Camtek Germany Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Alexander Ring seit 18.6.2020 | Prokura |
Werner Kunkel seit 18.5.2016 | Geschäftsführer |
Tomislav Ćurković seit 7.4.2016 | Prokura |
Manfred Herder seit 12.12.2013 | Geschäftsführer |
Heiko Kertscher seit 28.4.2008 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sandvik Mining and Construction Crushing Technology GmbHBergisch GladbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018Allgemein Die Sandvik Mining and Construction Crushing Technology GmbH (im Folgenden mit "SMC CT" abgekürzt) ist Teil des schwedischen Sandvik-Konzerns. Der Sandvik-Konzern ist ein globales Hochtechnologieunternehmen mit ca. 42.000 Mitarbeitern und einem hohen Engagement für die Verbesserung der Produktivität, Rentabilität und Sicherheit der Kunden. Unsere Geschäftstätigkeit beruht auf einzigartigem Knowhow in der Werkstofftechnik, umfassenden Kenntnissen über industrielle Prozesse und der engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Mit dieser Konstellation sowie kontinuierlichen Investitionen in die Forschung und Entwicklung (R&D) konnte Sandvik wir in den folgenden Bereichen weltweit führende Positionen einnehmen:
Sandviks Geschäftstätigkeit ist in drei Geschäftsbereichen organisiert, die jeweils für die Forschung und Entwicklung (R&D), die Herstellung und den Verkauf ihrer Produkte und Dienstleistungen verantwortlich sind. Die drei Geschäftsbereiche lauten Sandvik Mining and Rock Technology, Sandvik Machining Solutions und Sandvik Materials Technology. Die SMC CT ist Teil des Geschäftsbereichs Sandvik Mining and Rock Technology. Der Geschäftsbereich Sandvik Mining and Rock Technology ist führender Anbieter von Ausrüstung, Werkzeugen, Dienstleistungen und technischen Lösungen für den Bergbau und die Bauindustrie. Die Anwendungsgebiete umfassen Bohren, Schneiden, Zerkleinern und Sieben von Gestein, Verladen und Befördern, Tunnelbau, Gewinnung von Steinen und Erden sowie Abbruch und Abriss. Es sind insgesamt 15.462 Mitarbeiter für den Geschäftsbereich Sandvik Mining and Rock Technology tätig. Die Gesellschaft ist seit dem Ende des Geschäftsjahres 2014 schwerpunktmäßig im Engineering, d.h. der Konstruktion von Maschinen und Anlagen tätig, und trägt die Roll Crusher Produktverantwortung für die innerhalb der Sandvik Gruppe hergestellten Zerkleinerungsmaschinen und -anlagen für die Bergbauindustrie, Kohlekraftwerke, Kohlebergbau, Kokereien, Stahlwerke sowie die Zement-Kalk-Gips-Industrie. Ferner gehören zum Geschäftsbereich der Handel und der Vertriebssupport für Ersatz- und Zubehörteile sowie die Erbringung von Serviceleistungen und Engineering im Bereich der Anlagenplanung. Zwischen der SMC CT und der Sandvik Mining and Construction (China) Co. Ltd. in China / Jiading besteht ein Contract-Manufacturing Vertrag vom 22. Dezember 2014, auf dessen Grundlage Sandvik China die von der SMC CT definierten Fertigungstätigkeiten durchführt. Die komplette Verantwortung für das Produkt wird weiterhin von der SMC CT getragen. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde in Forschungs- und Entwicklungsprojekte, welche zum Teil aufgrund langfristiger Planungen weiterhin andauern, investiert. Die Bereiche der Forschungs- und Entwicklungsprojekte umfassen Modul- und Systementwicklungen sowie die Entwicklung neuer Produkte bis hin zur Weiterentwicklung vorhandener Produkte. Die konsequent durchgeführten Arbeiten in diese Richtung sollen uns langfristig Wettbewerbsvorteile verschaffen und durch stetige Fortführung auf Dauer sichern. Die bisher abgeschlossenen Produktentwicklungen zeigen, dass diese vom Markt gut angenommen wurden und bestätigen die Gesellschaft darin, das Engagement im Bereich der Forschung- und Entwicklung fortzuführen, da hierdurch unter anderem auch nachhaltig der wachsenden Komplexität von Kundenanforderungen Rechnung getragen wird. Schwerpunkt der momentanen Forschungs- und Entwicklungstätigkeit ist eine Weiterentwicklung der Kernprodukttechnologie Hybrid