Herstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Baustoff-Service GmbH DessauLiquidiert
06847 Dessau-Roßlau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans-Werner Pohl seit 7.2.2023 | Liquidator |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 41.00% | |
| 30.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Baustoff-Service GmbH DessauEigenbeteiligung | 29.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Baustoff-Service GmbH DessauAufgelöst | 29.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Baustoff-Service GmbH DessauDessauJahresabschluss zum 31. Dezember 2009Lagebericht1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Die Tätigkeit der Geschäftsführung der Baustoff-Service GmbH Dessau war im Jahr 2009 schwerpunktmäßig auf folgende Aufgaben gerichtet: - Festigung der im Unternehmen tätigen Profitcenter, - Erhaltung und Vermarktung der verpachteten Immobilien, - Die Abrechnung, Verwaltung und Vermarktung für die STEWAK und Cobbelsdorfer Naturstoff GmbH. Die Geschäftsführung realisierte die Aufgaben 2009 unter Einbeziehung der Arbeitnehmer sowie in einer regelmäßigen Abstimmung mit dem Betriebsrat. Von grundsätzlicher Bedeutung 2009 und für die Perspektive waren und sind: - die Sanierung der gekauften Wohnhäuser der Grundbesitz GmbH, - der Abschluss langfristiger Kredite mit der Stadtsparkasse Dessau und der Volksbank Dessau-Anhalt e.G. sowie der Dresdner Bank AG zur Gesamtfinanzierung der Firma, - die Realisierung der erforderlichen Investitionen, - die Realisierung der Aufgaben für die STEWAK und der Cobbelsdorfer Naturstoff GmbH, - die Bearbeitung der bestätigten Forschungsthemen, - die Vermarktung des Objektes Oranienbaum am Krähenberg 16. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland, in Sachsen-Anhalt und insbesondere in Dessau ist die Entwicklung der Vermietung von Gewerbeflächen und der zu erzielenden Mietpreise rückläufig. Dasselbe betrifft den Umsatz der Handelsgeschäfte. Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen in folgenden Tätigkeitsbereichen erwirtschaftet:
Aufgrund der Gesamtentwicklung haben die Profitcenter der Baustoff-Service GmbH Dessau 2009 in der Summe mit negativem Ergebnis im Saldo Erlöse/Kosten abgeschlossen. Bilanzmäßiger Ausgleich erfolgte durch die Abrechnung von Aufwendungen an die Baustoff-Service Grundbesitz GmbH in Verbindung mit dem Verkauf Objekt Ratsgasse 1 zum 30. Juni 2009. Von der Geschäftsführung wurden weitere Maßnahmen zur Rationalisierung der Profitcenter und der Verwaltungsarbeit realisiert. Im Durchschnitt wurden in der Baustoff-Service GmbH Dessau 84 AK beschäftigt. 2. Lage des Unternehmens Durch die Baustoff-Service GmbH Dessau wurden umfangreiche Aktivitäten in Zusammenarbeit mit den Banken, der Stadtverwaltung und wichtigen Wirtschaftspartnern durchgeführt mit dem Ziel, die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Firma zu sichern. Durch das Finanzamt erfolgte eine Prüfung der Baustoff-Service GmbH bis 31.12.2008. Die Prüfung wurde ohne Auflagen abgeschlossen. Durch G. Sprenger wurden 75,0 T€ Kredit der Firma bereitgestellt. Dieser wurde 2009 auf 100,0 T€ erhöht. Bis zum Verkauf des Objektes Ratsgasse 1 durch die Baustoff-Service Grundbesitz GmbH wurde