Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 21171
Eingetragen
23.7.1981
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für DritteDruck- und Medienvorstufe
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von EDV-Anlagen und. dazugehörigen Programmen, insbesondere auf den Gebieten der Grafik-, Druck- und Medienindustrie, sowie die Beratung, Schulung und der Kundendienst an diesen Anlagen und Computerprogrammen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ronny Schröder
seit 31.10.2024
Prokura
Andrea Zimmermann
seit 4.9.2023
Prokura
Michael Marcks
seit 15.12.2021
Geschäftsführer
Oliver Andrich
seit 23.1.2018
Prokura
Petra Dietz
seit 26.9.2011
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Scangraphic PrePress Technology GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Scangraphic PrePress Technology GmbH
Germany
855.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

alfa Media Partner GmbH

Rödermark

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

alfa Media Partner GmbH entwickelt und vertreibt Software für die Medienbranche und erbringt in diesem Zusammenhang vielfältige Dienstleistungen. Das Spektrum umfasst alle relevanten Verlagsprozesse: Anzeigenannahme und -verarbeitung, CRM (Customer Relationship Management), Customer Self Service, Web, Publishing, Redaktion, Vertrieb, Produktplanung und Produktion. Wie schon in den letzten Jahren setzt die Medienbranche voraus, dass viele Anwendungen, sowohl für die Content-Hersteller als auch für die Content-Abnehmer, auf mobilen Geräten ablauffähig sind.

Im Geschäftsjahr 2023 setzten sich die Auswirkungen des sich im Wandel befindlichen Nutzungsverhaltens der Interessenten von Verlagsinformationen weiterhin fort. Die Nachfrage nach crossmedialen Lösungen, aber auch nach vertriebsunterstützenden Softwareprodukten ist weiterhin größer als nach klassischer Printsoftware. Während für printorientierte Medien die Steigerung der Effizienz im Produktionsprozess durch moderne, zum Teil KI-gestützte Softwareprodukte angefragt wird, wurde in vielen Verlagshäusern die Notwendigkeit erkannt, gleichzeitig elektronische Ausgabegeräte mit aktuellem und attraktivem Content zu versorgen. Außerdem versuchen unsere Kunden, in der Hauptzielgruppe die Zahl der Abonnenten durch verstärkte Vertriebs- und Marketingaktivitäten zu erhöhen und auch Onlineanzeigenmärkte zu bedienen.

Die Ausrichtung von alfa Media Partner GmbH in flexibel einsetzbare browserbasierte Produkte und moderne Betriebsmöglichkeiten wie "Software as a Service" sprechen für mehr Akzeptanz im deutschsprachigen wie auch im nichtdeutschsprachigen Markt. Die grundsätzliche Zurückhaltung von Investitionen in den Verlagen ist begründet durch Rückgänge von Leserzahlen und Anzeigenschaltungen. Diese Entwicklung wird durch die unsichere politische und wirtschaftliche Lage verstärkt. Dem vorgenannten Trend versuchen die Medien durch obengenannte Maßnahmen, durch Einsatz vertriebsunterstützender Software (CRM usw.) und durch produktivitätssteigernde Software (KI-gestützte Systeme) entgegenzuwirken. Darüber hinaus entsteht eine zunehmende Konzentration des Marktes, da größere Verlagsgruppen verstärkt kleinere Verlage übernehmen.

Standorte

Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Rödermark. Daneben werden Geschäftsstellen in Kiel, Koblenz und München unterhalten. In diesen Geschäftsstellen sind im Wesentlichen Entwicklungsabteilungen tätig.

Geschäftsverlauf 2023

Gegenüber dem Vorjahr stieg der Auftragseingang im Berichtsjahr um 8,94%, aber erreichte nicht die zu Beginn des Geschäftsjahres vorhandene Erwartung. Die Zielunterschreitung ist maßgeblich auf die unsichere wirtschaftliche Lage in Europa zurückzuführen. Der Auftragseingang des Vorjahres konnte jedoch abgearbeitet werden. Im Berichtsjahr lagen die Umsatzerlöse unter den Erwartungen und leicht unter Vorjahresniveau.

Ergebnissteigernd wirkten sich jedoch die Kostensenkungen bei den Fremdleistungen und der niedrigere Rückstellungsstand aus. Unterjährige Personalabgänge wurden nicht ersetzt. Darüber hinaus trug die Absenkung der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen zu einem positiven Jahresergebnis bei.

Schwerpunkte des Geschäfts im Jahr 2023 waren - wie in den Vorjahren - die Pflege der Standardsoftware sowie die Einrichtung, Anpassung und Pflege individueller Softwaremodifikationen für unsere Kunden. Weiterhin zunehmende Bedeutung und wachsenden Umfang hatten crossmediale Software-Lösungen, Apps für den mobilen Einsatz mit zugehörigen serverseitigen Back-Ends sowie Cloud-Konzepte.

