alfa Media Partner GmbH
Rödermark
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31.
Dezember 2023
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
alfa Media Partner GmbH entwickelt und vertreibt
Software für die Medienbranche und erbringt in diesem
Zusammenhang vielfältige Dienstleistungen. Das
Spektrum umfasst alle relevanten Verlagsprozesse:
Anzeigenannahme und -verarbeitung, CRM (Customer
Relationship Management), Customer Self Service, Web,
Publishing, Redaktion, Vertrieb, Produktplanung und
Produktion. Wie schon in den letzten Jahren setzt die
Medienbranche voraus, dass viele Anwendungen, sowohl
für die Content-Hersteller als auch für die
Content-Abnehmer, auf mobilen Geräten ablauffähig
sind.
Im Geschäftsjahr 2023 setzten sich die
Auswirkungen des sich im Wandel befindlichen
Nutzungsverhaltens der Interessenten von
Verlagsinformationen weiterhin fort. Die Nachfrage nach
crossmedialen Lösungen, aber auch nach
vertriebsunterstützenden Softwareprodukten ist
weiterhin größer als nach klassischer
Printsoftware. Während für printorientierte
Medien die Steigerung der Effizienz im Produktionsprozess
durch moderne, zum Teil KI-gestützte Softwareprodukte
angefragt wird, wurde in vielen Verlagshäusern die
Notwendigkeit erkannt, gleichzeitig elektronische
Ausgabegeräte mit aktuellem und attraktivem Content zu
versorgen. Außerdem versuchen unsere Kunden, in der
Hauptzielgruppe die Zahl der Abonnenten durch
verstärkte Vertriebs- und Marketingaktivitäten zu
erhöhen und auch Onlineanzeigenmärkte zu
bedienen.
Die Ausrichtung von alfa Media Partner GmbH in
flexibel einsetzbare browserbasierte Produkte und moderne
Betriebsmöglichkeiten wie "Software as a Service"
sprechen für mehr Akzeptanz im deutschsprachigen wie
auch im nichtdeutschsprachigen Markt. Die
grundsätzliche Zurückhaltung von Investitionen in
den Verlagen ist begründet durch Rückgänge
von Leserzahlen und Anzeigenschaltungen. Diese Entwicklung
wird durch die unsichere politische und wirtschaftliche
Lage verstärkt. Dem vorgenannten Trend versuchen die
Medien durch obengenannte Maßnahmen, durch Einsatz
vertriebsunterstützender Software (CRM usw.) und durch
produktivitätssteigernde Software (KI-gestützte
Systeme) entgegenzuwirken. Darüber hinaus entsteht
eine zunehmende Konzentration des Marktes, da
größere Verlagsgruppen verstärkt kleinere
Verlage übernehmen.
Standorte
Die Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in
Rödermark. Daneben werden Geschäftsstellen in
Kiel, Koblenz und München unterhalten. In diesen
Geschäftsstellen sind im Wesentlichen
Entwicklungsabteilungen tätig.
Geschäftsverlauf 2023
Gegenüber dem Vorjahr stieg der Auftragseingang
im Berichtsjahr um 8,94%, aber erreichte nicht die zu
Beginn des Geschäftsjahres vorhandene Erwartung. Die
Zielunterschreitung ist maßgeblich auf die unsichere
wirtschaftliche Lage in Europa zurückzuführen.
Der Auftragseingang des Vorjahres konnte jedoch
abgearbeitet werden. Im Berichtsjahr lagen die
Umsatzerlöse unter den Erwartungen und leicht unter
Vorjahresniveau.
Ergebnissteigernd wirkten sich jedoch die
Kostensenkungen bei den Fremdleistungen und der niedrigere
Rückstellungsstand aus. Unterjährige
Personalabgänge wurden nicht ersetzt. Darüber
hinaus trug die Absenkung der Rückstellungen für
Pensionsverpflichtungen zu einem positiven Jahresergebnis
bei.
Schwerpunkte des Geschäfts im Jahr 2023 waren -
wie in den Vorjahren - die Pflege der Standardsoftware
sowie die Einrichtung, Anpassung und Pflege individueller
Softwaremodifikationen für unsere Kunden. Weiterhin
zunehmende Bedeutung und wachsenden Umfang hatten
crossmediale Software-Lösungen, Apps für den
mobilen Einsatz mit zugehörigen serverseitigen
Back-Ends sowie Cloud-Konzepte.
Das Inlandsgeschäft war und bleibt weiterhin
Basis der Geschäftsentwicklung des Unternehmens. Die
Bedeutung des Auslandsgeschäfts bei den
geschäftsstrategischen Überlegungen, den
Entwicklungsvorhaben und den Akquisitionsbemühungen
nimmt aber weiterhin zu. Unsere Systeme und Lösungen
decken die Anforderungen ausländischer Märkte
weitgehend ab und berücksichtigen die internationale
Technologieentwicklung.
Die wesentlichen Steuerungskennzahlen der
Gesellschaft sind Auftragseingang, Umsatz,
Liquiditätsprognose und Jahresergebnis.
Veränderung der Eckdaten:
Auftragseingang/Auftragsbestand
Der Auftragseingang ist gegenüber dem Vorjahr um
8,94% gestiegen; zu dieser Steigerung haben vor allem die
Aufträge für Software as a Service beigetragen.
Zum Bilanzstichtag stieg deshalb der Auftragsbestand
für Projekte an; einschließlich der
Wartungsverträge sichert er eine rechnerische
Auslastung von 13 Monaten.
Umsatz
Der Umsatz des Geschäftsjahres liegt mit 8.560,3
TEUR projektbedingt um 0,91% unter dem Vorjahresumsatz
(8.639,2 TEUR). Der Rückgang ist vor Allem durch
niedrigere Softwareumsätze bedingt.
