MOLDINO Tool Engineering Europe GmbH

Itterpark 12, 40724 Hilden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 47901
Vorher
Hitachi Tool Engineering Europe GmbHMMC Hitachi Tool Engineering Europe GmbH
Eingetragen
28.4.2003
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenGroßhandel mit Werkzeugen und Kleineisenwaren
Gegenstand
Der Import, Export, Handel und Vertrieb von Stahlerzeugnissen, insbesondere Fräsern und anderen Werkzeugen und Werkzeugmaschinen sowie mit Waren aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tadahiro Hibata
seit 29.4.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
MOLDINO Tool Engineering Ltd.JPN
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

MOLDINO Tool Engineering Ltd.
Japan
200.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MOLDINO Tool Engineering Europe GmbH

Hilden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Bilanz zum 31. März 2024

Aktiva

31.3.2024 31.3.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 644.318,59 311.868,88
2. Geleistete Anzahlungen 118,12 644.436,71 262.772,50 574.641,38
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.141.054,86 345.941,23
2. Geleistete Anzahlungen 22.906,00 1.163.960,86 2.386,32 348.327,55
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 12.970,53 12.714,46
1.821.368,10 935.683,39
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 22.691.632,51 21.143.327,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.898.202,73 10.420.141,66
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 61.707,26 66.670,12
3. Sonstige Vermögensgegenstände 690.212,40 10.650.122,39 1.015.820,75 11.502.632,53
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 9.229.662,98 10.488.107,13
42.571.417,88 43.134.067,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 353.980,48 275.114,32
D. Aktive latente Steuern 882.901,59 894.787,86
45.629.668,05 45.239.652,92

Passiva

31.3.2024 31.3.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 102.258,38 102.258,38
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 3.203,13 3.203,13
III. Gewinnvortrag 33.950.732,42 32.218.062,06
IV. Jahresüberschuss 3.139.220,67 3.465.340,72
37.195.414,60 35.788.864,29
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.314.974,55 1.015.439,42
2. Sonstige Rückstellungen 2.523.235,28 2.295.016,06
3.838.209,83 3.310.455,48
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.351.563,43 1.391.601,61
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.474.085,36 3.893.152,15
3. Sonstiae Verbindlichkeiten 770.394,83 855.579,39
4.596.043,62 6.140.333,15
45.629.668,05 45.239.652,92

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

2023/2024 2022/2023
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 60.756.538,95 63.207.898,47
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.032.138,80 654.326,96
- davon aus Währungsumrechnung EUR 5.338,90 (i. Vj. EUR 34.531,11) -
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -34.651.671,03 -37.990.598,38
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 0,00 -2.273,80
4. Rohergebnis 27.137.006,72 25.869.353,25
5. Personalaufwand
a) Gehälter -11.561.683,44 -10.972.753,26
b) Soziale Abgaben -2.592.038,71 -2.302.962,78
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -396.449,48 -427.002,38
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.863.100,73 -7.055.081,22
- davon aus Währungsumrechnung EUR 12.207,79 (i. Vj. EUR 134.980,90) -
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 37,07 284,32
- davon aus Abzinsung EUR 0,00 (i. Vj. EUR 8,04) -
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -775,37 -0,22
- davon aus Aufzinsung EUR 6,30 (i. Vj. EUR 0,00) -
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.524.286,81 -1.604.146,74
- davon Ertrag aus latenten Steuern EUR 11.834,62 (i. Vj. Ertrag EUR 84.396,99) -
11. Ergebnis nach Steuern 3.198.709,25 3.507.690,97
12. Sonstige Steuern -59.488,58 -42.350,25
13. Jahresüberschuss 3.139.220,67 3.465.340,72

ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUR BILANZIERUNG, BEWERTUNG UND WÄHRUNGSUMRECHNUNG

ALLGEMEINE HINWEISE

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Gemäß den Größenmerkmalen des § 267 HGB stellt die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des Handelsgesetzbuches dar. Es gelten somit die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Das Geschäftsjahr unserer Gesellschaft umfasst den Zeitraum vom 1. April bis 31. März des Folgejahres.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir Ausführungen zu der Mitzugehörigkeit von Bilanz- und GuV-Posten bzw. davon-Vermerke im Wesentlichen im Anhang gemacht.

