Planotec Innenausbau GmbH

Sägmeister 3, 84577 Tüßling, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 7898
Vorher
Planotec GmbH Akustik- und Trockenbau Vermittlung von Bauaufträgen
Eingetragen
10.12.1992
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenBau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau)
Gegenstand
Innenausbau von Gebäuden.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Pettinger
seit 4.12.2024
Geschäftsführer
Andreas Voringer
seit 9.1.2024
Geschäftsführer
Norbert Huber
seit 27.4.2022
Geschäftsführer
Wolfgang Hefter
seit 27.4.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

84577 Tüßling
58.995 €
57.69%
Walter Strohofer
84577 Tüßling
43.263 €
42.31%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Planotec Innenausbau GmbH

Tüßling

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Geschäftsmodell

Die Planotec Innenausbau GmbH ist Spezialist für innovativen Innenausbau mit den Materialen Holz, Gips, Metall und Glas. Von der Planung bis hin zur Umsetzung erhalten Sie Qualität auf höchstem Niveau.

Das Leistungsspektrum umfasst die Bereiche Innenausbau (Holz, Gips, Metall und Glas), Komplettausbau und Bauelemente.

Mit unserer langjährigen Erfahrung, gepaart mit qualifiziertem ingenieurtechnischen Know-how und handwerklicher Präzision ist die Planotec Innenausbau GmbH ein sehr verlässlicher und geschätzter Partner.

Neben dem süddeutschen Raum bedienen wir unsere Kunden auch in Österreich.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2023

Nach Berechnung des statistischen Bundesamtes war das Bruttoinlandsprodukt 2023 um 0,3 % niedriger als im Jahr 2022. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken, so Dr. Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort, so Brand weiter. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief dabei in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Während produzierendes und verarbeitendes Gewerbe ein Minus verzeichneten, konnten die meisten Dienstleistungsbereiche ihre wirtschaftlichen Aktivitäten ausweiten und stützten damit die Wirtschaft des Jahres 2023. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Dennoch erreichte das Baugewerbe insgesamt preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %.

Auf der Nachfrageseite nahmen die privaten Konsumausgaben preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab, was wohl vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen war. Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %), was allerdings vor allem aus dem Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen resultierte. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich hier signifikant die gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. (Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html)

Die Bauwirtschaft hat in den Corona-Jahren 2020 und 2021 die Gesamtwirtschaft gestützt, wurde aber 2022 durch den Krieg in der Ukraine gebremst. Im Jahr 2023 trug das Baugewerbe 6,2 % zur gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung bei. Der Anteil des Bruttoinlandsproduktes, der für Bauinvestitionen verwendet wurde, lag mit 11,8 % nahezu doppelt so hoch. Der Anteil des Baugewerbes an der gesamten Beschäftigung lag unverändert bei 5,8 %. Damit behauptete sich das Baugewerbe 2023 sowohl bei Produktion als auch bei der Beschäftigung noch vor anderen wichtigen deutschen Industriebereichen wie dem Maschinenbau oder der chemischen Industrie und bleibt damit weiterhin eine Schlüsselbranche für Deutschland. Die Betriebe des Bauhauptgewerbes haben in 2023 einen baugewerblichen Umsatz von 162,6 Mrd. Euro erwirtschaftet, eine Steigerung von nominal 1,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Da sich aber die Baupreise deutlich stärker um 7,0 % erhöhten, gingen die Umsätze real um 5,2 % zurück. Den deutlichsten realen Rückgang verzeichnete der Wohnungsbau mit einem Minus von 11,5 %. Auch Bund, Länder und Gemeinden haben ihre Investitionsbudgets nicht in ausreichendem Maße an die gestiegenen Baupreise angepasst, weswegen in diesem Bereich ein realer Umsatzrückgang von 1,6 % zu verzeichnen war. Am robustesten zeigte sich noch der Wirtschaftsbau mit einem realen Umsatzrückgang von 0,9 %. (Quelle: https://www.bauindustrie.de/fileadmin/bauindustrie.de/Zahlen_Fakten/Bauwirtschaft-im-Zahlenbild/Bauwirtschaft-im-Zahlenbild-2024-A5_final.pdf)

2. Geschäftsverlauf

Die Planotec Innenausbau GmbH erzielte im Berichtsjahr 2023 eine Gesamtleistung von 20,84 Mio. Euro. Damit wurde das angestrebte Leistungsvolumen nur knapp verfehlt. Hierzu haben sowohl der Bereich Trockenbau als auch die Bauelemente zu gleichen Teilen mit sehr hoher Ergebnisqualität mitgewirkt.