Ergebnis
Die Projekte konnten größtenteils
rechtzeitig fertiggestellt werden und zum Jahresende
konnten neue Aufträge gewonnen werden. Dennoch war der
Auftragseingang zu niedrig. Durch kostensenkende
Maßnahmen konnten bei Fremdaufträgen
Einsparungseffekte erzielt werden, die zum Teil den
Umsatzeinbruch im Berichtsjahr kompensieren konnten.
Darüber hinaus sank der Stand der Rückstellungen
für die Pensionsverpflichtungen. Diese Faktoren
führen zu einem Jahresüberschuss von 538,9 TEUR
vor Ergebnisabführung (im Vorjahr:
Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von 237,8
TEUR).
Der Jahresüberschuss wird auf Grund des seit dem
01.01.2014 bestehenden Gewinnabführungsvertrages durch
die alfa Media Holding GmbH, Rödermark
übernommen.
Personal
Die Zahl der Beschäftigten sank im Berichtsjahr
von durchschnittlich 70 Mitarbeitern auf 65 Mitarbeiter.
Altersbedingte Abgänge und Kündigungen wurden
nicht ersetzt. Für das Management der alfa Media
Partner GmbH gilt das Prinzip der wertorientierten, auf
nachhaltige Steigerung des Unternehmenserfolges
ausgerichteten Unternehmensführung. Dieses Prinzip ist
Grundlage der einzelnen Vergütungssysteme, die an den
Unternehmenssteuerungsgrößen ausgerichtet sind.
Auch nach dem Ende der Pandemie wird das Konzept des
mobilen Arbeitens fortgeführt.
Entwicklungskosten
Geschäftsbedingt wird ein beträchtlicher
Teil der Umsatzerlöse dazu verwendet, die
Entwicklungskosten für Software, insbesondere
Personalaufwendungen, zu decken. Im Jahr 2023 waren von den
am Ende des Geschäftsjahres beschäftigten
Mitarbeitern rund 41,3% (im Vorjahr rund 41,8%) im Bereich
Softwareentwicklung tätig. Die gesamten
Personalaufwendungen (einschließlich der
personalbezogenen Strukturaufwendungen im Berichtsjahr)
betrugen 60,1% (Vorjahr 65,3%) der Umsatzerlöse. Die
Entwicklungen dienten insbesondere der Verbesserung
bestehender Produkte mit dem Ziel, die Kundenanforderungen
besser zu lösen. Kleinere Neuentwicklungen zielten
insbesondere auf die Gewinnung von Neukunden ab.
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Die Bilanzsumme sank um 901,6 TEUR auf 14.072,5 TEUR.
Die Hauptursache liegt in niedrigeren Rückstellungen
und Verbindlichkeiten.
Im Berichtsjahr deckt das langfristig verfügbare
Kapital (Eigenkapital, Pensions rückstellungen) das
Anlagevermögen zu 110,53% (Vorjahr: Deckung von
116,11%). Die Verminderung des Deckungsverhältnisses
beruht auf dem niedrigeren Stand der
Pensionsrückstellungen.
Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der gesunkenen
Bilanzsumme bei gleichbleibendem Eigenkapital gestiegen und
beträgt 12,41% (Vorjahr: 11,66%).
Die Mittelbindung im Vermögen hat leicht
abgenommen. In Teilen des Umlaufvermögens
(Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
sowie gegen verbundene Unternehmen und sonstige
Vermögensgegenstände) sank sie um 8,6 TEUR bzw.
0,3% (Vorjahr: Steigerung um 3,4%).
Aufgrund niedrigerer erhaltener Anzahlungen ist die
Liquidität am Ende des Berichtsjahres niedriger als am
Ende des Vorjahres. Der Cash-Flow aus operativer
Tätigkeit betrug 42,2 TEUR. Er konnte die
Investitionen und die Gewinnabführung des
Berichtsjahres nicht decken, so dass die Liquidität um
884,4 TEUR auf 1.146,00 TEUR sank. In Relation zur
Bilanzsumme betragen die liquiden Mittel am Bilanzstichtag
8,1 % (Vorjahr: 13,6 %). Die täglich verfügbare
Liquidität deckt die kurzfristigen Verbindlichkeiten
und die sonstigen Rückstellungen zu 91,7 % (Vorjahr:
145,9 %).
Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung
an die Gesellschafterin beträgt 538,9 TEUR und liegt
damit um 301,1 TEUR über dem Jahresergebnis des
Vorjahres. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum
Vorjahr um 78,9 TEUR auf 8.560,3 TEUR gesunken und haben
unsere Erwartungen deutlich unterschritten. Die
Umsatzrendite (Jahresüberschuss vor
Ergebnisabführung im Verhältnis zu den
Umsatzerlösen) stieg von 2,8 % im Vorjahr auf 6,3 % im
Berichtsjahr.
Die Vorjahresschätzung des Jahresergebnisses
für Ergebnisabführung lag zwischen 200 und 250
TEUR (positiv). Somit liegt das Jahresergebnis deutlich
über den Erwartungen. Die Ursache dafür liegt
darin begründet, dass einerseits der erzielte Umsatz
um 439,7 TEUR unter der Erwartung liegt, andererseits aber
gleichsam Kostensenkungseffekte den niedrigeren Umsatz zum
Teil kompensieren konnten. Darüber hinaus leistete der
niedrigere Rückstellungsbestand einen Beitrag für
das Jahresergebnis bei.
Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr
insbesondere durch die niedrigere Inanspruchnahme externer
Dienstleistungen und Hardwareeinkäufe um 47,7 TEUR
bzw. 4,4 % abgesunken. Bei den Personalaufwendungen ist ein
Absinken um 493,3 TEUR (8,7 %) zu verzeichnen, der zum
größten Teil darauf zurückzuführen
ist, dass die Pensionsrückstellungen abgesunken sind
und dass Personalabgänge nicht ersetzt wurden. Die
sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 314,4 TEUR
bzw. um 30,5 %, insbesondere aufgrund inflationsbedingter
Preissteigerungen.
