NTG Bau GmbH
Lange Straße 69, 37339 Breitenworbis, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heiko Küttner seit 19.1.2026 | Prokura |
Cyprien Theodore Paul Cès seit 20.1.2025 | Prokura |
Michael Große seit 2.9.2022 | Prokura |
Jörg Schiekel seit 2.9.2022 | Geschäftsführer |
Hubert Eberle seit 3.2.2021 | Prokura |
Oliver Philipps seit 24.2.2016 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Colas Rail, une Aktiengesellschaft (société par actions simplifiée à associé unique) organized under the laws of France | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NTG Bau GmbHBreitenworbisJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die NTG Bau GmbH, Breitenworbis Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NTG Bau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 28. August 2024 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
gez. Dr. Christian Back, Wirtschaftsprüfer gez. Johannes Thomas, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023NTG Bau GmbH Tief- und Gleisbauarbeiten, BreitenworbisAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft wurde im Jahr 2022 auf den 31. Dezember umgestellt. Die Gesellschaft hatte daher ein Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Dezember 2022. Eine Vergleichbarkeit der Vorjahresbeträge ist wegen dem Rumpfgeschäftsjahr nur begrenzt gegeben. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern liegen bei drei bis fünfzehn Jahren. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und neunzehn Jahren. Die beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens mit geringem Wert und Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 250,00 EUR und 1.000,00 EUR wurden in einem Sammelposten aktiviert und handelsrechtlich in Anlehnung an die steuerrechtlichen Vorschriften mit 20 % im Geschäftsjahr abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: Die Genossenschaftsanteile wurden zu Anschaffungskosten erfasst. Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht erforderlich. Im Vorratsvermögen wurden erhaltene Anzahlungen auf Aufträge (erhaltene Abschlagszahlungen) aktivisch von den entsprechenden Herstellungskosten der teilfertigen Aufträge (unfertige Leistungen) abgesetzt. Der verbleibende Überhang der erhaltenen Abschlagszahlungen über die unfertigen Leistungen wurde als separater Posten "erhaltene Abschlagszahlungen" auf der Passivseite ausgewiesen. Die erhaltenen Abschlagszahlungen sind mit ihrem Einzahlungswert angesetzt. Die in Ausführung befindlichen Aufträge (unfertige Leistungen) wurden mit den Material- und Lohneinzelkosten sowie entsprechenden Material- und Fertigungsgemeinkostenzuschlägen bewertet. Auf die Einbeziehung von Fremdkapitalzinsen und Verwaltungskosten wurde verzichtet. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet, das heißt, der verlustfreien Bewertung wird in den Fällen Rechnung getragen, in denen die Verkaufspreise die Herstellungskosten nicht decken. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB wurden die Rückstellungen aus Wertkontenmodellen in Höhe von 31.834,00 EUR mit an die Mitarbeiter verpfändeten Guthaben in von Höhe 62.132,28 EUR verrechnet. Die Steuerrückstellungen beinhalten das Vorjahr betreffende, noch nicht veranlagten Steuern. Die Bewertung erfolgte mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Ab dem aktuellen Geschäftsjahr besteht eine ertragsteuerliche Organschaft. Das alleinige Mutterunternehmen Colas Rail Deutschland GmbH ist Organträgerin. Gemäß des Ergebnisabführungsvertrages vom 21. September 2023 wird der Gewinn in voller Höhe an die Organträgerin abgeführt