OEH Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Lenz seit 25.3.2015 | Geschäftsführer |
Gábor Ámann seit 25.3.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
PICK SZEGED Zrt. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pick Deutschland GmbHMonheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die PICK Deutschland GmbH vertreibt im Wesentlichen ungarische Salamiprodukte und Wurstwaren des Gesellschafters PICK Szeged Zrt., Ungarn. Das Unternehmen besteht seit 1980, hat seinen Sitz in Monheim am Rhein (NRW) und beschäftigt an seinem Standort sowie im Außendienst 20 Mitarbeiter. Diese verteilen sich auf die Bereiche Verwaltung und Vertrieb. Abnehmer sind insbesondere die Unternehmen des deutschen Lebensmitteleinzelhandels und -großhandels, Genossenschaften und Filialunternehmen. 2. Zweigniederlassung, Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen und betreibt keine Forschung und Entwicklung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren waren in der Fleischwarenindustrie besonders durch einen allgemeinen Rückgang beim Konsum von Schweinefleisch in Deutschland geprägt. Diese rückläufige Entwicklung hat sich auch im Berichtsjahr fortgesetzt. Größeren Einfluss auf das Konsumverhalten hatte jedoch der durch den Krieg in der Ukraine entstandene Preisanstieg nahezu aller Wirtschaftsgüter und die starke Beeinträchtigung der weltweiten Versorgungsketten. 2. Geschäftsverlauf Bei um ca. 1 % gestiegenem Absatz konnten die Umsatzerlöse nach Erlösschmälerungen auf TEUR 54.501 (Vorjahr: TEUR 49.741) gesteigert werden. Der rohstoffbedingte Anstieg der Ein- und Verkaufspreise im Frühjahr 2023 war der maßgebliche Grund für die Steigerung der Umsatzerlöse. Durch den Kriegsbeginn in der Ukraine im Februar 2022 wurden die weltweiten Lieferketten stark beeinträchtigt und führten auch im Warengeschäft der PICK Deutschland GmbH zu einem starken Kostenanstieg. Dies führte auch zu einem entsprechenden Anstieg der Konsumentenpreise. Diese Situation hatte auch im Jahr 2023 weiterhin bestand. Die Konsumenten änderten daraufhin ihr Einkaufsverhalten zu günstigeren Produkten. Für PICK führte das zu einem Absatzrückgang bei Markenprodukten, wogegen der Absatz von B-Brand-Produkten gesteigert werden konnte. 3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung Die angepassten Bezugspreise haben Einfluss auf das Ergebnis des Unternehmens. Durch Erzielung von erforderlichen Preisanpassungen und Dank permanenter Kostenkontrolle ist das Ergebnis weiterhin positiv. a) Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 um ca. 10 % auf 54.501 TEUR gestiegen. Auch aufgrund des Umsatzanstieges stiegen die Erlösschmälerungen auf TEUR 8.428 (Vorjahr TEUR 6.644). Insbesondere durch die Preissteigerungen ist der Materialaufwand gestiegen. Als Ergebnis ist der Rohertrag in 2023 auf TEUR 16.615 gestiegen (Vorjahr TEUR 14.593). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit TEUR 14.095 um TEUR 2.198 über dem Vorjahr (TEUR 11.897), insbesondere durch gestiegene Werbekostenzuschüsse. Die Personalaufwendungen sind leicht gestiegen, Abschreibungen und übrige betriebliche Aufwendungen bleiben aber jeweils nahezu auf Vorjahresniveau. b) Finanzlage Die liquiden Mittel betrugen zum Stichtag TEUR 1.076 (Vorjahr 1.987). Das Working Capital - berechnet als Differenz von Umlaufvermögen inkl. liquide Mittel und kurzfristigen Verbindlichkeiten - beläuft sich auf TEUR 4.895 (Vorjahr TEUR 4.955) und ist somit stichtagbezogen positiv. Die Gesellschaft verfügt über keine eigenen Bankkreditlinien, die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen durch Lieferdarlehen der Gesellschafterin. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin wurden um TEUR 349 auf TEUR 4.130 aufgebaut (Vorjahr TEUR 3.781). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit - berechnet als Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen - beträgt TEUR 736 (Vorjahr TEUR 1.008). Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass die Gesellschaft auch zukünftig in der Lage sein wird, den Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 450 auf TEUR 10.638 verringert. Die Aktivseite der Bilanz wird durch das Umlaufvermögen bestimmt, welches zum Stichtag TEUR 10.568 (Vj. TEUR 11.017) beträgt. Der Rückgang der Bilanzsumme ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf den Rückgang der liquiden Mittel zurückzuführen, denen ein geringerer Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenübersteht. Der Rückgang der liquiden Mittel ist auf Zahlungen vor Fälligkeit zurückzuführen. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist in höheren Umsatzerlösen begründet. Auf der Passivseite hat sich die bilanzielle Eigenkapitalquote zum 31.12.2023, bedingt durch eine Ausschüttung an den Gesellschafter, auf 11,4 % (Vorjahr 20,3%) verringert. Stichtagsbezogen sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 711 auf TEUR 1.384 gesunken (Vorjahr TEUR 2.095). Zusammen mit den Rückstellungen beträgt das kurzfristige Fremdkapital zum Stichtag TEUR 9.424 (Vj. TEUR 8.832). Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Finanzierung fristenkongruent erfolgt. Das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 56 (Vj. TEUR 58) ist 21,70 fach durch das bilanzielle Eigenkapital gedeckt. 4. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Der wesentlichste finanzielle Leistungsindikator sind der Umsatz und der Jahresüberschuss. Zur Unternehmenssteuerung wird ein detaillierter monatlicher Absatz- und Umsatz-Report durch eine tägliche Gesamtumsatzmeldung ergänzt. Bestands- und Wareneingangskennziffern werden wöchentlich gemeldet. Eine monatlich erstellte Gewinn- und Verlustrechnung ermöglicht bei Bedarf kurzfristige Gegensteuerungsmaßnahmen. Darüber hinaus wird die Liquidität wöchentlich im Rahmen einer 8-Wochen Vorausschau geplant. 5. Gesamtaussage Die wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist positiv verlaufen. Die Geschäftsleitung beurteilt den Geschäftsverlauf positiv. Das für 2023 geplante Umsatzziel von TEUR 50.356 konnte insbesondere durch die rohstoffgetriebene Preiserhöhung übertroffen werden. Auch der Überschuss wurde dadurch leicht übertroffen. III. Prognosebericht Die Umsatzplanung für 2024 zeigt einen Planumsatz von TEUR 59.531. Das Budget beruht auf einer konservativen Absatzplanung für die Salamisparte mit einem leichten Absatzanstieg um 4 %, sowie einem für ab September 2024 geplanten Absatz von 320t in der neuen Sparte Geflügel. Als Ergänzung in der Geschäftspolitik ist die Aufnahme des Vertriebs von Geflügelprodukten aus der Gruppen-Schwester-Gesellschaft Hungerit zrt. geplant. Zukünftig wird neben einem zusätzlichen Absatz auch der durch Hungerit auf dem deutschen Markt bisher getätigte Absatz durch die PICK Deutschland GmbH übernommen. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft als positiv. Für das Geschäftsjahr 2024 wird eine Rentabilität von 1-2 % vom Umsatz erwartet, sofern unser Geschäft nicht durch Sondereinflüsse beeinträchtigt wird. IV. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung 1. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite wird auf eine sehr enge Zusammenarbeit mit der Produktentwicklung des Hauptlieferanten PICK Széged zurückgegriffen. Hier werden Produkte entwickelt, welche speziell auf den deutschen Markt zugeschnitten sind. Die hohen Qualitätsansprüche werden durch Qualitätskontrollen, sowohl direkt bei den Lieferanten in den Herkunftsländern als auch durch Untersuchungen in externen Laboren, umgesetzt. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter im eigenen Segment, wird weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnet. Eine weitere Ausweitung unserer Listungen im deutschen Lebensmitteleinzelhandel, sowie eine Ausweitung unseres Aktionsgeschäftes können zu weiteren Absatz- und Ergebnissteigerungen führen. 