Ondal MedTech TopCo GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Fabian seit 7.7.2015 | Geschäftsführer |
Markus Anton Josef Dr. Schneider seit 30.7.2013 | Geschäftsführer |
Helmut Kramer seit 11.4.2008 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ondal Industrietechnik GmbHHünfeldJahresabschluss zum 30. Juni 2007Lagebericht
der Ondal Industrietechnik GmbH, Hünfeld
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2006/07
T€ |
2005/06
T€ |
Veränderung
in T€ |
Veränderung
in % |
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| Friseurtechnik und Zubehör | 20.060 | 16.794 | 3.266 | 19,4 |
| Industrietechnik | 48.213 | 42.482 | 5.731 | 13,5 |
| Gesamt | 68.273 | 59.276 | 8.997 | 15,2 |
Die ursprüngliche Umsatzplanung für das abgelaufene Geschäftsjahr konnte um ca. 11 % übertroffen werden.
Der Anstieg des Umsatzes in der Friseurtechnik wurde hauptsächlich mit dem neuen Climazon und der neuen Haarschneidemaschine Xpert erzielt.
Die vorhandenen Produktionskapazitäten haben wir im Bereich der mechanischen Vorfertigung sowie bei den Tragesystemen gut genutzt. Die Montagekapazitäten für die friseurtechnischen Geräte wurden zeitweise 2-schichtig ausgelastet.
Der Auftragsbestand zum Geschäftsjahresabschluss belief sich auf über drei Monatsumsätze (TEUR 19.884), so dass von einer gleich bleibend guten Auslastung der Fertigungskapazitäten auch im ersten Quartal 2007/2008 ausgegangen werden kann.
1.2 Ondal USA Inc.
Die in 2003 gegründete Tochtergesellschaft setzte ihre Vertriebsaktivitäten auch im Geschäftsjahr 2006/2007 erfolgreich fort. Dabei wurde ein Umsatz von 18,4 Mio. USD (Vorjahr 16,8 Mio. USD) und ein positives Ergebnis von 1,3 Mio. USD (Vorjahr: 0,6 Mio. USD) erzielt.
2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens
Die nachfolgenden Kennzahlen geben Anhaltspunkte zur Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage:
| 2007 | 2006 | ||
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Verhältnis zum Nettoumsatz = Umsatzrendite vor Steuern | % | 8,1 | 8,5 |
| Eigenkapital im Verhältnis zum Gesamtkapital = Eigenkapitalquote | % | 4,9 | 6,6 |
| Verhältnis Nettoumsatz zum Gesamtkapital = Kapitalumschlag | 2,0 | 2,4 |
2.1 Vermögenslage
Die Erhöhung der Bilanzsumme um 8,7 Mio. € auf 33,6 Mio. € resultiert auf der Vermögensseite im Wesentlichen aus erhöhtem Anlage- und Umlaufvermögen: immaterielle Vermögensgegenstände (0,5 Mio. €), Sachanlagen (0,4 Mio. €), Finanzanlagen (0,5 Mio. €), gestiegenen Vorräten (3,9 Mio. €), höheren sonstigen Vermögensgegenständen (0,6 Mio. €) und einem höheren Bestand an liquiden Mitteln (2,7 Mio. €). Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat es einen Anstieg von 3,0 Mio. € gegeben, dem in fast gleicher Höhe ein Abbau der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen gegenüber steht. Grund ist, dass zum einen die Forderungen gegenüber PGIO und Wella-Gesellschaften unter Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umgegliedert wurden und zum anderen ist der Anstieg auf das wachsende Geschäft zurückzuführen.
Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der Erhöhung der Bilanzsumme gesunken. Durch die Abführung des Ergebnisses konnten keine Rücklagen gebildet werden.
Auf der Kapitalseite ist eine Erhöhung bei den Pensionsrückstellungen um 0,9 Mio. € zu verzeichnen. Ebenfalls erhöhten sich die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (0,4 Mio. €), die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (1,7 Mio. €) sowie die sonstigen Verbindlichkeiten (5,7 Mio. €). In diesem Posten sind die Verbindlichkeit aus der Ergebnisabführung 2006/07 an die Wella AG (5,5 Mio. €) enthalten.
Die Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen besteht aus einer kurzfristigen Darlehensverbindlichkeit (5,0 Mio. €) gegenüber der neuen Gesellschafterin Ondal Holding GmbH.
