Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 47964
Vorher
Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb mbH (GEBB mbH)Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb mbH (g.e.b.b.)
Eingetragen
15.9.2000
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungArchitekturbüros für Hochbau
Gegenstand
1. Beratung der Leitung und der Abteilungen des Bundesministeriums der Verteidung (BMVg) und des nachgeordneten Geschäftsbereiche des BMVg. 2. Unterstützung von Großprojekten oder Programmen Im Geschäftsberelch des BMVg, 3. Wahrnehmung von Controllingaufgaben im Auftrag des BMVg.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sandra Bußmann
seit 28.12.2021
Geschäftsführer
Michael Rogasch
seit 14.2.2017
Geschäftsführer
Peter Brüning
seit 5.2.2007
Prokura
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BwConsulting GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 167.188,50 231.858,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 370.164,00 485.704,00
537.352,50 717.562,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 211,59 0,00
2. Sonstige Vermögensgegenstände 302.135,38 721.509,59
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 253.050,57 (252.082,98)
302.346,97 721.509,59
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.071.761,72 4.187.468,53
5.374.108,69 4.908.978,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 393.818,77 501.912,34
6.305.279,96 6.128.452,46

PASSIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 345.000,00 345.000,00
III. Gewinnrücklagen Andere Gewinnrücklagen 2.576.319,10 2.576.319,10
IV. Jahresüberschuss 142.697,98 128.883,12
3.114.017,08 3.100.202,22
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.193.392,00 1.174.344,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 1.800,00
3. Sonstige Rückstellungen 1.338.120,39 1.219.435,45
2.531.512,39 2.395.579,45
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 290.097,34 308.689,28
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 290.097,34 (308.689,28)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.359,09 3.720,50
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 3.359,09 (3.720,50)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 366.294,06 320.261,01
davon aus Steuern € 348.905,39 (270.781,03)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 366.294,06 (320.261,01)
659.750,49 632.670,79
6.305.279,96 6.128.452,46

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 23.530.610,79 23.533.681,83
2. Sonstige betriebliche Erträge 150.848,79 180.686,25
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 15.893.427,79 16.100.643,65
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.772.202,34 2.745.330,08
davon für Altersversorgung € 45.276,98 (28.340,00)
18.665.630,13 18.845.973,73
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 331.173,65 471.448,87
331.173,65 471.448,87
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.438.231,51 4.148.544,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 227,62 43,49
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 21.783,00 39.211,20
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen € 21.783,00 (20.972,00)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 82.170,93 80.350,65
9. Ergebnis nach Steuern = Jahresüberschuss 142.697,98 128.883,12

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Allgemeine Angaben

Die BwConsulting ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und unter Berücksichtigung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Nach dem Gesellschaftsvertrag gelten für die Aufstellung des Jahresabschlusses die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Alleinige Gesellschafterin ist die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), Bonn.

Die BwConsulting hat ihren Sitz in Köln und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln (Registernummer HRB 47964).

Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen, unverändert zum Vorjahr, die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Nutzungsdauern orientieren sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer abweicht. Die beweglichen Anlagegüter werden pro rata temporis linear planmäßig abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungswert (netto) EUR 250, aber nicht EUR 1.000 übersteigen, wurden bis zum 31.12.2020 in einem separaten Sammelposten ausgewiesen und planmäßig linear über fünf Jahre abgeschrieben. Ab dem Jahr 2021 werden abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungswerte (netto) EUR 800 nicht übersteigen, sofort abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach versicherungsmathematischen Verfahren ermittelt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen zum Bilanzstichtag über EUR 211,59 (Vorjahr: keine).

Die sonstigen Vermögensgegenstände über EUR 302.135,38 (Vorjahr: TEUR 722) beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Mietkautionen über EUR 253.050,57 (Vorjahr: TEUR 252), welche eine Laufzeit zwischen einem Jahr und zehn Jahren haben (bis Ende der Mietverhältnisse). Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Rechnungsabgrenzungsposten (aktiv)

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben des Geschäftsjahres, die in den Folgejahren Aufwand darstellen. Der Posten enthält im Wesentlichen Abgrenzungen hinsichtlich der Wartung und dem Support von Hard- und Software.

