devmates GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fred Wilke seit 8.8.2025 | Prokura |
Paul Dontenwill seit 19.5.2023 | Geschäftsführer |
Philipp Möller seit 21.7.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Möller & Förster GmbH & Co. KGHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
(Amtsgericht Hamburg, HRA 38946)Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die in den Konzernabschluss übernommenen Aktiva und Passiva wurden einheitlich nach den Bewertungsmethoden der Möller & Förster GmbH & Co. KG bewertet. Der Konzernabschluss der Möller & Förster GmbH & Co. KG wurde erstmalig für das Geschäftsjahr 2007 aufgestellt. Die Erstkonsolidierung erfolgte zum 1. Januar 2007. II. Konsolidierungskreis Die folgenden Unternehmen wurden im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der Möller & Förster GmbH & Co. KG einbezogen:
Zum Bilanzstichtag besteht eine Beteiligung gemäß § 271 Abs. 1 HGB an der hagebau Handelsgesellschaft für Baustoffe GmbH & Co. KG, Soltau. Der Kapitalanteil beträgt 0,55 %. Außerdem ist die Möller & Förster GmbH & Co. KG Gesellschafter der Baustoff-Allianz Nord Einzelhandel GmbH & Co. KG, Rellingen, mit einem Kapitalanteil von € 15.000,00, dies entspricht 12,50 % am Kommanditkapital. Die weiteren Angaben nach § 313 Abs. 2 Nr. 4 HGB unterbleiben wegen § 313 Abs. 3 S. 4 HGB. III. Konsolidierungsgrundsätze 1. Allgemeines Die konsolidierte Bilanz enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten (einschl. Rückstellungen), Rechnungsabgrenzungsposten und Kapitalkonten aus den Bilanzen der einbezogenen Unternehmen, korrigiert um die Auswirkungen der Schuldenkonsolidierung, der Kapitalkonsolidierung und der Anteile anderer Gesellschafter sowie der Anpassungen der Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen an die einheitliche Bilanzierung und Bewertung. Die konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung enthält sämtliche Erträge und Aufwendungen aus den Gewinn- und Verlustrechnungen der einbezogenen Unternehmen, korrigiert um die Auswirkungen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung und der Ergebniskorrekturen. 2. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierungen hinsichtlich vor dem 1. Januar 2010 erworbener Tochterunternehmen wurde gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. nach der Buchwertmethode durchgeführt (Art. 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB). Hinsichtlich der Unternehmenserwerbe nach dem 31. Dezember 2009 erfolgt die Kapitalkonsolidierung mittels Neubewertungsmethode. Soweit im Rahmen der Erstkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 1 HGB ein aktivischer Unterschiedsbetrag entstand, wurde dieser einzelnen Vermögensgegenständen der Tochtergesellschaften insoweit zugeschrieben, als deren Wert höher war, als der bisherige Wertansatz. Sich darüber hinaus ergebende Geschäfts- oder Firmenwerte wurden bereits in Vorjahren vollständig planmäßig abgeschrieben. Sowohl zum 31. Dezember 2022 als auch zum Vorjahresstichtag beträgt der Buchwert der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung der Tochterunternehmen T€ 0. Im aktuellen Konzernabschluss erfolgte die erstmalige Einbeziehung der Kunze Bodensysteme GmbH gem. § 301 Abs. 1 HGB (Vollkonsolidierung) nach der Neubewertungsmethode; hieraus sind keine Unterschiedsbeträge entstanden. Zum Erwerbszeitpunkt war die Kunze Bodensysteme GmbH inaktiv und hat erst nach dem Erwerbszeitpunkt die aktive Geschäftstätigkeit aufgenommen. 3. Schuldenkonsolidierung Die wechselseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen sind gegeneinander aufgerechnet. Etwaige Differenzen aus der Schuldenkonsolidierung wurden erfolgswirksam erfasst. IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten - vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen - bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffung- bzw. Herstellungskosten aktiviert und um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzung vermindert. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird diesem Umstand durch außerplanmäßige Abschreibungen oder Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Soweit Gründe für außerplanmäßig vorgenommene Abschreibungen nicht mehr bestehen, werden Zuschreibungen vorgenommen. 2. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten. Notwendige Abwertungen aufgrund des Niederstwertprinzips werden vorgenommen. Alle Bestandsrisiken im Vorratsvermögen, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, die die aktivierten unfertigen Leistungen betreffen, werden von dem Posten "Vorräte" offen abgesetzt. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. 4. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Pensionsverpflichtungen wurden unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwert auf der Basis eines Rechnungszinsfußes (10 Jahresdurchschnitt) von 1,78% (Vorjahr: 1,87 %) und einem Rententrend von 2,00 % (Vorjahr: 2,00 %) angesetzt. Der Unterschiedsbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt T€ 2 und unterliegt der Ausschüttungssperre. In Ausübung des Passivierungswahlrechts nach Art. 28 Abs. 1 EGHGB wird wie in Vorjahren auf eine Passivierung der Pensionsverpflichtungen der Kurt Kunze GmbH verzichtet. Die Pensionsverpflichtungen belaufen sich zum 31. Dezember 2022 auf der Grundlage des von einem unabhängigen Versicherungsmathematiker unter Anwendung der "Heubeck-Richttafeln 2018 G" nach der Methode der laufenden Einmalbeiträge mit einem Rechnungszins von 1,78 % (10 Jahresdurchschnitt) sowie einem Rententrend von 1,20 % berechneten Wertes auf ca. T€ 6. 5. Steuerrückstellungen, sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. 6. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 7. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten werden entsprechend der periodengerechten Abgrenzung der Aufwendungen bzw. Erträgen ermittelt. V. Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im nachfolgenden Anlagespiegel (Anlage 1, Seite 13) gesondert dargestellt. 2. Forderungen Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Eigenkapital Das Festkapital der Kommanditisten von T€ 19.227.800,00 entspricht dem bei der Möller & Förster GmbH & Co. KG ausgewiesenen Bilanzposten. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen, Garantieverpflichtungen, Beiträge zur Berufsgenossenschaft, Jahresabschluss- und Prüfungskosten sowie Personalkosten. 5. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
Ein Teilbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten über T€ 4.875 ist durch Grundschulden besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind in voller Höhe durch die Sicherungsabtretung der Anteile an der betreffenden sonstigen Beteiligung besichert. 6. Latente Steuern Passive latente Steuern wurden auf den Unterschiedsbetrag aus der Übertragung der stillen Reserven aus der Veräußerung eines Grundstücks in 2014 auf drei neu angeschaffte Grundstücke gemäß § 6b EStG sowie aus in 2017 und 2018 infolge von Immobilienverkäufen neu gebildeten steuerlichen Rücklage nach § 6b EStG berücksichtigt. Danach wurden die Veräußerungsgewinne außerbilanziell von den Anschaffungskosten der neu angeschafften Grundstücke abgezogen bzw. zunächst in der genannten Rücklage steuerlich neutralisiert. Die Unterschiedsbeträge und sich daraus ergebende passive Steuer Latenzen entwickelten sich im Jahr 2022 wie folgt:
Aus den Konsolidierungsvorgängen (§306 HGB) resultieren keine latenten Steuerabgrenzungen. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 10.091 (Vorjahr: T€ 9.550), welche vor allem aus langfristig geschlossenen Mietverträgen resultieren. 8. Haftungsverhältnisse Zum 31. Dezember 2022 bestehen wie im Vorjahr Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften in Höhe von T€ 89. Mit einer möglichen Inanspruchnahme aus den Bürgschaften wird aufgrund der wirtschaftlichen Lage der Bürgschaftsnehmerin nicht gerechnet. VI. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden in folgenden Tätigkeitsbereichen des Konzerns erzielt:
