Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 9645
Vorher
Gaia Beteiligungen AGAxxess Consult AGAVATIS AG
Eingetragen
7.12.2007
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieUnternehmensberatung
Gegenstand
Die Erbringung von Beratungsleistungen, insbesondere in den Bereichen Prozess-, Supply-Chain- sowie IT-Management -Durchführung von IT-Projekten, insbesondere ERP-Projekte -Wartung und Pflege von IT-Systemen -Erstellung von Softwareapplikationen, insbesondere für Business-Anwendungen -Durchführung von Seminaren und Schulungen.

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Dr. Amtmann
seit 12.7.2019
Prokura
Nils Mandler
seit 23.10.2018
Prokura
Claudia Tjong
seit 23.10.2018
Prokura
Patrik Allmann
seit 25.7.2018
Prokura
York Braune
seit 3.11.2015
Vorstandsmitglied
Winfried Stahl
seit 4.4.2014
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

YAVEON AG

Würzburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

YAVEON bietet ganzheitliche Beratungs- und Businesslösungen für Unternehmen aus den Industriesegmenten Pharma, Chemie, Medizintechnik, Food, Biotech und Kosmetik. Mit dem Fokus auf Microsoft-Technologien konzentriert sich YAVEON auf Methoden und Lösungen, die den Unternehmenserfolg messbar und nachhaltig steigern.

Wir unterstützen umfassend, um die operative Performance zu steigern. Die Leistungen beginnen mit dem Erkennen und bewerten von Verbesserungspotentialen, der Unterstützung bei der Definition von Zielen, Strukturen und Geschäftsmodellen und setzen sich fort in vielfältiger Art der Umsetzung von Potentialen, sei es in reinen Beratungs- oder in IT-Projekten. Schwerpunkte unserer Umsetzungsprojekte liegen in ERP, BPM, CRM und ECM sowie im BI.

Die YAVEON AG verfügt über eine 100%ige Beteiligung an der process4.biz GmbH in Wien, an der YAVEON AG in der Schweiz und an der YAVEON Corporation in der USA. Damit ist die YAVEON AG in der Lage, ganzheitliche Business Process Management-Projekte (BPM) anzubieten und mit dem gleichen Portfolio auch den Markt in Österreich, Schweiz und USA zu bedienen.

YAVEON verfügt über zahlreiche eigene Lösungen, die im Wesentlichen funktionale Veredelungen von Microsoft-Plattformen und Lösungen darstellen und somit ein hohes Maß an internationaler Einsetzbarkeit und Investitionssicherheit aufweisen. Die Lösungen sind im und für das Microsoft Ecosystem entwickelt und von Microsoft als solche geprüft und anerkannt. Sie werden zudem durch entsprechende Lösungspartner im In- und Ausland vertrieben. Neue Produkte im Umfeld von ERP mit Fokus auf Prozess-, Dokumenten-, Workflow- und QM-Integration verstärken unser Portfolio und werden nachgefragt. Zahlreiche unserer Lösungen sowie unsere Organisation bestehen regelmäßig die Prüfung nach internationalen GAMP-Richtlinien. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal der YAVEON ist somit die regelmäßig und zahlreich nachgewiesene Compliance zu vielerlei regulatorischen Anforderungen aus den o. g. Branchensegmenten sowie unsere Beratung im Themenfeld "Validierung von Systemen im regulierten Umfeld". Auch Industrien, in denen die formelle Validierung nicht nötig ist, setzen auf das Konzept von YAVEON, Systemerneuerungen mit sehr hohem Prozessbezug durchzuführen.

1.2 Organisatorische Strukturen und Standorte

YAVEON AG Deutschland

Vorsitzender Aufsichtsrat stellv. Vorsitzender Aufsichtsrat Mitglied Aufsichtsrat

Alexander Stahl Niels Nüssler Prof. Dr. Rainer Whner

Vorstand

York Braune

YAVEON AG

Deutschland

YAVEON AG Hauptsitz: Würzburg

Standort Köln Dortmund

Stuttgart Freiburg

Der Standort Würzburg dient als Hauptsitz und alle übrigen deutschen Standorte werden als Niederlassungen geführt.

Im Geschäftsjahr 2018 erhöhte sich der Headcount der YAVEON AG von 128 auf 133 Mitarbeiter (bezogen auf Jahresdurchschnittswerte).

Alle Unternehmensanteile werden nach wie vor vollständig durch Mitarbeiter, ehemaligen Vorstand, Management aufgebracht bzw. gehalten.

1.3 Segmente

Die YAVEON AG Deutschland ist seit Ende 2012 in folgende Business-Units (Geschäftsbereiche) gegliedert:

ERP-Bereich "NAV/Business Central" (Projektrealisation und Produktentwicklung auf Basis von Microsoft Dynamics NAV)

"BCM" (Business Consulting and Management) mit den Leistungsangeboten Prozessberatung und -dokumentation sowie alle Arten von ECM (Enterprise Content Management) in Form von exekutiven Workflows und Dokumentenmanagementsystemen

BI (Business Intelligence)

Das Bestandskundenmanagement und der Support erfolgen seit 2017 über eine eigene Business-Unit, die per Ende 2018 aufgelöst und in den Vertrieb und Operations eingegliedert wurde.

