Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 32633
Eingetragen
11.3.2022
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Der Erwerb und das Halten von Beteiligungen im Spezialmaschinenbau in der Umwelt- und Recyclingtechnik und der Vertrieb sowie der Erwerb und das Halten von Rechten aller Art, gewerbliche Tätigkeiten im Bereich Maschinenbau sowie die Tätigkeit als geschäftsleitende Holding.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Frohn
seit 10.11.2025
Prokura
Nikolaus Leitner
seit 11.10.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

75.00% identifiziert25.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
25.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SMI Immobilien GmbH
25.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Custos Vermögensverwaltungs GmbH
Austria
50.00%
Cerberus Vermögensverwaltung GmbH
Austria
50.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RBG GmbH

Velbert

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der RBG

Die RBG GmbH hält 100 % der Anteile an der Doppstadt Beteiligungs GmbH (DBG), Velbert, 100 % der Anteile der Doppstadt Umwelttechnik GmbH (DUG), Velbert, 100 % der Anteile der Doppstadt Calbe GmbH (DCG), Calbe (Saale), sowie 100 % der Anteile der Werner Doppstadt Verwaltungsgesellschaft mbH, Velbert, und 74,9 % der Anteile an der MFV Maschinenbau GmbH, Görlitz.

Das Unternehmen fungiert als Beteiligungsholding für den Geschäftsbereich der Produktion von Maschinen und Komponenten für Umwelt- und Recyclingtechnik.

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Rahmenbedingungen

Geschäfts- und Umsatzentwicklung

Die Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 war aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage von großer Zurückhaltung geprägt, so dass sich der Konzernumsatz von 209.632 T€ auf 186.390 T€ verringerte. Der Auftragseingang betrug im Bereich der mobilen und stationären Maschinen 81,8 Mio. € und lag damit deutlich unter den von Nachholeffekten geprägten Auftragseingängen des Vorjahres i. H. v. 112 Mio €. Im Bereich Verschleißteilproduktion war ein Auftragseingang von 5,6 Mio. € zu verzeichnen. Der Auftragsbestand betrug zum Ende des Geschäftsjahres 45,0 Mio. €. Der Umsatz aufgeteilt nach Regionen verteilte sich zu 26,4 % Deutschland (49.180 T€), 43,6 % EU (81.218 T€), USA/Kanada 17,9 % (33.384 T€). Alle übrigen Regionen kamen auf einen Anteil von 12,1 % (22.608 T€).

Produktion und Beschaffung

Die Rahmenbedingungen für die Beschaffung und Materialversorgung haben sich im Jahr 2023 trotz des andauernden Angriffskrieges von Russland in der Ukraine entspannt. Die noch im vergangenen Jahr sehr instabile Situation auf den Rohstoffmärkten sowie bei Hydraulik-und Elektronikkomponenten ist deutlich besser geworden. Die Rohertragsquote konnte mit 40,1 % leicht verbessert werden.

Personal- und Sozialbereich

Die Zahl der Mitarbeiter ist im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 710 (inkl. 62 Auszubildende) gestiegen. Der Personalaufwand lag bei 38.425 T€ (VJ: 35.969 T€).

Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 hat die DBG-Gruppe die Arbeit im Bereich Forschung und Entwicklung erfolgreich fortgesetzt. Die Entwicklungsprojekte konzentrierten sich im Jahr 2023 auf die Entwicklung des INVENTHOR 6.2 und elektrischer Antriebskonzepte für mehrere mobile Maschinen. Weiterhin entwickeln wir eine Nachfolgemaschine für die AK-Baureihe. Auch die Siebmaschinenbaureihe wird überarbeitet, die neue SM 620.3 wird zur IFAT 2024 vorgestellt und in den Markt eingeführt.

II. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Vermögens- und Finanzlage

Investitionen

Insgesamt hat die RBG-Gruppe im Geschäftsjahr 5.869 T€ in Sachanlagen sowie 13 T€ in Finanzanlagen investiert. Bei den Investitionen in das Sachanlagevermögen handelt es sich im Wesentlichen um Anlagenzugänge aus Investitionsprojekten für Gebäude und Anlagen in der DBG-Gruppe (3.309 T€) sowie bei der MFV (2.573 T€). Dem gegenüber standen Abschreibungen von 6.698 T€ (davon Abschreibungen auf Firmenwert 2.201 T€), so dass sich das Anlagevermögen insgesamt auf 54.385 T€ beläuft.

