Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 3569
Vorher
Flamco STAG GmbH
Eingetragen
27.2.2001
Branche
Herstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Stärke und Stärkeerzeugnissen
Gegenstand
Die Produktion und der Vertrieb von Erzeugnissen des Apparatebaus und der Stahlblechverarbeitung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Carsten Drewitz
seit 2.6.2025
Prokura
Carlos Swoboda
seit 21.2.2020
Prokura
Michael Jungk
seit 2.2.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
M8 - Projektsteuerung GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

STAG GmbH

Genthin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die STAG GmbH ist Produzent von Erzeugnissen der Heizungstechnik (Speicher sowie Ausdehnungsgefäße) und Flüssiggasbehältern. Die produzierten Erzeugnisse werden innerhalb Deutschlands sowie europäischen und nichteuropäischen Ausland verkauft.

Damit sind sowohl spezifische Bedingungen der Inlandskonjunktur als auch weltweite konjunkturelle Bedingungen ausschlaggebend für den wirtschaftlichen Erfolg.

Die Produktentwicklung konzentrierte sich vor allem auf neue Produktreihen in der Hausinstallationstechnik mit verbesserten elektronischen Bauelementen sowie die kundenorientierte Weiterentwicklung von Speichern.

II. Unternehmensintern eingesetzte Steuerungssysteme und verwendete Leistungskennzahlen

Bei der STAG GmbH besteht ein monatliches Reporting-System zur Umsatz-, Aufwands-, Vermögens- und Arbeitskräfteentwicklung. Außerdem erfolgen Abweichungs- und Prognoseeinschätzungen sowie die Beurteilung von Risiken. Neben diesen Auswertungen und Analysen in der Gruppe wird innerbetrieblich wöchentlich die Umsatz- und Auftragssituation ausgewertet und beraten sowie eine monatliche Aufbereitung und Analyse der Deckungsbeiträge der Erzeugnisse vorgenommen. Relevante Leistungsindikatoren sind Umsatz, Materialquote, Rohertrag und EBIT. Diese werden in einer Abweichungsanalyse dem Budget sowie den Vorjahreswerten gegenübergestellt. Im Geschäftsjahr 2022 wurden die geplanten Leistungsindikatoren Umsatz, Materialquote, Rohertrag und EBIT vor Abschlussarbeiten nicht erreicht.

III. Wirtschaftliche Lage

1. Ertragslage

01.01.-31.12.2022 01.01.-31.12.2021
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 24.482 100,0 19.766 100,0
Betriebsergebnis 188 0,6 676 3,4
Finanzergebnis 0 0 0 0
Jahresergebnis vor Ergebnisübernahme 188 0,6 676 3,4

Gegenüber dem Vorjahr hat sich das Jahresergebnis verschlechtert. Ursachen sind im Wesentlichen der unerwartete Anstieg der Einkaufspreise für Stahl sowie weiter Preissteigerungen bei den sonstigen Kosten wie z.B. Ausgangsfrachten. Ebenso negativ auf das Jahresergebnis haben sich auch wiederum die nicht ausreichenden Deckungsbeiträge bei einigen Produktgruppen ausgewirkt.

Mit der hundertprozentigen Gesellschafterin, der M8 Projektsteuerung GmbH, Magdeburg, bestand zum Stichtag ein Ergebnisabführungsvertrag.

2. Finanzlage

Die Eigenkapitalquote beträgt wie im Vorjahr zum Bilanzstichtag TEUR 4.068, durch Verminderung der kurzfristigen Verbindlichkeiten liegt die Eigenkapitalquote bei 58 %.

Die kurzfristigen Schulden sind komplett durch kurzfristiges Vermögen gedeckt. Das Eigenkapital deckt vollständig das Anlagevermögen.

Die Gesellschaft regelt ihren Finanzmittelbedarf über ein eigenes Geschäftskonto. Hier steht das Guthaben des Bankkontos der Gesellschaft in vollem Umfang zur Verfügung. Ein Dispositionskredit ist nicht eingeräumt.