das Objekt durch die Baustoff-Service GmbH von der Baustoff-Service Grundbesitz GmbH gepachtet und an fremde Dritte vermietet. Aufgrund des Verkaufs des Objektes reduzierten sich die Mieterlöse. Eine Anpassung der Pacht ist in 2009 erfolgt, kompensiert aber nicht den entstehenden Mietausfall. Im Jahr 2009 konnte eine gewisse Kompensation der entfallenen Mieterlöse durch die Weiterberechnung der im Rahmen des Verkaufs des Objektes Ratsgasse 1 der Baustoff-Service GmbH Dessau entstandenen Kosten an die Baustoff-Service Grundbesitz GmbH erreicht werden. Die Kostenweiterbelastung wird von der Gesellschaft unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. In Verbindung mit dem Verkauf des Objektes Ratsgasse 1 durch die Baustoff-Service Grundbesitz GmbH und die Weiterberechnung der erhaltenen finanziellen Mittel an die Baustoff-Service GmbH war es unserer Gesellschaft möglich, im Jahr 2009 Sondertilgungen von Krediten bei der Stadtsparkasse Dessau vorzunehmen. Aufgrund der Auftragslage in der Firma wurde 2009 für ca. 24 Arbeitskräfte teilweise Kurzarbeit beantragt und genehmigt. Bis zum 31. Juli 2010 wird die Kurzarbeit für einige Arbeitskräfte fortgeführt. Vom Landesverwaltungsamt wurde per 14. Januar 2010 ein Rücknahme- und Erstattungsbescheid für das Projekt QU 118 0805 in Höhe von 694,0 T€, Zinsen von 150,0 T€ und Gebühren von 22,0 T€ erlassen. Am 28. Januar 2010 wurde beim Verwaltungsgericht Halle Klage gegen diesen Bescheid eingereicht. In der Bilanz wurde hierfür eine Rückstellung über 866,0 T€ gebucht. Stichtagsbezogen lassen sich folgende Deckungsgrade feststellen: a) Anlagedeckung I (in %) Eigenkapital* x 100 = T€ 1.480,8 x 100 = 33,01
b) Anlagedeckung II (in %) (Eigenkapital* + langfr. FK) x 100 = T€ 3.088,7 x 100 = 68,85
Zur Beurteilung der kurzfristigen Liquidität werden folgende stichtagsbezogene Kennzahlen herangezogen: a) Liquidität (Barliquidität in %) Zahlungsmittelbestand x 100 = T€ 7,8 x 100 = 1,96
b) Liquidität II (in %) kurzfristig realisierbares UV* 1.Grades x 100 = T€ 525,0 x 100 = 131,98
*Umlaufvermögen ohne Vorräte c) Liquidität III (in %) Umlaufvermögen x 100 = T€ 767,9 x 100 = 192,99
Ertragslage
Bei sinkenden Umsätzen wurden die positiven Ergebnisse durch den Verkauf des Objektes Ratsgasse 1 ausgeglichen. Stichtagsbezogen lassen sich folgende Rentabilitätskennziffern feststellen: a) Eigenkapitalrentabilität (in %) Gewinn vor Steuern x 100 = T€ -854,1 x 100 = -57,68
b) Umsatzrentabilität (in %) Gewinn (vor Steuern) x 100 = T€ -854,1 x 100 = -24,73
Cashflow-Berechnung
Der Cashflow verringerte sich im Berichtsjahr gegenüber dem Jahr 2008 um T€ 834,3. Schwerpunkt in der Firma ist weiterhin die Überwachung und Minimierung ausstehender Forderungen. Hierzu wurden entsprechende Wertberichtigungen getätigt. 