Die Gesellschaft ist unter der Firma MOLDINO Tool Engineering Europe GmbH mit Sitz in Hilden im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 47901 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen beibehalten worden.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Software und werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die betriebliche Nutzungsdauer von Software liegt unverändert zum Vorjahr bei ein bis fünf Jahren. Die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände haben unverändert gegenüber dem Vorjahr eine betriebliche Nutzungsdauer von ein bis sechs Jahren.

Sachanlagen

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und - soweit sie der Abnutzung unterliegen - planmäßig nach der linearen Methode über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von ein bis zwanzig Jahren abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden in der Zugangsperiode vollständig abgeschrieben.

Finanzanlagen

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder -bei dauerhafter Wertminderung- zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Vorräte

Die Vorräte sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet worden. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Liquide Mittel und Guthaben bei Kreditinstituten

Liquide Mittel und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben des Geschäftsjahres, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen und sind zum Nennwert bilanziert.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages, d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen, angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend ihrer Restlaufzeit mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre gem. § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB bilanziert.

Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung angesetzt, aber nicht abgezinst. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragssteuersatzes der Gesellschaft von aktuell 29,86 %. Der kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und den Solidaritätszuschlag. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Das Wahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB zur Aktivierung wird in Anspruch genommen und der Aktivüberhang der latenten Steuern in der Bilanz angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Die auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger erfolgte eine Bewertung - entsprechend der gesetzlichen Regelung des § 256a HGB - unter Außerachtlassung des Anschaffungskosten- und Realisationsprinzips.

Geschäftsvorfälle sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen dem Stammhaus und den ausländischen Betriebsstätten wurden bei der Erstellung des zusammengefassten Jahresabschlusses eliminiert.

B. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen im Geschäftsjahr sind im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen EUR 61.707,26 (i. Vj. EUR 66.670,12) und bestehen wie im Vorjahr in Höhe von EUR 6.500,00 gegen die Muttergesellschaft MOLDINO Tool Engineering Ltd., Tokio/Japan. Wie im Vorjahr haben die Forderungen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und stammen sämtlich aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Von den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von EUR 690.212,40 (i. Vj. EUR 1.015.820,75) haben EUR 183.138,18 (i. Vj. EUR 221.888,13) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Aktive latente Steuern

Die aktive Steuerabgrenzung basiert auf steuerlich nicht angesetzten Abwertungen auf Vorräte sowie unterschiedlichen Ansatzkriterien und Abzinsungsansätzen der Rückstellungen gemäß Handels- und Steuerrecht. Der Berechnung wurde der unternehmensindividuelle Steuersatz von 29,86 % zugrunde gelegt.

Bei den latenten Steuern in Höhe von EUR 882.901,59 (i. Vj. EUR 894.787,86) handelt es sich wie im Vorjahr ausschließlich um aktive latente Steuern. Passive latente Steuern, die von den aktiven latenten Steuern in Abzug zu bringen gewesen wären, lagen zum Bilanzstichtag nicht vor. Die Veränderung der aktiven latenten Steuern beträgt EUR -11.886,27.

Stammkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert DM 200.000,00 (entspricht EUR 102.258,38).