Bezüglich der Verfügbarkeit von Materialien und Leistungen war allgemein mit längeren Lieferzeiten zu rechnen. Da die Thematik alle Gewerke betraf, verschoben sich viele Bauablauftermine nach hinten.

Da die Zufriedenheit unserer Partner und Kunden eines der wichtigsten Themen im Unternehmen ist, war die Montageplanung deshalb eine große Herausforderung.

Die Wettbewerbssituation im Inlandsmarkt ist auch in diesem Jahr sehr intensiv, Preise und Margen stehen im Standardgeschäft enorm unter Druck. So sind wir mit dem erzielten Umsatz und Jahresergebnis zufrieden. Der Jahresüberschuss lag bei fast 1,3 Mio. Euro und liegt damit ca. 18 % unter dem Vorjahresergebnis.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Ertragslage

Die Umsätze der Gesellschaft haben sich im Vorjahresvergleich signifikant um 14,3 % verringert, lagen aber nach den sehr hohen Umsätzen des Vorjahres aufgrund der Schlussrechnung einer Vielzahl größerer Projekte im Rahmen der Erwartungen der Geschäftsführung. Unter Berücksichtigung einer im Vorjahresvergleich deutlich geringeren Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen und leicht gesunkenen Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Leistungen ergibt sich ein um 425 TEuro verringertes Rohergebnis in Höhe von 8.931 TEuro. Die Materialaufwandsquote als Verhältnis des Materialaufwands zur Gesamtleistung konnte dabei mit 59,0 % in etwa konstant gegenüber dem Vorjahr gehalten werden (58,8 %).

Die Personalaufwendungen stellen unverändert den größten Kostenblock innerhalb der betrieblichen Aufwendungen dar und erhöhten sich in 2023 leicht um 167 TEuro bzw. 3,1 % auf 5.539 TEuro. Im Jahresdurchschnitt wurden 98 (Vorjahr: 101) Mitarbeiter beschäftigt. Die Abschreibungen liegen mit 323 TEuro (Vorjahr: TEuro 321) auf Vorjahresniveau, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (1.306 TEuro, Vorjahr: 1.459 TEuro) konnten dagegen merklich reduziert werden. Das Finanzergebnis verbesserte sich stark von +2 TEuro im Vorjahr auf +38 TEuro. Insgesamt lag das Ergebnis vor Steuern bei 1.802 TEuro und somit erwartungsgemäß unter dem sehr guten Vorjahresergebnis (2.206 TEuro).

Unter Berücksichtigung der ergebnisbedingt gesunkenen Steuerbelastung von 506 TEuro (Vorjahr: 625 TEuro) ergibt sich ein um 285 TEuro niedrigerer Jahresüberschuss in Höhe von 1.296 TEuro, der im Bereich der Erwartungen der Geschäftsleitung lag.

b) Finanzlage

Das Unternehmen verfügte auch im Geschäftsjahr 2023 über eine sehr starke Kapital- und Finanzbasis und arbeitete im operativen Geschäft ohne Bankfinanzierungen. Die Liquiditätssituation ist sehr stabil. Die liquiden Mittel belaufen sich zum Stichtag auf 4.358 TEuro (Vorjahr: 3.693 TEuro).

Die Ziele unseres Finanzmanagements konnten vollumfänglich erfüllt werden. Anstehende Projekte können vollständig aus eigener Kraft finanziert werden. Avallinien sind in ausreichendem Umfang vorhanden, um auch Großprojekte kaufmännisch solide absichern zu können.

Die von den Banken zur Verfügung gestellten Kontokorrentrahmen wurden im Geschäftsjahr nicht beansprucht, sichern aber etwaigen Bedarf in der Zukunft belastbar ab.