3. Vermögenslage

31.12.2022 31.12.2021 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Vermögen
Anlagevermögen 1.035 14,7 1.123 15,7 -88 -7,8
Vorräte 2.819 40,2 2.563 35,8 256 10,0
Kurzfristige Forderungen 706 10,1 3.343 46,6 -2.637 -78,9
Flüssige Mittel 2.459 35,0 138 1,9 2.321 >100
Übrige Aktiva 1 0,0 1 0,0 0 0,0
7.020 100,0 7.168 100,0 -148 -2,1
Kapital
Eigenkapital 4.068 57,9 4.068 57 0 0,0
Sonderposten 0 0,0 0 0,0 0 0,0
Langfristige Verbindlichkeiten 47 0,7 50 0,7 -3 -6,0
Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen 2.905 41,4 3.050 42,6 -145 -4,8
7.020 100,0 7.168 100,0 -148 -2,1

Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich die Bilanzsumme auf TEUR 7.020.

Als flüssige Mittel wird der Bankbestand eines Inlandskontos sowie der Kassenbestand ausgewiesen.

4. Gesamtbeurteilung der wirtschaftlichen Lage

Die Geschäftsleitung beurteilt die wirtschaftliche Lage des Unternehmens positiv.

Im Jahr 2022 stieg der Umsatz im Vergleich zum Jahr 2021 um TEUR 4.716. Grund hierfür sind im Wesentlichen die erfolgreiche Neuausrichtung der vertrieblichen Aktivitäten in Verbindung mit einer deutlich erhöhten Produktivität des Unternehmens.

Die Personalkosten sind 2022 um TEUR 315 gestiegen. Dies ist zum einen auf eine unternehmensweite Lohnanpassung sowie auf die Erhöhung der Mitarbeiterzahl zurückzuführen.

Die Garantiekosten sind im Jahr 2022 im Verhältnis zur Steigerung des Umsatzes und der erhöhten Produktionsmengen nur marginal gestiegen.

Den Gewinn nach Steuern vor Ergebnisabführung fiel bei der STAG GmbH im Jahr 2022 (188 TEUR) um TEUR 488 TEUR geringerer aus als in 2021 (676 TEUR) und erwartet für 2023 ein erfolgreicheres Geschäftsjahr.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die strategische und operative Unternehmensführung wird auch zukünftig auf Grundlage analytischer Erkenntnisse aus dem Geschäftsverlauf und einem Frühwarnsystem im Rahmen der Einschätzung der prognostischen Entwicklung auf veränderte Rahmenbedingungen angemessen reagieren. In dem Frühwarnsystem werden u. a. avisierte Veränderungen auf dem Rohstoffmarkt erfasst und mögliche Auswirkungen dargestellt. Die monatliche Erfassung und Analyse der Reklamationen ist unter anderem Grundlage für Schlussfolgerungen im Bereich der Fertigung und der Konstruktion. Für die Entwicklung der Rohstoffpreise von Stahlerzeugnissen im Jahr 2023 erwarten wir einen konstanten Verlauf. Daher gehen wir von keinem weiteren Handlungsbedarf aus. Chancen werden wiederum in der neuen Kostenstruktur gesehen, mit denen weiter neue Kunden gewonnen werden können.

Die Umsätze des Unternehmens werden nahezu überwiegend im Euro-Raum getätigt. Wechselkursrisiken aus Exporten in den US-Wirtschaftsraum sind zu vernachlässigen. Sonstige Exporte in den nicht Euro-Raum werden in Euro abgewickelt

Im Bereich des Personals bestehen weiterhin Risiken durch die hohe Altersstruktur. Jedoch zeigen Erfahrungen im Wiederbesetzen von Arbeitsplätzen, dass dem Know-how-Verlust trotz zunehmendem Fachkräftemangel wirksam begegnet werden kann.