Aus dem Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von EUR 3.465.340,72 wurden EUR 1.732.670,36 an die Gesellschafterin ausgeschüttet. Der Gewinnvortrag zum 31. März 2024 erhöht sich auf TEUR 33.950.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer für die Jahre 2021 bis 2023 der deutschen sowie für das Jahr 2023 der ausländischen Niederlassungen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.03.2024 31.03.2023
TEUR TEUR
Personalkosten 1.590 1.390
Jahresabschluss, Steuerberatung und sonstige Beratung 346 440
Ausstehende Rechnungen 302 265
Sonstige 285 200
Σ 2.523 2.295

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen in Höhe von EUR 2.470.022,60 (i. Vj. EUR 3.885.756,32) die alleinige Gesellschafterin MOLDINO Tool Engineering Ltd., Tokio/Japan. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren -wie im Vorjahr- aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Sonstige Verbindlichkeiten

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden Steuerverbindlichkeiten in Höhe von EUR 403.936,23 (i. Vj. EUR 467.754,83) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 150.719,34 (i. Vj. EUR 179.221,93) ausgewiesen.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Gesellschaft erzielt ihre Umsatzerlöse in den folgenden geographisch bestimmten Märkten:

2023/2024 2022/2023
TEUR TEUR
Inland 29.757 30.391
Europäische Union (ohne Deutschland) 30.279 31.347
Übriges Ausland 721 1.470
Σ 60.757 63.208

Die Umsatzerlöse verteilen sich auf folgende Tätigkeitsbereiche bzw. Produktgruppen:

2023/2024 2022/2023
TEUR TEUR
Fräser 40.721 41.369
Wendeschneidplatten 14.217 15.679
Werkzeughalter & Ersatzteile 3.418 3.601
Hartmetallbohrer 1.702 1.846
Aufnahmen 350 402
Sonstige 349 311
Σ 60.757 63.208

Sonstige betriebliche Erträge

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 1.032 (i. Vj. TEUR 654) handelt es sich im Wesentlichen um Ansprüche gegen Versicherungen (TEUR 569; i. Vj. TEUR 57), Erträge aus dem geldwerten Vorteil der PKW-Nutzung von Arbeitnehmern (TEUR 280; i. Vj. TEUR 300), Kostenweiterbelastungen (TEUR 18, i. Vj. TEUR 82), um Erträge aus der Währungsumrechnung (TEUR 5; i. Vj. TEUR 35) sowie um periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 5; i. Vj. TEUR 39).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Es wurden sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 7.863 (i. Vj. TEUR 7.055) verbucht, die im Wesentlichen aus allgemeinen Verwaltungskosten (TEUR 4.369; i. Vj. TEUR 3.648), Fracht- und anderen Vertriebskosten (TEUR 865; i. Vj. TEUR 845), Werbe- und Repräsentationskosten (TEUR 326; i. Vj. TEUR 429), Kfz-Kosten (TEUR 1.900; i. Vj. TEUR 1.642), Reisekosten (TEUR 368; i. Vj. TEUR 424) und Reparatur- und Wartungskosten (TEUR 30; i. Vj. TEUR 32) bestehen. Die periodenfremden Aufwendungen betragen TEUR 5 (i. Vj. TEUR 35).

D. SONSTIGE ANGABEN

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 3.139.220,67 einen Betrag von EUR 1.569.610,34 auszuschütten und den Restbetrag gemeinsam mit dem Gewinnvortrag von EUR 33.950.732,42 auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Angaben zu außerbilanziellen Geschäften

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen (Zahlungsverpflichtungen aus Miet-, Leasing- und sonstigen Verträgen) betragen bis zum Ablauf der Grundmietzeit TEUR 3.328 (i. Vj. TEUR 3.734). Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2029. Bei den vorgenannten Geschäften steht nicht die Finanzierung im Vordergrund, sondern die Inanspruchnahme von Dienstleistungen wie z.B. Miete von Büroräumen oder das Fuhrparkmanagement im Bereich der Dienstwagen.

Ausschüttungssperre

Aufgrund der Aktivierung latenter Steuern ergibt sich zum Bilanzierungsstichtag gemäß §268 Abs. 8 HGB eine Gewinnausschüttungssperre in Höhe von TEUR 883 (i. Vj. TEUR 895).

