Ewert & Rath GmbH Bodensysteme
Selbe AdresseFußboden-, Fliesen- und Plattenlegerei, Tapeziererei
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Ulrich Heinz Gorke seit 22.9.2022 | Geschäftsführer |
Frank Thestorf seit 2.11.2010 | Geschäftsführer |
Thomas Rath seit 12.6.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Thomas Rath GmbHSchenefeld/Krs. PinnebergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023Thomas Rath GmbH Malereibetrieb, Dannenkamp 8, 22869 Schenefeld 1. Geschäftsmodell Die Thomas Rath GmbH gehört in Hamburg und Schleswig-Holstein zu den größten Malereibetrieben. Die Leistungspalette umfasst normale Maler- und Lackierarbeiten, Industrieanstriche, Beton- und Fußbodensanierung, Vollwärmeschutz und Fassadensanierung (Hüllensanierung). Das Ziel des Unternehmens besteht darin, die Ertragskraft langfristig zu erhalten. Für die Beurteilung des wirtschaftlichen Erfolgs werden die Kennzahlen Rohergebnis, EBIT und Eigenkapitalquote herangezogen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Geschäftsverlauf Den Geschäftsverlauf in 2022/2023 stuft die Geschäftsleitung unter Berücksichtigung der politischen Lage insgesamt als befriedigend ein, auch wenn das ursprüngliche Planergebnis moderat unterschritten wurde. Die insgesamt noch gute Baukonjunktur und die Investitionstätigkeit der öffentlichen Hand milderten die Folgen der Corona-Pandemie und des Kriegs in der Ukraine ab. 2.2. Entwicklung von Branche bzw. Gesamtwirtschaft Die Verkaufspreise im lohnintensiven Malerhandwerk sind weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Die Ursache liegt darin, dass viele kleine Betriebe unter Tarif bezahlen oder Subunternehmer aus Osteuropa eingesetzt werden. Lieferschwierigkeiten führen zu massiven Bauverzögerungen der Vorgewerke und erschweren effiziente Bauabläufe. Die hohen Materialpreise können kaum an die Auftraggeber weitergereicht werden und belasten somit die Rendite. 2.3. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die am Markt erzielten Verkaufspreise erhöhten sich unzureichend. Der Auftragsvorlauf, d.h. die gesicherte Auslastung der vorhandenen (personellen) Ressourcen aufgrund vorliegender Aufträge ist wegen erheblicher Bauverzögerungen vorübergehend auf etwa 6-8 Monate gestiegen. Die Auftragslage ist moderat rückläufig, wird vor dem Hintergrund der Branchenentwicklung aber als befriedigend beurteilt. Die Betriebsleistung sank um 3,4% gegenüber dem Vorjahr. Der Jahresüberschuss beträgt EUR 32.464,20 (Vj. EUR 115.127,96). 2.4. Produktion Die personellen Kapazitäten waren vollständig ausgelastet. Zur Steigerung der Produktivität wird weiter vermehrt auf moderne Arbeitstechniken gesetzt. Hier sind insbesondere die Spritztechnik und der Einsatz von Großgebinden zu nennen. 2.5. Beschaffung Die Beschaffungspreise sind erheblich gestiegen. Hinzu kamen erhebliche Lieferschwierigkeiten. 2.6. Investitionen Nach Jahren mit erheblichen Investitionen waren nach 2021/2022 auch in 2022/2023 lediglich die turnusmäßigen Ersatzinvestitionen geplant, welche aufgrund von Lieferschwierigkeiten zum Teil nicht im geplanten Umfang realisiert werden konnten. Nachlassende Lieferschwierigkeiten der Automobilindustrie werden im Jahr 2024 das Nachholen von Ersatzinvestitionen in den Fuhrpark möglich machen. Darüber hinaus sind Investitionen von rd. 20.000 EUR in die EDV-Infrastruktur und die Datensicherheit geplant. 2.7. Finanzierungsmaßnahmen und Finanzierungsvorhaben Die Thomas Rath GmbH finanziert sich aus eigenen Mitteln sowie festverzinslichen Darlehen. Lieferantenrechnungen werden prinzipiell unter Ausnutzung des Skontoabzugs bezahlt. Überschüssige Liquidität wird zumeist in Form von Tagesgeldern kurzfristig angelegt. 2.8. Personal- und Sozialbereich Die Stellung der Mitarbeiter wird bestimmt von den tariflichen Vorgaben. Zusätzlich gewährt das Unternehmen den Angestellten (leistungsabhängige) Tantieme-Zahlungen. Wie schon in den Vorjahren wurden auch in 2022/2023 erhebliche Mittel für die Aus- und Weiterbildung eingesetzt, um dem Fachkräftemangel langfristig entgegenzuwirken und die Zukunft des Unternehmens zu sichern. 2.9. Umweltschutz Der Umweltschutz entspricht den gesetzlichen Regelungen. Anfallender Müll wird separiert. Die Weiterverarbeitung geschieht durch autorisierte Entsorgungs- unternehmen. 2.10. Kennzahlen des wirtschaftlichen Erfolgs Die Kennzahlen des wirtschaftlichen Erfolgs haben sich befriedigend entwickelt. 