Eigenkapital

Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag EUR 3.114.017,08 (Vorjahr: TEUR 3.100). Der Jahresüberschuss 2022 in Höhe von EUR 128.883,12 wurde in voller Höhe an die Gesellschafterin ausgeschüttet.

Rückstellungen

Die Rückstellung für Pensionen wird in der handelsrechtlich zulässigen Höhe ausgewiesen. Dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Wert liegt unter Verwendung der Sterbetafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck ein Rechnungszinsfuß von 1,82 %, eine Rentendynamik von 2,00 % sowie eine Bewertung des Witwenrentenrisikos zugrunde. Der Wert zum 31. Dezember 2023 beträgt EUR 1.193.392,00 (Vorjahr: TEUR 1.174).

Die gesetzlichen Neuregelungen in § 253 Abs. 6 HGB, wonach für die Abzinsung der Pensionsrückstellung der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn (statt bislang sieben) Geschäftsjahre zugrunde zu legen ist, mindert die Bewertung der Rückstellung. Der daraus resultierende Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 13.751,00 (Vorjahr: TEUR 61) unterliegt der Ausschüttungssperre.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 1.338.120,39 (Vorjahr: TEUR 1.219) wurden im Wesentlichen für Personalaufwendungen (EUR 1.175.120,39; Vorjahr: TEUR 998), für Archivierungsverpflichtungen, Nebenkosten und sonstige Abgaben (EUR 75.500,00; Vorjahr: TEUR 140) sowie für Abschluss- und Prüfungskosten (EUR 39.800,00; Vorjahr: TEUR 38) gebildet.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben (wie im Vorjahr) eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen EUR 290.097,34 (Vorjahr: TEUR 309). Hierin enthalten sind auch Verbindlichkeiten gegenüber der BwFuhrparkService GmbH in Höhe von EUR 4.305,77.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern über EUR 3.359,09 (Vorjahr: TEUR 4) beinhalten Zahlungen des Gesellschafters aus dem Geschäftsbesorgungsvertrag, die nicht zur Kostendeckung benötigt wurden.

Die sonstigen Verbindlichkeiten über EUR 366.294,06 (Vorjahr: TEUR 320) beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuern über EUR 281.394,01 (Vorjahr: TEUR 271) sowie aus Umsatzsteuern über EUR 67.511,38.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Umsatzerlöse

Insgesamt betragen die Umsatzerlöse EUR 23.530.610,79 (Vorjahr: TEUR 23.534) und gliedern sich wie folgt:

Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen den Ersatz von Aufwendungen und Leistungsvergütungen durch die Gesellschafterin in Höhe von EUR 23.526.052,69 (Vorjahr: TEUR 23.526). Die Berechnungsgrundlagen sind im Geschäftsbesorgungsvertrag mit dem BMVg festgelegt.

Darüber hinaus beinhalten die Umsatzerlöse Kantinenerlöse sowie Erlöse aus Weiterberechnungen in Höhe von EUR 4.558,10 (Vorjahr: TEUR 8).

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 150.848,79 (Vorjahr: TEUR 181) beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge in Form von Rückstellungsauflösungen über EUR 140.785,62 (Vorjahr: TEUR 108).

Materialaufwand

Materialaufwendungen betreffen bezogene Leistungen, welche durch den Einsatz externer Berater bei den laufenden Projekten für die Bundeswehr anfallen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden -wie im Vorjahr- keine Leistungen dieser Art bezogen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von EUR 4.438.231,51 (Vorjahr: TEUR 4.149) betreffen im Wesentlichen die Mieten für die Bürogebäude in Köln und Berlin (TEUR 807), Mietnebenkosten (Gas, Strom, Wasser, Gebäudeinstandhaltung/reinigung etc.) (TEUR 478), Werbe- und Reisekosten (TEUR 921), Fortbildungskosten (TEUR 342), EDV-Kosten für Wartung/Support, Reparaturen etc. (TEUR 552), Kosten für Personalakquise (TEUR 205), Kosten für Telefon/Datenleitungen, Porto und Büromaterialien (TEUR 202) sowie Kosten für gesellschaftsinterne, nicht projektbezogene Beratungsleistungen, wie z. B. Beratungsleistungen im Bereich Datenschutz, Anpassung der IT-Infrastruktur oder auch Kosten im Zusammenhang mit der weiteren Digitalisierung der BwConsulting (TEUR 296).