1.4 Absatzmärkte

YAVEON bedient mittelständische Unternehmen in den Kernbranchen Pharma, Chemie, Kosmetik, Medizintechnik und Nahrungsmittel im Bereich Prozessmanagement, IT-Beratung und Business-IT (ERP, BI, DMS, Workflow- und Portallösungen). Die Hauptzielmärkte sind hier Deutschland, Österreich, Schweiz (DACH) und die USA. Hier verfolgt YAVEON langfristig das Ziel, unter allen Anbietern einen signifikanten Marktanteil zu erreichen. Im ERP-Mittelstand in DACH verfügt YAVEON in den oben genannten Kernbranchen bereits heute über einen Marktanteil von 12%.

Die Investitionssicherheit durch Microsoft und die konsequente Ausrichtung auf die Branchen sichern uns das Vertrauen unserer Kunden. Die Integration der o. g. Inhalte sowie "neuer Content" rund um ERP in den genannten Bereichen prägen die Wettbewerbsstärke und Attraktivität von YAVEON für die Kunden. Auch international werden die Softwareprodukte der YAVEON vertrieben. Unsere IP (Intellectual Property) wird über das Partnergeschäft in über 20 Ländern erfolgreich von unseren Partnern vermarktet. Auch im Cloud-Geschäft ist die YAVEON AG verstärkt aktiv und wird diesen Bereich weiter ausbauen. Unser Fokus liegt hier auf kleinen Lösungen mit hohem "Standard" (Branchen-Standard), weil dieser ein hohes Maß an Vorkonfiguration aufweist und somit die Implementierungsaufwände für den Kunden reduziert. Daher lassen sich signifikant kürzere, einfachere und kostengünstigere Systemeinführungen realisieren.

1.5 Externe Einflussfaktoren für das Geschäft

Neben einer Vielzahl kleinerer, oft lokaler ERP-Anbieter ist der Hauptwettbewerber im Zielmarkt SAP sowie die zum Teil proprietären Systeme von Infor, GUS und CSB und andere Microsoft Partner, deren Leistungsspektrum jedoch nicht den Abdeckungsgrad mit der Wertschöpfungskette erreicht, wie dies bei der YAVEON der Fall ist. Unser Geschäft ist generell abhängig von Investitions- und Innovationszyklen unserer Kunden, die wir nicht beeinflussen können; ebenso wenig wie konjunkturell bedingte Nachfrageschwankungen, die allerdings unsere Kernbranche Pharma weniger beeinflusst als konsumorientierte Branchen. Deutschland liegt im internationalen Wettbewerb in der IT-Infrastruktur und Digitalisierung sowie in der Investition in Cloud-Lösungen weit abgeschlagen auf den hinteren Rängen, während wir gesamtwirtschaftlich im weltwirtschaftlichen Vergleich auf den vorderen Rängen der stärksten Wirtschaftsnationen liegen. Cloud-Anwendungen bieten enorme Möglichkeiten für Unternehmen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, neue Geschäftsfelder schnell und kostengünstig zu etablieren und Kosten und Risiken zu minimieren. In den nächsten Jahren werden sehr viele Unternehmen bei Investitionsentscheidungen einen Einsatz in der Azure-Cloud abwägen und dort investieren. Dies reduzierte auch bei YAVEON Risiken in der Infrastrukturbereitstellung und -besicherung, sodass ein Microsoft-Business-Partner künftig bei niedrigeren Technologieanforderungen mehr Projekte realisieren kann. Langfristig wird das Geschäftsfeld der YAVEON daher sehr positiv bewertet.

1.6 Ziele und Strategie

YAVEON will seine Position als innovativer, nachhaltiger und verlässlicher Beratungs- und IT-Partner der Life-Sciences-Industrie mit Schwerpunkt auf Microsoft-Technologie immer weiter ausbauen und sich über DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) und USA ausbreiten. Microsoft, als weltweit größtes IT-Unternehmen mit derzeit starkem Innovationszuwachs (Plattform- und Lösungsintegration in der Cloud und in Hybrid-Plattformen (Cloud und on-site)) unterstützt hier die YAVEON Strategie. Die Veredelung von Microsoft-Plattformen und -Systemen bietet ein exzellentes Geschäftsmodell, welches jedoch nachhaltig und konform der regulatorischen Umgebungen betrieben werden muss.