Nach dem Bilanzstichtag zum 31.12.2023 sind keine
Vorgänge von besonderer Bedeutung für die
Gesellschaft eingetreten, die zu einer anderen Darstellung
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage geführt
hätten.
Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung
Die Verbreitung von Medieninformationen über das
Internet und die Nutzung der digitalen Technik haben die
Zeitungswelt grundlegend verändert. Über die
gedruckte Zeitung hinaus werden seitens der Endkunden
Onlineservices, mobile Informations- und
Unterhaltungsangebote verstärkt nachgefragt. Daher
steigt auch die Nachfrage unserer Kunden nach komfortablen
crossmedialen Software-Lösungen, mobilen Lösungen
und Cloud-Angeboten. "Software as a Service" (SaaS) gewinnt
weiterhin an Bedeutung. Gleichermaßen senkt der
zunehmende Kostendruck auch die grundsätzliche
Kaufbereitschaft unserer Kunden bzw. im Falle eines Kaufs
die zu erzielende Marge.
Die genannten Tendenzen belasten zwar derzeit die
Geschäftsentwicklung, bieten aber gleichzeitig Chancen
für die alfa Media Partner GmbH, neue Technologien,
insb. cloudbasierte und KI-gestützte Anwendungen
anzubieten.
Neben der Erschließung weiterer Märkte
weltweit bieten deshalb zusätzliche Kundensegmente,
wie Zeitschriften, Magazine etc., sowie crossmediale
Anforderungen der Medienhäuser und die
Veränderung von Endkundengewohnheiten
Geschäftspotenzial. Darüber hinaus bietet der
Einsatz unserer Software als Contentmarketing-Tool
zusätzliche Chancen auf neuen Absatzmärkten.
Unsere hochtechnologischen Softwareprodukte, deren
Bereitstellung für unterschiedlichste Anwendungen und
deren Anpassung an die Gegebenheiten der jeweiligen Kunden
(insbesondere im Ausland) stellen hohe Anforderungen an die
Funktionssicherheit und variable Einsetzbarkeit der
Software und damit auch an Qualität und
Flexibilität der personellen Ressourcen. Geeignete
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, die diesen
Ansprüchen gerecht werden, ist unverändert
schwierig und begrenzt partiell das Wachstum des
Geschäfts. Dies stellt neben der inflationsbedingten
Beeinträchtigung der Geschäftsentwicklung ein
wesentliches Risiko dar.
Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sowie der
wesentliche Teil der Forderungen gegen verbundene
Unternehmen bestehen gegen die Gesellschafterin alfa Media
Holding GmbH, mit der zugleich ein Beherrschungs- und
Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen ist. Die
Geschäftstätigkeit der alfa Media Holding GmbH
besteht im Wesentlichen, neben der Erbringung von
Vermittlungsleistungen, aus dem Halten der Beteiligung an
der alfa Media Partner GmbH. Die Werthaltigkeit der
Ausleihungen und Forderungen beruht daher maßgeblich
auf der operativen Tätigkeit und der damit
zusammenhängenden Ertragskraft der alfa Media Partner
GmbH selbst.
Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht
ersichtlich; die Unternehmensfortführung ist daher
nicht gefährdet.
Ausblick
Seit Februar 2022 wirkt sich der Krieg Russlands
gegen die Ukraine auf die Beschaffungspreise von Energie
erheblich und somit nahezu alle Produkte weltweit aus und
ist in Verbindung mit unsicherer umweltlicher Lage auch im
Jahr 2024 bestimmender Faktor für die Wirtschaft. Die
Geschäftsführung hat ihre Erwartungen über
die voraussichtliche Entwicklung im Jahr 2024 vorsichtig
optimistisch angesetzt. Wir gehen für 2024 unter der
Annahme einer durch die Inflation bedingten weltweiten
Wachstumsschwäche der Wirtschaft von einem leicht
niedrigeren Planumsatz als im Jahr 2023 aus und rechnen mit
einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von
300,0 TEUR.
Der Auftragseingang im vierten Quartal 2023
lässt eine Stabilisierung der Geschäftslage
erkennen.
Durch die kürzere Laufzeit der Projektabwicklung
bei gleichzeitig höherer Anzahl der Projekte und dem
zunehmenden Trend zu SaaS-Aufträgen können die
Rückgänge der Wartungserlöse voraussichtlich
kompensiert werden, wodurch nur eine leichte Absenkung der
Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr erwartet wird.
In dem Maße, in dem das Projektgeschäft
jedoch wesentlichen Anteil am gesamten
Geschäftsvolumen hat, können durch damit
verbundene Unwägbarkeiten sowohl umsatz- als auch
kostenseitig die tatsächlichen Ergebnisse auch
beträchtlich von den Erwartungen über die
voraussichtliche Entwicklung abweichen.
Für die Liquiditätsentwicklung sind keine
Risiken erkennbar. Die erwartete Liquidität reicht
aus, um die üblichen Schwankungen des
Liquiditätszuflusses im Projektgeschäft zu
decken.
