Nordea Investment Management AB, German Branch
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dan Sauer seit 2.2.2016 | Vorstandsmitglied |
Christel Bogner seit 7.5.2010 | Prokura |
Jan Albers seit 19.4.2006 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Nordea Investment Management AGKönigstein im TaunusJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018A. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft 2018 war für die Kapitalmärkte ein volatiles Jahr, in dem der Risikoappetit der Anleger sukzessive zurück ging. Ein wesentlicher Treiber für die schwache Marktstimmung war die geldpolitische Wende der US Federal Reserve. Durch Zinserhöhungen und die Beendigung der als "Quantitative Easing" bekannt gewordenen Anleihekäufe wurde dem Markt Liquidität entzogen. Dies hatte zur Folge, dass Risikoanlagen weniger nachgefragt wurden. Des Weiteren drückten Nachlaufeffekte früherer Unterstützungsmaßnahmen auf das Wachstum und die Fremdfinanzierungskosten stiegen an. Volkswirtschaftlich mehrten sich, angeführt von China, die Belege für einen Rückgang des globalen Wachstums. Politische Entwicklungen wie der Brexit und die Handelskonflikte zwischen den USA und China trübten das konjunkturelle Bild weiter ein. Die Kombination aus Liquiditätsentzug und Wachstumsschwäche sorgte für z.T. deutliche Kurskorrekturen auf den Aktienmärkten. Der MSCI World Index verlor 7,4%, der MSCI Emerging Market Index rund 10%. US Aktien outperformten andere Regionen. Der S+P 500 verlor nur 4,4%, der Nikkei hingegen 10,4% und der Euro Stoxx 50 12%. Ein ähnliches Bild zeigte sich auf Branchenebene, wo zyklische Sektoren wie Industrie, Finanzen, Energie und Rohstoffe überdurchschnittlich verloren und lediglich die konjunkturunabhängigen Branchen Gesundheitswesen und Versorger positive Ergebnisse erzielten. Auch andere sog. "Risiko-Asset-Klassen" gerieten unter Druck: Unternehmensanleihen verbuchten Verluste, insbesondere die Anleihen mit spekulativem Rating, Emerging Market Anleihen verbuchten Verluste, insbesondere von Schuldnern aus Lateinamerika, dem Mittleren Osten und Afrika, und auch die Rohstoffpreise fielen. Eine positive Performance war am Ende nur für langlaufende Staatsanleihen mit erstklassiger Bonität, wie US Treasuries oder deutsche Bunds zu verzeichnen. Die Renditen dieser Anleihen sind entsprechend gefallen, so dass EUR-Investoren wieder Schwierigkeiten haben, nur 0,5% laufende Erträge zu erzielen. Ein weiteres Dilemma, dass in 2018 für Investoren offenbar wurde ist, dass ihnen die Diversifikationsmöglichkeiten ausgehen. Ähnlich wie schon in 2008 gab es innerhalb der Risiko-Asset-Klassen praktisch keine Anlagemöglichkeiten, die nicht verloren haben, und das Ausweichen in sichere Staatsanleihen belastet die Erträge. Das Anlagevolumen deutscher institutioneller Investoren erhöhte sich in 2018 erneut deutlich und offene Spezialfonds konnten laut BVI Netto-Mittelzuflüsse von rund 95 Mrd. Euro verbuchen. Damit stiegen die Netto-Mittelzuflüsse gegenüber dem Vorjahr um rd. 8% an. Wie schon im Vorjahr stammten rund 40% der Neuinvestitionen in Spezialfonds von Altersvorsorgeeinrichtungen. Das verwaltete Gesamtanlagevolumen der deutschen Fondsbranche fiel mit 2.954 Mrd. EUR wieder unter die 3 Billionen Euro Grenze. Der Umsetzungsaufwand für regulatorische Neuerungen bleibt weiterhin hoch. Dies betrifft die Gesellschaft ebenso wie die Branche insgesamt. B. Geschäftstätigkeit und Geschäftsverlauf Die Gesellschaft betreibt unverändert die Verwaltung und Vermittlung von externen Sondervermögen, im Wesentlichen an inländische institutionelle Investoren im öffentlichen und privaten Sektor. Zu diesem Zweck hat die Gesellschaft eine Erlaubnis gemäß § 32 Abs. 1 KWG zum Betreiben dieser Geschäfte von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erhalten. Aus den so vermittelten bzw. verwalteten Anlagevolumina generiert die Gesellschaft Provisionserlöse. Wurden bei der Akquise oder bei der späteren Verwaltung der Anlagemittel Dienstleistungen Dritter oder konzernverbundener Unternehmen in Anspruch genommen, so werden diese durch Provisionsaufwendungen abgegolten, deren Höhe sich neben dem betreffenden Anlagevolumen auch am bezogenen Leistungsumfang orientiert. Vertraglich gebundene Vermittler im Sinne von § 2 Abs. 10 KWG kommen nicht zum Einsatz. Kredit- oder Einlagegeschält wird nicht betrieben. In der Berichtsperiode gab es keine grundlegenden Änderungen in der Geschäftspolitik. Die Kernkompetenzen von Nordea Asset Management für institutionelle Anleger liegen unverändert überwiegend in konservativen Anlagestrategien. Dies sind im Rentenbereich vor allem europäischen Covered Bonds (Pfandbriefe) und Corporate Bonds (Unternehmensanleihen). Daneben bieten Nordea Aktienstrategien mit reduzierter Volatilität und konservativ ausgerichtete Multi-Asset-Strategien an. Der Bereich der sog. Liquid Alternatives, dies sind hedgefondsähnliche Anlagestrategien, die primär in den traditionellen Anlageklassen