB aufzufangen hat und auch mit neuen Geschäftsmodellen, wie z.B. die Fokussierung der DESK7 GmbH auf Dienstleistungen im Zusammenhang mit IT-Hardware oder auch die Erschließung neuer Absatzmärkte via Flötotto Learning Spaces GmbH, entgegenwirkt und dafür entsprechend Investitionen tätigt. 2. Geschäftsverlauf, Lage, finanzielle Leistungsindikatoren Ertragslage Im Geschäftsjahr 2022 liegen die Umsatzerlöse des BYTECLUB Konzerns bei 217.371 TEUR. Durch die Unternehmensverkäufe im Juli 2022 generierte die Gruppe ab August 2022 ihren Umsatz somit überwiegend aus dem Verkauf von IT-Handelswaren und dem Angebot von IT-Dienstleistungen, an Wiederverkäufer, Consumer und mittelständische Unternehmen (KMU) ohne das veräußerte Geschäftsfeld im Bereich der Bildungseinrichtungen wie Schulen und Universitäten. Um die Umsatzentwicklung entsprechend zu beurteilen, ist zu beobachten, dass sich bei der Kernmarke COMSPOT, aufgrund von einer Ausgliederung des Geschäfts der DESK7 sowie von externen Faktoren wie der Corona- Pandemie, den Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Konflikt in Osteuropa, einsetzender Inflation und Kaufzurückhaltung ein Umsatzrückgang von ca. 5 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2021 ergibt. Diese Entwicklung relativiert sich jedoch unter Berücksichtigung, dass die übrigen Tochtergesellschaften des BYTECLUBS ihre Umsätze im Jahr 2022 verbessern konnten bzw. auf Vorjahresniveau lagen. Der Umsatzanteil der übrigen Gesellschaften an der Gesamtgruppe liegt hier für 2022 bei ca. 1/4 der Konzernumsatzerlöse von 217.371 TEUR. Das Umsatzwachstum der 2021 gegründeten DESK7 GmbH resultiert aus der starken Fokussierung auf das B2B Segment gepaart mit einer starken JAMF-Partnerschaft (Softwaremarktführer für Apple Mobilgeräteverwaltung). Dem Ansatz, den Tochtergesellschaften durch Selbstständigkeit eine stärkere Spezialisierung zu ermöglichen und neue Kundengruppen zu erschließen, z.B. durch flexibleres Auftreten auf dem Zielmarkt, wird damit Rechnung getragen. Diese Effekte sind bei der Betrachtung der Umsatzentwicklung der BYTECLUB Gruppe entsprechend zu berücksichtigen. Das Verhältnis vom Materialeinsatz zu den Umsatzerlösen ist zum Vorjahr nahezu unverändert. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im wesentlichen Bonuszahlungen und Zuschüsse der Hersteller, die die BYTECLUB Gruppe auch für seine assoziierten Unternehmen abrechnet. Wesentliche Änderungen im Rahmen dieser Erträge gibt es im Geschäftsjahr 2022 nicht. Die BYTECLUB Gruppe investierte auch 2022 im Rahmen der Wachstumsstrategie der Tochtergesellschaften in Mitarbeiter, was zu steigendem Personalaufwand führt. Bereinigt um die, im Juli 2022, verkauften Gesellschaften entspricht der Personalaufwand für 2022 14.590 TEUR, was einem Anstieg von ca. 10 % entspricht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich mehrheitlich zusammen aus der Weiterberechnung von Bonuszahlungen und Zuschüssen an angeschlossene Partner, Raumkosten für Büros, Lager und Einzelhandel, Kosten für Hardwarewartung und Fuhrpark, Werbekosten, Kosten der Warenabgabe, sowie Rechts- und Beratungskosten. Sondereffekte in 2022 entstehen durch den Verkauf der drei Tochtergesellschaften, Gesellschaft für digitale Bildung mbH, IfmB Institut für moderne Bildung GmbH und der Deqster GmbH und deren Nebenkosten, wie zum Beispiel Rechts- und Beratungskosten, mit einem Nettoergebnis von rd. 20 Mio. EUR. Das operative Ergebnis ist gegen über