SelbWERK
GmbH
Selb
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
BILANZ
AKTIVA
|
Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR
|
Gesamt
Geschäftsjahr
EUR
|
Einzelposten
Vorjahr
EUR
|
Gesamt
Vorjahr
EUR
|
|
A. Anlagevermögen
|
|
18.449.974,08
|
|
19.048.286,58
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
2,50
|
|
2,50
|
|
II. Sachanlagen
|
|
18.449.971,58
|
|
19.048.284,08
|
|
III. Finanzanlagen
|
|
0,00
|
|
0,00
|
|
B. Umlaufvermögen
|
|
1.921.887,76
|
|
1.758.986,59
|
|
I. Vorräte
|
|
1.598.345,81
|
|
1.541.465,37
|
|
II. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
|
|
134.570,17
|
|
100.210,18
|
|
III. Wertpapiere
|
|
0,00
|
|
0,00
|
|
IV. Kassenbestand,
Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und
Schecks
|
|
188.971,78
|
|
117.311,04
|
|
C. Rechnungsabgrenzungsposten
|
|
499,80
|
|
1.999,20
|
|
Summe Aktiva
|
|
20.372.361,64
|
|
20.809.272,37
|
PASSIVA
|
Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR
|
Gesamt
Geschäftsjahr
EUR
|
Einzelposten
Vorjahr
EUR
|
Gesamt
Vorjahr
EUR
|
|
A. Eigenkapital
|
|
8.989.259,24
|
|
8.869.082,15
|
|
I. Gezeichnetes Kapital
|
|
3.556.764,00
|
|
3.556.764,00
|
|
II. Kapitalrücklage
|
|
0,00
|
|
0,00
|
|
III. Gewinnrücklagen
|
|
4.626.417,08
|
|
4.614.317,08
|
|
IV.
Gewinnvortrag/Verlustvortrag
|
|
806.078,16
|
|
698.001,07
|
|
V.
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag
|
|
|
|
|
|
B. Rückstellungen
|
|
758.415,87
|
|
810.907,67
|
|
C. Verbindlichkeiten
|
|
10.624.186,53
|
|
11.127.282,55
|
|
D. Rechnungsabgrenzungsposten
|
|
500,00
|
|
2.000,00
|
|
Summe Passiva
|
|
20.372.361,64
|
|
20.809.272,37
|
ANHANG
Allgemeine
Angaben zum Jahresabschluss
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
SelbWERK GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Selb |
| Registereintrag: |
04.11.1952 |
| Registergericht: |
Hof |
| Register-Nr.: |
HRB 84 |
Geschäftszweigtypische Ergänzung der
Gliederung
Die vorliegende Gliederung des Jahresabschlusses
enthält gegenüber der Gliederung nach HGB folgende
Besonderheiten:
Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und
Verlustrechnung der SelbWERK GmbH entspricht den Bestimmungen
der Verordnung über Formblätter für die
Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine
Kapitalgesellschaft. Gemäß Artikel 94 Abs. 1 Nr. 2
der Bayerischen Gemeindeordnung ist der Jahresabschluss nach
den für große Kapitalgesellschaften geltenden
Vorschriften des HGB aufgestellt.
Von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des
Vorjahres wurde nicht abgewichen.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Bilanzierungsmethoden
Grundstückszu- und -abgänge wurden bei
Übergang des wirtschaftlichen Eigentums (Nutzen und
Lasten) in der Bilanz erfasst.
Bilanzierungswahlrechte, die nach dem Handelsgesetzbuch
vor Inkrafttreten des Bilanzmodernisierungsgesetzes
zulässig waren, wurden entsprechend Art. 67 EGHGB
beibehalten:
- Rückstellungen für Bauinstandhaltung -
Bewertungsmethoden
Anlagevermögen
Erworbene immaterielle Anlagewerte (Anwender Software)
wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der
Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Dabei
wurden folgende Nutzungsdauern bzw. Abschreibungssätze
zugrundegelegt:
|
Wohnbauten
|
linear
|
80 Jahre
|
|
Wohnbauten (Fertigstellung nach
01.01.91)
|
linear
|
50 Jahre
|
|
Garagen
|
linear
|
20 Jahre
|
|
Stellplätze,
Einbauküchen und Außenanlagen
|
linear
|
5-10 Jahre
|
|
Technische Anlagen und
Maschinen
|
linear
|
10 Jahre
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
linear
|
3-5 Jahre
|
|
Betriebs- und
Geschäftsausstattung
|
linear
|
3-14 Jahre
|
Demzufolge wurden die in 2020 fertiggestellten Garagen
ab 05/2020 einer 20-jährigen Abschreibungsdauer
unterworfen.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens,
deren Anschaffungs-/Herstellungskosten mehr als Euro 250,00
betragen und Euro 800,00 nicht übersteigen, wurden
grundsätzlich im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.
