hagebaumarkt Langenfeld GmbH
Langenfeld
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2021
EUR |
31.12.2020
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
873.933,73 |
513.100,68 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
0,50 |
0,50 |
| II.
Sachanlagen |
774.822,97 |
425.900,93 |
| III.
Finanzanlagen |
99.110,26 |
87.199,25 |
| B.
Umlaufvermögen |
3.030.006,92 |
2.868.887,07 |
| I.
Vorräte |
2.632.580,60 |
2.411.815,48 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
353.852,16 |
433.191,36 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
43.574,16 |
23.880,23 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
7.522,51 |
11.314,43 |
| Aktiva |
3.911.463,16 |
3.393.302,18 |
Passiva
|
|
31.12.2021
EUR |
31.12.2020
EUR |
| A.
Eigenkapital |
383.252,36 |
383.252,36 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
200.000,00 |
200.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
183.252,36 |
183.252,36 |
| B.
Rückstellungen |
62.997,89 |
64.090,58 |
| C.
Verbindlichkeiten |
3.457.134,78 |
2.932.223,84 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
8.078,13 |
13.735,40 |
| Passiva |
3.911.463,16 |
3.393.302,18 |
Anhang
GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN
Die hagebaumarkt Langenfeld GmbH hat ihren Sitz in
Langenfeld und wird beim Amtsgericht Düsseldorf unter
dem HRB 45342 geführt.
Durch den umfassenden Ausbruch der COVID-19-Pandemie
zu Beginn des Geschäftsjahres 2020 und dem weiteren
Verlauf im Jahr 2021 haben sich bis zum Zeitpunkt der
Bilanzerstellung Auswirkungen auf unsere
Geschäftstätigkeit ergeben. Unser
Ladengeschäft war zu Beginn des Geschäftsjahres
aufgrund behördlicher Anordnung geschlossen, es gab
wesentlichen Umsatzausfall im Vorjahresvergleich. Aufgrund
erhaltener Überbrückungshilfen und Kredite ergab
sich keine Bestandsgefährdung für die
Fortführung der Gesellschaft. Die vollen Auswirkungen
der Krise auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage,
insbesondere auf das Jahresergebnis 2022 und das Ergebnis
künftiger Jahre, können wir zum derzeitigen
Zeitpunkt noch nicht abschließend einschätzen.
Insbesondere ein, zwar nach aktuellem Stand nicht
absehbarer, weiterer Ausbruch der Pandemie, dann ggf.
verbunden mit einer weiteren behördlichen Anordnung
zur Schließung, würde erhebliche Auswirkungen
auf das Jahresergebnis nach sich ziehen können.
ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES
JAHRESABSCHLUSSES
Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der
Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des
Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen
Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes
beachtet.
ERLÄUTERUNGEN ZU DEN GRUNDSÄTZEN DER
BILANZIERUNG
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Entgeltlich erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich
planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage
der planmäßigen Abschreibung war die
voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen
Vermögensgegenstandes.
Die Abschreibungen wurden linear auf Basis der
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen.
Steuerlich zulässige Wahlrechte werden in
Anspruch genommen, soweit diese auch handelsrechtlich
zulässig sind. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit
Anschaffungskosten bis zu 150 Euro wurden im Jahr des
Zugangs als Zugang und Abgang im Anlagespiegel ausgewiesen.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten
von 150 Euro bis zu 1.000 Euro wurden bis zum 31.12.2019
und ab dem 01.01.2021 in einem Sammelposten aktiviert und
werden linear über 5 Jahre abgeschrieben und nach
Ablauf von 5 Jahren als Abgang im Anlagenspiegel
ausgewiesen.
Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten, ggf.
vermindert um erforderliche Wertberichtigungen, angesetzt.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender
Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- oder
Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein
Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden
sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.
Die Forderungen wurden grundsätzlich mit dem
Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch
Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das
allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung
berücksichtigt.
Die sonstige Vermögensgegenstände sowie die
flüssigen Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.
Das Eigenkapital wurde zum Nennwert angesetzt.
Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe
des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Sie
berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und
ungewissen Verpflichtungen.
Die Verbindlichkeiten wurden zu ihren
Erfüllungsbeträgen angesetzt. Sofern die
Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen
lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren
Tageswert angesetzt.
Aufwendungen und Erträge wurden auf das
Geschäftsjahr abgegrenzt.
ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
Verbindlichkeiten
Es ergeben sich folgende Fristigkeiten:
Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu
einem Jahr betragen 2.460.190,34 EUR (Vj. 2.911.973,84
EUR). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr
als fünf Jahren betragen 254.722,24 EUR (Vj. 0,00
EUR).
Von den Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten sind Euro 1.012.164,44 (Vorjahr Euro
1.011.857,78 gesichert durch Globalzession und
Raumsicherungsübereignung.
Hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen bestehen die üblichen
Eigentumsvorbehalte bis zur vollständigen Bezahlung.
Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen resultieren TEuro 0,00 (Vorjahr TEuro
0,00) aus Lieferungen und Leistungen, TEuro -125,7
(Vorjahr TEuro -163,7) aus dem Finanzverkehr sowie TEuro
91,5 (Vorjahr TEuro 266,7) aus
Beteiligungsverhältnissen.
In den sonstigen Verbindlichkeiten und
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
sind enthalten:
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31.12.2021
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31.12.2020
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|
Euro
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|
Euro
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Verbindlichkeiten
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aus Steuern
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105.854,87
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64.658,12
|
im Rahmen
der sozialen Sicherheit
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0,00
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|
0,00
|
gegenüber Gesellschaftern
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0,00
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|
0,00
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HAFTUNGSVERHÄLTNISSE
Es bestehende folgende Haftungsverhältnisse nach
§ 251 HGB:
Die hagebaumarkt Langenfeld GmbH hat zugunsten der
Sparkasse Langenfeld eine selbstschuldnerische
Bürgschaft über Euro 600.000,00 für einen
Kredit der Baustoffhandel Michael Grünhoff GmbH
abgegeben. Der Sachverhalt wurden als
Haftungsverhältnis ausgewiesen, da die
Geschäftsführung das Risiko einer Inanspruchnahme
als gering einschätzt.
SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus
Leasingverträgen wie folgt:
- 40 TEUR p.a. mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2023
- 21 TEUR p.a. mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2025
- 15 TEUR p.a. mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2026
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus
Miet- / Pachtverträgen in Höhe von ca. 800 TEUR
p.a. mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2025.
SONSTIGE ANGABEN
Geschäftsführung
Geschäftsführer waren im Berichtsjahr:
- Herr Michael Grünhoff, Kaufmann, Leverkusen
An die Geschäftsführung wurden Kredite im
Höhe von Euro 7.614,42 gewährt. Die Laufzeit ist
bis zum 31.12.2024, der Zinssatz 2,0 % über dem am
31.12. eines Geschäftsjahres gültigen
Basiszinssatzes. Im Berichtsjahr wurden Euro 7.614,42 durch
Abtretung und Verrechnung zurückgezahlt.
Mitarbeiter
Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 58 Mitarbeiter
beschäftigt. Als Arbeitnehmer gelten nicht die
Geschäftsführer sowie die sich in
Berufsausbildung befindlichen Beschäftigten. Nach
§ 288 Abs. 1 Nr. 2 HGB wird auf eine Aufteilung der
Arbeitnehmerzahl nach Gruppen verzichtet.
Ergebnisverwendung
Mit der Baustoffhandel Michael Grünhoff GmbH mit
Sitz in Langenfeld (Amtsgericht Düsseldorf, HRB 84717)
als herrschendem Unternehmen ist am 11.10.2019 ein
Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen
worden. Die Eintragung in der Handelsregister erfolgte am
25.11.2019.
sonstige Berichtsbestandteile
Langenfeld, den 26. Oktober
2022
Die Geschäftsführung
gez.
Michael Grünhoff
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 14.11.2022
festgestellt.
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