Mitarbeiter

Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter nach Gruppen betrug:

2023/24 2022/23
Angestellte 124 115
leitende Angestellte 36 35

Alleiniger hauptamtlicher Geschäftsführer im Geschäftsjahr war Herr Tadahiro Hibata, Düsseldorf. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernverhältnisse

Mutterunternehmen unserer Gesellschaft ist die MOLDINO Tool Engineering Ltd., Tokio/Japan, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Oberste Konzerngesellschaft der Mitsubishi MOLDINO Gruppe ist die Mitsubishi Materials Corporation, Tokio/Japan, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Unsere Gesellschaft wird in beide Konzernabschlüsse einbezogen. Die Konzernabschlüsse sind bei unserer Gesellschaft erhältlich.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt:

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 101

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.

 

MOLDINO Tool Engineering Europe GmbH

Hilden, 21. Juni 2024

Geschäftsführung: Tadahiro Hibata

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024

Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist nachfolgend wiedergegeben:

Anschaffungskosten
1.4.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.3.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.634.815,11 234.413,67 10.570,91 262.772,50 2.121.430,37
2. Geleistete Anzahlungen 262.772,50 118,12 0,00 -262.772,50 118,12
1.897.587,61 234.531,79 10.570,91 0,00 2.121.548,49
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.332.462,47 1.023.385,27 0,00 0,00 3.355.847,74
2. Geleistete Anzahlungen 2.386,32 20.519,68 0,00 0,00 22.906,00
2.334.848,79 1.043.904,95 0,00 0,00 3.378.753,74
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 12.714,46 256,07 0,00 0,00 12.970,53
4.245.150,86 1.278.692,81 10.570,91 0,00 5.513.272,76
Kumulierte Abschreibungen
1.4.2023 Zugänge Abgänge 31.3.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.322.946,23 168.177,84 14.012,29 1.477.111,78
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.322.946,23 168.177,84 14.012,29 1.477.111,78
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.986.521,24 228.271,64 0,00 2.214.792,88
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.986.521,24 228.271,64 0,00 2.214.792,88
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
3.309.467,47 396.449,48 14.012,29 3.691.904,66
Buchwerte
31.3.2024 31.3.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 644.318,59 311.868,88
2. Geleistete Anzahlungen 118,12 262.772,50
644.436,71 574.641,38
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.141.054,86 345.941,23
2. Geleistete Anzahlungen 22.906,00 2.386,32
1.163.960,86 348.327,55
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 12.970,53 12.714,46
1.821.368,10 935.683,39

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

I. Geschäftsmodell

Die Gesellschaft betreibt den Handel mit Präzisionswerkzeugen einschließlich des Im- und Exports, insbesondere zwischen Japan und Europa. Innerhalb Europas verfügt die Berichtsgesellschaft über Betriebsstätten in Italien, Spanien, Frankreich, Portugal und Österreich, um den europäischen Markt weiter zu durchdringen.

Die Berichtsgesellschaft versteht sich als Werkzeuganbieter im High Quality Segment. Insbesondere durch unsere konsequente Kundenorientierung und dem damit verbundenen umfangreichen Service- und Supportpaket sind wir in der Lage, unsere Preise am Markt zu platzieren und uns gegenüber unseren Wettbewerbern abzugrenzen.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 ist das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt in Deutschland um 0,3 % gesunken. 1 Die Inflationsrate in Deutschland hat sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. 2 , damit lag die Inflationsrate unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022 (+6,9%). Sie ist mit knapp 6 % aber weiterhin auf einem hohen Stand. Die Preise für Energieprodukte erhöhten sich 2023 gegenüber 2022 um 5,3 %. Die Arbeitslosenquote stieg im Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber 2022 um 0,4% auf 5,7 %. 3 2023 stieg die Zahl der

1 Gem. Statistisches Bundesamt (Destatis): Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.1.2024, URL: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html (Stand: 13.3.2024)
2 Gem. Statistisches Bundesamt (Destatis): Pressemitteilung Nr. 020 vom 16.1.2024, URL: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html (Stand: 13.3.2024)
3 Gem. Bundesagentur für Arbeit: Presseinfo Nr. 2 vom 3.1.2024, URL: https://www.arbeitsagentur.de/presse/2024-02-jahresrueckblick-2023 (Stand 13.3.2024)

