RF360 Europe GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Schmickler seit 13.6.2024 | Prokura |
Marian Madan seit 22.1.2024 | Prokura |
Kathryn Elizabeth Turner seit 12.5.2023 | Geschäftsführer |
Benjamin Sokolowski seit 24.10.2022 | Geschäftsführer |
Hamid-Reza Nazeman seit 8.11.2021 | Geschäftsführer |
Stefan Brück seit 6.10.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
QGT International Inc. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Qualcomm Germany GmbH (vormals: QUALCOMM CDMA Technologies GmbH)MünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023I. Darstellung des UnternehmensDie Hauptaktivitäten von QUALCOMM Germany GmbH (vormals: QUALCOMM CDMA Technologies GmbH) (das "Unternehmen") umfassen die Vertretung des Mutterunternehmens QUALCOMM Incorporated in Deutschland hinsichtlich Produkt- und Technologieentwicklung, Verkaufsförderung sowie Markt- und Geschäftsentwicklung. Weitere Funktionen bestehen in der Durchführung von Prüftechnikprojekten für die Entwicklung und Validierung der Unternehmensprodukte, der Erbringung von Ingenieurdienstleistungen für Mobilfunkbetreiber in ganz Europa sowie der Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten im mobilen Kommunikationssektor. Im Berichtszeitraum wurden für alle großen europäischen Mobilfunknetze Produktvalidierungen durchgeführt. Das Tätigkeitsfeld von QUALCOMM Germany GmbH umfasst Forschung und Entwicklung, sowie Unterstützung und Förderung von Kerntechnologien für den Markt für Drahtlos- und Mobilkommunikation. In diesem Sektor entwickelt und validiert das Unternehmen kontinuierlich sowohl Software- als auch Hardwaretechnologien für bestimmte Produktentwicklungsprojekte der QUALCOMM Technologies Incorporated. Diese Komponententechnologien sind Bestandteile der Produkte für Kunden von QUALCOMM Incorporated. Außerdem bietet QUALCOMM Germany GmbH technischen Support für Kunden von QUALCOMM Technologies Incorporated und Netzbetreiber im europäischen Raum. Dies beinhaltet sowohl Unterstützung bei der Hardware- und Softwareentwicklung für Originalausrüster im Rahmen der Konstruktion mobiler Kommunikationsendgeräte als auch für Netzbetreiber zur Einführung neuer drahtloser Technologien, Produkte und Dienstleistungen auf dem europäischen Markt. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Ingenieurdienstleistungen zur Validierung und Optimierung von Mobilfunknetzen in ganz Europa an. Derzeit sind für die kommenden Jahre keine wesentlichen Änderungen bezüglich Inhaltes oder Umfang der Hauptaktivitäten geplant. Unternehmensstruktur Zum 30. September 2023 verfügt QUALCOMM Germany GmbH über fünf Zweigniederlassungen. Die Niederlassung in München, dem eingetragenen Unternehmenssitz, ist zuständig für die Bereiche Mobilfunk, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und für Geschäftsbeziehungen im Bereich Produktsupport für die Halbleiterindustrie, internationale Normungsarbeit, den Bereich Gesundheitswesen, Ingenieur- oder Schulungsdienstleistungen für Mobilfunkbetreiber, behördliche und regulatorische Angelegenheiten sowie Verwaltung. Die Zweigniederlassung in Nürnberg beschäftigt Mitarbeiter für Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie Ingenieurdienstleistungen für Mobilfunkbetreiber. Die Niederlassung in Sulzbach ist für die Durchführung der Produktverifizierung verantwortlich. Dies schließt die Software- und Hardwarevalidierung für bestimmte Mobilprodukte mit ein. Die Verifizierung erfolgt sowohl in betriebsfähigen Netzwerken als auch im Labor. Die Niederlassung in Berlin ist verantwortlich für Produktsicherheit. Die Niederlassung in Gelsenkirchen unterstützt den Verkauf und Vertrieb von Halbleitern für WiFi-Kommunikationszwecke sowie alle damit verbundenen Aktivitäten. Direktes und oberstes Mutterunternehmen und herrschendes Unternehmen QGT International, Inc, ein in den USA ansässiges Unternehmen, ist das direkte Mutterunternehmen der QUALCOMM Germany GmbH. QGT International Incorporated hat den Sitz in 251 Little Falls Drive, Wilmington, Delaware 10905. Oberstes Mutterunternehmen und herrschendes Unternehmen ist QUALCOMM Incorporated, ein ebenso in den USA eingetragenes Unternehmen. QUALCOMM Incorporated ist das Mutterunternehmen des kleinsten und größten Kreises von Unternehmen, die in den Konzernabschluss zum 30. September 2023 einbezogen werden. Der Konzernabschluss von QUALCOMM Incorporated ist über den Corporate Secretary, 5775 Morehouse Drive, San Diego, CA 92121-1714 verfügbar. Der Abschluss des obersten Mutterunternehmens kann bei der US-Wartpapier und Börsenaufsichtsbehörde SEC (Registernummer: 0000804328) eingesehen werden. II. Bericht über die wirtschaftliche LageGesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Zwar kam Deutschland zunächst noch vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie. Während der Energiekrise entwickelte sich die deutsche Wirtschaft jedoch sehr schwach. Gegenüber dem Vorjahr dürfte die Wirtschaftsleistung im aktuellen Jahr schrumpfen und im kommenden Jahr deutlich langsamer wachsen als in den 2010er-Jahren. Die aktuelle Entwicklung ist angesichts der im vergangenen Jahr stark gestiegenen Energiepreise und des hohen Anteils der energieintensiven Industriezweige an der deutschen Bruttowertschöpfung nicht überraschend. Ein noch tieferer Einbruch konnte durch die umfangreichen wirtschaftspolitischen Maßnahmen zur Umstellung der Energieversorgung und zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Energiekrise verhindert werden. Zudem zeigten sich die Unternehmen und privaten Haushalte anpassungsfähig. Allerdings deutet die im Jahresgutachten präsentierte Mittel- und Langfristprojektion des deutschen Produktionspotenzials, unabhängig von der aktuellen konjunkturellen Schwäche, auf deutliche Wachstumshemmnisse für die kommenden Jahrzehnte hin. Diese Hemmnisse zeichnen sich bereits seit vielen Jahren ab und wurden bisher nicht ausreichend adressiert. Erstens ist absehbar, dass durch die demografische Alterung der Anteil der 20- bis 64-Jährigen an der