Aktien, Renten und Währungen investieren und in einem transparenten und regulierten Produktmantel angeboten werden, wurde im Jahresverlauf mit der Alpha 7 Strategie erweitert. Die Alpha 7 Strategie ergänzt die bestehende Produktpalette aus Alpha 10 und Alpha 15 Strategie mit einem erwarteten Risiko von 5-7% am konservativen Ende. Einen besonderen Fokus legt Nordea Asset Management auf die nachhaltige Kapitalanlage. Der Neugeschäftsverlauf 2018 entwickelte sich insgesamt gut und weitgehend im Rahmen unserer Planung. Insbesondere ist es gelungen, neue Kunden in unterschiedlichen und z.T. für die Gesellschaft neuen Anlagestrategien zu gewinnen und so den Produktmix innerhalb der Bestandskunden weiter zu verbessern. Gleichzeitig musste die Gesellschaft aufgrund strategischer Anlageentscheidungen einiger Kunden Mittelabflüsse verkraften. Da diese unterschiedliche Anlagestrategien und Kundengruppen betrafen, wurde die Bestandsdiversifikation dadurch nicht beeinträchtigt. Ebenso blieben die Nettomittelzuflüsse insgesamt positiv, so dass unser langfristiges Ziel, das Ertragspotential der Gesellschaft, durch den weiteren Aufbau von Verwaltungs- und Beratungsmandaten, langfristig zu festigen und das Verwaltungsvolumen weiter zu erhöhen, erreicht wurde. Das Ziel einer hohen Kundenbindung wurde aufgrund der Mittelabflüsse nur mit Einschränkungen erreicht, wobei die Zahl der Kundenmandate im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen ist. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2018 konnte ein gegenüber dem Vorjahr um 9% verbesserter Gewinn vor Steuern von € 11,0 Mio. erwirtschaftet werden. Der Bilanzgewinn reduzierte sich aufgrund einer Dividendenausschüttung i.H.v. € 19 Mio. gegenüber dem Jahre 2017 um 52% auf € 10,4 Mio. Entsprechend unserer Geschäftstätigkeit ist der wesentliche Treiber des positiven Ergebnisses das realisierte Provisionsergebnis, was seinerseits von den vermittelten und verwalteten "Asset-under-Management" (AuM) abhängt. Das verwaltete Anlagevolumen auf Basis AuM wuchs, im Wesentlichen getrieben durch Nettomittelzuflüsse, im abgelaufenen Geschäftsjahr um rd. 135 Mio. Euro oder 1% auf ca. € 11,8 Mrd. (Vj. € 11,6 Mrd.). Das damit verbundene Provisionsergebnis blieb mit ca. € 13,0 Mio (Vj. € 13,0 Mio) im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die Ergebnisentwicklung blieb damit etwas hinter unseren Erwartungen zurück. Hintergrund sind die o.g. Umschichtungen im Kundenportfolio und der damit verbundene leichte Rückgang der durchschnittlichen Ergebnisbeitragsmarge. Die Ertragslage entwickelte sich insgesamt im Rahmen unserer Erwartungen. Der Personalaufwand als wesentlicher Kostenfaktor fiel um rd. 23% auf T€ 1.565 (Vj. T€ 2.040). Dies spiegelt die Ergebnisabhängigkeit der variablen Komponenten der Vertriebsvergütungen wider. Darüber hinaus entwickelte sich die Kostenseite wie budgetiert. Das Ergebnis ist durch Ertragssteuern von T€ 3.381 (Vj. T€ 2.937) belastet. Vermögens- und Finanzlage Die Gesellschaft ist unverändert und vollständig durch Eigenkapital finanziert. Das Eigenkapital setzt sich zusammen aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von € 8 Mio, einer gesetzlichen Rücklage von T€ 800 und eines verbleibenden Bilanzgewinns von € 10,6 Mio. Die Eigenkapitalquote beträgt 84% der Bilanzsumme. Die gesetzliche Rücklage beträgt entsprechend § 150 AktG 10% des Grundkapitals. Für das Geschäftsjahr 2018 ist keine Gewinnausschüttung an die Muttergesellschaft geplant. Die wesentlichen Posten innerhalb der Aktiva umfassten Bankguthaben, resultierend aus der Liquidität des Eigenkapitals und den sukzessive erwirtschafteten Cashflows. Kreditaufnahmen wurden nicht getätigt und es sind weiterhin keine geplant, da die operativen Kosten aus vorhandener bzw. operativer Liquidität verdient werden. Vorhandene Guthaben werden in Form von Kontokorrent- oder Tagesgeldkonten angelegt. Der Rückgang der liquiden Mittel resultiert aus der Dividendenzahlung an die Muttergesellschaft. Darüber hinaus wurde in 2018 wiederum ein positiver Cashflow erwirtschaftet. Die Rückstellungen wurden im Geschäftsjahr um 863 T€ auf T€ 1.989 (Vj. 2.852) zurückgeführt. Die Reduzierung ist vornehmlich auf die Auflösung von Steuer- und Bonusrückstellungen zurückzuführen. Die Kapitalrendite für 2018 lag bei 55,1%. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr (22,6%) resultiert aus der Erhöhung des Gewinns bei gleichzeitiger Reduzierung des eingesetzten Kapitals aufgrund einer Dividendenzahlung an die Muttergesellschaft. Die Gesellschaft verfügt insgesamt über geordnete wirtschaftliche Verhältnisse. Diese Einschätzung wird auch durch die Kapitalplanung im Rahmen der Risikotragfähigkeitsanalyse bestätigt, die aufzeigt, dass die Fixkosten über mehrere Jahre durch das Eigenkapital gedeckt sind. Personal Der Personalbestand besteht aus hochqualifizierten Finanzfachleuten. lm Vorstand gab es keine Veränderungen. lm Aufsichtsrat schied der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Dirk Schulze aus und Marek Ryden, CFO von Nordea Asset Management, wurde zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Leistungsindikatoren Der wesentliche finanzielle Leistungsindikator der Gesellschaft, das Provisionsergebnis wurde oben unter Ertragslage beschrieben. Wesentliche nicht finanzielle Leistungsindikatoren sind das Personal und das Serviceangebot. Die Planung und Steuerung dieser nicht finanziellen Leistungsindikatoren erfolgt auf gesellschaftsübergreifender Ebene der Nordea Asset Management Holding AB unter Einbindung des Vorstands der Gesellschaft. Die Prognose der Leistungsindikatoren für das Geschäftsjahr 2019 wird im Abschnitt E (Ausblick und Prognosebericht) dargestellt. C. Chancen- und Risikobericht Risiken Zentraler Pfeiler unserer Risikostrategie ist die Konzentration unserer Tätigkeit auf die reine Akquisition und Vermittlung von Sondervermögen. Damit einhergehende Risiken, insbesondere aus der Anschlussverwaltung, sind soweit möglich auf interne und externe Partner zu verlagern. Im Rahmen unseres Risikomanagement und -controllings betrachten wir zum einen die Risiken, die direkt die Gesellschaft betreffen und zum anderen die Risiken, die unsere Auslagerungspartner betreffen. Letztere erfassen wir im Rahmen unseres Auslagerungscontrollings. Für die Risiken, die die Gesellschaft direkt betreffen, haben wir ein Risiko-Monitoring-System eingerichtet, das die Risikobereiche Markt, Interessenkonflikte, EDV, Recht, Operation, und Kredit abdeckt. Für Teile des Risikobereichs Markt haben wir ein System zur Risikomessung eingerichtet (Risikotragfähigkeitsrechnung). Weitere Systeme zur Risikomessung wurden aufgrund fraglicher Messbarkeit und Relevanz derzeit nicht eingerichtet. Unser Risikomanagement und Risikofrüherkennungssystem wird laufend angepasst und aktualisiert und unterliegt dabei im Hinblick auf seine Angemessenheit internen und externen Prüfungen. Die Verantwortlichkeit für den Bereich der Risikokontrolle liegt beim Vorstand, der auch die Funktion des Risikocontrollings nach AT 4.4.1 der MaRisk innehat. Die Risikokategorien beurteilen wir wie folgt: Adressenausfallrisiken Die Bonitäts- und Adressenausfallrisiken im Risikobereich Kredit erachten wir als gering. Bei den Forderungen sehen wir unser Kreditrisiko als gering an, da unser Kundenkreis ausschließlich aus institutionellen Investoren mit sehr guter oder bester Bonität besteht. Bei der Anlage unserer Liquidität, sehen wir das Kreditrisiko als gering an, weil dieser Bereich ausschließlich die Anlage der Bankguthaben betrifft, welche ausnahmslos bei einem deutschen erstklassigen Institut oder einem zu unserem Mutterkonzern gehörenden Institut angelegt sind. Liquiditätsrisiken sehen wir aufgrund unserer Eigenkapitalfinanzierung keine. Interne Vorgaben stellen sicher, dass freie Liquidität nur in kurzfristige Termin- oder Tagesgelder erstklassiger Kontrahenten angelegt wird. Marktrisiken Von der Marktseite her müssen wir als wesentliches Risiko den möglichen Ausfall von Vermittlungs- und Verwaltungsgebühren tragen. Hier sehen wir unser Hauptrisiko - wie branchenüblich - in der künftigen Entwicklung und Performance unserer Produkte sowie der Entwicklung der Kapitalmärkte allgemein. Marktverwerfungen, wie wir sie in 2008/9 erlebt haben, bergen stets Risiken für das bestehende Kundenportfolio. Zusätzlich setzten wir uns mit der Möglichkeit auseinander, dass institutionelle Investoren aufgrund eines möglichen Zinsanstieges nach einer lang anhaltenden Niedrigzinsphase ihre Assetallokation verändern und Rentenanlagen abbauen. Letzteres Szenario bietet uns allerdings auch Chancen, da diese Gelder z.B. in andere Produkte, wie unsere konservativen Multi-Asset-Strategien oder unsere Liquid Alternative Strategien, fließen könnten. In einem anderen Szenario setzen wir uns ebenso mit der Möglichkeit auseinander, dass sich Investoren aus Multi-Asset-Strategien zurückziehen könnten. Daneben bestehen ebenso branchenübliche Risiken in den Unwägbarkeiten von Produkteinführungen. Marktrelevante Daten sowie Veränderungen von Bestands- und Performancekennzahlen unterliegen einem internen Reportingsystem. Aufgrund unserer insgesamt eher konservativen Produktpalette, unseren fortlaufenden Bemühungen sowohl unsere Kundenbasis als auch unsere Produktstruktur zu verbreitern sowie unserer ergriffenen Risikokontrollmaßnahmen stufen wir das Risiko von negativen Effekten auf unsere Geschäftsentwicklung hieraus als begrenzt ein. Operationale Risiken Das Risiko von Interessenkonflikten erachten wir aufgrund der Struktur unseres Geschäftes und den damit verbundenen Vereinbarungen, insbesondere bei Auslagerungen des Portfoliomanagements, sowohl gegenüber internen als auch externen Partnern als gering. Dennoch werden in unserer "Conflict of Interest Policy" mögliche Interessenkonflikte sowie Maßnahmen zum Umgang mit diesen Konflikten adressiert. Das geschäftsimmanente Beratungsrisiko, als Teil des Risikobereichs