Umlaufvermögen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 8.102 T€ (VJ 11.977 T€). In der DBG-Gruppe waren zum Stichtag mittels unechten Pensionsgeschäfts nicht fällige Forderungen mit einem Volumen von 13.000 T€ verkauft. Die Vorräte betrugen 63.169 T€ (VJ 61.043 T€), davon stammten 61.597 T€ (VJ 59.362 T€) aus der DBG-Gruppe.

Finanzierung

Die RBG-Gruppe wird durch Gesellschafterdarlehen sowie ausreichende Kreditrahmen in der DBG-Gruppe finanziert.

Kapitalstruktur

Das Eigenkapital beträgt 71.429 T€ (VJ 69.565 T€). Die Eigenkapitalquote liegt bei 52,1 % (VJ 47,4 %). Das kurzfristige Umlaufvermögen 80.892 T€ (VJ 90.297 T€) deckt die kurzfristigen Verbindlichkeiten 17.270 T€ (28.698 T€) zu 468,4 % ab.

Das Working Capital beläuft sich auf 63.731 T€ (VJ 61.599 T€).

Ertragslage

Die Umsatzerlöse des Konzerns beliefen sich im Jahr 2023 auf 186.390 T€. Das Betriebsergebnis beträgt 9.229 T€ (VJ 19.534 T€). Das Jahresergebnis vor Ertragsteuern beträgt 4.330 T€ (VJ 21.776 T€), der Jahresüberschuss bei 1.864 T€ (VJ 16.666 T€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei 25.734 T€ (VJ 24.750 T€). Die Materialeinsatzquote betrug 60,3 % (VJ 60,7 %). Die Personaleinsatzquote lag bei 20,2 % (VJ 17,2 %).

III. Chancen- und Risikobericht

1. Risiken

Die Konsolidierungsphase in der Branche hält unvermindert an und die Marktkonzentration wird weiter zunehmen. Die RBG ist sich den hieraus bestehenden Risiken sehr bewusst. Der Druck auf die Marktbearbeitung und die Entwicklungsleistungen ist weiterhin sehr hoch. Gleichzeitig versucht die RBG über die DBG-Gruppe, ihre Marktstellung durch sinnvolle Geschäftserweiterungen im Ausland mit weiteren Händlern auszuweiten. Die Geschäftsentwicklung wird auch im Jahr 2024 noch unter den Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und der allgemeinen gesamtwirtschaftlichen konjunkturellen Entwicklung stehen. Die finanzielle Sicherheit der Gruppe ist durch eine Kreditrahmenvereinbarung auf Ebene der DBG sowie entsprechender Linien bei der MFV jederzeit gewährleistet. Die RBG nutzt ein einheitliches Planungs- und Reportingsystem für die unterjährige Berichterstattung der jeweiligen Beteiligungsgesellschaften.

Die Ergebnisentwicklung, Auftragslage sowie bestehende Risiken werden im Zuge der Monats-, Quartals- und Jahresberichterstattung ermittelt und auch an die Gesellschafter der RBG GmbH gemeldet. Maßnahmen zur Risikobewältigung werden innerhalb der RBG-Gesellschaften abgestimmt. Alle Gesellschaften der RBG berichten nach einem einheitlichen Format. Die Mittelfristplanung für die Gruppe verläuft in einem abgestimmt aufbauenden Prozess, bei dem die Ergebnispläne der einzelnen Gesellschaften auf Gruppenebene verdichtet werden, um so die finanzielle Performance der gesamten Gruppe stetig zu überprüfen und Abweichungen früh genug begegnen zu können. Die Planung wird regelmäßig auf die aktuellen Entwicklungen hin überprüft und falls notwendig angepasst werden, um so eine verbesserte Ergebnisprognose und, daraus abgeleitet, verlässlichere Handlungsalternativen aufzuzeigen. Die Liquiditätslage der Unternehmensgruppe ist weiterhin stabil. Ein besonderer Fokus liegt auf der Optimierung des working Capitals mit dem Ziel, ausreichende liquide Mittel vorzuhalten.