Gesamtbevölkerung sinken wird und das inländische Arbeitsvolumen zurückgeht. Zweitens sind das Produktivitätswachstum und das Wachstum des Kapitalstocks, aber auch der Modernitätsgrad des Kapitalstocks, seit Jahrzehnten rückläufig. Dies spiegelt sich in den niedrigen und gesunkenen Gründungsraten und der geringen Verfügbarkeit von Wagniskapital für junge Wachstumsunternehmen wider. Deutschland droht somit eine Alterung nicht nur seiner Bevölkerung, sondern auch seiner industriellen Basis. (Quelle: https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/gutachten/jg202324/JG202324_ExecutiveSummary.pdf) Der Mobilfunkmarkt ist nach wie vor hart umkämpft, sowohl in Bezug auf das Wachstum bei 3G/4G/5G-Technologien als auch aufgrund des Preisdrucks im Einzelhandel, der für Geräte für den Massenmarkt üblich ist. Zusätzliche Wettbewerbsfaktoren gibt es für Produktangebote, die sich über Mobiltelefone hinaus auf Branchen und Anwendungen ausgeweitet haben, einschließlich Automobil und IoT. Die Mobilfunkindustrie entwickelt und vermarktet aktiv 5G-Technologien. Der erste 5G-Standard wurde zunächst 2018 fertiggestellt. 5G wurde entwickelt, um die Rolle der drahtlosen Technologien zu verändern und umfasst Fortschritte bei den 3G/4G-Funktionen, einschließlich der Gerät-zu-Gerät-Funktionen und der Nutzung aller verschiedenen Arten von Frequenzen. Viele unserer Erfindungen, die den Kern von 3G und 4G bilden, dienen als grundlegende Technologien für 5G, und wir spielen weiterhin eine wichtige Rolle bei der Förderung von Fortschritten bei 5G, einschließlich unseres Beitrags zu 3GPP-Standardisierungsaktivitäten, die die kontinuierliche Weiterentwicklung der 5G-NR- und 5GC-Standards definieren. Wie bei früheren Mobilfunkgenerationen ist 5G so konzipiert, dass es die nahtlose Kompatibilität mit 3G/4G-Technologien über Multimode-Geräte unterstützt. Wesentliche Kennzahlen Das Unternehmen ist abhängig von den Einnahmen aus Cost-Plus Vereinbarungen mit seinem obersten Mutterunternehmen QUALCOMM Incorporated (San Diego, USA) und Tochterunternehmen des obersten Mutterunternehmens, QUALCOMM Technologies Incorporated (USA), Qualcomm Technologies International Ltd (UK) und Qualcomm Asia Pacific Pte. Ltd (Asia). Das Unternehmen erhält im Rahmen der Cost-Plus Vereinbarungen monatliche Erstattungen für die direkten und indirekten Kosten. Für interne Kontrollen und das Managementsystem relevante wesentliche Kennzahlen können wie folgt zusammengefasst werden:
(EBIT: Jahresüberschuss vor Zinsaufwendungen und Zinserträge sowie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag) Insgesamt sind wir mit dem Verlauf des Geschäftsjahres sehr zufrieden. Ein Anstieg der Personalkosten, insbesondere die jährliche Erhöhung der Gehälter, Restrukturierungskosten und eine branchenübergreifende Anpassung des Gehaltsniveaus, haben insgesamt zu einem Anstieg der direkten und indirekten Kosten für das Geschäftsjahr geführt, welcher das von uns im Vorjahr prognostizierte Niveau übertraf. Da die Umsatzerlöse der Qualcomm Germany GmbH auf Basis von Kostenaufschlagsvereinbarungen mit anderen Konzerngesellschaften erwirtschaftet werden, führte der Anstieg der direkten und indirekten Kosten durch die vorgenannten Faktoren dazu, dass das Unternehmen den prognostizierten Leistungsindikator für den Umsatz ebenfalls übertraf. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern liegt mit TEUR 4.101 am oberen Ende der von uns im Vorjahr prognostizierten Bandbreite. Weitere ergänzende Geschäftsfaktoren sind die Mitarbeiterzahl und -bindung aufgrund der steigenden Nachfrage nach hochqualifizierten Ingenieuren und Technikern; Dies ist jedoch nicht steuerungsrelevant. Geschäftsentwicklung Vermögens- und Ertragslage Das Anlagevermögen zum 30. September 2023 belief sich auf EUR 2.569.616 gegenüber EUR 4.417.869 im Vorjahr. Der Anstieg der Investitionen ist hauptsächlich auf die Renovierung der Münchener Büroräume und die damit verbundenen IT-Infrastruktur- und Server-Upgrades zurückzuführen. Investitionen zum 30. September 2023 enthalten EUR 0 für die immateriellen Vermögensgegenstände (2021/2022: EUR 120.706) und EUR 1.198.482 in das Sachanlagevermögen (2021/2022: 4.180.907). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zum 30. September 2023 beliefen sich auf EUR 12.971.012 (2021/2022: EUR 31.604.018) und verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 18.633.006 aufgrund der Begleichung des konzerninternen Darlehenssaldos gegenüber Qualcomm Technologies Inc. in Höhe von EUR 25.000.000 und der Erhöhung der sonstigen konzerninternen Forderungen um EUR 6.000.000. Die Salden wurden innerhalb von drei Monaten nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 beglichen. Des Weiteren wird die Rückerstattung der Mehrwertsteuer der letzten beiden Quartale von der Steuerbehörde erwartet und führen zu entsprechenden Forderungen. Das Eigenkapital belief sich zum 30. September 2023 auf EUR 2.593.470 gegenüber EUR 25.657.548 zum 30. September 2022. Der Rückgang des Eigenkapitals um EUR 23.064.078 ist auf die unbare Zahlung der Dividende an die Muttergesellschaft zurückzuführen; dieser Rückgang wird durch den von der QUALCOMM Germany GmbH erwirtschafteten Jahresüberschuss des Geschäftsjahres entsprechend gegenläufig verringert. Die Rückstellungen zum 30. September 2023 beliefen sich auf EUR 11.136.308 gegenüber EUR 8.637.003 zum 30. September 2022. Der Anstieg der Rückstellungen um 2.499.305 EUR ist im Wesentlichen auf die unterjährige Rückstellung für Restrukturierungskosten in Höhe von 4.289.749 EUR sowie die Verringerung der Rückstellung für die Rückbauverpflichtung für die Kosten des Standorts München in Höhe von 1.280.791 EUR zurückzuführen. Sonstige wesentliche Rückstellungen wie Rückstellungen für offene Rechnungen, konzerninterne Verbindlichkeiten und Mitarbeiterboni verringerten sich ebenfalls. Darüber hinaus erhöhten sich die Steuerrückstellungen von 782.875 EUR auf 2.076.474 EUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten beliefen sich zum 30. September 2023 auf