Torus Swiss GmbH schweizerischen Rechts
Selbe AdresseGroßhandel mit Tabakwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Denis Vladimirovitsj Korabljov seit 20.4.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SCHLOSS BURGER GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1. Gegenstand der Gesellschaft Die SCHLOSS BURGER GmbH, Hamburg, wurde am 8. April 1987 gegründet. Gegenstand des Unternehmens sind Handelsgeschäfte aller Art, und zwar vornehmlich auf dem Gebiet der Gastronomie, wie z. B. die Einrichtung und der Betrieb von Restaurants in eigenen oder angemieteten Räumlichkeiten, sowie bei den meisten Restaurants einen Lieferservice für Kunden. Die Gesellschaft betreibt operativ Ende 2022 110 Burger King Restaurants. Im Vorjahr war der Bestand bei 107 Restaurants. Wesentliche Angaben der Gesellschaft sind im Anhang dargestellt. 2. Geschäftsmodell Die Marke Burger King gehört auch in Deutschland mit zu den führenden Unternehmen in der Systemgastronomie. SCHLOSS BURGER GmbH hat in den letzten Jahren die Ertragskraft der bestehenden Restaurants verbessert. Dies erfolgte im Wesentlichen durch den Ausbau der Standortvorteile mit Auto Drive und einen ständigen Ausbau des Lieferservices. 3. Entwicklung der Gesellschaft a. Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse der Gesellschaft betragen im Geschäftsjahr 182.072 TEUR gegenüber 170.625 TEUR im Kalenderjahr 2021 und sind damit um 6,7 % gestiegen. Dies erfolgte im Wesentlichen durch die volle Nutzung des Restaurantbetriebs sowie die Weiterentwicklung Lieferservice und dem Auto Drive-In. Zum Ende des Geschäftsjahr 2022 waren 110 Burger King Restaurants geöffnet. b. Investitionen und Finanzierung Unter Berücksichtigung des vom Deutschen Rechnungslegungs Standard Committee e.V. (DRSC) herausgegebenen Rechnungslegungsstandards "DRS 21 Kapitalflussrechnung" wurde zur Darstellung der Liquiditätssituation und der finanziellen Entwicklung eine Kapitalflussrechnung erstellt. Sie zeigt, wie sich der Finanzmittelfonds (Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten sowie kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) im Berichtszeitraum durch Mittelzu- und -abflüsse verändert haben. Dabei wurde zwischen Zahlungsströmen aus Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Für die Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen entsprechend dargestellt. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 8.329 TEUR hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.423 vermindert. Die Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen mit 6.394 TEUR (Vj. 4.104 TEUR), in das immaterielle Anlagevermögen in Höhe von 186 TEUR (Vj. 279 TEUR), sowie den Einzahlungen aus Abgängen des Sachanlagevermögens in Höhe von 1.033 TEUR (Vj. 9 TEUR) beträgt der Cashflow aus der Investitionstätigkeit gesamt -5.497 TEUR (Vj. -4.374 TEUR). Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit von -4.308 TEUR (Vj. -7.843 TEUR) resultiert im Wesentlichen aus der Rückzahlung von Krediten in Höhe von 3.845 TEUR. Im Geschäftsjahr wurden zudem Firmenfahrzeuge im Wert von 1.333 TEUR angeschafft, die aufgrund von Finanzierungsleasing in den genannten Cash-Flow-Beträgen aus der Investitionstätigkeit und aus der Finanzierungstätigkeit nicht enthalten sind. c. Entwicklung des Beschaffungsmarktes Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Logistik im Geschäftsjahr 2022 sowie die Optimierung der Abläufe der Warenlieferung in die Restaurants stellten wie schon im Vorjahr einen der Hauptgründe für einen reibungslosen Warenbezug dar. Im Wesentlichen organisiert federführend in einer Systemgastronomie der Franchise-Geber den Bereich der Warenlogistik und den Bereich Marketing. d. Marketing und Produktentwicklung Ebenfalls in der Systemgastronomie können Franchisenehmer den Franchisegeber beraten. Jedoch ist Marketing ein wesentlicher