2.2 Ertragslage
Die Ertragslage des Unternehmens ist weiterhin positiv. Der Rückgang der Rohertragsmarge von 22,1% im Vorjahr auf 20,6% im laufenden Geschäftsjahr resultiert zum Teil aus dem Anstieg des Anteils der friseurtechnischen Produkte am Gesamtumsatz und aus den seit dem 01.10.2005 gültigen Lieferkonditionen mit Procter & Gamble, der zu einer tendenziell niedrigeren Marge in diesem Bereich fuhrt, auf der anderen Seite aber die Absatzsicherheit erhöht. Die übrigen betrieblichen Erträge haben sich aufgrund von höheren Weiterbelastungen und der Auflösung von Rückstellungen im Vergleich zum Vorjahr erhöht.
Der Betriebsaufwand ist absolut um ca. 0,2 Mio. € angestiegen, hat sich aber in Relation zu den Umsatzerlösen von 13,1% auf nunmehr 11,7% vermindert.
Das Betriebsergebnis ist mit 14% fast genauso stark wie die Umsatzerlöse (15,2%) gestiegen.
Die Finanzaufwendungen haben sich hauptsächlich durch die unterjährige Konzernfinanzierung erhöht.
2.3 Finanzlage
Ausgehend von der Unternehmensplanung wird eine Liquiditätsplanung erstellt. Die Liquiditätsversorgung der Gesellschaft erfolgte bis zum 30.04.2007 durch die Einbindung in das Cash Management der Wella-Gruppe. Ab Juli 2007 wird ein vergleichbares System im neuen Firmenverbund für die Ondal Industrietechnik GmbH eingeführt.
Der Kapitalumschlag hat sich von 2,4 auf 2,0 vermindert.
Das Nettoumlaufvermögen beträgt zum Bilanzstichtag 5,7 Mio. € (Vorjahr: 6,8 Mio. €).
Die Cash Earnings haben sich wie folgt entwickelt:
|
2006/07
Mio. € |
Vorjahr
Mio. € |
|
| Jahresergebnis vor Ergebnisabführung | 5,5 | 5,0 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | 2,0 | 1,6 |
| Zunahme der langfristigen Rückstellungen 1) | 0,5 | 0,8 |
| Cash Earnings | 8,0 | 7,4 |
1) ohne erfolgsneutrale Erhöhung der
Pensionsrückstellungen
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war, bedingt durch die erhöhten Investitionen und die gesunkenen Rückflüsse aus dem Wella Cashpool mit ca. 1,9 Mio. € negativ.
Im Geschäftsjahr 2006/2007 beliefen sich die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen auf fast 3 Mio. €. Neben Software-Lizenzen wurde in Maschinen und maschinelle Anlagen sowie in andere Anlagen insbesondere Werkzeuge und in Betriebs- und Geschäftsausstattungen investiert. Bei den geleisteten Anzahlungen handelt es sich ebenfalls um Maschinen-, Betriebs- und Geschäftsausstattungs- und Werkzeuganschaffungen. Im Geschäftsjahr 2006/2007 konnten die Investitionen überwiegend aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit finanziert werden.
3. Forschung und Entwicklung
Die Forschungs- und Entwicklungskosten, die dem Funktionsbereich Produktion zugeordnet sind, beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 3,9 Mio. € gegenüber 3,7 Mio. € im Vorjahr. Projektschwerpunkte lagen auch im Geschäftsjahr 2006/2007 in der Entwicklung neuer Produkte sowohl in der Friseurtechnik als auch in der Industrietechnik. Die gleich bleibend hohe Produktqualität verhilft uns, unsere Stellung im Friseur- und Industrietechnikmarkt zu behaupten und künftiges Wachstum zu forcieren. Die Entwicklung der friseurtechnischen Produkte erfolgt für Wella-Konzerngesellschaften, denen die Entwicklungsleistungen weiterberechnet werden. Dies wird auch zukünftig für die Konstruktionsabteilung so bleiben.
4. Mitarbeiter
Im Jahresdurchschnitt beschäftigten wir 389 Mitarbeiter gegenüber 351 (+ 10,8%) im Vorjahr. Für die Beschäftigten des Unternehmens liegt neben der Vereinbarung nach dem Altersteilzeitgesetz auch eine Versorgungszusage für Pensionen vor. Wie bereits im Vorjahr wurden für 0,4 Mio. € Fondsanteile gekauft, die zur Finanzierung der Pensionen dienen sollen. Ebenfalls wurden dem Fonds zur Absicherung der Altersteilzeitansprüche Mittel in Höhe von 0,1 Mio. € zugeführt.
5. Nachtragbericht
Im Juli 2007 wurden, ausgelöst durch den Wechsel der Konzernzugehörigkeit, mit den neuen verbundenen Unternehmen verschiedene Verträge abgeschlossen (z.B. Mietvertrag über die Produktions-, Lager- und Geschäftsräume in Hünfeld).
Mit Kreditinstituten wurden ebenfalls im Juli 2007 Kreditlinien in ausreichender Höhe vereinbart, so dass die Liquidität gesichert ist.