3. VFE-Lage 3.1. Vermögenslage Die Vermögenslage hat sich Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Bilanzsumme ist mit TEUR 3.336 (VJ. TEUR 3.338) nahezu konstant geblieben. Wesentliche Posten der Aktiva bilden die Lieferforderungen mit TEUR 2.106, welche im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 284 angewachsen sind. Ursächlich sind geschäftsübliche Schwankungen in den Abrechnungszyklen. Weitere relevante Posten sind die Vorräte mit TEUR 423 (VJ. TEUR 442) sowie das Anlagevermögen mit TEUR 331 (VJ. TEUR 302). Die liquiden Mittel sind infolge der höheren Kundenforderungen von TEUR 627 auf TEUR 291 zurückgegangen. Unsere Gesellschaft ist mit einem Eigenkapital von TEUR 883 (VJ. TEUR 851) und einem langfristigen Anteil der Bankverbindlichkeiten von TEUR 646 (VJ. TEUR 208) langfristig finanziert. Das Eigenkapital finanziert somit fristenkongruent das Anlagevermögen. Im Geschäftsjahr 2022/23 wurde ein weiteres Darlehen i.H.v. TEUR 250 aufgenommen. 3.2. Ertragslage Die Gesamtleistung ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 456 auf TEUR 12.924 zurückgegangen. Die Rohertragsmarge ging infolge der gestiegenen Materialaufwendungen durch erhöhte Rohstoffpreise auf 40,2% (VJ. 42,5%) zurück, was einem Rohertrag von TEUR 5.208 (VJ. TEUR 5.610) entspricht. Im Geschäftsjahr sind die Personalaufwendungen um TEUR 112 auf TEUR 4.367 zurückgegangen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen infolge von Forderungsverlusten gegenüber insolventen Kunden um TEUR 62 auf TEUR 977. 3.3. Finanzlage
Die Thomas Rath GmbH verfügt mit TEUR 291 über ausreichende liquide Mittel für den Geschäftsbetrieb und die Erfüllung ihrer Zahlungsverpflichtungen. 3.4. Beurteilung der VFE-Lage Die Gesellschaft bewertet die VFE-Lage zum Abschlussstichtag als zufriedenstellend. 4. Hinweise auf die Risiken der künftigen Entwicklung 4.1. Marktrisiken Im Geschäftsjahr 2023/2024 ist weiterhin mit gestörten Lieferketten und hohen Energie- und Materialpreisen zu rechnen. Die hohen Beschaffungspreise werden nur sehr begrenzt an die Kunden weitergegeben werden können. Die erwarteten Verzögerungen und Verschiebungen während der Durchführung der Bauvorhaben werden ebenfalls zu Mehrkosten führen. Diese Mehrkosten können voraussichtlich ebenfalls nicht an den Kunden weitergegeben werden. 4.2. Qualitätsrisiken Die Qualität der Arbeit des Unternehmens hängt vor allem von den handwerklichen Fertigkeiten der Mitarbeiter ab. Mit der verstärkten Ausbildung von Nachwuchskräften und der Weiterbildung der Mitarbeiter wird auf den zunehmenden Mangel an Fachkräften und die gestiegenen Qualitätsanforderungen reagiert. Regelmäßige Qualitätskontrollen und deren Auswertung in Arbeitskreisen unterstützen die Qualitätssicherung. 4.3. Finanzielle Risiken Die finanziellen Risiken basieren im Wesentlichen auf der Bonität unserer Kunden. Da die Bau- und Immobilienunternehmen sowie Wohnungseigentümergemeinschaften bzw. Wohnungsgenossenschaften einen nicht geringen Teil unserer Kundschaft darstellen, haben wir eine gute Risikostreuung erreicht. Es ist aufgrund der wirtschaftlichen Schwächung durch die Maßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie, der hohen Zinsen und Folgen des Ukraine-Krieges jedoch davon auszugehen, dass auch wir Zahlungsausfälle und Nachfragerückgänge zu verzeichnen haben werden. 4.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Rohergebnis: 5.207.975,12 EUR (Vj. 5.609.747,46 EUR) EBIT: 83.360,22 EUR (Vj. 185.816,14 EUR) Eigenkapitalanteil: 26,5 % (Vj. 25,5 %) Zum Zeitpunkt der Berichtslegung geht die Unternehmensleitung davon aus, dass der Krieg in der Ukraine aktuell kein bestandsgefährdendes Risiko darstellt. Sie geht deshalb von einer Fortführung des Geschäftsbetriebes über einen heute absehbaren Zeitraum hinaus aus. Die gute Eigenkapitalausstattung und die damit verbundene Bonität sowie kurzfristige organisatorische Anpassungen an die aktuelle Krisensituation untermauern diese Prognose. 4.5. Bewertung der derzeitigen Risikoposition In Summe hat sich die Risikolage für das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Die konjunkturellen und finanziellen Risiken haben durch den Krieg in der Ukraine wesentlich zugenommen. Im Jahr 2024 werden gestörte Bauabläufe aufgrund von Verzögerungen bei den Arbeiten der Vorgewerke und die hohen Beschaffungskosten das Ergebnis belasten. Die wirtschaftlichen Folgen des Kriegs in der Ukraine in den nachfolgenden Jahren sind zum Zeitpunkt der Berichtslegung nicht abzuschätzen. Der Fachkräftemangel ist weiter der bestimmende Faktor. Mit großem Engagement und Erfolg steuern wir mit unserer Ausbildungsoffensive und dem Aufbau unserer Arbeitgebermarke dagegen. 