Hoch Holding GmbH
Bildstöckle 10, 77790 Steinach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fabio Martin Hoch seit 16.1.2024 | Geschäftsführer |
Matthias Hoch seit 9.5.2017 | Geschäftsführer |
Nino Bernd Dr. Hoch seit 9.5.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
N*** B**** H*** | 19.75% |
F**** M***** H*** | 14.43% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hoch Holding GmbHSteinachKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Konzerngewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Entwicklung des Konzernanlagevermögens der Hoch Holding GmbH im Geschäftsjahr 2023
Konzernkapitalflussrechnung der Hoch Holding GmbH für das Geschäftsjahr 2023
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung der Hoch Holding GmbH für das Geschäftsjahr 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Der vorliegende Konzernabschluss ist grundsätzlich nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die für den Konzernabschluss maßgebenden Regelungen der §§ 290 bis 315 HGB wurden beachtet. Angaben zur Identifikation der (Mutter)Gesellschaft laut Registergericht:
Im Geschäftsjahr 2024 sind keine Sachverhalte eingetreten, die sich auf den Jahresabschluss 2023 ausgewirkt haben. II. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden neben der Hoch Holding GmbH, Steinach, als Muttergesellschaft, vier Unternehmen in der Rechtsform der GmbH einbezogen. Der Konsolidierungskreis der vollkonsolidierten Unternehmen setzt sich wie folgt zusammen:
III. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung wird nach der Erwerbsmethode durchgeführt. Zum Erstkonsolidierungszeitpunkt werden die Beteiligungsbuchwerte gegen die im Zeitpunkt des Erwerbs bzw. der erstmaligen Einbeziehung konsolidierungspflichtigen Eigenkapitalwerte der Tochtergesellschaften aufgerechnet. Hierbei wird die Neubewertungsmethode angewandt. Die Folgekonsolidierung erfasst den Konzernanteil nach dem Stichtag der Erstkonsolidierung erwirtschafteten Ergebnisse der Konzerngesellschaften. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften gegenseitig aufgerechnet. Bei Liefer- und Leistungsverkehr zwischen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen findet, soweit wesentlich, eine Zwischenergebniseliminierung statt. Dabei werden die Zwischenergebnisse als Differenz zwischen den Wertansätzen der betreffenden Vermögensgegenstände in den Einzelabschlüssen der Tochtergesellschaften und den jeweiligen Konzernanschaffungs- oder -herstellungskosten berechnet. Im Zuge der Aufwands- und Ertragseliminierung wurden die Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen mit den Aufwendungen für Materialeinsatz und andere konzerninterne Erträge mit den korrespondierenden Aufwendungen der Leistungsempfänger verrechnet. Die angesetzten latenten Steuern auf ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen wurden auf Basis der Gewerbeertragsteuer- und Körperschaftsteuerbelastung einschließlich Solidaritätszuschlag der Hoch Holding GmbH ermittelt. Der angewandte Steuersatz beträgt 29 %. Die funktionale Währung des Konzerns ist der Euro. Da sämtliche einbezogene Unternehmen Inlandsgesellschaften sind und ihre Geschäfte in Euro fakturieren und ihre Abschlüsse in Euro aufstellen war eine Währungsumrechnung nicht erforderlich. IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden A. Rechnungslegungsgrundsätze Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wenden einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden an. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Bei den Zugängen des beweglichen Sachanlagevermögens wurden die steuerlichen Vereinfachungsregeln angewandt. Die Firma nimmt für die abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten im Einzelnen den Betrag von € 800,00 nicht übersteigen, die Bewertungsfreiheit nach § 6 EStG in Anspruch. Dies kann aus Wesentlichkeitsgründen im Handelsabschluss beibehalten werden. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Grundlage für die Bewertung der fertigen Erzeugnisse und Handelswaren bilden die Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten. Bei den sonstigen fertigen Erzeugnissen und Waren werden die aktivierten Herstellkosten anhand der Marktwerte überprüft. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Die verpfändeten Rückdeckungsversicherungen wurde mit dem Zeitwert in Höhe von EUR 54.401 gem. § 246 Abs. 2 HGB mit der Pensionsrückstellung saldiert. Bei den Rückstellungen für Altersverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Zinssatz aus den vergangenen sieben Jahren ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 6.880,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist gem. § 253 HGB ausschüttungsgesperrt. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§253 Abs. 1 HGB). Die Währungsumrechnung vom kurzfristigen Valutaforderungen erfolgt zum Kassamittelkurs zum Bilanzstichtag. V. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 3. Flüssige Mittel Die Position enthält den Kassenbestand, die Schecks und die Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 606), Prüfungs- und Jahresabschlusskosten (TEUR 94), Gewährleistungen (TEUR 94), Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen (TEUR 15), übrige (TEUR 27). 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von EUR 18.439.204,36 (im Vorjahr EUR 9.533.803,05) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, in Höhe von EUR 20.457.097,06 (im Vorjahr EUR 14.707.700,04) eine Restlaufzweit von mehr als einem Jahr und weniger als fünf Jahre sowie in Höhe von EUR 1.546.139,90 (im Vorjahr EUR 6.735.886,58) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahre. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 40.442.441,32 (im Vorjahr EUR 30.977.389,67) sind durch Grundpfandrechte, Sicherungsübereignungen und Bürgschaften abgesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 4.497.708,46 (im Vorjahr EUR 4.764.423,39) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen abgesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.380.336,52 (im Vorjahr EUR 577.985,91) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und setzen sich wie folgt zusammen:
6. Latente Steuern Aktive latente Steuern in den Einzelabschlüssen wurden nicht aktiviert. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus der Vermietung, dem Handel sowie Reparatur- und Serviceleistungen von bzw. mit Baumaschinen. 2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 0 (im Vorjahr TEUR 37) ausgewiesen. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1 (im Vorjahr TEUR 6) ausgewiesen. 3. Aufwendungen für Altersversorgung In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR - 25.951,99 (im Vorjahr EUR 75.506,96) enthalten. 4. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten im Wesentlichen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. D. Sonstige Angaben 1. Aufstellung des Anteilbesitzes gem. § 313 Abs. 4 HGB
*) Mutterunternehmen
2. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:
4. Organe der Gesellschaft Der Geschäftsführung der Muttergesellschaft gehörte im Geschäftsjahr Herr Matthias Hoch, Fischerbach und Herr Dr. Nino Hoch, Haslach an. Auf die Angabe der Bezüge wurde in Anlehnung an § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Honorar des Abschlussprüfers Das als Aufwand erfasste Honorar des Konzernabschlussprüfers beträgt TEUR 60. 6. Inanspruchnahme von § 264 Abs. 3 HGB Von der Befreiungsmöglichkeit der §§ 264 Abs. 3 HGB wurde bei folgenden Gesellschaften Gebrauch gemacht: Hoch Baumaschinen GmbH, Steinach Hoch Hydraulik GmbH, Steinach Kohrmann Baumaschinen GmbH, Bühl