Wesentliche Risiken durch nicht vorhersehbare Ereignisse wie z. B. Feuer, Unwetter, Überschwemmung sind durch Versicherungen abgedeckt. Außerdem sind Maßnahmenpläne für das Verhalten bei Ausbruch von Feuer und für notwendige Aktionen bei Überschwemmung der Elbe mit Gefährdung der Stadt Genthin implementiert.

Die Vermeidung von Umweltgefährdungen aus der betrieblichen Tätigkeit unterliegt einer ständigen Kontrolle. Das Qualitäts- und Umweltmanagementsystem der STAG GmbH ist entsprechend den Anforderungen der DIN EN ISO 9001 und 14001 zertifiziert.

Ausfallrisiken bestehen grundsätzlich in Höhe der Buchwerte von Forderungen, sonstigen Vermögensgegenständen und liquiden Mitteln. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind durch Einbindung der Gesellschaften in den Konzernverbund ebenfalls nur in sehr geringem Maße ausfallgefährdet.

Im Rahmen der weltweiten Pandemie durch Covid-19 kann es weiterhin im Frühjahr 2023 zu weitreichenden Einschränkungen kommen. Dies bedeutet zum einen eine kurzfristig begrenzte Wochenarbeitszeit der Mitarbeiter, beispielsweise durch die Betreuung schulpflichtiger Kinder in der Familie. Durch eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten und interne Absprachen sollen die Voraussetzungen für die Aufrechterhaltung wichtiger unternehmerische Prozesse geschaffen werden.

Andererseits bestehen Einschränkungen in den Lieferketten. Durch straffe tägliche Regelkommunikation und Reaktion, strukturelle Anpassungen und einem streng überwachten Produktionsprozess werden kurzfristige Materialengpässe größtmöglich ausgeglichen. Darüber hinaus werden proaktiv weitere, insbesondere regionale Lieferanten angefragt.

Die Nachfragesituation ist bislang durch erhöhte Bevorratung auf Kundenseite ungebrochen groß. Umsätze und das Ergebnis liegen auf Sollvorgabenniveau. Bis auf weiteres werden Mitarbeiterausfälle, Materialengpässe sowie Auftragsbestände verstärkt und täglich durch die Geschäftsführung überwacht. Es besteht das Risiko des Nachfragerückgangs in der zweiten Jahreshälfte durch aktuell stark erhöhte Lagerbestände bei den Kunden. Einem möglichen Nachfrageeinbruch kann mit Darlehensangeboten der Investitionsbank Sachsen-Anhalt oder der Möglichkeit der Kurzarbeit begegnet werden.

Weitere Bestandsgefährdende Risiken der Gesellschaft sind derzeit nicht erkennbar.

V. Prognosebericht

Die konzeptionelle Entwicklung der Gesellschaft in den nächsten Jahren ist gerichtet auf Produktinnovation, Kostenreduzierung und kontinuierliches Wachstum. Die Investitionstätigkeit in Rationalisierungsmaßnahmen und Kapazitätserweiterung der Fertigungsprozesse wird im nächsten Jahr fortgesetzt. Ziel sind die leichten Steigerungen im Umsatz und im Ergebnis durch die Erhöhung der Marktanteile im Flüssiggasgeschäft sowie die Erhöhung des Absatzes von Groß- und Sonderbehältern. Neben dem deutschen Markt wird die internationale Ausrichtung steigende Bedeutung haben.

Außer der Investitionstätigkeit wird die zielgerichtete Produktentwicklung und Produktrationalisierung in Verbindung mit der weiteren Verbesserung der Qualitätsstandards an Gewicht gewinnen.

Die Gesellschaft plant einen Zuwachs des Umsatzes auf TEUR 25.363 und ebenso eine Steigerung des Gewinns vor Zinsen und Steuern auf TEUR 1.164. Die internationalen Märkte und Nischenprodukte können in der Prognose nicht berücksichtigt werden. Der Auftragsbestand stieg im Vergleich zum Beginn 2022 um TEUR 6.715 (TEUR 13.255 auf TEUR 19.970).

