Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 195242
Eingetragen
6.4.2018
Branche
Großhandel mit sonstigen Baustoffen und BauelementenGroßhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik, ohne Spezialisierung auf eine der ProduktgruppenGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
Baustoffhandel sowie alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten insbesondere auch alle Logistiktätigkeiten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Bielfeld
seit 7.1.2019
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

Fa. Zipfel GmbH
Germany
919.997 €
42.79%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Capital Baustoffe GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Capital Baustoffe GmbH ist als Baustoffgroßhandels-Fachunternehmen überwiegend im Großraum Berlin tätig. Die Sortimentsschwerpunkte liegen im Bereich Rohbau, Hochbau, trockener Innenausbau, Bauelemente, Profi-Fachmarkt sowie im Baugeräte-Werkzeug, Dämmstoffe und Fassadenbereich.

Die Capital Baustoffe GmbH wurde am 05. April 2017 in Freiburg gegründet. Am 09. April 2018 erfolgte eine Sitzverlegung nach Berlin-Tempelhof. Die Gesellschaft ist unter der Registernummer HRB 195242B beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg eingetragen.

Am 22. Juni 2018 startete das operative Geschäft.

Durch eine bereits in den ersten Geschäftsjahren überdurchschnittliche Umsatzentwicklung konnte sich die Capital Baustoffe GmbH zu einem der führenden Baustoff Fachhandelsunternehmen in Berlin etablieren. Der Schwerpunkt der Kundenstruktur liegt im Profisegment. Kleinere Handwerksbetriebe, mittelgroße Bauunternehmen sowie große Bau-AGs gehören zum Kunden-Portfolio.

II. Geschäftsverlauf

2.1 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2023 war für die gesamte Baukonjunktur in Deutschland aber auch im speziellen für die Berliner Baubranche geprägt von schwierigen Rahmenbedingungen. Der Rückgang der Baukonjunktur setzt sich weiter fort.

Die Baukonjunktur in Deutschland hat sich in jüngster Zeit abgeschwächt. Zahlreiche Faktoren tragen zu dieser negativen Entwicklung bei. Darunter rückläufige Investitionen im Wohnungsbau insbesondere in Ballungszentren. Die hohen Baukosten, die Zinsentwicklung sowie der Fachkräftemangel beeinträchtigen ebenfalls die Baubranche. Hinzu kommt die Unsicherheit aufgrund geopolitischer Ereignisse und wirtschaftlicher Instabilität, was zu einer verminderten Nachfrage nach neuen Bauprojekten führt. Diese Faktoren zusammen haben zu einem Rückgang der Bautätigkeit und einen Anstieg der Leerstände im gewerblichen Immobilienmarkt geführt, was die negative Baukonjunktur in Deutschland weiter verstärkt.

2.2 Umsatzentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die Capital Baustoffe GmbH mit einer 34,3-prozentigen Umsatzsteigerung deutlich besser gegenüber der allgemeinen Berliner Baukonjunkturlage entwickelt. Betrachtet man den Umsatzverlauf in den einzelnen Monaten war eine deutlich positivere Entwicklung im 1. Halbjahr 2023 gegenüber dem 2. Halbjahr 2023 zu verzeichnen.

Betroffen davon waren nahezu alle Sortimentsgruppen. Die Gesellschaft konnte Ihren Umsatz aufgrund Ihrer überdurchschnittlichen Vertriebskraft von 52,7 Mio. EUR im Jahr 2022 auf 70,8 Mio. EUR in Jahr 2023 steigern.

Durch weitere Investitionen in den bestehenden Fuhrpark (zusätzlich 2 LKW) sowie die Anmietung einer weiteren Logistikhalle konnte die Lagerumsätze deutlich gesteigert werden. In dem Vertriebsbereich Hochbau und Ausbau waren die stärksten Umsatzsteigerungen zu verzeichnen. Auch die im Jahr 2022 neu etablierte Estrichsparte hat sich in 2023 weiterhin sehr positiv entwickelt.