Steinach, den 31. Juli 2024 Matthias Hoch, Geschäftsführer Dr. Nino Hoch, Geschäftsführer Fabio Hoch, Geschäftsführer LAGEBERICHT [ GEM. § 289 HGB ]A. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell Die Hoch Gruppe ist eine mittelständische, familiengeführte Unternehmensgruppe. Muttergesellschaft ist die Hoch Holding GmbH, welche lediglich als Holdinggesellschaft fungiert und jeweils 100% der Geschäftsanteile an der Hoch Baumaschinen GmbH, Kohrmann Baumaschinen GmbH, Hoch Hydraulik GmbH und Hoch Immobilien GmbH hält. Der Tätigkeitsschwerpunkt der Unternehmensgruppe umfasst Information und Beratung, Bereitstellung von Maschinen- und Geräteverfügbarkeiten durch Verkauf und Vermietung von Neu- und Gebrauchtmaschinen, After-Sales Service durch Wartungs-, Reparatur- und Montageleistung sowie hohe Ersatzteilverfügbarkeit. Diese Tätigkeitsschwerpunkte werden über die beiden operativ tätigen Hauptgesellschaften der Hoch Baumaschinen GmbH und der Kohrmann Baumaschinen GmbH erbracht. Darüber hinaus werden mit der Hoch Hydraulik GmbH Lieferungen und Leistungen in den Bereichen Handel, Fertigung und Reparaturen von hydraulischen Produkten erbracht. Die Hoch Immobilien GmbH fungiert als reine Immobiliengesellschaft. Die Unternehmen Hoch Baumaschinen GmbH, Kohrmann Baumaschinen GmbH und Hoch Hydraulik GmbH sind langjährig am Markt etabliert und besitzen einen hohen Bekanntheitsgrad in Ihren Geschäftsgebieten. Die Geschäftsleitung befindet sich in Steinach. Neben den Hauptstandorten der Hoch Baumaschinen GmbH und Hoch Hydraulik GmbH in Steinach sowie der Kohrmann Baumaschinen GmbH in Bühl werden noch sechzehn weitere unselbständige Niederlassungen in Süd- und Ostdeutschland unterhalten, diese befinden sich in:
2. Unternehmensziele Als mittelständische und innovativ geführte Unternehmensgruppe möchten wir mit unseren Kunden eine nachhaltige Partnerschaft, welche von Vertrauen und Zuverlässigkeit geprägt ist, eingehen. Hierbei steht der Leistungsgedanke, qualitativ hochwertige Produkte zu angemessenen Preisen anzubieten, im Vordergrund. Ebenso ist für uns die Kundenzufriedenheit ein wichtiges Ziel, welches wir mit unseren motivierten und kompetenten Mitarbeitern sowie mit einem modernen Mietpark verfolgen. Die Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unser technisches Knowhow und unsere effiziente Organisation stellen unsere Potentiale dar. Die gezielte Beobachtung der Märkte und unsere hohe Innovationskraft sichern uns bei allem Strukturwandel in der Branche nachhaltigen Erfolg. 3. Forschung und Entwicklung Im Bereich Forschung und Entwicklung war die Hoch Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht tätig. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Abkühlung der Weltwirtschaft aus dem Vorjahr setzte sich 2023 fort. Nachholeffekte aus der COVID-19-Pandemie führten zwar zu einer höheren Nachfrage nach Dienstleistungen, hingegen ging die Güternachfrage zurück. Zur Bekämpfung der hohen Inflation hatten u.a. die Zentralbanken in den USA und im Euro-Raum ihre Leitzinsen weiter angehoben. Die Energiepreise normalisierten sich in 2023, auch wenn es zuletzt wieder einen leichten Anstieg gab. Rückläufig entwickelten sich die Weltmarktpreise für Rohstoffe. Zunehmende geopolitische Risiken, wie die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China, der Krieg Russlands gegen die Ukraine sowie die Terrorangriffe der Hamas auf Israel, gefährdeten zusätzlich die Weltkonjunktur. Unter den europäischen Ländern kühlte sich die deutsche Wirtschaft besonders stark ab. Industrie und Bauwirtschaft profitierten zwar noch von hohen Auftragsbeständen, doch gingen diese im Kontext schwacher Auftragseingänge deutlich zurück. Insbesondere der Bausektor reagierte stark auf die Zinsanstiege. Im Ergebnis zeigte die Wachstumsrate der weltweiten Wirtschaftsleistung in 2023 mit 2,7% keine Veränderung gegenüber der Wachstumsrate des Vorjahres. Jedoch hat der Euroraum mit 0,5% (Vorjahr 3,4%) einen deutlichen Abschwung zu verzeichnen, alle berichteten Länder haben eine rückläufige Wachstumsrate. Einer der wesentlichen Treiber dieser Entwicklung ist Deutschland, wo die Wirtschaftsleistung mit -0,3% sogar negativ ausfällt (Vorjahr 1,8%). Der Leitzins in der Eurozone wurde von der Europäischen Zentralbank (EZB) zuletzt im September 2023 auf 4,5 % angehoben. Trotz rückläufiger Inflationsrate werden weitere Erhöhungen des Leitzinses nicht ausgeschlossen. Mit einer möglichen Absenkung wird nicht vor Mitte 2024 gerechnet. Voraussetzung dafür wäre ein anhaltender Rückgang der Teuerung unter den Zielwert von 2 %. 