2. Chancen

Das Geschäftsfeld der Umwelt- und Recyclingtechnik hat sich im Jahr 2023 sehr schleppend entwickelt. Entsprechend hatte auch die RBG an den Folgen zu leiden. Der Auftragsbestand lag zum Jahreswechsel nur noch bei 45 Mio. € (VJ 76 Mio. €). Derzeit zeigt sich der Absatzmarkt für Produkte der Doppstadt Gruppe auf niedrigem Niveau. Gleichzeitig sehen wir als RBG gute Chancen, die Erweiterung der bestehenden Absatzmärkte durch entsprechende Maßnahmen und weitere Akquisitionen fortwährend zu ergänzen. Die RBG setzt beim konsequenten Auf- und Ausbau von neuen Märkten insbesondere auf Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen bzw. Anwendungen, die von den Unternehmen der Gruppe erstellt werden. Hierdurch wird die Position als Technologieführer in vielen Bereichen gestärkt. Die Forcierung des weltweiten Services und die damit einhergehenden qualitativen Verbesserungen in der Außenwahrnehmung werden die Marken der RBG-Gruppe und somit die Ertragskraft weiter stärken. Umfassende Schutz- und Patentrechte, insbesondere bei Neuentwicklungen, sichern den Unternehmen der Gruppe einen Vorsprung gegenüber Wettbewerbern. Die Sicherung der Qualität soll durch ständige Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter und insbesondere auch bei den Mitgliedern des weltweiten Vertriebsnetzwerkes gesichert werden. Das Unternehmen verfügt weiterhin über eine sehr solide Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung.

IV. Prognosebericht

Neben der Weiterentwicklung eigener Produkte und Dienstleistungen aus den Unternehmen der RBG-Gruppe wird die RBG künftig weiteres Wachstum auch aus Akquisitionen generieren. Dabei hat die RBG einen konsequenten Ausbau der Geschäftsfelder, insbesondere der Herstellung von Maschinen und Komponenten und den daran angehängten Serviceleistungen für die Recyclingbranche, im Fokus.

Wir erwarten, dass sich der Markt in unserem Geschäftsfeld Recycling auch im neuen Geschäftsjahr noch schleppend entwickelt. Die RBG hat ihre Geschäftserwartungen für 2024 aus einem derzeit instabilen Marktumfeld hergeleitet; umfangreiche Umstrukturierungsmaßnahmen und Kostensenkungen werden erforderlich sein, um der schwächeren Nachfrage begegnen zu können. Für das neue Geschäftsjahr erwarten wir für die Gesamtgruppe daher aufgrund der schwachen Marktentwicklung trotz der angeschobenen Maßnahmen kein ausgeglichenes Ergebnis. Insbesondere die Umstrukturierungsmaßnahmen werden sich auf das Ergebnis 2024 belastend auswirken. Erst für das Wirtschaftsjahr 2025 werden deutlich positive Effekte aus den Maßnahmen erwartet. Dies steht derzeit jedoch weiterhin noch unter dem Vorbehalt der Lieferketten, Preisentwicklungen und den Entwicklungen aus dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Aufgrund der guten Eigenkapitalquote und finanziellen Solidität sehen wir die Fortführung des Unternehmens als nicht gefährdet an.

 

Velbert, 15. März 2023

gez. Ernst Zsifkovits

gez. Dr. Konrad Kerres

Konzernbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 54.385.239,38 55.153.255,95
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 30.166.840,57 32.536.212,32
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 922.636,73 1.090.840,56
2. Geschäfts- oder Firmenwert 29.244.203,84 31.445.371,76
II. Sachanlagen 23.385.293,24 21.796.838,63
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.526.047,15 12.647.407,90
2. technische Anlagen und Maschinen 5.671.704,57 5.415.426,27
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.398.771,97 3.491.686,67
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 788.769,55 242.317,79
III. Finanzanlagen 833.105,57 820.205,00
1. Beteiligungen 833.105,57 820.205,00
B. Umlaufvermögen 80.892.087,58 90.296.782,35
I. Vorräte 63.168.504,62 61.042.802,42
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 17.954.848,18 20.345.509,25
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 9.629.443,12 7.350.938,69
3. fertige Erzeugnisse und Waren 37.478.901,27 34.413.983,96
4. geleistete Anzahlungen 60.062,02 4.659,45
5. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 1.954.749,97 1.072.288,93
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 14.311.435,82 16.822.254,92
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.101.842,84 11.977.357,60
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 148.724,41
3. sonstige Vermögensgegenstände 6.209.592,98 4.696.172,91
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.412.147,14 12.431.725,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 758.672,50 292.132,64
D. Aktive latente Steuern 1.024.027,46 919.181,76
Bilanzsumme, Summe Aktiva 137.060.026,92 146.661.352,70