Bereich und Aufgabe seitens des Franchisegebers und damit der Markenvertretung. Es besteht ein gemeinsames Marketingbudget und ein einheitlicher Markenauftritt für den Konsumenten. Davon profitieren sämtliche Burger King Restaurants in Deutschland und damit auch die berichtende Gesellschaft. e. Personal- und Sozialbereich Die Zahl der Mitarbeiter (ohne Auszubildende) liegt im Durchschnitt des Geschäftsjahres bei 3.315 (Vj. 3.115). Davon waren 615 Voll- und 2.700 Teilzeitbeschäftigte. Die Gesellschaft ist Mitglied beim Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) und somit zugehörig zum Tarif für die Systemgastronomie. 2. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Gemäß den Branchendaten 2022 BdS in Zusammenarbeit mit der npd Group bleiben die Umsätze der Systemgastronomie mit 48% der Gesamtausgaben der bedeutendste Absatzkanal, gefolgt vom Lebensmitteleinzellhandel (und deren gastronomischen Umsätzen) mit 13%. Bedingt durch die geänderte Gesamtlage, die Covid-19 in den Hintergrund drängte, konnten im Jahresvergleich in der Systemgastronomie Arbeitsplatzkantinen (+62%) und Hotelrestaurants (+48%) am stärksten beim Umsatz wachsen. Aber auch die Schnellgastronomie (QSR) konnte mit einem Umsatzplus von 22% aufwarten. Innerhalb der Schnellgastronomie waren es neben den Bäckereien (+30%) auch Sandwich und Coffee Bars (mit jeweils +23%), die sich über ein Umsatzplus freuen konnten. Das Liefergeschäft in der Systemgastronomie lag im letzten Jahr bei 6% aller Besuche. 32% aller Besuche fanden wieder vor Ort statt und 10% der Besucherinnen und Besucher suchten den Drive-thru-Schalter auf. Die überwiegende Mehrheit allerdings entschied sich für Take-away (56%). In Folge der Corona-Pandemie kam es im Jahr 2020 zu einem deutlichen Einbruch der Umsatzerlöse im Gastgewerbe in Deutschland. Auch im Jahr 2021 blieben die gastgewerblichen Umsätze auf einem niedrigen Niveau. Im Jahr 2022 verzeichnete das Gastgewerbe erstmals seit Ausbruch der Pandemie eine deutliche Erholung der Umsatzerlöse. Real stiegen die Umsätze um mehr als 45 Prozent und nominal um rund 56 Prozent. Trotz dieses starken Anstiegs konnte sich das Gastgewerbe nach wie vor nicht vollständig von den Auswirkungen der Pandemie erholen. Im Vergleich zum Jahr 2019 waren die realen Umsätze noch um 12,5 Prozent niedriger.
Quelle: Statistisches Bundesamt (inkl. Rückkorektur und Revision) 2. Geschäftsverlauf und Lage a. Ertragslage Das Jahresergebnis in Höhe von 272 TEUR für den Berichtszeitraum hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 2.948 TEUR vermindert. Der Vorjahresumsatz in Höhe von 170.625 TEUR konnte in der Berichtsperiode auf 182.072 TEUR und damit um 6,7 % gesteigert werden. Die Steigerung des Umsatzes resultiert im Wesentlichen aus der allgemeinen inflationären Preisentwicklung und der Verfügbarkeit Restaurant Mitarbeitern da diese in der Pandemie nicht übermäßig freigesetzt worden sind. Zudem wurden in 2022 in vielen Restaurants Umbauten vorgenommen um den Kundenansprüchen zu entsprechen. Der Rohertrag ist um 3.608 TEUR gestiegen. Die Rohertragsmarge reduzierte sich in der Berichtsperiode von 73,7 % auf 71,0 %. Die Erträge aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von 63 TEUR haben sich im Vergleich zur Vorperiode um 231 TEUR vermindert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 1.582 TEUR gestiegen. Im Wesentlichen bestehen diese Aufwendungen aus Mieten und Mietnebenkosten, Betriebskosten, Franchisegebühren und Marketingbeiträge (%-Beiträge gemäß Umsatzerlöse), Kosten für Instandhaltung und Versicherungen. Die Kosten für Miete / Leasing von Einrichtungen und Geräten sind um 411 TEUR gestiegen. Die Mieten und Pachten von Immobilien sind dagegen um 465 TEUR im Berichtszeitraum gesunken. Die Mietnebenkosten haben sich um 171 TEUR und die Aufwendungen für Wartung und Instandhaltungen um TEUR 690 