Das Inlandsgeschäft war und bleibt weiterhin Basis der Geschäftsentwicklung des Unternehmens. Die Bedeutung des Auslandsgeschäfts bei den geschäftsstrategischen Überlegungen, den Entwicklungsvorhaben und den Akquisitionsbemühungen nimmt aber weiterhin zu. Unsere Systeme und Lösungen decken die Anforderungen ausländischer Märkte weitgehend ab und berücksichtigen die internationale Technologieentwicklung.

Die wesentlichen Steuerungskennzahlen der Gesellschaft sind Auftragseingang, Umsatz, Liquiditätsprognose und Jahresergebnis.

Veränderung der Eckdaten:

Auftragseingang/Auftragsbestand

Der Auftragseingang ist gegenüber dem Vorjahr um 8,94% gestiegen; zu dieser Steigerung haben vor allem die Aufträge für Software as a Service beigetragen.

Zum Bilanzstichtag stieg deshalb der Auftragsbestand für Projekte an; einschließlich der Wartungsverträge sichert er eine rechnerische Auslastung von 13 Monaten.

Umsatz

Der Umsatz des Geschäftsjahres liegt mit 8.560,3 TEUR projektbedingt um 0,91% unter dem Vorjahresumsatz (8.639,2 TEUR). Der Rückgang ist vor Allem durch niedrigere Softwareumsätze bedingt.

Ergebnis

Die Projekte konnten größtenteils rechtzeitig fertiggestellt werden und zum Jahresende konnten neue Aufträge gewonnen werden. Dennoch war der Auftragseingang zu niedrig. Durch kostensenkende Maßnahmen konnten bei Fremdaufträgen Einsparungseffekte erzielt werden, die zum Teil den Umsatzeinbruch im Berichtsjahr kompensieren konnten. Darüber hinaus sank der Stand der Rückstellungen für die Pensionsverpflichtungen. Diese Faktoren führen zu einem Jahresüberschuss von 538,9 TEUR vor Ergebnisabführung (im Vorjahr: Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von 237,8 TEUR).

Der Jahresüberschuss wird auf Grund des seit dem 01.01.2014 bestehenden Gewinnabführungsvertrages durch die alfa Media Holding GmbH, Rödermark übernommen.

Personal

Die Zahl der Beschäftigten sank im Berichtsjahr von durchschnittlich 70 Mitarbeitern auf 65 Mitarbeiter. Altersbedingte Abgänge und Kündigungen wurden nicht ersetzt. Für das Management der alfa Media Partner GmbH gilt das Prinzip der wertorientierten, auf nachhaltige Steigerung des Unternehmenserfolges ausgerichteten Unternehmensführung. Dieses Prinzip ist Grundlage der einzelnen Vergütungssysteme, die an den Unternehmenssteuerungsgrößen ausgerichtet sind. Auch nach dem Ende der Pandemie wird das Konzept des mobilen Arbeitens fortgeführt.

Entwicklungskosten

Geschäftsbedingt wird ein beträchtlicher Teil der Umsatzerlöse dazu verwendet, die Entwicklungskosten für Software, insbesondere Personalaufwendungen, zu decken. Im Jahr 2023 waren von den am Ende des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeitern rund 41,3% (im Vorjahr rund 41,8%) im Bereich Softwareentwicklung tätig. Die gesamten Personalaufwendungen (einschließlich der personalbezogenen Strukturaufwendungen im Berichtsjahr) betrugen 60,1% (Vorjahr 65,3%) der Umsatzerlöse. Die Entwicklungen dienten insbesondere der Verbesserung bestehender Produkte mit dem Ziel, die Kundenanforderungen besser zu lösen. Kleinere Neuentwicklungen zielten insbesondere auf die Gewinnung von Neukunden ab.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme sank um 901,6 TEUR auf 14.072,5 TEUR. Die Hauptursache liegt in niedrigeren Rückstellungen und Verbindlichkeiten.

Im Berichtsjahr deckt das langfristig verfügbare Kapital (Eigenkapital, Pensions rückstellungen) das Anlagevermögen zu 110,53% (Vorjahr: Deckung von 116,11%). Die Verminderung des Deckungsverhältnisses beruht auf dem niedrigeren Stand der Pensionsrückstellungen.

Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme bei gleichbleibendem Eigenkapital gestiegen und beträgt 12,41% (Vorjahr: 11,66%).

Die Mittelbindung im Vermögen hat leicht abgenommen. In Teilen des Umlaufvermögens (Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände) sank sie um 8,6 TEUR bzw. 0,3% (Vorjahr: Steigerung um 3,4%).