Rödermark, den 6. Mai
2024
alfa
Media Partner GmbH
Geschäftsführung
Michael Marcks
Bilanz zum 31. Dezember 2023
|
An- |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
hang |
|
|
|
|
EURO |
EURO |
| Aktiva |
|
|
|
| Anlagevermögen |
|
|
|
| Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
1.996.999,00 |
2.053.948,00 |
| Sachanlagen |
|
1.398.092,00 |
1.369.330,00 |
| Finanzanlagen |
|
6.350.000,00 |
6.350.000,00 |
| Summe
Anlagevermögen |
(1) |
9.745.091,00 |
9.773.278,00 |
| Umlaufvermögen |
|
|
|
| Vorräte |
(2) |
15.866,00 |
44.575,00 |
| Forderungen und |
|
|
|
| sonstige
Vermögensgegenstände |
(3) |
3.033.642,53 |
3.013.537,92 |
| Kassenbestand und
Guthaben bei Kreditinstituten |
|
1.145.998,39 |
2.030.358,58 |
| Summe
Umlaufvermögen |
|
4.195.506,92 |
5.088.471,50 |
|
Rechnungsabgrenzungsposten |
(4) |
131.897,00 |
112.355,00 |
| Bilanzsumme
(Aktiva) |
|
14.072.494,92 |
14.974.104,50 |
|
An- |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
hang |
|
|
|
|
EURO |
EURO |
| Passiva |
|
|
|
| Eigenkapital |
|
|
|
| Gezeichnetes
Kapital |
|
855.000,00 |
855.000,00 |
|
Kapitalrücklage |
|
843.877,56 |
843.877,56 |
| Gewinnvortrag |
|
47.191,04 |
47.191,04 |
| Summe Eigenkapital |
(5) |
1.746.068,60 |
1.746.068,60 |
| Rückstellungen |
(6) |
9.725.823,00 |
10.402.900,00 |
| Verbindlichkeiten |
(7) |
2.299.856,32 |
2.541.085,90 |
|
Rechnungsabgrenzungsposten |
(8) |
300.747,00 |
284.050,00 |
| Bilanzsumme
(Passiva) |
|
14.072.494,92 |
14.974.104,50 |
Gewinn-
und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31.
Dezember 2023
|
An- |
2023 |
2022 |
|
hang |
|
|
|
|
EURO |
EURO |
| Umsatzerlöse |
(9) |
8.560.299,58 |
8.639.223,96 |
| Verminderung des
Bestands |
|
|
|
| an fertigen und
unfertigen Leistungen |
|
-46.100,00 |
-5.700,00 |
| Sonstige betriebliche
Erträge |
(10) |
105.949,54 |
59.926,73 |
| Materialaufwand |
(11) |
-1.044.214,65 |
-1.091.867,15 |
| Personalaufwand |
(12) |
-5.146.848,58 |
-5.640.161,89 |
| Abschreibungen auf
immaterielle |
|
|
|
|
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens |
|
|
|
| und Sachanlagen |
|
-415.738,31 |
-401.685,56 |
| Sonstige betriebliche
Aufwendungen |
(13) |
-1.345.034,75 |
-1.030.623,52 |
| Erträge aus
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
(14) |
6.300,00 |
6.300,00 |
| Sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge |
(15) |
13.373,21 |
3.102,10 |
| Zinsen und ähnliche
Aufwendungen |
(16) |
-131.146,05 |
-282.663,51 |
| Ergebnis nach
Steuern |
|
556.839,99 |
255.851,16 |
| Sonstige Steuern |
|
-17.978,69 |
-18.071,69 |
| Aufgrund eines
Gewinnabführungsvertrags abgeführter
Gewinn |
|
-538.861,30 |
-237.779,47 |
|
Jahresüberschuss |
|
0,00 |
0,00 |
Anhang
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31.
Dezember 2023
Allgemeines
Die alfa Media Partner GmbH hat ihren Sitz in der
Carl-Zeiss-Straße 27 in 63322 Rödermark. Die
Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 21171 in
Handelsregister beim Amtsgericht Offenbach am Main
eingetragen.
Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach
den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den
einschlägigen Vorschriften des GmbHG. Die Gesellschaft
ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d.
§ 267 Abs. 2 HGB.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB
gegliedert.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Anlagevermögen
Die immateriellen Vermögensgegenstände und
Sachanlagen sind mit Anschaffungskosten zuzüglich
Anschaffungsnebenkosten abzüglich
Anschaffungskostenminderungen und, soweit abnutzbar, unter
Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen
bewertet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung
werden außerplanmäßige Abschreibungen
vorgenommen.
Bewegliche Anlagegüter werden nach Maßgabe
der jeweiligen voraussichtlichen Nutzungsdauer in der Regel
linear abgeschrieben, wobei auf Zugänge des
Geschäftsjahres die anteilige Jahresabschreibung
vorgenommen wird.
Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über
eine Laufzeit von 15 Jahren abgeschrieben, was der
voraussichtlichen Nutzungsdauer entspricht. Dabei handelt
es sich um die im Jahre 2017 im Rahmen des Asset-Deals mit
dem Mittelrhein-Verlag GmbH erworbenen Software-Assets.
Die Nutzungsdauer von Software und ähnlichen
Rechten beträgt zwischen 3 und 15 Jahren. Das
Gebäude wird über eine Nutzungsdauer von 25
Jahren linear abgeschrieben. Einbauten in das Gebäude
werden über eine Nutzungsdauer von 8 bis 15 Jahren
abgeschrieben. Die Nutzungsdauer für andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 3
und 15 Jahren. Vermögensgegenstände mit
Anschaffungskosten bis zu 1.000,00 EUR werden im
Zugangsjahr in der Regel in voller Höhe als Aufwand
erfasst.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen und
Ausleihungen sind mit ihren Anschaffungskosten
(einschließlich Anschaffungsnebenkosten) oder ihrem
niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.
Umlaufvermögen
Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu
Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren
beizulegenden Wert. Bestandteile der Herstellungskosten
sind die jeweiligen projektbezogenen Material- und
Fertigungseinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung
sowie angemessene Teile der Gemeinkosten (Betriebs- und
Verwaltungskosten sowie Aufwendungen für freiwillige
soziale Leistungen und der Werteverzehr des
Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung
veranlasst ist); Aufwendungen für betriebliche
Altersversorgung sind nicht enthalten. Die Bestandsrisiken,
die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit
usw. ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt.
Den Grundsätzen der verlustfreien Bewertung
wurde Rechnung getragen.
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden - so
weit nicht von den Vorräten abgesetzt - unter den
Verbindlichkeiten gesondert ausgewiesen.
Bei den Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenständen, die grundsätzlich zum
Nennwert bewertet werden, ist allen erkennbaren Risiken
durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen.
Die liquiden Mittel (Bankguthaben) wurden zum
Nennwert angesetzt.
In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind
Ausgaben vor dem Abschlussstichtag enthalten, die Aufwand
für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag
darstellen.
Rückstellungen
Die Pensions- und Sterbegeldrückstellungen
werden nach handelsrechtlichen Vorschriften passiviert. Die
Bewertung der Verpflichtung erfolgt nach dem
Anwartschaftsbarwertverfahren. Als biometrische
Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln "2018 G" von
Herrn Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Künftige
Steigerungen der Versorgungsleistungen aufgrund der
Rentenentwicklung werden ebenfalls erfasst.
Im Einzelnen liegen der Bewertung der
Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2023 folgende
Annahmen zugrunde:
|
Berichtsjahr |
Vorjahr |
| Rechnungszinssatz
p.a. |
1,82 % |
1,78 % |
| Rententrend p.a. |
2,00 % |
2,00 % |
Die Ermittlung der Durchschnittszinssätze zur
Bewertung von Pensionsrückstellungen wurde durch das
Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie
verändert. Die Veränderung betrifft den
Betrachtungszeitraum für die Berechnung des
Durchschnittszinssatzes; dieser wurde von 7 auf 10 Jahre
verlängert, wodurch es zu einem Anstieg des
anzuwendenden Rechnungszinssatzes gekommen ist.
Der sich aus der Anwendung der Neuregelung ergebende
Entlastungseffekt unterliegt einer gesetzlichen
Ausschüttungssperre. Aufgrund des bestehenden
Ergebnisabführungsvertrages vom 1. Januar 2014 mit der
alfa Media Holding GmbH, Rödermark, und im Einklang
mit dem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom
23. Dezember 2016 besteht für diesen Betrag keine
Abführungssperre, sodass der komplette Betrag der
Ergebnisabführung unterliegt.
Der sich aus den durch das BilMoG geänderten
Bewertungsvorschriften ergebende zusätzliche
Zuführungsaufwand wird gem. Art. 67 Abs. 1 Satz 2
EGHGB in jährlichen Teilbeträgen von 1/15 bis zum
31. Dezember 2024 angesammelt. Der auf das
Geschäftsjahr 2023 entfallende Anteil in Höhe von
152 TEUR wird gemäß Art. 67 Abs. 7 EGHGB unter
den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.
Die übrigen Rückstellungen sind unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken sowie
ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem
notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Passive Rechnungsabgrenzungsposten
In den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind
Einnahmen vor dem Abschlussstichtag enthalten, die Ertrag
für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag
darstellen.
Währungsumrechnung
Auf fremde Währung lautende
Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit
einer Restkaufzeit bis zu einem Jahr, soweit vorhanden,
sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag
bewertet.
Erläuterungen zur Bilanz
1. Anlagevermögen
Das Anlagevermögen und dessen Entwicklung sind
in der Anlage zum Anhang dargestellt.
Eine Aufstellung des Anteilsbesitzes befindet sich
auf Seite 11.
2. Vorräte (in EUR)
| Beschreibung |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
| In Ausführung
befindliche Aufträge |
17.700,00 |
63.800,00 |
| Handelswaren
(Hardware) |
850 |
4.050,00 |
| Zwischensumme |
18.550,00 |
67.850,00 |
| Abzüglich erhaltene
Anzahlungen |
-2.684,00 |
-23.275,00 |
| Summen: |
15.866,00 |
44.575,00 |
3. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände (in EUR)
| Beschreibung |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
| Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen |
427.546,66 |
322.332,49 |
| (davon
mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr) |
(0,00) |
(0,00) |
| Forderungen gegen
verbundene Unternehmen |
2.565.685,35 |
2.631.725,74 |
| (davon
mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr) |
(0,00) |
(0,00) |
| (davon
gegen die Gesellschafterin) |
(2.565.685,35) |
(2.631.725,74) |
| Sonstige
Vermögensgegenstände |
40.410,52 |
59.479,69 |
| (davon
mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr) |
(36.512,23) |
(36.512,23) |
| Summen: |
3.033.642,53 |
3.013.537,92 |
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen
betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen die
Gesellschafterin alfa Media Holding GmbH aus laufenden
Verrechnungen. Die Ergebnisabführung aus dem
Berichtsjahr ist hier berücksichtigt.
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind
vor allem eine Festanlage sowie die Mietkautionen
enthalten.
4. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten
insbesondere vorausbezahlte Wartungsleistungen.
5. Eigenkapital (in EUR)
| Beschreibung |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
| Gezeichnetes
Kapital |
855.000,00 |
855.000,00 |
|
Kapitalrücklage |
843.877,56 |
843.877,56 |
| Gewinnvortrag |
47.191,04 |
47.191,04 |
| Summen: |
1.746.068,60 |
1.746.068,60 |
Seit dem 1. Januar 2014 besteht ein Beherrschungs-
und Gewinnabführungsvertrag mit der alfa Media Holding
GmbH, Rödermark.
6. Rückstellungen (in EUR)
| Beschreibung |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
| Rückstellungen
für Pensionen |
|
|
| und ähnliche
Verpflichtungen |
9.025.589,00 |
9.601.957,00 |
| Sonstige
Rückstellungen |
700.234,00 |
800.943,00 |
| Summen: |
9.725.823,00 |
10.402.900,00 |
Die Veränderung der Pensionsrückstellung
beinhaltet einen Unterschiedsbetrag aus der geänderten
Bewertung der Rückstellung für
Altersversorgungsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6
Satz 1 HGB in Höhe von 79.129,00 EUR.