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 71.429.054,90 69.565.499,64
I. gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 12.786.212,05 12.786.212,05
III. Gewinnrücklagen 39.644.987,48 39.644.987,48
1. andere Gewinnrücklagen 39.644.987,48 39.644.987,48
IV. Gewinnvortrag 16.316.334,78 0,00
V. Bilanzgewinn 1.605.923,89 16.316.334,79
VI. Nicht beherrschende Anteile 1.049.596,70 791.965,32
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 662.375,70 765.871,97
C. Rückstellungen 12.874.610,36 14.498.752,69
1. Steuerrückstellungen 2.509.373,46 5.564.560,32
2. sonstige Rückstellungen 10.365.236,90 8.934.192,37
D. Verbindlichkeiten 52.093.985,96 61.831.228,40
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.743.785,84 1.255.600,22
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.721.050,00 15.332.536,70
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 7.014.934,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 853.695,39 0,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 37.775.454,73 38.228.157,48
davon aus Steuern 487.933,45 423.870,83
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 15.862,15 46.371,84
Bilanzsumme, Summe Passiva 137.060.026,92 146.661.352,70

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 186.389.876,26 209.631.802,80
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 3.953.477,42 932.740,73
3. andere aktivierte Eigenleistungen 60.351,71 107.547,17
4. sonstige betriebliche Erträge 2.399.780,89 4.774.676,42
davon Erträge aus Währungsumrechnung 0,00 5,29
5. Materialaufwand 114.760.743,06 127.155.152,32
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 105.857.298,86 116.327.674,96
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 8.903.444,20 10.827.477,36
6. Personalaufwand 38.425.466,74 35.969.491,76
a) Löhne und Gehälter 31.544.961,95 29.934.673,22
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 6.880.504,79 6.034.818,54
davon für Altersversorgung 83.764,88 76.674,27
7. Abschreibungen 6.698.244,75 5.260.640,10
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 6.698.244,75 5.260.640,10
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 25.734.140,27 24.749.584,77
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 4.910,67 60,99
9. Erträge aus Beteiligungen 0,00 148.724,41
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 250.086,58 12.571,49
davon aus Abzinsung 1.329,51 0,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.247.621,68 633.297,12
davon aus Abzinsung 0,00 2.918,51
12. Aufwendungen aus Verlustübernahme 304.823,29 0,00
13. Steuern vom Einkommen und Ertrag 2.466.651,78 5.109.722,78
14. Ergebnis nach Steuern 2.415.881,29 16.730.174,17
15. sonstige Steuern 552.326,03 64.412,10
Jahresüberschuss 1.863.555,26 16.665.762,07
davon anderen Gesellschaftern zustehende Gewinne 257.631,37 349.427,28

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 1.863.555,26 16.665.762,07
2. Ergebnisanteil anderer Gesellschafter -257.631,37 -349.427,28

Konzernkapitalflussrechnung

2023
TEUR
2022
TEUR
A. Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit
1. Konzernjahresergebnis + 1.864 + 16.666
2. Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens + 6.698 + 5.346
3. Sonstige Veränderung Eigenkapital 0 0
4. Zunahme/Abnahme der Rückstellungen +1.431 + 832
5. Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva - 188 - 18.111
6. Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Passiva -8.329 - 9.119
7. Gewinn (+)/Verlust (-) aus dem Verkauf von Gegenständen des Anlagevermögens - 31 - 584
8. Zinsaufwendungen (+)/Zinserträge (-) +1.998 + 594
9. Sonstige Beteiligungserträge + 305 - 148
10. Ertragsteueraufwand/-ertrag + 2.467 + 4.218
11. Ertragsteuerzahlungen - 5.522 - 255
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit + 693 - 561
B. Cashflow aus der Investitionstätigkeit
1. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0 + 180
2. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens + 31 + 845
3. Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen - 167 - 341
4. Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen - 5.702 - 4.720
5. Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen - 13 - 813
6. Auszahlungen für Verlustübernahmen - 305 0
7. Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis - 47 - 6.742
8. Erhaltene Zinsen + 250 + 13
Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 5.953 - 11.578
C. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
1. Veränderung aus der Aufnahme (+)/Tilgung (-) von Krediten + 2.561 - 538
2. Aufnahme (+)/Tilgungen (-) Gesellschafterdarlehen - 4.000 + 20.000
3. Einzahlung warehousing-Vertrag 0 + 6.000
4. Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0 - 1.000
5. Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen 0 + 91
6. Gezahlte Zinsen - 2.248 - 591
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit - 3.687 + 23.962
D. Liquiditätsveränderung - 8.947 + 11.824
E. Finanzmittelbestand zu Beginn der Periode + 11.824 0
F. Finanzmittelbestand am Ende der Periode + 2.877 + 11.824
Zusammensetzung Finanzmittelbestand:
31.12.2023 TEUR 31.12.2022 TEUR
Liquide Mittel + 3.412 + 12.432
Kontokorrent - 535 - 608
Finanzmittelfonds am Ende der Periode + 2.877 + 11.824