dem Vorjahr deutlich gesunken. Das Ergebnis aus den Verkäufen der Anteile an den drei Gesellschaften ist nahezu steuerfrei, so dass nur geringe Ertragsteuern in 2022 anfallen. Der starke Konzernbilanzgewinn über 17.782 TEUR wird auch unter Berücksichtigung des operativen Ergebnisses, ausschließlich von dem dargestellten Sondereffekt aus den Veräußerungen der drei Tochtergesellschaften getrieben und ermöglicht dem BYTECLUB nicht nur seine strategischen Vorstellungen rund um die Unternehmensgruppe finanziell zu ermöglichen, sondern sich auch in der aktuellen wirtschaftlichen Gesamtlage abzusichern. Im Zusammenhang mit den getätigten Investitionen u.a. in Personal und den Ausbau einzelner Tochterunternehmen, wird das Ergebnis 2022 sehr positiv bewertet. Vermögens- und Finanzlage Das konsolidierte Vermögen der BYTECLUB Gruppe beträgt zum Bilanzstichtag 45.436 TEUR (Vorjahr: 48.812 TEUR). Die immateriellen Vermögensgegenstände weisen per 31.12.2022 einen Buchwert von 687 TEUR (Vorjahr: 976 TEUR) aus. Bei den Sachanlagen ist der Buchwert zum Ende des Geschäftsjahres 2022 mit 1.761 TEUR (Vorjahr: 2.314 TEUR) ausgewiesen und besteht zum größten Teil aus den Anlagen der Büro- und Geschäftsausstattung. Die Rückgänge im Bereich des Anlagevermögens sind auf die M&A-Transaktionen im Rahmen der Unternehmensverkäufe zurückzuführen. Der Buchwert der Finanzanlagen erreichte am Ende des Geschäftsjahres 2022 die Höhe von 378 TEUR (Vorjahr: 222 TEUR). Hierunter werden im Wesentlichen die assoziierten Unternehmen ausgewiesen sowie Zugänge von Unternehmensbeteiligungen bei der DESK7 GmbH und der Telcoland Mobilfunk GmbH. Zum Bilanzstichtag war der Vorratsbestand mit 15.995 TEUR (Vorjahr: 17.058 TEUR) bewertet. Die Vorräte wurden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten bewertet. In die konservative Betrachtung sind Umschlagsrisiken aufgrund technologischer Veränderung sowohl über das Jahr gesehen, in den Quartalsbewertungen, wie auch am Jahresende bei der Bilanzierung mit eingeflossen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 11.789 TEUR sind zur Vermeidung des Kreditrisikos zu einem hohen Anteil gegen Ausfall versichert. Der Bestand an liquiden Mitteln ist zum 31.12.2022 mit 3.252 TEUR (Vorjahr: 5.765 TEUR) ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag bestanden Kreditlinien in Höhe von 2.000 TEUR sowie 3.000 TEUR, welche zum 31.12.2022 in Höhe von 1.936 TEUR genutzt wurden. Neben der Eigenfinanzierung bestehen Fremdmittel im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten in Höhe von 15.056 TEUR, welche unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt sind. Mit fast 52 % Eigenkapitalquote nach 28 % im Vorjahr erreicht die BYTECLUB Gruppe eine mehr als sehr zufriedenstellende Eigenkapitalquote. Eine geringe Verschuldung, insbesondere im Hinblick auf die aktuelle Zinswende, ist ein wichtiger Indikator für ein erfolgreiches, operatives, nach den Grundsätzen kaufmännischer Vorsicht geführtes Handeln und soll insbesondere auch in einer schwierigen wirtschaftlichen Gesamtlage helfen, das Unternehmen für die Zukunft robust zu halten und gut aufzustellen. III. Chancen- und Risikobericht Die Internet- und Telekommunikations-Branche bietet weiterhin ein sehr großes Wachstumspotential. Die COVID-19 Pandemie konnte diesen Trend nicht unterbrechen und hat im Gegenteil durch Homeoffice und Homeschooling zum Wachstum der Branche beigetragen. Dank der differenzierten Struktur der