5. Hinweise auf die Chancen der künftigen Entwicklung und Prognose Die Investitionen in den Jahren vor der Pandemie ermöglichen einen souveränen Umgang mit der aktuellen Krisensituation. Die moderne EDV-Ausstattung, die eine umfangreiche mobile Nutzung zulässt, sowie der modernisierte und umfangreiche Fuhrpark, der den autonomen Einsatz kleiner Teams erlaubt sind nur zwei Beispiele für die dadurch geschaffenen Grundlagen. Stabile und langjährige Kundenbeziehungen stellen eine weitere Stärke und mögliche Chance für das Unternehmen dar. Einige organisatorische Veränderungen infolge der Corona-Krise haben sich zudem bewährt und sollen beibehalten werden. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 besteht das Risiko, dass mit Umsatzerlösen auf Vorjahresniveau auf der einen und Kostensteigerungen auf der anderen Seite ein leicht negatives Jahresergebnis erzielt werden könnte. In der ursprünglichen Planung für das Geschäftsjahr 2022/23 wurde noch von einer moderaten Verbesserung des Ergebnisses und der Umsatzerlöse ausgegangen, die sich sich aufgrund der beschriebenen Entwicklungen - v.a. Kostensteigerungen und Bauablaufverzögerungen bei unverändertem hohem Preisdruck - nicht realisiert haben. Auf Grund der allgemeinen wirtschaftlichen Situation und des durch diese verschärften Marktdrucks geht die Geschäftsleitung davon aus, dass die oben beschriebenen Kostensteigerungen nicht in dem erforderlichen Maße an den Kunden weitergegeben können und mit einem neutralen bis leicht negativen Ergebnis im Geschäftsjahr 2023/24 zu rechnen ist. Eine Chance indes können die Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels sein, im Rahmen derer die Bausanierung im Bestand zunimmt, was wiederum zu einer Marktberuhigung führen könnte. Thomas Rath GmbH
Schenefeld, den 15. Juni 2024 Die Geschäftsführung Thomas Rath Frank Thestorf Frank Gorke Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
A. Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis 31. August 2023A. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Schenefeld und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Pinneberg unter der Nummer HRB 4622 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbHG sowie des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewendete Gesamtkostenverfahren beibehalten. Von den Befreiungsvorschriften gem. § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. B. Bilanzierungsmethoden Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten, Bilanzierungsmethoden maßgebend: Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben. Änderungen des Ausweises im Vergleich zum Vorjahresabschluss für das Geschäftsjahr 2021/22 und Anpassung der Vorjahreszahlen (§ 265 Abs. 2 HGB) Für die Zwecke dieses Jahresabschlusses werden die die Umsatzsteuer betreffenden Salden aufgrund ihrer identischen Kurzfristigkeit und Aufrechenbarkeit gegenüber dem Finanzamt gesammelt unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Dies hat zur Folge, dass die Bilanzpositionen sonstige Vermögensgegenstände und sonstige Verbindlichkeiten für das Geschäftsjahr 2021/22 in den gegenüber gestellten Vorjahreszahlen jeweils um TEUR 53 niedriger ausfallen, da statt eines Bruttoausweises nun ein Nettoausweis der Umsatzsteuersalden erfolgt. Die Vorjahreszahlen im Jahresabschluss 2022/23 sind entsprechend geändert worden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. TEUR 150 sind sowohl im Berichtsjahr als auch im Vorjahr nach § 42 Abs. 3 GmbHG in der Bilanz gesondert auf der Passivseite ausgewiesen worden. Im Vorjahr war diese Position noch Teil der Sonstigen Verbindlichkeiten, die im Abschluss 2022/23 als Vorjahreszahl daher um TEUR 150 niedriger als im Vorjahresabschluss ausgewiesen sind. C. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres wurden unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung periodengerecht erfasst. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Bewertung der Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens erfolgt ebenfalls mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände bemessen. Bei Anlagenzugängen kommt die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Bewegliche geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Es wird im gleichen Jahr ein Abgang unterstellt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden grundsätzlich mit den Herstellungskosten angesetzt. Notwendige Abwertungen aufgrund des Niederstwertprinzips werden vorgenommen. Alle Bestandsrisiken im Vorratsvermögen, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Allen bekannten risikobehafteten Posten wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Ansatz der übrigen Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. D. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind in den als Anlage beigefügten Anlagenspiegel und Abschreibungsverzeichnis gesondert dargestellt. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen steuerliche Aktivwerte aus Direktversicherungen, Forderungen gegenüber der Urlaubskasse des Malerhandwerks, Darlehensforderungen gegen Personal sowie Steuerüberzahlungen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von € 75.741,71. Das gezeichnete Kapital beträgt € 90.000,00. Die sonstigen Rückstellungen wurden insbesondere für Weihnachts- und Überstundenvergütungsansprüche, nicht genommenen Urlaub, Tantiemeansprüche, Gewährleistungsrisiken und Kosten der Jahresabschlusserstellung und -prüfung gebildet. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 150.000,00. Sicherheiten aus Mitteln der Gesellschaft sind für die ausgewiesenen Verbindlichkeiten nicht bestellt. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten hat in Höhe von € 1.445.739,44 eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. In Höhe von € 645.833,40 bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren. E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung auf Forderungen und der Herabsetzung von Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 84, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von T€ 192, Erlöse aus Verkäufen des Sachanlagevermögens in Höhe von T€ 36 und Sachbezüge in Höhe von € 38. F. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt € 101.947,61, davon € 74.323,68 für das dem Berichtsjahr folgende Geschäftsjahr. Die Verpflichtungen betreffen Raummieten in Höhe von € 46.200 sowie Kfz-Leasinggebühren in Höhe von € 35.363,61. Die restlichen Verpflichtungen betreffen Mieten für Einrichtungen. Haftungsverhältnisse Es bestehen Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsavalen gegenüber verschiedenen Vertragspartnern i.H.v. T€ 3.614. Das Risiko der Inanspruchnahme wird anhand der vergangenen Geschäftsjahre und aufgrund des Verlaufs der Projekte als gering eingeschätzt. G. Sonstige Angaben Organe Als Geschäftsführer waren bestellt: Herr Thomas Rath, Maler- und Lackierermeister, Hamburg, Herr Frank Thestorf, Malermeister, Halstenbek, und Herr Frank Gorke, Maler- und Lackierermeister, Wedel (ab 06.09.2022) Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft allein und waren von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9 Buchstaben a und b HGB wird auf die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Bezug genommen. Mitarbeiterzahl Die Gesellschaft beschäftigte neben der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 74 Mitarbeiter, zwei Auszubildende und zwei Aushilfen. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB. H. Nachtragsbericht Zwischen dem Abschlussstichtag und dem Zeitpunkt der Berichtserstellung haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für den vorliegenden Jahresabschluss ergeben.
Schenefeld, den 15. Juni 2024 Thomas Rath GmbH Die Geschäftsführung Anlagenspiegel vom 1. September 2022 bis 31. August 2023 (Anlage zum Anhang)
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWiedergabe des Bestätigungsvermerks An die Thomas Rath GmbH, Schenefeld, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Thomas Rath GmbH, Schenefeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Thomas Rath GmbH, Schenefeld, für das Geschäftsjahr vom 1. September bis zum 31. August 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September bis zum 31. August 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 26. Juni 2024 DELFS & PARTNER mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Grums) (Kampmeyer) Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 4.7.2024. |
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