insgesamt EUR 1.770.429 gegenüber EUR 1.933.735 zum 30. September 2022. Der Rückgang um EUR 163.306 resultiert im Wesentlichen aus den sonstigen Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Lohn- und Gehaltsabrechnung. Die Rechnungsabgrenzungsposten im Zusammenhang mit dem im Geschäftsjahr 2022/2023 gewährten Zuschuss für die Arbeiten am Projekt Target X beliefen sich zum 30. September 2023 auf insgesamt 297.251 EUR, verglichen mit null EUR zum 30. September 2022. Der Anstieg bezieht sich auf Vorauszahlungen für neue Zuschussprojekte der öffentlichen Hand. Die Umsatzerlöse beziehen sich auf Forderungen gegenüber QUALCOMM Incorporated und QUALCOMM Technologies Incorporated, basierend auf einer prozentualen Fixgebühr auf betriebliche Aufwendungen abzüglich betrieblicher Erträge des Unternehmens während der Berichtsperiode (z. B. Erträge aus Forschungs- und Entwicklungsprojekten). Die Umsatzerlöse werden monatlich im Verhältnis zu den tatsächlich anfallenden Aufwendungen berechnet und verbucht. Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2022/2023 beliefen sich auf EUR 49.703.195 gegenüber EUR 47.919.160 im Geschäftsjahr 2021/2022. Dies entspricht einem Zuwachs von -3.72%. Das Umsatzwachstum ist direkt auf vertraglich vereinbarte Kosten zuzüglich Margen auf die Personal- und Betriebskosten zurückzuführen. Die Lohnkosten stiegen im Geschäftsjahr auf EUR 27.206.798 (2021/2022: EUR 25.939.708). Ursächlich hierfür war unter anderem ein Zuwachs an Mitarbeitern sowie der jährliche Gehaltsanstieg. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Abschreibungen, die ebenfalls weitergegeben werden können, stiegen auf 20.249.316 EUR (2021/2022: 17.673.023 EUR), was einem anstieg der Kosten um 2.576.293 EUR entspricht. Der Anstieg stand in direktem Zusammenhang mit den Restrukturierungskosten im Geschäftsjahr 2023. Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich im Geschäftsjahr 2022/2023 auf EUR 1.854.328 gegenüber EUR 1.088.540 im Geschäftsjahr 2021/2022 und resultierten im Wesentlichen aus der Auflösung der Rückbauverpflichtungen am Standort München sowie aus Währungsgewinnen. Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf EUR 1.935.922 mit einem 3,89%igen Anteil an den Umsatzerlösen im Geschäftsjahr 2022/2023 (gegenüber 7,80% im Geschäftsjahr 2021/2022). Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen für das Geschäftsjahr 2022/2023 belief sich auf EUR 4.101.409 gegenüber EUR 5.394.969 im Geschäftsjahr 2021/2022. Die EBIT-Marge betrug im Geschäftsjahr 2022/2023 8,25% und im Vorjahr 2021/2022 11,26%. Zu den Aktivitäten der QUALCOMM Germany GmbH gehören Forschung und Entwicklung, um das Geschäft von QUALCOMM in den Bereichen Mobilfunk- und Drahtloskommunikation zu unterstützen. Im Laufe des Jahres waren 132 Mitarbeiter an Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten beteiligt. Finanzlage Das Unternehmen ist abhängig von den Erlösen seines obersten Mutterunternehmens und bestimmter Tochterunternehmen des obersten Mutterunternehmens und wird auf Basis von Cost-Plus Vereinbarungen kontinuierlich voll finanziert. Die der QUALCOMM Germany GmbH hauptsächlich in Verbindung mit Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen entstandenen Kosten werden zuzüglich eines Gewinnaufschlags vom obersten Mutterunternehmen und einigen Tochterunternehmen getragen. Die flüssigen Mittel beliefen sich zum 30. September 2023 auf EUR 6.887 gegenüber EUR 87.160 zum 30. September 2022. Des Weiteren ist die Gesellschaft in das Cashpooling des Konzerns eingebunden und verfügt daher stets über ausreichend liquide Mittel. Investitionen Die Investitionen im Geschäftsjahr 2022/2023 beliefen sich auf EUR 1.198.482 und beziehen sich ausschließlich auf Sachanlagen, welche für eine Erneuerung der IT-Landschaft sowie Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten benötigt wird. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 bestehen keine wesentlichen Investitionsverpflichtungen. Forschung & Entwicklung Die weltweite Nachfrage nach drahtlosen Geräten, Datendiensten und Anwendungen erfordert kontinuierliche Innovationen, um die Benutzererfahrung zu verbessern, neue Dienste zu unterstützen, die Verarbeitung auf dem Gerät und die KI-Funktionen bei geringem Stromverbrauch zu erweitern und die Kapazität und Leistung der drahtlosen Konnektivität zu erhöhen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, werden verschiedene grundlegende Technologien wie drahtlose Kommunikation, Multimedia, Standort und Computing weiterentwickelt. Wir haben seit langem stark in Forschung und Entwicklung investiert und viele dieser grundlegenden Technologien entwickelt, die dazu beitragen, die kontinuierliche Entwicklung der Mobilfunkbranche voranzutreiben. Als Ergebnis haben wir hochmoderne Chipsatz-Plattformen für Mobile, Automotive und IoT entwickelt und vermarkten diese. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts und des Jahresabschlusses für das am 30. September 2023 endende Geschäftsjahr sind der Geschäftsführung keine wesentlichen Unsicherheiten bekannt, die ihre Fähigkeit zur Fortführung des Unternehmens beeinträchtigen könnten. III. Erwartete Entwicklungen, Risiken, Chancen und PrognoseErwartete Entwicklungen Eine konjunkturelle Erholung lässt weiter auf sich warten. Die Frühindikatoren signalisieren, dass die Wirtschaftsleistung in der ersten Jahreshälfte kaum mehr als stagnieren wird. Insgesamt rechnen wir nun für das laufende Jahr nur noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 0,1 Prozent (Winterprognose: 0,9 Prozent). Erst im kommenden Jahr dürfte das Bruttoinlandsprodukt wieder sichtbar um 1,2 Prozent zulegen (Winterprognose: 1,2 Prozent). Mit der bislang ausbleibenden Erholung mehren sich die Zeichen, dass auf der deutschen Wirtschaft vor allem strukturelle Probleme lasten und die Expansionsspielräume dementsprechend geringer sind. Insgesamt gehen wir davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2025 nur magere 2 Prozent über dem Niveau aus dem Jahr 2019 liegen wird. In