erhöht. Daneben waren umsatzbezogene Kostensteigerungen bei den Franchise- und Marketinggebühren (+576 TEUR) sowie bei den Kosten für Werbung (+381 TEUR) zu verzeichnen. Die Rechts- und Beratungskosten erhöhten sich um 508 TEUR. Die Personalaufwendungen erhöhten sich von 57.384 TEUR auf 63.700 TEUR. Im Verhältnis zum Umsatz beträgt die Personalaufwandsquote in der Berichtsperiode 35,0 % gegenüber 33,6 % in der Vorperiode. Anfang 2022 wurden die Personalaufwendungen durch eine Tarifvereinbarung (BdS) erhöht. Die Anzahl der Restaurantmitarbeiter ist in dem Berichtsjahr auf durchschnittlich 3.315 (Vj. 3.115) gestiegen. Auch im Jahr 2022 war es eine Herausforderung geeignete Restaurantmitarbeiter zu finden. b. Finanzlage Der positive Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 8.329 TEUR (Vj. 12.752 TEUR). Nach Berücksichtigung der Ein- und Auszahlungen in das Anlagevermögen in Höhe von -5.497 TEUR und einem negativen Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von -4.308 TEUR hat sich der Finanzmittelfonds um 1.476 TEUR gegenüber der Vorperiode reduziert. Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode beträgt 3.173 TEUR nach 4.649 TEUR zum 31. Dezember 2021. Bei dem Cash-Flow aus Finanzierungtätigkeiten sind im Wesentlichen Rückzahlungen von Finanzkrediten in Höhe von 3.845 TEUR enthalten. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen werden im Anhang dargestellt. c. Vermögenslage Die Rückstellungen erhöhten sich insgesamt um 3.254 TEUR. Davon betreffen TEUR 960 die Steuerrückstellungen, TEUR 808 die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen und 1.486 TEUR die sonstigen Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten minderten sich insgesamt um 2.047 TEUR. Im Wesentlichen resultiert dies aus Darlehensrückzahlungen in Höhe von TEUR 3.845 und um 1.219 TEUR verminderter Kaufpreisverbindlichkeit. Unter Berücksichtigung der Zugänge abzüglich der Abgänge zu Buchwerten zum Anlagevermögen in Höhe von +6.903 TEUR erhöhte sich das Anlagevermögen nach Abschreibungen im Geschäftsjahr um 1.818 TEUR auf 24.746 TEUR (Vj. 22.928 TEUR). Die Zugänge bei den Betriebs- und Geschäftsausstattung von 4.042 TEUR beinhalten etwa 1,5 Mio. EUR für Firmenfahrzeuge. Das Eigenkapital weist zum Jahresabschluss durch den ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von 272 TEUR nunmehr ein Eigenkapital von 7.228 TEUR (Vj. 6.956 TEUR) aus. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Umsatzentwicklung und • Betriebsergebnis Der Umsatz ist um 11.447 TEUR gegenüber der Vorperiode gestiegen. Durch weitere Forcierung des Verkaufs über Auto-Drive und Lieferservice sowie durch eine allgemeine Erhöhung der Absatzpreise konnte diese Erhöhung erreicht werden. Der Rohertrag, der sich als Saldo von Umsatzerlösen und Materialaufwand ergibt, ist um 3.608 TEUR gestiegen, das Betriebsergebnis (Jahresüberschuss zuzüglich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie Zinsaufwand/-ertrag) ist dagegen um 4.876 TEUR gegenüber der Vorperiode gesunken. Hier sind die gestiegenen Material- und Personalkosten wesentliche Faktoren. Zudem werden weitere Leistungsindikatoren des Unternehmens bewertet: Die Entwicklung des Unternehmens in den letzten zwei Jahren lässt die nachfolgende Aufstellung erkennen:
4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als zufriedenstellend ein. Die Umsatzentwicklung ist erfreulich. Die geplanten Umsatzerlöse von 185 MEUR konnten mit 182 MEUR annähernd erreicht werden. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit 60,5 % durch das Umlaufvermögen gedeckt. Das Eigenkapital konnte um 272 TEUR erhöht werden, die Eigenkapitalquote reduzierte sich um 0,1 % auf 19,3 %. 