TAMA ENTSTAUBUNGSTECHNIK GMBH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Maschinen (ohne landwirtschaftliche Maschinen und Büromaschinen) und technischem Bedarf a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Frohn seit 10.11.2025 | Prokura |
Nikolaus Leitner seit 11.10.2024 | Geschäftsführer |
Ernst Magister Zsifkovits seit 19.9.2022 | Geschäftsführer |
Konrad Jakob Dr. Kerres seit 11.3.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 25.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
SMI Immobilien GmbH | 25.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RBG GmbHVelbertKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der RBGDie RBG GmbH hält 100 % der Anteile an der Doppstadt Beteiligungs GmbH (DBG), Velbert, 100 % der Anteile der Doppstadt Umwelttechnik GmbH (DUG), Velbert, 100 % der Anteile der Doppstadt Calbe GmbH (DCG), Calbe (Saale), sowie 100 % der Anteile der Werner Doppstadt Verwaltungsgesellschaft mbH, Velbert, und 74,9 % der Anteile an der MFV Maschinenbau GmbH, Görlitz. Das Unternehmen fungiert als Beteiligungsholding für den Geschäftsbereich der Produktion von Maschinen und Komponenten für Umwelt- und Recyclingtechnik. I. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Rahmenbedingungen Geschäfts- und Umsatzentwicklung Die Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 war aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage von großer Zurückhaltung geprägt, so dass sich der Konzernumsatz von 209.632 T€ auf 186.390 T€ verringerte. Der Auftragseingang betrug im Bereich der mobilen und stationären Maschinen 81,8 Mio. € und lag damit deutlich unter den von Nachholeffekten geprägten Auftragseingängen des Vorjahres i. H. v. 112 Mio €. Im Bereich Verschleißteilproduktion war ein Auftragseingang von 5,6 Mio. € zu verzeichnen. Der Auftragsbestand betrug zum Ende des Geschäftsjahres 45,0 Mio. €. Der Umsatz aufgeteilt nach Regionen verteilte sich zu 26,4 % Deutschland (49.180 T€), 43,6 % EU (81.218 T€), USA/Kanada 17,9 % (33.384 T€). Alle übrigen Regionen kamen auf einen Anteil von 12,1 % (22.608 T€). Produktion und Beschaffung Die Rahmenbedingungen für die Beschaffung und Materialversorgung haben sich im Jahr 2023 trotz des andauernden Angriffskrieges von Russland in der Ukraine entspannt. Die noch im vergangenen Jahr sehr instabile Situation auf den Rohstoffmärkten sowie bei Hydraulik-und Elektronikkomponenten ist deutlich besser geworden. Die Rohertragsquote konnte mit 40,1 % leicht verbessert werden. Personal- und Sozialbereich Die Zahl der Mitarbeiter ist im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 710 (inkl. 62 Auszubildende) gestiegen. Der Personalaufwand lag bei 38.425 T€ (VJ: 35.969 T€). Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr 2023 hat die DBG-Gruppe die Arbeit im Bereich Forschung und Entwicklung erfolgreich fortgesetzt. Die Entwicklungsprojekte konzentrierten sich im Jahr 2023 auf die Entwicklung des INVENTHOR 6.2 und elektrischer Antriebskonzepte für mehrere mobile Maschinen. Weiterhin entwickeln wir eine Nachfolgemaschine für die AK-Baureihe. Auch die Siebmaschinenbaureihe wird überarbeitet, die neue SM 620.3 wird zur IFAT 2024 vorgestellt und in den Markt eingeführt. II. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Vermögens- und Finanzlage Investitionen Insgesamt hat die RBG-Gruppe im Geschäftsjahr 5.869 T€ in Sachanlagen sowie 13 T€ in Finanzanlagen investiert. Bei den Investitionen in das Sachanlagevermögen handelt es sich im Wesentlichen um Anlagenzugänge aus Investitionsprojekten für Gebäude und Anlagen in der DBG-Gruppe (3.309 T€) sowie bei der MFV (2.573 T€). Dem gegenüber standen Abschreibungen von 6.698 T€ (davon Abschreibungen auf Firmenwert 2.201 T€), so dass sich das Anlagevermögen insgesamt auf 54.385 T€ beläuft. Umlaufvermögen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 8.102 T€ (VJ 11.977 T€). In der DBG-Gruppe waren zum Stichtag mittels unechten Pensionsgeschäfts nicht fällige Forderungen mit einem Volumen von 13.000 T€ verkauft. Die Vorräte betrugen 63.169 T€ (VJ 61.043 T€), davon stammten 61.597 T€ (VJ 59.362 T€) aus der DBG-Gruppe. Finanzierung Die RBG-Gruppe wird durch Gesellschafterdarlehen sowie ausreichende Kreditrahmen in der DBG-Gruppe finanziert. Kapitalstruktur Das Eigenkapital beträgt 71.429 T€ (VJ 69.565 T€). Die Eigenkapitalquote liegt bei 52,1 % (VJ 47,4 %). Das kurzfristige Umlaufvermögen 80.892 T€ (VJ 90.297 T€) deckt die kurzfristigen Verbindlichkeiten 17.270 T€ (28.698 T€) zu 468,4 % ab. Das Working Capital beläuft sich auf 63.731 T€ (VJ 61.599 T€). Ertragslage Die Umsatzerlöse des Konzerns beliefen sich im Jahr 2023 auf 186.390 T€. Das Betriebsergebnis beträgt 9.229 T€ (VJ 19.534 T€). Das Jahresergebnis vor Ertragsteuern beträgt 4.330 T€ (VJ 21.776 T€), der Jahresüberschuss bei 1.864 T€ (VJ 16.666 T€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei 25.734 T€ (VJ 24.750 T€). Die Materialeinsatzquote betrug 60,3 % (VJ 60,7 %). Die Personaleinsatzquote lag bei 20,2 % (VJ 17,2 %). III. Chancen- und Risikobericht 1. Risiken Die Konsolidierungsphase in der Branche hält unvermindert an und die Marktkonzentration wird weiter zunehmen. Die RBG ist sich den hieraus bestehenden Risiken sehr bewusst. Der Druck auf die Marktbearbeitung und die Entwicklungsleistungen ist weiterhin sehr hoch. Gleichzeitig versucht die RBG über die DBG-Gruppe, ihre Marktstellung durch sinnvolle Geschäftserweiterungen im Ausland mit weiteren Händlern auszuweiten. Die Geschäftsentwicklung wird auch im Jahr 2024 noch unter den Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und der allgemeinen gesamtwirtschaftlichen konjunkturellen Entwicklung stehen. Die finanzielle Sicherheit der Gruppe ist durch eine Kreditrahmenvereinbarung auf Ebene der DBG sowie entsprechender Linien bei der MFV jederzeit gewährleistet. Die RBG nutzt ein einheitliches Planungs- und Reportingsystem für die unterjährige Berichterstattung der jeweiligen Beteiligungsgesellschaften. Die Ergebnisentwicklung, Auftragslage sowie bestehende Risiken werden im Zuge der Monats-, Quartals- und Jahresberichterstattung ermittelt und auch an die Gesellschafter der RBG GmbH gemeldet. Maßnahmen zur Risikobewältigung werden innerhalb der RBG-Gesellschaften abgestimmt. Alle Gesellschaften der RBG berichten nach einem einheitlichen Format. Die Mittelfristplanung für die Gruppe verläuft in einem abgestimmt aufbauenden Prozess, bei dem die Ergebnispläne der einzelnen Gesellschaften auf Gruppenebene verdichtet werden, um so die finanzielle Performance der gesamten Gruppe stetig zu überprüfen und Abweichungen früh genug begegnen zu können. Die Planung wird regelmäßig auf die aktuellen Entwicklungen hin überprüft und falls notwendig angepasst werden, um so eine verbesserte Ergebnisprognose und, daraus abgeleitet, verlässlichere Handlungsalternativen aufzuzeigen. Die Liquiditätslage der Unternehmensgruppe ist weiterhin stabil. Ein besonderer Fokus liegt auf der Optimierung des working Capitals mit dem Ziel, ausreichende liquide Mittel vorzuhalten. 