Die Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen werden nach den
Grundsätzen des HGB i. d. F. des BilMoG bilanziert.
Dabei wird von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die
aus der geänderten Rückstellungsbewertung
resultierende Differenz über 15 Jahre bis zum 31.
Dezember 2024 anzusammeln. Die am 31. Dezember 2023 noch
nicht passivierte Bewertungsdifferenz beträgt
152.207,00 EUR.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im
Wesentlichen Personalrückstellungen,
Rückstellungen für Verkaufsprovisionen und
Risiken aus Verkaufsgeschäften, die dem
Geschäftsjahr zuzuordnen sind.
7. Verbindlichkeiten (in EUR)
| Beschreibung |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
| Erhaltene Anzahlungen
auf Bestellungen |
43.539,40 |
152.252,40 |
| Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
362.299,52 |
313.943,78 |
| Verbindlichkeiten
gegenüber verb. Unternehmen |
54.089,48 |
55.555,38 |
| (davon
gegenüber der Gesellschafterin) |
(0,00) |
(0,00) |
| Sonstige
Verbindlichkeiten |
1.839.927,92 |
2.019.334,34 |
| (davon
aus Steuern) |
(73.487,79) |
(56.460,56) |
| (davon
im Rahmen der sozialen Sicherheit) |
(2.611,78) |
(905,41) |
| Summen: |
2.299.856,32 |
2.541.085,90 |
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus
laufenden Verrechnungen gegenüber der alfa IT Services
GmbH in Höhe von 54.089,48 EUR.
Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind mit
dem Rückzahlungsbetrag ohne Umsatzsteuer angesetzt.
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten unter anderem
Verbindlichkeiten aus einer Mietkaution sowie Steuern und
Abgaben. Darüber hinaus spiegeln die sonstigen
Verbindlichkeiten die für den Asset Deal in der
Zukunft zu entrichtenden Beträge wider. Die
Steuerverbindlichkeiten sind die Verbindlichkeiten aus der
Gehaltsabrechnung.
Sämtliche Verbindlichkeiten mit Ausnahme einer
Verbindlichkeit aus dem Asset Deal über 1.750.000,00
EUR (im Vorjahr 1.950.000,00 EUR) sind innerhalb eines
Jahres fällig. Ein Teil der Verbindlichkeit aus dem
Asset Deal (690.000,00 EUR; im Vorjahr 920.000,00 EUR)) hat
eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.
8. Passive Rechnungsabgrenzungsposten
Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten
vereinnahmte Gebühren aus den Support- und
SaaS-Verträgen, die die nachfolgende Periode
betreffen.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
9. Umsatzerlöse (in EUR)
| Umsatzart |
2023 |
2022 |
| Hardware |
63.950,69 |
38.214,12 |
| Software |
310.025,86 |
493.455,37 |
| Dienstleistungen |
6.257.141,63 |
6.246.297,30 |
| Miete/SaaS |
1.842.955,58 |
1.801.832,82 |
| Sonstige |
86.225,82 |
59.424,35 |
| Summen: |
8.560.299,58 |
8.639.223,96 |
Aufteilung nach geographischen Absatzgebieten
| Gebiet |
2023 |
2022 |
| Deutschland |
6.384.724,68 |
6.135.068,04 |
| Übrige
Länder |
2.175.574,90 |
2.504.155,92 |
| Summen: |
8.560.299,58 |
8.639.223,96 |
Insgesamt sind die Umsatzerlöse gegenüber
dem Vorjahr um 0,91 % gesunken. Projektbedingt sind die
Softwareumsätze um 37,17 % gesunken. Die Umsätze
aus dem SaaS-Geschäft sind um 2,28 % gestiegen. Die
Erlöse für Hardware haben projektbedingt um 67,35
% zugenommen, während die Erlöse für
Dienstleistungen mit einer Steigerung von 0,17 % fast
gleichgeblieben sind. In den Umsatzerlösen des
Berichtsjahres ist ein Betrag in Höhe von 89.720,65
EUR (im Vorjahr: 64.859,23 EUR) enthalten, der vor dem
Inkrafttreten von BilRUG in den sonstigen betrieblichen
Erträgen ausgewiesen wurde.
10. Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
periodenfremde Erträge in Höhe von 105.465,08 EUR
(im Vorjahr 57.562,17 EUR) enthalten. Dabei handelt es sich
vor allem um Rückstellungsauflösungen in
Höhe von 92.762,08 EUR (im Vorjahr 48.976,17 EUR). Die
übrigen periodenfremden Erträge betreffen
unverändert im Wesentlichen die Auflösung von
Einzelwertberichtigungen.
11. Materialaufwand (in EUR)
| Beschreibung |
2023 |
2022 |
| Aufwendungen für
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für
bezogene Waren |
81.351,05 |
19.244,68 |
| Aufwendungen für
bezogene Leistungen |
962.863,60 |
1.072.622,47 |
| Summen: |
1.044.214,65 |
1.091.867,15 |
Gegenüber dem Vorjahr haben sich die
Aufwendungen für bezogene Leistungen vermindert. Die
Aufwendungen für die Hardware-Einkäufe haben im
Berichtsjahr 50.179,44 EUR betragen (im Vorjahr: -1.626,00
EUR).
12. Personalaufwand (in EUR)
| Beschreibung |
2023 |
2022 |
| Gehälter |
4.570.566,38 |
4.738.459,78 |
| Soziale Abgaben und
Aufwendungen fürAltersversorgung und für
Unterstützung |
576.282,20 |
901.702,11 |
| (davon
für Altersversorgung) |
(-299.331,20) |
(10.603,54) |
| Summen: |
5.146.848,58 |
5.640.161,89 |
Im Jahr 2023 wurden 60,1 % der Umsatzerlöse (im
Vorjahr 65,3 %) dazu verwendet, den Personalaufwand zu
decken.
13. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten
unter anderem den Verwaltungs- und Vertriebsaufwand.
Wesentliche Kostenarten sind Verkaufsprovisionen, Mieten,
Kommunikations-, Kfz- sowie Reisekosten.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen des
Berichtsjahres ist die Bildung des Ansammlungsbetrages
für die Rückstellungen für die Pensionen und
anderen Verpflichtungen gemäß Art. 67 Abs. 1 und
2 EGHGB mit einem Betrag von 152.137,00 EUR enthalten.
14. Erträge aus Ausleihungen des
Finanzanlagevermögens (in EUR)
| Beschreibung |
2023 |
2022 |
| Erträge aus
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
6.300,00 |
6.300,00 |
| (davon
aus verbundenen Unternehmen) |
(6.300,00) |
(6.300,00) |
| Summen: |
6.300,00 |
6.300,00 |
15. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
(in EUR)
| Beschreibung |
2023 |
2022 |
| Sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge |
13.373,21 |
3.102,10 |
| (davon
aus verbundenen Unternehmen) |
(3.060,57) |
(2.818,84) |
| Summen: |
13.373,21 |
3.102,10 |
16. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (in EUR)
| Beschreibung |
2023 |
2022 |
| Zinsen und ähnliche
Aufwendungen |
131.146,05 |
282.663,51 |
| (davon
aus Rückstellungsverzinsung) |
(131.091,00) |
(281.959,00) |
| (davon
an verbundene Unternehmen) |
(55,05) |
(55,82) |
| Summen: |
131.146,05 |
282.663,51 |
Die Zinsaufwendungen enthalten vor allem den
Zinsanteil des Zuführungsbetrags zu den
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen.
17. Sonstige Angaben
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
keine Erträge aus der Währungsumrechnung
enthalten, wie auch im Vorjahr. In den sonstigen
betrieblichen Aufwendungen sind keine Aufwendungen aus der
Währungsumrechnung enthalten, wie auch im Vorjahr.
Es sind keine außergewöhnlichen
Erträge oder Aufwendungen enthalten.
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle
Verpflichtungen
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen
Verpflichtungen beläuft sich am 31. Dezember 2023 auf
302.475,00 EUR (im Vorjahr 341.846,00 EUR). Es handelt sich
hierbei vor allem um Verpflichtungen aus
Hosting-Verträgen (181.577,00 EUR). Aus dem
Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen
sind 255.070,00 EUR im Folgejahr fällig.
Im Zusammenhang mit den gesetzlichen Regelungen zur
Altersversorgung haben Mitarbeiter der Gesellschaft
Verträge mit Unterstützungskassen abgeschlossen,
für die die Gesellschaft subsidiarisch haftet. Das
Risiko einer Inanspruchnahme wird von der
Geschäftsführung zum derzeitigen Zeitpunkt als
gering eingestuft, da es sich bei diesen Verpflichtungen um
die Gehaltsumwandlung zugunsten der
Unterstützungskassen handelt. Auf Basis der zum 31.
Dezember 2023 vorhandenen Verträge belaufen sich die
jährlichen Beiträge aus Gehaltsumwandlung auf
6.120,00 EUR (im Vorjahr 7.800,00 EUR).
Sonstige Angaben
Konzernverhältnisse
Die alfa Media Partner GmbH ist gemäß
§ 271 Abs. 2 HGB ein Tochterunternehmen der alfa Media
Holding GmbH, Rödermark. Ein Konzernabschluss wird von
der Muttergesellschaft aufgrund der
größenabhängigen Befreiungen
gemäß § 293 HGB nicht aufgestellt.
Offenlegung
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 der alfa
Media Partner GmbH wurde am 27. Dezember 2023 dem
Unternehmensregister zur Veröffentlichung
übermittelt und am 07. März 2024
veröffentlicht.
Mitarbeiter
Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 65
(im Vorjahr 70) Angestellte beschäftigt, davon sind 14
weiblich und 51 männlich.
Nahestehende Unternehmen und Personen
Mit der Gesellschaft nahestehenden Unternehmen und
Personen wurden im Berichtsjahr keine marktunüblichen
Geschäfte getätigt.
Ergebnisverwendung
Im Einklang mit dem Schreiben des Bundesministeriums
der Finanzen vom 23. Dezember 2016 wurde die Regelung der
Ausschüttungssperre im Sinne einer
Abführungssperre auf den Unterschiedsbetrag aus der
Veränderung der Rechnungszinsen für
Altersversorgungsverpflichtungen nicht angewandt.
Entsprechend dem Ergebnisabführungsvertrag wurde
der vollständige Gewinn in Höhe von 538.861,30
EUR von der Alleingesellschafterin, der alfa Media Holding
GmbH, Rödermark, übernommen.
Geschäftsführung
Im Geschäftsjahr 2023 war Michael Marcks,
Hamburg, hauptberuflicher Geschäftsführer.
Unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB
unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der
Geschäftsführer im Jahr 2023. Die
Rückstellung für die Pensionsverpflichtungen
gegenüber ehemaligen Geschäftsführern
beträgt 893.199,00 EUR zum 31.12.2023.