2.3. Personalentwicklung

Einhergehend mit der positiven Geschäftsentwicklung wurde auch im Geschäftsjahr 2023 die Personalstärke im gewerblichen und kaufmännischen Bereich angepasst. Erstmalig wurde die Stelle eines Logistikleiters für die Bereiche Lager- sowie Transportlogistik geschaffen.

In 2023 beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (inklusive Teilzeitkräfte).

Die Personalkosten betrugen im Geschäftsjahr 2022 4.757 Mio. EUR, im Geschäftsjahr 2023 6.331 Mio. EUR. Ursächlich für die Erhöhung waren neben der quantitativen Verstärkung des Personals auch Gehaltsanpassungen sowie Kosten für die Personalqualifizierung. Die Entwicklung im Personalbereich verlief insgesamt nach Budget.

2.4 Investitionen

Im Bereich Sachanlagen wurden Investitionen in Höhe von 930TEUR durchgeführt. Schwerpunkte waren LKW / Stapler- Neuanschaffungen, eine Lagerbühne mit abschließbarem Vorratsraum für hochwertige Baugeräte und Werkzeuge sowie eine Logistiksoftware für die Digitalisierung der Lager- und Transportlogistik.

2.5 Beschaffung/Einkauf

Im Geschäftsjahr 2023 ist die Capital Baustoffe GmbH im zweiten Jahr Mitglied der Einkaufskooperation Hagebau GmbH & Co. KG und derer Unterorganisation DACHALLIANZ. In beiden Kooperationen hat die Capital Baustoffe GmbH auf Grund der Umsatzgröße eine starke Positionierung erreicht.

Aufgrund des stetig steigenden Einkaufsvolumens war der im Jahr 2022 eingestellte Niederlassungsleiter ab 2023 nunmehr auch hauptverantwortlich für alle Einkaufs- und Beschaffungsprozesse.

Durch die neu angemietete Lagerhalle verfügt die Gesellschaft über noch weitere Hallen- und Freilagerkapazitäten für eine qualifizierte Bevorratung sämtlicher benötigter Lager- und Kommissionsartikel.

III. Lage des Unternehmens

3.1 Ertragslage

Die Ertragslage der Capital Baustoffe GmbH konnte sich im Geschäftsjahr 2023 weiterhin sehr positiv entwickeln. Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 18,1 Mio. EUR auf 70,8 Mio. EUR erhöht. Das Jahresergebnis verbesserte sich um 112 TEUR auf 1.548 TEUR.

2023 2022 2021 2020
Umsatzerlöse TEUR 70.828 52.739 39.191 28.520
Personalaufwand TEUR 6.331 4.757 3.609 2.789
Sachaufwand TEUR 5.719 4.104 3.194 2.168
Finanzergebnis TEUR -569 -250 -220 -156
Jahresergebnis TEUR 1.548 1.436 447 72

3.2 Finanzlage

Die finanzielle Lage der Gesellschaft ist solide und geordnet. Verbindlichkeiten werden jederzeit nach Art, Höhe und Fristigkeit beglichen. Die Finanzsteuerung des Unternehmens wird anhand von Branchenbenchmarks unterstützt. Rohertrag pro MA, Umsatz pro MA, Umsatzrendite, Lagerumschlagshäufigkeit und Cashflow sind die wesentlichen Parameter.

3.3 Vermögenslage

Das Vermögen der Capital Baustoffe GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber Geschäftsjahr 2022 in der Bilanzsumme um 2.435 TEUR auf 14.449 TEUR erhöht. Das Anlagevermögen beläuft sich auf 3.802 TEUR, das Umlaufvermögen auf 10.647 TEUR.