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Baubranche entwickelte sich im Geschäftsjahr 2023 heterogen. Während Wirtschaftsbau und Öffentlicher Bau nur leichte Umsatzeinbußen hinnehmen mussten, verfestigte sich die Krise im Wohnungsbau. Gestiegene Finanzierungskosten und hohe Materialpreise - auch infolge von Materialengpässen und gestiegenen Energiepreisen - führten zu einbrechenden Baugenehmigungen und zunehmenden Auftragsstornierungen. Die Auftragseingänge sanken (real - 4,9 % von Januar bis Oktober 2023 im vgl. zum Vorjahr) und auch der baugewerbliche Umsatz nahm um real 3,2 % ab. Für das Gesamtjahr 2023 rechnet der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. (HDB) mit einem Umsatzrückgang von real 5,5 %, für 2024 wird ein Umsatzminus von real 3,5 % erwartet. Nach zwei Jahren mit kräftigem Umsatzwachstum verzeichneten die Händler und Vermieter von Baumaschinen in 2023 laut einer Umfrage des Branchenverbandes bbi einen Umsatzrückgang (-5%). Der Branchenumsatz sank nominal um 5% gegenüber dem Vorjahr. Die Wachstumsraten in den einzelnen Produkt- und Dienstleistungssparten variierten dabei deutlich. Der Handel mit neuen Baumaschinen und Baugeräten weist im Jahr 2023 mit -8% eine negative Wachstumsrate auf während die Wachstumsraten im Geschäftsbereich Gebrauchtmaschinenhandel mit +1% und in der Vermietung mit +2% noch leicht positiv waren. Am besten Entwickelten sich die Geschäftsbereiche Service (+7%) und Teilehandel (+5%). 3. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr konnten Umsatzerlöse i. H. v. 54,1 Mio. € erzielt werden. Diese resultieren zu über 95% aus dem Geschäftsbereich Vermietung, Handel und Service von Baumaschinen. Die übrigen Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen mit Lieferungen und Leistungen in den Bereichen Handel, Fertigung und Reparatur von hydraulischen Produkten erbracht. Insgesamt liegen die Umsatzerlöse somit moderat unter dem Vorjahr (56,2 Mio. €) und unter der Umsatzerwartung (57,6 Mio. €). Prozentual reduzierten sich die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr somit um rund 4%. 4. Ertragslage Im Berichtsjahr ist bei Umsatzerlösen i. H. v. 54,1 Mio. € ein Jahresfehlbetrag von -0,2 Mio. € zu verbuchen. Das Ergebnis wird signifikant von den hohen Abschreibungen sowie den Gewinnen aus den Verkäufen des Mietparks beeinflusst. Während die Abschreibungen i. H. v. 15,6 Mio. € eine Aufwandsquote von 28,8% ausmachen, konnten Gewinne aus dem Verkauf von Baumaschinen des Mietparks i. H. v. 4,0 Mio. € erzielt werden. 5. Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft sowie der Neuinvestitionen erfolgt sowohl durch Einzahlungen aus dem operativen Geschäftsbetrieb als auch durch Fremdkapital von Kreditinstituten. Der im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug 9,2 Mio. € (Vorjahr: 11,3 Mio. €). Den Auszahlungen für Investitionen i. H. v. 22,5 Mio. € (Vorjahr: 23,8 Mio. €) stehen Einzahlungen für Desinvestitionen i. H. v. 6,4 Mio. € (Vorjahr: 8,0 Mio. €) gegenüber. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist i. H. v. 8,7 Mio. € (Vorjahr: 1,8 Mio. €) positiv. Der Hoch Gruppe stand im Geschäftsjahr 2023 ausreichend Liquidität zur Verfügung. 6. Vermögenslage Die Vermögenslage ist gekennzeichnet durch einen hohen Anteil des Sachanlagevermögens, das rund 71% (Vorjahr: 75%) der Bilanzsumme ausmacht. Dies resultiert im Wesentlichen aus den permanenten Maschineninvestitionen zur Erweiterung und Aufrechterhaltung eines modernen Mietparks. Das Vermögen der Hoch Gruppe ist mit einem Eigenkapital i. H. v. 10,9 Mio. € (18,4%) und einem Fremdkapital i. H. v. 48,2 Mio. € (81,6%) finanziert. C. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 1. In der nachfolgenden Tabelle werden die relevanten finanziellen Leistungsindikatoren des Berichtsjahres und des Vorjahres dargestellt: Finanzielle Leistungsindikatoren:
2. Personal Unsere Mitarbeiter tragen entscheidend zum langfristigen Erfolg der Hoch Gruppe bei und werden als eines der entscheidenden Differenzierungspotentiale wahrgenommen, um die starke Marktposition der Unternehmensgruppe zu festigen und weiter auszubauen. Durch die Schaffung attraktiver Arbeitsplätze, Investitionen in Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie der Professionalisierung der Personal- und Recruitingabteilung wird ein großes Augenmerk auf qualifiziertes Personal gelegt. Trotz der angespannten Arbeitsmarktlage und des allgemeinen Fachkräftemangel war die Unternehmensgruppe jederzeit in der Lage, offene Stellen mit qualifiziertem Personal zu besetzen. 3. Umwelt Schon seit Jahren stellt sich die Hoch Gruppe den Herausforderungen des Umweltschutzes und ist sich der Bedeutung des Umweltschutzes als wesentlicher Bestandteil der langfristigen Unternehmensentwicklung bewusst. In diesem Zusammenhang sind in erster Linie umfangreiche Investitionen in emissionsarme Maschinen mit neuster Motorentechnologie zu nennen. Für unsere Kunden ergibt sich daraus die Sicherheit, dass die Maschinen und Dienstleistungen der Hoch Gruppe den Anforderungen des Umweltschutzes gerecht werden. Dementsprechend spielt die Minimierung der Umweltbelastung auch eine entscheidende Rolle, um der wachsenden Marktnachfrage nach umweltschonenden Alternativen gerecht zu werden. D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Da der Tätigkeitsschwerpunkt der Hoch Gruppe vorwiegend innerhalb Deutschlands liegt, ist in erster Linie die inländische gesamtwirtschaftliche Entwicklung relevant. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind von Abwärtsrisiken geprägt, was insbesondere auf eine hohe Unsicherheit in Bezug auf die zukünftige Entwicklung der Inflation, die Auswirkung der geldpolitischen Straffung auf die Gesamtwirtschaft und auf die aktuellen geopolitischen Krisen zurückzuführen ist. Nach aktuellen Prognosen wird das deutsche Bruttoinlandsprodukt in 2024 aufgrund der negativen Einflussfaktoren im Vergleich zum Vorjahr nur noch um 0,9% wachsen. Auch die deutsche Bauwirtschaft rechnet mit einem schwachen Jahr 2024. Sinkende Auftragseingänge und fallende Baupreise lassen ein rückläufiges Bauvolumen erwarten. Im Wohnungsbau dürften vor allem die Neubauaktivitäten weiter deutlich zurückgehen. Lediglich der Tiefbau sollte wachsen und damit den Einbruch abmildern. Vor diesem Hintergrund rechnet der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) für 2024 im deutschen Bauhauptgewerbe mit einem realen Umsatzrückgang von 3 % auf rund 154 Mrd. EUR (nominal). Das Minus ergibt sich aus dem Wohnungsbau. Es wird erwartet, dass dieser real um 13 % zurückgeht, nach real ca. - 11 % im Jahr 2023. Der Wirtschaftsbau und der öffentliche Bau dürften hingegen jeweils um gut 3 % (real) zulegen. Vor dem Hintergrund der soliden Prognosen für die Entwicklung des Tiefbaus im Geschäftsjahr 2024 ist auch bei der Hoch Gruppe von moderatem Umsatzwachstum auszugehen. Der stark rückläufige Wohnungsbau ist kaum relevant für die Geschäftsentwicklung. Die Unternehmensgruppe wird sich weiterhin als leistungsstarker und zuverlässiger Geschäftspartner präsentieren. 