Unternehmensinsolvenzen gegenüber 2022 deutlich um 23,5 % auf 18.100 Fälle an (2022: 14.660 Fälle). 4

Auf EU-Ebene, wie auch in Deutschland, stellen die gestiegenen Energiepreise und die schwächere Nachfrage die Mitgliedstaaten vor Herausforderungen. Das BIP der EU ist im Jahr 2023 um 0,5% gewachsen 5 und die Inflationsrate der EU, gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex HVPI, lag 2023 im Jahresdurchschnitt bei 6,4 %. Im Vergleich zum Vorjahr (2022: 9,2 %) sanken die Preise, verdeutlichen jedoch eine weiterhin angespannte Preisentwicklung. 6

Trotz der wirtschaftlich abgeschwächten Situation in Deutschland und im Euroraum sieht sich die Berichtsgesellschaft gut aufgestellt und geht davon aus, weiterhin stabil im Markt zu agieren.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Laut VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) 7 stieg der Umsatz der deutschen Präzisionswerkzeug-Hersteller 2023 nominal um 3 % auf knapp 10 Milliarden Euro. Der Gewinn wurde aber von den schlechteren Rahmenbedingungen geschmälert: Inflation, Kostensteigerungen, Steuerlast, steigende Bürokratieaufwände, die Transformation und der Strukturwandel in den wichtigen Abnehmerbranchen (Automobilbranche) haben für viele Unternehmen mittlerweile existenzbedrohende Ausmaße angenommen. Dabei setzte der Inlandsmarkt für Werkzeuge mit plus 4 % trotz des schwachen gesamtwirtschaftlichen Umfeldes positive Akzente. Insbesondere die wieder funktionierenden Lieferketten (nach Ausbruch des Ukraine Konfliktes) und die dadurch stark gestiegene Inlandsproduktion der deutschen Automobilindustrie sowie die hohe Produktionsauslastung und Auslieferungen im Maschinenbau machten sich hier bemerkbar. Der Export legte 2023 um 2 % zu. Das Chinageschäft blieb weiterhin schwach.

Für 2024 benötigen die Unternehmen bessere Rahmenbedingungen: schneller Bürokratieabbau, offene Märkte, neue Freihandelsabkommen, der Abbau von Handelshemmnissen, bezahlbare

4 Gem. Creditreform: Pressemeldung Insolvenzen in Deutschland, Jahr 2023 vom 4.12.2023, URL: https://www.creditreform.de/aktuelleswissen/pressemeldungen-fachbeitraege/news-details/show/insolvenzen-in-deutschland-jahr-2023 (Stand: 13.3.2024)
5 Gem. Statistisches Amt der europäischen Union (Eurostat): Pressemitteilung 15/2024 vom 30.1.2024, URL: https://ec.europa.eu/eurostat/documents/2995521/18404141/2-30012024-AP-DE.pdf/6a7c7ff2-9350-8661-aea5-618d237639e5 (Stand: 13.3.2024)
6 Gem. Statistisches Bundesamt (Destatis): Preisentwicklung in den EU-Staaten, URL: https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Wirtschaft- Finanzen/Inflation.html (Stand: 13.3.2024)
7 Gem. VDMA: Jahrespressekonferenz 2024 vom 6.2.2024, URL: https://www.vdma.org/viewer/-/v2article/render/88381414 (Stand: 13.3.2024)

Energie, ein investitionsfreundliches Steuersystem mit niedrigeren Unternehmenssteuern und besseren Abschreibungsbedingungen.

Alles in allem ist zu erwarten, dass auch 2024 ein schwieriges Jahr in allen Teilbranchen der Präzisionswerkzeuge-Industrie wird. Weltweit rückläufige Wirtschaftsindikatoren in den Einkaufsmanagerindizes und Investitionserwartungen führen dazu, dass die Branche mit einer Belebung des Marktes erst ab der zweiten Jahreshälfte 2024 rechnet.