Recht, wird regelmäßig durch den Dienstleister getragen, der die ausgelagerte Leistung tatsächlich erbringt. Dies ist in der Regel das Mutterunternehmen der Gesellschaft. Infolgedessen hat die Gesellschaft selbst kein eigenes Beratungsrisiko zu tragen. Im Rahmen unseren Outsourcing-Controllings arbeiten wir eng mit dem Risikomanagement, der Compliance-Abteilung und dem AMLRO der Konzernmutter zusammen, um ebenso für die Prozesse, die an das Mutterunternehmen ausgelagert wurden, eine angemessene Überwachung und Kontrolle sicherzustellen. Zusätzlich erfolgt eine regelmäßige, mindestens jährliche Prüfung der ausgelagerten Prozesse durch die Interne Revision der Nordea Gruppe und dem von externen Prüfern erstellten ISAE 3402 Report. Die Operationellen Risiken der Gesellschaft sind nach Ermessen des Vorstandes als gering einzustufen und konzentrieren sich hauptsächlich auf die Datenverarbeitungs- und Kommunikationssysteme und Personal. Das Netzwerk bzw. Server ist an die IT-Abteilung der Nordea Gruppe ausgelagert, die die notwendigen und geforderten Sicherungssysteme und Rechenzentren vorhält. Alle Daten der Gesellschaft werden täglich gesichert. Als Back-Up für die Fest-Leitung zum Rechenzentrum unterhalten wir einen zusätzlichen unabhängigen WLAN-Hotspot, über den per VPN-Verbindung auf das Rechenzentrum zugegriffen werden kann. Die Überwachung und Instandhaltung dieses Hotspots beziehen wir von einem externen Dienstleister. Allen Mitarbeitern stehen gesicherte Home Office Verbindungen zur Verfügung, die jederzeit auf den Server zugreifen können. Zwei lokale Konzerntöchter können zudem bei Bedarf weitere Notfallarbeitsplätze zur Verfügung stellen. Es besteht ein detaillierter Notfall-/Verhaltensplan für die Gesellschaft, der mindestens jährlich überprüft wird. Des Weiteren ist ein Überwachungsprozess eingerichtet um operationale Risiken im Allgemeinen zu überwachen und zu dokumentieren. Die Dokumentation wird vierteljährlich erstellt und beinhaltet unter anderem die Fähigkeiten, Kapazitäten und Relevanz der Compliance- und Geldwäsche Funktion, allgemeine Personalangelegenheiten und Unterschriftsberechtigungen. IT Zugriffsrechte werden ebenfalls in Abstimmung mit dem Management von der IT-Abteilung der Nordea Gruppe administriert und überwacht. Das Personalrisiko ist aufgrund der geringen Mitarbeiteranzahl der Gesellschaft (10 Arbeitnehmer inkl. 2 Vorstände und 2 Aushilfen) ein latentes Ausfallrisiko, dass täglich vorhanden ist. Für alle Mitarbeiter besteht eine Stellenbeschreibung (Balanced Score Card (BSC)) mit Verantwortlichkeiten die jährlich durch sogenannte Mitarbeiterjahreszielgespräche abgestimmt und angepasst werden. Zusätzlich sind für die wichtigsten Aufgaben der Gesellschaft bzw. der Mitarbeiter Stellvertreter benannt, um kurzfristig mögliche Ausfallschäden (bedingt durch Krankheit, Unfall, Kündigung) zu vermeiden oder zu begrenzen. Risikotragfähigkeit Die Unternehmensleitung erstellt in regelmäßigen Abständen eine Risikotragfähigkeitsrechnung. In dieser wird im Rahmen von Stressszenarien die Risikotragfähigkeit der Gesellschaft überprüft. Die Risikotragfähigkeit der Gesellschaft ist durch die erreichte Kunden- und Produktdiversifikation und durch die hohen, konservativ angelegten, Eigenkapitalmittel als angemessen einzuschätzen. Mögliche negative - auch extreme - Fremdeinwirkungen seitens der Märkte, Produkte, Absätze oder sonstige operationelle Risiken bei Kunden sollten die Gesellschaft nach Einschätzung der Geschäftsleitung nur begrenzt beeinträchtigen. Die Widerstandskraft der Gesellschaft hat sich bereits in der Finanzkrise als ausreichend erwiesen und die vorhandene Substanz sollte auch für längere, schwierige Zeiten ausreichen. Die erwähnten Substanzfaktoren und die Profitabilität des Unternehmens sind gesund. Sowohl die ertragsseitigen als auch bilanziellen Kennzahlen verstärken sich laufend durch solide Provisionseinnahmen und sind nach Ermessen des Vorstandes ausreichend, um die Risikotragfähigkeit auch langfristig zu gewährleisten. Chancen Aufgrund der negativen Marktperformance in 2018 haben sich die Renditeaussichten bei den Risiko-Assetklassen, gemessen u.a. als Aktienrisikoprämien und Creditspreads, wieder verbessert. Dem sind ein Anstieg der Volatilität sowie der fundamentalen Ertragsrisiken der Unternehmen gegenüberzustellen. Strategisch orientierte Investoren, die diese Risiken aushalten können, könnten diese Niveaus gleichwohl für neue oder zusätzliche Engagements nutzen. Bei den hochqualitativen Staatsanleihen sind die Zinsen im Dezember nochmals gefallen, so dass sich die Renditeaussichten für konservative Anlagen weiterhin auf historisch niedrigen Niveaus bewegen. Für die Anleihemärkte bedeutet dies, dass Anleger neben dem geringen Zinsertrag auch einem Basiseffekt bei den Zinsänderungsrisiken ausgesetzt sind; selbst kleine Erhöhungen des Zinsniveaus können bei Staatsanleihen zu einer negativen Performance führen. Für 2019 ebenso wie für die