Konzerneigenkapitalspiegel

Gezeichnetes Kapital
TEUR
Kapitalrücklage
TEUR
Mutterunternehmen Gewinnrücklage
TEUR
Gewinnvortrag
TEUR
Stand 31.12.2022 26 12.786 39.645 0
Einstellung des Ergebnisvortrags 2022 in den Gewinnvortrag 0 0 0 16.316
Ausschüttung 0 0 0 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 0
Stand am 31.12.2023 26 12.786 39.645 16.316
erwirtschaftetes Konzerneigenkapital
TEUR
Summe
TEUR
Stand 31.12.2022 16.316 68.773
Einstellung des Ergebnisvortrags 2022 in den Gewinnvortrag -16.316 0
Ausschüttung 0 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0
Konzernjahresüberschuss 1.606 1.606
Stand am 31.12.2023 1.606 70.379
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste
TEUR
Konzern-Eigenkapital
TEUR
Stand 31.12.2022 792 69.565
Einstellung des Ergebnisvortrags 2022 in den Gewinnvortrag 0 0
Ausschüttung 0 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0
Konzernjahresüberschuss 258 1.864
Stand am 31.12.2023 1.050 71.429

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

RBG GmbH, Velbert

I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss und Abschlussstichtag

1. Das Mutterunternehmen des Konzerns ist die RBG GmbH. Die RBG GmbH hat ihren Sitz in Velbert und ist eingetragen beim Amtsgericht Wuppertal unter HRB 32633.

2. Der vorliegende Konzernabschluss ist unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 290 ff. HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) unter der berechtigten Annahme der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Ausführungen im Lagebericht unter Abschnitt II Nr. 1 (Finanzierungsmaßnahmen und - vorhaben).

3. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen §§ 266, 275 HGB und § 42 GmbHG sowie den ergänzenden gesetzlichen Bestimmungen zur Konzernrechnungslegung.

4. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

5. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit sind die bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise in den Anhang aufgenommen werden können, im Anhang dargestellt. Auch die ergänzenden Vermerke zu den Verbindlichkeiten werden nicht in der Bilanz, sondern ebenfalls im Anhang angebracht.

6. Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr.

II. Angaben zum Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss umfasst die Muttergesellschaft sowie 5 inländische Tochterunternehmen.

Angaben zum Anteilsbesitz

In den Konzernabschluss sind vollkonsolidiert einbezogen:

Name des Unternehmens Sitz Anteile am Kapital
%
Konsolidierungsgrund
Doppstadt Beteiligungs GmbH Velbert 100,0 Mehrheit der Stimmrechte
Doppstadt Calbe GmbH Velbert 100,0 Mehrheit der Stimmrechte
Doppstadt Umwelttechnik GmbH Velbert 100,0 Mehrheit der Stimmrechte
Werner Doppstadt Verwaltungsgesellschaft mbH Velbert 100,0 Mehrheit der Stimmrechte
MFV Maschinenbau GmbH Görlitz 74,9 Mehrheit der Stimmrechte
Firma, Sitz des Unternehmens Höhe des Anteils am Kapital des Unternehmens Letztes Geschäftsjahr, in dem ein Jahresabschluss vorliegt
Betrag
in
Jahr Jahresergebnis Eigenkapital
TEUR % TEUR TEUR
AGRI TEC LEASING Vermietungs- und Leasing GmbH, Wuppertal 8 30,0 2023 ./. 9 56
Fortuna Fahrzeugbau GmbH & Co. KG 43 30,0 2022 337 2.217
Fortuna-Landmaschinen GmbH 8 30,0 2022 5 123

Die AGRI TEC LEASING Vermietungs- und Leasing GmbH wird nicht als assoziiertes Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen, da dieses Unternehmen für den Konzern von untergeordneter Bedeutung ist (§ 311 II HGB).