6. Risikobericht
Qualitätssicherung/Umweltmanagement
Die Ondal Industrietechnik GmbH hat auf dem Gebiet des Qualitätsmanagements wiederum die Bedingungen für eine erfolgreiche Auditierung und damit für den Erhalt der Zertifizierung nach den Normen DIN EN ISO 9001 und DIN EN 13485 (Medizinprodukte) im Oktober 2006 erfüllt.
Im Rahmen des Umweltmanagements wurden zunehmend die Anforderungen des Procter & Gamble HS&E - Managements (Health, Safety & Environment) übernommen. Darüber hinaus erhielt die Ondal Industrietechnik Ende Juni 2007 die Umweltzertifizierung nach der ISO 14001.
Marktrisiken
Unmittelbare Marktrisiken sehen wird zum heutigen Stand nicht, da wir insbesondere in Europa und den USA von einem moderat wachsenden Gesundheitsmarkt ausgehen. Im Vordergrund stehen dabei vor allem Währungs- und Zinsentwicklungen, die von uns permanent beobachtet werden. Angedacht ist die Einführung von Kurssicherungsgeschäften. Für Produkte des friseurtechnischen Bereichs besteht eine Abhängigkeit von einem Großkunden (PGIO). Bei der Risikoeinschätzung ist zu berücksichtigen, dass der Vertrag mit PGIO bis zum 30.06.2010 läuft und eine relativ lange Kündigungsfrist beinhaltet.
Beschaffungsrisiken
Durch eine systematische Risikoanalyse und die Ermittlung ausgewählter Lieferquellen und -materialien gewährleisten wir die Versorgungssicherheit des Unternehmens mit allen wichtigen Vormaterialien. Eine Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten besteht nicht.
Personalrisiken
Um auftragsbedingte Schwankungen in den Fertigungs- und fertigungsnahen Bereichen ausgleichen zu können, arbeitet das Unternehmen mit verschiedenen flexiblen Arbeitszeitmodellen. Diese reichen von befristeten Arbeitsverhältnissen über Teilzeitarbeit bis hin zur Nutzung von Zeitarbeitsfirmen.
IT-Risiken
Im Rahmen des globalen IT-Vertrages zwischen P&G/Wella und Hewlett-Packard wurde die gesamte IT-Infrastruktur an HP übertragen. Für lokal vorhandene Server existieren Backup-Server sowie fest vereinbarte Wartungsvertrage. Die Datenleitung an das SAP-System in Brüssel ist durch eine Backup-Leitung gesichert. Im Rahmen einer Transition ist geplant, die Ondal-IT aus dem Wella-System herauszulösen und auf eine eigene Plattform zu stellen. Angestrebt wird, dass dies bis zum 31.12.2007 umgesetzt ist.
Gewährleistungsrisiken/Produkthaftpflicht
Für Gewährleistungsrisiken wurde in unserer Bilanz eine Rückstellung gebildet, die aus heutiger Sicht alle erkennbaren Risiken ausreichend abdeckt. Auftretende Schadensmeldungen werden mit unseren Kunden zeitnah besprochen und einer Lösung/Regelung zugeführt. Ein neuer Versicherungsvertrag wurde für das neue Geschäftsjahr abgeschlossen. Enthalten ist auch eine Produkthaftpflichtversicherung.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Derivative Finanzinstrumente bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Wesentliche Wertänderungsrisiken aus den unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Fondsanteilen werden zurzeit nicht erwartet, da der Verkehrswert der Anteile über den Anschaffungskosten liegt. Die Fondsanteile werden in den nächsten Wochen aus dem Wella-Versorgungssystem in einen eigenen Fonds eingebracht.
Das Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögenswerten besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher maximal in Höhe der positiven Zeitwerte der Forderungen. Wir gehen davon aus, dass durch Wertberichtigungen für Forderungsausfälle das tatsächliche Risiko abgedeckt ist.
Maßnahmen zur Absicherung von Preis- und Währungsrisiken werden auf der Ebene der Gesellschaft nicht durchgeführt. Seit Mitte des Geschäftsjahres 2004/2005 bis zum 30.06.2007 war die Gesellschaft über die Wella AG in das weltweite Sicherungssystem von Procter & Gamble eingebunden, das sicherstellt, dass die Risiken durch entsprechende Absicherungsgeschäfte minimiert werden. Durch diese Maßnahmen bestanden in der Vergangenheit keine direkten Risiken für die Gesellschaft.