 

Genthin, den 20.12.2023

Die Geschäftsführung

Michael Jungk

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 1.035.008,17 1.122.532,28
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 210.099,05 289.804,91
II. Sachanlagen 824.909,12 832.727,37
1. technische Anlagen und Maschinen 537.699,71 596.169,43
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 250.390,12 236.557,94
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 36.819,29
B. Umlaufvermögen 6.081.575,50 6.043.540,45
I. Vorräte 2.819.146,42 2.562.744,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 803.471,70 3.343.135,04
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 115.939,67
2. sonstige Vermögensgegenstände 687.532,03 3.343.135,04
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.458.957,38 137.660,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.402,50 1.402,50
Aktiva 7.117.986,17 7.167.475,23

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 4.068.150,34 4.068.150,34
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 4.043.150,34 4.043.150,34
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 653.092,00 355.662,00
C. Verbindlichkeiten 2.396.743,83 2.743.662,89
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 46.463,92 50.176,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 46.463,92 50.176,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 535.792,50
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 535.792,50
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.350.279,91 2.157.694,39
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.350.279,91 2.157.694,39
Passiva 7.117.986,17 7.167.475,23

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 9.904.350,92 7.609.762,17
2. Personalaufwand 4.199.268,77 3.898.512,40
a) Löhne und Gehälter 3.422.290,50 3.228.030,13
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 776.978,27 670.482,27
davon für Altersversorgung 34.998,40
3. Abschreibungen 294.560,42 294.508,73
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 294.560,42 294.508,73
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.205.978,18 2.735.288,52
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 14.294,72 3.086,25
6. Ergebnis nach Steuern 190.248,83 678.366,27
7. sonstige Steuern 1.981,00 2.157,00
8. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 188.267,83 676.209,27
9. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer HRB 3569 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Abschreibungen wurden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer dieser Gegenstände vorgenommen. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Wertaufholungen werden vorgenommen, sofern die Gründe für die ursprüngliche Wertminderung nicht mehr bestehen. Im Berichtsjahr lagen keine derartigen Wertminderungen oder Wertaufholungen vor. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Vermögensgegenstände zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 wurden bis zum Geschäftsjahr 2013/2014 in einem Sammelposten zusammengefasst und über fünf Jahre abgeschrieben. Vermögensgegenstände bis zu EUR 150,00 wurden sofort als Aufwand erfasst. Ab dem 1. April 2014 werden Vermögensgegenstände zwischen EUR 150,00 und EUR 410,00 im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über EUR 410,00 werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Vorräte sind zu Anschaffungskosten (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe) bzw. Herstellungskosten (unfertige und fertige Erzeugnisse) oder niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Die Herstellungskosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Fremdkapitalzinsen sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Unter den Bestandsveränderungen werden die Veränderungen der unfertigen und fertigen Erzeugnisse mit Ausnahme der Veränderung der Wertberichtigung hierauf gezeigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag angesetzt. Risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und Bankguthaben sind zum Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand in späteren Perioden darstellen; die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Investitionszulagen und -zuschüsse werden in einem Sonderposten auf der Passivseite der Bilanz erfasst, der über die Nutzungsdauer der Investitionen ertragswirksam aufgelöst wird.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden in der Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens zu Anschaffungskosten und kumulierten Abschreibungen ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage) dargestellt.

Vorräte

Die Vorräte bestehen aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen (TEUR 2.117; Vj.: TEUR 2.007), unfertigen Erzeugnissen (TEUR 81; Vj.: TEUR 199) und fertigen Erzeugnissen (TEUR 621; Vj.: TEUR 357). Im Berichtsjahr wurde wie im Vorjahr keine Abwertungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Gesellschafter existieren nicht. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind - wie auch im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig und kurzfristiger Natur.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen solche für Leistungsprämien/Gratifikationen (TEUR 175; Vj.: TEUR 238), Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 243; Vj.: TEUR 102) sowie ausstehenden Urlaub und Überstunden (TEUR 55; Vj.: TEUR 56).