und damit sind die ertragssteuerlichen Verpflichtungen ab dem 1. Januar 2023 grundsätzlich bei der Colas Rail Deutschland GmbH anzusetzen. Insofern ist ein Ansatz latenter Steuern und Steuerrückstellungen in der Organgesellschaft nicht erforderlich. Die bereits geleisteten Vorauszahlungen für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer für das Jahr 2023 wurden als sonstige Vermögengegenstände ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem beigefügten Brutto-Anlagenspiegel zu entnehmen, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist. Die Restlaufzeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegt generell unter einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Gewährleistungseinbehalte, welche dem kurzfristigen Bereich zugeordnet werden, obwohl längere Laufzeiten durchaus möglich sind. Die Restlaufzeit der Forderungen gegen verbundene Unternehmen liegt unter einem Jahr. Darin enthalten sind Forderungen aus dem Cashpooling in Höhe von 8.000.000,00 EUR (Vorjahr: 5.000.000,00 EUR). Die restlichen Forderungen in Höhe von 68.497,87 EUR (Vorjahr: 52.509,52 EUR) resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit Laufzeiten länger als einem Jahr (4.786,00 EUR; Vorjahr: 4.536,00 EUR). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 25.700,00 EUR. Bei Aufstellung der Bilanz wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 3.188.205,81 EUR (Vorjahr: 1.638.737,01 EUR) einbezogen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen in Höhe von 804.400,00 EUR sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 4.744.393,18 EUR (Vorjahr: 341.179,94 EUR) resultieren mit 213.193,97 EUR aus Lieferungen und Leistungen und mit 4.531.199,21 EUR aus der organschaftlichen Ergebnisabführung. Abgaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse in Höhe von 26.734.191,55 EUR wurden vollständig durch Bauleistungen im Inland erzielt. Sonstige Angaben Sonstige Leasingverpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen von insgesamt 771.747,40 EUR (Vorjahr: 395.346,33 EUR); davon sind in den folgenden zwölf Monaten 208.050,52 EUR (Vorjahr: 188.800,56 EUR) zahlbar. Die Leasingverpflichtungen resultieren aus dem Leasing für (Baustellen-) Fahrzeuge und Ausrüstung. Gegenüber verbundenen Unternehmen besteht eine Verpflichtung aus Mietverhältnis für den Standort Breitenworbis in Höhe von 66.000.00 EUR. Gegenüber Dritten besteht eine Verpflichtung aus Mietverhältnis für den Standort Dresden in Höhe von 15.420,96 EUR. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. Konzernzugehörigkeit Das Mutterunternehmen des kleinsten Konsolidierungskreises der Gesellschaft ist die Colas Rail SAS mit Sitz in Courbevoie/Frankreich. Das Mutterunternehmen des größten Konsolidierungskreises der Gesellschaft ist die Bouygues SA mit Sitz in Paris/Frankreich. Der Konzernabschluss der Bouygues SA wird in Frankreich bei dem zuständigen Handelsregister in Paris unter der Register-Nummer 572 015 246 veröffentlicht. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit finanzieller Auswirkung auf den Jahresabschluss eingetreten.