Sämtliche Umsätze entfallen auf das Inland. 2. Sonstige betriebliche Erträge Der Posten enthält periodenfremde Erträge von T€ 206. 3. Abschreibungen Aufgrund dauerhafter Wertminderung wurden im Geschäftsjahr 2022 außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 493 auf immaterielle Vermögensgegenstände sowie in Höhe von T€ 470 auf Sachanlagen vorgenommen. Diese außerplanmäßigen Abschreibungen stehen in Zusammenhang mit der Schließung des Ladengeschäftes in Hamburg-Bahrenfeld. 4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Posten umfasst Steueraufwendungen und -erstattungen in Höhe von T€ 897 (Vorjahr: T€ 651) sowie den Ertrag aus der Auflösung und Fortführung passiver latenter Steuern von T€ 353 (Vorjahr: € 19). VII. Sonstige Angaben 1. Persönlich haftende Gesellschafterin Möller Verwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in Hamburg und einem gezeichneten Kapital in Höhe von € 25.000,00. Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin waren im Geschäftsjahr 2022:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach § 314 Abs. 3 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 2. Beirat Beiratsmitglieder der Möller & Förster GmbH & Co. KG sind:
Auf die Angabe der Beiratsvergütung wird gemäß §314 Abs. 3 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Mitarbeiterzahl Im Geschäftsjahr 2022 wurden durchschnittlich 355 Mitarbeiter beschäftigt. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB. Die Mitarbeiter werden wie folgt gruppiert:
4. Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers
5. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Es erfolgten keine wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Konditionen. 6. Verwendung des Ergebnisses des Mutterunternehmens In Folge der gesellschaftsvertraglichen Regelungen wurde das Jahresergebnis 2022 der Möller & Förster GmbH & Co. KG in Höhe von T€ 2.925 den Darlehnskonten der Gesellschafter zugewiesen. 7. Befreiungen nach §§ 264 Abs. 3, 264 b HGB Die Möller & Förster GmbH & Co. KG ist unbeschränkt haftende Gesellschafterin der König & Kritzmann Verwaltungsgesellschaft KG, Hamburg. Zwischen der Möller & Förster GmbH & Co. KG als Obergesellschaft und der Kritzmann & Söhne GmbH besteht seit dem 1. Januar 1987 - neugefasst am 1. Januar 2014 - ein Gewinnabführungsvertrag. Zwischen der Möller & Förster KG als Obergesellschaft und der DIY Nord Holding GmbH, Hamburg, besteht mit Wirkung zum 1. Januar 2018 ein Gewinnabführungsvertrag. Des Weiteren bestehen zwischen der DIY Nord Holding GmbH, Hamburg, und der HORST Retail Stores GmbH, Hamburg, mit Wirkung zum 1. Januar 2018 sowie zwischen der HORST Retail Stores GmbH, Hamburg, und der HORST Bahrenfeld GmbH, Hamburg, seit dem 1. Januar 2019 weitere Gewinnabführungsverträge. Die Möller & Förster GmbH & Co. KG, Hamburg, die König & Kritzmann Verwaltungsgesellschaft KG, Hamburg, die Kritzmann & Söhne GmbH, Hamburg, die hagebaumärkte Mecklenburg GmbH & Co. KG, Hamburg, die Hagebaumärkte Hanse GmbH & Co. KG, Hamburg, die hagebaumarkt Altona GmbH & Co. KG, die hagebaumarkt Rahlstedt GmbH & Co. KG, die hagebaumarkt Winterhude GmbH & Co. KG, die Kurt Kunze GmbH, Essen, die DIY Nord Holding GmbH, Hamburg, die HORST Bahrenfeld GmbH, HORST DIY Concepts GmbH, die HORST Retail Stores GmbH, die Kunze Bodensysteme GmbH, Essen werden von der Befreiungsmöglichkeit der § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 Gebrauch machen.
Hamburg, im Juni 2023 Möller Verwaltungsgesellschaft mbH alleinige Komplementärin Philipp Möller Stefan Diers Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens 2022
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022
Konzernlagebericht für 20221. Grundlagen des Konzerns Die Unternehmensgruppe Möller & Förster ist im Jahr 2022 in den Bereichen Einzelhandel, Dienstleistungen, Investments und Immobilienprojektentwicklung sowie deren Management tätig gewesen. Im Bereich Einzelhandel werden Baumärkte in den Regionen Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern mit D.I.Y.-relevanten Sortimenten betrieben. Im Dienstleistungsbereich werden Bodenverlege-Dienstleistungen durchgeführt. Das Segment Projektentwicklung und Management ist überwiegend im Bereich der Realisierung und der Verwaltung von Einzelhandels- und Gewerbestandorten tätig. Im Bereich Investments werden Beteiligungen in Form der Bereitstellung von Eigenkapital oder eigenkapitalähnlichen Mitteln zur Verfügung gestellt werden. Hierzu zählt aktuell das DIY Start-Up HORST. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt durch die Folgen des russischen Überfalls auf die Ukraine und die damit einhergehende Energiepreiskrise sowie Lieferengpässe, die die Inflation zeitweise auf hohe einstellige Prozentwerte springen ließ. Dennoch konnte sich das Bruttoinlandsprodukt gestützt durch eine starke Binnennachfrage positiv entwickeln. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamt lag das preisbereinigte BIP um 1,9 % über dem Niveau 2021. Gemäß Angaben des Branchenverbands BHB weist der für die Unternehmensgruppe bedeutendste Bereich des Baumarkthandels für das Jahr 2022 einen Bruttoumsatz von EUR 21,92 Milliarden und damit ein Wachstum von 7,8 % aus. Inflationsbereinigt lag das Umsatzplus jedoch nur bei 0,9%. Maßgeblich hierfür war die durch den Krieg bedingte zurückhaltende Käuferstimmung. Obwohl Energieträger- und Sanierungsprodukte eine ungewohnt starke Nachfrage erfuhren, herrschte im Bereich der Freizeitwaren und Gartenausstattung eine deutliche Kaufzurückhaltung. Die für den Konzern im Bereich Bodenverlege-Dienstleistungen wichtige Baubranche verzeichnete einen nominalen Zuwachs von 9% auf EUR 158 Milliarden Umsatz. Inflationsbereinigt entsprach das jedoch einem Rückgang von 5,5 %. Der Wohnungs-, Wirtschafts- und öffentliche Bau entwickelten sich hierbei in ähnlicher Weise. Durch anhaltende Lieferengpässe und zunehmenden Personalmangel war die Baubranche besonders stark von Preissteigerungen betroffen, welche teilweise im deutlich zweistelligen Prozentbereich lagen. 2.2 Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2022 war in den wesentlichen Unternehmensbereichen geprägt durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine. Die Prognose des Vorjahres wurde sowohl für die Entwicklung der Umsatzerlöse als auch hinsichtlich der Ergebnisentwicklung, trotz notwendiger außerplanmäßiger Abschreibungen in 2022, erreicht. Im Bereich Baumarkthandel wuchsen die Umsätze gegenüber dem Vorjahr um 25,5 %. Das deutliche Mehrwachstum gegenüber dem Gesamtmarkt (7,8 %) lässt sich auf die im Vergleich zum Wettbewerb niedrigere Basis im Vorjahr zurückführen. Hier waren die Baumärkte der Gesellschaft in 2021 durch die restriktive Pandemiepolitik in Hamburg stärker belastet gewesen als bei den Wettbewerbern. Im Bereich Estrich- und Bodenverlege-Dienstleistungen ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 19,3% zurückgegangen. Gleichzeitig führten Prozessoptimierungen und Margensteigerungen zu einer Steigerung des Ergebnisses. Die Vermietungserlöse haben sich insbesondere durch Preisindexsteigerungen positiv entwickelt. Der Umsatz nahm um 13,6 % zu. Das DIY-Startup HORST hat im Geschäftsjahr 2022 den Umsatz steigern können. Während das stationäre Geschäft einen Teil des schließungsbedingten Umsatzrückgangs des Vorjahres aufholen konnte (+32,3 %), entwickelte sich der Bereich E-Commerce in einem herausfordernden Umfeld erneut positiv und wuchs um 6,2 %. Da jedoch das stationäre Geschäft in Bahrenfeld in den vergangenen Jahren hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist, wurde in 2022 die Schließung des Ladengeschäftes zum 30. April 2023 beschlossen. 3. Lage 3.1 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2022 steigerte sich der Konzernumsatz von T€ 53.662 um 16,1% auf T€ 62.300. Der Konzernrohertrag wuchs von T€ 25.495 um 11,9 % auf T€ 28.523. Das EBITDA steigerte sich um T€ 794 auf T€ 5.434. Die operative EBITDA-Marge bezogen auf den Konzernumsatz beträgt 8,7 % (Vorjahr: 8,6 %). Im Geschäftsjahr 2022 wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 963 auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen vorgenommen. Diese Abschreibungen stehen in Zusammenhang mit der in 2022 beschlossenen Schließung des stationären Ladengeschäftes HORST Bahrenfeld. Das um das Finanz- sowie Beteiligungsergebnis und die Ertragsteuern bereinigte Betriebsergebnis lag nahezu unverändert bei T€ 2.709 (Vorjahr: T€ 2.733). Aufgrund von langfristigen Energielieferungsverträgen war der Konzern nicht durch die im Geschäftsjahr 2022 stark gestiegenen Energiepreise betroffen. Das Finanzergebnis beträgt T€ -233 (Vorjahr: T€ -302). Der Zinsaufwand an die Gesellschafter betrug T€ 44 (Vorjahr: T€ 48). Das Jahresergebnis 2022 des Konzerns vor gewinnabhängen Steuern und vor Zinsen an die Gesellschafter steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 41 auf T€ 2.536. 