kommenden Jahre dürfte es daher die zentrale Herausforderung für die institutionellen Investoren und die Asset Management Industrie werden, Lösungen für diese Problemstellung anzubieten. Nordea Asset Management sollte auch im kommenden Jahr von dieser Entwicklung dahingehend profitieren, dass das Geschäftsvolumen weiter steigt und wir den Investoren komplexere und damit auch höherwertigere Anlagelösungen zur Verfügung stellen können. Unsere Produktpalette umfasst Angebote für Investoren, die in konservative Anlageklassen investieren möchten, ebenso wie Angebote für Investoren, die konjunktursensible Anlagenformen suchen. Daneben haben wir unser Angebot an komplexeren und eher konjunkturunabhängigen Multi-Asset-Produkten weiter ausgebaut. Das zunehmende Interesse der institutionellen Investoren an nachhaltigen Anlagelösungen, die sog. "ESG"-Faktoren (kurz für Environment/Umwelt, Social/Soziales, Governance/Unternehmensführung) berücksichtigen, sehen wir als Chance für unser Unternehmen an, da sich Nordea Asset Management bereits sehr früh der nachhaltigen Kapitalanlage verschrieben hat, die United Nations Principles for Responsible Investments (UN PRI) wurden bereits in 2007 unterzeichnet, und hier über überdurchschnittliche Erfahrung und Ressourcen verfügt. Wir sehen uns daher gut aufgestellt, um auch in unterschiedlichen Marktszenarien unser Geschäft weiter auszubauen. Neben dem Geschäft mit Neukunden, konnte in der Vergangenheit auch regelmäßig das Geschäftsvolumen mit unseren bestehenden Mandaten ausgebaut werden. Wir erwarten, dass der Ausbau bestehender Mandate auch in 2019 wieder zum Wachstum des Unternehmens beitragen wird. E. Ausblick und Prognosebericht Für die kommenden Jahre erwarten wir weiter eine erhöhte Volatilität in den Kapitalmärkten. Die zuletzt so positive Entwicklung der Unternehmensgewinne hat sich im Herbst gedreht und die Erwartungen für 2019 liegen deutlich unter denen für das Vorjahr. Dies hat auch mit dem Auslaufen von Einmaleffekten wie der US Unternehmenssteuerreform zu tun, aber insgesamt haben sich die konjunkturellen Aussichten weltweit eingetrübt. Das Risiko deutlicher Zinserhöhungen in den USA hat sich dadurch wieder gemindert. Für Europa, dessen ökonomische Lage wir weiterhin als nicht gefestigt ansehen, ist nicht mit größeren Zinsschritten zu rechnen. In die andere Richtung dürfte die EZB jedoch auch nur wenige Möglichkeiten haben, größere externe Schocks, wie z.B. ein Wachstumseinbruch in den USA oder China, geldpolitisch abzufedern. Auch der zunehmende Unilateralismus könnte den Welthandel insgesamt beeinträchtigen. Gleichwohl muss der derzeitige negative Trend nicht zwingend in einer globalen Rezession enden und die Kapitalmärkte haben zum Beginn des Jahres bereits viel von den Verlusten des Vorjahres aufholen können. Für 2019 planen wir unsere bisherige Geschäftspolitik fortzuführen und das Ertragspotential der Gesellschaft, durch den weiteren Aufbau von Verwaltungs- und Beratungsmandaten, weiter zu festigen und das Verwaltungsvolumen weiter zu erhöhen. Auf der Produktseite werden Multi-Asset Lösungen und die sog. Liquid Alternatives weiterhin im Fokus stehen. Wir erwarten für 2019 ein im Vergleich zum Vorjahr weiter leicht steigendes Provisionsergebnis, auch bei etwaigen Rückschlägen in Folge der Marktunsicherheiten. Aufgrund der grundsätzlichen Interdependenzen wesentlicher Teile der operativen Kosten vom erzielten Provisionsergebnis erwarten wir ebenso auch auf Nachsteuerbasis jeweils ein positives Jahresergebnis. Im Maße entstehender Jahresüberschüsse sollte sich die Liquiditätslage entsprechend positiv entwickeln. Der Gewinn für das Geschäftsjahr 2018 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Grundvoraussetzungen für unsere weitere positive Volumens- und Ertragsentwicklung sind eine insgesamt neutrale bis freundliche Entwicklung der Kapitalmärkte und stabile Rahmenbedingungen. Die andauernde Diskussion der regulatorischen Rahmenbedingungen sehen wir als Herausforderung für die gesamte Finanzbranche und unseren Kundenkreis an. F. Erklärung des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG. Wir erklären, dass die Nordea Investment Management AG, Königstein, für alle berichtspflichtigen Rechtsgeschäfte mit verbundenen Unternehmen nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt bekannt waren, zu dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft angemessene Gegenleistungen erhalten hat. Die Gesellschaft hat für Maßnahmen, die auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden Unternehmens oder eines mit ihm verbundenen Unternehmens getätigt oder unterlassen wurden, eine angemessene Gegenleistung erhalten. Eine Benachteiligung der Gesellschaft hat insofern nicht stattgefunden.
Königstein, 4. April 2019 Vorstand Jahresbilanz zum 31. Dezember 2018 derNordea Investment Management AG, Königstein/Ts.AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018der Nordea Investment Management AG, Königstein/Ts.