Inhaltlich fordert der Markt, Informationen in- und außerhalb ERP zu organisieren und systematisch und intelligent zu verarbeiten. Dabei ist das ERP System meist das dominierende System, mit dem die Kunden häufig weitere Anwendungen koppeln. Dies können neben CRM, Auswertungs-Tools (BI) oder ECM (Enterprise Content Management) Systemen auch KI (Künstliche Intelligenz) Programme sein. Die YAVEON ist hier mit dem heutigen Portfolio bereits gut positioniert und weitet dieses in den kommenden Jahren zielgruppenorientiert weiter aus. Ergänzt wird das Produktportfolio durch hochwertige Prozessberatung in den jeweiligen Kernbranchen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Informationstechnik ist weiter der wichtigste Wachstumstreiber und baut ihre Bedeutung als größter Teilmarkt der Branche aus. Die Umsätze steigen laut Bitkom-Prognose dieses Jahr um 2,5 Prozent auf 92,2 Milliarden Euro. Am stärksten wächst das Software-Segment, das ein Plus von 6,3 Prozent auf 26,0 Milliarden Euro verzeichnet. Der Markt für IT-Dienstleistungen, die etwa das Projektgeschäft und IT-Beratung einschließen, wächst ebenfalls überdurchschnittlich um 2,3 Prozent auf 40,8 Milliarden Euro. "Die Digitalisierung ist in allen Branchen kein Nice-to-have, sondern ein absolutes Must-do. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach IT-Beratern und Software-Anwendungen, um Produkte, Wertschöpfungsnetze und Unternehmenskultur weiterzuentwickeln und auf das digitale Zeitalter auszurichten", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. 1) Quelle:https://www.bitkom.de/Presse/Presseinformation/Bitkom-Branche-schafft-40000-zusaetzliche-Jobs

Das Jahr 2018 ist für die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland gut verlaufen. Diese Branchenbilanz hat der Verband der Chemischen Industrie (VCI) auf seiner Jahrespressekonferenz in Frankfurt gezogen. Der Branchenumsatz erhöhte sich um 4,5 Prozent auf 204 Milliarden Euro und überstieg damit erstmals die 200-Milliarden-Euro-Schwelle. Die Produktion wuchs im Jahresvergleich um 2,5 Prozent, während die Chemikalienpreise um 2 Prozent zulegten.

Die rasche Entwicklung im Bereich der Digitalisierung in der Pharmaindustrie betrifft viele Handlungsfelder bei allen Akteuren im Gesundheitswesen. Sie bringt viele Chancen aber auch eine große Zahl an Aufgaben mit hohen Investitionen mit sich. Zum Schutz von Produktpiraterie bedarf es strenger Anforderungen der Rückverfolgbarkeit von Medizinprodukten und Serialisierung der Arzneimittel und der damit verbundenen Investitionen in die Digitalisierung der Wertschöpfungskette.

Die deutsche Ernährungsindustrie erwirtschaftete im November 2018 einen Umsatz von 15,9 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr sank sie damit um 1,7 Prozent. Grund für diese Entwicklung war vor allem eine Verringerung der Absatzmenge um 2,2 Prozent.

Verstärkt wird die Nachfrage durch zunehmende Internationalisierung und Globalisierung. Das belegen auch Kunden von YAVEON, die Werke in West- und Osteuropa, China und USA in die

2.2 Geschäftsverlauf

YAVEON hat 2018 insgesamt 21 neue Kunden gewonnen. Dabei wurden ERP-Neukundenprojekte begonnen. Die übrigen hinzugewonnenen Kunden sind Kunden, die aus dem YAVEON Portfolio zunächst DMS, Validierung oder BI gekauft haben.

2.3 Ertragslage

Das Jahresergebnis hat sich insbesondere durch Buchwertverluste aus dem Abgang von Finanzanlagen in Höhe von TEUR 222, Wertberichtigungen auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 846 und Wertberichtigungen auf Forderungen bezüglich eines Vergleichs mit insgesamt drei Kunden in Höhe von TEUR 819 im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 31 auf TEUR -737 verschlechtert. Das Jahresergebnis 2018 vor Wertberichtigungen beträgt TEUR 1.151. Die Umsatzerlöse haben sich im Vorjahresvergleich um ca. 14 % von TEUR 25.225 auf TEUR 21.648 reduziert. Entsprechend den Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung ergibt sich für das Geschäftsjahr 2018 das folgende EBITDA:

GuV-Position Betrag
in EUR
Umsatzerlöse 21.648.134,11
Bestandsveränderung - 197.746,48
Sonstige betriebliche Erträge 950.701,36
Materialaufwand - 5.315.381,58
Personalaufwand - 12.292.596,34
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 5.152.154,18
= EBITDA - 359.043,11
Sondereffekte:  
Aufwand (+)_Forderungsverlust YES GmbH 845.641,83
Aufwand (+)_Forderungsverlust Develey 586.572,26
Aufwand (+)_Verlust aus Verkauf Finanzanteile an YES GmbH 221.945,08
Aufwand (+)_Kompensationszahlung an YES GmbH 100.000,00
Ertrag (-)_Zuschreibung auf Anteile p4.biz - 150.000,00
= bereinigtes EBITDA 1.245.116,06

Das Rohergebnis (Umsatzerlöse, +/- Bestandsveränderungen, bereinigte sonstige betriebliche Erträge, Materialaufwand) betrug 2018 TEUR 17.085 und ist damit gegenüber dem Vorjahr (TEUR 17.822) um 4% umsatzbedingt gesunken. Die Materialaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr aufgrund eines geringeren Fremdleistungsbedarfs von TEUR 8.149 auf TEUR 5.315 gesunken. Dabei sank sich die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) von 32,1% auf 24,6%. Die Personalaufwendungen entwickeln sich gegen dem Vorjahr von TEUR 12.121 auf TEUR 12.293. Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen durch die im Geschäftsjahr 2017 erstmalig bilanzierte entgeltlich erworbene Individualsoftware (Anschaffungskosten TEUR 609) gestiegen.