Abweichend davon wurde bezüglich der Anschaffung von
Rauchmeldern ab dem Kalenderjahr 2017, den darauf folgenden
Jahren, einschließlich dem Berichtszeitraum eine
10-jährige Nutzungsdauer zugrundegelegt und die
Abschreibung entsprechend der Laufzeit anteilig verbucht.
Grundlage für die Bemessung der Nutzungsdauer der
Maschinen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung
sind die amtlichen AfA-Tabellen der Finanzverwaltung. Die
Zugänge wurden monatsgenau abgeschrieben.
Bewertungsmethoden
Umlaufvermögen
Die Aktivierung von Kosten für Grundstücke,
die in 2020 erworben wurden und am Abschlußstichtag zur
Veräußerung im erschlossenen aber unbebautem
Zustand bestimmt sind (z.B. solche für Anschaffungs-,
Erschließungs- und Baukosten), wurde buchungstechnisch
dadurch vorgenommen, dass den in der GuV-Rechnung
auszuweisenden Aufwendungen für die Herstellung der
Grundstücks- und Baukosten ein ertragsähnlicher
Posten (Bestandserhöhungen) gegenüber gestellt
wurde, der als Gegenposten für die im
Geschäftsjahr angefallenen aktivierten
Herstellungskosten dient.
Anteilige Fremdkapitalzinsen und Eigenleistungen des
Unternehmens sind in diesen Herstellungskosten enthalten.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Die unfertigen Leistungen wurden in Höhe der
voraussichtlich abrechenbaren Kosten angesetzt.
Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken
bewertet und zum Nennwert angesetzt. Zweifelhafte Forderungen
werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert zum
Bilanzstichtag wertberichtigt. Das allgemeine
Forderungsrisiko wird ausreichend durch
Pauschalwertberichtigungen mit Hilfe von Erfahrungswerten aus
der Vergangenheit berücksichtigt.
Uneinbringliche Forderungen werden in voller Höhe
wertberichtigt.
Andere Vorräte (Reparaturmaterial) wurden zum
Festwert angesetzt. Das Heizmaterial und das Rautenlochblech
wurden zum Einstandspreis bewertet.
Die Kassenbestände und Bankguthaben wurden zum
Nominalwert angesetzt.
Bewertungsmethoden
Rückstellungen
Die nach § 249 Abs. 2 HGB i. d. F. vor dem BilMoG
gebildeten Rückstellungen für Bauinstandhaltung
wurden gem. Art. 67 Abs. 3 S. 1 EGHGB zum 01.01.2010
beibehalten. Verbrauch bzw. Auflösung der
Rückstellungen wurden unter dem Posten Sonstige
betriebliche Erträge ausgewiesen.
Die Bewertung der Rückstellungen für
Bauinstandhaltung erfolgte bis 31.12.2009 je
Wirtschaftseinheit. Es wurden Kostenpauschalen der II. BV
zuzüglich eines 25%-igen Zinszuschlags zugrunde gelegt.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Bewertungsmethoden
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Darin sind,
ausgehend von den gesamten Anschaffungs- und
Herstellungskosten, die Zugänge, Abgänge,
Umbuchungen und Abschreibungen des Geschäftsjahres sowie
die Abschreibungen in ihrer gesamten Höhe gesondert
aufgeführt.
Angaben zur Bilanz
1. Entwicklung des Anlagevermögens
Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens ist aus dem diesem Anhang
beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Darin sind,
ausgehend von den gesamten Anschaffungs- und
Herstellungskosten, die Zugänge, Abgänge,
Umbuchungen und Abschreibungen des Geschäftsjahres sowie
die Abschreibungen in ihrer gesamten Höhe gesondert
aufgeführt.