Zum Stichtag liegen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten vor. Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen lagen in 2023 bei 461 TEuro. Sie umfassen standardmäßig erforderliche Ersatzbeschaffungen in den Bereichen Fuhrpark sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung.

c) Vermögenslage

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft bewegt sich zum Bilanzstichtag mit 9.227 TEuro auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 9.582 TEuro). Das Anlagevermögen erhöhte sich investitionsbedingt um 72 TEuro auf 926 TEuro. Den Investitionen des Geschäftsjahres in Höhe von 461 TEuro stehen dabei planmäßige Abschreibungen in Höhe von 323 TEuro gegenüber.

Im Bereich des kurzfristigen Vermögens verringerten sich im Vorjahresvergleich vor allem die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stark von 2.636 TEuro auf 1.368 TEuro. Einen merklichen Anstieg verzeichneten hingegen der Vorratsbestand nach Verrechnung mit erhaltenen Anzahlungen (von 863 TEuro auf 1.241 TEuro) und die liquiden Mittel (von 3.693 TEuro auf 4.358 TEuro).

Das Eigenkapital der Gesellschaft verringerte sich zum 31. Dezember 2023 um 205 TEuro auf 6.780 TEuro. Durch die leicht rückläufige Bilanzsumme erhöhte sich die Eigenkapitalquote allerdings dennoch von bereits sehr guten 72,9 % im Vorjahr auf 73,5 %. Die hohe Eigenkapitalausstattung dient u.a. der Risikovorsorge und ist eine solide Basis für die weitere Geschäftsentwicklung.

Während sich die Rückstellungen im Vorjahresvergleich um 170 TEuro auf 462 TEuro verringerten, bewegen sich die Verbindlichkeiten mit insgesamt 1.985 TEuro auf Vorjahresniveau (1.965). Insgesamt ist die Vermögenslage unserer Gesellschaft als sehr stabil zu bezeichnen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus insbesondere auf:

• Rohergebnis

• Jahresüberschuss

Wir ziehen für die interne Unternehmenssteuerung insbesondere die Kennzahlen zum Rohergebnis und den Jahresüberschuss heran.

Das Rohergebnis errechnet sich aus der Gesamtleistung zuzüglich der sonstigen betrieblichen Erträge und abzüglich der Aufwendungen für RHB und für bezogene Leistungen. Das Rohergebnis verringerte sich im Geschäftsjahr um 425 TEuro auf 8.931 TEuro.

Der Jahresüberschuss lag im Geschäftsjahr 2023 mit 1.296 TEuro etwas unter dem sehr guten Vorjahreswert von 1.581 TEuro.

5. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2023 schätzen wir vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen grundsätzlich als positiv ein. Trotz gesunkener Umsatzerlöse ist es uns gelungen ein deutlich positives Jahresergebnis zu erzielen, das nur etwas unter dem sehr guten Vorjahresniveau lag.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte mehr als gedeckt.

III. Prognosebericht

Der Jahresüberschuss (1.296 TEuro) liegt zwar unter dem Ergebnis des Vorjahres, der Geschäftsverlauf des Jahres 2023, kann aber als sehr gut bezeichnet werden.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir, dass sich das Rohergebnis und der Jahresüberschuss auf dem Niveau des Jahres 2023 bewegen werden.

Die Auftragslage für das Geschäftsjahr 2025 ist weiterhin als stabil zu bezeichnen und die gute Auslastung in beiden Geschäftsbereichen ist bis 2025 sichergestellt. Unsere Planungen orientieren sich an den gegebenen Kapazitäten.

Wir wollen unsere Unternehmensstruktur weiter optimieren. Ziel ist hierbei eine noch größere Markt- und Kundennähe, sowie effizientere Unternehmensabläufe und Prozesse.

Durch den guten Jahresstart mit hoher Auslastung erwarten wir, dass sich Rohergebnis und Jahresüberschuss im Jahr 2024 in etwa auf dem sehr guten Niveau des Jahres 2023 bewegen werden. Mit unserem Leistungsportfolio, einem hervorragenden Mitarbeiterstamm, sowie unserer professionellen operativen Effizienz sind wir sehr gut aufgestellt und gehen optimistisch auch in das Geschäftsjahr 2025. Jedoch gehen wir davon aus, dass sich die wirtschaftliche Lage etwas abschwächt. Dies leiten wir von der allgemeinen Wirtschaftslage, insbesondere der Automobilindustrie ab. Durch die angekündigten Zinssenkungen der EZB hoffen wir, dass die Bauwirtschaft wieder Fahrt aufnimmt.