Anbetracht der schwachen wirtschaftlichen Dynamik zeigt sich der Arbeitsmarkt recht robust. Die Beschäftigung dürfte im laufenden Jahr noch einmal etwas zulegen, bevor sie im Zuge des demografischen Wandels auf einen Abwärtstrend einschwenkt. Der weiterhin recht hohe Fachkräftemangel wird auch als Antwort auf die in den vergangenen Jahren hohe Inflation zu deutlich steigenden Löhnen führen. Da die Verbraucherpreisinflation spürbar sinkt, werden die real verfügbaren Einkommen im laufenden Jahr erstmals nach drei Jahren wieder steigen und den privaten Konsum stimulieren. Die Exporte dürften im laufenden Jahr noch einmal spürbar zurückgehen, bevor sie mit dem sich allmählich wiederbelebenden Welthandel auf einen moderaten Expansionskurs einschwenken. Bei den Unternehmensinvestitionen wird sich das schwache konjunkturelle Umfeld deutlich bemerkbar machen. Das Finanzierungsdefizit des Staates dürfte vor allem aufgrund der Konsolidierungsmaßnahmen von 2,1 Prozent in Relation zum Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 auf 0,8 Prozent im Jahr 2025 zurückgehen. (https://www.ifw-kiel.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/854f12d1-6d4b-4257-a39a-30120582e9ee-KKB_112_2024-Q1_Deutschland_DEV3.pdf) Es wird nicht erwartet, dass sich Inhalt und Umfang unserer betrieblichen Tätigkeit in den nächsten Geschäftsjahren wesentlich ändern werden. Da die Umsatzerlöse aus den Kostenaufschlagsvereinbarungen erzielt werden und sich die Kostenstruktur im kommenden Geschäftsjahr nicht wesentlich ändern wird, gehen wir von einer konstanten positiven Entwicklung der Umsatzerlöse, der direkten und indirekten Kosten sowie des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) aus. Risiken Da das Unternehmen Servicegebühren von Unternehmen der QUALCOMM Incorporated-Gruppe erhält, hängt die Auswirkung auf die Gesellschaft von den Auswirkungen von Risiken auf die gesamte Gruppe ab. Die QUALCOMM Gruppe ist einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die direkt mit der Geschäftstätigkeit verbunden sind. Diese Risiken zu begrenzen und gleichzeitig die sich bietenden Geschäftschancen zu nutzen, ist die vordringlichste Aufgabe des konzernweiten Risikomanagements, in welches die QUALCOMM Germany GmbH eingebunden ist. Im Rahmen des Risikomanagements werden kontinuierlich Vorkehrungen getroffen, um unzumutbare Risiken so weit wie möglich zu vermeiden. Um die Compliance-Risiken zu begrenzen, hat die Gruppe die Funktion eines Chief Compliance Officers eingerichtet und ein Meldesystem für Whistleblower geschaffen. Die Geschäftsleitung und die Anteilseigner werden unverzüglich über alle wesentlichen Vorfälle informiert. Durch die Bildung einer absteigenden Rangordnung werden die Risiken und Chancen der Gesellschaft entsprechend ihrer relativen Bedeutung dargestellt. Die Bedeutung ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung auf die Erreichung der Prognosen bzw. der angestrebten Ziele für das folgende Geschäftsjahr von 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024. Die durch Covid-19 verursachten Risiken haben sich aufgrund der weltweiten Einführung der Impfstoffe verringert, was dazu führte, dass das Risiko aus diesem Bericht gestrichen wurde. Weitere Änderungen bei den Risiken ergaben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht. IT-Risiko Das Geschäft und der Betrieb des Unternehmens könnten im Falle von Sicherheitsverletzungen oder sonstiger widerrechtlicher Aneignung unseres geistigen Eigentums oder vertraulicher Informationen leiden. Die Versuche anderer, sich unbefugten Zugang zu den IT-Systemen des Unternehmens zu verschaffen, werden immer ausgefeilter. Zu diesen Versuchen, die im Zusammenhang mit Industrie- oder sonstiger Spionage stehen könnten, gehören unter anderem das verdeckte Einschleusen von Schadsoftware in die Computer und Netzwerke des Unternehmens und das Ausgeben als autorisierte Benutzer. Wir sind der Ansicht, dass wir über ein robustes Cybersicherheitsprogramm verfügen. Es kann jedoch sein, dass wir nicht in der Lage sind, alle Bedrohungen der Cybersicherheit vorherzusehen, zu erkennen, abzuwehren oder wirksame Präventivmaßnahmen dagegen zu ergreifen, insbesondere weil die verwendeten Techniken immer ausgefeilter werden und sich ständig weiterentwickeln. Versuche, sich unbefugten Zugang zu unseren IT-Systemen zu verschaffen, oder andere Angriffe waren in der Vergangenheit in bestimmten Fällen und in gewissem Umfang erfolgreich, haben aber keinen nennenswerten Schaden angerichtet und könnten auch in Zukunft erfolgreich sein. In einigen Fällen sind wir uns eines Vorfalls oder seines Ausmaßes und seiner Auswirkungen möglicherweise nicht bewusst. Der Diebstahl, die unbefugte Nutzung oder die Veröffentlichung des geistigen Eigentums der Gesellschaft und/oder vertraulicher Geschäftsinformationen könnte die Wettbewerbsposition der Gesellschaft beeinträchtigen, den Wert ihrer Investitionen in Forschung und Entwicklung und andere strategische Initiativen mindern und/oder sich anderweitig nachteilig auf ihr Geschäft auswirken. Das Unternehmen erwartet, dass es auch weiterhin Ressourcen für die Sicherheit seiner IT-Systeme bereitstellen und gegebenenfalls externe Beratung in Anspruch nehmen wird, sofern notwendig. Unter Berücksichtigung der aufgeführten Faktoren schätzen wir das Risiko als gering ein. Technologie- und Qualitätsrisiken Die Branche unterliegt einem raschen technologischen Wandel, sich weiterentwickelnden Industriestandards und der häufigen Einführung neuer Produkte, und das Unternehmen muss erhebliche Forschungs-, Entwicklungs- und andere Investitionen, wie z. B. Akquisitionen, in neue Produkte, Dienstleistungen und Technologien tätigen, um im Wettbewerb bestehen zu können. Unser Wachstum hängt zum Teil von unserer Fähigkeit ab, unsere Technologien und Produkte auf neue und erweiterte Produktbereiche sowie Branchen und Anwendungen jenseits von Mobiltelefonen auszuweiten. Während wir weiterhin erhebliche Ressourcen in die Weiterentwicklung vor allem von 5G-basierten Technologien