III. Geschäftsverlauf

Umsatzentwicklung

Im Berichtsjahr sank der Umsatz der Berichtsgesellschaft gegenüber dem Vorjahr um -3,9 % oder TEUR -2.451, bedingt durch einen Rückgang der Absatzmengen. Der Umsatzrückgang im EU-Ausland fiel mit -3.4 % stärker aus als im Inland mit -2,1 %. Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz im Berichtsjahr beträgt 51,0 % gegenüber 51,9% im Vorjahr.

IV. Lage

Ertragslage

Im Berichtsjahr stieg das Rohergebnis um 4,9% oder +TEUR 1.268 an und lag damit bei TEUR 27.137. Treiber hierfür war in erster Linie die im Vergleich zum Rückgang der Umsatzerlöse höhere Reduktion der Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von TEUR -3.339. Im Übrigen verweisen wir zur Entwicklung der Umsatzerlöse und des EBIT auf unsere Ausführungen unter V. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren in diesem Lagebericht.

Beschaffung

Bedingt durch eine Reduktion des mengenmäßigen Absatzes, kam es trotz sinkender Beschaffungsvolumina zu einem leichten Anstieg im Lagerbestand.

Hinsichtlich der Verfügbarkeit unserer Einkaufsprodukte, die wir fast ausschließlich von unserer Muttergesellschaft beziehen, gehen wir davon aus, dass es momentan bei globalen Lieferketten zu Schwierigkeiten kommen kann. Aufgrund unseres hohen Lagerbestandes sehen wir für uns jedoch keine Schwierigkeiten hinsichtlich von Lieferengpässen.

Vermögens- und Finanzlage

Die Aktivseite der Bilanz enthält im Wesentlichen Waren (49,7 % an der Bilanzsumme), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (21,7%) und Guthaben bei Kreditinstituten (20,2%).

Die Passivseite ist geprägt durch die Eigenkapitalquote in Höhe von 81,5 %. Dazu kommen 10,1% Verbindlichkeiten und 8,4% Rückstellungen.

Die Bilanzsumme ist um 0,9% oder TEUR 390 auf TEUR 45.630 angestiegen. Auf der Aktivseite resultiert dies im Wesentlichen aus einem Anstieg des Vorratsvermögens um TEUR 1.548 bei gleichzeitigem Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR -522 und des Guthabens bei Kreditinstituten um TEUR -1.258. Auf der Passivseite stieg das Eigenkapital um TEUR 1.407 und die Rückstellungen um TEUR 528. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen konnten um TEUR -1.419 reduziert werden.

Die Berichtsgesellschaft ist überwiegend über das Eigenkapital finanziert. Als weitere Finanzierungsform dienen die Lieferantenverbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft MOLDINO Tool Engineering Ltd., Tokio/Japan. Im Berichtsjahr wurden insgesamt TEUR 1.279 in das Anlagevermögen investiert. Der Fokus der Investitionstätigkeit lag dabei mit TEUR 234 auf Investitionen in ein neues ERP-System. Darüber hinaus wurden TEUR 1.044 in die Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert mit Schwerpunkt auf Qualitätssicherung.

Der Bestand an liquiden Mitteln beträgt zum Stichtag TEUR 9.230. Der Liquiditätsgrad I (Verhältnis der flüssigen Mittel zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten) beträgt 109,0%, so dass das kurzfristige Fremdkapital durch liquide Mittel gedeckt ist. Insgesamt kann die Liquiditätssituation der Berichtsgesellschaft als sehr gut bezeichnet werden.

V. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die für die Unternehmenssteuerung wesentlichen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, das EBT (Earnings before Taxes) und der Personalbestand.

Umsatzerlöse

Zum Ende des Geschäftsjahres beträgt der Umsatz der Gesellschaft TEUR 60.757 und lag damit um -3,9 % unter dem Vorjahresniveau. Das erwartete Umsatzwachstum i.H.v. 7% bis 9% des Vorjahres blieb damit aus.