Registergericht Königstein/Ts. HRB 5645Anhang für das Geschäftsjahr 2018Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft ist ein Finanzdienstleistungsinstitut im Sinne des § 1 Abs. 1a Nr. 1, 1a, 2, 3 und 11 KWG. Der Jahresabschluss wurde nach den allgemeinen handelsrechtlichen Vorschriften unter Beachtung der §§ 264 ff., §§ 340ff. HGB, der besonderen Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) und des Kreditwesengesetzes (KWG) sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Die Gewinnverwendung ergibt sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung wurden entsprechend der Formblätter der RechKredV gegliedert. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Staffelform gewählt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungswahlrechte werden nicht in Anspruch genommen. Die Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt. Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet. Die Abgrenzung von Zinsen gemäß § 11 RechKredV erfolgte zeitanteilig auf den Bilanzstichtag, soweit diese erst nach dem Bilanzstichtag fällig waren. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Soweit Gebührenansprüche noch nicht abgerechnet sind, werden sie in geschätzter Höhe bilanziert. Die Schätzwerte ergeben sich aus den Erfahrungen der Vorjahre. Die entgeltlich erworbenen Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Abschreibungen aktiviert. Die Abschreibungen werden planmäßig linear bei einer Nutzungsdauer von 1 bis 15 Jahren vorgenommen. Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 34 Abs. 3 RechKredV i. V. m. § 268 Abs. 2 HGB für das Geschäftsjahr 2018 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Latente Ertragsteuern werden für sämtliche Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen ermittelt. Die latenten Steuern werden auf Basis der für die Gesellschaft geltenden Steuersätze ermittelt. Von dem Ansatzwahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB zur Bilanzierung eines Aktivüberhangs wird kein Gebrauch gemacht. Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand oder Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, werden als Rechnungsabgrenzungsposten bilanziert. Die Rückstellungen wurden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt und tragen den am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Die Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGB werden nach den für Verbindlichkeiten geltenden Grundsätzen unter Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme ausgewiesen. Die Risikoeinschätzung der Inanspruchnahme erfolgt auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Erläuterungen zur Bilanz Von den Forderungen an Kreditinstitute sind T€ 11.813 (Vj. T€ 29.081) täglich fällig. T€ 0 (Vj. T€ 0) haben eine Laufzeit von bis zu 3 Monaten und T€ 20 (Vj. T€ 20) eine Laufzeit von 3 Monaten bis zu 1 Jahr. Forderungen mit einer Laufzeit von einem Jahr bis fünf Jahren sowie von über fünf Jahren sind nicht vorhanden. Von den Forderungen bestehen T€ 11.690 (Vj. T€ 29.020) gegen verbundene Unternehmen. Die Forderungen an Kunden sind täglich fällig und enthalten Forderungen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 317 (Vj. T€ 103). Das Anlagevermögen besteht insgesamt aus Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen eine Forderung gegenüber dem Bundeszentralamt für Steuern aus Kapitalertragsteuer (TEUR 5.011). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Ausstellerkosten für den Institutional Money Kongress Deutschland 2019 T€ 31 (Vj. T€ 31), zeitlich abgegrenzte Versicherungsbeiträge in Höhe von T€ 3 (Vj. T€ 4) sowie bereits entrichtete Umlagen an die Bundesanstalt für Finanzdienstleisteraufsicht (Bafin) in Höhe von T€ 9 (Vj. T€ 0). Entsprechend des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden die jeweiligen Vermögensgegenstände, die dazu dienen, Altersvorsorgeverpflichtungen und ähnliche langfristige Verpflichtungen kongruent zu decken, mit diesen Verpflichtungen saldiert. Sowohl die Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen als auch die Pensionsrückstellungen haben zum 31. Dezember 2018 einen beizulegenden Zeitwert von TEUR 448. Aufgrund vollständig kongruenter Deckung ergibt sich für die Position ein Wert von T€ O. Insofern erfolgt in der Bilanz kein Ausweis dieser Position. Aufgrund der vollständigen Deckung der Pensionsverpflichtungen bestimmt sich der Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen nach der Höhe der Rückdeckungsversicherungen. Der Zeitwert der angesetzten Rückdeckungsversicherungen ergibt sich aus dem Deckungskapital zuzüglich aller Leistungen aus den Gewinnbeteiligungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind täglich fällig und betreffen Vergütungen für die Auslagerung des Portfoliomanagements. Sie bestehen in voller Höhe gegenüber verbundene Unternehmen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind täglich fällig. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 17). Die Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 750 betreffen mit T€ 557 die Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer für den Veranlagungszeitraum 2018 und mit TEUR 193 die Veranlagungszeiträume 2013-2018. Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen für Bonuszahlungen T€ 1.147 (i. Vj. T€ 1.627), für Jahresabschlusskosten T€ 15 (i. Vj. T€ 15), Prüfungskosten T€ 63 (i. Vj. T€ 49), für eine Abfindung T€ 14 (i. Vj. T€ 0) sowie für ausstehende Urlaubstage T€ 22 (i. Vj. T€ 20) gebildet. Das im Handelsregister eingetragene Grundkapital beträgt € 8.000.000, ist in 8.000 Stückaktien eingeteilt und ist voll eingezahlt. Die Gesellschaft wurde am 21. November 2001 in das Handelsregister eingetragen. Es besteht kein weiteres genehmigtes Kapital nach § 160 Abs. 1 Nr. 4 AktG. Zum Bilanzstichtag bestehen temporäre Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen bei dem aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung, die zu einem latenten Steueranspruch von T€ 100 (Vj. T€ 103) führen. Des Weiteren bestehen temporäre Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen bei den sonstigen Rückstellungen die zu einer latenten Steuerschuld von T€ 2 (Vj. T€ 6) führen. Insgesamt ergibt sich ein Überhang latenter Steueransprüche von T€ 98 (Vj. T€ 97). Dabei wurde ein Steuersatz von 29,1 % angewandt, der sich aus dem kombinierten Ertragssteuersatz aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer zusammensetzt. Vom Wahlrecht zur Bilanzierung des Aktivüberhangs wurde kein Gebrauch gemacht. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Provisionserträge gliedern sich regional wie folgt auf:
Bei den Provisionserträgen handelt es sich um Vergütungen für Dienstleistungen im Rahmen der Verwaltung und Vermittlung von Sondervermögen, die gegenüber Dritten erbracht werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge setzten sich wie folgt zusammen:
Die periodenfremden Erträge betreffen die Korrektur einer Provisionsabrechnung für das Jahr 2016. Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Auflösung von Bonusrückstellungen sowie einer Abfindungsverpflichtung (T€ 149). Nachstehende Aufwendungen und Erträge wurden verrechnet:
Die Zinserträge enthalten Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 7 (i. Vj. T€ 20). Die Honorare gemäß § 285 Nr. 17 HGB an den bestellten Abschlussprüfer betragen brutto T€ 46 (netto T€ 39) und wurden nur für Abschlussprüfungsleistungen aufgewendet. Der Steueraufwand in Höhe von T€ 3.381 betrifft Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer für folgende Geschäftsjahre.