Aufgrund niedrigerer erhaltener Anzahlungen ist die Liquidität am Ende des Berichtsjahres niedriger als am Ende des Vorjahres. Der Cash-Flow aus operativer Tätigkeit betrug 42,2 TEUR. Er konnte die Investitionen und die Gewinnabführung des Berichtsjahres nicht decken, so dass die Liquidität um 884,4 TEUR auf 1.146,00 TEUR sank. In Relation zur Bilanzsumme betragen die liquiden Mittel am Bilanzstichtag 8,1 % (Vorjahr: 13,6 %). Die täglich verfügbare Liquidität deckt die kurzfristigen Verbindlichkeiten und die sonstigen Rückstellungen zu 91,7 % (Vorjahr: 145,9 %).

Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung an die Gesellschafterin beträgt 538,9 TEUR und liegt damit um 301,1 TEUR über dem Jahresergebnis des Vorjahres. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 78,9 TEUR auf 8.560,3 TEUR gesunken und haben unsere Erwartungen deutlich unterschritten. Die Umsatzrendite (Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) stieg von 2,8 % im Vorjahr auf 6,3 % im Berichtsjahr.

Die Vorjahresschätzung des Jahresergebnisses für Ergebnisabführung lag zwischen 200 und 250 TEUR (positiv). Somit liegt das Jahresergebnis deutlich über den Erwartungen. Die Ursache dafür liegt darin begründet, dass einerseits der erzielte Umsatz um 439,7 TEUR unter der Erwartung liegt, andererseits aber gleichsam Kostensenkungseffekte den niedrigeren Umsatz zum Teil kompensieren konnten. Darüber hinaus leistete der niedrigere Rückstellungsbestand einen Beitrag für das Jahresergebnis bei.

Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr insbesondere durch die niedrigere Inanspruchnahme externer Dienstleistungen und Hardwareeinkäufe um 47,7 TEUR bzw. 4,4 % abgesunken. Bei den Personalaufwendungen ist ein Absinken um 493,3 TEUR (8,7 %) zu verzeichnen, der zum größten Teil darauf zurückzuführen ist, dass die Pensionsrückstellungen abgesunken sind und dass Personalabgänge nicht ersetzt wurden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 314,4 TEUR bzw. um 30,5 %, insbesondere aufgrund inflationsbedingter Preissteigerungen.

Nach dem Bilanzstichtag zum 31.12.2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft eingetreten, die zu einer anderen Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage geführt hätten.

Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Die Verbreitung von Medieninformationen über das Internet und die Nutzung der digitalen Technik haben die Zeitungswelt grundlegend verändert. Über die gedruckte Zeitung hinaus werden seitens der Endkunden Onlineservices, mobile Informations- und Unterhaltungsangebote verstärkt nachgefragt. Daher steigt auch die Nachfrage unserer Kunden nach komfortablen crossmedialen Software-Lösungen, mobilen Lösungen und Cloud-Angeboten. "Software as a Service" (SaaS) gewinnt weiterhin an Bedeutung. Gleichermaßen senkt der zunehmende Kostendruck auch die grundsätzliche Kaufbereitschaft unserer Kunden bzw. im Falle eines Kaufs die zu erzielende Marge.

Die genannten Tendenzen belasten zwar derzeit die Geschäftsentwicklung, bieten aber gleichzeitig Chancen für die alfa Media Partner GmbH, neue Technologien, insb. cloudbasierte und KI-gestützte Anwendungen anzubieten.

Neben der Erschließung weiterer Märkte weltweit bieten deshalb zusätzliche Kundensegmente, wie Zeitschriften, Magazine etc., sowie crossmediale Anforderungen der Medienhäuser und die Veränderung von Endkundengewohnheiten Geschäftspotenzial. Darüber hinaus bietet der Einsatz unserer Software als Contentmarketing-Tool zusätzliche Chancen auf neuen Absatzmärkten.

Unsere hochtechnologischen Softwareprodukte, deren Bereitstellung für unterschiedlichste Anwendungen und deren Anpassung an die Gegebenheiten der jeweiligen Kunden (insbesondere im Ausland) stellen hohe Anforderungen an die Funktionssicherheit und variable Einsetzbarkeit der Software und damit auch an Qualität und Flexibilität der personellen Ressourcen. Geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, die diesen Ansprüchen gerecht werden, ist unverändert schwierig und begrenzt partiell das Wachstum des Geschäfts. Dies stellt neben der inflationsbedingten Beeinträchtigung der Geschäftsentwicklung ein wesentliches Risiko dar.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sowie der wesentliche Teil der Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegen die Gesellschafterin alfa Media Holding GmbH, mit der zugleich ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen ist. Die Geschäftstätigkeit der alfa Media Holding GmbH besteht im Wesentlichen, neben der Erbringung von Vermittlungsleistungen, aus dem Halten der Beteiligung an der alfa Media Partner GmbH. Die Werthaltigkeit der Ausleihungen und Forderungen beruht daher maßgeblich auf der operativen Tätigkeit und der damit zusammenhängenden Ertragskraft der alfa Media Partner GmbH selbst.

Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht ersichtlich; die Unternehmensfortführung ist daher nicht gefährdet.

Ausblick

Seit Februar 2022 wirkt sich der Krieg Russlands gegen die Ukraine auf die Beschaffungspreise von Energie erheblich und somit nahezu alle Produkte weltweit aus und ist in Verbindung mit unsicherer umweltlicher Lage auch im Jahr 2024 bestimmender Faktor für die Wirtschaft. Die Geschäftsführung hat ihre Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung im Jahr 2024 vorsichtig optimistisch angesetzt. Wir gehen für 2024 unter der Annahme einer durch die Inflation bedingten weltweiten Wachstumsschwäche der Wirtschaft von einem leicht niedrigeren Planumsatz als im Jahr 2023 aus und rechnen mit einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von 300,0 TEUR.
Der Auftragseingang im vierten Quartal 2023 lässt eine Stabilisierung der Geschäftslage erkennen.

Durch die kürzere Laufzeit der Projektabwicklung bei gleichzeitig höherer Anzahl der Projekte und dem zunehmenden Trend zu SaaS-Aufträgen können die Rückgänge der Wartungserlöse voraussichtlich kompensiert werden, wodurch nur eine leichte Absenkung der Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr erwartet wird.

In dem Maße, in dem das Projektgeschäft jedoch wesentlichen Anteil am gesamten Geschäftsvolumen hat, können durch damit verbundene Unwägbarkeiten sowohl umsatz- als auch kostenseitig die tatsächlichen Ergebnisse auch beträchtlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen.

Für die Liquiditätsentwicklung sind keine Risiken erkennbar. Die erwartete Liquidität reicht aus, um die üblichen Schwankungen des Liquiditätszuflusses im Projektgeschäft zu decken.

 

Rödermark, den 6. Mai 2024

alfa Media Partner GmbH

Geschäftsführung Michael Marcks

Bilanz zum 31. Dezember 2023


An- 31.12.2023 31.12.2022

hang



EURO EURO
Aktiva


Anlagevermögen


Immaterielle Vermögensgegenstände
1.996.999,00 2.053.948,00
Sachanlagen
1.398.092,00 1.369.330,00
Finanzanlagen
6.350.000,00 6.350.000,00
Summe Anlagevermögen (1) 9.745.091,00 9.773.278,00
Umlaufvermögen


Vorräte (2) 15.866,00 44.575,00
Forderungen und


sonstige Vermögensgegenstände (3) 3.033.642,53 3.013.537,92
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
1.145.998,39 2.030.358,58
Summe Umlaufvermögen
4.195.506,92 5.088.471,50
Rechnungsabgrenzungsposten (4) 131.897,00 112.355,00
Bilanzsumme (Aktiva)
14.072.494,92 14.974.104,50

An- 31.12.2023 31.12.2022

hang



EURO EURO
Passiva


Eigenkapital


Gezeichnetes Kapital
855.000,00 855.000,00
Kapitalrücklage
843.877,56 843.877,56
Gewinnvortrag
47.191,04 47.191,04
Summe Eigenkapital (5) 1.746.068,60 1.746.068,60
Rückstellungen (6) 9.725.823,00 10.402.900,00
Verbindlichkeiten (7) 2.299.856,32 2.541.085,90
Rechnungsabgrenzungsposten (8) 300.747,00 284.050,00
Bilanzsumme (Passiva)
14.072.494,92 14.974.104,50

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023


An- 2023 2022

hang



EURO EURO
Umsatzerlöse (9) 8.560.299,58 8.639.223,96
Verminderung des Bestands


an fertigen und unfertigen Leistungen
-46.100,00 -5.700,00
Sonstige betriebliche Erträge (10) 105.949,54 59.926,73
Materialaufwand (11) -1.044.214,65 -1.091.867,15
Personalaufwand (12) -5.146.848,58 -5.640.161,89
Abschreibungen auf immaterielle


Vermögensgegenstände des Anlagevermögens


und Sachanlagen
-415.738,31 -401.685,56
Sonstige betriebliche Aufwendungen (13) -1.345.034,75 -1.030.623,52
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens (14) 6.300,00 6.300,00
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (15) 13.373,21 3.102,10
Zinsen und ähnliche Aufwendungen (16) -131.146,05 -282.663,51
Ergebnis nach Steuern
556.839,99 255.851,16
Sonstige Steuern
-17.978,69 -18.071,69
Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn
-538.861,30 -237.779,47
Jahresüberschuss
0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Allgemeines