Periodenfremde Aufwendungen sind im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 37.295,08 angefallen (Vorjahr: TEUR 7).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von EUR 21.783 (Vorjahr: TEUR 39) resultieren ausschließlich aus der Abzinsung einer Pensionsrückstellung.

Steuern

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belaufen sich auf EUR 82.170,93 (Vorjahr: TEUR 80). Diese beinhalten ausschließlich Steuern für das Geschäftsjahr 2023.

Gewinnverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres soll wie im Vorjahr in voller Höhe an die Gesellschafterin ausgeschüttet werden.

Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 195 Mitarbeitende (Vorjahr: 200 Mitarbeitende). Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 beschäftigte die Gesellschaft 207 Mitarbeitende (Vorjahr: 200 Mitarbeitende). Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 keine Auszubildenden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von EUR 4.031.567,58 (Vorjahr: TEUR 3.520). Die zugrundeliegenden Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2028 und beinhalten im Wesentlichen die Mietverträge für die Standorte Köln und Berlin. Die voraussichtlichen Zahlungsverpflichtungen für das Jahr 2024 belaufen sich auf EUR 1.343.175,29 (Vorjahr: TEUR 1.233).

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf EUR 14.700,00 (Vorjahr: TEUR 15). Dieses beinhaltet ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Außerbilanzielle Geschäfte wurden im Geschäftsjahr 2023 von der Gesellschaft keine getätigt.

Es wurden wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen über EUR 23.526.052,69 (Vorjahr: TEUR 23.526) getätigt. Dabei handelt es sich um die Abwicklung des Geschäftsbesorgungsvertrages mit dem BMVg.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

In der "post-Corona-Zeit" zeigt sich eine veränderte Arbeitsmarktlage. Um im Wettbewerb um die besten Profile bestehen zu können, ist auch die BwConsulting gefordert, ihre Recruitingmaßnahmen zu intensivieren und ihre Attraktivität als Arbeitgeber gegenüber dem bestehenden Personal weiter auszubauen.

Geschäftsführung

Sandra Bußmann, Rösrath

Michael Rogasch, Berlin

Bezüge der Geschäftsführung

Von Januar bis Dezember 2023 belief sich die Gesamtvergütung der Geschäftsführung auf EUR 343.963,07 (Vorjahr: TEUR 324). Diese teilt sich wie folgt auf:

Sandra Bußmann

für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Gesamtvergütung 154.178,92 €
davon laufende Bezüge 133.333,36 €

Michael Rogasch

für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Gesamtvergütung 189.784,15 €
davon laufende Bezüge 164.583,33 €

Der durch die Tätigkeit eines ehemaligen Geschäftsführers erworbene Pensionsanspruch beträgt lt. versicherungsmathematischem Gutachten EUR 1.193.392,00 (Vorjahr: TEUR 1.174).

 

Köln, 05. Februar 2024

Michael Rogasch

Sandra Bußmann

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 715.268,36 10.002,40 0,00 725.270,76
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.722.746,21 140.965,75 12.971,96 2.850.740,00
3.438.014,57 150.968,15 12.971,96 3.576.010,76
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 483.410,36 74.671,90 0,00 558.082,26
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.237.042,21 256.501,75 12.967,96 2.480.576,00
2.720.452,57 331.173,65 12.967,96 3.038.658,26
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 167.188,50 231.858,00
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 370.164,00 485.704,00
537.352,50 717.562,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Allgemeine Entwicklung

Nachdem in 2022 ein innerministerieller Wechsel der Zuständigkeit für die Beteiligungsführung zum Stab Organisation und Revision erfolgte, wurde in 2023 der Stab aufgelöst und die Beteiligungsführung in der neuen Abteilung Recht und Organisation (RO) neuformiert. Auch in 2023 sah man davon ab eine Eigentümerstrategie mit sog. Wirkungszielen zu formulieren.