3. Risiko- und Prognosebericht Im Plankonzept für das Jahr 2011 wurde davon ausgegangen, dass die bestehenden Profitcenter weiterhin die Grundlage für die Tätigkeit der Baustoff-Service GmbH Dessau darstellen. Von besonderer Bedeutung für die Sicherung der Entwicklung lt. Plan sind dabei: - die Vermarktung der von der Grundbesitz GmbH gepachteten Immobilien, - der Umsatz Großhandel und Malerbedarf, - der Umsatz in den 4 City Märkten, - Aufträge für die Ingenieurbereiche, - der Umsatz in den F-Bereichen, u. a. Beantragung von Forschungsthemen - der Umsatz in der Heideperle, - die Vorbereitung einer geplanten Erweiterungsinvestition im Objekt Oranienbaum. Als Schlussfolgerung aus der Entwicklung 2009 wurde zur Senkung der Kosten mit der Belegschaft vereinbart, dass die Personalkosten ab 1. Januar 2010 95 % des Tariflohnes betragen. Des Weiteren geht es um die Minimierung der Aufwendungen für Reparaturen an den gemieteten Objekten und technischen Geräten sowie die Realisierung der erforderlichen Investitionen. Geplant sind für das Jahr 2010 für die laufenden Geschäfte 20,0 T€. Eventuelle Investitionen für weitere Solaranlagen und die Erweiterungsinvestition Objekt Oranienbaum werden nur umgesetzt nach entsprechender Vorbereitung bei Gewährung zusätzlicher Kreditfinanzierungen. Für alle Profitcenter wurden neben den Maßnahmen zur Senkung der Personalkosten weitere Rationalisierungsmaßnahmen abgestimmt und eingeleitet. Die Aufgaben für das Geschäftsjahr 2010 sind in dem von der Geschäftsführung erstellten und Gesellschaftern beschlossenen Plan- und Investitionskonzept vom 11. November 2009 enthalten. Umsatzziel: 3,56 Mio. € Erlöse und ein ausgeglichenes Ergebnis von +10,0 T€, Investitionen von 20,0 T€. Die Geschäftsleitung hat für die Jahre 2010 und 2011 eine Liquiditätsplanung sowie ein Finanzierungskonzept aufgestellt. Die Liquiditätssituation wird für den vorstehend genannten Zeitraum gewährleistet sein, aber ist als sehr angespannt zu bezeichnen trotz Aufnahme zusätzlicher Darlehen in Höhe von 40,0 T€ aus dem Gesellschafterkreis. Die Aufrechterhaltung der Liquidität wird nur gelingen, wenn die Investitionsbank Sachsen-Anhalt einer Tilgungsaussetzung in Höhe von 54,6 T€ im Jahr 2010 zustimmt sowie die Personalbindung aufgrund der ausgereichten Fördermittel auf 49 Dauervollzeitarbeitsplätze gefahrlos reduziert werden kann. Darüber hinaus müssen die Hausbanken die zurzeit bestehenden Kreditlinien auch in der bestehenden Höhe weiterhin aufrechterhalten. Bezüglich der ökonomischen Gestaltung der Entwicklung der STEWAK wurde mit der Sparkasse eine neue Kreditlinie betreffs Zins und Tilgung ab 01.05.2007 abgeschlossen. Auf deren Grundlage ist eine ökonomische Entwicklung der STEWAK 2008 und der folgenden Jahre einschließlich der Finanzierung gesichert. Bezüglich Cobbelsdorfer Naturstoff GmbH sieht das Plankonzept 2010 ein positives Ergebnis vor. Die Finanzierungskonzeption für 2010 und 2011 sichert die anteilige Rückzahlung des Darlehens der Baustoff-Service GmbH in Höhe von 30,0 T€ pro Jahr. Durch die Baustoff-Service GmbH werden Forschungsthemen bearbeitet. Zurzeit sind 3 Themen bestätigt.
Außerdem wird in Kooperation mit der Cobbelsdorfer Naturstoff GmbH als Unterauftragnehmer an der Realisierung von Forschungsthemen mitgearbeitet. Auch für das Jahr 2011 ist in der Baustoff-Service GmbH die Arbeit mit den zurzeit vorhandenen Profitcentern und Aufgabenbereichen konzipiert. Dabei wird bei Umsetzung der Rationalisierungsmaßnahmen in den Profitcentern und nach dem Verkauf des Objektes Ratsgasse 1 mit einem Umsatz von ca. 3,5 Mio. € und einem positiven Ergebnis gerechnet. Für die laufenden Investitionen sind ebenfalls 20,0 T€ geplant.
