Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 14909
Eingetragen
15.9.2003
Branche
Großhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen
Gegenstand
Fachgroßhandel und Verarbeitung von Selbstklebe- oder ähnlichen Produkten, der Fachgroßhandel mit Schleif- und Poliermitteln sowie der Großhandel mit den für die Anwendung der vorstehenden Produkte erforderlichen Maschinen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Aksoy Soner
seit 6.3.2018
Geschäftsführer
Harald Röckelein
seit 15.9.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Nathalie Röckelein
74.90%
Harald Röckelein
25.10%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Nürnberg
400.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Röckelein GmbH

Neumark

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens

1.1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Röckelein GmbH ist ein inhabergeführtes, mittelständisches Unternehmen, das sich seit der Firmengründung 1975 verstärkt vom reinen Handelsgeschäft hin zum Anbieter innovativer, kundenspezifischer System- / Komplettlösungen im Bereich "Kleben-Schleifen-Schützen" entwickelt hat.

Mit unseren umfangreichen eigenen Produktionsmöglichkeiten sind wir in der Lage, schnell und gezielt, in Abstimmung mit unserem Qualitätsmanagement - System nach DIN EN ISO 9001, auf individuelle Kundenanforderungen zu reagieren.

1.2. Rahmenbedingungen

Die Rahmenbedingungen im zurückliegenden Geschäftsjahr 2023 waren wie auch in den Vorjahren von einer Vielzahl von Herausforderungen geprägt, darunter der anhaltende Inflationsdruck in vielen Ländern sowie die hohen Energiepreise. Geopolitische Spannungen, insbesondere der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, der Krieg in Israel und die Konflikte in den angrenzenden Regionen sowie die angespannten Beziehungen zwischen China und den USA erzeugten im Jahr 2023 weiterhin Unsicherheiten im Welthandel.

Etwas positiv auf die Gesamtwirtschaft wirkten sich hingegen die nachlassenden Logistik- und Materialengpässe aus.

Insgesamt ist die Weltwirtschaft aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen entgegen anfänglichen Prognosen noch nicht wieder in eine Phase der Erholung eingetreten, wobei die Wachstumsraten in den verschiedenen Regionen der Welt unterschiedlich stark ausfielen.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 ins Stocken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3% niedriger als im Vorjahr.

1.3. Zweigniederlassungen

Zweigniederlassung ist der Standort Nürnberg.

1.4. Geschäftsverlauf und Lage

Der Geschäftsverlauf der Röckelein GmbH war im Jahr 2023 durch die herausfordernden Rahmenbedingungen geprägt. Trotz eines guten Starts in das Jahr 2023 verlangsamte sich das Wachstum spürbar über den Sommer. In der zweiten Jahreshälfte zeichnete sich ein Rückgang von Neubestellungen in der Industrie ab. Auch bei Bestellungen unserer Wiederverkäufer mussten wir Rückschläge hinnehmen.

Unserem Unternehmen gelang es wieder, durch umfangreiche Maßnahmen die Sicherung der Versorgung von Produktionsartikeln bestmöglich zu gewährleisten. Weitere Maßnahmen zur Liquiditätssicherung und der Kostenreduzierung wurden zu Beginn des Jahres rechtzeitig eingeleitet. Mit der Fokussierung auf Fertigungsartikel und durch eine optimale Balance zwischen Einkauf und Verkauf konnten wir auch im Geschäftsjahr 2023 leicht verbesserte Deckungsbeiträge erzielen.

a.) Ertragslage

Die Entwicklung des Umsatzes im Jahr 2023 entspricht den Erwartungen vom Vorjahr. Wir mussten leider einen Umsatzrückgang von 4,0% verzeichnen. Allerdings konnte aber durch die weitere Optimierung der Produktionsprozesse, einer Reduktion der Personalkosten sowie der konsequenten Weitergabe der Preiserhöhungen eine Verbesserung des Jahresergebnisses von 8,6 % erzielt werden. Die Materialaufwandsquote bleibt mit 60,0 % in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (61,1 %). Der Rohertrag verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr um 195 TEUR auf 9.402 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 2.157 TEUR (Vorjahr 1.867 TEUR) bestehen überwiegend aus Kosten der Warenabgabe, Werbe- und Instandhaltungsaufwand sowie Miet- und Nebenkosten.