BYTECLUB Gruppe mit ihren auf die jeweiligen Zielmärkte ausgerichteten Vertriebsmarken und GmbHs ist man auch für die Zukunft so aufgestellt, an diesen Markt-Trends partizipieren zu können. Die Ausgliederung dieser strategischen Bereiche in eigenen Tochtergesellschaften unterhalb der BYTECLUB GmbH sollen hier für mehr Transparenz und Kontrolle sorgen. Durch die Investition in ein neues ERP-System, das im Frühjahr 2022 erfolgreich eingeführt werden konnte, können die Vertriebskanäle noch effizienter bespielt werden. Die Veräußerung der 3 Gesellschaften im Jahre 2022 dient zudem der Zentralisierung der Dienste rund um den Bereich IT-Handel und sorgt für die nötige finanzielle Stabilität, um zukunftsfähige Geschäftsbereiche auszubauen bzw. neu auszurichten. Branchenübergreifend geht entsprechend jeder Unternehmer und Gewerbetreibender Risiken ein, ohne die ein erfolgreiches Handeln nicht möglich wäre. Die ökonomische Wertschöpfung bedingt Chancen und Risiken entsprechend ihrer Abwägung zu optimieren. Ein ständig begleitendes Risikomanagement verhilft der BYTECLUB Gruppe Chancen und Risiken so im Griff zu behalten, dass sie in einem sinnvollen Verhältnis zueinanderstehen. Durch die kurze Lebensdauer von Lifestyle-Produkten ergeben sich automatisch Warenumschlagsrisiken. Weitere Risiken ergeben sich bei dem Zubehör bzw. bei Accessoires durch modische Veränderungen. Die Kunst des Handelns besteht darin, diese Risiken auch zu managen. Durch Frühwarnindikatoren, permanente Kontrolle der Bestände, Produkt-Altersanalysen, elektronische, warenwirtschaftliche Überwachung, rechtzeitige Bewertung und Partnerschaften mit Subhandelspartnern, minimiert die ByteClub GmbH bei sich und auch bei ihren Tochterunternehmen erfolgreich das größte Risiko des Groß- und Einzelhandels auf eine sehr überschaubare und kalkulierbare Größe. Forderungsrisiken werden durch Kreditversicherer deutlich minimiert. Den Risiken von Lieferengpässen auch durch COVID-19 begegnen wir durch kapitalstarke Lieferanten, Partnerschaften und Vertriebskooperationen. Ein Liquiditätsrisiko zwecks Warenbeschaffungen zu Hochzeiten der Nachfrage, insbesondere beim Markteintritt von neuen Produkten und der damit im Zusammenhang stehenden Begleichung fälliger Zahlungen wird mit einer guten Eigenkapitalquote entgegengewirkt. Neue Instrumente der Liquiditätssicherung werden stetig evaluiert und erprobt. Selbstverständlich begegnen die ByteClub GmbH und ihre Tochtergesellschaften in differenzierten Vertriebskanälen auch dem Wettbewerb mit preisaggressiven Angeboten. Seit mehr als zwei Jahrzehnten beweist die Gesellschaft, wie sie durch eine permanente Marktbeobachtung in einem Produktumfeld mit eher geringen Margen professionell und erfolgreich am Markt agiert. Das grundsätzliche Ablehnen von dubiosen Anfragen gehört genauso dazu, wie das strikte kritische Hinterfragen von vermeintlich günstigen Angeboten aus dem "grauen" Euroraum. Bewertet man die Erfahrungen der letzten Jahre, die Eintrittswahrscheinlichkeiten und etwaige Schadenshöhe, so bestehen für die Gruppe keine höheren, den normalen Geschäftsbetrieb übersteigenden, rechtlichen Risiken. IV. Prognosebericht Auch im Jahr 2023 war die Kernstrategie der BYTECLUB Gruppe den serviceorientierten Einzelhandel mit hoher Qualität auszubauen, neue Kundengruppen und Geschäftsfelder im Bereich B2B zu erschließen und einen Fokus auf Reparaturen zu legen und damit Kunden ein flächendeckendes Netz an Service-Punkten bereitzustellen, die all unseren Marken und Geschäftsfeldern einen Mehrwert hinsichtlich Erreichbarkeit und Reparaturgeschwindigkeit bringen soll. Diese Weiterentwicklung ist auch im Jahre 2024 noch nicht abgeschlossen. Im Rahmen eines Betriebsübergangs im März 2024 wurden z.B. die Shopmitarbeiter der COMSPOT Repair GmbH in die Apple Premium Einzelhandelsstores der COMSPOT GmbH umgegliedert, um einen effizienten Ablauf der Aufträge zu gewährleisten und betriebswirtschaftlich den Aufwendungen für den Betrieb der Reparaturpoints Rechnung zu tragen. Im Februar 2024 wurde zudem in Oldenburg, Niedersachsen, ein neuer COMSPOT Standort eröffnet, um auch hier neue Kundengruppen zu erschließen und eine lokale Anlaufstelle für Apple Produkte anzubieten sowie die Präsenz für die Marken COMSPOT und APPLE auszubauen. Die Innenfinanzierung aus eigenen Gewinnen bzw. durch Zuschüsse durch Kooperationen mit Lieferanten der BYTECLUB Gruppe bleibt auch weiterhin die wichtigste Finanzierungsquelle für solche Vorhaben. Das Geschäftsjahr 2023 wird voraussichtlich, trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Lage und weiteren Investitionen in die Unternehmensgruppe, wie den Ausbau des Vertriebsnetzes der Tochterunternehmen, mit einer aus dem operativen Geschäft erwirtschafteten kostendeckenden Ertragslage abgeschlossen. Im Konzernergebnis ist somit ein positiver sechsstelliger Betrag zu erwarten. Das laufende Geschäftsjahr 2024 wird sich, auch bedingt durch anhaltende Kaufzurückhaltung im Gesamtmarkt, auf dem Vorjahresniveau von 2023 bewegen. Auch hier steuert die BYTECLUB Gruppe auf ein Gesamtergebnis oberhalb einer schwarzen Null zu, was im Zuge der aktuellen wirtschaftlichen Faktoren als durchaus positiv zu bewerten ist.
Hamburg, 30. Mai 2024 Michael Hencke Mathias Harms Maximilian Eggert Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022• (1) Allgemeine Angaben • (2) Konsolidierungskreis • (3) Konsolidierungsgrundsätze • (4) Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung ERLÄUTERUNG ZUR KONZERNBILANZ • (5) Anlagevermögen • (6) Tochterunternehmen und Beteiligungen • (7) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände • (8) Aktive latente Steuern • (9) Eigenkapital • (10) Rückstellungen • (11) Verbindlichkeiten ERLÄUTERUNG ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG • (12) Umsatzerlöse • (13) Außergewöhnliche Erträge und außergewöhnliche Aufwendungen • (14) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag SONSTIGE ANGABEN • (15) Außerbilanzielle Geschäfte • (16) sonstige finanzielle Verpflichtungen • (17) Mitarbeiterzahl • (18) Honorar des Konzernabschlussprüfers • (19) Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung • (20) Gewinnverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens • (21) Kapitalflussrechnung gemäß DRS 21 • (22) Nachtragsbericht • (1) Allgemeine Angaben Die ByteClub GmbH mit Sitz in Hamburg ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Hamburg unter der Registernummer HRB 63632 eingetragen. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2022 wurde nach den Vorschriften des HGB und des Gesetzes betreffend die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. • (2) Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind zum Bilanzstichtag neben dem Mutterunternehmen 8 Gesellschaften einbezogen, bei denen die ByteClub GmbH - unmittelbar oder mittelbar - einen beherrschenden Einfluss auf die Finanz- und Geschäftspolitik ausüben kann.