Dipl.-Ing. Hans Sprenger, Geschäftsführer Dipl.-Ing. Hans-Werner Pohl, Geschäftsführer BilanzAktiva
* siehe Anhang Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2009
Anhang für das Geschäftsjahr 2009 gemäß §§ 264 und 284 bis 288 HGB1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden gemäß § 265 Absatz 8 HGB nicht angegeben. Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände (u. a. Software) werden entsprechend der steuerlichen Handhabung aktiviert und unter Berücksichtigung ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen sowie, soweit zulässig, um Sonderabschreibungen. Investitionszuschüsse wurden in Vorjahren teilweise in einen Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen eingestellt und über die (Rest-)Nutzungsdauer der betreffenden Wirtschaftsgüter verteilt aufgelöst. Die Abschreibungen werden bei den Gebäuden linear unter Berücksichtigung der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer und bei den Mieterein- und -umbauten über einen Zeitraum von 2 bis 33 Jahren verteilt. Bei Gegenständen des beweglichen Anlagevermögens werden die Zugänge linear über eine Nutzungsdauer von 1 bis 15 Jahren abgeschrieben. Die Zugänge von geringwertigen Wirtschaftsgütern mit Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 wurden im Jahr der Anschaffung gemäß § 6 Abs. 2 a EStG in einen Sammelposten eingestellt und im Jahr der Bildung sowie in denn folgenden 4 Jahren zu je einem Fünftel abgeschrieben. Lediglich geringwertige Wirtschaftsgüter im Bereich der Gaststätte und Pension, die in Vorjahren zugegangen waren, werden weiter über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 4 Jahren abgeschrieben. Steuerliche Sonderabschreibungen wurden im Jahr 2009 nicht vorgenommen. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Im Wirtschaftsjahr 2009 wurde aufgrund fehlender Werthaltigkeit eine Teilwertabschreibung in Höhe von T€ 9,84 auf die nachträglichen Anschaffungskosten der Beteiligung an der Stewak GmbH im Rahmen des ausgesprochenen Forderungsverzichts notwendig. Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Anwendung zulässiger Vereinfachungsverfahren angesetzt. Wertminderungen werden durch Abschläge berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Weitere Wertminderungen werden durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung zu Forderungen für das latente Risiko erfasst. Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert bewertet. Für die Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Abschlussstichtag darstellen, wurde ein Rechnungsabgrenzungsposten gemäß § 250 Absatz 1 HGB auf der Aktivseite gebildet. Der Wertansatz der übrigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger, kaufmännischer Beurteilung. Die Berechnung der Rückstellungen erfolgte auf Vollkostenbasis. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. Für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Abschlussstichtag darstellen, wurde ein Rechnungsabgrenzungsposten gemäß § 250 Absatz 2 HGB gebildet. 2. Erläuterungen zur Bilanz a) Anlagevermögen Die Aufgliederung des Anlagevermögens ist in der Anlage zur Bilanz dargestellt. Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft folgenden Anteilsbesitz aus:
Umlaufvermögen: Die Forderung gegen das verbundene Unternehmen Baustoff-Service Grundbesitz GmbH beträgt zum 31. Dezember 2009 € 0,00. - davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr: € 0,00 Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen:
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr: € 32.382,09
Die Forderungen gegenüber Gesellschafter-Geschäftsführer betragen zum 31. Dezember 2009 € 0,00. Sie entwickelten sich wie folgt:
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr: € 0,00 Die gewährten Darlehen werden mit 5,5 % p. a. verzinst. c) aktive Rechnungsabgrenzung In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Unterschiedsbetrag gemäß § 250 Abs. 3 HGB in Höhe von T€ 0,1 enthalten. d) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten u. a. Beträge für Urlaubsgelder (T€ 4,1), Abschlusskosten (T€ 14,0) und ausstehende Rechnungen (T€ 21,3). Es wurden T€ 866,0 als Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten gebucht. Diese betreffen in Höhe von T€ 694,0 einen Rückzahlungs- und Erstattungsbescheid vom Landesverwaltungsamt. Weiterhin wurden im Zusammenhang mit dem Rücknahme- und Erstattungsbescheid des Landesverwaltungsamtes T€ 150,0 für Zinsen sowie T€ 22 für Gebühren den Rückstellungen zugeführt. f) Verbindlichkeiten