Das durch die Geschäftsführung der BwConsulting in 2021 initiierte interne Programm "BwConsulting 2.0" wurde 2023 erfolgreich abgeschlossen und erste Ergebnisse konnten in die Management- und Unterstützungsprozesse integriert werden.

Kundenseitig erforderte die hohe Nachfrage für 2023 erneut eine konsequente Priorisierung und Fokussierung auf die Themen mit der größten strategischen Relevanz für die einzelnen Abteilungen des BMVg. Das Beratungsportfolio der BwConsulting für 2023 wurde im Oktober des Jahres 2022 durch die Leitung des BMVg priorisiert und gebilligt. Die Schwerpunkte in der Beratungstätigkeit der BwConsulting lagen 2023 in folgenden Themen:

Cluster ,Personal und Führung': Personalentwicklung und Weiterentwicklung Innere Führung,

Cluster ,Rüstung und Nutzung': Verbesserung der Steuerung, der Nutzung und des Forderungscontrollings,

Cluster ,Digitalisierung': Durchsetzung der Datenstrategie sowie der Bündelung der Digitalisierungsvorhaben für Landstreitkräfte

Cluster ,LV/BV': Personalwesen, Logistik und der Weiterentwicklung TerrFüKdoBw

Cluster ,Nachhaltigkeit': Entwicklung einer Umsetzungsstrategie für den GB BMVg.

Die Gesellschafterin wurde über den Fortschritt der Weiterentwicklung der BwConsulting regelmäßig im Rahmen eines Routineberichtswesens informiert.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

• Qualitätsmanagement

Das Qualitätsmanagementsystem der BwConsulting GmbH ist nach ISO 9001:2015 zertifiziert. Die Funktionalität des Managementsystems wurde durch ein Auditteam des TÜV Rheinland in einem Überwachungsaudit im Jahr 2023 verifiziert. Dies gilt insbesondere für die Konformität der Arbeitsabläufe mit den Normanforderungen und den Beschreibungen in der Managementsystemdokumentation.

Im Audit wurde die volle Konformität festgestellt und attestiert. Die Organisation hat ein effektives System zur Erfüllung ihrer Politik und Ziele aufgebaut und umgesetzt. Gemäß den Auditzielen bestätigte der Auditor, dass das Managementsystem der Organisation die Anforderungen der Norm erfüllt und angemessen aufrechterhalten sowie umgesetzt wird. Bei der Auditierung der Systemdokumentation sowie bei der Überprüfung der Umsetzung des Systems wurde durch den Auditor eine sehr hohe Motivation der Geschäftsführung insbesondere im Hinblick auf Datensparsamkeit und Digitalisierung der Prozesse und der Verantwortlichen Führungskräfte festgestellt. Das Managementsystem wird in allen Belangen durch die Geschäftsführung und die Führungskräfte unterstützt. Der Auditor bestätigte, dass alle befragten Mitarbeiter bzgl. des QMS einen hoch qualifizierten Eindruck zum Umgang mit den Vorgaben machen.

Die BwConsulting hat zum Ende des Jahres 2020 das Instrument einer prozess- und risikoorientierten Internen Revision eingeführt. Die Interne Revision erbringt im Auftrag der Geschäftsführung (GF) unabhängige und objektive Prüfungs- und Beratungsleistungen, die darauf ausgerichtet sind, die Geschäftsprozesse aller Oraanisationseinheiten zu verbessern.

Im Herbst 2023 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO AG im Rahmen der Internen Revision mit der Prüfung von Teilprozessen der Korruptionsprävention beauftragt. Im Fokus standen die Angemessenheit und Ordnungsmäßigkeit des Prozesses. Im Rahmen der Prüfung sowie der durchgeführten Prüfungshandlungen wurde festgestellt, dass alle, gemäß Rating-Skala und der darin enthaltenen Priorisierungsstufen, Kontrollziele erreicht werden und dass der Prozess, wenn erforderlich, Verbesserungen im Hinblick auf die Vermeidung etwaiger Risiken abbildet.