investieren, investieren wir auch in neue und erweiterte Produktbereiche sowie Branchen und Anwendungen jenseits von Mobiltelefonen, wie z. B. die Automobilindustrie und IoT (Internet of Things), indem wir unser bestehendes technisches und geschäftliches Know-how nutzen bzw. durch Übernahmen oder andere strategische Transaktionen. Unser Wachstum hängt auch wesentlich von unserer Fähigkeit ab, 5G-Technologien zu entwickeln und zu patentieren sowie Produkte zu entwickeln und zu vermarkten, die 5G-Technologien nutzen. Es werden ständig neue Innovationen und Projekte eingeführt und beobachtet, um verstecktes Potenzial bei 5G-LTE und Mobiltechnologie der nächsten Generation aufzudecken. Diese Projekte sind darauf ausgerichtet, neue Konzepte und Verbesserungen zur Entwicklung der vorhandenen 3G-, 4G- und Mobiltechnologien der nächsten Generation zu liefern. Im Rahmen der Aktivitäten bezüglich innovativer Technologien bietet das Unternehmen technischen Support und Dienstleistungen auf der Basis unternehmensinterner Dienstleistungsvereinbarungen an. Im Ergebnis schätzen wir die Technologie- und Qualitätsrisiken des Unternehmens als gering ein. Wenn es Qualcomm nicht gelingt, unsere Technologien und Produkte auf neue und erweiterte Produktbereiche auszuweiten, oder wenn unsere neuen Technologien und Produkte nicht erfolgreich sind oder wenn wir nicht in den von uns erwarteten Zeiträumen erfolgreich sind, wächst das Geschäft und der Umsatz der Qualcomm-Gruppe möglicherweise nicht wie erwartet, und es können erhebliche zusätzliche Kosten entstehen und unser Ruf könnte Schaden nehmen. Personalrisiken Unser zukünftiger Erfolg hängt davon ab, ob es uns gelingt, unsere leitenden Angestellten und weiteres wichtiges Management- und technisches Personal zu finden, zu gewinnen, zu halten und zu motivieren. Die Umsetzung unserer Geschäftsstrategie erfordert spezialisierte Ingenieure und andere Talente, da unsere Umsätze in hohem Maße von technologischen und Produktinnovationen abhängig sind. Um unser Geschäft auf bestimmte neue und erweiterte Produktbereiche, Branchen und Anwendungen jenseits von Mobiltelefonen auszudehnen, müssen wir außerdem Ingenieure und anderes technisches Personal mit speziellen Fähigkeiten in diesen Bereichen gewinnen, halten und motivieren, und diese Fähigkeiten sind bei unseren Wettbewerbern ebenso sehr gefragt. Die Corona-Pandemie hat uns dazu veranlasst, unsere Arbeitspraktiken zu ändern, einschließlich der Tatsache, dass die große Mehrheit unserer Mitarbeiter von zu Hause arbeitet. Nach der Wiedereröffnung unserer Büros, arbeiten wir zunächst nach einem hybriden Arbeitsmodell, was bedeutet, dass die meisten unserer Mitarbeiter die Flexibilität haben, zumindest zeitweise von zu Hause zu arbeiten. Im Geschäftsjahr 2023 haben wir Änderungen an unserem hybriden Arbeitsmodell vorgenommen, die vorsehen, dass die Mehrheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Großteil ihrer Arbeitszeit im Büro verbringt. Diese Anforderung für eine höhere Anwesenheit im Büro entspricht möglicherweise nicht den Bedürfnissen oder Erwartungen unserer Mitarbeitenden und könnte sich negativ auf unsere Fähigkeit auswirken, Mitarbeitende zu gewinnen und zu halten, insbesondere wenn sie im Vergleich zu den Richtlinien anderer Unternehmen für die Fernarbeit als weniger günstig wahrgenommen wird. Qualifizierte und hochmotivierte Spezialisten und langjährige Führungskräfte bilden eine wichtige Basis für die Entwicklung und Produktion von qualitativ hochwertigen und innovativen Produktlösungen. Es könnte schwierig sein, auf regionaler Ebene hochqualifiziertes Personal anzuwerben. Das Unternehmen ist aber weltweit tätig und damit in der Lage, seinen Bedarf zu decken. Unter Berücksichtigung der aufgeführten Faktoren und dessen, dass sich das Management dieser Risken bewusst ist und diese entsprechend überwacht, schätzen wir das Personalrisiko des Unternehmens als gering ein. Wettbewerbsrisiko Unsere Branche unterliegt einem intensiven Wettbewerb in einem Umfeld des raschen technologischen Wandels. Unser Erfolg hängt zum Teil von unserer Fähigkeit ab, uns an diesen Wandel anzupassen und effektiv zu konkurrieren. Der Wettbewerb kann sich verschärfen, wenn unsere derzeitigen Konkurrenten ihr Produktangebot erweitern, ihre Produkte verbessern oder die Preise ihrer Produkte im Rahmen einer Strategie zur Aufrechterhaltung bestehender Geschäfte und Kunden oder zur Gewinnung neuer Geschäfte und Kunden senken, wenn sich neue Möglichkeiten entwickeln und wenn neue Wettbewerber in die Branche eintreten. Der Markt für Mitarbeiter in unserer Branche ist äußerst wettbewerbsintensiv, und Konkurrenten um Talente, insbesondere im technischen Bereich, versuchen zunehmend, unsere Mitarbeiter oder Bewerber einzustellen, und waren dabei in unterschiedlichem Maße erfolgreich. Darüber hinaus hat die zunehmende Verfügbarkeit von Remote-Arbeitsplätzen den Kreis der Unternehmen, die um unsere Mitarbeiter und Bewerber konkurrieren können, erweitert. Einige dieser Konkurrenten um Talente sind wesentlich größer als wir und/oder bieten eine höhere Vergütung oder andere Vorteile, die wir im Allgemeinen nicht bieten, wie z. B. die Möglichkeit, ständig von zu Hause zu arbeiten. Unter Berücksichtigung der aufgeführten Faktoren und der entsprechender Aufmerksamkeit des Managements auf diesen Risiken sowie entsprechender Überwachung schätzen wir das Wettbewerbsrisiko des Unternehmens als gering ein. Rechtliche Risiken Rechtliche Risiken können sich für das Unternehmen vor allem in den Bereichen Beschaffung und Personal ergeben. Die Folgen einer Klage gegen das Unternehmen könnten zu einem Verlust seines Rufs und seiner Glaubwürdigkeit innerhalb der Branche führen. Dies könnte dazu führen, dass Lieferanten und andere Drittparteien nicht mehr mit uns zusammenarbeiten wollen und zusätzliche Gebühren, Einschränkungen oder Vertragsklauseln auferlegt werden. Das Unternehmen mildert dies, indem es ein zentrales Rechtsteam in den USA hat, über das alle rechtlichen Aspekte abgewickelt