Mit Notarvertrag vom 19. Dezember 2022 hat die Doppstadt Beteiligungs GmbH mit sofortiger Wirkung 30 % der Geschäftsanteile an der Fortuna Fahrzeugbau GmbH & Co. KG sowie 30 % der Fortuna-Landmaschinen GmbH erworben. Die Gesellschaft wird als Beteiligung im Konzernabschluss ausgewiesen.

III. Angaben zu den Konsolidierungsgrundsätzen

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung für Tochterunternehmen wurde nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt des Erwerbs bzw. zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung, somit zum 1. Januar 2022, vorgenommen.

Dabei wurde der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wurde mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entsprach.

Für die MFV Maschinenbau GmbH wurde der im Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung am 1. Januar 2022 nach Verrechnung mit dem neubewerteten Eigenkapital verbleibende Unterschiedsbetrag als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Die Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwertes wurde bei der MFV Maschinenbau GmbH auf fünfzehn Jahre festgelegt.

Zum Ausweis des Eigenkapitals anderer Gesellschafter wurde ein separater Ausgleichsposten gebildet. Diese Anteile werden von Fremdgesellschaftern der MFV Maschinenbau GmbH gehalten.

Schuldenkonsolidierung

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften wurden saldiert (§ 303 HGB).

Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Konzerninterne Umsatzerlöse und andere Erträge sowie Zinsen und Beteiligungserträge wurden mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet.

Zwischenergebniseliminierung

Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen wurden eliminiert.

IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 313 Abs. 1 HGB) sind im Rahmen der handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung unter Beachtung ergänzender Vorschriften für große Kapitalgesellschaften angewendet worden.

Die Wertansätze der einzelnen Vermögensgegenstände, Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten wurden aus den Handelsbilanzen II übernommen. In den Einzelabschlüssen wurde bei der Bilanzierung und Bewertung stets von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) ausgegangen.

Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen.

Aktivseite

1. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände einschließlich der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung sind zu Anschaffungskosten bilanziert und wurden - sofern abnutzbar - entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare und gegebenenfalls außerplanmäßige Abschreibungen gemindert. Die Nutzungsdauer der Geschäfts- oder Firmenwerte liegt zwischen 10 und 15 Jahren. Die Geschäfts- oder Firmenwerte, welche sich insbesondere auf die Produktionsverfahren und die Kenntnisse der Mitarbeiter gründen, werden über 10 Jahre abgeschrieben. Die Geschäfts- oder Firmenwerte, die sich auf Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte gründen, werden über 15 Jahre abgeschrieben.

2. Das abnutzbare Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Zugänge bei beweglichen Wirtschaftsgütern werden pro rata temporis abgeschrieben.

3. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

4. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu gleitenden Durchschnittspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Soweit ein niedrigerer Wert der Vorräte vorliegt, der diesen Vermögensgegenständen beizulegen ist, sind Abschreibungen gem. § 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 4 HGB vorgenommen worden.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten ist im Teilkonzern der Doppstadt Beteiligungs GmbH am Standort Velbert eine Raumübereignung des Vorratsvermögens bis maximal 16 Mio. € vereinbart.

Die geleisteten und erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Nominalwert bewertet.

5. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch angemessene Wertberichtigung Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

6. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bilanziert

Passivseite

7. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

8. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Währungsumrechnung

9. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

V. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Aktivseite

1. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist auf der Seite 14 dargestellt.

Der in der Konzernbilanz ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert resultiert in Höhe von TEUR 29.065 aus der Kapitalkonsolidierung und in Höhe von TEUR 179 aus einer Geschäftsübernahme.

2. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus den Konsolidierungsmaßnahmen. Der aktive Steuerabgrenzungsposten beträgt TEUR 1.024. Dabei fand ein kombinierter Steuersatz von 30 % Anwendung.

Passivseite

4. Das gezeichnete Kapital von TEUR 26 entspricht dem bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Der Konzernbilanzgewinn umfasst neben dem Bilanzgewinn der Muttergesellschaft auch die Bilanzergebnisse der in den Konzern einbezogenen Unternehmen.

5. Der Sonderposten enthält empfangene Investitionszuschüsse und wird über die Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegüter aufgelöst.

6. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Verpflichtungen aus Gewährleistungen und Verpflichtungen gegenüber dem Personal.