Im Vorjahr betrug der Steueraufwand T€ 2.938 und betraf Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer für die Geschäftsjahre 2016 und 2017. Für 2016 war ein Ertrag in Höhe von T€ 1 enthalten. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus abgeschlossenen Leasingverträgen, die der Liquiditätsschonung dienen. Es wurden insbesondere Leasingverträge für Kraftfahrzeuge und Geschäftsausstattung mit einer Restlaufzeit von 8 bis 27 Monaten geschlossen. Der künftige Aufwand daraus beträgt T€ 68. Daneben beträgt der künftige Mietaufwand für angemietete Büroräume T€ 78 für die verbleibende Mietzeit von 12 Monaten. Gewinnverwendungsvorschlag Der Vorstand beabsichtigt, nach Zustimmung durch die Hauptversammlung, den Jahresüberschuss wie folgt zu verwenden:
Organe der Gesellschaft: Vorstand:
Aufsichtsrat:
Im Berichtsjahr fanden 6 Aufsichtsratssitzungen statt. Von der Befreiung zur Angabe der Vorstandsbezüge nach § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Die genannten Vorstände als gesetzliche Vertreter der Gesellschaft oder andere Mitarbeiter nehmen in keinen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremien Mandate wahr. Der Aufsichtsrat erhält keine gesonderte Vergütung. Im Berichtsjahr wurden keine Organkredite gewährt. Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 10 Arbeitnehmer (7 männliche, 3 weibliche, inkl. 2 männliche Vorstände und inkl. 2 Aushilfen) für das Unternehmen tätig. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. Bekanntmachung gemäß § 20 Abs. 1 und 4 i.V.m. § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG Die Nordea Investment Management AB, Stockholm hat uns mitgeteilt, dass ihr unmittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien (Mitteilung gem. § 20 Abs. 1 AktG) sowie unmittelbar eine Mehrheitsbeteiligung (Mehrheit der Anteile und Mehrheit der Stimmrechte) (Mitteilung gemäß § 20 Abs. 4 AktG) an der NIM AG gehört. Demnach ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Konzernunternehmen aufstellt, die Nordea Investment Management AB, Stockholm/Schweden. Dieser ist bei dem Mutterunternehmen in Schweden oder dem dortigen Handelsregister erhältlich. Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis der Konzernunternehmen aufstellt, ist die Nordea Bank Abp, Helsinki/Finnland. Deren Konzernabschluss ist bei der Gesellschaft selbst oder im Handelsregister in Helsinki erhältlich.
Königstein, den 4. April 2019 Jan Albers Dan Sauer Entwicklung des Anlagevermögens 2018
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Nordea Investment Management AG, Königstein im Taunus Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Nordea Investment Management AG, Königstein im Taunus, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nordea Investment Management AG, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 4. April 2019 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Eva Handrick, Wirtschaftsprüfer ppa. Benjamin Kunz, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsratsder Nordea Investment Management AG (NIM AG), KönigsteinDie NIM AG hat im Jahr 2018 keine Besonderheiten ausgewiesen. Die Geschäftsentwicklung verlief aufgrund des Neugeschäftsverlaufs 2018 erneut positiv und weitgehend im Rahmen der Planung der Gesellschaft. Der Aufsichtsrat hat im Rahmen seiner gesetzlichen und satzungsgemäßen Aufgaben die Maßnahmen des Vorstandes im Berichtsjahr überwacht und eng begleitet. Er ist im Rahmen von sechs Aufsichtsratssitzungen über den Verlauf der Geschäfte und zu Fragen der strategischen und operativen Weiterentwicklung des Unternehmens unterrichtet worden. Zwischen den Sitzungsterminen wurde er regelmäßig über Geschäftsvorfälle informiert, die von besonderer Bedeutung für die NIM AG waren. Der Vorstand hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 und den Lagebericht aufgestellt. In der Hauptversammlung am 9. Mai 2018 wurde die PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, zum Abschlussprüfer bestellt. Der Jahresabschluss inklusive des Lageberichtes wurde unter Einbeziehung der Buchführung durch den Abschlussprüfer geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Ferner prüfte der Abschlussprüfer das Risiko Management System. Diese Prüfung ergab, dass das System seine Aufgaben erfüllt. Auch die jährliche Prüfung durch die Interne Revision ergab keine wesentlichen Anmerkungen. Der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers und die Jahresabschlussunterlagen inklusive des Lageberichts sind allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vor der Sitzung zur Verfügung gestellt worden. Der Abschlussprüfer hat den Aufsichtsrat vor der Sitzung über das Prüfungsergebnis informiert. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss 2018 und den Lagebericht geprüft und keine Einwände erhoben. Dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes durch den Abschlussprüfer hat der Aufsichtsrat zugestimmt und den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 in seiner Sitzung vom 27. Mai 2019 gebilligt. Dem Vorschlag des Vorstandes, den Jahresüberschuss nach Zuführung in die gesetzliche Rücklage wie folgt zu verwenden
schließt sich der Aufsichtsrat an. Die Verwendung des Bilanzgewinns 2018 entspricht dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes und wurde gemäß § 174 AktG in der Hauptversammlung am 27. Mai 2019 beschlossen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 in der vom Vorstand aufgestellten und vom Wirtschaftsprüfer testierten Fassung wurde festgestellt. Dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft dankt der Aufsichtsrat für die im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgreich geleistete Arbeit.