Wesentliche Bilanzposten Aktiva 2023 2022 2021 2020
Anlagevermögen TEUR 3.802 3.490 2.173 1.643
Kurzfristige Vermögenwerte TEUR 9.603 7.584 5.485 4.618
Liquide Mittel TEUR 1.044 941 1.064 991
Wesentliche Bilanzposten Passiva 2023 2022 2021 2020
Eigenkapital TEUR 2.226 1.974 538 91
Rückstellungen TEUR 1.850 728 400 133
Kurzfristige Verbindlichkeiten TEUR 6.859 5.513 4.589 3.973
Langfristige Verbindlichkeiten TEUR 3.514 3.800 3.195 3.055

IV. Chancen und Risiken der Unternehmensentwicklung

4.1. Beschaffungsrisiken

Gegenüber 2021/2022 bedingt durch die Corona Pandemie und des Ausbruchs des Ukraine-Konfliktes ist in 2023 eine deutliche Stabilisierung des Beschaffungsprozesses eingetreten. Nahezu alle Lieferanten und Produktionsbetriebe sind grundsätzlich in der Lage kurzfristig alle Bestellungen fristgemäß an die entsprechenden Baustellen und an das Lager der Capital Baustoffe GmbH anzuliefern.

Die im Geschäftsjahr 2023 prognostizieren Preiserhöhungen in nahezu allen Produktbereichen wurden nur punktuell umgesetzt. In einigen Bereichen gab es Preissenkungen gegenüber dem Geschäftsjahr 2022.

4.2. Delkredererisiken

Durch den Abschluss einer Warenkredit-Versicherung (Euler Hermes), schon seit dem 1. Geschäftsjahr 2018, sind nahezu alle Debitoren grundsätzlich mit einer Selbstbeteiligung von 10% gegen Forderungsausfälle versichert. Alle neu anzulegenden Kundenkonten werden mit Hilfe der Warenkredit-Versicherung auf Kreditwürdigkeit überprüft. Ein kontinuierliches Mahnwesen sowie eine tägliche Debitorenkontenüberprüfung minimiert das Forderungsausfallrisiko erheblich. Die Vergabe von Kreditlimiten erfolgt ausschließlich auf der Basis der Euler Hermes Empfehlungen.

Durch die zunehmend schwieriger werdende Auftragslage vieler Bauunternehmungen hat sich das Risiko von Wertberichtigungen in 2023 deutlich erhöht. Durch ein restriktiveres Verhalten bei der Vergabe von Kreditlinien konnte das Wertberichtigungsrisiko minimiert werden.

4.3. Personalfluktuation

Aufgrund des massiven Mitarbeiteraufbaus in den Jahren 2018-2023 von über 80 Mitarbeitern besteht ein erhöhtes Fluktuationsrisiko. Grundsätzlich nimmt die Wechselbereitschaft vor allem von jüngeren Mitarbeitern tendenziell zu. Um dieser Entwicklung vorzubeugen, wurde unter anderem ein neuer Schulungsraum gebaut, um hier durch Weiterbildungsmaßnahmen eine weitere Mitarbeiterbindung zu schaffen. Der attraktive Arbeitsmarkt in Berlin ist an dieser Stelle eine weitere große Herausforderung.

V. Prognosebericht - Ausblick 2024

Entgegen der bis ins Jahr 2022 anhaltend positiven Baukonjunktur, ist auch nach 2023 im Geschäftsjahr 2024 mit einer deutlich eingetrübten Baukonjunktur zu rechnen.

Der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel e.V. (BDB), die Hagebau Einkaufskooperation sowie diverse größere Lieferantenkonzerne gehen für das Geschäftsjahr 2024 von einer negativen Umsatzentwicklung im Mix von rund 8 % aus.

Die nach wie vor bestehende Wohnungsnot im Ballungsgebiet Berlin sollte eine zumindest abgeschwächte negative Entwicklung der Neubautätigkeit gegenüber dem Bundesgebiet nach sich ziehen. Politisch besteht ein Konsens über alle im Berliner Senat vertretenden Parteien in punkto der Notwendigkeit für massiven Wohnungsneubau.