7. Verbindlichkeitenspiegel

Posten bis zu 1 Jahr
TEUR
über 1 Jahr
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Stand 31.12.2023
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 535 3.209 1.235 3.744
(Vorjahr) (1.21) (1.134) (13) (1.256)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.721 0 0 9.721
(Vorjahr) (15.333) (0) (0) (15.333)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
(Vorjahr) (7.015) (0) (0) (7.015)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaften mit Beteiligungsverhältnis 854 0 0 854
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 21.775 16.000 0 37.775
(Vorjahr) (22.228) (16.000) (0) (38.228)
- davon aus Steuern 488 0 0 488
(Vorjahr) (424) (0) (0) (424)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 16 0 0 16
(Vorjahr) (46) (0) (0) (46)
Gesamt 32.885 19.209 1.235 52.094
(Vorjahr) (44.697) (17.134) (13) (61.831)

8. Bankkredite sind durch Sicherungsübertragung der Kreditobjekte und des Vorratsvermögens besichert.

VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Aufgliederung der Umsätze

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Geschäftsfeldern wie folgt auf:

2023
TEUR
2022
TEUR
Recycling 181.774 207.881
Mineralien und Rohstoffe 49 163
Bioenergie 0 25
Übrige (Wasser, Metall, Dienstleistungen) 4.597 1.563
186.390 209.632

Die Umsatzerlöse teilen sich nach Regionen wie folgt auf:

2023
TEUR
2022
TEUR
Inland 49.180 53.144
Übrige EU 81.218 94.412
Amerika 33.384 31.921
Sonstiges Ausland 22.608 30.155
186.390 209.632

2. Neutrales Ergebnis

2023
TEUR
2022
TEUR
Ertrag
Ertrag aus der Auflösung von Rückstellungen 235 58
Ertrag aus der Auflösung oder Herabsetzung Einzel- und Pauschalwertberichtigungen von Forderungen 1 0
Ertrag aus Anlagenabgang 31 584
Ertrag aus Versicherungserstattungen 99 37
Sonstige außerordentlichen Erträge 0 0
Sonstige periodenfremde Erträge 613 3.291
981 3.970
Aufwand
Spenden 0 0
Aufwand aus Anlagenabgang 0 0
Wertberichtigung/Forderungsverluste 223 224
Kosten der Finanzierungsstrukturierung 0 0
Gehalt freigestellter Mitarbeiter 0 0
Außerplanmäßige Abschreibungen Anlagevermögen 0 0
Sonstiger außerordentlicher Aufwand 0 0
Sonstiger periodenfremder Aufwand 3.353 1.032
3.577 1.256
./.2.596 2.714

3. Latente Steuern

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten einen latenten Steuerertrag von TEUR 105.

VII. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Der Konzern beschäftigte im Quartalsdurchschnitt:

2023
Gewerbliche Arbeitnehmer 389
Angestellte 259
648

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB

Verpflichtungen aus Mietverträgen für die Zukunft:

Restlaufzeit weniger als ein Jahr TEUR 743
Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren TEUR 2.974
Restlaufzeit über fünf Jahre TEUR 0
Verpflichtungen gesamt TEUR 3.717

Leasingverträge wurden zum Erwerb von diversen Fahrzeugen und Maschinen eingegangen. Diese werden für eine Dauer von bis zu 5 Jahren abgeschlossen. Neben den Vorteilen durch eine günstigere Kapitalbindung und einer besseren zeitlichen Planbarkeit der Leasingraten werden weitere Vorteile aus den günstigeren Einkaufsbedingungen der Leasinggeber bedingt durch deren Marktmacht realisiert.

Verpflichtungen aus Leasingverträgen für die Zukunft:

Restlaufzeit weniger als ein Jahr TEUR 1.268
Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren TEUR 755
Restlaufzeit über fünf Jahre TEUR 0
Verpflichtung gesamt TEUR 2.023

3. Haftungsverhältnisse

De Unternehmen des Teilkonzerns der DBG-Gruppe haften als Gesamtschuldnerin im Kreditrahmenvertrag mit der National-Bank in Höhe von maximal TEUR 5.000 und mit der Commerzbank in Höhe von maximal TEUR 10.000. Aufgrund mangelnder Inanspruchnahme der Kreditlinie zum Bilanzstichtag sehen wir kein Risiko der Inanspruchnahme.