werden Das Unternehmen sieht sich derzeit keinen weiteren Rechtsstreitigkeiten ausgesetzt und stuft dieses Risiko daher als gering ein. Steuerliche Risiken Die unzureichende Erfüllung von steuerlichen Verpflichtungen kann weltweit zu finanziellen Risiken führen. Die unmittelbaren Folgen für das Unternehmen können die Verhängung von Geldbußen und Zinszahlungen auf ausstehende Steuerschulden sein. Grobe Steuerfehlberechnungen, Steuerbetrug oder Steuervermeidung können zu persönlichen Geldbußen und/oder Freiheitsstrafen für die Unternehmensleitung führen. Durch die Einführung eines Vorauszahlungssystems sowohl für die Körperschaft- als auch für die Gewerbesteuer im Unternehmen wird die rechtzeitige und korrekte Erfüllung der steuerlichen Verpflichtungen sichergestellt. Die QUALCOMM Germany GmbH wird in allen steuerlichen Belangen von externen Steuerberatern unterstützt. Insgesamt sind die steuerlichen Risiken für das Unternehmen gering. Liquiditätsrisiko Das Unternehmen ist keinen wesentlichen Finanzierungsrisiken ausgesetzt, die durch Währungs- und Zinsschwankungen entstehen. Das Unternehmen macht keinen Gebrauch von derivativen Finanzinstrumenten und folglich auch nicht von Sicherungsgeschäften. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens ist durch vertragliche Vereinbarungen mit Unternehmen innerhalb der QUALCOMM-Gruppe gesichert. Auf Basis der aktuellen Geschäftspläne geht das Unternehmen davon aus, dass es aufgrund der momentanen Liquiditätslage und der erwarteten Cashflows aus den Cost-Plus Vereinbarungen flexibel ist und alle Working Capital- sowie sonstigen Kapitalansprüche im nächsten Geschäftsjahr und darüber hinaus erfüllt werden können. Unter Berücksichtigung der aufgeführten Faktoren schätzen wir das Liquiditätsrisiko des Unternehmens als gering ein. Preisrisiko Steigende Preise in der Branche könnten zu höheren Betriebskosten für das Unternehmen führen. Die Suche nach niedrigeren Betriebskosten könnte sich auf die Qualität der erhaltenen Produkte und Dienstleistungen auswirken. Das Unternehmen ist aufgrund der Cost-Plus Vereinbarungen mit dem obersten Mutterunternehmen QUALCOMM Incorporated und bestimmten anderen Unternehmen der Gruppe, nämlich QUALCOMM Technologies Incorporated, QUALCOMM CDMA Technologies Asia-Pacific Pte. Ltd und QUALCOMM Technologies International, Ltd. keinen Preisrisiken ausgesetzt und ist somit "voll finanziert". Durch den Einsatz eines zentralen Beschaffungsteams wird die Qualität der beschafften Waren und Dienstleistungen sowie das Streben nach den besten Preisen auf dem Markt sichergestellt. Unter Berücksichtigung der aufgeführten Faktoren schätzen wir das Preisrisiko des Unternehmens als gering ein. Währungsrisiko Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens bringt eine große Zahl von Zahlungsströmen in verschiedenen Währungen mit sich. Die im Rahmen der "Cost plus"-Struktur erzielten und vom den Muttergesellschaften Qualcomm Inc., San Diego/USA und Qualcomm Technologies Inc., San Diego/USA erhaltenen Umsätze basieren auf dem US-Dollar, welcher für das Unternehmen die größte Bedeutung hat. Darüber hinaus werden Ausgaben von geringer Bedeutung in anderen Währungen getätigt. Ungünstige Wechselkurse zwischen dem Euro und dem US-Dollar könnten aufgrund der schwankenden Wechselkurse zwischen den vom Unternehmen und den von der Bank verwendeten Kursen zu zusätzlichen, nicht erstattungsfähigen realisierten Fremdwährungskosten führen. Eine Absicherung von Fremdwährungsrisiken findet auf der Ebene der Gesellschaft nicht statt, da eine entsprechende Absicherung auf der Ebene des indirekten Mehrheitsgesellschafters des Unternehmens, der Qualcomm Technologies Inc., San Diego/USA, erfolgt. Im Allgemeinen werden die Währungsrisiken als gering eingestuft Ukraine-Russland-Krise Der anhaltende geopolitische Konflikt nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine hat sich nicht wesentlich auf unsere Ertragslage ausgewirkt, da wir sowohl direkt als auch indirekt nur in geringem Umfang in Russland und der Ukraine tätig sind. Sollte der Konflikt jedoch über einen längeren Zeitraum andauern, kann es zu Unterbrechungen der Transport- und Lieferketten kommen, einschließlich der Beschaffung von Bauteilen, was auch zu erheblichen Preissteigerungen bei diesen Artikeln führen kann. Das Unternehmen erwartet derzeit keine signifikanten Auswirkungen auf die zukünftige Ertragslage aufgrund des Einmarsches Russlands in der Ukraine, da die Qualcomm-Gruppe sowohl direkt als auch indirekt nur minimale Geschäfte in Russland und der Ukraine tätigt. Inflationsrisiko Der Inflationsdruck kann unsere Kosten, einschließlich der Personalkosten, erhöhen, die Nachfrage nach unseren Produkten oder denen unserer Kunden oder Lizenznehmer aufgrund höherer Preise für diese Produkte verringern oder zu einer Personalfluktuation führen, sofern unsere Vergütung nicht mit der Inflation Schritt hält, insbesondere wenn die Vergütung unserer Wettbewerber dies tut. Unter Berücksichtigung der aufgeführten Faktoren schätzen wir das Inflationsrisiko des Unternehmens als gering ein Gesamtrisiko QUALCOMM Germany GmbH investiert kontinuierlich in die Entwicklung fortschrittlicher Technologien, um die Anforderungen auf dem wettbewerbsintensiven Markt für drahtlose Kommunikation zu erfüllen. Daher ist es wichtig, in technische Anlagen, Software und Personal zu investieren sowie Hilfestellung in Hinblick auf Gestaltung, Entwicklung, Verifizierung und Support dieser Technologien zu geben. Diese Technologien sind (letztendlich) für Weltmärkte ausgestaltet. Das oberste Mutterunternehmen geht davon aus, dass es trotz der weltweit unsicheren Wirtschaftslage gut aufgestellt ist. Um diese unsicheren Zeiten zu überstehen, werden wir uns weiterhin auf langfristige, strategische Ziele konzentrieren. Aufgrund der weltweiten Umstellung auf die nächste Generation 5G-fähiger Geräte und Mobilfunktechnologien besteht weiterhin eine starke Nachfrage nach Produkten des Unternehmens. Für die Gesellschaft sehen wir daher, einzeln oder in Summe, keine