Zum Bilanzstichtag bestehen Fremdwährungsforderungen im Wesentlichen in US-$, die nicht abgesichert sind. Sollte der US-$ weiter an Wert gegenüber dem Euro verlieren, so sind daraus Währungsverluste zu erwarten. Eine Absicherung der US-$ Forderungen ist im neuen Geschäftsjahr zum entsprechenden Zeitpunkt geplant. Verbindlichkeiten in fremder Währung sind von untergeordneter Bedeutung.
Wachstumschancen und -risiken
Chancen, sowohl für die Ausweitung des Umsatzes als auch im Hinblick auf eine kostengünstige Produktion sehen wir in China. Für China gibt es erste Planungen eine Montagelinie aufzubauen. Unsere Muttergesellschaft arbeitet bereits mit Gesellschaften zusammen, deren Expertise und Netzwerk wir für diese Projekte nutzen können.
7. Prognosebericht
Für die nächsten beiden Geschäftsjahre planen wir einen weiteren im einstelligen Prozentbereich liegenden Umsatz- und Gewinnanstieg. Besonders im Auslandsgeschäft sind weiterhin Umsatzsteigerungen sowohl im Industrie- als auch im Friseurtechnikgeschäft zu erwarten.
Für die nächsten beiden Jahre sind Investitionen von ca. 3 Mio. € pro Jahr geplant.
Bei unserer amerikanischen Gesellschaft haben wir die gleichen Erwartungen, insbesondere auch deshalb, weil hier vor Ort neben den Aufarbeitungen und Reparaturen die Montagearbeiten für amerikanische Großkunden verstärkt werden sollen. Hiervon versprechen wir uns weitere Kostenvorteile sowie Umsatzsteigerungen.
Insgesamt sehen wir aus heutiger Sicht keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft.
Hünfeld, den 16. Juli 2007
gez. Jütte
Aktiva
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30.6.2007
EUR |
Vorjahr
EUR |
|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 928.835,00 | 439.874,00 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 70.602,00 | 31.790,00 |
| 999.437,00 | 471.664,00 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Bauten auf fremden Grundstücken | 7.859,00 | 0,00 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 1.083.382,00 | 1.035.840,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3.437.616,77 | 2.008.532,44 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 431.558,00 | 1.524.363,95 |
| 4.960.415,77 | 4.568.736,39 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 19.875,00 | 19.875,00 |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 1.934.271,36 | 1.438.662,27 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 41.861,58 | 39.223,50 |
| 1.996.007,94 | 1.497.760,77 | |
| 7.955.860,71 | 6.538.161,16 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 4.501.846,00 | 3.326.626,00 |
| 2. Unfertige Erzeugnisse | 5.088.787,00 | 3.302.301,00 |
| 3. Fertige Erzeugnisse und Waren | 2.855.256,00 | 1.878.650,23 |
| 4. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 50.000,00 |
| 12.445.889,00 | 8.557.577,23 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 6.317.030,66 | 3.122.180,38 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 3.479.627,86 | 6.612.335,50 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 694.328,03 | 37.431,89 |
| 10.490.986,55 | 9.771.947,77 | |
| III. Schecks, Kassenbestand und | ||
| Guthaben bei Kreditinstituten | 2.753.630,23 | 72.420,83 |
| 25.690.505,78 | 18.401.945,83 | |
| 33.646.366,49 | 24.940.106,99 | |
| 33.646.366,49 | 24.940.106,99 | |
|
Passiva |
||
| 30.6.2007
EUR |
Vorjahr
EUR |
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| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 1.533.875,64 | 1.533.875,64 |
| II. Gewinnrücklagen | ||
| Andere Gewinnrücklagen | 102.258,38 | 102.258,38 |
| III. Gewinnvortrag | 19.724,03 | 19.724,03 |
| 1.655.858,05 | 1.655.858,05 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen | 11.163.200,00 | 10.271.600,00 |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 4.874.700,00 | 4.858.900,00 |
| 16.037.900,00 | 15.130.500,00 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 432.121,08 | 78.425,66 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.939.034,86 | 2.174.654,45 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 5.000.000,00 | 5.068.987,56 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 6.581.452,50 | 831.681,27 |
| 15.952.608,44 | 8.153.748,94 |
|
2006/07
EUR |
Vorjahr
EUR |
|
| 1. Umsatzerlöse | 68.272.813,34 | 59.275.908,93 |
| 2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen | 56.242.993,20 | 47.355.095,72 |
| 3. Bruttoergebnis vom Umsatz | 12.029.820,14 | 11.920.813,21 |
| 4. Vertriebskosten | 7.334.654,75 | 7.211.795,16 |
| 5. Allgemeine Verwaltungskosten | 208.520,00 | 183.120,00 |
| 6. Sonstige betriebliche Erträge | 2.018.599,46 | 1.182.534,69 |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 453.190,49 | 398.588,60 |
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 90.740,55 | 245.481,96 |
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 613.605,24 | 515.923,20 |
| 10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 5.529.189,67 | 5.039.402,90 |
| 11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn | 5.529.189,67 | 5.039.402,90 |
| 12. Jahresüberschuss | 0,00 | 0,00 |
Der vorliegende Jahresabschluss ist, wie in den Vorjahren, nach den für grosse Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gegliedert. Die Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden sind gegenüber dem Vorjahr beibehalten worden.