4. Honorar des Abschlussprüfers

Im Geschäftsjahr betrug das Honorar des Konzernabschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 80, für Steuerberatungsleistungen TEUR 26 sowie für andere Bestätigungsleistungen TEUR 13.

5. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden keine Geschäfte zu marktunüblichen Bedingungen abgeschlossen.

6. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

VIII. Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 gehörten der Geschäftsführung der RBG GmbH an:

- Herr Dr. Konrad Kerres, Mülheim an der Ruhr

- Herr Ernst Zsifkovits, Graz

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 314 Abs. 3 i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Muttergesellschaft firmiert unter dem Namen: RBG GmbH mit Sitz in Velbert.

IX. Gewinnverwendung (§ 314 Nr. 26 HGB)

Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, das Jahresergebnis in den Gewinnvortrag einzustellen.

 

Velbert, 15. März 2024

RBG GmbH

gez. Ernst Zsifkovits

gez. Dr. Konrad Kerres

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
AHK Zugänge aus Konsolidierung
EUR
AHK Zugänge
EUR
AHK Abgänge
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.828.016,36 0,00 166.991,35 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 32.719.634,57 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 37.547.650,93 0,00 166.991,35 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.356.965,14 0,00 2.080.903,49 0,00
technische Anlagen und Maschinen 20.954.623,14 0,00 1.676.337,55 394.427,94
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.415.313,28 0,00 1.156.360,01 38.517,71
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 242.317,79 0,00 788.769,55 0,00
Summe Sachanlagen 62.969.219,35 0,00 5.702.370,60 432.945,65
Finanzanlagen
Beteiligungen 820.205,00 0,00 12.900,57 0,00
Summe Finanzanlagen 820.205,00 0,00 12.900,57 0,00
Summe Anlagevermögen 101.337.075,28 0,00 5.882.262,52 432.945,65
AHK Umbuchungen
EUR
AHK Währungsausgleich
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.254,77 0,00 5.033.262,48
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 32.719.634,57
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 38.254,77 0,00 37.752.897,05
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 30.437.868,63
technische Anlagen und Maschinen 165.757,99 0,00 22.402.290,74
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 38.305,03 0,00 14.571.460,61
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -242.317,79 0,00 788.769,55
Summe Sachanlagen -38.254,77 0,00 68.200.389,53
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 833.105,57
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 833.105,57
Summe Anlagevermögen 0,00 0,00 106.786.392,15
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
AfA Zugänge
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.737.175,80 373.449,95
Geschäfts- oder Firmenwert 1.274.262,81 2.201.167,92
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 5.011.438,61 2.574.617,87
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.709.557,24 1.250.015,24
technische Anlagen und Maschinen 15.539.196,87 1.586.032,90
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.923.626,61 1.287.578,74
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 41.172.380,72 4.123.626,88
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 46.183.819,33 6.698.244,75
AfA Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 4.110.625,75 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 3.475.430,73 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 7.586.056,48 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 16.959.572,48 47.751,00
technische Anlagen und Maschinen 394.427,94 16.730.801,83 215,66
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 38.516,71 11.172.688,64 0,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 432.944,65 44.863.062,95 47.966,66
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 432.944,65 52.449.119,43 47.966,66
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 922.636,73 1.090.840,56
Geschäfts- oder Firmenwert 29.244.203,84 31.445.371,76
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 30.166.840,57 32.536.212,32
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.526.047,15 12.647.407,90
technische Anlagen und Maschinen 5.671.704,57 5.415.426,27
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.398.771,97 3.491.686,67
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 788.769,55 242.317,79
Summe Sachanlagen 23.385.293,24 21.796.838,63
Finanzanlagen
Beteiligungen 833.105,57 820.205,00
Summe Finanzanlagen 833.105,57 820.205,00
Summe Anlagevermögen 54.385.239,38 55.153.255,95

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die RBG GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der RBG GmbH, Velbert, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern)- bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der RBG GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

̈ entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

̈ vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes" unseres Bestätigungsvermerkes weitergehend beschrieben.

Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Forführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

̈ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernjahresabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

̈ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben;

̈ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

̈ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerkes erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

̈ beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;

̈ holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile;

̈ beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichtes mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kiel, 10. Mai 2024

wetreu NTRG
Norddeutsche Treuhand- und Revisions-Gesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Rainer Dröse-Seidler, Wirtschaftsprüfer

gez. Dörte Reese, Wirtschaftsprüferin

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