2. Chancen Das Geschäftsfeld der Umwelt- und Recyclingtechnik hat sich im Jahr 2023 sehr schleppend entwickelt. Entsprechend hatte auch die RBG an den Folgen zu leiden. Der Auftragsbestand lag zum Jahreswechsel nur noch bei 45 Mio. € (VJ 76 Mio. €). Derzeit zeigt sich der Absatzmarkt für Produkte der Doppstadt Gruppe auf niedrigem Niveau. Gleichzeitig sehen wir als RBG gute Chancen, die Erweiterung der bestehenden Absatzmärkte durch entsprechende Maßnahmen und weitere Akquisitionen fortwährend zu ergänzen. Die RBG setzt beim konsequenten Auf- und Ausbau von neuen Märkten insbesondere auf Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen bzw. Anwendungen, die von den Unternehmen der Gruppe erstellt werden. Hierdurch wird die Position als Technologieführer in vielen Bereichen gestärkt. Die Forcierung des weltweiten Services und die damit einhergehenden qualitativen Verbesserungen in der Außenwahrnehmung werden die Marken der RBG-Gruppe und somit die Ertragskraft weiter stärken. Umfassende Schutz- und Patentrechte, insbesondere bei Neuentwicklungen, sichern den Unternehmen der Gruppe einen Vorsprung gegenüber Wettbewerbern. Die Sicherung der Qualität soll durch ständige Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter und insbesondere auch bei den Mitgliedern des weltweiten Vertriebsnetzwerkes gesichert werden. Das Unternehmen verfügt weiterhin über eine sehr solide Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung. IV. Prognosebericht Neben der Weiterentwicklung eigener Produkte und Dienstleistungen aus den Unternehmen der RBG-Gruppe wird die RBG künftig weiteres Wachstum auch aus Akquisitionen generieren. Dabei hat die RBG einen konsequenten Ausbau der Geschäftsfelder, insbesondere der Herstellung von Maschinen und Komponenten und den daran angehängten Serviceleistungen für die Recyclingbranche, im Fokus. Wir erwarten, dass sich der Markt in unserem Geschäftsfeld Recycling auch im neuen Geschäftsjahr noch schleppend entwickelt. Die RBG hat ihre Geschäftserwartungen für 2024 aus einem derzeit instabilen Marktumfeld hergeleitet; umfangreiche Umstrukturierungsmaßnahmen und Kostensenkungen werden erforderlich sein, um der schwächeren Nachfrage begegnen zu können. Für das neue Geschäftsjahr erwarten wir für die Gesamtgruppe daher aufgrund der schwachen Marktentwicklung trotz der angeschobenen Maßnahmen kein ausgeglichenes Ergebnis. Insbesondere die Umstrukturierungsmaßnahmen werden sich auf das Ergebnis 2024 belastend auswirken. Erst für das Wirtschaftsjahr 2025 werden deutlich positive Effekte aus den Maßnahmen erwartet. Dies steht derzeit jedoch weiterhin noch unter dem Vorbehalt der Lieferketten, Preisentwicklungen und den Entwicklungen aus dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Aufgrund der guten Eigenkapitalquote und finanziellen Solidität sehen wir die Fortführung des Unternehmens als nicht gefährdet an.