2.4 Finanzlage

Kapitalflussrechnung

(DRS 21) indirekte Ermittlungsmethode 2018
TEUR
2017
TEUR
Jahresfehlbetrag (-)/Jahresüberschuss (+) -737 31
Ertragssteueraufwand (+) 71 654
Finanzaufwendungen (+)/ Finanzerträge (-) 15 -25
Periodenergebnis (Betriebsergebnis) -651 660
Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -906 1.075
Cash-flow aus der Investitionstätigkeit -55 -1.169
Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit 655 -23
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -306 -117

Im Geschäftsjahr ist der Finanzmittelfonds von TEUR 296 auf TEUR 11 gesunken.

Eigenkapital 2018 TEUR 50; 2017 TEUR 787

Fremdkapital 2018 TEUR 5.518; 2017 TEUR 6.117

Die Eigenkapitalquote liegt bei 0,9% (Vj. 11,4%) und die Fremdkapitalquote liegt bei 99,1% (Vj. 88,6%)

Die Liquiditätslage ist angemessen. Es sind im Normalfall keine Engpässe zu erwarten. Die Liquidität 2. Grades liegt bei 83,4 % (Vorjahr 80,6 %) und die Liquidität 3. Grades bei 89,7 % (Vorjahr 85,3 %).

2.5 Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 6.904 auf TEUR 5.568 verringert. Die Verminderung ist auf der Aktivseite auf folgende Entwicklungen zurückzuführen:

Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 3.724 auf TEUR 2.671. Es wurden angemessene Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 111 vorgenommen.

Verluste aus dem Abgang von Finanzanlagevermögen in Zusammenhang mit dem Verkauf einer Tochtergesellschaft in Höhe von TEUR 222

Laufende Abschreibung auf Immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 227

Durch den Verkauf der Anteile an der Yaveon Enterprise Solutions GmbH realisierte die Gesellschaft Verluste in Höhe von TEUR 1.170, die sich aus Verlusten aus dem Abgang von Finanzanlagen sowie der Wertberichtigung von Forderungen ergaben.

Auf der Passivseite verringerten sich die Rückstellungen von TEUR 2.904 auf TEUR 2.208, was unter anderem auf die Rückstellung für variable Vergütungen und Steuerrückstellungen zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten aus Steuern steigen von TEUR 378 auf TEUR 434 im Wesentlichen aufgrund von Gewerbesteuer-, und Körperschaftsteuervorauszahlungen für das Geschäftsjahr 2018. Die Senkung des Eigenkapitals zum 31. Dezember 2018 von TEUR 787 auf TEUR 50 ist eine Folge des Jahresergebnisses von TEUR -737 (Vj. TEUR 31) und des Verlustvortrags von TEUR 1.009 (Vj. TEUR 1.040).

2.6 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Der wesentliche finanzielle Leistungsindikator, der Basis für die Steuerung des Unternehmens und die variable Vergütung ist, ist das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Darüber hinaus verwendet die YAVEON AG noch weitere Kennzahlen zur Steuerung der Profitabilität, wie bspw. Fakturierquoten.

Desweitern gibt es eine Reihe von Leistungskennzahlen mit denen das Management das Unternehmen operativ steuert. Diese werden über das eigene BI-System oder Reports zur Verfügung gestellt. Die Entwicklung der Kennzahlen wird in regelmäßigen Abständen durch das Management überprüft.

2.7 Vorjahresvergleich

YAVEON konnte das im Vorjahr prognostizierte Jahresergebnis durch die Abschreibungen und Wertberichtungen nicht erreichen.

3. Nachtragsbericht

Nach Schluss des Berichtsjahres sind grundsätzlich keine besonderen Vorgänge eingetreten, die für die Beurteilung des Jahresabschlusses oder für die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage von besonderer Bedeutung sind.

4. Risikobericht

Da die folgenden Planungen und Erwartungen zukunftsbezogene Aussagen sind, weisen wir darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.

Das Risiko der Umsatzabhängigkeit von wenigen großen Kunden ist gering, da der Umsatzanteil der Top 10 Debitoren über die Laufzeit abnimmt und sich die Umsätze im Monatsdurchschnitt auf über 100 Debitoren verteilen.

Auch wenn viele Chancen im Markt bestehen, so ist die YAVEON AG doch wie alle IT-Spezialisten entsprechenden operativen Risiken ausgesetzt. YAVEON hat sich hierzu im Bereich Finanzen mit weiterem Know-how verstärkt, auch um das Risikomanagement weiter auszubauen. Dazu gehören vor allem Maßnahmen im Bereich der Kosten- und Leistungsmessung sowie im Projektcontrolling und Reporting.

Die erweiterte Geschäftsführung tagt regelmäßig und die Ergebnisse und Beschlüsse werden entsprechend dokumentiert. Im Zuge dessen wird in regelmäßigen Abständen die mittelfristige Auftragsentwicklung erörtert und an Hand der Auftragssituation und der Verkaufschancen beurteilt.

Zum Abschluss eines jeden Monats wird für jede Gesellschaft ein Monatsabschluss erstellt, der in Verbindung mit dem Vertriebscontrolling (bereitgestellt in einem Vertriebsportal) und der rollierenden Auftrags- und Projektplanung relativ zeitnah Umsatz- und Ergebnisrisiken erkennen lässt.