Das Jahresergebnis liegt im Geschäftsjahr 2023 bei 2.022 TEUR und ist auch wieder eine Konsequenz der Intensivierung unserer Akquise- und Vertriebstätigkeiten aus dem Blickwinkel der Margenoptimierung in einem sich eintrübenden und schwierigen Marktumfeld.

Die finanziellen Leistungsindikatoren sind der Rohertrag und das Jahresergebnis.

Im Geschäftsjahr 2023 sind im Durchschnitt 78 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt gewesen.

b.) Finanzlage

Die Finanzlage der Röckelein GmbH ist zum Bilanzstichtag stabil und solide, eingeräumte Kreditlinien wurden im Jahr 2023 nach Bedarf teilweise in Anspruch genommen. Der Gesamt-Cashflow aus der Geschäftstätigkeit des Jahres 2023 konnte auf Vorjahrsniveau gehalten werden.

Das Eigenkapital beläuft sich auf 3.504 TEUR (Vorjahr 3.482 TEUR). Die Eigenkapitalquote beträgt 64,1 % (Vorjahr 61,6 %). Verbindlichkeiten gegen Kreditinstitute wurden planmäßig bedient, die eingeräumten Kreditlinien sind ausreichend und auf den Finanzierungsbedarf der Firma abgestimmt.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Gewinnausschüttung in Höhe von 2.000 TEUR beschlossen und durchgeführt.

c.) Vermögenslage

Der Vergleich zu 2022 zeigt ein insgesamt stabiles Gesamtvermögen. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens, Forderungen und Verbindlichkeiten wird ebenfalls stabil gehalten. Durch einen konsequenten Ausbau und der kontinuierlichen Verbesserung des Forderungsmanagements wird angestrebt, das Niveau der Forderungen auf Vorjahresniveau zu halten.

Der Vorratsbestand konnte im Vergleich zum Vorjahr signifikant reduziert werden und beträgt nun 37,3 % (Vorjahr 49,4 %) der Bilanzsumme. Gegenläufig liegen die liquiden Mittel über dem Vorjahresniveau.

2. Voraussichtliche Entwicklung und Risiken des Unternehmens

2.1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Wir erwarten, dass sich die Schwäche der wirtschaftlichen Dynamik aus dem Jahr 2023 im ersten Halbjahr 2024 noch fortsetzen wird. In Deutschland bremsen weiterhin die vergleichsweise hohen Energiepreise und ungünstige Rahmenbedingungen für industrielle Wertschöpfung die wirtschaftliche Entwicklung.

Nicht nur global, sondern auch regional steht die Wirtschaft weiterhin unter Spannung. Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,3 % Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland am Rande einer Stagnation.

Nach einem robusten Start im Jahr 2024 herrscht seit Ende Q1 ein spürbarer Rückgang des Auftragseingangs, welches die Umsatz- und Ertragsentwicklung negativ beeinflusst. Wir merken vermehrt, dass unsere Kunden bei Bestellungen vorsichtiger geworden sind. Die Bestellmengen fallen im Vergleich zu 2023 geringer aus. Darüber hinaus schwächelt weiterhin unser Druckgeschäft. Auch diverse Exportgeschäfte können aus Preisgründen nicht mehr abgewickelt werden. Hier gilt es, diese so schnell wie möglich mit Neukundengewinnung und neuen Verkaufsprojekten zu kompensieren. Mit der weiteren Fokussierung auf Fertigungsartikel und dem Erwerb neuer Maschinen möchten wir weiterhin verbesserte Deckungsbeiträge des aktuellen und künftigen Produktportfolios scherstellen.