IV. Chancen- und Risikobericht

Risikobericht

Risikomanagement

Die Gesellschaft verfügt über angemessene, an die Unternehmensgröße angepasste Kontrollinstrumente zur Überwachung des Unternehmens.

Die Geschäftsleitung hat alle erforderlichen Maßnahmen getroffen, um mögliche bestandsgefährdende Risiken frühzeitig zu erkennen. Hierzu zählen neben regelmäßigen Berichten an die Geschäftsführung insbesondere Besprechungen mit den verantwortlichen Personen. Das Vier-Augen-Prinzip wird dabei als ständiges Kontrollinstrument bei sämtlichen Geschäftsvorfällen eingehalten.

Es wurden keine bestandsgefährdenden Risiken festgestellt. Es bestehen keine für die Branche atypischen Risiken.

Wesentliche Einzelrisiken

Allgemeine Risiken:

Seit Ende Februar 2022 hat der Krieg in der Ukraine erhebliche negative Auswirkungen auf das europäische und weltweite Wirtschaftsgeschehen. Im Fokus stehen dabei insbesondere Preissteigerungen und Lieferengpässe. Die weiteren Folgen dieses Krieges und anderer globaler Krisen können negative Auswirkungen auf die Gesellschaft haben. Bisher konnten allerdings keine gravierenden negative Konsequenzen ermittelt werden. Der weitere Geschäftsverlauf hängt vor dem Hintergrund der globalen Krisen, stark von der Entwicklung des Bauvolumens im öffentlichen Bau und im Wirtschaftsbau ab, sowie davon, wie sich die Verfügbarkeiten und Preise einzelner Rohstoffe in Abhängigkeit der Energiepreisentwicklung weiter darstellen werden.

Branchenkonjunktur / Projektrisiken:

Trotz der noch guten konjunkturellen Lage und einer hohen Nachfrage bleibt es bei einer sehr hohen Wettbewerbsintensität. Zudem sind viele Teilleistungen sehr vergleichbar, was zu einem permanten Preisrisiko in den Projekten führt. Durch immer knapper werdende Montagekapazitäten bestehen Vertrags-, Termin- und Preisrisiken.

Neben Risiken, die sich in der Ausführungsphase ergeben können, hängt der wirtschaftliche Erfolg von Aufträgen häufig davon ab, inwieweit sich Nachtragsforderungen, die sich aus den typischen Änderungen der Bauherren ergeben, gegenüber dem Auftraggeber durchsetzen lassen. Gewährleistungsrisiken tragen wir insbesondere durch die Einforderungen von Nachunternehmerbürgschaften und durch ein effektives Qualitätsmanagement Rechnung. Dennoch sind Haftungsrisiken trotz umfangreicher Prüf- und Auswahlverfahren im Lieferanten- und Nachunternehmerbereich nicht auszuschließen. Ablaufstörungen und Terminverschiebungen führen zu nicht vorhersehbaren Projektrisiken.

Beschaffungsrisiken:

Der Beschaffungsmarkt sowie Lieferengpässe haben sich seit Jahresbeginn 2024 weitgehend stabilisiert. Somit wurden die daraus resultierenden Risiken auf ein überschaubares Maß reduziert. Im Einkaufsbereich versuchen wir Risiken aus kurzfristigen Preisänderungen bereits in der Kalkulationsphase zu berücksichtigen und diese dementsprechend zu minimieren.

Finanzwirtschaftliche Risiken / Ausfallrisiken:

Aufgrund unserer guten Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Währungsrisiken sind wir nicht ausgesetzt. Trotz teilweise hoher Umsätze mit einzelnen Kunden, besteht keine existenzielle Abhängigkeit von einzelnen Kunden. Ausfallrisiken wird durch die Vereinbarung von Kundenanzahlungen sowie - sofern notwendig - ausreichende Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Personalrisiken:

Personalrisiken, die sich z.B. aus Nachwuchsmangel, Fachkräftemangel oder Fluktuation ergeben können, verfolgen wir mit hoher Aufmerksamkeit und begegnen ihnen aktiv. Wir sind bestrebt, hoch qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und diese langfristig an das Unternehmen zu binden. Unser Mitarbeiter- stamm besteht aus erfahrenen Projektleitern und qualifizierten, langjährigen Mitarbeitern in allen Bereichen, die ihr Wissen und Erfahrung permanent einsetzen und weitergeben.