2023/2024 in TEUR 2022/2023 in TEUR %
Umsatzerlöse 60.757 63.208 -3,9

Die Gesellschaft erzielt die Umsatzerlöse in den folgenden Märkten:

2023/2024 in TEUR 2022/2023 in TEUR
Inland 29.757 30.391
Europäische Union 30.279 31.347
Übriges Ausland 721 1.470
60.757 63.208

EBT

Das Ergebnis vor Steuern der Gesellschaft entwickelte sich wie folgt:

2023/2024 in TEUR 2022/2023 in TEUR %
EBT 4.723 5.112 -7,6%

Das EBT entwickelte sich gemäß unserer Prognose zur Vorperiode leicht rückläufig in Höhe von -7,6 %.

Personalbestand

Im Mittel des Geschäftsjahres lag der Personalbestand der Gesellschaft um 6,7 % über dem Personalbestand des Vorjahres, aber unter unserer Prognose (+10,0%) .

2023/24 2022/23 %
Personalbestand nach § 258 HGB 160 150 6,7

Während des Berichtsjahres waren auch wir mit den Herausforderungen des Fachkräftemangels konfrontiert. Dennoch konnte der Personalbestand ausgebaut werden.

Mit dem Verlauf des Geschäftsjahres sind wir insgesamt zufrieden.

VI. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024/25 erwarten wir, trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, einen positiven Trend der Gesamtsituation und haben somit eine Steigerung unseres Umsatzes und unseres Marktanteils geplant.

Durch die fortgeführte Verstärkung des Betreuungsansatzes im Key Account Bereich erwarten wir, eine weitere Verbesserung unserer Services zu erzielen und damit auch eine Verstärkung der Kundenbindung zu schaffen.

Neben dem Ausbau unserer bestehenden Kundenanteile, wollen wir 2024/2025 verstärkt neue europäische Absatzmärkte erschließen (Slowenien). Damit erhoffen wir uns mittelfristig weitere Umsatzchancen.

Hohe Energiepreise, steigender Bürokratieaufwand, die Transformation zur CO 2 -Neutralität stellen die gesamte Wirtschaft und somit auch unsere Kunden vor große Herausforderungen.

Insgesamt erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr steigende Umsatzerlöse in Höhe von 7 bis 9% gegenüber 2023/2024 und ein moderat steigendes EBT, bedingt durch steigende Umsatzerlöse.

Unseren Personalbestand planen wir im Geschäftsjahr 2024/2025 um 10% im Jahresmittel zu erhöhen. Die Suche nach qualifiziertem Personal wird durch den sich abzeichnenden Fachkräftemangel mit Herausforderungen für das Unternehmen verbunden sein; allerdings gehen wir davon aus, dass wir im Rekrutierungsprozess alle wesentlichen Planstellen für das kommende Geschäftsjahr adäquat besetzen werden können. Insgesamt erwarten wir also eine positive Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2024/2025.

VII. Chancen- und Risikobericht

Die Risiken und Chancen werden in der Reihenfolge ihrer Bedeutung absteigend erläutert.

Beschaffungs- und Produktionsrisiken

Die vertriebenen Produkte werden bis auf wenige Ausnahmen von der Muttergesellschaft MOLDINO Tool Engineering Ltd. erworben. Mit dieser Single Sourcing Beschaffungsstrategie geht naturgemäß ein starkes Abhängigkeitsverhältnis einher. Die Produkte, die wir von unserer Muttergesellschaft beziehen, haben einen durchschnittlichen Produktlebenszyklus von ca. 2-3 Jahren. Danach werden die Produkte modifiziert, da die Produkte üblicherweise nach ca.

2 Jahren von Wettbewerbern kostengünstiger angeboten werden. Die Forschungs- und Entwicklungskosten werden vollständig von der Muttergesellschaft in Japan getragen.