* Die Anteile in Höhe von 100 % werden von
der DESK7 GmbH gehalten
Außerdem wurden zwei assoziierte Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen. Assoziierte Unternehmen sind Unternehmen, bei denen die ByteClub GmbH die Möglichkeit hat, maßgeblichen Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik auszuüben. Dies geschieht in der Regel durch unmittel- oder mittelbare Stimmrechtsanteile von 20 % bis 50 %. Die assoziierten Unternehmen werden im Konzernabschluss nach der Equity-Methode bzw. das neue assoziierte Unternehmen, da noch kein Jahresabschluss vorliegt, mit den Anschaffungskosten bilanziert. Das Ergebnis aus der Änderung des Equity-Werts wird in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nach Kürzung um die Ertragsteuern ausgewiesen. Veränderungen des Konsolidierungskreises:
• (3) Konsolidierungsgrundsätze Abschlussstichtag des Konzerns sowie der einbezogenen Tochterunternehmen, ist der 31.12.2022. Die Tochterunternehmen COMSPOT Repair GmbH, Flötotto Learning Spaces GmbH und DESK7 GmbH hatten ein abweichendes Wirtschaftsjahr bis zum 30. September 2022. Es erfolgte eine Umstellung des Geschäftsjahres auf den 31.12.2022. Dafür wurde ein Rumpfwirtschaftsjahr vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember 2022 gebildet. Zum Zwecke der Entkonsolidierung wurden für die Gesellschaft für digitale Bildung mbH, das IfmB Institut für moderne Bildung GmbH und die Deqster GmbH ein Zwischenabschluss erstellt. Die Währung des Konzerns als auch der einzelnen Konzernunternehmen ist Euro. Die Erstkonsolidierung erfolgte unter Anwendung der Neubewertungsmethode nach § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB. Der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile wird mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaften verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3, Abs. 2 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB auf Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebende aktivische Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwerte ausgewiesen und nach individuellen Kriterien linear abgeschrieben. Die Firmenwerte werden planmäßig über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben, die dem voraussichtlichen Nutzungszeitraum entspricht. Zur Schuldenkonsolidierung sind die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen gegeneinander verrechnet worden. Im Konzernabschluss werden nach der Equity-Methode bilanzierte assoziierte Unternehmen bei der erstmaligen Berücksichtigung im Konzernkreis mit den Anschaffungskosten angesetzt. Der Anteil der ByteClub GmbH am Ergebnis des assoziierten Unternehmens nach dem Erwerb wird in der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, der Anteil der erfolgsneutralen Veränderung des Eigenkapitals unmittelbar im Konzern-Eigenkapital. Die kumulierten Veränderungen nach dem Erwerbszeitpunkt erhöhen bzw. vermindern den Beteiligungsbuchwert des assoziierten Unternehmens. Der Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile bemisst sich am Eigenkapital des Tochterunternehmens. Bei der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden Innenumsatzerlöse und andere konzerninterne Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen sind grundsätzlich zu eliminieren. Die konzerninternen Lieferungen und Leistungen werden zeitnah an Dritte weiterberechnet, so dass die in den Vorratsbeständen enthaltenen Artikel als sehr gering anzusehen sind. Aus Wesentlichkeitsgründen wird daher auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen zum Bilanzstichtag verzichtet. • (4) Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wenden einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze an. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gemäß § 255 Abs. 2 bis 3 HGB) bilanziert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen 3 und 15 Jahren) bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen 3 und 25 Jahren) angesetzt. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden, soweit diese nicht konsolidiert werden, mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert. Die assoziierten Unternehmen werden im Konzernabschluss nach der Equity-Methode bzw. das neue assoziierte Unternehmen, da noch kein Jahresabschluss vorliegt, mit den Anschaffungskosten bilanziert. Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt, zum Teil erfolgte ein Bewertungsabschlag. Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine Pauschalwertberichtigung zwischen 0,5 % und 1,0 % des nicht wertberichtigten Nettoforderungsbestands Rechnung getragen. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Latente Steuern werden auf Basis der zukünftigen Steuerbelastung der einbezogenen Gesellschaften ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf der Grundlage der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (Liability-Methode). Danach werden Steuerabgrenzungsposten für temporäre Differenzen zwischen steuerlichen Wertansätzen und Wertansätzen in der Konzernbilanz sowie für steuerliche Verlustvorträge gebildet. Aktive latente Steuern werden jedoch nur berücksichtigt, soweit die Möglichkeit der Realisierung hinreichend wahrscheinlich ist. Die Bewertung latenter Steuern erfolgt mit den Steuersätzen, die nach der derzeitigen Rechtslage künftig im wahrscheinlichen Zeitpunkt der Umkehr der temporären Differenzen gelten werden. Es wurde ein Steuersatz von 32,3 % zugrunde gelegt worden. Die Auswirkungen von Steuergesetzesänderungen auf aktive und passive latente Steuern werden in der Periode, in der die materiellen Wirksamkeitsvoraussetzungen der Gesetzesänderung vorliegen, erfolgswirksam berücksichtigt. Eine Abzinsung latenter Steuern wird nicht vorgenommen. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse enthält Umweltboni für den Kauf von neuen Elektrofahrzeugen. Er wird über den Förderzeitraum aufgelöst. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Die Verbindlichkeiten werden unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. ERLÄUTERUNG ZUR KONZERNBILANZ • (5) Anlagevermögen Der Geschäfts- oder Firmenwert enthält die Firmenwerte aus der Konsolidierung der COMSPOT GmbH, Hamburg (T€ 125) und der Telcoland Mobilfunk GmbH, Hamburg (T€ 12). Die Firmenwerte werden über die Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wurde aus der voraussichtlichen Laufzeit des Kunden- und Lieferantenstamms abgeleitet. Neben den Firmenwerten aus der Konsolidierung ist noch ein Firmenwert aus dem Einzelabschluss der Telcoland Mobilfunk GmbH (T€ 55)und der Smart Support GmbH (T€ 16) enthalten. Die entgeltlich erworbenen Firmenwerte werden über eine Laufzeit zwischen 5 und 7,5 Jahren abgeschrieben. Zinsen für Fremdkapital wurden bei keinem Posten des Anlagevermögens aktiviert. Konzern-Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2022Die Entwicklung des Anlagevermögens des Konzerns ist aus dem folgenden Anlagenspiegel zu entnehmen:
• (6) Tochterunternehmen und Beteiligungen
In 2022 wurde von der DESK7 GmbH, Hamburg, die DESK7 AG mit Sitz in Root in der Schweiz mit einer Beteiligung in Höhe von 100 % gegründet. Weiterhin wurde eine Beteiligung an dem Einzelunternehmen made4health, Hamburg, in 2022 in Höhe von 50 % begründet. Für 2022 liegen noch keine Jahresabschlüsse vor. Befreiung Offenlegung Folgende Tochterunternehmen nehmen die Befreiung von der Offenlegung des Jahresabschlusses sowie ggfs. des Lageberichtes für das Geschäftsjahr 2022 bzw. für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 und für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember 2022 in Anspruch:
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen In den Beteiligungen an assoziierten Unternehmen sind in der Bilanz keine Firmenwerte enthalten. Der sich aus der nach der Equity-Methode ergebende passive Unterschiedsbetrag wurde, da es sich um thesaurierte Gewinne handelt, den Gewinnrücklagen gutgeschrieben. Die assoziierten Unternehmensbeteiligungen setzen sich wie folgt zusammen:
1) Jahresabschluss wird nicht offen gelegt
(§ 313 Abs. 3 Satz 5 HGB)
Tochterunternehmen Tochterunternehmen mit unmittelbarer oder mittelbarer Beteiligung der ByteClub GmbH, die nicht konsolidiert werden:
sind aufgrund von § 290 Abs. 3 Satz 3 Nr. 1 HGB nicht in den Konzernabschluss einzubeziehen. • (7) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind € 0 (Vorjahr: T€ 36) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr und in den sonstigen Vermögensgegenständen € 656.174 (Vorjahr: T€ 394) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Die Forderungen gegen Gesellschafter der ByteClub GmbH betragen zum 31. Dezember 2022 € 0 (Vorjahr: T€ 905). Die Forderungen waren kurzfristig und mit 2,0 % verzinst. • (8) Aktive latente Steuern Auf steuerliche Verlustvorträge entfallen folgende bilanzierte aktive latente Steuern: Entwicklung der bilanzierten latenten Steuern
Die Bewertung erfolgte mit Steuersätzen, die nach der derzeitigen Rechtslage künftig im wahrscheinlichen Zeitpunkt der Umkehr der temporären Differenzen bei der jeweiligen Gesellschaft gelten werden. Hierbei wurde ein Steuersatz von 32,3 % berücksichtigt. • (9) Eigenkapital Die Entwicklung des bilanziellen Eigenkapitals ist im Eigenkapitalspiegel gesondert dargestellt. Es besteht zum 31.12.2023 ein Bilanzgewinn der Muttergesellschaft in Höhe von EUR 9.911.967 der zur Ausschüttung zur Verfügung steht. • (10) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Bonuszahlungen, Gewährleistungen, ausstehende Abrechnungen, Urlaubsansprüche sowie für Jahresabschluss-erstellung, -prüfung und Aufbewahrungsverpflichtungen. • (11) Verbindlichkeiten Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der nachfolgenden Darstellung:
Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden für eine Saldo zum 31.12.2022 von TEUR 1.717 einer Bank als Sicherheiten Grundschulden nebst Zweckerklärungen über insgesamt EUR 2.000.000,00 gewährt. ERLÄUTERUNG ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG • (12) Umsatzerlöse Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen ergibt sich aus der folgenden Übersicht:
• (13) Außergewöhnliche Erträge und außergewöhnliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Veräußerung der drei Tochtergesellschaften Gesellschaft für digitale Bildung mbH, IfmB Institut für moderne Bildung GmbH und Deqster GmbH in Höhe von fast 21 Mio. € enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die damit im Zusammenhang stehenden Kosten für Beratung von insgesamt knapp 1 Mio. € enthalten. • (14) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten im laufenden Geschäftsjahr Erträge aus der Bildung aktiver latenter Steuern in Höhe von insgesamt T€ 233 (Vorjahr: Ertrag T€ 0). SONSTIGE ANGABEN • (15) Außerbilanzielle Geschäfte Die ByteClub GmbH-Gruppe hat Leasingverträge für Pkw's im Geschäftsjahr und in den Vorjahren abgeschlossen mit noch zu zahlenden Leasingraten von T€ 148 (siehe folgende Angabe). Das Leasinggeschäft dient in erster Linie der Abwicklungsvereinfachung des Fuhrparks. Ein weiterer Vorteil besteht in der guten Kalkulierbarkeit der Kosten. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit. • (16) sonstige finanzielle Verpflichtungen
• (17) Mitarbeiterzahl Im Jahresdurchschnitt waren 396 Mitarbeiter im Konzern beschäftigt, davon 297 männliche und 99 weibliche. • (18) Honorar des Konzernabschlussprüfers Das vom Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar gem. § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB beträgt:
• (19) Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung waren: Michael Hencke, Kaufmann Mathias Harms, Kaufmann Ausgeschieden zum 13.10.2022: Thomas Bußhart, Dipl.-Ing. (Eintritt: 20.08.2021) Eingetreten zum 13.07.2023: Maximilian Arminius Eggert, Kaufmann Die Geschäftsführerbezüge betragen im Geschäftsjahr T€ 1.067. • (20) Gewinnverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. • (21) Kapitalflussrechnung gemäß DRS 21 Der Finanzmittelfonds setzt sich aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zusammen und besteht im Wesentlichen aus Bankguthaben. • (22) Nachtragsbericht Das Wachstumspotential der Internet- und Telekommunikations-Branche bleibt weiterhin hoch. Die COVID-19 Pandemie konnte diesen Trend nicht brechen. Neben dem erfolgreichen Verkauf der 3 Gesellschaften im Bildungssektor, deren Integration in die neue Eigentümergesellschaft auch 2024 weiterhin produktiv von der ByteClub GmbH begleitet wird, wurde auch im Bereich der IT-Dienstleistungen investiert. So übernahm die Tochtergesellschaft der ByteClub GmbH, DESK7 GmbH, zum 1.1.2023 Anteile an der bbtronic GmbH, Fürth, um das Dienstleistungsportfolio im Bereich IT-Lösungen für Unternehmen zu erweitern und neue Projektfelder zu erschließen. Ab Februar 2024 ergänzt nun ein weiterer Apple Store in Oldenburg, Niedersachsen, das Angebot im Point-of-Sale Bereich der COMSPOT GmbH. Die Preissteigerungen seit 2022, unter anderem als Folge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und steigende Energiepreise weltweit, beeinflussen das Konsumverhalten allerdings merklich. Die Geschäftsführung der ByteClub GmbH verfolgt diese Entwicklung sehr intensiv, auch zwecks strategischer Entscheidungen in Bereich Handel, Dienstleistungen und deren Gewichtung in der Unternehmensgruppe. Man geht davon aus, dass die gesamtwirtschaftliche Lage sich erst ab 2025 wieder merklich erholen wird, was sich auch in den Unternehmenserträgen niederschlagen wird. Die weltweiten Lieferketten, die nach dem Jahr 2022, insbesondere im Technologiesektor, teilweise unterbrochen waren, haben sich stabilisiert und werden voraussichtlich keinen negativen Effekt auf das Angebot der ByteClub GmbH haben.
Hamburg, den 30. Mai 2024 ByteClub GmbH Michael Hencke Mathias Harms Maximilian Eggert Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 wurde am 23.07.2024 gebilligt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ByteClub GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der ByteClub GmbH, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der ByteClub GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 11. Juli 2024 MAACK
& Company GmbH
Susanne Schmuck, Wirtschaftsprüferin |
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