Königstein, den 27. Mai 2019 Marek Rydén, Chairman Ulrik Modigh, Deputy Chairman Jessica Malmfors Bekanntmachung der GewinnverwendungDie ordentliche Hauptversammlung der Nordea Investment Management AG vom 27. Mai 2019 hat beschlossen, den im festgestellten Jahresabschluss der Nordea Investment Management AG zum 31. Dezember 2018 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 10.368.030,32 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Königstein, im Mai 2019 Der Vorstand Vergütungsbericht der Nordea Investment Management AG (NIM AG) gem. § 16 Institutsvergütungsverordnung (InstitutsVergV) für das Jahr 2018 Aufgrund der durchgeführten Risikoanalyse im Sinne der InstitutsVergV stuft die Geschäftsleitung die NIM AG als kein bedeutendes Institut ein. Der Aufsichtsrat ist für die implementierten Vergütungssysteme der Mitarbeiter verantwortlich und hat die Angemessenheit der Vergütungssysteme bei der NIM AG überprüft. Auch ist der Aufsichtsrat für die Ausgestaltung der Vergütungssysteme der Vorstände verantwortlich. Des Weiteren wird der Informationsanspruch des Aufsichtsorgans dahingehend gewährleistet, dass der Aufsichtsrat in regelmäßigen Aufsichtsratssitzungen (mindestens halbjährlich) informiert wird. Die Vergütung aller Mitarbeiter (außer Compliance) kann fixe und variable Vergütungsbestandteile beinhalten. Compliance erhält aufgrund der Position ein angemessenes Fixgehalt. Die fixe Vergütung als leistungsunabhängige Grundvergütung wird allen Mitarbeitern monatlich als Gehalt ausgezahlt und beinhaltet das Grundgehalt, ggf. eine Zulage und/oder Dienstwagen. Daneben kann allen Mitarbeitern außer dem Vorstand ein einmaliger Konzernbonus, welcher auf festgelegten Konzernkennzahlen basiert gezahlt werden. Kriterien für die Angemessenheit der leistungsunabhängigen Grundvergütung sind die Qualifikation des Mitarbeiters, die Berufserfahrung und der Aufgabenbereich. Die variablen Zahlungskomponenten werden durch eine qualitative Bewertung für alle Mitarbeiter (außer Compliance) und teilweise quantitative Bewertung nur für die Mitarbeiter im Vertriebsbereich jährlich erstellt. Es besteht für alle Mitarbeiter eine Balanced Scorecard mit einem Verdienstziel im Rahmen der Zielvereinbarung (je nach Geschäftsbereich bis max. 200% des Grundgehalts). Kriterien für die Angemessenheit der variablen Vergütung sind z.B. neben der Arbeitsqualität der Mitarbeiter auch die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft. Zusätzlich wird allen Angestellten die Möglichkeit geboten in ein sog. Deferred Compensation Modell einzuzahlen, das entweder eine produktorientierte oder fondsgebundene Lebensversicherung beinhaltet. Beiden Modellen liegt ein rückgedecktes Versicherungskonzept zugrunde. Insgesamt 5 Begünstigte der NIM AG erhielten für das Jahr 2018 eine variable Vergütung und insgesamt 6 Mitarbeiter erhielten einen Konzernbonus, ggf. pro rata temporis. Vertrieb und Vertriebsunterstützung: Der Gesamtbetrag der Vergütungen im Vertrieb und der Vertriebsunterstützung für das Jahr 2018 beträgt 1.146.717,49 Euro, der sich unterteilt in 68% fixe und 32% variable Vergütung. Der Vorstand wird zusammen mit dem Geschäftsbereich Vertrieb und Vertriebsunterstützung dargestellt. Administration und Compliance: Der Gesamtbetrag der Vergütungen in der Administration und Compliance für das Jahr 2018 beträgt 210.880,56 Euro, der sich unterteilt in 99% fixe und 1% variable Vergütung. Vorstand: Die Vergütung des Vorstands ist in den Angaben zur Vergütung zum Vertrieb und der Vertriebsunterstützung enthalten und abschließend in den Vorstandsverträgen geregelt. Sie setzt sich aus einem Grundgehalt sowie einer variablen Tantieme zusammen. Die Auszahlung der variablen Zahlungskomponente an die Vorstände wird entsprechend den konzernweiten ergebnisrelevanten Vorgaben auf sechs Jahre verteilt (2018 40%; 2019 12%; 2020 12%; 2021 12%; 2022 12%; 2023 12%; 2024 12%). |
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