2. Die Bilanzposition Grundstücke und
grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten enthält die
Herstellungskosten für unbebaute zum Verkauf
bestimmte Grundstücke.
3. In dem Posten "Unfertige Leistungen" sind €
700.022,80 (Vorjahr € 606.168,71) noch nicht
abgerechnete Betriebskosten enthalten. Ferner enthält
die Position € 21.267,42 (Vorjahr € 67.053,11) noch
nicht abgerechnete Betreuungsleistungen.
4. In den Forderungen aus Betreuungstätigkeit sind
eine Position mit einer Restlaufzeit größer als 1
Jahr enthalten (€ 2.445,16).
5. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe
von € 698.001,07 (Vorjahr: € 515.871,80) enthalten.
In die satzungsmäßigen Rücklagen wurde zum
31.12.2023 ein Betrag von € 12.100,00 eingestellt.
6. Der Bilanzposten der sonstigen Rückstellungen
gliedert sich wie folgt:
|
Art der Rückstellung
|
2023
|
2022
|
|
Euro
|
Euro
|
|
Urlaubsrückstellung
|
58.305,09
|
47.683,45
|
|
Sonstige Rückstellung
(für Archivierung u.
Betriebskostenabrechnung)
|
18.513,78
|
18.656,83
|
|
Rückstellungen für
Abschluss und Prüfung
|
8.000,00
|
7.925,00
|
|
Rückstellungen für
Bilanzkosten
|
11.200,00
|
10.800,00
|
|
Gesamtbetrag
|
96.018,87
|
85.065,28
|
7. Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit
bis zu einem Jahr:
|
Sachverhalte
|
2023
|
2022
|
|
Euro
|
Euro
|
|
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
|
594.590,88
|
1.546.567,57
|
|
Verbindlichkeiten gegenüber
anderen Kreditgebern
|
0,00
|
2.662,00
|
|
erhaltene Anzahlungen
|
686.680,56
|
647.245,54
|
|
Verbindlichkeiten aus Mieten
|
34.811,87
|
31.309,55
|
|
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
|
84.443,79
|
46.626,18
|
|
Sonstige Verbindlichkeiten
|
35.363,02
|
11.408,36
|
|
Gesamtbetrag
|
1.435.890,12
|
2.285.819,20
|
8. Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten sowie die zur
Sicherheit gewährten Pfandrechte o.ä. Rechte
stellen sich wie folgt dar:
|
Art der Verbindlichkeit zum
31.12.2023
|
Gesamtbetrag
|
kleiner 1 Jahr
|
größer 1 Jahr
|
größer 5 Jahre
|
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
9.782,9
|
594,6
|
3.167,0
|
6.021,3
|
|
gegenüber anderen
Kreditgebern
|
0
|
0
|
0
|
0
|
|
erhaltene Anzahlungen
|
686,7
|
686,7
|
0
|
0
|
|
aus Mieten
|
34,8
|
34,8
|
0
|
0
|
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
84,4
|
84,4
|
0
|
0
|
|
sonstige Verbindlichkeiten
|
35,3
|
35,3
|
0
|
0
|
|
Summe
|
10.624,1
|
1.435,8
|
3.167,0
|
6.021,3
|
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten,
die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert
sind, beträgt Euro 9.782.887,29 (Vorjahr Euro
10.388.030,92). Hier handelt es sich um Bankdarlehen. Die
Darlehen sind gesichert durch Eigentumsvorbehalt (Mietkauf),
Grundpfandrechte, Abtretung von Miet- und
Pachtzinsforderungen sowie Abtretung von Erlösen aus den
Grundstücksverkäufen der künftigen Käufer
der einzelnen Parzellen.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum 31.12.2023 bestehen Leasingverträge in
geschäftsmäßigem Umfang.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von
außergewöhnlicher Größenordnung oder
außergewöhnlicher Bedeutung
Sonstige betriebliche Erträge:
|
Verbrauch der Rückstellung
für Bauinstandhaltung
|
63.445,39 Euro
|
(Vorjahr 78.535,85 Euro)
|
|
Versicherungsentschädigungen
aufgrund Wasserschäden
|
36.477,60 Euro
|
(Vorjahr 22.176,99 Euro)
|
Sonstige betriebliche Aufwendungen:
|
Abschreibungen auf Forderungen
und sonstige Vermögensgegenstände
|
29.988,00 Euro
|
(Vorjahr 0,00 Euro)
|
Sonstige Angaben
1. Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich
beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
|
Vollzeitbeschäftigte
|
Teilzeitbeschäftigte
|
|
Kaufmännische
Mitarbeiter
|
4
|
0
|
|
Technische Mitarbeiter
|
1
|
1
|
|
Mitarbeiter im Regiebetrieb,
Hauswarte, etc.