Auch in Geschäftsjahr 2024 wird die Capital Baustoffe GmbH weiterhin im Vertriebspersonal sowie in Transportzufuhr- Logistik investieren. Ein weiterentwickeltes CRM-System schafft die Grundlage zur effektiven Steuerung aller Vertriebsaktivitäten. Schwerpunkte sind im Jahr 2024 die Gewinnung von Neukunden sowie Etablierung der neuen Sparte Dach und Fassade. Durch den nach wie vor geringen Marktanteil bestehen erhebliche Potentiale, um der negativen Baukonjunktur entgegenzuwirken.

Die Geschäftsführung ist stetig dabei ihre organisatorischen Abläufe zu optimieren, um den eigenen hohen Ansprüchen und den Anforderungen des Marktes und des gesamten Umfelds an ein modernes und leistungsstarkes Unternehmen gerecht zu werden.

Im Lager- und Logistikbereich werden durch die konsequente Umsetzung der neu eingeführten Lager- und Transport-IT Software die Abläufe weiterhin verbessert. Ziel ist es, eine immer höhere Kundenzufriedenheit zu erreichen und die Kunden langfristig an das Unternehmen zu binden.

Die Gesellschaft wird in 2024 durch die geplanten deutlichen Investitionen in den eigenen Fuhrpark (+ 5 LKW) an Flexibilität gewinnen und somit einen weiteren Schritt für die Erhöhung der Kundenzufriedenheit erreichen. Die Geschäftsführung plant zur Verbesserung der logistischen Versorgung der Kundschaft einen weiteren Standort im Norden Berlins zu errichten.

Unter den vorgenannten Voraussetzungen plant die Gesellschaft für 2024 einen Umsatz von 80 Mio. EUR. Der Jahresüberschuss nach Steuern und die Eigenkapitalquote werden über den Werten des Geschäftsjahres 2023 liegen.

 

Berlin, den 22. März 2024

Capital Baustoffe GmbH

Frank Bielfeld

Joaquin Burda Helias

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.801.880,94 3.490.264,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 178.207,00 69.762,00
II. Sachanlagen 3.569.561,00 3.388.612,00
1. technische Anlagen und Maschinen 5.706,00 7.376,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.563.855,00 3.343.236,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 38.000,00
III. Finanzanlagen 54.112,94 31.890,00
1. Beteiligungen 52.972,94 30.750,00
2. Sonstige Finanzanlagen 1.140,00 1.140,00
B. Umlaufvermögen 10.592.809,48 8.468.852,23
I. Vorräte 4.458.595,10 3.539.246,11
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.089.845,34 3.989.002,30
1. Forderungen gegen Gesellschafter 30.001,06 0,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.059.844,28 3.989.002,30
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.044.369,04 940.603,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 54.185,69 55.227,25
Aktiva 14.448.876,11 12.014.343,48

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.225.942,07 1.974.042,34
I. Gezeichnetes Kapital 2.150.000,00 2.150.000,00
II. Gewinn-/Verlustvortrag -1.612.149,96
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 1.436.192,30
IV. Bilanzgewinn 75.942,07
davon Verlustvortrag 175.957,66
B. Rückstellungen 1.850.411,96 727.505,04
C. Verbindlichkeiten 10.372.522,08 9.312.796,10
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 663.291,54 1.113.912,91
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 663.291,54 1.113.912,91
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.191.779,10 2.478.384,40
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 358.445,70 322.828,80
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.833.333,40 2.155.555,60
3. sonstige Verbindlichkeiten 7.517.451,44 5.720.498,79
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.836.995,56 4.075.827,45
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.680.455,88 1.644.671,34
Passiva 14.448.876,11 12.014.343,48