bestandsgefährdenden Risiken. Chancenbericht Für den Zeitraum vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 investiert die oberste Muttergesellschaft QUALCOMM Incorporated weiterhin in Forschungs- und Entwicklungsprogramme und in Technologien der nächsten Generation, um ihr Portfolio an Produkten und geistigem Eigentum weiter auszubauen und neue Märkte für zukünftiges Wachstum zu erschließen. Eine Chance der Gruppe liegt in dem anhaltenden Wachstum auf den globalen Märkten für 5G-fähige Geräte und in Geräten der darauffolgenden Generation sowie anderen aufstrebenden Märkten, wie der der Automobilindustrie oder IOT. Dies kann sich indirekt positiv auf die Gesellschaft auswirken. Prognose Wir gehen davon aus, dass sich der Umfang unserer betrieblichen Tätigkeit im Jahr 2023/2024 nicht verändert und sich voraussichtlich auch im Geschäftsjahr 2024/2025 nicht wesentlich ändern wird. Für das Geschäftsjahr bis 2024 wird ein Umsatz in einer Bandbreite von 42 bis 46 Mio. Euro erwartet, was derzeit durch die tatsächlichen Zahlen bestätigt wird. Die Kostenstruktur wird sich im Jahr 2024 nicht wesentlich ändern und wird sich voraussichtlich auch im Geschäftsjahr 2025 nicht ändern. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir direkte und indirekte Servicekosten in einer Bandbreite von 38 Mio. EUR bis 42 Mio. EUR und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in einer Bandbreite von 2,0 Mio. EUR bis 4,5 Mio. EUR. Disclaimer Dieser Lagebericht enthält Angaben und Prognosen, wie die gesetzlichen Vertreter die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft einschätzen. In diesem Bericht wird davon ausgegangen, dass diese Einschätzungen realistisch sind. Es ist jedoch möglich, dass zugrunde gelegte Annahmen nicht eintreten, die oben genannten Risiken die Ereignisse beeinflussen oder Unsicherheiten auftreten können, und damit zu wesentlichen Abweichungen von den erwarteten Umständen führen.
München, den 12. August 2024 Die Geschäftsführung Hamid-Reza Nazeman Benjamin Sokolowski Kathryn Elizabeth Turner BILANZ zum 30. September 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.10.2022 bis 30.09.2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Oktober und endet am 30. September des darauffolgenden Jahres. Registerinformationen Qualcomm Germany GmbH (vormals: Qualcomm CDMA Technologies GmbH) mit Sitz in München ist seit dem 11. Oktober 2001 im Handelsregister des Amtsgericht München unter der Nummer HRB 133031 eingetragen. Mit Gesellschafterbeschluss vom 3. August 2023 hat die Gesellschafterin beschlossen die Gesellschaft in "Qualcomm Germany GmbH" umzubenennen. Die Namensänderung wurde am 29. September 2023 im Handelsregister eingetragen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer von 3 Jahren linear um planmäßige Abschreibungen vermindert. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von bis zu EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben worden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Kapitalrücklage wurde gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gebildet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. In der Bilanz wird eine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten in Bezug auf das potenzielle Defizit zwischen Zuschussausgaben und Zuschusserträgen gebildet. Dieser Betrag wird jährlich überprüft und erst nach Abschluss des Zuschussprogramms, bei der Entstehung einer Rückzahlungsverpflichtung, als Verbindlichkeit eingestuft. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wird bis zu dem Zeitpunkt als Verbindlichkeit erfasst, zu dem die Dienstleistung erbracht wird und zu dem Zeitpunkt, zu dem sie in Umsatz umgewandelt wird. Der Zuschuss wird über einen Zeitraum von 36 Monaten abgeschrieben. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden im Zeitpunkt des Zugangs mit dem tagesgültigen Geld- bzw. Briefkurs der Fremdwährung bewertet und mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungsdifferenzen. Latente Steuern werden grundsätzlich für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragssteuersatzes von aktuell 31,478%. Der kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in der Nichtausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Die Umsatzerlöse werden nach der Cost-plus Vereinbarungen realisiert:
Der Umsatz wird monatlich in Bezug auf die im jeweiligen Monat tatsächlich angefallenen Aufwendungen berechnet und verbucht. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind in folgender Tabelle dargestellt:
Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen und bestehen auf Grundlage der Cost-plus Vereinbarungen bzw. aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie aus Cashpooling: Forderungen gegen verbundene Unternehmen
Auf das Cashpooling entfällt bei der Qualcomm Technologies Inc. eine Summe in Höhe von EUR 639.989 (Vorjahr: EUR 22.946.747). Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 1.553.420 (Vorjahr: EUR 1.756.365) beinhalten im Wesentlichen Umsatzsteuererstattungsansprüche in Höhe von EUR 1.371.510 (Vorjahr: EUR 1.479.696) sowie Steuererstattungsansprüche aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschläge und Gewerbesteuer für Vorjahre in Höhe von EUR 0.00 (Vorjahr: EUR 92.325). Wie im Vorjahr bestehen keine Forderungen gegenüber der Gesellschafterin. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum 30.09.2023 unverändert EUR 25.000. Die Kapitalanteile werden von der QGT International Inc. San Diego, USA gehalten. Die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 237.507 resultiert aus der Verschmelzung der Qualcomm Communications GmbH mit der Qualcomm Germany GmbH rückwirkend zum 01. Oktober 2019 und ergibt sich aus der Summe des gezeichneten Kapitals der Qualcomm Communications GmbH in Höhe von EUR 25.000 sowie des Gewinnvortrags in Höhe von EUR 212.507. Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses 2021/2022 entwickelte sich der Gewinnvortrag wie folgt:
Der Bilanzgewinn setzt sich wie nachfolgend dargestellt zusammen.