Soweit Vermerke bei den Posten der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung zu machen sind, so werden diese im Anhang aufgeführt.
Die Geschäftsanteile der Ondal Industrietechnik wurden von der Wella AG, Darmstadt, zum 30. Juni 2007 an die Ondal Holding GmbH, München, veräußert. Aus diesem Grund ist die Ondal Industrietechnik GmbH zum 30. Juni 2007 kein mit der Wella AG und somit auch kein mit der The Procter & Gamble Company, Cincinnati, Ohio, USA, verbundenes Unternehmen mehr.
Die Bilanzpositionen Forderungen und Verbindlichkeiten sind daher mit denen des Vorjahres nur eingeschränkt vergleichbar.
Zum 30. Juni 2007 ist die Ondal Industrietechnik GmbH ein verbundenens Unternehmen der Ondal Holding GmbH, München.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungswerten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer wird anhand der steuerlich zulässigen Nutzungsdauer ermittelt und liegt zwischen zwei und fünf Jahren. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare und degressive Abschreibungen entsprechend der steuerlich zulässigen Nutzungsdauer angesetzt. Die Nutzungsdauer beträgt bei Bauten auf fremden Grundstücken zwischen zehn bis fünfundzwanzig Jahren, technischen Anlagen und Maschinen zwischen zwei und acht Jahren, bei anderen Anlagen sowie bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen drei und zehn Jahren. In die Herstellungskosten von Sachanlagevermögen werden angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Werkzeuge werden bei den anderen Anlagen ausgewiesen.
Außerplanmässige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Die gesamten Anschaffungs- oder Herstellungskosten geringwertiger Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.
Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Abschreibungen werden vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt mit dem gleitenden Durchschnittswert.
In die Herstellungskosten werden neben den direkten Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen, soweit sie durch die Fertigung veranlasst sind, einbezogen.
Bei der Bewertung des Vorratsvermögens wird das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Für Risiken im Vorratsvermögen sind Gängigkeitsabschläge und soweit notwendig weitere Abwertungen auf den zum Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich angemessener Einzelabschreibungen angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Eine Umbewertung auf den höheren Briefkurs für Forderungen bzw. niedrigeren Geldkurs für Verbindlichkeiten erfolgt nicht, da die Abweichung vom Mittelkurs unwesentlich ist.
Die flüssigen Mittel werden mit den Nominalwerten bilanziert.
Die Pensionsverpflichtungen werden mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwert angesetzt. Der Berechnung liegen ein Zinssatz von 6 % p. a. und die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. K. Heubeck zugrunde.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen im Sinne von § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB und sind in Höhe des Betrages der vorraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet.
Die Jubiläumsrückstellungen werden mit einem Zinssatz von 6 % p. a. abgezinst.
Fremdwährungsforderungen- und Verbindlichkeiten werden am Entstehungstag zum Mittelkurs umgerechnet. Ergeben sich aus der Umrechnung am Bilanzstichtag niedrigere Forderungen oder höhere Verbindlichkeiten in Euro, so wird dieser Kurs angewendet. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Kurssicherungsgeschäfte.
(Tabellenwerte in T€)
3.1 Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens in 2006/2007 einschließlich der Anschaffungs- oder Herstellungskosten und der Abschreibungen ist aus dem als Anlage beiliegenden Anlagespiegel ersichtlich.
3.2. Immaterielle Vermögensgegenstände
Die Zugänge an gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten betreffen Software (TEUR 658) und sonstige Nutzungsrechte (TEUR 33). Die geleisteten Anzahlungen betreffen ausschliesslich Software (TEUR 71).
3.3 Sachanlagen
Von den Zugängen sind die folgenden wesentlichen Posten zu nennen:
| 30.06.2007 | 30.06.2006 | |
| Bauten auf fremden Grundstücken | 8 | 0 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 339 | 117 |
| Andere Anlagen (Werkzeuge) | 294 | 232 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.174 | 618 |
| Geleistete Anzahlungen | 393 | 696 |
| Zugänge gesamt | 2.208 | 1.663 |
Bei den geleisteten Anzahlungen wurde in Maschinen (139), Betriebs- und Geschäftsausstattung (247) und in Werkzeuge (7) investiert.