3.2 Finanzlage Die Finanzierung der laufenden Geschäfte sowie die Durchführung von geplanten Investitionen waren zu jeder Zeit sichergestellt. Mit Ausnahme von zwei Grundstücken, die im Jahr 2014 erworben wurden, sind die weiteren Grundstücke und Gebäude, die sich in 2022 im Besitz der Gesellschaft befanden und über stille Reserven verfügen, frei von Belastung durch Grundschulden oder Hypotheken. Aus laufender Geschäftstätigkeit wurde ein Cashflow von T€ 2.793 (Vorjahr: T€ 3.907) erwirtschaftet. Die liquiden Mittel unter Abzug in Anspruch genommener Kontokorrentkredite betragen zum Bilanzstichtag T€ 2.006 (Vorjahr: T€ 8.220). In Summe war die wirtschaftliche Lage als positiv zu beurteilen. 3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme von T€ 43.907 hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 6.688 reduziert. Auf der Aktivseite verringerte sich das Anlagevermögen um T€ 2.143 auf T€ 25.050. Der Vorratsbestand erhöhte sich um T€ 1.735 auf T€ 13.959. Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag T€ 2.132 und lagen somit um T€ 6.204 niedriger als im Vorjahr. Das Eigenkapital des Konzerns verringerte sich durch Entnahmen um T€ 979. Die Eigenkapitalquote des Konzerns bei Einbeziehung der Gesellschafterkonten in das Eigenkapital lag bei 61,6 % (Vorjahr: 53,2 %). Die Eigenkapitalquote des Konzerns ohne Berücksichtigung der Verbindlichkeiten gegenüber Kommanditisten beträgt 45,7 % (Vorjahr: 41,5 %). Das bilanzielle Eigenkapital zum 31. Dezember 2022 deckt das gesamte Anlagevermögen zu ca. 80 % (Vorjahr: 77,0 %). Die übrigen Veränderungen der Passiva betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (- T€ 6.535), Gesellschaftern (+ T€ 1.063), Rückstellungen (+ T€ 900) und Sonstiger Passiva (- T€ 700). 4. Prognosebericht sowie Chancen- und Risikobericht 4.1 Prognosebericht Der seit Februar 2022 anhaltende Krieg in der Ukraine und die damit einhergehenden wirtschaftlichen Konsequenzen prägen weiterhin die Rahmenbedingungen. Die Energiepreise sind unter anderem durch einen milden Winter und das Ausbleiben eines Versorgungsengpasses wieder auf ein Niveau ähnlich der Vorkriegszeit gefallen. Dies hat auch zu einer Verlangsamung der Inflation geführt, die sich auf einem mittleren einstelligen Niveau eingependelt hat. Gleichwohl ist das Konsumklima weiterhin stark gedämpft. Der Konzern erwirtschaftet den Großteil der Umsätze im Bereich Einzelhandel. Die Umsätze sind gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig, was überwiegend auf die schlechte Wetterlage, aber auch auf eine anhaltende Kaufzurückhaltung zurückzuführen ist. Dem Bestreben, nach den Einschränkungen der Pandemiezeit wieder Aktivitäten außerhalb der eigenen vier Wände wahrzunehmen, steht die angespannte Sicherheitslage gegenüber, die einen Rückzug ins Private (Cocooning) fördert. Die anhaltende Inflation senkt einerseits die Konsumlaune, bestärkt andererseits den Trend hin zu DIY-Lösungen. Die Bevorratungsstrategie des Vorjahres in Reaktion auf Lieferengpässe führte zu höheren Lagerbeständen, die zu höheren Finanzierungskosten führten, aber durch die in der Zwischenzeit stark gestiegenen Einkaufspreise den positiven Effekt der Einkaufspreissicherung hatte. Hier reagiert der Konzern durch konsequente Bestandsreduzierung und eine gebremste Einkaufspolitik, welche bereits erste Wirkungen zeigt. Wenn es zu keiner Eskalation des Krieges und damit verbundenen Auswirkungen auf die Sicherheit und infrastrukturelle Versorgung in Deutschland kommt, wird der Konzern im Bereich Einzelhandel voraussichtlich operativ ein Ergebnis leicht unterhalb des Vorjahres erwirtschaften. Derzeit werden trotz des schwierigen Marktumfelds für Startups im DIY-Bereich weiterhin erfolgreiche Finanzierungsrunden abgeschlossen, weil in diesem Bereich ein zukünftiges starkes Wachstum erwartet wird. Im Bereich Investments finanziert der Konzern das DIY-Start-Up HORST. Das Umsatzniveau verläuft bedingt durch allgemeine Kaufzurückhaltung sowie die Verlagerung des Konsums zu Lasten von Sachanschaffungen unterhalb des Vorjahres. Gleichzeitig weist