Die alfa Media Partner GmbH hat ihren Sitz in der Carl-Zeiss-Straße 27 in 63322 Rödermark. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 21171 in Handelsregister beim Amtsgericht Offenbach am Main eingetragen.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Anlagevermögen


Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Bewegliche Anlagegüter werden nach Maßgabe der jeweiligen voraussichtlichen Nutzungsdauer in der Regel linear abgeschrieben, wobei auf Zugänge des Geschäftsjahres die anteilige Jahresabschreibung vorgenommen wird.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Laufzeit von 15 Jahren abgeschrieben, was der voraussichtlichen Nutzungsdauer entspricht. Dabei handelt es sich um die im Jahre 2017 im Rahmen des Asset-Deals mit dem Mittelrhein-Verlag GmbH erworbenen Software-Assets.

Die Nutzungsdauer von Software und ähnlichen Rechten beträgt zwischen 3 und 15 Jahren. Das Gebäude wird über eine Nutzungsdauer von 25 Jahren linear abgeschrieben. Einbauten in das Gebäude werden über eine Nutzungsdauer von 8 bis 15 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 3 und 15 Jahren. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 1.000,00 EUR werden im Zugangsjahr in der Regel in voller Höhe als Aufwand erfasst.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen sind mit ihren Anschaffungskosten (einschließlich Anschaffungsnebenkosten) oder ihrem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Bestandteile der Herstellungskosten sind die jeweiligen projektbezogenen Material- und Fertigungseinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Gemeinkosten (Betriebs- und Verwaltungskosten sowie Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen und der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist); Aufwendungen für betriebliche Altersversorgung sind nicht enthalten. Die Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt.

Den Grundsätzen der verlustfreien Bewertung wurde Rechnung getragen.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden - so weit nicht von den Vorräten abgesetzt - unter den Verbindlichkeiten gesondert ausgewiesen.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen, die grundsätzlich zum Nennwert bewertet werden, ist allen erkennbaren Risiken durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel (Bankguthaben) wurden zum Nennwert angesetzt.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag enthalten, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Rückstellungen

Die Pensions- und Sterbegeldrückstellungen werden nach handelsrechtlichen Vorschriften passiviert. Die Bewertung der Verpflichtung erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln "2018 G" von Herrn Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Künftige Steigerungen der Versorgungsleistungen aufgrund der Rentenentwicklung werden ebenfalls erfasst.

Im Einzelnen liegen der Bewertung der Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2023 folgende Annahmen zugrunde:


Berichtsjahr Vorjahr
Rechnungszinssatz p.a. 1,82 % 1,78 %
Rententrend p.a. 2,00 % 2,00 %


Die Ermittlung der Durchschnittszinssätze zur Bewertung von Pensionsrückstellungen wurde durch das Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie verändert. Die Veränderung betrifft den Betrachtungszeitraum für die Berechnung des Durchschnittszinssatzes; dieser wurde von 7 auf 10 Jahre verlängert, wodurch es zu einem Anstieg des anzuwendenden Rechnungszinssatzes gekommen ist.

Der sich aus der Anwendung der Neuregelung ergebende Entlastungseffekt unterliegt einer gesetzlichen Ausschüttungssperre. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages vom 1. Januar 2014 mit der alfa Media Holding GmbH, Rödermark, und im Einklang mit dem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 23. Dezember 2016 besteht für diesen Betrag keine Abführungssperre, sodass der komplette Betrag der Ergebnisabführung unterliegt.

Der sich aus den durch das BilMoG geänderten Bewertungsvorschriften ergebende zusätzliche Zuführungsaufwand wird gem. Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB in jährlichen Teilbeträgen von 1/15 bis zum 31. Dezember 2024 angesammelt. Der auf das Geschäftsjahr 2023 entfallende Anteil in Höhe von 152 TEUR wird gemäß Art. 67 Abs. 7 EGHGB unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Die übrigen Rückstellungen sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

In den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag enthalten, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restkaufzeit bis zu einem Jahr, soweit vorhanden, sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen


Das Anlagevermögen und dessen Entwicklung sind in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Eine Aufstellung des Anteilsbesitzes befindet sich auf Seite 11.