Aufgrund der oben genannten Punkte rechnen wir für das Kalenderjahr 2024 mit einem leichten Rückgang von Umsatz und Ertrag.

2.2. Wesentliche Chancen

Als langjähriger 3M Premium Partner und tesa Gold Converter sind wir uns den Herausforderungen bewusst, aufs neue, Jahr für Jahr, erfolgreich die bestehenden Geschäftsbeziehungen voranzutreiben und deren Erfolg zu sichern und zu steigern.

Zusätzlich zu den jährlich anfallenden Audits ergänzen immer öfter Auditierungen seitens der Kunden und unsererseits bei den Lieferanten unser breitgefächertes Qualitätsspektrum.

Die Möglichkeiten des modernisierten Maschinenparks und entsprechend optimierter und andauernd anzupassender Fertigungsprozesse haben als Konsequenz permanent steigende Anforderungen im Bereich Qualifikation-Fortbildung-Weiterbildung unserer Mitarbeiter.

Permanente Sortimentspflege angepasst an den sich verändernden und teils steigenden Kundenbedarf und effizienteres Einkaufsverhalten aufgrund verbesserter Bedarfsanalysen führt zu einer ständig verbesserten Auslastung unserer Lager- und Logistikressourcen.

Der konsequente Ausbau des Controllings samt Berichtswesen an die Geschäftsführung und sonstige Verantwortliche dient dem schnelleren Informationsaustausch zwecks Entscheidungsfindung aufgrund der immer höheren Anforderungen, denen das Unternehmen ausgesetzt wird, gerade in Zeiten des Wandels und der stetigen Veränderungen.

Durch konsequente Förderung im Nachwuchsbereich, d.h. Angebot an Ausbildungsplätzen in den Berufsfeldern "Industriekaufmann /-kauffrau" und "Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandelsmanagement" sowie "Fachkraft für Lagerlogistik" und sonstigen für nötig befundenen internen oder externen Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen, stellt das Unternehmen sicher, dass den Kunden und Lieferanten kompetente Ansprechpartner zur Verfügung gestellt werden.

2.3. Wesentliche Risiken

Wie auch in den letzten Jahren sind die Risiken hauptsächlich im Bereich der weiteren Entwicklung der Auftragslage und Auslastung, sowie eines Ausbaus des Personalstammes in einer Situation des immer dringlicher werdenden Problems des Fachkräftemangels zu lokalisieren. Diesen Risiken wird durch entsprechend umgesetzter Maßnahmen permanent Rechnung getragen.

Die wirtschaftliche Entwicklung in den für unser Geschäft bedeutenden Branchen wird auch im Jahr 2024 unter dem Einfluss der geopolitischen Verwerfungen stehen. Anhaltend hohe Energiepreise und eine schwache Nachfrage führen voraussichtlich zu einer gesamt schwächeren Industrieproduktion. Das anhaltend hohe Inflationsniveau, gestiegene Zinsen und politische Unsicherheiten bremsen weiterhin Konsum und Investitionen.

2.4. Finanzielle Risiken, Finanzinstrumente

Derivative Finanzinstrumente werden nicht in Anspruch genommen. Direkte Risiken von in Fremdwährung abgerechneten Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen tragen wir nicht da Abrechnungswährung generell der EURO ist.

Prozesse der Liquiditätssteuerung zur Vermeidung von Finanzierungsengpässen durch wesentliche Forderungsausfälle über ein striktes Forderungsmanagement auf der einen Seite und proaktives Eingreifen und effizientere Planung seitens des Einkaufs im Falle schwer zu kontrollierender, wesentlicher Preissteigerungen auf der anderen Seite, sind installiert und werden kontinuierlich ausgebaut und angepasst. Mit Nachdruck werden Ansprechpartner auch anderer Abteilungen eingebunden, wenn es um schnelle Lösungen geht, um zu vermeiden, dass es überhaupt zu einer Eskalation in einem Problemfall kommt.