3.4 Finanzanlagen
Unter den Finanzanlagen sind 1,9 Mio. € Fondsanteile ausgewiesen. Die erworbenen Fondsanteile dienen zur Finanzierung der Pensionen und der Altersteilzeit. Wie bereits im Vorjahr sind unter den Finanzanlagen auch der Beteiligungswert an unserer amerikanischen Tochtergesellschaft (0,02 Mio. €) sowie Mitarbeiterdarlehen (0,04 Mio. €) enthalten.
3.5 Forderungen/Sonstige Vermögensgegenstände
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (6,3 Mio. €) sowie gegenüber verbundenen Unternehmen (3,5 Mio. €) liegen die Restlaufzeiten wie im Vorjahr unter einem Jahr; ebenso bei den sonstigen Vermögensgegenständen (0,7 Mio. €).
Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultiert zum einen aus einer Umgliederung der Forderungen gegen Wella- und Procter & Gamble-Gesellschaften (1,9 Mio. €) und zum anderen aus dem Zuwachs des Geschäfts. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.
3.6 Gezeichnetes Kapital
Das Stammkapital der Ondal Industrietechnik GmbH beträgt DM 3.000.000 (umgerechnet 1.533.876 €). Die Anteile wurden bis zum 30.06.2007 zu 100 % von der Wella AG, Darmstadt, gehalten. Seit 2001 gibt es mit der Wella AG einen Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag, der zum 30.06.2007 beendet wurde.
3.7 Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen zu erwartende Aufwendungen für Kulanz und Gewährleistung (1,0 Mio. €), für Altersteilzeitverpflichtungen (0,8 Mio. €) , Jubiläumsrückstellungen (0,7 Mio. €), Tantiemen und Sondervergütungen für Mitarbeiter (0,2 Mio. €) und Rückstellungen für noch nicht genommenen Urlaub und Gleitzeitguthaben (1,4 Mio. €).
3.8 Verbindlichkeiten
Alle Verbindlichkeiten haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Gesellschafterin, der Ondal Holding GmbH, und betreffen ein kurzfristiges Darlehen (5,0 Mio. €).
Im Vorjahr wurden 3,2 Mio. € als Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen.
Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Steuern 0,4 Mio. € (Vorjahr: 0,2 Mio. €) und 5,5 Mio. € auf die Verpflichtung zur Abführung des Ergebnisses an die Wella AG aus dem bis zum 30.06.2007 bestehenden Ergebnisabführungsvertrag.
Zum 30.06.2007 bestehen keine Verbindlichkeiten aus der Begebung oder Übertragung von Wechseln sowie keine Verbindlichkeiten aus Bürgschaften. Sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren aus bereits eingeleiteten Investitionsaufträgen. Das sich hieraus ergebende Obligo beträgt 0,2 Mio. €.
(Tabellenwerte in T€)
5.1 Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
| 2006/2007 | 2005/2006 | |
| nach Tätigkeitsgebieten | ||
| Friseurtechnik und Zubehör | 20.060 | 16.794 |
| Industrietechnik | 48.213 | 42.482 |
| 68.273 | 59.276 | |
| nach Regionen | ||
| Bundesrepublik Deutschland | 39.694 | 31.785 |
| Übriges Europa | 13.118 | 12.262 |
| Nord- und Südamerika | 12.340 | 12.799 |
| Asien, Afrika, Pazifik | 3.121 | 2.430 |
| 68.273 | 59.276 |
5.2 Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen
Hierunter fallen die Erzeugniskosten der in der Periode verkauften Fertigerzeugnisse und Handelswaren. Sie beliefen sich in 2006/2007 auf 56 Mio. €. Dies entspricht 82,4 % der Umsatzerlöse. Der Vorjahreswert lag bei 79,9 %. Sie beinhalten neben den Materialkosten alle Fertigungseinzelkosten, Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Verwaltungskosten der Produktion. Die Erhöhung resultiert aus dem gestiegenen Friseurtechnikumsatz, da dort der Wareneinsatzanteil höher ist als im Industrietechnikgeschäft. Weiter werden in dieser Position die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen ausgewiesen. Die Forschungs- und Entwicklungsleistungen für friseurtechnische Produkte werden weiterberechnet und dies wird unter den Umsatzerlösen erfaßt.
5.3 Vertriebskosten
Hierunter sind alle Kosten zusammengefasst, die für den Verkauf und die Vermarktung der Fertigerzeugnisse in 2006/2007 angefallen sind. Sie erreichten im abgelaufenen Geschäftsjahr 7,3 Mio. €. Dies entspricht 10,7 % der Umsatzerlöse. Der Vorjahreswert betrug 12,2 %. Die Reduzierung ist auf eine weitere Optimierung in der Vertriebsabwicklung zurückzuführen.