2. Vorräte (in EUR)

Beschreibung 31.12.2023 31.12.2022
In Ausführung befindliche Aufträge 17.700,00 63.800,00
Handelswaren (Hardware) 850 4.050,00
Zwischensumme 18.550,00 67.850,00
Abzüglich erhaltene Anzahlungen -2.684,00 -23.275,00
Summen: 15.866,00 44.575,00


3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (in EUR)

Beschreibung 31.12.2023 31.12.2022
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 427.546,66 322.332,49
(davon mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr) (0,00) (0,00)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.565.685,35 2.631.725,74
(davon mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr) (0,00) (0,00)
(davon gegen die Gesellschafterin) (2.565.685,35) (2.631.725,74)
Sonstige Vermögensgegenstände 40.410,52 59.479,69
(davon mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr) (36.512,23) (36.512,23)
Summen: 3.033.642,53 3.013.537,92


Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen die Gesellschafterin alfa Media Holding GmbH aus laufenden Verrechnungen. Die Ergebnisabführung aus dem Berichtsjahr ist hier berücksichtigt.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind vor allem eine Festanlage sowie die Mietkautionen enthalten.

4. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten insbesondere vorausbezahlte Wartungsleistungen.

5. Eigenkapital (in EUR)

Beschreibung 31.12.2023 31.12.2022
Gezeichnetes Kapital 855.000,00 855.000,00
Kapitalrücklage 843.877,56 843.877,56
Gewinnvortrag 47.191,04 47.191,04
Summen: 1.746.068,60 1.746.068,60


Seit dem 1. Januar 2014 besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der alfa Media Holding GmbH, Rödermark.

6. Rückstellungen (in EUR)

Beschreibung 31.12.2023 31.12.2022
Rückstellungen für Pensionen

und ähnliche Verpflichtungen 9.025.589,00 9.601.957,00
Sonstige Rückstellungen 700.234,00 800.943,00
Summen: 9.725.823,00 10.402.900,00


Die Veränderung der Pensionsrückstellung beinhaltet einen Unterschiedsbetrag aus der geänderten Bewertung der Rückstellung für Altersversorgungsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB in Höhe von 79.129,00 EUR.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach den Grundsätzen des HGB i. d. F. des BilMoG bilanziert. Dabei wird von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die aus der geänderten Rückstellungsbewertung resultierende Differenz über 15 Jahre bis zum 31. Dezember 2024 anzusammeln. Die am 31. Dezember 2023 noch nicht passivierte Bewertungsdifferenz beträgt 152.207,00 EUR.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen, Rückstellungen für Verkaufsprovisionen und Risiken aus Verkaufsgeschäften, die dem Geschäftsjahr zuzuordnen sind.

7. Verbindlichkeiten (in EUR)

Beschreibung 31.12.2023 31.12.2022
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 43.539,40 152.252,40
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 362.299,52 313.943,78
Verbindlichkeiten gegenüber verb. Unternehmen 54.089,48 55.555,38
(davon gegenüber der Gesellschafterin) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.839.927,92 2.019.334,34
(davon aus Steuern) (73.487,79) (56.460,56)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) (2.611,78) (905,41)
Summen: 2.299.856,32 2.541.085,90


Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus laufenden Verrechnungen gegenüber der alfa IT Services GmbH in Höhe von 54.089,48 EUR.
Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Rückzahlungsbetrag ohne Umsatzsteuer angesetzt. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten unter anderem Verbindlichkeiten aus einer Mietkaution sowie Steuern und Abgaben. Darüber hinaus spiegeln die sonstigen Verbindlichkeiten die für den Asset Deal in der Zukunft zu entrichtenden Beträge wider. Die Steuerverbindlichkeiten sind die Verbindlichkeiten aus der Gehaltsabrechnung.

Sämtliche Verbindlichkeiten mit Ausnahme einer Verbindlichkeit aus dem Asset Deal über 1.750.000,00 EUR (im Vorjahr 1.950.000,00 EUR) sind innerhalb eines Jahres fällig. Ein Teil der Verbindlichkeit aus dem Asset Deal (690.000,00 EUR; im Vorjahr 920.000,00 EUR)) hat eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

8. Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten vereinnahmte Gebühren aus den Support- und SaaS-Verträgen, die die nachfolgende Periode betreffen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

9. Umsatzerlöse (in EUR)

Umsatzart 2023 2022
Hardware 63.950,69 38.214,12
Software 310.025,86 493.455,37
Dienstleistungen 6.257.141,63 6.246.297,30
Miete/SaaS 1.842.955,58 1.801.832,82
Sonstige 86.225,82 59.424,35
Summen: 8.560.299,58 8.639.223,96


Aufteilung nach geographischen Absatzgebieten

Gebiet 2023 2022
Deutschland 6.384.724,68 6.135.068,04
Übrige Länder 2.175.574,90 2.504.155,92
Summen: 8.560.299,58 8.639.223,96


Insgesamt sind die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 0,91 % gesunken. Projektbedingt sind die Softwareumsätze um 37,17 % gesunken. Die Umsätze aus dem SaaS-Geschäft sind um 2,28 % gestiegen. Die Erlöse für Hardware haben projektbedingt um 67,35 % zugenommen, während die Erlöse für Dienstleistungen mit einer Steigerung von 0,17 % fast gleichgeblieben sind. In den Umsatzerlösen des Berichtsjahres ist ein Betrag in Höhe von 89.720,65 EUR (im Vorjahr: 64.859,23 EUR) enthalten, der vor dem Inkrafttreten von BilRUG in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen wurde.

10. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 105.465,08 EUR (im Vorjahr 57.562,17 EUR) enthalten. Dabei handelt es sich vor allem um Rückstellungsauflösungen in Höhe von 92.762,08 EUR (im Vorjahr 48.976,17 EUR). Die übrigen periodenfremden Erträge betreffen unverändert im Wesentlichen die Auflösung von Einzelwertberichtigungen.

11. Materialaufwand (in EUR)

Beschreibung 2023 2022
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren 81.351,05 19.244,68
Aufwendungen für bezogene Leistungen 962.863,60 1.072.622,47
Summen: 1.044.214,65 1.091.867,15


Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Aufwendungen für bezogene Leistungen vermindert. Die Aufwendungen für die Hardware-Einkäufe haben im Berichtsjahr 50.179,44 EUR betragen (im Vorjahr: -1.626,00 EUR).

12. Personalaufwand (in EUR)

Beschreibung 2023 2022
Gehälter 4.570.566,38 4.738.459,78
Soziale Abgaben und Aufwendungen fürAltersversorgung und für Unterstützung 576.282,20 901.702,11
(davon für Altersversorgung) (-299.331,20) (10.603,54)
Summen: 5.146.848,58 5.640.161,89


Im Jahr 2023 wurden 60,1 % der Umsatzerlöse (im Vorjahr 65,3 %) dazu verwendet, den Personalaufwand zu decken.

13. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten unter anderem den Verwaltungs- und Vertriebsaufwand. Wesentliche Kostenarten sind Verkaufsprovisionen, Mieten, Kommunikations-, Kfz- sowie Reisekosten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Berichtsjahres ist die Bildung des Ansammlungsbetrages für die Rückstellungen für die Pensionen und anderen Verpflichtungen gemäß Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB mit einem Betrag von 152.137,00 EUR enthalten.

14. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens (in EUR)

Beschreibung 2023 2022
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 6.300,00 6.300,00
(davon aus verbundenen Unternehmen) (6.300,00) (6.300,00)
Summen: 6.300,00 6.300,00


15. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (in EUR)


Beschreibung 2023 2022
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.373,21 3.102,10
(davon aus verbundenen Unternehmen) (3.060,57) (2.818,84)
Summen: 13.373,21 3.102,10

16. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (in EUR)

Beschreibung 2023 2022
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 131.146,05 282.663,51
(davon aus Rückstellungsverzinsung) (131.091,00) (281.959,00)
(davon an verbundene Unternehmen) (55,05) (55,82)
Summen: 131.146,05 282.663,51


Die Zinsaufwendungen enthalten vor allem den Zinsanteil des Zuführungsbetrags zu den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen.

17. Sonstige Angaben

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten, wie auch im Vorjahr. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten, wie auch im Vorjahr.

Es sind keine außergewöhnlichen Erträge oder Aufwendungen enthalten.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich am 31. Dezember 2023 auf 302.475,00 EUR (im Vorjahr 341.846,00 EUR). Es handelt sich hierbei vor allem um Verpflichtungen aus Hosting-Verträgen (181.577,00 EUR). Aus dem Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind 255.070,00 EUR im Folgejahr fällig.

Im Zusammenhang mit den gesetzlichen Regelungen zur Altersversorgung haben Mitarbeiter der Gesellschaft Verträge mit Unterstützungskassen abgeschlossen, für die die Gesellschaft subsidiarisch haftet. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird von der Geschäftsführung zum derzeitigen Zeitpunkt als gering eingestuft, da es sich bei diesen Verpflichtungen um die Gehaltsumwandlung zugunsten der Unterstützungskassen handelt. Auf Basis der zum 31. Dezember 2023 vorhandenen Verträge belaufen sich die jährlichen Beiträge aus Gehaltsumwandlung auf 6.120,00 EUR (im Vorjahr 7.800,00 EUR).

Sonstige Angaben
Konzernverhältnisse


Die alfa Media Partner GmbH ist gemäß § 271 Abs. 2 HGB ein Tochterunternehmen der alfa Media Holding GmbH, Rödermark. Ein Konzernabschluss wird von der Muttergesellschaft aufgrund der größenabhängigen Befreiungen gemäß § 293 HGB nicht aufgestellt.

Offenlegung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 der alfa Media Partner GmbH wurde am 27. Dezember 2023 dem Unternehmensregister zur Veröffentlichung übermittelt und am 07. März 2024 veröffentlicht.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 65 (im Vorjahr 70) Angestellte beschäftigt, davon sind 14 weiblich und 51 männlich.