3. Prognosebericht Die Umsatzplanung für die nächsten zwei Jahre werden mit 180 MEUR und 193 MEUR bei leicht geringerer Restaurantanzahl prognostiziert. Damit ist auch ein positives Ergebnis vor Steuern mit 2.7 MEUR für 2023 geplant. Dazu sollen Umbauten zum neuesten BK Image und Design beitragen. Nach aktueller Rechtslage ist mit einem Wegfall der USt-Reduzierung für bestimmte Restaurantleistungen Ende 2023 zu rechnen. Die Auswirkung dieser Änderung ist in der Planungsrechnung enthalten. Die Umsatzentwicklung und die Ergebnissituation im August 2023 ytd. entsprechen unseren Erwartungen und weisen ein positives Ergebnis aus. Jedoch werden die Betriebskosten und Lohnkosten steigen. Dennoch rechnet die Gesellschaft für das gesamte Jahr 2023 mit dem o.g. positiven Jahresergebnis. Die Gesellschaft setzt zügig Umbaumaßnahmen bestehender Restaurants fort, um sowohl das Erscheinungsbild für den Konsumenten zu erhöhen und technischen Fortschritte zu implementieren. 4. Erklärung der Geschäftsführung Angaben nach: § 36 GmbHG, § 52 Abs. 2 GmbHG i.V.m. § 289 f Abs.4 HGB Zielvorgaben i.S.v. § 36 GmbHG, § 52 Abs. 2 GmbHG i.V.m. § 289 f Abs.4 HGB wurden getroffen. Die Geschäftsführung besteht aus einer Person und unterliegt daher nicht den o.g. Zielvorgaben. Im Berichtszeitraum beträgt der Frauenanteil unterhalb des Geschäftsführers 37,6%. Die Zielgröße für den Frauenanteil soll nicht unterhalb von 35% auf Jahressicht sein. 5. Chancen- und Risikobericht 1. Chancen Die Gesellschaft plant das bestehende Restaurant Portfolio durch zeitgemäße Erscheinung und neuen technischen Möglichkeiten zu optimieren. Die deutliche Umsatzsteigerung der letzten Jahre soll damit gefestigt werden. 2. Wesentliche Risiken und das Risikomanagement Ein effizientes Risikomanagement ist in Zeiten, in denen sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld und die Branchensituation als schwierig erweisen, von besonderer Bedeutung. Unter effizientem Risikomanagement verstehen wir die gezielte Sicherung bestehender und künftiger Einflusspotentiale die wesentlich für das Unternehmen sind. Das Risikomanagement-System stellt als integraler Bestandteil der Planungs- und Geschäftsprozesse sicher, dass Risiken frühzeitig erkannt und unter Kontrolle gehalten werden können. Um die Kosten der Verwaltung auch während der Pandemie effizient zu halten wurden Umstrukturierungen vorgenommen. Bereits seit der Vorperiode arbeitet die Geschäftsleitung an der Einarbeitung und Weiterbildung der Mitarbeiter um Fehler, Risiken und Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Hierzu ist es geplant in 2023 eine erfahrende Mitarbeiterin in der Finanzabteilung vor Ort einzustellen. Damit soll die Qualität, Aussagekraft und damit die interne Kontrolle der Finanzabteilung gestärkt werden. Die Gesellschaft ist Bestandteil der weltweiten Marke Burger King und erhält daher Unterstützung bei systemgastronomisch wesentlichen Bereichen wie beispielweise im Einkauf und in der Werbung. Im Rahmen der strategischen Planung analysieren und bewerten wir die Entwicklung der lokalen Märkte, das Konsumentenverhalten, unsere Wettbewerber sowie die Beschaffungsmärkte. Die systematische Überprüfung und Bewertung bestehender und künftiger Risiken ergab keine Ansatzpunkte für wesentliche Risiken. Die unternehmerischen Einzelrisiken, insbesondere die Risiken des Marktes, trägt das Unternehmen selbst. Zu den Kernrisiken gehören dabei auch die Risiken aus der Einführung neuer Produkte welche hauptsächlich durch den Franchisegeber weltweit eingeführt werden. Alle nicht zu den Kerntätigkeitsfeldern des Unternehmens gehörenden Risiken, wie z. B. Haftpflicht- oder Sachschadenrisiken, überträgt das Unternehmen auf Dritte. Gesamtwirtschaftliche Risiken: Die prognostizierte gesamtwirtschaftliche Entwicklung lässt für alle Restaurants in Deutschland wesentliche Risiken erkennen. Jedoch sind für die Gesellschaft bis zur Berichtserstellung die Risiken tragbar. Sollten keine erneuten Einschränkungen vergleichbar der Corona Pandemie getroffen werden, rechnet