5.4 Verwaltungskosten
Der allgemeine Aufwand für Administration belief sich in 2007 auf 0,2 Mio. € und blieb damit fast unverändert gegenüber dem Vorjahr.
5.5 Sonstige betriebliche Erträge
In dieser Position sind überwiegend Erträge aus Weiterbelastungen von Dienstleistungen, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Zuschüsse sowie Währungs- und Kursgewinne enthalten. In 2006/2007 betrugen die sonstigen betrieblichen Erträge 2,0 Mio. €. Von den sonstigen betrieblichen Erträgen sind 0,5 Mio. € periodenfremd und resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen.
5.6 Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf 0,5 Mio €. Sie beinhalten im wesentlichen Währungsverluste aus US-Dollar-Umrechnungen.
5.7 Zinsergebnis
| 2006/2007 | 2005/2006 | |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 91 | 245 |
| -davon aus Unternehmen des Wella Konzerns | (13) | (243) |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 614 | 516 |
| -davon an Unternehmen des Wella Konzerns | (102) | (1) |
| Finanzergebnis | (523) | (271) |
Die Zinsaufwendungen aus der Zuführung der Pensionsrückstellung betragen gemäss Gutachten 0,5 Mio € (Vorjahr: 0,5 Mio. €).
5.8 Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn
Aufgrund des zum 30.06.2007 beendeten Ergebnisabführungsvertrages sind für das Geschäftsjahr 2006/07 5.529.189,67 € an die Wella AG abzuführen. Es werden keine Steuerumlagen belastet.
6.1 Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
| 2006/2007 | 2005/2006 | |
| Produktion, Logistik, Entwicklung | 355 | 321 |
| Vertrieb | 34 | 30 |
| 389 | 351 |
6.2 Personalaufwand, Materialaufwand
Die Personalaufwendungen beliefen sich in 2006/2007 auf 20,9 Mio. € (Vorjahr: 18,8 Mio. €). Sie setzen sich aus Löhnen und Gehältern von 17,2 Mio. € (Vorjahr: 15,1 Mio. €) und den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung von 3,8 Mio. € (Vorjahr: 3,7 Mio. €) zusammen; davon entfallen auf Altersversorgung 0,8 Mio. € (Vorjahr: 0,9 Mio. €).
Die reinen Materialaufwendungen betrugen 30,5 Mio. € (Vorjahr: 25,8 Mio. €), was 44,6 % der Umsatzerlöse entspricht. Im Vorjahr lag der prozentuale Anteil bei 43,5 %. Der Materialaufwand betrifft mit 23,4 Mio. € Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren und mit 6,3 Mio. € Aufwendungen für bezogene Leistungen.
Für die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.
6.3 Name und Sitz des Mutterunternehmens/Konzernzugehörigkeit
Zum Bilanzstichtag ist die Ondal Industrietechnik GmbH ein verbundenes Unternehmen der Ondal Holding GmbH, München.
6.4 Name und Sitz des Tochterunternehmens
In 2003 wurde in Richmond, Virginia, ein Tochterunternehmen mit dem Namen Ondal USA Incorporation gegründet. Die gesamten Anteile werden von der Ondal Industrietechnik GmbH gehalten. Die Tochtergesellschaft ist in den Bundesstaaten Delaware und Virginia eingetragen. Geschäftsführer sind Herr Christoph Röer und Herr Reinhard Jütte. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2006/2007 einen Jahresüberschuss in Höhe von TUSD 1.315 und verfügt zum 30.06.2007 über ein Eigenkapital von TUSD 2.044.