Nahestehende Unternehmen und Personen

Mit der Gesellschaft nahestehenden Unternehmen und Personen wurden im Berichtsjahr keine marktunüblichen Geschäfte getätigt.

Ergebnisverwendung

Im Einklang mit dem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 23. Dezember 2016 wurde die Regelung der Ausschüttungssperre im Sinne einer Abführungssperre auf den Unterschiedsbetrag aus der Veränderung der Rechnungszinsen für Altersversorgungsverpflichtungen nicht angewandt.

Entsprechend dem Ergebnisabführungsvertrag wurde der vollständige Gewinn in Höhe von 538.861,30 EUR von der Alleingesellschafterin, der alfa Media Holding GmbH, Rödermark, übernommen.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 war Michael Marcks, Hamburg, hauptberuflicher Geschäftsführer.

Unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer im Jahr 2023. Die Rückstellung für die Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Geschäftsführern beträgt 893.199,00 EUR zum 31.12.2023.

 

Rödermark, den 6. Mai 2024

alfa Media Partner GmbH

Geschäftsführung Michael Marcks

Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2023



Eigen- Ergebnis für das

Anteil am kapital Geschäftsjahr
Name und Sitz Kapital 31.12.2023 2023

% EUR EUR
alfa IT Services GmbH,


Rödermark 100,0 54.089,48 -1.415,75

Entwicklung des Anlagevermögens 2023


Anschaffungskosten, EUR

Vortrag

Stand

zum

am

01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Immaterielle



Vermögensgegenstände



Entgeltlich erworbene gewerbliche



Schutzrechte und Lizenzen 3.724.389,86 208.786,21 7.171,05 3.926.005,02
Geschäfts- und Firmenwert 415.301,91 0,00 0,00 415.301,91

4.139.691,77 208.786,21 7.171,05 4.341.306,93
Sachanlagen



Grundstücke und Bauten 2.273.544,07 0,00 0,00 2.273.544,07
Einbauten 65.222,69 38.958,00 14.108,42 90.072,27
Andere Anlagen, Betriebs-



und Geschäftsausstattung 1.167.936,71 139.943,10 110.570,70 1.197.309,11

3.506.703,47 178.901,10 124.679,12 3.560.925,45
Finanzanlagen



Anteile an verbundenen Unternehmen 75.000,00 0,00 0,00 75.000,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 6.300.000,00 0,00 0,00 6.300.000,00
(davon gegenüber der Gesellschafterin) (6.300.000,00) (0,00) (0,00) (6.300.000,00)

6.375.000,00 0,00 0,00 6.375.000,00

14.021.395,24 387.687,31 131.850,17 14.277.232,38

Abschreibungen, EUR

Vortrag Abschreibungen
Stand

zum des
am

01.01.2023 Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2023
Immaterielle



Vermögensgegenstände



Entgeltlich erworbene gewerbliche



Schutzrechte und Lizenzen 1.923.656,86 238.045,21 7.168,05 2.154.534,02
Geschäfts- und Firmenwert 162.086,91 27.687,00 0,00 189.773,91

2.085.743,77 265.732,21 7.168,05 2.344.307,93
Sachanlagen



Grundstücke und Bauten 1.045.839,07 65.954,00 0,00 1.111.793,07
Einbauten 65.216,69 1.623,00 14.107,42 52.732,27
Andere Anlagen, Betriebs-



und Geschäftsausstattung 1.026.317,71 82.429,10 110.438,70 998.308,11

2.137.373,47 150.006,10 124.546,12 2.162.833,45
Finanzanlagen



Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
(davon gegenüber der Gesellschafterin) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)

25.000,00 0,00 0,00 25.000,00

4.248.117,24 415.738,31 131.714,17 4.532.141,38

Buchwert, EUR

31.12.2023 31.12.2022
Immaterielle

Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene gewerbliche

Schutzrechte und Lizenzen 1.771.471,00 1.800.733,00
Geschäfts- und Firmenwert 225.528,00 253.215,00

1.996.999,00 2.053.948,00
Sachanlagen

Grundstücke und Bauten 1.161.751,00 1.227.705,00
Einbauten 37.340,00 6,00
Andere Anlagen, Betriebs-

und Geschäftsausstattung 199.001,00 141.619,00

1.398.092,00 1.369.330,00
Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 50.000,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 6.300.000,00 6.300.000,00
(davon gegenüber der Gesellschafterin) (6.300.000,00) (6.300.000,00)

6.350.000,00 6.350.000,00

9.745.091,00 9.773.278,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die alfa Media Partner GmbH, Rödermark
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der alfa Media Partner GmbH, Rödermark, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der alfa Media Partner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.


Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.


Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt, den 6. Mai 2024

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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