Das beschriebene Procedere schließt die Tochtergesellschaften mit ein, wobei diese zusätzlich nochmals über eigene Kontrollgremien (wie z. B. Verwaltungsrat) verfügen. Das Kontrollgremium sowie der Vorstand und Aufsichtsrat überwachen das vorhandene Risiko des Gesamtengagements bei den Tochtergesellschaften in Österreich, in der Schweiz und USA.

Basis für die Fakturierung und den Monatsabschluss ist der Soll-Ist-Vergleich in den Projekten, die wiederum - in Kombination mit turnusmäßigen Lenkungsausschüssen - dazu geeignet sind, Projektrisiken möglichst früh erkennen zu lassen.

Die Ergebnisse der monatlichen Managementberichte fließen neben weiteren Informationen bzgl. der YAVEON AG und der Gesamtgruppe in den turnusmäßigen Managementbericht für den Aufsichtsrat. Auch dieser wurde zu Beginn des Jahres weiter verfeinert und basiert ebenfalls auf dem o. g. Kennzahlensystem. Die Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat ist durch vier Aufsichtsratssitzungen und monatliche Abstimmungen geprägt. Dabei fordert der Aufsichtsrat regelmäßige Statements zu Ereignissen oder Unternehmenssituationen (wie Maßnahmenpläne, Sensitivitätsanalysen, aktualisierte Forecasts etc.), steht aber auch für Ratschläge und fachlichen Input zur Verfügung.

Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die YAVEON AG verfügt über ein zentrales Finanzmanagement, das für die nationale wie Schweizer Liquiditätssteuerung zuständig ist. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Absicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art, wobei eine konservative Risikopolitik verfolgt wird. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird der Liquiditätsstatus wöchentlich berichtet sowie ein rollierender Liquiditätsforecast erstellt. Die bestehenden Kreditlinien müssen jedoch in bestimmen Phasen teilweise in Anspruch genommen werden.

Die YAVEON AG ist kaum Währungsrisiken ausgesetzt, da der Wertschöpfungsprozess im Wesentlichen in der Währung Euro stattfindet. In der Regel finden Geschäftsaktivitäten in Fremdwährungen lediglich in Schweizer Franken statt, die hauptsächlich auf die Interaktion mit der Tochtergesellschaft in der Schweiz entfallen.

Zur Minimierung von Ausfallsrisiken dient ein zentrales Mahnwesen und Debitorenmanagement, das auch Kundenbonitätsprüfungen durchführt. Soweit bei finanziellen Forderungen Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Kurzfristige Preisrisiken bestehen aufgrund der Preisvereinbarungen für die sechs- bis zwölfmonatigen Projektlaufzeiten kaum.

Entwicklungsbeeinträchtigende und bestandsgefährdende Tatsachen

Im Geschäftsjahr 2018 sind keine entwicklungsbeeinträchtigenden oder bestandsgefährdenden Tatsachen eingetreten oder bekannt geworden.

5. Chancen und Prognosebericht

Die Gesellschaft agiert vorausschauend auf die Marktentwicklung und hat den Technologiewandel weg von NAV hin zu BC bereits 2018 hinsichtlich Produkt- und Personalentwicklung gestartet. YAVEON Cloud und die zukunftsträchtige KI verbunden mit Apps bilden darin wichtige Faktoren. Die YAVEON AG hat nicht zuletzt durch ihre Vorreiterrolle an individuellen Branchen- und Produktlösungen entscheidende kundenorientiert USPs, die in den Folgejahren Umsatz und Profitabilität steigern werden.

Der Vorstand erwartet für 2019 ein Geschäftsverlauf, der die Grundsteinlegung für die weitere Steigerung an Effizienz für die zukunftsträchtige Entwicklung der YAVEON AG sein wird. Wir erwarten zum Vorjahr ein leichtes Umsatzplus sowie eine deutliche Ergebnissteigerung in dem positiven Bereich.

 

Würzburg, den 7. Juni 2019

York Braune, Vorstand der YAVEON AG

Bilanz

AKTIVSEITE

31.12.2018
31.12.2017
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 427.126,18 654.303,92
II. Sachanlagen 192.587,15 210.354,99
III. Finanzanlagen 436.107,30 698.052,38
B. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Vorräte 300.382,97 287.815,43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.964.842,34 4.634.709,05
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 54.517,65 295.612,46
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 63.364,80 55.886,66
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 128.770,78 67.300,27
  5.567.699,17 6.904.035,16

PASSIVSEITE

   
A. EIGENKAPITAL    
I. Gezeichnetes Kapital 600.000,00 600.000,00
II. Kapitalrücklage 1.186.911,00 1.186.911,00
III. Gewinnrücklage 9.213,60 9.213,60
IV. Bilanzverlust -1.746.512,22 -1.009.499,37
  49.612,38 786.625,23
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.208.191,50 2.904.651,83
C. VERBINDLICHKEITEN 3.026.651,43 2.913.429,65
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 283.243,86 299.328,45
  5.567.699,17 6.904.035,16