6.5 Namen der Geschäftsführer
Die Geschäftsführer der Ondal Industrietechnik GmbH sind:
Herr Reinhard Jütte
(Dipl. Betriebswirt) Geschäftsführer
Wolfgang Reißner (bis zum 04.07.2007) Geschäftsführer
(Dipl. Ing. Elektrotechnik)
Hünfeld, 16. Juli 2007
gez. Jütte
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|
Stand am 1.7.2006
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
Umbuchungen
EUR |
Stand am 30.6.2007
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 2.235.591,59 | 691.245,98 | 75.266,76 | 31.790,00 | 2.883.360,81 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 31.790,00 | 70.602,00 | 0,00 | -31.790,00 | 70.602,00 |
| 2.267.381,59 | 761.847,98 | 75.266,76 | 0,00 | 2.953.962,81 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Bauten auf fremden Grundstücken | 0,00 | 8.037,64 | 0,00 | 0,00 | 8.037,64 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 3.697.963,43 | 338.803,72 | 97.819,95 | 0,00 | 3.938.947,20 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 10.944.354,50 | 1.468.546,31 | 1.514.528,44 | 1.485.591,95 | 0,00 12.383.964,32 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.524.363,95 | 392.786,00 | 0,00 | -1.485.591,95 | 431.558,00 |
| 16.166.681,88 | 2.208.173,67 | 1.612.348,39 | 0,00 | 16.762.507,16 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 19.875,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 19.875,00 |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 1.438.662,27 | 495.609,09 | 0,00 | 0,00 | 1.934.271,36 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 39.223,50 | 16.419,59 | 13.781,51 | 0,00 | 41.861,58 |
| 1.497.760,77 | 512.028,68 | 13.781,51 | 0,00 | 1.996.007,94 | |
| 19.931.824,24 | 3.482.050,33 | 1.701.396,66 | 0,00 | 21.712.477,91 | |
| kumulierte Abschreibungen | ||||
|
Stand am 1.7.2006
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
Stand am 30.6.2007
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 1.795.717,59 | 219.056,98 | 60.248,76 | 1.954.525,81 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 1.795.717,59 | 219.056,98 | 60.248,76 | 1.954.525,81 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Bauten auf fremden Grundstücken | 0,00 | 178,64 | 0,00 | 178,64 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 2.662.123,43 | 291.261,72 | 97.819,95 | 2.855.565,20 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 8.935.822,06 | 1.452.692,93 | 1.442.167,44 | 8.946.347,55 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 11.597.945,49 | 1.744.133,29 | 1.539.987,39 | 11.802.091,39 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 13.393.663,08 | 1.963.190,27 | 1.600.236,15 | 13.756.617,20 | |
| Restbuchwerte | ||
|
Stand am 30.6.2007
EUR |
Vorjahr
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 928.835,00 | 439.874,00 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 70.602,00 | 31.790,00 |
| 999.437,00 | 471.664,00 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Bauten auf fremden Grundstücken | 7.859,00 | 0,00 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 1.083.382,00 | 1.035.840,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3.437.616,77 | 2.008.532,44 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 431.558,00 | 1.524.363,95 |
| 4.960.415,77 | 4.568.736,39 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 19.875,00 | 19.875,00 |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 1.934.271,36 | 1.438.662,27 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 41.861,58 | 39.223,50 |
| 1.996.007,94 | 1.497.760,77 | |
| 7.955.860,71 | 6.538.161,16 | |
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Ondal Industrietechnik GmbH, Hünfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2006 bis 30. Juni 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Ondal Industrietechnik GmbH, Hünfeld, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 30. Juli 2007
Deloitte
& Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Kompenhans, Wirtschaftsprüfer
Deselaers, Wirtschaftsprüfer
Die Alleingesellschafterin der Firma
|
Ondal Industrietechnik GmbH, Hünfeld |
die Ondal Holding GmbH hält heute unter Verzicht auf form- und fristgerechte Einladung eine ordentliche Gesellschafterversammlung mit folgender Tagesordung ab:
| 1. |
Vorlage des Jahresabschlusses zum 30. Juni 2007. |
| 2. |
Beschlussfassung über die Genehmigung des Jahresabschlusses zum 30. Juni 2007. |
| 3. |
Erteilung der Entlastung an die Geschäftsführer. |
| 4. |
Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2007/2008. |
Die Punkte der Tagesordnung werden wie folgt erledigt:
| zu 1. |
Die Gesellschafter nehmen Kenntnis vom Jahresabschluss zum 30. Juni 2007, der mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der DELOITTE & TOUCHE GmbH, Frankfurt, versehen wurde. |
| zu 2. |
Es wird beschlossen, den in der Bilanz zum 30. Juni 2007 ausgewiesenen Gewinnvortrag in Höhe von 19.724 € auf neue Rechnung vorzutragen. Der Jahresüberschuss 2006/2007 in Höhe von 5.529.189,67 € wurde gemäß Kaufvertrag zwischen der Wella AG und der Ondal Holding GmbH an die Wella AG beglichen. |
| zu 3. |
Den Geschäftsführern wird für das Geschäftsjahr 2006/2007 Entlastung erteilt. |
| zu 4. |
Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2007/2008 wird die Ernst & Young GmbH gewählt. |
Hünfeld, 9. Oktober 2007
RWT/Kr/So
Ondal Holding GmbH
Reinhard Jütte
Die Gesellschafterversammlung hat am 09. Oktober 2007 folgenden Ergebnisverwendungsbeschluss gefaßt:
| Gewinnvortrag | 19.724,03 6 |
| Jahresüberschuss | 5.529.189,67 € |
| Vollausschüttung gemäß Kaufvertrag an die Wella AG | 5.529.189,67 € |
| Bilanzgewinn | 19.724,03 € |
Hünfeld, im Mai 2008
Die Geschäftsführung
Jütte
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