TraQ GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Volker Heinrich Nelle seit 25.1.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
START Zeitarbeit NRW GmbH | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TraQ GmbHMeschedeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Anhang für das Geschäftsjahr 2014I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der TraQ GmbH zum 31. Dezember 2014 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für Kapitalgesellschaften unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 3 und Abs. 4 einzustufen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung anzubringende Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitgehend im Anhang aufgeführt. II. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden a) Allgemeines Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Im Berichtsjahr 2014 wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stetig zu den Vorjahren angewendet. b) Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die planmäßige Abschreibung erfolgt über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände von regelmäßig drei Jahren. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der einzelnen Sachanlagen bewertet. Geringwertige Gegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 werden seit dem 1. Januar 2010 im Anschaffungsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % vom Netto-Forderungsbestand ausreichend Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Vorsteuererstattungsansprüche sowie Forderungen gegen die Bundesagentur für Arbeit bezüglich der Auszahlung des Kurzarbeitergeldes. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen bzw. Ausgaben ausgewiesen, soweit sie Ertrag oder Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Eigenkapital Das Stammkapital in Höhe von TEUR 500 ist voll erbracht. Die zum 31. Dezember 2014 ausgewiesenen Gewinnrücklagen in Höhe von TEUR 500 sind gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres unverändert. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Die Rückstellungen werden mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen mit TEUR 196 Rückstellungen für ausstehende Urlaubsansprüche sowie mit TEUR 194 Rückstellungen für geleistete Mehrarbeit (Zeitkontenguthaben). Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. c) Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen mit TEUR 1.561 (i.V. TEUR 742) Erstattungen von Kurzarbeitergeld durch die Bundesagentur für Arbeit. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen verrechnete Sachbezüge aus privater Pkw-Nutzung sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere Aufwendungen für Versicherungen, Leasingfahrzeugkosten, Verwaltungskosten, Werbekosten, Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen sowie Mietaufwendungen und sonstige Raumkosten. Steuerbelastung Bedingt durch den resultierenden Jahresfehlbetrag fallen für das Geschäftsjahr 2014 keine Steuern vom Einkommen und vom Ertrag an. Die ausgewiesenen sonstigen Steuern betreffen Kraftfahrzeugsteuern. III. Sonstige Angaben Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2014 waren bei der TraQ GmbH im Jahresdurchschnitt 396 (i.V. 413) Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführung Die Gesellschaft wurde während des gesamten Geschäftsjahres 2014 von Herrn Volker Nelle, Diplom Ingenieur, geleitet. Die Geschäftsführertätigkeit entspricht dem nach § 285 Nr. 10 HGB ausgeübten Beruf. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse bestehen zum 31. Dezember 2014 nicht. Finanzielle Verpflichtungen bestehen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen, die sich zum 31. Dezember 2014 wie folgt aufgliedern:
IV. Ergebnisverwendung Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Bilanzverlust in Höhe von TEUR 304 (bestehend aus Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 196 sowie Verlustvortrag in Höhe von TEUR 108) auf neue Rechnung vorzutragen.
Meschede, 24. April 2015 Volker Nelle, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014I. Grundlagen des Unternehmens Das Geschäftsmodell der TraQ GmbH (nachfolgend auch kurz "TraQ") ist die Integration von Nichtbeschäftigten und Arbeitsuchenden in den Arbeitsmarkt. Im Vordergrund steht hierbei die Organisation und Durchführung von Arbeitnehmerüberlassungen, Transfermaßnahmen sowie Qualifizierungsmaßnahmen. Weiterhin akquiriert die Gesellschaft Arbeitsplätze und unterstützt Arbeit gebende Unternehmen bei zielgerichteten Stellenbesetzungen. Zur Realisierung des Geschäftszweckes arbeitet die TraQ mit öffentlichen und privaten Akteuren am Arbeitsmarkt zusammen. Hauptgeschäftsfelder der TraQ sind das Zeitarbeitsgeschäft sowie der Beschäftigtentransfer. Seit dem 1. Juli 2013 ist die TraQ eine 100 %ige Tochtergesellschaft der START Zeitarbeit NRW GmbH (nachfolgend auch kurz "START"). Die TraQ betreibt neben dem Hauptsitz in Meschede Niederlassungen in Arnsberg und Hamm. II. Wirtschaftsbericht 1. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufes und des Geschäftsergebnisses Branchenentwicklung Die Entwicklung der Zeitarbeitsbranche stagnierte nach einem bereits schwachen Jahr 2013 erneut, was sowohl den tariflichen Veränderungen und den damit einhergehend höheren Kosten für die Kundenbetriebe geschuldet war als auch den Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes. In der Branche des Beschäftigtentransfers ist im Jahr 2014 insgesamt ein Rückgang zu verzeichnen gewesen. Die Nutzung der Förderinstrumente nach § 110 und § 111 des Sozialgesetzbuches III (Transfermaßnahmen und Transferkurzarbeitergeld) wurde 2014 spürbar weniger nachgefragt, was im Zusammenhang mit der positiven Entwicklung des Arbeitsmarktes steht. Bei der Gestaltung von Sozialplänen wurde vermehrt auf klassische Abfindungslösungen gesetzt, da die Aussichten für die eigenständige Arbeitsplatzsuche der von Arbeitslosigkeit bedrohten Arbeitnehmer 1 als positiv bewertet wurden. Entwicklung der Gesellschaft im Vergleich zur Branche und zum Wettbewerb Im Geschäftsbereich Zeitarbeit wurde zur Mitte des Jahres der Haustarifvertrag für Zeitarbeitnehmer der Muttergesellschaft START übernommen. Hierdurch stiegen die Personalkosten und demzufolge die Verrechnungssätze für die Kundenunternehmen. Die Mehrkosten konnten nicht an alle Bestandskunden weitergegeben werden, was einen Umsatzrückgang zur Folge hatte. Es gelang jedoch, die strategisch wichtigsten Kunden zu halten, wenn auch mit einem geringeren Umsatzvolumen. Der Geschäftsbereich Beschäftigtentransfer war durch die Beteiligung an einem bundesweit ausgerichteten Transferprojekt für eine Baumarktkette im ersten Geschäftshalbjahr gut ausgelastet. Rückläufig war das letzte Quartal, in dem lediglich kleinere Transfergesellschaften akquiriert werden konnten. Trotz des degressiven Auftragsverlaufes konnte der Bereich Beschäftigtentransfer die Ertragslage positiv beeinflussen. Aufgrund des stark negativen Ergebnisses im Bereich Zeitarbeit und hoher Kosten für strukturelle und technische Anpassungen an die Gegebenheiten der Muttergesellschaft, wurde im Geschäftsjahr 2014 erneut ein negatives Ergebnis in Höhe von 196 TEUR erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Jahresfehlbetrag jedoch um 43 TEUR. Bedingt durch höhere Erstattungsbeträge des Kurzarbeitergeldes von der Bundesagentur für Arbeit, konnten die Umsatzerlöse um rund 9 Prozent auf 11.851 TEUR gesteigert werden. Demgegenüber stiegen die Personalaufwendungen um 712 TEUR und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 314 TEUR. Die TraQ konnte im Jahr 2014 ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit fristgerecht erfüllen. Die Unternehmensfinanzierung erfolgte einerseits aus Eigenmitteln, andererseits durch die Alleingesellschafterin START, welche im Rahmen des Kaufvertrages über die Geschäftsanteile der TraQ durch Abgabe einer harten Patronatserklärung die Finanzierung für einen Zeitraum von zwei Jahren sichergestellt hat. 2. Lage des Unternehmens Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. Das negative Ergebnis gefährdet nicht die Fortführung der Unternehmenstätigkeit, da der Geschäftsbetrieb durch eine harte Patronatserklärung der Muttergesellschaft gewährleistet wird. Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Bestand der zum 31. Dezember 2014 vorhandenen liquiden Mittel in Höhe von 479 TEUR macht rund ein Drittel des Gesamtvermögens aus. Dagegen ist mit nur rund 10 Prozent (Vorjahr: rund 6 Prozent) der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen vergleichsweise gering. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind durch kurzfristige Vermögenswerte fristenkongruent finanziert. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten hält die TraQ aufgrund ihrer Erfahrungen im Finanzierungsbereich für stabil. Aufgrund des im Berichtsjahr erzielten negativen Ergebnisses von 196 TEUR hat sich das Eigenkapital von 892 TEUR zum Bilanzstichtag des Vorjahres auf 696 TEUR zum 31. Dezember 2014 reduziert. Unter Berücksichtigung des Verlustvortrages von 108 TEUR resultiert zum 31. Dezember 2014 ein Bilanzverlust von 304 TEUR. Trotz des reduzierten Eigenkapitals konnte aufgrund der überproportional gesunkenen Bilanzsumme die Eigenkapitalquote von 33,1 Prozent auf 41,6 Prozent verbessert werden. Die wirtschaftliche Lage der TraQ kann mit Ausnahme der negativen Ergebnissituation insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden. 3. Investitionstätigkeit Im Geschäftsjahr 2014 wurden Investitionen in das Anlagevermögen von insgesamt 49 TEUR getätigt. Der wesentliche Anteil dieser Investitionen entfällt auf die Anschaffung eines ergänzenden Softwaremoduls für den Bereich des Transfergeschäftes. III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. IV. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht 1. Chancenbericht Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu fördern, wird das vorhandene Netzwerk der TraQ und der Muttergesellschaft systematisch genutzt und weiter ausgebaut, wodurch die Kundenakquise und Bewerbergewinnung gestärkt werden. Durch die Ausweitung des Geschäftsgebietes für den Beschäftigtentransfer auf NRW, die Neuausrichtung der Kundenstruktur sowie durch Synergien aus dem Zusammenschluss mit START wird für das folgende Geschäftsjahr, und somit bis zur beabsichtigten Verschmelzung der TraQ mit ihrer Muttergesellschaft zum Ende des Jahres 2015, mit einem positiven Jahresergebnis gerechnet. 2. Risikobericht Allgemeiner Risikobericht Mit dem Gesellschafterwechsel wird seit 1. Juli 2014 der Haustarif von START für die Zeitarbeitnehmer der TraQ verwendet. Hiermit verbunden sind höhere Vergütungen für die Zeitarbeitnehmer, woraus wiederum höhere Personalkosten für die TraQ resultieren. Für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der TraQ wird entscheidend sein, ob diese Mehrkosten an die Kundenbetriebe weitergegeben und inwieweit die arbeitsmarktpolitischen Instrumente sowie die Kontakte zu den Akteuren des Arbeitsmarktes umsatzfördernd genutzt werden können. Aber auch politische Entwicklungen können die wirtschaftliche Situation der TraQ beeinflussen, beispielsweise wenn die Zeitarbeit weiter reguliert oder die Fördermöglichkeiten für den Beschäftigtentransfer eingeschränkt werden. Mit der räumlichen Ausweitung des Beschäftigtentransfers auf ganz NRW bei gleichzeitiger Einbindung der personellen und vertrieblichen Gegebenheiten der Muttergesellschaft wird eine deutliche Stärkung dieses Geschäftsbereiches ermöglicht und auch bereits genutzt, sodass mögliche Defizite durch die Zeitarbeit zukünftig ausgeglichen werden könnten. Spezieller Risikobericht Kundenstamm Das Kundenpotenzial für den Beschäftigtentransfer konnte bereits durch die Gebietsausweitung ausgebaut werden, jedoch wurde bisher damit nur ein recht kleiner Teil der vorhandenen Möglichkeiten genutzt. Durch die Einbindung der zukünftig 28 Niederlassungen von TraQ und START kann für den Beschäftigtentransfer nachhaltig ein umfassendes Unternehmensnetzwerk zu den Interessengruppen der beiden Unternehmen aufgebaut werden, welches die Auftragsakquise unterstützt und eine ortsnahe und qualifizierte Beratung von Unternehmen und Arbeitsuchenden ermöglicht. Auch für den Bereich Zeitarbeit ist die Ausweitung des Kundenstammes möglich. Hier werden die arbeitsmarktpolitischen Aktivitäten, insbesondere die Partnerschaftliche Ausbildung, eine Neukundengewinnung begünstigen. Vorfinanzierung der Kunden Ein Großkunde hat ein Zahlungsziel von 60 Tagen, wodurch die Personalkosten für die dort eingesetzten Mitarbeiter über diese Zeitspanne vorfinanziert werden müssen. Mit allen übrigen Kunden wurden Zahlungsziele zwischen zehn und 30 Tagen vereinbart. Im Beschäftigtentransfer ist die Vorfinanzierung der Mitarbeiterlöhne zu vernachlässigen, da grundsätzlich Abschlagszahlungen mit den Kunden vereinbart werden. Bei eventuellen Liquiditätsengpässen kann die Gesellschafterin START zur Zwischenfinanzierung genutzt werden. Mitarbeiterfluktuation Nach derzeitigem Stand ist mit keinem Verlust von Wissens- und Erfahrungsträgern zu rechnen. 3. Prognosebericht Insgesamt beurteilen wir die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Durch die Ausweitung des Geschäftsgebietes für den Beschäftigtentransfer auf NRW, die Neuausrichtung der Kundenstruktur sowie durch die aus dem Zusammenschluss mit START resultierenden Synergien wird für die folgenden Geschäftsjahre mit positiven Jahresergebnissen gerechnet. Das Risiko einer Überschuldung bzw. Zahlungsunfähigkeit wird von der Geschäftsleitung auch ohne Aufnahme von zusätzlichem Eigen- bzw. Fremdkapital ausgeschlossen.
Meschede, 24. April 2015 TraQ GmbH Volker Nelle, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der TraQ GmbH, Meschede, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der TraQ GmbH, Meschede, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014 den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Viersen, den 24. April 2015 Warth & Klein Grant Thornton AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Thomas R. Jorde, Wirtschaftsprüfer Tim Bonnecke, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2014AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2014
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014
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