* darüber hinaus: - Haftung der Baustoff-Service Grundbesitz GmbH aus der Bestellung von Sicherheiten (Grundschulden) für fremde Verbindlichkeiten zugunsten der Baustoff-Service GmbH Dessau, - Abtretung von Rechten und Ansprüchen aus Gruppenversicherung GV 5700945/00, bei der Victoria Lebensversicherungs AG mit einem Teilbetrag von T€ 25,0 - Abtretung von Miet- und Pachtzinsforderungen, - betragsmäßig beschränkte selbstschuldnerische Bürgschaften der Gesellschafter, - Bestellung von Grundschulden auf Eigentum der Gesellschafter zugunsten der Baustoff-Service GmbH Dessau, - unbeschränkte selbstschuldnerische Bürgschaft der Baustoff-Service Grundbesitz GmbH, - Negativerklärung der Baustoff-Service Grundbesitz GmbH für das Objekt Junkersstraße 27, - Verpfändung von Guthaben eines Gesellschafters in Höhe von T€ 25,0 bei der Stadtsparkasse Dessau, - Sicherungsübereignungen bei Finanzierung von beweglichen Wirtschaftsgütern, 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung a) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen in folgenden Tätigkeitsbereichen erwirtschaftet:
b) Personalkosten Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter sind um einen Zuschuss aus Beschäftigungsbeihilfen von insgesamt T€ 356,2 (Vorjahr 283,9) vermindert ausgewiesen. c) periodenfremde Aufwendungen und Erträge
d) außerplanmäßige Abschreibungen In den Abschreibungen des Jahres 2009 sind außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von T€ 9,8 enthalten. 4. Angaben zu bestimmten anderen Sachverhalten a) Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte in 2009 durchschnittlich 84 (Vorjahr 78) Mitarbeiter. b) Geschäftsleitung Geschäftsführer im Berichtsjahr waren Herr Dipl.-Ing. Hans Sprenger und Herr Dipl.-Ing. Hans-Werner Pohl. Die Bezüge der angestellten Geschäftsführer betrugen in 2009 € 96.861,12. c) Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB wie folgt: Verbindlichkeiten aus Bürgschaften - Stadtsparkasse Dessau zugunsten der Stewak GmbH betragsmäßig beschränkte Einzelbürgschaften in Höhe von insgesamt € 328.952,16, - Volksbank Dessau-Anhalt e.G. zugunsten der Baustoff-Service Grundbesitz GmbH Bürgschaft in Höhe von € 511.291,88, - Volksbank Dessau-Anhalt e.G. zugunsten der Cobbelsdorfer Naturstoff GmbH in Höhe von € 12.782,30, - Kreissparkasse Anhalt-Zerbst zugunsten der Cobbelsdorfer Naturstoff GmbH in Höhe von € 140.605,27. Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen Gemeinsam mit den 3 weiteren Gesellschaftern der Stewak GmbH hat die Berichtsfirma gegenüber dem Landesförderinstitut Sachsen-Anhalt eine Patronatserklärung abgegeben. Die Gesellschafter verpflichten sich hierin, die Stewak GmbH finanziell so auszustatten, dass diese ihre Kreditverpflichtungen erfüllen kann auch im Falle einer etwaigen Rückzahlung von Fördermitteln für einen Baukostenzuschuss in Höhe von T€ 303,0 aufgrund eines Widerrufs bzw. einer (auch teilweisen) Rücknahme der Bewilligung sowie der daraus resultierenden Zinsen. Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten Abtretung von Miet-/Pachtzinsforderungen des Grundstücks Lessingstraße 27 in Dessau sowie Sicherungsübereignung des Warenlagers mit wechselndem Bestand und Forderungsabtretung an die Volksbank Dessau-Anhalt e.G. zugunsten der Baustoff-Service Grundbesitz GmbH sowie Grundschuldbestellung in Höhe von T€ 100,0 (Grundbuch von Mosigkau, Blatt-Nr. 1301). d) Ergebnisverwendung Der Jahresabschluss wird vor Ergebnisverwendung aufgestellt.
Dessau-Roßlau, 20. Juli 2010 Baustoff-Service GmbH Dessau Dipl.-Ing. Hans Sprenger, Geschäftsführer Dipl.-Ing. Hans-Werner Pohl, Geschäftsführer BestätigungsvermerkIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Firma Baustoff-Service GmbH Dessau für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe die Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, 20. Juli 2010 Dipl.-Kfm. Bernd O. Lamprecht, Wirtschaftsprüfer Weitere zu veröffentlichende AngabenVorstehender Jahresabschluss und Lagebericht wurden gemäß §§ 316 ff. HGB geprüft. Für den vollständigen, d. h. ohne Inanspruchnahme von Erleichterungen bei Aufstellung und Offenlegung, erstellten Jahresabschluss bzw. Lagebericht wurde vorstehender Bestätigungsvermerk erteilt. Jahresabschluss und Lagebericht wurden in der geprüften Fassung am 20.07. 2010 festgestellt. Der Jahresfehlbetrag 2009 in Höhe von € 854.103,97 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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