3. Forschung und Entwicklung

Aufwendungen für Forschung und Entwicklung im eigentlichen Sinn fielen auch im Berichtsjahr 2023 nicht an. Vielmehr werden zusätzlich zu den in enger Zusammenarbeit /Abstimmung mit den Kunden entwickelten bedarfsgerechten neuen Produkten, individuelle und innovative Dienstleistungen und IT-Lösungen zur Steigerung der beidseitigen Prozesseffizienz angeboten, Innovationsträger bleiben nach wie vor unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Neumark, 14. Oktober 2024

Röckelein GmbH

gez. Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.590.248,23 1.600.276,06
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 36.854,19 40.286,93
II. Sachanlagen 1.553.394,04 1.559.989,13
B. Umlaufvermögen 3.765.417,65 3.945.376,19
I. Vorräte 2.040.199,10 2.793.072,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.041.890,88 1.132.792,40
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 683.327,67 19.511,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 109.606,24 108.276,61
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.465.272,12 5.653.928,86

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.503.829,37 3.482.105,93
I. Gezeichnetes Kapital 400.000,00 400.000,00
II. Bilanzgewinn 3.103.829,37 3.082.105,93
B. Rückstellungen 903.101,71 1.330.772,09
C. Verbindlichkeiten 1.058.341,04 841.050,84
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.465.272,12 5.653.928,86

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.626.856,97 9.768.100,73
2. Personalaufwand 4.296.094,43 4.685.664,41
a) Löhne und Gehälter 3.609.457,02 4.008.855,77
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 686.637,41 676.808,64
davon für Altersversorgung 39.639,81 39.221,05
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 231.297,73 310.512,78
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.149.897,50 1.819.078,32
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung -1.296,45 8.610,30
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 628,00 414,00
davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen 628,00 414,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25.605,26 4.933,87
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 895.584,56 1.038.206,71
8. Ergebnis nach Steuern 2.029.005,49 1.910.118,64
9. sonstige Steuern 7.282,05 48.126,15
Jahresüberschuss 2.021.723,44 1.861.992,49

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 2.021.723,44 1.861.992,49
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.082.105,93 1.220.113,44
3. Bilanzgewinn 3.103.829,37 3.082.105,93

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Röckelein GmbH
Firmensitz: Neumark
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Chemnitz
Register-Nr.: HR B 14909

Bei der Röckelein GmbH handelt es sich zum Stichtag um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des HGB gegliedert.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurden Angaben gemäß § 268 Abs. 5 S. 1 HGB im Anhang dargestellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der erwarteten wirtschaftlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten über € 250,00 und bis zu € 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet oder zu einem niedrigeren Wert, der den Vermögensgegenständen am Bilanzstichtag beizulegen war.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben im Berichtsjahr ausgewiesen, soweit sie Aufwand der Folgejahre darstellen. Der Ansatz erfolgt zum Nennwert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung:

Posten des Anlage- und Umlaufvermögens sowie Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, wurden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs angesetzt. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips, wonach Kursverluste aufwandswirksam und Kursgewinne nicht berücksichtigt werden. Posten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens ist aus der Anlage zu ersehen, die Bestandteil des Anhangs ist.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2023
Euro
2022
Euro
Forderungen 0,00 € 0,00 €
Verbindlichkeiten 0,00 € 177,54 €

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der vollständigen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von TEUR 1.082,1 einbezogen.