Aufgrund ausreichender Produktionskapazitäten in Japan und einem hinreichenden Lagerbestand vor Ort in Hilden sehen wir zurzeit kein Risiko bei den Wiederbeschaffungszeiten sowie dem allgemeinen Beschaffungsprozess unseres Artikelportfolios.

Währungs- und Kursrisiken werden als gering eingestuft, da die Gesellschaft den Auswirkungen von Wechselkursschwankungen nur im geringen Umfang unterliegt. Die Rechnungen von der Muttergesellschaft in Japan als Hauptlieferant werden in Euro fakturiert. Ein gewisses Risiko liegt hier in möglichen Preiserhöhungen für den Europäischen Markt als Reaktion der Muttergesellschaft auf den einem Anstieg des Yen.

Geopolitische Risiken

Die Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen spielt eine entscheidende Rolle für die Geschäftsentwicklung. Eine globale Wirtschaftskrise sowie eine hohe Inflation mit einem Einbruch der volkswirtschaftlichen Entwicklung würde zu deutlichen Umsatzrückgängen mit entsprechenden Ergebniseinflüssen führen.

HR-Risiken

Aufgrund des Fachkräftemangels sehen wir weiterhin sowohl für uns als auch für unsere Kunden Schwierigkeiten, vakante Stellen in angemessener Geschwindigkeit zu besetzen.

Rechtliche Risiken

Im Berichtsjahr ist über keine wesentlichen Klageeinreichungen zu berichten, die Auswirkungen auf das aktuelle bzw. kommende Geschäftsjahr haben könnten, so dass wir derzeit keine wesentlichen rechtlichen Risiken erkennen können.

Gesamtbild zur Risikolage

Aufgrund der derzeitigen Ertrags- und Liquiditätslage des Unternehmens sind unter Einbeziehung der momentanen kurz- und mittelfristigen Geschäftsaussichten keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.

Des Weiteren sind durch unsere konsequente Kundenpolitik keine wesentlichen Risiken aus Preisänderungen bzw. Ausfall von Kundenforderungen erkennbar.

Chancen der Gesellschaft

Die Transformation zur CO 2 -Neutralität ist die große gesamtgesellschaftliche Aufgabe der nächsten Jahre. Sie beinhaltet neben technischen und ökonomischen Herausforderungen auch Chancen für produzierende Unternehmen, wie z.B. für unseren strategischen Kundenkreis, den Werkzeug- und Formenbau. In der Automobilindustrie ist ein Wandel zu hocheffizienten Motoren, Hybridkonzepten, Elektro- und Brennstoffzellenmotoren zu erkennen, für die die Automobilindustrie neue Werkzeug- und Produktionskonzepte benötigt - auch wenn durch Elektromotoren viele Teile überflüssig werden.

Weitere Chancen sehen wir in der Mikrobearbeitung im Elektronik- und Miniaturbereich.

Auch den wahrnehmbaren Trend zur Miniaturisierung beurteilen wir positiv, da wir in diesem Bereich eine Vielfalt von Produkten anbieten können und wir gegenüber den europäischen Mitbewerbern in diesem Bereich Wettbewerbsvorteile besitzen.

Eine weitere Chance sehen wir in der voranschreitenden Digitalisierung bei den Zerspanungswerkzeugen, insbesondere im Prozess des Toolmanagements.

Insgesamt sind wir davon überzeugt, dass uns der Werkzeug- und Formenbau-Markt ausreichend Wachstumspotentiale bietet, um die Stärke unserer Produkte und unseres Engineering Knowhows optimal zum Wohle des Kunden zu nutzen und weiteres moderates Umsatzwachstum zu generieren.

 

Hilden, 21. Juni 2024

MOLDINO Tool Engineering Europe GmbH

Geschäftsführung:

Herr Tadahiro Hibata

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MOLDINO Tool Engineering Europe GmbH, Hilden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MOLDINO Tool Engineering Europe GmbH, Hilden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MOLDINO Tool Engineering Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 24. Juni 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

David Litmathe, Wirtschaftsprüfer

Richard Schippers, Wirtschaftsprüfer

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