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber dem neuen Gesellschafter bestehen nur aus der Gewinnabführung. Aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Steuerabgrenzung (latente Steuern)

Aufgrund der vorliegenden Organschaft sind künftige Steuerbe- oder -entlastungen aus temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden oder Rechnungsabgrenzungsposten der STAG GmbH und den korrespondierenden steuerlichen Wertansätzen im Jahresabschluss des Organträgers, der M8 Projektsteuerung GmbH, als Steuersubjekt zu berücksichtigen. Ein Ansatz latenter Steuern im Einzelabschluss der STAG GmbH ist insoweit nicht vorzunehmen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 24.489 stammen überwiegend aus dem Verkauf von Erzeugnissen des Behälterbaus und der Stahlblechverarbeitung (Flüssiggasbehälter, Speicher und Ausdehnungsgefäße).

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen einen Ertrag aus öffentlichen Fördermitteln (TEUR 201; Vj.: TEUR 279) sowie Personalkostenzuschüsse durch die Agentur für Arbeit (TEUR 98; Vj.: TEUR 55).

Im Geschäftsjahr werden periodenfremde Erträge von TEUR 1 (Vj.: TEUR 6) ausgewiesen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Ausgangsfrachten (TEUR 1.693; Vj.: TEUR 1.451), Wartungs- und Reparaturaufwand (TEUR 730; Vj.: TEUR 484), Leasing- und Mietaufwendungen (TEUR 195; Vj.: TEUR 100), Gewährleistungsaufwendungen (TEUR 288; Vj.: TEUR 177) sowie Zeitarbeitsaufwendungen (TEUR 200; Vj.: TEUR 275).

Aufwand aus Gewinnabführung/Erträge aus Verlustübernahme

Der Jahresgewinn vor Ergebnisabführung des Berichtsjahres in Höhe von TEUR 159 (Vj.:

TEUR 1.998) wird an die Gesellschafterin, die M8 Projektsteuerung GmbH (100 % der Anteile), im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages abgeführt und ist als Verbindlichkeit gegen Gesellschafter eingestellt.

Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestanden am Bilanzstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Aus Leasingverträgen, deren Laufzeiten zwischen 2023 und 2025 enden, bestehen Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 63. Von dem genannten Betrag sind TEUR 39 innerhalb eines Jahres fällig.

Daneben bestehen keine nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:

• Herr Michael Jungk, Betriebswirt, Magdeburg

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung nach § 285 Satz 1 Nr. 9a HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ergebnisabführungsvertrag

Zwischen der Gesellschaft und der M8 Projektsteuerung GmbH wurde am 20. Januar 2020 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen, der mit Wirkung zum 1. Januar 2020 in Kraft trat.

Die Gesellschaft hat sich verpflichtet, den nach den handelsrechtlichen Vorschriften ermittelten Gewinn erstmals für das am 1. Januar 2020 beginnende Geschäftsjahr an die M8 Projektsteuerung GmbH abzuführen. Für die Verluste wurde die analoge Anwendung des § 302 AktG vereinbart.

Der Vertrag ist auf unbestimmte Zeit abgeschlossen.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 98 (Vj.: 97) und entfällt auf 73 gewerbliche Arbeitnehmer (Vj.: 71) und 25 Angestellte (Vj.: 26).

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Im Zeitraum zwischen Bilanzstichtag und Aufstellung des Jahresabschlusses haben sich keine Ereignisse von besonderer Bedeutung ergeben.

Ergebnisverwendung

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird das gesamte Jahresergebnis an das Mutterunternehmen abgeführt bzw. ein Fehlbetrag von diesem ausgeglichen.

 

Genthin, den 20.12.2023

Michael Jungk

Bericht des Aufsichtsrats

Trifft nicht zu.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Genthin im Dezember 2023

gez. Michael Jungk

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.12.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss der STAG GmbH, Genthin - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der STAG GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass zukünftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

 

Magdeburg, 22. Dezember 2023

ECOAUDIT GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Markus Harzer, Wirtschaftsprüfer

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