Verbindlichkeiten

Gesamtsumme der Verbindlichkeiten: 1.058.341,04 (Vj. € 841.050,84)
davon bis 1 Jahr: 498.666,18 (Vj. € 539.590,52)
davon über 1 Jahr bis 5 Jahre: 377.260,86 (Vj. € 301.460,32)
davon über 5 Jahre: 182.414,00 (Vj. € 0,00)

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEuro 49, betrifft Grundschulden und in vollem Umfang die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch den branchenüblichen Eigentumsvorbehalt aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Waren gesichert.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB waren nicht zu vermerken.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 540.769 sonstige finanzielle Verpflichtungen, die zeitlich befristet sind.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

- Verpflichtungen aus Kfz.-/EDV-Leasingverträgen € 304.450

- Verpflichtungen aus sonstigen Mietverträgen € 109.895

- Verpflichtungen aus sonstigen Dienstleistungsverträgen € 126.424

Aus Miet- und Pachtverträgen, die auf unbestimmte Zeit abgeschlossen sind, bestehen jährliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 130,5.

Aus Bestellobligos für Investitionen in das Sachanlagevermögen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 89.

Angabe gemäß § 327 Nr. 1 HGB

A II 1: Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken: 644.474,80 (Vj. € 671.964,39)
A II 2: technische Anlagen und Maschinen: 610.549,33 (Vj. € 462.816,25)
A II 3: andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 298.369,91 (Vj. € 256.073,13)
A II 4 geleistete Anzahungen und Anlagen im Bau: 0,00 (Vj. € 169.135,36)
C 2: Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: 727.403,85 (Vj. € 533.270,91)
davon bis 1 Jahr: 167.728,99 (Vj. € 231.810,59)
davon über 1 Jahr: 377.260,86 (Vj. € 301.460,32)

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 35
Angestellte 33
leitende Angestellte 10
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 78
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 71
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 7

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Harald Röckelein ausgeübter Beruf: Kaufmann
Soner Aksoy ausgeübter Beruf: Kaufmann

Im Berichtsjahr unterbleibt die Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 286 Abs. 4 HGB.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Nürnberg, den 14.10.2024

gez. Harald Röckelein

gez. Soner Aksoy

Anlagespiegel

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten:

01.01.2023
Zugänge U=Umbuchung
Abgänge U=Umbuchung
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 758.436,66 14.555,00 0,00 772.991,66
II. Sachanlagen 4.739.012,45 268.252,51 103.734,58 4.903.530,38
183.000,50 (U) 183.000,50 (U)
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.693.016,92 0,00 0,00 1.693.016,92
2. technische Anlagen und Maschinen 1.858.959,44 58.029,28 3.799,50 2.095.009,22
181.820,00 (U)
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.017.900,73 190.843,23 94.420,22 1.115.504,24
1.180,50 (U)
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 169.135,36 19.380,00 5.514,86 0,00
183.000,50 (U)
Summe Anlagevermögen 5.497.449,11 282.807,51 103.734,58 5.676.522,04
183.000,50 (U) 183.000,50 (U)

Abschreibungen:

01.01.2023
Abschreibungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 718.149,73 17.987,74 0,00 736.137,47
II. Sachanlagen 3.179.023,32 213.309,99 42.196,97 3.350.136,34
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.021.052,53 27.489,59 0,00 1.048.542,12
2. technische Anlagen und Maschinen 1.396.143,19 88.316,70 0,00 1.484.459,89
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 761.827,60 97.503,70 42.196,97 817.134,33
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.897.173,05 231.297,73 42.196,97 4.086.273,81

Buchwerte:

31.12.2023
01.01.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 36.854,19 40.286,93
II. Sachanlagen 1.553.394,04 1.559.989,13
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 644.474,80 671.964,39
2. technische Anlagen und Maschinen 610.549,33 462.816,25
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 298.369,91 256.073,13
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 169.135,36
Summe Anlagevermögen 1.590.248,23 1.600.276,06

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der Röckelein GmbH mit einer Bilanzsumme von € 5.465.272,12 und einem Jahresüberschuss von € 2.021.723,44 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Röckelein GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Röckelein GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Röckelein GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlagen für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 15. Oktober 2024

EXTERNA GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Christian Michel, Wirtschaftsprüfer

gez. Frank Blacha, Wirtschaftsprüfer

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