|
6
|
1
|
|
Gesamt
|
11
|
2
|
2. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im
Geschäftsjahr 160,00 Euro. Von der Schutzklausel des 286
Abs. 4 HGB für die Gesamtbezüge der
Geschäftsführung wurde Gebrauch gemacht.
3. Gegenüber Gesellschaftern bestehen nicht
gesondert in der Bilanz ausgewiesene
|
Geschäftsjahr
|
Vorjahr
|
Ausweis unter
Bilanzposition
|
|
Euro
|
Euro
|
|
|
Flüssige Mittel
|
52.575,24
|
23.343,57
|
Guthaben bei Kreditinstituten
|
|
Forderungen
|
39.073,52
|
0,00
|
Ford.aus
Betreuungstätigkeit
|
|
Forderungen
|
46.414,47
|
46.297,53
|
Ford.aus anderen L+L
|
|
Forderungen
|
2.229,11
|
0,00
|
Sonstige
Vermögensgegenstände
|
|
Verbindlichkeiten
|
5.072.110,23
|
5.928.490,27
|
Verbindl. gegenüber
Kreditinstituten
|
4. Mitglieder der Geschäftsführung
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
5. Mitglieder des Aufsichtsrates:
|
Ulrich Pötzsch -
Vorsitzender
|
Oberbürgermeister der Stadt
Selb
|
|
Hans-Jürgen Hahn - stellv.
Vorsitzender
|
Kfz-Meister
|
|
Klaus Meier
|
Sparkassen-Betriebswirt
|
|
Michael Sporer
|
Medienunternehmer
|
|
Roland Schneider
|
Gas-/Wasserinstallateur
|
|
Wolfgang Kreil
|
Oberbürgermeister der Stadt
Selb a.D.
|
|
Roland Graf
|
Unternehmer
|
|
Matthias Müller
|
Projektmanager
|
|
Walter Wejmelka
|
Touristik Betriebswirt
|
|
Timo Kluth
|
Kostenanalytiker
|
6. Das vom Abschlussprüfer des Jahresabschlusses
für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar
für Abschlussprüfungsleistungen i.S.d. § 285
Nr. 17a HGB beläuft sich auf 7.500,00 Euro.
7. Aus temporären Differenzen zwischen handels-
und steuerrechtlichen Wertansätzen resultieren
ausschließlich aktive latente Steuern. Weiterhin
bestehen steuerliche Verlustvorträge, die bei der
Berechnung aktiver latenter Steuern berücksichtigt
werden können. Aufgrund der Inanspruchnahme des
Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB n.F. werden
aktive latente Steuern nicht angesetzt.
Weitere Angaben
Die durch das Jahressteuergesetz 2008 geregelte
Nachversteuerung der steuerfreien EK 02 Bestände,
entfällt durch Antrag zur weiteren Anwendung der
bisherigen Rechtslage der §§ 38 bis 40 KStG. Die
Voraussetzungen des § 34 Abs. 16 Satz 1 KStG sind
erfüllt.
Vorschla
g zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt folgende
Ergebnisverwendung vor:
Der Bilanzgewinn in Höhe von Euro 806.078,16 wird
auf neue Rechnung vorgetragen.
Unterschrift der Geschäftsführung
Selb, den 25.07.2024
gez. Andreas Zuber
Selb, den 25. Juli 2024
gez.
Andreas Zuber
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses
erfolgte am: 23. August 2024 |