Velbert, 15. März 2023 gez. Ernst Zsifkovits gez. Dr. Konrad Kerres KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Konzernkapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023RBG GmbH, VelbertI. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss und Abschlussstichtag 1. Das Mutterunternehmen des Konzerns ist die RBG GmbH. Die RBG GmbH hat ihren Sitz in Velbert und ist eingetragen beim Amtsgericht Wuppertal unter HRB 32633. 2. Der vorliegende Konzernabschluss ist unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 290 ff. HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) unter der berechtigten Annahme der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Ausführungen im Lagebericht unter Abschnitt II Nr. 1 (Finanzierungsmaßnahmen und - vorhaben). 3. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen §§ 266, 275 HGB und § 42 GmbHG sowie den ergänzenden gesetzlichen Bestimmungen zur Konzernrechnungslegung. 4. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. 5. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit sind die bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise in den Anhang aufgenommen werden können, im Anhang dargestellt. Auch die ergänzenden Vermerke zu den Verbindlichkeiten werden nicht in der Bilanz, sondern ebenfalls im Anhang angebracht. 6. Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr. II. Angaben zum Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die Muttergesellschaft sowie 5 inländische Tochterunternehmen. Angaben zum Anteilsbesitz In den Konzernabschluss sind vollkonsolidiert einbezogen:
Die AGRI TEC LEASING Vermietungs- und Leasing GmbH wird nicht als assoziiertes Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen, da dieses Unternehmen für den Konzern von untergeordneter Bedeutung ist (§ 311 II HGB). Mit Notarvertrag vom 19. Dezember 2022 hat die Doppstadt Beteiligungs GmbH mit sofortiger Wirkung 30 % der Geschäftsanteile an der Fortuna Fahrzeugbau GmbH & Co. KG sowie 30 % der Fortuna-Landmaschinen GmbH erworben. Die Gesellschaft wird als Beteiligung im Konzernabschluss ausgewiesen. III. Angaben zu den Konsolidierungsgrundsätzen Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung für Tochterunternehmen wurde nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt des Erwerbs bzw. zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung, somit zum 1. Januar 2022, vorgenommen. Dabei wurde der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wurde mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entsprach. Für die MFV Maschinenbau GmbH wurde der im Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung am 1. Januar 2022 nach Verrechnung mit dem neubewerteten Eigenkapital verbleibende Unterschiedsbetrag als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Die Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwertes wurde bei der MFV Maschinenbau GmbH auf fünfzehn Jahre festgelegt. Zum Ausweis des Eigenkapitals anderer Gesellschafter wurde ein separater Ausgleichsposten gebildet. Diese Anteile werden von Fremdgesellschaftern der MFV Maschinenbau GmbH gehalten. Schuldenkonsolidierung Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften wurden saldiert (§ 303 HGB). Aufwands- und Ertragskonsolidierung Konzerninterne Umsatzerlöse und andere Erträge sowie Zinsen und Beteiligungserträge wurden mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Zwischenergebniseliminierung Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen wurden eliminiert. IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 313 Abs. 1 HGB) sind im Rahmen der handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung unter Beachtung ergänzender Vorschriften für große Kapitalgesellschaften angewendet worden. Die Wertansätze der einzelnen Vermögensgegenstände, Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten wurden aus den Handelsbilanzen II übernommen. In den Einzelabschlüssen wurde bei der Bilanzierung und Bewertung stets von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) ausgegangen. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Aktivseite1. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände einschließlich der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung sind zu Anschaffungskosten bilanziert und wurden - sofern abnutzbar - entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare und gegebenenfalls außerplanmäßige Abschreibungen gemindert. Die Nutzungsdauer der Geschäfts- oder Firmenwerte liegt zwischen 10 und 15 Jahren. Die Geschäfts- oder Firmenwerte, welche sich insbesondere auf die Produktionsverfahren und die Kenntnisse der Mitarbeiter gründen, werden über 10 Jahre abgeschrieben. Die Geschäfts- oder Firmenwerte, die sich auf Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte gründen, werden über 15 Jahre abgeschrieben. 2. Das abnutzbare Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Zugänge bei beweglichen Wirtschaftsgütern werden pro rata temporis abgeschrieben. 3. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. 4. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu gleitenden Durchschnittspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Soweit ein niedrigerer Wert der Vorräte vorliegt, der diesen Vermögensgegenständen beizulegen ist, sind Abschreibungen gem. § 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 4 HGB vorgenommen worden. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten ist im Teilkonzern der Doppstadt Beteiligungs GmbH am Standort Velbert eine Raumübereignung des Vorratsvermögens bis maximal 16 Mio. € vereinbart. Die geleisteten und erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Nominalwert bewertet. 5. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch angemessene Wertberichtigung Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. 6. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bilanziert Passivseite 7. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. 8. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Währungsumrechnung 9. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz Aktivseite 1. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist auf der Seite 14 dargestellt. Der in der Konzernbilanz ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert resultiert in Höhe von TEUR 29.065 aus der Kapitalkonsolidierung und in Höhe von TEUR 179 aus einer Geschäftsübernahme. 2. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus den Konsolidierungsmaßnahmen. Der aktive Steuerabgrenzungsposten beträgt TEUR 1.024. Dabei fand ein kombinierter Steuersatz von 30 % Anwendung. Passivseite 4. Das gezeichnete Kapital von TEUR 26 entspricht dem bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Der Konzernbilanzgewinn umfasst neben dem Bilanzgewinn der Muttergesellschaft auch die Bilanzergebnisse der in den Konzern einbezogenen Unternehmen. 5. Der Sonderposten enthält empfangene Investitionszuschüsse und wird über die Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegüter aufgelöst. 6. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Verpflichtungen aus Gewährleistungen und Verpflichtungen gegenüber dem Personal. 7. Verbindlichkeitenspiegel
8. Bankkredite sind durch Sicherungsübertragung der Kreditobjekte und des Vorratsvermögens besichert. VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Umsätze Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Geschäftsfeldern wie folgt auf:
Die Umsatzerlöse teilen sich nach Regionen wie folgt auf:
2. Neutrales Ergebnis
3. Latente Steuern Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten einen latenten Steuerertrag von TEUR 105. VII. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Arbeitnehmer Der Konzern beschäftigte im Quartalsdurchschnitt:
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB Verpflichtungen aus Mietverträgen für die Zukunft:
Leasingverträge wurden zum Erwerb von diversen Fahrzeugen und Maschinen eingegangen. Diese werden für eine Dauer von bis zu 5 Jahren abgeschlossen. Neben den Vorteilen durch eine günstigere Kapitalbindung und einer besseren zeitlichen Planbarkeit der Leasingraten werden weitere Vorteile aus den günstigeren Einkaufsbedingungen der Leasinggeber bedingt durch deren Marktmacht realisiert. Verpflichtungen aus Leasingverträgen für die Zukunft:
3. Haftungsverhältnisse De Unternehmen des Teilkonzerns der DBG-Gruppe haften als Gesamtschuldnerin im Kreditrahmenvertrag mit der National-Bank in Höhe von maximal TEUR 5.000 und mit der Commerzbank in Höhe von maximal TEUR 10.000. Aufgrund mangelnder Inanspruchnahme der Kreditlinie zum Bilanzstichtag sehen wir kein Risiko der Inanspruchnahme. 4. Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr betrug das Honorar des Konzernabschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 80, für Steuerberatungsleistungen TEUR 26 sowie für andere Bestätigungsleistungen TEUR 13. 5. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden keine Geschäfte zu marktunüblichen Bedingungen abgeschlossen. 6. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. VIII. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 gehörten der Geschäftsführung der RBG GmbH an: - Herr Dr. Konrad Kerres, Mülheim an der Ruhr - Herr Ernst Zsifkovits, Graz Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 314 Abs. 3 i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Muttergesellschaft firmiert unter dem Namen: RBG GmbH mit Sitz in Velbert. IX. Gewinnverwendung (§ 314 Nr. 26 HGB) Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, das Jahresergebnis in den Gewinnvortrag einzustellen.
Velbert, 15. März 2024 RBG GmbH gez. Ernst Zsifkovits gez. Dr. Konrad Kerres
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.05.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die RBG GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der RBG GmbH, Velbert, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern)- bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der RBG GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ̈ entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und ̈ vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes" unseres Bestätigungsvermerkes weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Forführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ̈ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernjahresabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; ̈ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben; ̈ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; ̈ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerkes erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; ̈ beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt; ̈ holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile; ̈ beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichtes mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns; führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kiel, 10. Mai 2024 wetreu
NTRG
gez. Rainer Dröse-Seidler, Wirtschaftsprüfer gez. Dörte Reese, Wirtschaftsprüferin |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
19 nahegelegene Organisationen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Maschinen (ohne landwirtschaftliche Maschinen und Büromaschinen) und technischem Bedarf a. n. g.
Herstellung von Bergwerksmaschinen
Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau
Herstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von Steinen, Beton und sonstigen mineralischen Stoffen
Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Vermietung von sonstigen Maschinen, Geräten und beweglichen Sachen a. n. g.
Herstellung von keramischen Haushaltswaren und Ziergegenständen
Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermittlung von Arbeitskräften
Herstellung von Turbinen
Güterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Herstellung von Bergwerksmaschinen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermietung von Baumaschinen und -geräten
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen