Frey/Raake GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thorsten Glander seit 24.6.2025 | Prokura |
Lars Klusmann seit 24.6.2025 | Prokura |
Christof Raake seit 7.8.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pema Verpackung GmbHSykeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Nachtragsbericht IV. Prognosebericht V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht 2. Chancenbericht 3. Gesamtaussage VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten VII. Bericht über Zweigniederlassungen I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die PEMA Verpackung GmbH wurde 1990 gegründet und ist ein international tätiges, mittelständisches Unternehmen im Bereich der flexiblen Verpackungen. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Handel von flexiblen Schüttgutbehältern, den sog. BIG BAGS. Weiterhin gehören zum Portfolio Säcke aus Polypropylen, Jute und Papier sowie sog. Raschelsäcke. Des Weiteren gehören zum Sortiment Werbetaschen aus verschiedenen Materialien wie Naturfasern und Kunststoffen. Außerdem gehören diverse Arten von Folien für verschiedenste Anwendungen der Industrie zum Sortiment der PEMA Verpackung GmbH. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2023 war nach wie vor geprägt durch unerwartete Entwicklungen und eine allgemeine gesamtwirtschaftlichen Abschwächung. So ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 um 0,3% geschrumpft. Gründe dafür lagen in den Unsicherheiten auf den Weltmärkten, bedingt durch den anhaltenden Ukraine Krieg und den daraus resultierenden hohen Lagerbeständen in weiten Teilen der Wirtschaft. Der Absatz ist mit Beginn des II. Quartals nahezu eingebrochen. Aufgrund der zuvor geschilderten Situation gab es eine deutliche Abwärtsbewegung bei den Rohstoff- und Frachtpreisen, was einen deutlichen Rückgang der Verkaufspreise und damit der Umsatzerlöse zur Folge hatte. Mit Beginn des IV. Quartal 2023 und des damit einhergehenden Nahost Konfliktes setzte an den Märkten eine gewisse Panik ein. Die Verschiffungsrouten aus Asien wurden durch die Angriffe der mit der Hamas sympathisierenden Huthi Rebellen nachhaltig gestört, so dass die Schiffsrouten angepasst werden mussten, was zu einer Verlängerung der Lieferzeiten und zu einem rasanten Anstieg der Lieferkosten geführt hat. 2. Geschäftsverlauf Das Jahr 2023 war für unser Unternehmen ein Jahr mit unterschiedlichen Phasen. Das I. Quartal war gekennzeichnet durch einen deutlichen Auftragsrückgang. Dieser war durch uns allerdings erwartet worden, weshalb wir im Vorfeld unsere Bestellungen reduziert haben, um direkt aus unserem Lagerbestand verkaufen zu können. Wir konnten somit die aufgebauten hohen Lagerbestände in dieser Zeit deutlich reduzieren. Mit Beginn des II. Quartals 2023 sind die Neubestellungen als auch die Abrufbestellungen erheblich zurückgegangen. Das Mengenniveau aus großen Teilen der Industrie ist in dieser Zeit deutlich rückläufig, teilweise bis zu 50 % im Vergleich zum Vorjahr. Ab dem IV. Quartal 2023 und insbesondere mit Beginn des Nahost Konfliktes belebten sich die Märkte in großen Teilen panikartig. Durch die geänderten Schifffahrtsrouten und durch die damit einhergehenden längeren Lieferzeiten kam es zu einem spürbar ansteigenden Bedarf an Waren, so dass das IV. Quartal 2023 von zunehmender Hektik gekennzeichnet war. Die Lieferzeiten für Importe aus Asien erhöhten sich in kürzester Zeit von ca. 12 Wochen auf 16 - 18 Wochen teilweise sogar bis zu 20 Wochen, entsprechend deutliche Erhöhungen der Seefrachtraten wurden von den Reedereien aufgerufen. Einen ähnlichen Effekt mussten wir leider auch bei unseren europäischen Produzenten hinnehmen, hier sind die Lieferzeiten innerhalb kürzester Zeit von ca. 4 Wochen auf 8 - 10 Wochen angestiegen. Aufgrund der geschilderten Problematiken weisen wir für das Jahr 2023 ein deutliches geringeres Jahresergebnis als gegenüber dem Vorjahr aus. 3. Lage Die Lage unseres Unternehmens ist nach wie vor solide und geprägt von unserem operativen Geschäft. a) Ertragslage Als Hauptumsatzträger sehen wir nach wie vor den Vertrieb der sogenannten BIG BAGS, welche auch den wesentlichen Teil des Ertrages ausmachen. Im Berichtsjahr ist unser Rohergebnis erwartungsgemäß zurückgegangen, wobei die übrigen Kostenpositionen nur geringen Schwankungen unterlagen. Im Ergebnis hat sich der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr um rd. 1,4 Mio. € vermindert. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Geschäftstätigkeit bewerkstelligen wir weitestgehend durch unser Eigenkapital. Für eventuelle Besonderheiten stehen uns Kreditlinien unserer Banken zur Verfügung. Neben Devisentermingeschäften zur Begrenzung des Währungsrisikos im Zusammenhang mit der Beschaffung von Handelsware auf US-Dollar-Preisbasis wurden weitere außerbilanzielle bzw. derivative Finanzinstrumente nicht eingesetzt. Wie der Auszug aus unserer Kapitalflussrechnung zeigt, haben wir unseren operativen Cash-Flow für Investitionen und für Auszahlungen aus unserer Finanzierungstätigkeit verwendet, wobei wir unsere freien Finanzmittel weiter ausbauen konnten.
Der Ausbau unserer freien Liquidität sorgt dafür, dass wir gegenüber etwaigen Verwerfungen auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten gut gewappnet sind. c) Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin stabil. Die Eigenkapitalquote hat sich mit 93,7 % geringfügig erhöht. Unsere ausgeprägte Eigenkapitalquote ist ein Garant dafür, dass wir auch schwierige wirtschaftliche Zeiten überstehen können. Der Anlagendeckungsgrad beträgt mehr als 100 % und das Working Capital fällt mit 11.216 TEUR positiv aus. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Umsatzrendite für unsere Branche ist deutlich zurückgegangen, dennoch für die gesamt schwächere wirtschaftliche Lage auf einem stabilen Level. Alle Liquiditätskennzahlen in unserem Unternehmen sind erwartungsgemäß. III. Nachtragsbericht Besondere Ereignisse nach Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. Im Hinblick auf die nach dem Bilanzstichtag eingetretene allgemeine Wirtschaftsentwicklung wird auf den Risikobericht verwiesen. IV. Prognosebericht Aufgrund der weiterhin unsicheren Lage an den Märkten, werden wir weiterhin den Fokus auf die Stärkung der vertrieblichen Aktivitäten setzen, um das stabile Niveau des Unternehmens zu halten. Für 2024 erwarten wir deutlich höhere Kosten, speziell im Bereich der Frachten. Wir gehen umsatzmäßig von einem ähnlichen Niveau wie 2023 aus. Da unser Geschäftsmodell nach wie vor auf einer soliden Lagerhaltung aufgebaut ist und wir keine wesentlichen Fremdverbindlichkeiten in unserer Bilanz ausweisen, sehen wir dieser Entwicklung mit einer gewissen Entspannung entgegen. Aufgrund unserer hohen Flexibilität und des nach wie vor umfangreichen Lagerbestands können wir evtl. eintretenden Lieferengpässen jederzeit entgegenwirken. Wir erwarten für das kommende Geschäftsjahr ein ähnliches Ergebnis wie im Vorjahr. Liquiditätsengpässe sind nicht in Sicht, so dass wir unseren Zahlungsverpflichtungen weiterhin fristgerecht nachkommen werden. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Der Anstieg der Beschaffungspreise, aufgrund deutlich gestiegener Frachtraten hat sich im neuen Geschäftsjahr fortgesetzt. Aufgrund nicht voraussehbarer Risiken erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr einen Rückgang unserer Rohgewinnmarge. Der Krieg in der Ukraine sowie der Konflikt im Nahen Osten ist nach wie vor präsent, so dass mit anhaltenden wirtschaftlichen Risiken zu rechnen ist. Insbesondere im Hinblick auf eine stabile Versorgung, mit fossilen Rohstoffen wie Öl und Gas, sehen wir für 2024 erhebliche Risiken. Die Gefahr einer deutlich abschwächenden Konjunktur weltweit wird auch an unserer Branche nicht vorübergehen. Preiserhöhungen sind nur aufgrund von erhöhten Frachtpreisen zu erzielen, die Preise für das eigentliche Produkt sind rückläufig. Auftragseingänge sind sehr fragil, es sind nach wie vor hohe Lagerbestände verfügbar und die Absatzmärkte sind äußerst zurückhaltend. Ertragsorientierte Risiken: Ein stark erhöhtes Risiko sehen wir in der gesamten wirtschaftlichen weltweiten Lage, wie die überbordende Bürokratie, toxische Energiepreise und die nach wie vor existenten Brandherde in der Welt. Die allgemeine Lage in Deutschland, ist geprägt von Unsicherheiten in Bezug auf Energie- und Rohstoffthemen, sowie dem erheblichen Mangel an Fachpersonal und der unerträglichen Bürokratie. Erschwerend hinzu kommt die ständige Uneinigkeit in der politischen Landschaft unseres Landes. Dies kann zu einer massiven Abwanderung von ganzen Industrien ins Ausland führen, wovon wir mittelbar ebenfalls betroffen wären. 2. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Partnern zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Produzenten in den Herkunftsländern als auch in unseren eigenen, in den Geschäftsräumen befindlichen Prüfräumen durch. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der neuen Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit, durch ein hohes Maß an Qualität und dem besonderen Niveau unserer Mitarbeiter zu begegnen. Ein Großteil unserer Kunden stammt aus dem Lebensmittelbereich, so dass wir davon ausgehen können, dass unsere speziell für diese Branche abgestimmten Produkte weiterhin nachgefragt werden. Durch die gegenwärtigen geopolitischen Entwicklungen sehen wir unser Geschäftsmodell nicht beeinträchtigt, wir gehen vielmehr davon aus, dass wir im kommenden Jahr unseren Absatz werden steigern können. 3. Gesamtaussage Die größten Risiken sehen wir gegenwärtig im Ukraine Krieg, sowie der unsicheren Lage im Nahen Osten und den unklaren politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in unserem Land. Nach wie vor stellen die extrem hohen Energiepreise, ein erhöhtes Risiko für einen Großteil unserer Kundschaft dar, dadurch sind wir mittelbar auch betroffen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität, sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind weiter die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Das Unternehmen ist nahezu vollständig durch Eigenkapital finanziert. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. VII. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
28857 Syke, den 03. Juli 2024 gez. Christof Raake, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die PEMA Verpackung GmbH hat ihren Sitz in Syke. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Walsrode unter HRB110498 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB auf und wird gemäß den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt, wobei die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren erfolgt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs.1 Satz 2, 266 ff. HGB). 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bzw. dem Nennwert angesetzt. Die Pensionsrückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt worden, sodass bei der hier unter Zugrundelegung des nach den International Accounting Standards geltenden Anwartschaftsbarwertverfahrens "Projected Unit Credit Method" und auf der Basis der Wahrscheinlichkeitswerte nach den Richttafeln (RT 2018 G) von Prof. Dr. Klaus Heubeck durchgeführten Rückstellungsbewertung zukünftige Preis- und Kostensteigerungen (Anpassung der laufenden Renten, Gehaltssteigerungen) einbezogen worden sind. Der Rechnungszins betrug zum 31. Dezember 2023 mit dem 10-Jahres-Durchschnittszins 1,82 %. Der Rückkaufswert einer für die Pensionszusage abgeschlossenen Rückdeckungsversicherung ist auf der Basis der entsprechenden Geschäftspläne mit TEUR 377 ermittelt und mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 700 verrechnet worden. Aus der Bildung der Pensionsrückstellung resultiert ein Unterschiedsbetrag von EUR 13.297,00, der gemäß § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre unterliegt. Die Steuerrückstellungen beinhalten Gewerbesteuerrückstellungen aus dem Vorjahr. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 4. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Das Anlagevermögen wird in dem ausgewiesenen Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023 mit den einzelnen Posten gesondert aufgegliedert und entwickelt (§ 284 Abs. 3 HGB).
Beteiligungen im Sinne des § 285 Nr. 11 HGB
Der Gewinnvortrag hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 und 2 HGB) Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betragen 0,00 € (VJ. 0,00 €). Vom Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten sind 0,00 € (VJ. 0,00 €) besichert. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von T€ 4,6. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten Aufwendungen aus Abzinsungen in Höhe von T€ 12,5. 6. Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 a HGB)
Angaben zu den beschäftigten Arbeitnehmern (§ 285 Nr. 7 HGB) Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 42 (Vorjahr: 41) und setzt sich wie folgt zusammen:
Die Gesamtbezüge i.S.d. § 285 Nr. 9 b HGB Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9 a und b HGB wurde die Schutzklausel des § 286 Absatz 4 HGB in Anspruch genommen. Angaben zu den Organen (§ 285 Nr. 10 HGB) Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch Herrn Kaufmann Christof Raake, Syke, geführt. Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Derivate Finanzinstrumente (§ 285 Nr. 19 HGB) Die Gesellschaft hat im Geschäftjahr 2023 derivative Finanzinstrumente zur Absicherung ihres Wareneinkaufs im Ausland genutzt (währungsbezogene Geschäfte). Bei den derivativen Finanzinstrumenten handelt es sich um Devisenmarktgeschäfte. Zum 31.12.2023 waren keine Devisenmarktgeschäfte offen. Ergebnisverwendungsvorschlag (§ 285 Nr. 34 HGB)Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 919.051,50 auf neue Rechnung vorzutragen.
28857 Syke, den 03. Juli 2024 gez. Christof Raake, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.01.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Wiedergabe des Bestätigungsvermerks "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PEMA Verpackung GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PEMA Verpackung GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PEMA Verpackung GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Oldenburg, den 13. Dezember 2024 FTSP
Frisia Treuhand GmbH
gez. Dipl.-Kfm. M. Schmädeke, Wirtschaftsprüfer gez. Dipl.-Kfm. Christeleit, Wirtschaftsprüfer |
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