Gewinn- und Verlustrechnung

2018
2017
1. Rohergebnis 17.085.707,41 17.822.270,95
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -10.455.594,65 -10.395.687,23
b) soziale Abgaben und Aufwendungen -1.837.001,69 -1.725.395,39
davon für Altersversorgung: € 285.950,69 (Vj. € 252.181,74) -12.292.596,34 -12.121.082,62
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -327.297,64 -154.300,75
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -5.152.154,18 -4.092.406,56
5. Erträge aus Beteiligungen 50.000,00 0,00
6. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 27.672,00 47.873,07
davon aus verbundenen Unternehmen: € 27.672,00 (Vj. € 47.873,07)    
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.745,78 292,47
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -780.808,02
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -44.821,11 -23.418,00
davon an verbundene Unternehmen: € 4.537,81 (Vj. € 0,00)    
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -71.026,62 -654.127,98
11. Ergebnis nach Steuern -722.770,70 44.292,56
12. sonstige Steuern -14.242,15 -13.766,17
13. Jahresüberschuss /-fehlbetrag -737.012,85 30.526,39
14. Verlustvortrag -1.009.499,37 -1.040.025,76
15. Bilanzverlust -1.746.512,22 -1.009.499,37

Anhang

1. Formale Darstellung

Die YAVEON AG hat ihren Sitz in Würzburg. Sie ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Würzburg unter der Nr. 9645 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2018 ist nach den generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften des HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften und des Aktiengesetzes unter Beibehaltung der Form der Darstellung insbesondere der Gliederung der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt.

Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach vollständiger Ergebnisverrechnung mit dem Verlustvortrag (Bilanzverlust).

Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wird teilweise Gebrauch gemacht.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Vermögengegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten (Kaufpreise, Bargründungen) sowie Anschaffungsnebenkosten (anschaffungsnahe Kosten wie beispielsweise Anwaltskosten, Beratungskosten) und die Ausleihungen an verbundenen Unternehmen sind zum Nennwert angesetzt. Die Anteile und Ausleihungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung gemäß § 253 Abs. 3 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Sofern in Folgejahren die Gründe für die Wertminderung entfallen sind, erfolgen Zuschreibungen gemäß dem Wertaufholungsgebot nach § 253 Abs. 5 HGB.

Die unfertigen und fertigen Leistungen und fertige Erzeugnisse und Waren (vor Abzug der erhaltenen Anzahlungen) sind anhand des Leistungsfortschritts zu Herstellungskosten bilanziert, die neben den Einzelkosten auch die anteiligen Gemeinkosten beinhalten.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (auf Vorräte) sind von dem Posten "Vorräte" gemäß § 268 Abs. 5 HGB offen abgesetzt.

Die Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert aktiviert. Sofern notwendig, wurden für Einzelrisiken Wertberichtigungen unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken angesetzt.

Die Rückstellungen sind einzeln mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen bewertet. Dabei wurde allen erkennbaren Risiken Rechnung getragen. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten werden linear gebildet und/oder aufgelöst.

Latente Steuern wurden auf temporäre Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen unverrechnet angesetzt. Die Bewertung erfolgte zu unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen. Das Wahlrecht des § 274 HGB zur Bilanzierung des Überhangs aktiver latenter Steuern wird in Anspruch genommen.

3. Fremdwährungsumrechnung

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag in Euro umgerechnet.

4. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachstehenden Anlagenspiegel dargestellt:

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (EUR 770.252,65; Vj. EUR 495.213,24) enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 228.940,48 EUR (Vj. EUR 226.327,06).

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält zum Bilanzstichtag kein Disagio, sondern nur die Ausgaben, die den Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Die aktiven latenten Steuern in Höhe von EUR 128.770,78 (Vj. EUR 67.300,27) resultieren in Höhe von EUR 516,84 aus den handelsrechtlich und steuerrechtlich unterschiedlichen Abzinsungssätzen bei den langfristigen Rückstellungen, in Höhe von EUR 12.680,99 aus handelsrechtlich und steuerrechtlich unterschiedlichen Bemessungsgrundlagen, sowie in Höhe von EUR 115.572,95 aus steuerlich nicht anerkannten Rückstellungen.

Der ausschüttungsgesperrte Betrag nach § 268 Abs. 8 HGB aus der Aktivierung latenter Steuern zum 31. Dezember 2018 beläuft sich auf EUR 128.770,78 (Vj. 67.300,27)

Das gezeichnete Kapital setzt sich aus EUR 600.000,00 (Vj. EUR 600.000,00) Namensaktien im Nennwert von je EUR 1,00 zusammen.

Die Kapitalrücklagen beinhalten ein Agio in Höhe von EUR 1.186.911,00 (Vj. EUR 1.186.911,00).