2. Risikobericht a) Branchenspezifische Risiken Veränderungen der Konjunktur wirken sich erfahrungsgemäß nur geringfügig auf die Lebensmittelbranche aus. Sollten sich die weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten wieder verstärken und sollte sich dadurch die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation der Konsumenten und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für die Gesellschaft dann erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. b) Ertragsorientierte Risiken Veränderungen der Absatzmengen können zu einem Ertragsrisiko führen. Bei einer ungeplanten Erhöhung der Absatzmengen kann es zu Problemen bei der Erfüllung anderer Verträge und zu Strafzahlungen führen. Bei einer ungeplanten Verringerung der Absatzmengen kann dies aufgrund der begrenzten Haltbarkeit der Produkte zu einem Bestandsrisiko führen. Zur Steuerung dieser oben genannten Risiken findet einmal wöchentlich ein Absatz-Review statt, sowie einmal im Monat eine Anpassung der rollierenden Planmengen. Mindestens zweimal im Jahr wird die Gesamtunternehmensplanung aktualisiert. Veränderungen der Rohstoffmärkte können zu Ertragsrisiken führen, falls diese Veränderungen nicht mindestens im gleichen Ausmaß am Absatzmarkt umgesetzt werden können. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet die Geschäftsführung mit einem positiven Ergebnis. Durch die positive Entwicklung in 2023 ist ausreichend Liquidität für das Geschäftsjahr 2024 gegeben. Die Finanzsituation des Gesellschafters ist positiv. Sollte sich an dieser Lage etwas ändern, könnte das negative Auswirkungen auf die Finanzsituation der Gesellschaft haben. d) Gesamtaussage Risiken der zukünftigen Entwicklung sehen wir im vorherrschenden Preisdruck im Handel, weiterhin hohen Gestehungskosten und einem möglicherweise weiterhin hohen Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der zukünftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind derzeit nicht zu erkennen. Durch die positive Gesamtentwicklung und die Geschäftsausweitung ist der Fortbestand des Unternehmens über 2023 hinaus gesichert. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Lieferanten-Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Kreditversicherung und Delkredere-Verträge sichern das Ausfallrisiko ab. Neukunden werden erst nach Überprüfung der Bonität beliefert. Ein im Jahr 2013 eingeführtes Kredit-Management-System sichert die Einhaltung der Zahlungsziele und Limits. Bei Bedarf und nach genauen Vorgaben wird durch das Mahnwesen die Einhaltung der Zahlungsbedingungen eingefordert.
Monheim, den 1. März 2024 gez. Andreas Lenz, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Firma Pick Deutschland GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft mit Sitz in 40789 Monheim am Rhein. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Düsseldorf unter HRB 74562 geführt. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet. Jedoch ergab sich in 2023 eine Umgliederung von den Umsatzerlösen zu den sonstigen betrieblichen Erträgen und von den Sozialabgaben zu den Löhnen und Gehältern. Der Vorjahreswert der Umsatzerlöse verringert sich um TEUR 41 auf TEUR 49.741 und die sonstigen betrieblichen Erträge steigen um TEUR 41 auf TEUR 59. Der Vorjahreswert der Löhne und Gehälter steigt um TEUR 49 auf TEUR 1.190 und die Sozialabgaben verringern sich um TEUR 49 auf TEUR 231. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu drei Jahren), bewertet. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen drei und zehn Jahren) angesetzt. Für während des Geschäftsjahres angeschaffte Wirtschaftsgüter wird die AfA zeitanteilig (pro rata temporis) verrechnet. Vermögensgegenstände mit einem Wert von EUR 150 bis EUR 1.000 werden übereinstimmend mit steuerlichen Regelungen (§ 6 Abs. 2a EStG) in einem Sammelposten erfasst, der jährlich zu 20 % gewinnmindernd aufgelöst wird. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden neben Einzelwertberichtigungen wegen des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos Pauschalwertberichtigungen von 1,5 % (Vorjahr: 1,5 %) der Nettoforderungen vorgenommen. Wie im Vorjahr wurde die Pauschalwertberichtigung durch Ausgrenzung der Großkunden berechnet. Die Gesellschaft hat einen Vertrag mit einem Kreditversicherer (Euler Hermes Ungarn Kft.) gegen Forderungsausfälle geschlossen. Verrechnungskontore decken das Forderungsrisiko mit eigenen Delkredereverträgen ab. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Zahlungen, die Aufwand oder Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital entspricht der Satzung und der Eintragung im Handelsregister; es ist voll einbezahlt. Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt eine Abzinsung. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. IV. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr wird in einem gesonderten Anlagengitter dargestellt (Anlage zum Anhang). 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen Kostenweiterbelastungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten mit TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 8) Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Diese betreffen ausschließlich Mietkautionen. Alle übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Eigenkapital Im Geschäftsjahr fand eine Gewinnausschüttung (TEUR 1.755) aus den vorgetragenen Gewinnen statt. Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von TEUR 714 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Zum Stichtag besteht ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 1. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Werbekostenzuschüsse, Rückvergütungen, Beträge für Inkassogebühren sowie Personalrückstellungen. 5. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und sind nicht besichert. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen im Wesentlichen Lieferungs- und Leistungsverbindlichkeiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 157 (Vorjahr: TEUR 183), Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2) sowie Verbindlichkeiten aus Kreditkartenabrechnungen von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1). 6. Haftungsverhältnisse Die Pick Deutschland GmbH nimmt eine Bürgenstellung für Konsortialdarlehen in Höhe von insgesamt EUR 141.143.000,00 ein. Bei den besicherten Darlehen handelt es sich um Konsortialdarlehen von Unternehmen der ungarischen Bonafarm-Gruppe, deren Muttergesellschaft die Bonafarm Zrt. ist. Neben der Pick Deutschland GmbH nehmen noch weitere Gesellschaften eine Bürgenstellung ein. Derzeit liegen der Pick Deutschland GmbH keine Hinweise für einen Ausfall der Darlehensnehmer vor. Daher schätzt die Pick Deutschland GmbH das Risiko der Inanspruchnahme aus der Bürgenstellung derzeit als gering ein. Weitere Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB sind nicht bekannt. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus mittelfristigen Miet- und Leasingverträgen ergeben sich finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 193 für das nächste Geschäftsjahr sowie TEUR 199 für die nächsten zwei bis fünf Geschäftsjahre. Vorteile ergeben sich daraus, dass bei Leasingverträgen kein Kapital zu Beginn von Investitionen benötigt wird, Risiken bestehen in der zu leistenden Zahlungsverpflichtung. Die zugrundeliegenden Verträge laufen längstens bis zum Jahre 2028 und können aufgrund der guten Liquiditätsausstattung der Gesellschaft erbracht werden. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Hauptabsatzgebiet der Gesellschaft ist Deutschland. VI. Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 20,50 Mitarbeiter (Vorjahr: 20,75). 2. Geschäftsführung Geschäftsführer war im Berichtsjahr Herr Andreas Lenz, Monheim, Kaufmann, Geschäftsführer für Vertrieb, Verwaltung und Logistik. Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB. 3. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss kleinster Konzernkreis: Bonafarm Zrt, Address: 1153 Budapest, Alkotás utca 53. und größter Konzernkreis: BONITÁS 2002 Befektető és Tanácsadó Zártkörűen Működő Részvénytársaság, Address: 1153 Budapest Alkotás utca 53. mit einbezogen. Beide Konzernabschlüsse werden im ungarischen Handelsregister unter der elektronischen Adresse veröffentlicht. 4. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von TEUR 714 zusammen mit dem Gewinnvortrag von TEUR 1 in das nächste Geschäftsjahr vorzutragen.
Monheim, den 1. März 2024 gez. Andreas Lenz, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Monheim, den 1. März 2024 gez. Andreas Lenz, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 04.04.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahreabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Pick Deutschland GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pick Deutschland GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pick Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 1. März 2024 INTARIA
AG
gez. Christian Kracylo, Wirtschaftsprüfer gez. Johanna Inzenhofer, Wirtschaftsprüferin |
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