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 15.436.013,93 11.081.926,21
2. Personalaufwand 6.331.292,68 4.757.561,12
a) Löhne und Gehälter 5.304.745,33 4.022.632,16
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.026.547,35 734.928,96
davon für Altersversorgung 8.062,00 3.091,84
3. Abschreibungen 590.666,88 428.672,18
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 590.666,88 428.672,18
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.718.994,43 4.103.631,17
5. Erträge aus Beteiligungen 1.972,94 52.667,29
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 36,21 24,81
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 28.957,50
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 597.834,06 302.312,05
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 668.117,80 94.578,82
10. Ergebnis nach Steuern 1.560.074,73 1.447.862,97
11. sonstige Steuern 12.175,00 11.670,67
12. Jahresüberschuss 1.547.899,73 1.436.192,30
13. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 175.957,66
14. Ausschüttung 1.296.000,00
15. Bilanzgewinn 75.942,07

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Capital Baustoffe GmbH hat ihren Sitz in Berlin. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter HRB 195242 B eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Geschäftsführung geht von der Fortführung des Unternehmens aus (going concern).

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und den steuerlichen Vorschriften entsprechend vorgenommen.

Die Geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und werden über 5 Jahre abgeschrieben.

Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Der Warenbestand wurde zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bilanziert.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert zum Bilanzstichtag bewertet worden.

Bei der Bewertung von Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Sie werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens geht aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) hervor.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Einzelwertberichtigungen wurden in der erforderlichen Höhe gebildet.

Aktive Rechnungsabgrenzung

Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB für Aufwendungen gebildet, die zukünftigen Abrechnungszeiträumen zuzuordnen sind.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt 2.150.000 EUR.

Der Verlustvortrag zum 31.12.2022 beträgt 175.957,66 EUR.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die Rückstellungen für Kundenboni (TEUR 669), Beiträge zur Berufsgenossenschaft (TEUR 60), Warenrechnungen (TEUR 84) und Aufwendungen für Abschluss und Prüfung (TEUR 57). Darüber hinaus wurden Rückstellungen für Personal aus Verpflichtungen für Boni, Urlaub und Überstunden in Höhe von TEUR 194 gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten setzt sich wie folgt zusammen:

Gesamt
TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
TEUR
Restlaufzeit über 5 Jahre
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 663 663 0 0
erhaltene Anzahlungen 125 125 0 0
aus Lieferungen und Leistungen 2.436 2.436 0 0
gegenüber Gesellschaftern 2.192 359 1.289 544
Sonstige Verbindlichkeiten 4.956 3.276 1.602 78
10.372 6.859 2.891 622

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten:

aus Steuern TEUR 522 (VJ: TEUR 209)
im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 6 (VJ: TEUR 4)

Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.095, die aus Mietkaufverpflichtungen von LKW entstanden sind, sind durch Sicherheitsübereignung der Fahrzeuge besichert.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB sind nicht gegeben.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen TEUR 5.950. Sie ergeben sich aus Miet- und Leasingverträgen. Gegenstand dieser Mietverträge sind Büro- und Lagerräume. Leasingverträge bestehen im Wesentlichen für PKW und Flurförderfahrzeuge.

Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2028. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben Laufzeiten von bis zu 1 Jahr TEUR 1.302, und 1 bis 5 Jahre TEUR 4.649.

V. Sonstige Pflichtangaben

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 90,00 Arbeitnehmer beschäftigt:

Angestellte 38,75
Arbeiter 51,25
Gesamtbeschäftigte 90,00

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers in Höhe von TEUR 25 entfällt auf Abschlussprüferleistungen.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge an Geschäftsführungsorgane wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitglieder der Geschäftsführung

Frank Bielfeld, Kaufmann, Berlin

Joaquin Burda-Helias, Kaufmann, Berlin

Empfehlung zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den verbleibenden Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, den 05. März 2024

gez. Frank Bielfeld

gez. Joaquin Burda-Helias

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Erklärender Hinweis zum Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelts es sich um die nach §327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteil:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Capital Baustoffe GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Capital Baustoffe GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Capital Baustoffe GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Waren (Müritz), 16. April 2024

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gez. D. Schmidt, Wirtschaftsprüfer

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