die Reihe der Eigenprodukte positive Kennzahlen aus. Eine Fokussierung auf relevante Produktkategorien sowie Absatzkanäle wird die Markenpositionierung schärfen und für eine Steigerung der Umsatzqualität sorgen. Positive Rückmeldung insbesondere auf die D2C Produkte des Unternehmens weisen auf eine attraktive Entwicklungsperspektive hin. Im Bereich Dienstleistungen rund um das Thema Estrich- und Bodenverlege-Dienstleistungen zeigen sich Erfolge der Prozessumstellungen der letzten Jahre. Die Erweiterung der Dienstleistungsbandbreite sorgt für eine gute Auftragslage, trotz einer Abflachung des Baubooms wegen deutlich gestiegener Finanzierungskosten. Gleichzeitig konnte der negative Effekt stark gestiegener Materialkosten durch Anpassung der Preiskonditionen kundenseitig abgefedert werden. Im Bereich Immobilien-Vermietung führte die Inflation durch Anwendung von Preisindexklauseln zu einer Steigerung des nominellen Ertrags. Der Anstieg der Energiekosten hatte keinen negativen Effekt, da die Beschaffung zum überwiegenden Teil durch die Mieter stattfindet. Die fremdvermieteten Immobilien sind komplett mit Eigenmitteln finanziert. Der Konzern ist aktuell gut aufgestellt und geht für 2023 trotz eines herausfordernden Marktumfeldes bei konstanten Umsatzerlösen von einem Konzernjahresüberschuss leicht unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2022 aus. 4.2 Chancen- und Risikobericht Risiken, die den Fortbestand des Konzerns gefährden oder die Vermögens- und Finanzlage wesentlich beeinflussen, liegen nach Einschätzung der Geschäftsführung derzeit auch unter Berücksichtigung des anhaltenden Kriegsgeschehens in der Ukraine nicht vor. Der Konzern ist zu jeder Zeit mit genügend Liquidität ausgestattet. Die Rückstellungen stellen erkennbare Risiken ausreichend dar. Im Einzelhandel ergeben sich aktuell insbesondere Risiken durch verhaltenes Konsumklima, welches sich in dem anhaltend erhöhten Inflationsniveau sowie einem Trend zu Gunsten von Aktivitäten und zu Lasten von Sachanschaffungen begründet. Durch die Zinswende sind die Finanzierungskosten unter anderem für den Lagerbestand wieder in den Fokus gerückt, weshalb letzterer kontinuierlich überwacht und gesenkt wird. Hinsichtlich der Energieversorgung verfolgt der Konzern weiterhin eine langfristige Beschaffungspolitik sowie ein konsequentes Verbrauchsmonitoring vor allem um sprunghafte Preisanstiege abzufedern. Das Risiko von Cyberattacken auf öffentliche und private Institutionen steht weiterhin im Fokus. Der Konzern arbeitet hier kontinuierlich an der Verbesserung der technischen Abwehr und der Schulung der Mitarbeiter. Im Bereich der Immobilienentwicklung und der Erbringung von Bodenverlege-Dienstleistungen ergeben sich aus dem Projektgeschäft branchenübliche Risiken. Neben der Volatilität in den Materialkosten hat die Zinswende auch das Zahlungsausfallrisiko der Kontrahenten wieder in den Fokus gerückt. Diesem begegnet der Konzern durch konsequente Bonitätsüberwachung sowie Einforderung geeigneter Garantien. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt, da die Risiken aus abzusichernden Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie die Risiken aus Zahlungsstromschwankungen, denen der Konzern ausgesetzt ist, von untergeordneter Bedeutung sind. Die Unternehmensgruppe hat in allen Unternehmensbereichen die Grundlagen geschaffen, um die zukünftigen Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen.
Hamburg, im Juni 2023 Möller Verwaltungsgesellschaft mbH alleinige Komplementärin Philipp Möller Stefan Diers Nach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernlagebericht 2022 der Möller & Förster GmbH & Co. KG, Hamburg, den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Möller & Förster GmbH & Co. KG, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Möller & Förster GmbH & Co. KG, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Möller & Förster GmbH & Co. KG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 22. Juni 2023 Roser
GmbH
Bischoff, Wirtschaftsprüferin Köhn, Wirtschaftsprüfer Die Billigung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2022 erfolgte am 13. Juli 2023. |
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