Am 13. September 2023 hat die Qualcomm Germany GmbH mit dem Gesellschafterbeschluss vom 14. November 2023 eine Ausschüttung an die QGT INTERNATIONAL, INC in Höhe von EUR 25.000.000 ausgeschüttet. Die Dividende wurde aus dem Bilanzgewinn der Gesellschaft bezahlt und mindert die Forderung gegenüber der Qualcomm Technologies Inc. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen werden für noch nicht veranlagte Steuern in Höhe von EUR 2.076.280 (Vorjahr: EUR 782.875) gebildet. Diese betreffen Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer des laufenden Geschäftsjahrs in Höhe von EUR 1.680.770 sowie Steuern für Vorjahre in Höhe von EUR 395.510. Die in der Bilanz ausgewiesenen sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
1. Rückstellungen für Restrukturierung betreffen zukünftige Restrukturierungskosten. 2. Die Rückstellungen für Bonus betreffen zukünftige Bonuszahlungen. 3. Rückstellungen im Zusammenhang mit der Schließung eines Standorts in München. 4. Die Rückstellungen für Urlaub basieren auf den noch verbleibenden ausstehenden Urlaubstagen. 5. Bei den Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen handelt es sich um Rückstellungen für Lieferantenkosten, die im Geschäftsjahr anfallen, aber nicht vor Jahresende in Rechnung gestellt werden. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in der folgenden Tabelle dargestellt:
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Lieferungs- und Leistungsverkehr, sowie das Mieten von Büroflächen und setzen sich wie folgt zusammen:
Wie im Vorjahr bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Passiven latente Steuern Die saldierten passiven latenten Steuern betragen im Geschäftsjahr EUR 0. Die saldierten passiven latenten Steuern des Vorjahres in Höhe von EUR 43.462 ergaben sich aus passiven latenten Steuern auf unrealisierten Währungsgewinnen, sowie aktiven latenten Steuern aus Rückbauverpflichtungen. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungAufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden im Inland erarbeitet und enthalten ausschließlich die laut Cost-Plus Agreement berechneten Umsätze, welche mit den genannten Konzerngesellschaften im Ausland abgerechnet werden. Diese gliedern sich wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich im Geschäftsjahr 2022/2023 auf EUR 1.854.328 gegenüber EUR 1.088.540 zum Geschäftsjahr 2021/2022 und enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 202.004 (Vorjahr EUR 1.031.015), sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 1.652.325 (Vorjahr EUR 0). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2022/2023 auf EUR 18.975.323 gegenüber EUR 16.312.571 im Geschäftsjahr 2021/2022 und enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 518.120 (Vorjahr EUR 0) und wie im Vorjahr keine periodenfremden Aufwendungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Im Laufe des Jahres wurde im Rahmen eines laufenden globalen Kostensenkungsprogramms von Qualcomm die Entscheidung getroffen, die Anzahl der Mitarbeiter im gesamten Unternehmen zu reduzieren. Dies führte zu erhöhten Mitarbeiterbezogen (Abfindung) für das laufende Jahr. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge und Aufwendungen Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten im Wesentlichen Zinsen auf Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 516.580. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen EUR 2.682.067 (Vorjahr EUR 1.648.640). Diese beinhalten einen latenten Steuerertrag in Höhe von EUR 43.462 (Vorjahr EUR 29.230). GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.935.922 auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse Weiterhin bestanden zum Abschlussstichtag keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen erwachsen der Gesellschaft in den kommenden Jahren folgende Nettozahlungsverpflichtungen:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen lagen nicht vor. Die Gesellschaft unterhält eine Unterstützungskasse, welche eine garantierte Rentenanpassung von 1% p.a. beinhaltet. Gemäß dem Gutachten zur Bewertung von mittelbaren Pensionsverpflichtungen beläuft sich die zum Stichtag bestehende Unterdeckung auf EUR 103.147 (Vorjahr EUR 417.811). Geschäfte mit nahestehenden Personen Angabepflichtige Transaktionen mit nahestehenden Personen lagen nicht vor. Organe der Gesellschaft Zu Geschäftsführern waren im Berichtsjahr die folgenden Personen bestellt:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführung wird die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen, da sowohl Herr Gordon Thomas Rowe als auch Frau Kathryn Elizabeth Turner keine Vergütung von der Gesellschaft erhalten haben, sondern von der Qualcomm Technologies International Ltd, Cambridge, England. Die Herren Hamid-Reza Nazeman sowie Benjamin Sokolowski erhielten im Geschäftsjahr eine Vergütung durch die Gesellschaft. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt EUR 43.335 und bezieht sich vollständig auf Abschlussprüferleistungen. Konzernverhältnisse Die Qualcomm Germany GmbH (vormals: Qualcomm CDMA Technologies GmbH) wird in den Konzernabschluss der Qualcomm Incorporated San Diego, USA einbezogen. Qualcomm Incorporated San Diego, USA ist die Muttergesellschaft der kleinsten und größten Unternehmensgruppe, in die die Gesellschaft zum 30. September 2023 konsolidiert wird. Der Konzernabschluss von Qualcomm Incorporated kann bei der Website www.qualcomm.com angefordert werden. Der Abschluss des obersten Mutterunternehmens kann bei der US-Wertpapier und Börsenaufsichtsbehörde (Registernummer: 0000804328) eingesehen werden. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag fanden keine wesentlichen Ereignisse statt, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens hatten.
München, den 12. August 2024 Die Geschäftsführung Hamid-Reza Nazeman Benjamin Sokolowski Kathryn Elizabeth Turner Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Qualcomm Germany GmbH (vormals: Qualcomm CDMA Technologies GmbH), München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Qualcomm Germany GmbH (vormals: Qualcomm CDMA Technologies GmbH), München, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Qualcomm Germany GmbH (vormals: Qualcomm CDMA Technologies GmbH) für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 12. August 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Martin Veit, Wirtschaftsprüfer Sebastian Stroner, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 30.09.2023 wurde am 13.08.2024 festgestellt. |
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