Im Bilanzergebnis ist ein Verlustvortrag in Höhe von EUR 1.009.499,37 (Vj. Verlustvortrag EUR 1.040.025,76) enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen

Auf die Erläuterung der sonstigen Rückstellungen wird nach § 327 Nr. 2 i.V.m. § 285 Nr. 12 HGB verzichtet.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

Verbindlichkeitenspiegel

Gesamt Buchwert 31.12.2018
EUR
Buchwert 31.12.2017
TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Vorjahr
TEUR
Restlaufzeit 1-5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 65.359 0 0 0 0
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 376.750 34.394 376.750 34.394 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.344.589 1.769.422 1.344.589 1.769.422 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 39.511 658.885 39.511 658.885 0
sonstige Verbindlichkeiten 1.200.443 450.729 500.443 450.729 700.000
davon aus Steuern EUR 433.668,52 (Vj. EUR 378.040,06)          
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 29.996,87 (Vj. EUR 32.775,18)          
  3.026.651 2.913.430 2.261.293 2.913.430 700.000

5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufwendungen für Altersversorgung betrugen EUR 285.950,69 (Vj. EUR 252.181,74).

Die Erträge aus Beteiligungen beinhalten Erträge aus Beteiligungen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 50.000,00 (Vj. EUR 0,00).

Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens beinhalten Erträge aus Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 27.672,00 (Vj. EUR 47.873,07).

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen beinhalten ausschließlich außerplanmäßige Abschreibungen auf Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 780.808,02). Die außerplanmäßigen Abschreibungen basierten auf einer voraussichtlich dauernden Wertminderung nach § 253 Abs. 3 S. 5 HGB.

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten Erträge aus der Abzinsung von Kautionen EUR 21,09 (Vj. EUR 32,52), der Abzinsung von Rückstellungen EUR 1.724,14 (Vj. EUR 52,95), Zinsen zur KSt - Erstattung EUR 0,00 (Vj. EUR 207,00) und Dividendenerträge EUR 0,55 (Vj. EUR 0,00).

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten Zinsen für kurzfristige Verbindlichkeiten EUR 11.617,20 (Vj. EUR 20.382,57), Zinsen für langfristige Verbindlichkeiten EUR 32.834,51 (Vj. EUR 2.175,00), die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 237,40 (Vj. EUR 616,43) und die Aufwendungen aus den betrieblichen Steuern in Höhe EUR 132,00 (Vj. EUR 244,00).

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 6.376,23 (Vj. EUR 0,00), Versicherungsentschädigungen in Höhe von EUR 5.060,05 (Vj. 23.671,07), Erträge aus der Herabsetzung der EWB in Höhe von EUR 12.928,14 (Vj. EUR 0,00) sowie eine teilweise Zuschreibung auf die Anteile an verbundenen Unternehmen gem. §253 Abs. 5 HGB in Höhe EUR 150.000,00 (Vj. EUR 0,00).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 32.072,90 (Vj. EUR 1.626,70), Forderungsverluste von EUR 1.665.167,39 (Vj. EUR 0,00), Aufwendungen für die Einstellung in die PWB in Höhe von EUR 4.000,00 (Vj. EUR 3.000,00), sowie Aufwendungen für die Einstellung in die EWB in Höhe von EUR 22.049,87 (Vj. EUR 622.388,22).

Darüber hinaus enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von EUR 1.910,54 (Vj. EUR 2.037,91) Erträge aus der Währungsumrechnung. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betrugen EUR 0,00 (Vj. EUR 8.685,09).

6. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mieten und Leasingverträgen betragen:

2019
TEUR
2020
TEUR
2021
TEUR
2022 und später
TEUR
Miete 803 800 800 1.329
Leasingverträge 349 145 27 17
  1152 945 827 1.346

Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahr betrug 133 (Vj. 128).

Angabe zu Honoraren

Hinsichtlich der Angabe zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers wurde von der Anwendung des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Organe der Gesellschaft

Die Leitung der Gesellschaft oblag folgenden Personen:

Vorstand:

York Braune, Diplomkaufmann (BWL), verantwortlich für die Geschäftsfelder: Finanzen und Administration, Auslandsbeteiligungen, Operations, Vertrieb, Marketing

Rainer Weißenberger, Ingenieur, verantwortlich für die Geschäftsfelder: Vertrieb, Direktvertrieb, Partnermanagement, Marketing und Portfoliomanagement (bis 31. Juli 2018, mit HR-Eintragung vom 3. August 2018)

Aufsichtsrat:

Vorsitzender:

Dr. Alexander Stahl

Aufsichtsrat:

Niels Nüssler

Prof. Dr. Rainer Wehner (ab 8. Februar 2019; zuvor ab 1. August 2018 als Ersatzmitglied)

Jürgen Frey (verstorben am 31. Juli 2018)

Organbezüge

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Der Gesamtbetrag der Vergütung an die Mitglieder des Aufsichtsrates beträgt EUR 52.500,00 (Vj. EUR 55.132,00).

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft ist zu 100 % an der process4.biz Softwareentwicklungs- und Vertriebs GmbH mit Sitz in Wien, Österreich, beteiligt. Der letzte uns vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 weist ein Eigenkapital in Höhe von EUR 361.673,47 und ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 378.244,79 aus.

Des Weiteren ist die YAVEON AG zu 100 % an der YAVEON AG mit Sitz in Zürich, Schweiz, beteiligt. Der letzte uns vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 1.923.571,32 und einen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 29.380,58 aus.

Die Gesellschaft ist zu 100 % an der YAVEON Corporation mit Sitz in NEW YORK, USA, beteiligt. Der letzte uns vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 112.719,49 und ein Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 46.095,53 aus.