Chancenbericht

Die Größe unseres Unternehmens und die Qualität unseres Personals gibt uns stets die Möglichkeit schnell und flexibel auf Kundenwünsche zu reagieren. Einen hohen Stellenwert im Unternehmen haben sowohl die systematischen Aus- und Weiterbildungsangebote, als auch die verstärkte Fokussierung der Mitarbeiterbedürfnisse, da sie als sehr wichtige Zukunftsinvestition gesehen wird. Kompetentes und gut ausgebildetes Personal kann erheblich zur positiven Entwicklung des Unternehmens beitragen. Chancen bieten hier insbesondere unser langjähriger, qualifizierter Mitarbeiterstamm und unser langjährig aufgebautes Partnernetzwerk.

Chancen sehen wir auch in einem effektiven Projekt- und Vertragsmanagement. Dadurch wird versucht die geplanten Kosten einzuhalten, aber auch neue Ertragschancen durch die Akquise neuer Projekte zu generieren.

Auch die weitere Steigerung unserer Kosteneffizienz sehen wir als Chance. Hierbei ist die Einbindung qualifizierter und leistungsstarker Zulieferer und Nachunternehmer auf den einzelnen Projekten von essentieller Wichtigkeit. Nur so können gegebenenfalls kostenintensive Nacharbeiten vermieden werden.

Bezüglich der Materialpreiserhöhungen wird verstärkt mit unseren Auftraggebern verhandelt, um Materialpreisgleitklauseln vertraglich zu fixieren. Bei den öffentlichen Auftraggebern ist hier auch ein positiver Wandel zu erkennen.

Trotz der verhaltenen Zukunftserwartungen für die Baukonjunktur und damit verbunden für die Ausbaubranche und das Handwerk verfügen wir über einen hervorragenden Auftragsbestand und sind zuversichtlich auch zukünftig attraktive Projekte akquirieren und somit sich bietende Wachstumschancen wahrnehmen zu können.

Gesamtaussage zur Risiko- und Chancensituation

Das Auftreten einzelner oben genannter (Teil-) Risiken halten wir zwar für möglich, die Auswirkungen einzelner (Teil-) Risiken auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage betrachten wir aber insgesamt als moderat und insgesamt als beherrschbar. Darüber hinaus sehen wir für die kommenden Jahre ein ausreichendes Chancenpotential für eine positive Entwicklung unseres Unternehmens.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

 

Tüßling, im November 2024

Planotec Innenausbau GmbH

Die Geschäftsleitung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 926.214,67 853.275,67
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.841,00 13.605,00
II. Sachanlagen 923.373,67 839.670,67
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 100.506,00 93.102,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 822.867,67 728.568,67
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 18.000,00
B. Umlaufvermögen 8.267.908,10 8.697.022,83
I. Vorräte 1.241.385,42 862.647,32
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.670.784,68 3.143.929,62
III. Wertpapiere 997.350,06 997.350,06
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.358.387,94 3.693.095,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.261,98 31.370,30
Bilanzsumme, Summe Aktiva 9.227.384,75 9.581.668,80

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.780.254,12 6.984.726,20
I. gezeichnetes Kapital 102.258,38 102.258,38
II. Gewinnvortrag 5.382.467,82 5.301.837,93
III. Jahresüberschuss 1.295.527,92 1.580.629,89
B. Rückstellungen 462.075,03 632.303,02
C. Verbindlichkeiten 1.985.055,60 1.964.639,58
Bilanzsumme, Summe Passiva 9.227.384,75 9.581.668,80

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.931.978,96 9.356.369,08
2. Personalaufwand 5.538.609,02 5.372.256,79
a) Löhne und Gehälter 4.566.332,09 4.501.836,78
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 972.276,93 870.420,01
davon für Altersversorgung 15.898,78 17.653,05
3. Abschreibungen 323.244,55 320.874,96
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.306.310,63 1.459.052,21
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 40.099,95 2.154,64
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.168,96 0,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 487.749,69 606.472,38
8. Ergebnis nach Steuern 1.313.996,06 1.599.867,38
9. sonstige Steuern 18.468,14 19.237,49
Jahresüberschuss 1.295.527,92 1.580.629,89

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Planotec Innenausbau GmbH hat ihren Sitz in Tüßling. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Traunstein unter HRB 7898 eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB).