Rödermark, den 6. Mai
2024
alfa
Media Partner GmbH
Geschäftsführung
Michael Marcks
Aufstellung
des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2023
|
|
Eigen- |
Ergebnis für
das |
|
Anteil am |
kapital |
Geschäftsjahr |
| Name und Sitz |
Kapital |
31.12.2023 |
2023 |
|
% |
EUR |
EUR |
| alfa IT Services
GmbH, |
|
|
|
| Rödermark |
100,0 |
54.089,48 |
-1.415,75 |
Entwicklung
des Anlagevermögens 2023
|
Anschaffungskosten, EUR |
|
Vortrag |
|
|
Stand |
|
zum |
|
|
am |
|
01.01.2023 |
Zugänge |
Abgänge |
31.12.2023 |
| Immaterielle |
|
|
|
|
|
Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
| Entgeltlich erworbene
gewerbliche |
|
|
|
|
| Schutzrechte und
Lizenzen |
3.724.389,86 |
208.786,21 |
7.171,05 |
3.926.005,02 |
| Geschäfts- und
Firmenwert |
415.301,91 |
0,00 |
0,00 |
415.301,91 |
|
4.139.691,77 |
208.786,21 |
7.171,05 |
4.341.306,93 |
| Sachanlagen |
|
|
|
|
| Grundstücke und
Bauten |
2.273.544,07 |
0,00 |
0,00 |
2.273.544,07 |
| Einbauten |
65.222,69 |
38.958,00 |
14.108,42 |
90.072,27 |
| Andere Anlagen,
Betriebs- |
|
|
|
|
| und
Geschäftsausstattung |
1.167.936,71 |
139.943,10 |
110.570,70 |
1.197.309,11 |
|
3.506.703,47 |
178.901,10 |
124.679,12 |
3.560.925,45 |
| Finanzanlagen |
|
|
|
|
| Anteile an verbundenen
Unternehmen |
75.000,00 |
0,00 |
0,00 |
75.000,00 |
| Ausleihungen an
verbundene Unternehmen |
6.300.000,00 |
0,00 |
0,00 |
6.300.000,00 |
| (davon
gegenüber der Gesellschafterin) |
(6.300.000,00) |
(0,00) |
(0,00) |
(6.300.000,00) |
|
6.375.000,00 |
0,00 |
0,00 |
6.375.000,00 |
|
14.021.395,24 |
387.687,31 |
131.850,17 |
14.277.232,38 |
|
Abschreibungen, EUR |
|
Vortrag |
Abschreibungen |
|
Stand |
|
zum |
des |
|
am |
|
01.01.2023 |
Geschäftsjahres |
Abgänge |
31.12.2023 |
| Immaterielle |
|
|
|
|
|
Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
| Entgeltlich erworbene
gewerbliche |
|
|
|
|
| Schutzrechte und
Lizenzen |
1.923.656,86 |
238.045,21 |
7.168,05 |
2.154.534,02 |
| Geschäfts- und
Firmenwert |
162.086,91 |
27.687,00 |
0,00 |
189.773,91 |
|
2.085.743,77 |
265.732,21 |
7.168,05 |
2.344.307,93 |
| Sachanlagen |
|
|
|
|
| Grundstücke und
Bauten |
1.045.839,07 |
65.954,00 |
0,00 |
1.111.793,07 |
| Einbauten |
65.216,69 |
1.623,00 |
14.107,42 |
52.732,27 |
| Andere Anlagen,
Betriebs- |
|
|
|
|
| und
Geschäftsausstattung |
1.026.317,71 |
82.429,10 |
110.438,70 |
998.308,11 |
|
2.137.373,47 |
150.006,10 |
124.546,12 |
2.162.833,45 |
| Finanzanlagen |
|
|
|
|
| Anteile an verbundenen
Unternehmen |
25.000,00 |
0,00 |
0,00 |
25.000,00 |
| Ausleihungen an
verbundene Unternehmen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| (davon
gegenüber der Gesellschafterin) |
(0,00) |
(0,00) |
(0,00) |
(0,00) |
|
25.000,00 |
0,00 |
0,00 |
25.000,00 |
|
4.248.117,24 |
415.738,31 |
131.714,17 |
4.532.141,38 |
|
Buchwert,
EUR |
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
| Immaterielle |
|
|
|
Vermögensgegenstände |
|
|
| Entgeltlich erworbene
gewerbliche |
|
|
| Schutzrechte und
Lizenzen |
1.771.471,00 |
1.800.733,00 |
| Geschäfts- und
Firmenwert |
225.528,00 |
253.215,00 |
|
1.996.999,00 |
2.053.948,00 |
| Sachanlagen |
|
|
| Grundstücke und
Bauten |
1.161.751,00 |
1.227.705,00 |
| Einbauten |
37.340,00 |
6,00 |
| Andere Anlagen,
Betriebs- |
|
|
| und
Geschäftsausstattung |
199.001,00 |
141.619,00 |
|
1.398.092,00 |
1.369.330,00 |
| Finanzanlagen |
|
|
| Anteile an verbundenen
Unternehmen |
50.000,00 |
50.000,00 |
| Ausleihungen an
verbundene Unternehmen |
6.300.000,00 |
6.300.000,00 |
| (davon
gegenüber der Gesellschafterin) |
(6.300.000,00) |
(6.300.000,00) |
|
6.350.000,00 |
6.350.000,00 |
|
9.745.091,00 |
9.773.278,00 |
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die alfa Media Partner GmbH, Rödermark
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der alfa Media Partner
GmbH, Rödermark, - bestehend aus der Bilanz zum 31.
Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember
2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der alfa
Media Partner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2023 und
|
| ― |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen
im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher
als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, da dolose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen
interner Kontrollen beinhalten können.
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gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die Prüfung
des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu
planen, die unter den gegebenen Umständen
angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
der Gesellschaft abzugeben.
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beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
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ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir
verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen
unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis
zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann.
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beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
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beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage des Unternehmens.
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führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten
Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde
gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten
Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen
geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
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Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Frankfurt, den 6. Mai
2024
KPMG
AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Rataj,
Wirtschaftsprüfer
Keil,
Wirtschaftsprüfer
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