Breitenworbis, den 30. Juni 2024 Jens Pschribülla, Geschäftsführer Jörg Schiekel, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Allgemeiner Hinweis Eine allgemeine Vergleichbarkeit mit den Beträgen aus dem Geschäftsjahr 2022 ist nur begrenzt gegeben, da es sich im Jahr 2022 um ein Rumpfgeschäftsjahr handelte (1. Februar 2022 - 31. Dezember 2022). Mit Wirksamkeit zum 1. Januar 2023 bestehen zwischen der Gesellschaft und der Colas Rail Deutschland GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag sowie eine ertragsteuerliche Organschaft. Organträgerin ist die Colas Rail Deutschland GmbH. Die Gesellschaft weist daher im Geschäftsjahr weder einen Jahresüberschuss noch Ertragssteueraufwendungen aus. I. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der wirtschaftlichen Lage Die NTG Bau GmbH ist im Gleisbau bundesweit überwiegend für öffentlich-rechtliche Auftraggeber tätig. Durch modernste Technik ist das Unternehmen flexibel und leistungsfähig. Die vorhandene Spezialtechnik, wie z. B. Schmalspurbagger, hilft zudem, ausgewählte Märkte zu bedienen. Die gute Positionierung im Marktumfeld bestätigt die bisherige Geschäftspolitik des Unternehmens. Neben dem Hauptsitz in Breitenworbis besteht seit 2016 eine Betriebsstätte in Dresden. Zusammen mit dem Schwesterunternehmen, der Hasselmann GmbH mit Hauptsitz in Werra- Suhl-Tal, sind auch komplexere Bauvorhaben aus einer Hand realisierbar. Die Marktpositionierung als etablierter Nischenanbieter im Baugewerbe mit einem breitgefächerten Auftragsportfolio bleibt somit gefestigt. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. (HDB) und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e. V. (ZDB) veröffentlichte folgende Daten für das Bauhauptgewerbe (Stand 02/2024): Die deutsche Baubranche verzeichnete für 2023 einen Umsatzrekord von 162,6 Mrd. EUR (+ nominal 1,3%). Durchschnittlich waren im letzten Jahr im Baugewerbe 927.780 Personen tätig (Vorjahr: 926.660 Personen). Laut Hochrechnungen des Statistischen Bundesamtes sind die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Jahr 2023 um 4,4% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 102,3 Mrd. EUR lag der Auftragseingang aufgrund der stark gestiegenen Baupreise nominal 3,3% über dem Vorjahresniveau (Quelle: www.destatis.de). Die NTG Bau GmbH kann im abgelaufenen Geschäftsjahr auf ein sehr gutes Geschäftsjahr und ein sehr gutes Jahresergebnis vor Ergebnisabführung zurückblicken. Die Gesamtleistung des Geschäftsjahres (Umsatzerlöse und Veränderung des Bestandes an unfertigen Leistungen) lag bei 27.108 TEUR (Vorjahr: 19.702 TEUR). Die prognostizierte Gesamtleistung von 19.580 TEUR für das Geschäftsjahr konnte deutlich übertroffen werden (+7.528 TEUR), da die Prognose aufgrund des anhaltenden Ukraine-Krieges nach wie vor sehr vorsichtig vorgenommen wurde. Darüber hinaus wurde in der 2. Jahreshälfte eine erhöhte Bauleistung realisiert, die bei der Prognose der Gesamtleistung so nicht vorhersehbar war. Bedingt durch die erhöhte Gesamtleistung sind sowohl die geplanten bezogenen Leistungen in Höhe von 6.384 TEUR um 2.996 TEUR als auch die geplanten Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von 2.383 TEUR um 431 TEUR deutlich überschritten worden. Daraus resultierend liegt der erzielte Rohertrag in Höhe von 14.915 TEUR um 4.102 TEUR wesentlich über dem geplanten Rohertrag von 10.813 TEUR. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen im Verhältnis zur Gesamtleistung verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr auf 34,6% (-2,9%) und die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um -2,6% auf 10,38%. Bedingt durch die gestiegene Gesamtleistung in Verbindung mit der unterproportionalen Erhöhung des Materialaufwands ergibt sich eine Erhöhung der Rohmarge von rd. 49,5% im Vorjahr auf rd. 55,0% im Berichtsjahr. Die Personalkostenquote liegt im Berichtsjahr bei 22,2% (Vorjahr: 23,3%) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 14,6% deutlich über dem Vorjahr (12,8%). Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung beträgt 4.531 TEUR (Vorjahr: 1.549 TEUR). Aufgrund der oben beschrieben Faktoren liegt der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung deutlich über der Prognose des Vorjahres (1,6 Mio. EUR). Die Umsatzrentabilität vor Ergebnisabführung (bezogen auf die Gesamtleistung) beträgt im Geschäftsjahr 16,7% (Vorjahr 7,9%) und hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert. Ein Grund hierfür ist die steuerliche Organschaft mit der Colas Rail Deutschland GmbH. Das Unternehmen konnte im Berichtszeitraum Auftragseingänge von 24,9 Mio. EUR (Vorjahr: 18,6 Mio. EUR) verzeichnen. Der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag 31.12.2023 beträgt 14,8 Mio. EUR (Vorjahr: 15,7 Mio. EUR), davon entfallen auf das Folgegeschäftsjahr 2024 ca. 8 Mio. EUR. Für Jahr 2024 müssen noch Aufträge mit einem Volumen von ca. 21 Mio. EUR akquiriert werden, um die geplante Bauleistung zu erreichen (siehe hierzu Punkt IV. Prognosebericht). Der Wettbewerb wird nach wie vor fast ausschließlich über den Preis ausgetragen. Gerade bei öffentlichen Ausschreibungen, durch welche die NTG Bau GmbH einen Großteil ihrer Aufträge generiert, erhält oftmals der Anbieter mit dem geringsten Preis den Zuschlag. Im Sachanlagevermögen wurden insgesamt Zugänge von 1,1 Mio. EUR (Vorjahr: 0,9 Mio. EUR) aktiviert. Die Investitionen betrafen hauptsächlich Baumaschinen und Werkzeuge. Im Wirtschaftsjahr wurden Leasingverträge für zwei Hydraulikbagger und mehrere PKW abgeschlossen. II. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Vermögenslage Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände sind gegenüber dem Stichtag 31. Dezember 2022 um 303 TEUR auf 2.464 TEUR (Vorjahr: 2.161 TEUR) gestiegen, da die getätigten Investitionen über den Abschreibungen und Anlagenabgängen lagen. Das Umlaufvermögen ist im Berichtsjahr um 5.504 TEUR auf 13.782 TEUR gestiegen. Neben den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+1.376 TEUR), haben sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 3.016 TEUR auf 8.068 TEUR erhöht. Darin enthalten sind 8.000 TEUR aus der Cashpooling-Position. Der Kassen- und Bankbestand ist im Berichtsjahr um 485 TEUR auf 2.585 TEUR ebenfalls gestiegen. Die erhaltenen Abschlagszahlungen (insgesamt 22.134 TEUR, Vorjahr: 21.230 TEUR) beinhalten Abschlagszahlungen für bereits erbrachte Bauleistungen, die in entsprechender Höhe von den unfertigen Bauleistungen (17.386 TEUR) im Jahresabschluss offen abgesetzt wurden. Der die unfertigen Bauleistungen übersteigende Betrag der erhaltenen Abschlagszahlungen in Höhe von 4.748 TEUR wurde passiviert. Die Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen sind von 341 TEUR auf 4.744 TEUR gestiegen. Dies steht im Zusammenhang mit der in 2023 eingeführten Ergebnisabführung an die Colas Rail Deutschland GmbH. 1. Finanzlage und Kapitalstruktur Zum Bilanzstichtag beträgt die Eigenkapitalquote 23,2% (Vorjahr: 36,1%). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 6,2% (Vorberichtszeitraum: 5,0%) der Bilanzsumme. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um 26 TEUR reduziert. Die Finanzlage und Kapitalstruktur ist insgesamt solide und die Kapitalflussrechnung zeigt, dass die Kapitaldienstfähigkeit gegeben ist:
Der Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2023 beinhaltet kurzfristig verfügbare Finanzmittel aus dem Cash Pooling in Höhe von 8 Mio. EUR. Die zugesagten Kontokorrentlinien unserer Hausbanken betrugen zum Stichtag insgesamt 2 Mio. EUR. Eine Inanspruchnahme ist derzeit nicht geplant. Insgesamt war damit die Liquidität im Geschäftsjahr 2023 gegeben und ist auch über diesen Zeitraum hinaus gesichert. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit mit 4.402 TEUR (Vorjahr: 4.736 TEUR) sichert insbesondere die Finanzierung der Investitionen. 2. Ertragslage Der Rohertrag im Geschäftsjahr beträgt 14.915 TEUR (geplant: 10.813 TEUR) und der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung 4.531 TEUR (geplant: 1.562 TEUR). Die Aufwandsposition Abschreibungen ist gegenüber den geplanten Werten um rund 138 TEUR gestiegen. Die Position Personalaufwand liegt mit 6.023 TEUR deutlich über den geplanten Werten (+802 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 14,6% von der Gesamtleistung wesentlich über dem Vorjahr (12,8%), was insbesondere mit erhöhten Kosten in den Bereichen Ersatzteile, Miete Großgeräte und Baustelleneinrichtung, Reparaturen, Reisespesen und Rechts- und Beratungskosten zu begründen ist. Die Mitarbeiteranzahl ist im Durchschnitt gegenüber dem Vorjahr um 8 auf 90 Mitarbeiter (inklusive Geschäftsführer und Auszubildende) gestiegen. Das Jahresergebnis beträgt 4.531 TEUR. Die Umsatzrentabilität vor Ergebnisabführung (bezogen auf die Gesamtleistung) ist im Vergleich zum Vorjahr um 8,9%-Punkte sehr deutlich gestiegen. Die Ertragslage ist auch im Geschäftsjahr 2023 durch eine sowohl quantitativ als auch qualitativ gute Auftragslage gekennzeichnet. Ein wichtiges Steuerungselement zur Ertragssicherung ist für die NTG Bau GmbH ein monatlicher Soll-/Ist-Vergleich. Es können so frühzeitig Abweichungen der Ist-Situation zur Plan-Situation festgestellt werden (bspw. in der Gesamtleistung oder der Kostenstruktur), um ggf. erforderliche Gegenmaßnahmen zur Sicherstellung der festgelegten Ertragsziele treffen zu können. III. Chancen- und Risikobericht 1. Allgemeiner Chancen- und Risikobericht Grundsätzlich ist unternehmerisches Handeln immer mit Chancen und Risiken verbunden. Bei allen Geschäften, die wir eingehen, müssen die Chancen klar überwiegen. Bei bestehenden Risiken sind wir bestrebt, diese auf ein akzeptables, tragbares Niveau zu begrenzen. Wir sehen unsere wesentliche Chance darin, als Nischenanbieter im Markt aufzutreten, der sich durch flache Hierarchien und einem Team mit Kompetenz, Engagement und Flexibilität auszeichnet. Die NTG Bau GmbH ist bestrebt, auch künftig die erreichte höchstmögliche Präqualifizierung für den Gleis- und Weichenbau durch entsprechende Bauvorhaben zu sichern und sich somit im Wettbewerb mit anderen Unternehmen einen Vorteil zu schaffen. Um unsere selbstgestellten Qualitäts-, Nachhaltigkeits- und Bonitätsanforderungen unseren Auftraggebern zu dokumentieren, lassen wir regelmäßig Überwachungs- und Zertifizierungsaudits und Ratings durchführen. Aufgrund der in den kommenden Jahren erforderlichen Investitionen durch die Deutsche Bahn AG und der Ausrichtung und Entwicklung unseres Unternehmens sehen wir gute Chancen, unsere Umsatz- und Ertragsziele auf dem bereits erreichten Niveau zu stabilisieren. Aus unserer Sicht sind die aktuell offenen Finanzierungsfragen für die Eisenbahninfrastruktur sowie die damit verbundene Vorbereitung und Planung von Bauprojekten seitens der Deutschen Bahn AG als Risiken zu bewerten. Hintergrund ist, dass nach der BVerfG- Entscheidung zum Klima- und Transformationsfonds der Bundeshaushalt und die Mittelbereitstellung für die Schieneninfrastruktur für den Zeitraum 2024-2027 angepasst werden mussten. Der zusätzliche Finanzmittelbedarf für die Schiene in Höhe von rund 45 Mrd. Euro bis 2027 ist noch nicht vollständig gedeckt. Aktuell stehen rund 28 Mrd. Euro von 2024 bis 2027 zur Verfügung. An den geplanten Projekten zum Ausbau und der Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur halten das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG jedoch weiterhin fest. Wir gehen davon aus, dass die zeitliche Vergabe der zusätzlichen Finanzmittel neu strukturiert wird und die offen Finanzierungfragen kurzfristig geklärt werden, so dass die Risiken als gering eingeschätzt werden können. Neben dem Marktrisiko besteht ein wesentliches Risiko darin, dass in einem stärker werdenden Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte und trotz unterschiedlichster Bemühungen die Akquisition neuer Arbeitnehmer gerade im gewerblichen Bereich weiterhin schwierig bleibt. Eine gute Ausbildungsquote soll den Nachwuchs im gewerblichen Bereich sicherstellen. Dementsprechend erfolgten im Berichtszeitraum drei Neuanstellungen von Auszubildenden. Eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit, Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und Aktionen, wie beispielsweise Mitarbeiter werben Mitarbeiter und die Teilnahme an Ausbildungsmessen, sollen dazu beitragen, dass der Bedarf an Fachkräften innerhalb des Konzernverbundes zusätzlich bedient werden kann. Trotz der erhöhten Anstrengungen sehen wir uns aufgrund der beschriebenen Maßnahmen aktuell noch in der Lage, die Risiken des Fachkräftemangels minimieren zu können. Die politische und wirtschaftliche Situation in Europa vor dem Hintergrund der Ukrainekriegs und die Störung der Lieferketten sowie die damit verbundenen Auswirkungen auf die Bautätigkeiten im Infrastrukturbereich sind spürbar, aber immer noch zu bewältigen. Der seit Anfang des Jahres 2021 anhaltende deutliche Preisanstieg setzte sich nicht so stark fort, sondern die Dynamik konnte im Jahr 2023 abgemildert werden. Insbesondere war dies im Bereich Baumaterialien zu beobachten. Andere Bereiche wie Kraftstoffe, Fremdgerätemieten und Energiekosten liegen weiterhin auf einem hohen Niveau. Vereinzelt kommt es auch nach wie vor zu Lieferverzögerungen von Baumaterialien und Fahrzeugen. Obwohl die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gestiegen sind, werden die Auswirkungen für die NTG Bau GmbH derzeit als noch nicht besonders stark eingeschätzt. Wie sich die Situation weiterentwickelt, kann derzeit nicht abschließend beurteilt werden. Es kann aber insgesamt zu Kostenrisiken und zu Problemen in der Einhaltung von Vertragsfristen kommen. 2. Spezieller Risikobericht Der Ausbau und die Verbesserung des bestehenden Managementinformationssystems ist ständiges Ziel des Unternehmens. Ein monatliches Reporting ist fester Bestandteil der Unternehmensstrategie und beinhaltet die Analyse der Ist-Situation und die Feststellung von Abweichungen zur Planung. Dadurch sollen Risiken vermieden, zumindest aber frühzeitig erkannt werden, um evtl. Gefahren für das Unternehmen abzuwenden, die bspw. durch Verlustbaustellen oder auch durch Abrechnungsrückstände entstehen können. Durch regelmäßige Plan-/Ist-Analysen können wir schnell auf sich ändernde Bedingungen reagieren und sehen derzeit keinen Handlungsbedarf, darüber hinaus eine erhöhte Risikovorsorge zu betreiben. Des Weiteren werden in regelmäßigen Abständen Geschäfts- und Bauleitersitzungen durchgeführt, in denen die jeweilige aktuelle betriebs- und bauwirtschaftliche Situation des Unternehmens analysiert wird. Im Rahmen des Qualitätsmanagements wurde im Jahr 2016 eine umfassende Risikoidentifizierung und -analyse durchgeführt. Es wurden alle erkannten Risiken bewertet sowie Eskalationsstufen und dazugehörige Maßnahmen festgelegt. Seither erfolgt eine jährliche Überprüfung der Risikobewertungen und der Maßnahmen zur Risikominimierung. Das Risiko bezüglich von verlustbehafteten Aufträgen ist bereits im Jahresabschluss berücksichtigt. Darüber hinaus bestehen derzeit keine weiteren Risiken. Die Liquiditätslage ist weiterhin gut und Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen mit Skonto gezahlt. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Das Risiko, dass Zahlungen nicht oder nur verspätet eingehen, schätzen wir derzeit als ein Risiko von untergeordneter Bedeutung ein. Die Gesamtsumme der Marktrisiken und der innerbetrieblichen Risiken stellt nach unserer Überzeugung in keiner Form eine Gefährdung für den Fortbestand des Unternehmens dar. IV. Prognosebericht Für das Kalenderjahr 2024 erwartet der ZDB und der HDB einen Umsatz von ca. 157 Mrd. EUR im Bauhauptgewerbe. Dies entspricht einem nominalen Rückgang von 3% gegenüber 2023. Der ZDB und der HDB gehen davon aus, dass der Beschäftigungsstand im Jahr 2024 nicht gehalten wird. Für 2024 rechnet der ZDB mit einem Rückgang bei der Beschäftigtenzahl von bis zu 30.000 auf ca. 900.000 Beschäftigte. Hierbei werden insbesondere altersbedingt ausscheidende Mitarbeiter nicht ersetzt. Der allgemein prognostizierte Rückgang im Baugewerbe bezieht sich vor allem auf den Wohnungsbau und ist daher von untergeordneter Bedeutung für die NTG Bau GmbH, die überwiegend im Gleisbau tätig ist. Der verabschiedete Haushaltsentwurf 2024 sieht finanzielle Mittel für Investitionen in die Schienenwege in Höhe von 16,3 Mrd. EUR (Vorjahr: 9,1 Mrd. EUR) im Jahr 2024 vor (Quelle: Bundesministerium der Finanzen). Die NTG Bau GmbH erwartet trotz der angespannten wirtschaftlichen und politischen Lage in Europa und der offenen Mittelbereitstellung für die Schieneninfrastruktur für das kommende Geschäftsjahr eine weiterhin positive Entwicklung des Unternehmens, insbesondere vor dem Hintergrund der geplanten Investitionen der Deutschen Bahn AG für 2024 und des aktuellen Auftragsbestandes der NTG Bau GmbH. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit wird weiterhin im Gleisbau liegen. Der Auftragsbestand der NTG Bau GmbH per 31. Dezember 2023 zeigt ein Auftragsvolumen von rund 14,8 Mio. EUR, davon entfallen ca. 8 Mio. EUR auf das Geschäftsjahr 2024. Im ersten Quartal 2024 konnten bereits zusätzliche Aufträge in Höhe von rund 31,3 Mio. EUR akquiriert werden. Ca. 21 Mio. EUR entfallen dabei auf das laufende Jahr, so dass die prognostizierte Gesamtleistung realisiert werden sollte. Wichtige Einflussfaktoren auf die Unternehmensprognose sind die bereits vorliegenden Auftragspositionen, die Einschätzung der Preisentwicklung einzelner Kostenpositionen und die Einschätzung der Marktentwicklung im Bereich Bahn- und Gleisbau, aus der sich dann die Steuerungskennziffern (Gesamtleistung und Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung) ableiten. Für das Geschäftsjahr 2024 prognostizieren wir eine Gesamtleistung von 28,9 Mio. EUR bei einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von 3,5 Mio. EUR mit geplanten erhöhten Konzernumlagen für die NTG Bau GmbH. Über das Geschäftsjahr 2024 hinaus sind die zukünftigen Entwicklungen nach wie vor schwierig vorherzusagen. Sofern die Mittelbereitstellung für die Schieneninfrastruktur positiv geklärt wird und die Auswirkungen der Inflation weiter abgemildert werden können, gehen wir von einer gleichbleibend guten wirtschaftlichen Situation innerhalb der Konzerngruppe aus.
Breitenworbis, den 30. Juni 2024 Jens Pschribülla, Geschäftsführer Jörg Schiekel, Geschäftsführer Der Jahresabschluss 2023 wurde mit dem Beschluss vom 29. Oktober 2024 festgestellt. |
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