2. Chancenbericht Die aktive Suche nach und Nutzung von Chancen bei gleichzeitiger Abwägung damit verbundener Risiken stellt eine Kernaufgabe unternehmerischen Handelns und damit der Führung der Hoch Gruppe dar. Ziel ist, die Position als innovativer und erfolgreicher Anbieter zukunftsweisender Lösungen in den Bereichen Baumaschinenvermietung, Baumaschinenhandel sowie der damit verbundenen Serviceleistungen zu festigen und weiter auszubauen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Digitalisierungsstrategie der Unternehmensgruppe. Die Bereiche Telematik und die zunehmende Vernetzung von Baumaschinen sowohl miteinander als auch nach außen hin mit dem Internet gewinnt immer mehr an Bedeutung. Der Anspruch der Hoch Gruppe ist es, die innovativsten Technologien und Lösungen in das Produktsortiment zu integrieren und sich am Markt als Innovationsführer weiter zu etablieren. Darüber hinaus kann durch die neuen Technologien weiteres Umsatzpotential generiert werden. Auch die Nutzung und Auswertung von Daten zur Verbesserung von Geschäftsmodellen und Prozessen wird immer wichtiger für die Hoch Gruppe. Grundlage hierfür sind moderne Informations- und Telekommunikationssysteme, die bereits in die Geschäftsprozesse integriert wurden. 3. Risikobericht Die Hoch Gruppe verfolgt das Ziel, den Unternehmenserfolg gegen finanzielle Risiken jeglicher Art abzusichern, insbesondere gegen die allgemeinen Unternehmensrisiken, wie Liquiditäts- und Währungsrisiken. Die vorhandenen Finanzinstrumente wie Guthaben bei Kreditinstituten, Forderungen und Verbindlichkeiten dienen als Basis der laufenden Geldmitteldisposition und gewährleisten die Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit. Basierend auf der soliden Eigenkapitalbasis innerhalb der Unternehmensgruppe verfolgt die Hoch Gruppe eine konservative Risikopolitik. Die Eigenkapitalfinanzierung des Anlagevermögens wird dabei ergänzt durch die Inanspruchnahme von Blockkrediten bei den Hausbanken sowie durch Herstellerfinanzierungen. Darüber hinaus stehen ausreichende kurzfristige Kreditlinien für das laufende Geschäft zur Verfügung. Die Liquiditätslage der Unternehmensgruppe ist gut. Währungsrisiken bestehen nicht. Marktrisiken resultieren im Wesentlichen aus Nachfragerückgängen im In- und Ausland nach entsprechenden Baumaschinen, Ersatzteilen und Zubehör. Ein konjunktureller Abschwung, insbesondere eine Schwäche der Bauwirtschaft, könnte den Absatz von Baumaschinen negativ beeinflussen. Darüber hinaus ist der Unternehmenserfolg saisonalen Absatzveränderungen und Wettereinflüssen ausgesetzt. Die monatlichen Umsätze sind dementsprechend volatil. Beschaffungsrisiken werden durch die überregionale Zusammenarbeit mit führenden deutschen und internationalen Herstellern von Baumaschinen als Vertragshändler begrenzt. Auf der Beschaffungsseite greift die Unternehmensgruppe auf solide, qualitätsbewusste Hersteller zurück. Hierdurch war die termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Baumaschinen und Ersatzteilen im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit sichergestellt. Bei den Beschaffungsmarktpreisen gehen wir weiterhin von Preissteigerungen aus. Aufgrund überwiegend langjähriger Geschäftsbeziehungen mit Kunden sehr guter Bonität, bestehen Forderungsrisiken nur in sehr geringem Umfang. Neukunden werden stets ausführlich auf eine ausreichende Bonität geprüft. Die genannten Risiken und alle allgemeinen Unternehmensrisiken, die den Fortbestand der Unternehmensgruppe bedrohen könnten, waren weder für den Berichtszeitraum vorhanden noch für eine überschaubare Zukunft erkennbar.
Steinach, 30.07.2024 Hoch Holding GmbH - Geschäftsführung - Dr. Nino Hoch, Geschäftsführer Matthias Hoch, Geschäftsführer Fabio Hoch, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hoch Holding GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Hoch Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnug für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Hoch Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Offenburg, den 30. September 2024 Mildenberger
+ Lusch GmbH
Bernd Streit, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Konzernabschlusses und/oder des Konzernlageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. |
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