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Bilanzierung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 HGB). Die Abschreibung erfolgt linear und degressiv. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von EUR 800 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Wirtschaftsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Gesellschaft hat von dem Wahlrecht des § 268 Abs. 5 Satz 1 HGB Gebrauch gemacht und die erhaltenen Anzahlungen aus Bestellungen von den Vorräten offen abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % (Vj.: 1,0 %) auf den nicht gesicherten und nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit Anschaffungskosten angesetzt. Sofern notwendig werden zum Abschlussstichtag Abschreibungen auf den niedrigeren Wert gemäß § 253 Abs. 4 HGB vorgenommen.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, soweit sie passivierungspflichtig sind.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert beibehalten.

D. Erläuterungen zur Bilanz

D. 1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel auf der nächsten Seite zu ersehen (§ 284 Abs. 3 HGB).

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 61.703,63 3.698,00 0,00 0,00 -21.010,76 44.390,87
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 61.703,63 3.698,00 0,00 0,00 -21.010,76 44.390,87
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 133.340,26 0,00 0,00 0,00 18.000,00 151.340,26
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.937.353,38 456.823,55 0,00 221.684,40 21.010,76 2.193.503,29
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 18.000,00 0,00 0,00 0,00 -18.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.088.693,64 456.823,55 0,00 221.684,40 21.010,76 2.344.843,55
Summe Anlagevermögen 2.150.397,27 460.521,55 0,00 221.684,40 0,00 2.389.234,42
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48.098,63 5.248,00 0,00 0,00 -11.796,76 41.549,87
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 48.098,63 5.248,00 0,00 0,00 -11.796,76 41.549,87
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 40.238,26 10.596,00 0,00 0,00 0,00 50.834,26
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.208.784,71 307.400,55 0,00 157.346,40 11.796,76 1.370.635,62
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.249.022,97 317.996,55 0,00 157.346,40 11.796,76 1.421.469,88
Summe Anlagevermögen 1.297.121,60 323.244,55 0,00 157.346,40 0,00 1.463.019,75
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 2.841,00 13.605,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2.841,00 13.605,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 100.506,00 93.102,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 822.867,67 728.568,67
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 18.000,00
Summe Sachanlagen 0,00 923.373,67 839.670,67
Summe Anlagevermögen 0,00 926.214,67 853.275,67

D. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEuro 20 (Vj. TEuro 6).

D. 3. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEuro 1.985 (Vorjahr: TEuro 1.965) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

D. 4. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEuro 5.263 in Form von übernommenen Bürgschaften.

Nach unseren Erkenntnissen können die zugrunde liegenden Verpflichtungen von der betreffenden Gesellschaft erfüllt werden. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen.

D. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen zur Anmietung von Betriebsgrundstücken und -gebäuden. Der jährliche Mietzins beträgt TEuro 166.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

F. Sonstige Angaben

Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

Gewerbliche Arbeitnehmer 54
Angestellte 44
Summe 98

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch Herrn Herrn Walter Strohhofer und Herrn Norbert Huber geführt. Herr Andreas Voringer wurde mit Wirkung zum 01.01.2024 als weiterer Geschäftsführer bestellt.

Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

G. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den ausgewiesenen Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 von Euro 1.295.527,92 zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Tüßling, 8. November 2024

Planotec Innenausbau GmbH

Die Geschäftsleitung

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Planotec Innenausbau GmbH, Tüßling

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Planotec Innenausbau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -? geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Planotec Innenausbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen -? beabsichtigten oder unbeabsichtigten -? falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eggenfelden, den 20. November 2024

consaris AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Dipl.-Betriebswirt FH Albert Schick, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Volkswirt Collin Späth, Wirtschaftsprüfer

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