• Personal

Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 195 Mitarbeitende bei der BwConsulting beschäftigt (Vorjahr: 200). Unter Berücksichtigung der Auszubildenden, Aushilfen und der Leiharbeitnehmer waren 2023 im Durchschnitt 217 Mitarbeitende beschäftigt (Vorjahr: 222).

Finanzielle Leistungsindikatoren

• Ertragslage

Die Umsatzerlöse des Jahres 2023 betragen wie im Vorjahr EUR 23,5 Mio. netto. Diese beinhalten im Wesentlichen Kostenerstattungen auf Basis des mit dem BMVg geschlossenen und jährlich aktualisierten Geschäftsbesorgungsvertrages (EUR 23,5 Mio.).

Die Summe der Aufwendungen beträgt im aktuellen Geschäftsjahr EUR 23,4 Mio. netto (Vorjahr: EUR 23,5 Mio.) und entspricht damit der Planung für das Geschäftsjahr 2023.

Die Personalaufwendungen reduzieren sich von EUR 18,8 Mio. auf EUR 18,7 Mio. Hieraus ergibt sich eine Personalaufwandsquote von 79% (Vorjahr: 80%).

Aufwendungen für externe Beratung sind wie im Vorjahr nicht angefallen.

Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 143 (Vorjahr: TEUR 129).

Die Ertragslage unterliegt aufgrund der Besonderheiten des Geschäftsmodells keinen großen Schwankungen.

Die aktuelle wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist somit insgesamt gut und stabil.

• Vermögenslage

Zum Bilanzstichtag beläuft sich die Bilanzsumme auf EUR 6,3 Mio. (Vorjahr: EUR 6,1 Mio.) Bei einem unveränderten Eigenkapital von EUR 3,1 Mio. ergibt sich eine stabile Eigenkapitalquote von 49 % (Vorjahr: 51%).

Die sonstigen Rückstellungen betragen EUR 1,3 Mio. (Vorjahr: EUR 1,2 Mio.).

Das langfristige Vermögen ist vollständig durch das langfristige Kapital gedeckt. Der Anlagendeckungsgrad 1 beläuft sich auf 580 % (Vorjahr: 432 %).

• Finanzlage

Die liquiden Mittel betragen EUR 5,1 Mio. (Vorjahr: EUR 4,2 Mio.).

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war während des gesamten Jahres 2023 gesichert. Die Gesellschaft konnte jederzeit ihren Verpflichtungen nachkommen.

Public Corporate Governance Kodex (PCGK)

Die Entsprechenserklärung zur Einhaltung des PCGK des Bundes wurde nach den Maßgaben der in 2020 veröffentlichen Form grundlegend neugestaltet und in dieser Version im Unternehmensregister (ehem. elektronischer Bundesanzeiger) veröffentlicht.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Der 24. Februar 2022 markiert eine Zeitenwende in der Geschichte des europäischen Kontinents und eine Zäsur in der bisherigen europäischen und deutschen Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Mit dem russischen Angriff auf die Ukraine sind Deutschland und die Bundeswehr adhoc gefordert, die Landes- und Bündnisverteidigung wieder deutlich stärker ins Zentrum der sicherheitspolitischen Architektur Europas zu stellen. Die durch den Bundeskanzler infolgedessen ausgerufene Zeitenwende hat deutliche Auswirkungen auf die Ausrichtung der Bundeswehr. Für die BwConsulting ergeben sich daraus erhebliche Chancen; zum einem mit ihren fachlichen Kompetenzen ihre Rolle als Impulsgeber und Katalysator zu stärken, zum anderen aber auch die bisherigen methodischen Kompetenzen im Projektmanagement oder bei der Steuerung großer Agenden noch stärker an den refokussierten Anforderungen der Bundeswehr ausgerichtet einzubringen. Jenseits dessen kann die BwConsulting als Inhousegesellschaft mit ihrem bundeswehrspezifischen Know-how mit Blick auf die großen Herausforderungen der öffentlichen Verwaltung und der Bundeswehr, wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder demographischer Entwicklung auch künftig einen wesentlichen Beitrag für eine zukunftsfähige Bundeswehr leisten. Dabei wird es künftig genauso um eine weitere Schärfung der Unique Selling Proposition (USP) der BwConsulting gehen, wie um die systematische Ausweitung des Kundenspektrums, z.B. auf den dem BMVg nachgeordneten Bereich, inkl. anderer Inhouse- Gesellschaften des BMVg.

Die BwConsulting unterliegt aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit als Inhouse-Gesellschaft und ihrer ausschließlichen Tätigkeit für den Geschäftsbereich des BMVg nur sehr eingeschränkt marktüblichen Risiken.

Die BwConsulting unterhält ein Risikomanagementsystem, welches die Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) voll erfüllt. Angemessenheit und Effizienz des gesamten Risikomanagements werden zentral durch die Abteilung Controlling überwacht. Die Identifikation möglicher Risiken erfolgt anlassbezogen im Rahmen eines strukturierten Prozesses. Hierdurch können negative Entwicklungen zeitnah erkannt und zeitgerecht Maßnahmen zur Mitigation der Risiken ergriffen werden.

Die Bewertung und Dokumentation möglicher Risiken findet in Form einer regelmäßigen Berichterstattung an die Geschäftsführung statt.

Auch in 2023 sind Auswirkungen der sog. "Berateraffäre" um die Beauftragung externer Beratungsunternehmen (1. Untersuchungsausschuss des Verteidigungsausschusses der 19. Wahlperiode des deutschen Bundestages) nach wie vor auch in der BwConsulting GmbH wahrnehmbar.

Gesellschaftsrelevante Entscheidungen durch das Ministerium bedürfen nach wie vor umfangreicher amtsinterner Abstimmungsprozesse und werden in großen Teilen mit erheblicher Verzögerung getroffen. Insgesamt ist nach wie vor eine grundsätzliche Zurückhaltung auf der Amtsseite im Umgang auch mit internen Beratungsleistungen zu beobachten. Aus BRH Berichten hervorgehende Feststellungen werden durch die Beteiligungsführung und Auftragsmanagement, konsequent umgesetzt.

Über die genannten Punkte hinaus, bestehen keine Risiken für die Gesellschaft.

Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir derzeit von einem Finanzierungsvolumen von EUR 29,725 Mio. brutto aus. Falls der Deutsche Bundestag für den Einzelplan 14 insgesamt oder den die BwConsulting betreffenden Haushaltstitel jedoch im Laufe des Haushaltsjahres eine Kürzung beschließt, ist die BwConsulting verpflichtet, ihr Budget gegebenenfalls auf einen geringeren Betrag anzupassen. Zum Berichtsstichtag sind keine Anpassungserfordernisse erkennbar.

Ausblick

Aufgrund der bereits beauftragten Projekte und der jetzt schon absehbaren weiteren Beauftragungen kann für das Jahr 2024 von einer weiterhin sehr hohen Auslastung der BwConsulting ausgegangen werden. Tatsächlich wird der bestätigte Bedarf nach Leistungen der BwConsulting - wie in den letzten Jahren auch - mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht vollständig gedeckt werden können. Durch die Begrenzung der Beratungsleistung auf die nötigsten Aktivitäten können auch voraussichtlich wieder Projekte im Laufe des Jahres nachrücken, so dass auch spontan auf neue Bedarfe reagiert werden kann.

Mit den Leistungen in den Projekten im Jahr 2024 leistet die BwConsulting weiterhin einen (un)mittelbaren Beitrag zur Umsetzung der Zeitenwende. Prägend für das Projektportfolio werden weiterhin strategische Projekte in den Clustern Personal und Führung, Rüstung und Nutzung, Digitalisierung sowie LV/BV bleiben. Zudem gewinnt das Thema Nachhaltigkeit an Bedeutung.

Die interne Weiterentwicklung der BwConsulting hat in 2023 deutlich an Fahrt aufgenommen. In 2024 wird es darum gehen, die in den Jahren 2022 und 2023 im Programm BwConsulting 2.0 entwickelten Maßnahmen in die Regelorganisation der BwConsulting zu überführen und zu verstetigen. Gleichwohl ergeben sich durch die vom Bundesminister der Verteidigung gesetzten Schwerpunkte für BMVg und Bundeswehr auch neue Rahmenbedingungen für die BwConsulting. Die Zeitenwende muss sich nicht nur im Projektportfolio widerspiegeln, sondern auch in der Art und Weise, wie die Projekte strukturiert und bearbeitet werden.

Die BwConsulting als die Inhouse-Beratung der Bundeswehr muss dabei mit Blick auf externe Beratungen noch stärker als erste Adresse für die Bedarfsdeckung positioniert werden.

Der BwConsultingCompass, das unternehmensstrategische Zielbild der BwConsulting, berücksichtigt explizit einerseits diese Entwicklungen und Anforderungen aus der Zeitenwende, andererseits auch die Chancen möglicher Weiterentwicklungsoptionen der BwConsulting. Die hier identifizierten Ziele gilt es in 2024 weiter zu operationalisieren. Auf dieser Basis soll so eine klare Ausrichtung der Gesellschaft für die nächsten Jahre entstehen, mit der die BwConsulting ihren Beitrag zur konsequenten Weiterentwicklung des GB BMVg leisten kann. Dabei wird es darum gehen, die Positionierung der BwConsulting als Inhouse-Beratung für den gesamten GB BMVg voranzubringen und damit deren Konkurrenzfähigkeit im Vergleich zu externen Beratern zu steigern, den Impact der Beratungsleistung der BwConsulting zu erweitern und durch systematische Analyse und Bewertung von Mega-Trends und Marktentwicklungen konsequent Innovationspotenziale für den GB BMVg zu erkennen und in die Projektarbeiten einzubringen. Intern soll die Organisation mit einer hoch flexiblen Netzwerkorganisation weiterentwickelt und die interne Kompetenzentwicklung unter dem Stichwort "Ökosystem Bundeswehr" sowie die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der BwConsulting als Arbeitgeber weiter vorangetrieben werden.

Weitere Schwerpunkte für das Jahr 2024 sind zum einen ein Projekt zum Ausbau der Kompetenzen im Thema "künstliche Intelligenz" sowie die konsequente Weiterentwicklung der prozessbasierten Steuerung hin zur "Prozessmanagement Excellence". Zusätzlich wird die Gesellschaft im Rahmen der Eigenoptimierung eine Untersuchung zu einer möglichen Soll-Organisation IT gemeinsam mit der Schwestergesellschaft BWI durchführen und dieses Vorhaben mit der noch umzusetzenden Digitalisierungsstrategie synchronisieren.

Im Kontext Nachhaltigkeit geht die BwConsulting seit Jahren proaktiv voran. Analysen, Strategien, Konzepte und konkrete Umsetzungspläne liegen in diversen Unterthemen vor. 2024 steht die Umsetzung von Maßnahmen zur Reduzierung des Corporate Carbon Footprints (CCF) im Fokus. Nach der Einrichtung eines Steuerkreises für das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) schreitet zudem dessen strategische und operative Professionalisierung weiter voran. Die Verpflichtungen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung werden wie in den vergangenen Jahren vollumfänglich erfüllt.

Aus den für das Jahr 2024 absehbar zur Verfügung stehenden EUR 29,725 Mio. brutto werden alle anfallenden Kosten gedeckt werden können. Aufgrund des im Geschäftsplan vereinbarten Gewinnzuschlags wird im Jahr 2024 aufgrund des höheren Budgetrahmens mit einem geringfügig höheren Jahresüberschuss als 2023 gerechnet.

 

Köln, 05. Februar 2024

Michael Rogasch

Sandra Bußmann

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BwConsulting GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BwConsulting GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BwConsulting GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ratingen, am 26. Februar 2024

CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Zweigniederlassung
Ratingen

Knauf, Wirtschaftsprüfer

Grzyszczok, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 6. Juni 2024 festgestellt.

Der Bilanzgewinn in Höhe von € 142.697,98 wird laut Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 6. Juni 2024 in voller Höhe an die Gesellschafterin ausgeschüttet.

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