die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 mit einem positivem Jahresergebnis. Rechtliche Risiken: Wesentliche rechtliche Risiken in Form von schwebenden Rechtsstreitigkeiten sind in den Rückstellungen abgebildet. In den steuerrechtlichen Rahmenbedingungen sind derzeit keine wesentlichen Risiken erkennbar. Die aktuelle Betriebsprüfung für die Jahre 2018 bis 2019 lässt derzeit keine Risiken erkennen. Risiken aus den betrieblichen Aufgabenbereichen: Die Risiken aus den betrieblichen Aufgabenbereichen lassen sich in verschiedene Einzelrisiken aufteilen. Technische Risiken im Restaurant: Im Restaurantbereich haben wir die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Ausfalls unserer Restaurants durch kontinuierliche Instandhaltung, Brandschutz- und andere Vorsorgemaßnahmen weitestgehend reduziert. Für Großschäden und Betriebsunterbrechungen sind entsprechende Versicherungen abgeschlossen. Produktions- und Beschaffungsrisiko: Dem Risiko des Ausfalls von Lieferanten wird hauptsächlich durch die Auswahl alternativer leistungsfähiger Zulieferer systemweit begegnet. Bestandgefährdende Risiken aus den Bereichen Beschaffung, Entwicklung und Umweltschutz sind nicht erkennbar. Die mittelfristig zu erwartender Kostensteigerung für den Wareneinsatz wird durch Rahmenverträge von Burger King mitbestimmt. Burger King als Lizenzgeber optimiert hier regelmäßig die Auswahl der gelisteten Lieferanten. Dies beinhaltet die Zertifizierung von Lieferanten um den Burger King Standard zu gewährleisten. Risiken aus der Finanzierung: Die Sicherung der Finanzierung ist auch durch ein Nachrangdarlehens gesichert. Dieses konnte im Berichtszeitraum um 2,2 Mio. Euro auf nunmehr 2,3 Mio. Euro vermindert werden. Es sind keine Liquiditätsprobleme gegeben. Weitere wesentliche Risiken sind nicht erkennbar. Erneute negative Wallraff Ausstrahlungen in 2023 über die Marke Burger King haben die Umsätze bis zum Berichtszeitraum im einstelligen Prozentbereich gemindert. Ein Risiko für die Finanzierung ist derzeit dadurch nicht gegeben. 3. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung a. Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland Das ifo-Institut (vom 15.8.2023) prognostiziert für das Jahr 2023 eine Inflationsrate von 6,0 Prozent. Durch den Krieg in der Ukraine stiegen die Energiepreise in Deutschland auf Rekordniveau an, in der Folge stiegen die Produktions- und Lebenshaltungskosten spürbar und sorgten im Jahr 2022 für die höchste jährliche Inflationsrate (6,9 Prozent) seit dem Ende des zweiten Weltkrieges. Für das Jahr 2024 prognostiziert das ifo-Institut eine deutlich gemäßigtere Inflationsrate von 2,6 Prozent. b. Ausblick für die Gesellschaft SCHLOSS BURGER GmbH Die Planungs-Ergebnisrechnungen für die Jahre 2023 und 2024 zeigen eine positive Erwartung für die weitere Geschäftsentwicklung mit positiven Jahresergebnissen. Für die nächsten zwei Jahre werden Umsatzerlöse von 180 MEUR bzw. 193 MEUR und für 2023 ein Ergebnis vor Steuern von rd. 2,7 MEUR geplant. Die Planung ist im Wesentlichen basiert auf einer weiteren Optimierung der bestehenden Burger King Restaurants sowie dem Umbau bestehender Restaurants. Kostensteigerungen wie beispielsweise Rohstoffpreisänderungen, tarifliche Entgelterhöhungen etc. sind in der Planung soweit wie möglich berücksichtigt. In den ersten sechs Monaten des neuen Geschäftsjahres konnten die Planvorgaben gemäß unserer Planungsrechnung erreicht werden. Im Sommer 2023 wurde ein negativer Fernsehbericht über die Marke Burger King in Deutschland gesendet. Es wurde über mehrere Burger King Restaurants berichtet, welche von verschiedenen Franchisenehmern betrieben werden. Inzwischen sind die berichtigten Mängel unserer Restaurants beseitigt. Seit der Ausstrahlung bis zur Berichtserstellung verzeichnet unsere Gesellschaft weiterhin verbesserte Umsatzzahlen gegenüber dem vergleichbaren Vorjahr. Die Gesellschaft geht weiterhin von diesem positiven Trend aus. Die Geschäftsführung weist darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse von der prognostizierten Entwicklung abweichen können.