Nachtragsbericht

Nach Schluss des Berichtsjahres sind grundsätzlich keine besonderen Vorgänge eingetreten, die für die Beurteilung des Jahresabschlusses oder für die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage von besonderer Bedeutung sind.

Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag zum 31. Dezember 2018 wird vorgetragen.

 

Würzburg, den 6. Juni 2019

York Braune

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 5. Juli 2019

Anlagespiegel

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2018
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 813.134,97 12.375,00 0,00 825.509,97
II. Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und        
Geschäftsausstattung 881.796,27 71.948,74 50.417,13 903.327,88
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.754.585,08 0,00 411.945,08 1.342.640,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.083.756,55 0,00 0,00 1.083.756,55
  2.838.341,63 0,00 411.945,08 2.426.396,55
  4.533.272,87 84.323,74 462.362,21 4.155.234,40
Abschreibungen
01.01.2018
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Zuschreibungen
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 158.831,05 239.552,74 0,00 0,00 398.383,79
II. Sachanlagen          
andere Anlagen, Betriebs- und          
Geschäftsausstattung 671.441,28 87.744,90 48.445,45 0,00 710.740,73
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.056.532,70 0,00 0,00 150.000,00 906.532,70
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.083.756,55 0,00 0,00 0,00 1.083.756,55
  2.140.289,25 0,00 0,00 150.000,00 1.990.289,25
  2.970.561,58 327.297,64 48.445,45 150.000,00 3.099.413,77
Buchwerte
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 427.126,18 654.303,92
II. Sachanlagen    
andere Anlagen, Betriebs- und    
Geschäftsausstattung 192.587,15 210.354,99
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 436.107,30 698.052,38
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
  436.107,30 698.052,38
  1.055.820,63 1.562.711,29

Bestätigungsvermerk

"Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die YAVEON AG, Würzburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der YAVEON AG, Würzburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der YAVEON AG, Würzburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise und vor dem Hintergrund eines nahezu aufgezehrten Eigenkapitals befindet sich die Gesellschaft in einer angespannten Liquiditätssituation. Unterjährig wurde Mezzanine-Kapital zur Sicherstellung der Finanzierung der Gesellschaft aufgenommen.

 

Grünwald b. München, den 7. Juni 2019

LKC TREUBEG mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Robert Beck, Wirtschaftsprüfer

Malte Thalemann, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsbeschluss

Die Hauptversammlung beschloss mit 578.200 Stimmen bei 0 Gegenstimmen und 0 Enthaltungen, den erzielten Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Würzburg, den 5. Juli 2019

Bericht des Aufsichtsrats

Der Vorstand hat den Einzelabschluss nebst Lagebericht zum 31.12.2018 für das Geschäftsjahr 01.01.2018 - 31.12.2018 gemäß den Bestimmungen des Aktiengesetzes und des Handelsgesetzbuches erstellt.

Im Auftrag des Aufsichtsrats hat die von der Hauptversammlung am 22. Juni 2018 bestellte Wirtschaftsprüfergesellschaft LKC TREUBEG mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Grünwald b. München, den Einzelabschluss nebst Lagebericht zum 31.12.2018 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und mit den Büchern und gesetzlichen Vorschriften als übereinstimmend befunden.

Der Abschlussprüfer hat am 07.06.2019 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk zum Einzelabschluss zum 31.12.2018 für das Geschäftsjahr 01.01.2018 - 31.12.2018 erteilt.

Der Einzelabschluss zum 31.12.2018 für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 - 31.12.2018 nebst Lagebericht zum 31.12.2018 und dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzverlustes 2018 sowie die Berichte des Abschlussprüfers über die Prüfung dieser Jahresabschlüsse wurden allen Mitgliedern des Aufsichtsrats zugeleitet und mit dem Vorstand gem. § 171 (1) Satz 2 AktG in der Aufsichtsratssitzung am 05. Juli 2019 erörtert und vom Aufsichtsrat gemäß § 171 (1) AktG geprüft.

Der Aufsichtsrat und der Vorstand schlagen am 05. Juli 2019 der Hauptversammlung vor, gem. § 174 (2) AktG und § 17 (2 a) der Satzung zu beschließen, den Bilanzverlust in Höhe von € 1.746.512,22, welcher sich aus dem Geschäftsjahr vom 01. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018 ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen.

Diesem Vorschlag des Vorstands an die Hauptversammlung zur Verwendung des Bilanzverlustes tritt der Aufsichtsrat nach eigener Prüfung bei.

Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat hinsichtlich des Einzelabschlusses zum 31.12.2018 keine Einwendungen zu erheben.

Auf dieser Grundlage billigt der Aufsichtsrat den vom Vorstand aufgestellten Einzelabschluss zum 31.12.2018.

Der Einzelabschluss zum 31.12.2018 vom 07. Juni 2019 ist damit festgestellt.

Dieser Bericht wird im Rahmen der Aufsichtsratssitzung am 05. Juli 2019 endgültig gefasst und gilt dem Vorstand gemäß § 171 (3) AktG als unmittelbar zugeleitet.

 

Würzburg, 05. Juli 2019

DER AUFSICHTSRAT

Alexander Stahl, Vorsitzender

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