Hamburg, den 11. Oktober 2023 Die Geschäftsführung BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss I. Allgemeine Angaben Die SCHLOSS BURGER GmbH mit Sitz in Hamburg stellt den Jahresabschluss nach den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften auf. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 136282 im Register des Amtsgerichts Hamburg eingetragen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Das gesetzliche Gliederungsschema der Bilanz ist um den Posten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert worden. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bilanziert. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Dauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren liegt im Rahmen einer vertretbaren Nutzungsdauereinschätzung, der keine besonderen Umstände entgegenstehen. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen werden linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu Euro 800,00 werden sofort abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren werden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen für Einzelrisiken angesetzt. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die Pensionsrückstellungen werden anhand des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Der sich gegenüber dem Zeitraum vor Anwendung des BilMoG durch die geänderte Bewertungsmethode ergebende Unterschiedsbetrag im Zeitpunkt der Erstanwendung wird über 15 Jahre in jedem Geschäftsjahr zu mindestens einem Fünfzehntel ergebniswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Bei der Berechnung der Erfüllungsbeträge wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Pensionsrückstellungen wurden mit einem Rechnungszinssatz von 1,82 % (Vj.: 1,78 %) sowie einem Rententrend von 2,25 % (Vj.: 2,25 %) bewertet. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB (Ausschüttungssperre) aus der Anwendung eines 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes (1,82 %) anstelle eines 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes (1,74 %) beträgt TEuro 75. Das Wahlrecht zum Ausweis der erfolgswirksamen Änderung des Diskontierungszinssatzes wurde zugunsten des Zinsaufwandes ausgeübt. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung wird gemäß des nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB bestehenden Wahlrechts über eine Laufzeit von 15 Jahren bis zum 31.12.2024 gleichmäßig verteilt. Im Geschäftsjahr ist ein Betrag von TEuro 68 gem. Artikel 67 Abs. 1 und 2 EGHGB im sonstigen betrieblichen Aufwand erfasst worden. Der verbleibende Fehlbetrag zum 31. Dezember 2023 beläuft sich auf TEuro 68. Für bestehende Pensionsverpflichtungen wurde in Vorjahren ein treuhänderisch hinterlegtes Planvermögen (CTA) gebildet mit dem die Pensionsverpflichtungen verrechnet werden. Das Planvermögen wird mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt. Es besteht im Wesentlichen aus Geldvermögen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und andere ungewisse Verbindlichkeiten und drohenden Verluste. Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr wurden nicht abgezinst. Rückstellung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt abgezinst. Die verwendeten Zinssätze sind der Bekanntgabe der Deutschen Bundesbank entnommen worden. Die Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen beinhalten Schätzwerte. Die Schätzwerte berücksichtigen verschiedene Kategorien an Rückbauverpflichtungen in Abhängigkeit der vertraglichen Vereinbarung über den Zustand bei Rückgabe. Die Schätzwerte der Kategorien basieren auf Erfahrungswerten bei Rückbaumaßnahmen in der Vergangenheit. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. B. Erläuterungen zur Bilanz I. AKTIVA Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Anlage 1 zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEuro 849 (Vj.: TEuro 652) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEuro 0 (Vj.: TEuro 4). Aktive latente Steuern Bestehen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so ist eine daraus sich ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuer anzusetzen. Eine sich daraus insgesamt ergebende Steuerentlastung kann als aktive latente Steuer angesetzt werden. Die Gesellschaft hat das Wahlrecht zur Bildung aktiver latenter Steuern ausgeübt. Die aktiven latenten Steuern umfassen zum einen Steuerminderungsansprüche, die sich aus der erwarteten Nutzung bestehender steuerlicher Verlustvorträge in den Folgejahren ergeben und deren Realisierung mit ausreichender Wahrscheinlichkeit gewährleistet ist. Zudem waren aktive latente Steuern aus der unterschiedlichen Bilanzierung von Rückstellungen, hier im Wesentlichen Pensionsrückstellungen, in Handels- und Steuerbilanz zu bilden. Die Bewertung erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz (rd. 31,6 %). II. PASSIVA Pensionsrückstellungen und Deckungsvermögen Die Anschaffungskosten und der beizulegende Zeitwert des treuhänderisch hinterlegten Planvermögens (CTA) betragen TEuro 2.035 (Vj.: TEuro 2.339). Aus dem Deckungsvermögen ergab sich ein Aufwand in Höhe von TEuro 0 (Vj.: TEuro 5). Im Berichtsjahr ergibt sich aus der Verrechnung von Planvermögen (TEuro 2.035) mit den Pensionsverpflichtungen (TEuro 6.235) ein Passivüberhang in Höhe von TEuro 4.200. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten in Höhe von TEuro 1.328 (Vj.: TEuro 1.640), Rückbauverpflichtungen TEuro 1.377 (Vj.: TEuro 1.339), ausstehende Rechnungen in Höhe von TEuro 577 (Vj.: TEuro 1.101), Jahresabschluss- und Prüfungskosten TEuro 153 (Vj.: TEuro 162), Rechtsstreitigkeiten in Höhe von TEuro 413 (Vj.: TEuro 178), Aufbewahrungskosten TEuro 61 (Vj.: TEuro 61) und Miet- und Mietnebenkosten TEuro 271 (Vj.: TEuro 222). Zudem wurden Rückstellungen in Höhe von TEuro 1.600 (Vj.: TEuro 722) für drohende Verluste aus schwebenden Verträgen gebildet. Verbindlichkeiten Die Entwicklung der Verbindlichkeiten ist in Anlage 2 zum Anhang dargestellt. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren aus dem Betrieb von inländischen Fast-Food-Restaurants sowie aus der Untervermietung von Räumlichkeiten. Im Geschäftsjahr reduzierten sich die Umsatzerlöse insgesamt um TEuro 3.628. Periodenfremde und außergewöhnliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden periodenfremde Erträge in Höhe von TEuro 594 (Vj.: TEuro 685) ausgewiesen. Diese Erträge betreffen im Wesentlichen die Rückvergütungen für Verpackungslizenzentgelte, Mietnebenkosten, die Auflösung von Rückstellungen und sonstige periodenfremde Erträge. Die Erträge aus Versicherungsentschädigungen infolge einer Überschwemmung hatten mit TEuro 549 im Hinblick auf die Größenordnung eine außergewöhnliche Bedeutung. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEuro 49 (Vj.: TEuro 515). Periodenfremde und außergewöhnliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden diverse periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEuro 131 (Vj.: TEuro 1.009) ausgewiesen, die aufgrund der Größenordnung ebenfalls einen außergewöhnlichen Charakter aufweisen. Sie betreffen im Wesentlichen die Miet- und Mietnebenkosten sowie aufwendungen und Korrekturen aus offenen Zahlungseingängen für Vorperioden. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten TEuro 85 (Vj.: TEuro 198) aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen. Außerplanmäßige Abschreibungen Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEuro 0 (Vj.: TEuro 514) vorgenommen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Aufwendungen aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern in Höhe von TEuro 384 (Vj.: TEuro 31). D. Sonstige Angaben I. Haftungsverhältnisse Im Rahmen der Übertragung eines Mietverhältnisses haftet die Gesellschaft aus Gesamtschuldner für Mietverbindlichkeiten eines fremden Dritten. Der Gesamtbetrag dieser Verpflichtung beläuft sich auf TEuro 910. Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit wird aufgrund der Einschätzung der Geschäftsführung und des bisherigen Zahlungsverhaltens des Haftungsnehmers als gering eingeschätzt. II. Außerbilanzielle Geschäfte, sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die vorgenannten Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträge stellen wesentliche außerbilanzielle Geschäfte dar. Das Risiko besteht in der Laufzeit der Verträge von bis zu 48 Jahren (u. a. Erbbaurecht), die einen kurzfristigen Austausch der angemieteten bzw. angepachteten Vermögensgegenstände nicht ermöglichen. Vorteile bestehen darin, dass die ggf. notwendige Liquidität nicht gebunden ist. II. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 bzw. § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEuro 1.947 (Vj.: TEuro 2.604) und resultiert in Höhe von TEuro 1.872 (Vj.: TEuro 2.256) aus der Aktivierung von latenten Steuern sowie in Höhe von TEuro 75 (Vj.: TEuro 348) aus der Anpassung des Durchschnittssatzes bei den Pensionsrückstellungen und aus der Zeitwertbewertung des Deckungsvermögens. III. Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter (ohne Auszubildende) betrug im Jahresdurchschnitt:
IV. Honorar des Abschlussprüfers Die Honorare für den Abschlussprüfer umfassen gemäß § 285 Nr. 17 HGB:
V. Organe Im Jahre 2023 bestand die Geschäftsführung aus: Denis Korabljov, Kaufmann. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Hamburg, 4. Dezember 2024 SCHLOSS BURGER GmbH gez. Denis Korabljov Angabe nach § 328 Abs. 1a Satz 1 HGB: Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 6. Dezember 2024 festgestellt worden. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SCHLOSS BURGER GmbH, Hamburg, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SCHLOSS BURGER GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1 Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023, der Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SCHLOSS BURGER GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289 f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des Vermögensanlagengesetzes (VermAnlG) und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärungen zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des VermAnlG in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ● identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. ● gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. ● beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ● ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. ● beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. ● beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. ● führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 4. Dezember 2024 CERTIS
GmbH
Dierk Hanfland, Wirtschaftsprüfer Martina Heinsen, Wirtschaftsprüferin Anlagenspiegel
Verbindlichkeitenspiegel
Kapitalflussrechnung
Versicherung der gesetzlichen Vertreter nach § 264 Abs. 2 Satz 3 HGB bzw. § 289 Absatz 1 Satz 5 HGB Ich versichere nach bestem Wissen, dass der Jahresabschluss der SCHLOSS BURGER GmbH unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätze ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der SCHLOSS BURGER GmbH vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der SCHLOSS BURGER GmbH so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der SCHLOSS BURGER GmbH beschrieben sind.
Hamburg, 4. Dezember 2024 SCHLOSS BURGER GmbH gez.: Herr Korabljov, Geschäftsführer |
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