zur Generierung eines höheren Kundennutzens. Zum einen steht hier ein höherer Automatisierungsgrad der Maschinen im Fokus sowie die Entwicklung und Erprobung verschleißfester Materialien, die eine Ausdehnung der Einsatzmöglichkeiten in höher abrasive Anwendungen wie Erze ermöglichen und damit einhergehend ein erhöhtes Spektrum an Kundenanforderungen erfüllen soll. Wirtschaftliches Umfeld und Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2018 war die grundlegende Nachfrage nach Mining Equipment Produkten weiterhin auf niedrigem Niveau. Im Rahmen der Produktportfolioanalyse wurde entschieden im Equipment Bereich die Produktbereiche Hammermühlen und Sizer nicht weiter anzubieten. Diese Produkte waren hauptsächlich in der Zerkleinerung von Kohle nachgefragt. Demzufolge gab es für diese Produkte keine Auftragseingänge mehr in 2018 und die letzten Maschinen für diesen Absatzzweig sind in 2018 mit einem Umsatzanteil von 123 TEUR geliefert worden. Im Jahr 2018 war die Marktsituation weiterhin geprägt durch deutlich reduzierte Investitionsbudgets unserer Kunden im Bergbau-Bereich. Die Geschäftslage dieser Kunden war zumeist durch ähnliche Rohstoffpreise auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr. Die Investitionen erfolgten hauptsächlich im Bereich der Effizienz- und Produktivitätssteigerung. Diesem globalen Trend tragen wir insofern Rechnung, dass die Entwicklung von Produkten im Lifecycle-Bereich einen deutlich größeren Stellenwert erhält, um am Business-Potential der von uns entwickelten und vertriebenen Maschinen über die gesamte Lebenszeit partizipieren zu können. Dies betrifft Service-Leistungen, Training, verlängerte Gewährleistungsintervalle, Trainings etc. Lage der GesellschaftErtragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 konnte die SMC CT Umsatzerlöse in Höhe von 7.342 TEUR erreichen, was im Vergleich zum Vorjahr mit 13.092 TEUR einer Minderung von 44% entspricht. Dies liegt im Wesentlichen am geringen Auftragseingang im Equipment Bereich sowie der Einstellung der Produktbereiche Hammermühlen und Sizer in 2017. Der Auftragseingang in 2018 hat mit 4.549 TEUR das Vorjahresniveau von 12.896 TEUR um 65% unterschritten. Hierbei wurden reduzierte Auftragseingänge ebenfalls im After Market Bereich verzeichnet, da eine Erhöhung der Vorräte im zentralen Lager der Sandvik Gruppe bereits im Vorjahr erfolgt ist. Die Gesellschaft führte die stärkere Integration in das Sandvik-Vertriebsnetzwerk und der damit einhergehenden verbesserten Einbindung der hergestellten Produkte in den Sandvik-Konzern fort. Der Anteil der konzerninternen Umsätze am Gesamtumsatz in 2018 ist mit 91% im Vergleich zum Vorjahr mit 87% leicht gestiegen und bestätigt den fast vollumfänglichen Umsatz innerhalb der Sandvik Gruppe. Der Umsatz im Bereich der Ersatz- und Verschleißteile verzeichnete einen leichten Rückgang in Höhe von 6 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichte einen Wert von 5.929 TEUR (VJ 6.309 TEUR). Insbesondere die After Market Entwicklung im Bereich der Hybrid Produkttechnologie sowie der angestrebte Fokus von Angeboten im Lifecycle-Bereich haben hier positiven Einfluss auf die Entwicklung gehabt. Gleichzeitig ist mit dem Ausstieg aus dem Classic Ersatzgeschäft im Rahmen der Restrukturierung ein Umsatzanteil entfallen, welcher nahezu vollumfänglich aufgefangen werden konnte. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Wesentlichen bedingt durch höhere periodenfremde Erträge und damit einhergehend Auflösungen von Rückstellungen um 899 TEUR auf 1.305 TEUR gestiegen. Die Materialeinsatzquote befindet sich mit 72,20 % (Erhöhung um 1,83 Prozentpunkte) über dem Vorjahresniveau. Dies ist im Wesentlichen dadurch begründet, dass bisherige Eigenfertigungskosten seit der Verlagerung der lokalen Produktion nach Jiading im Materialeinkaufspreis inbegriffen sind, sowie den höheren Anteil am Handelsgeschäft im Rahmen der After Market Auftragsabwicklung. Die Personalaufwandsquote liegt mit 31,94 % deutlich unter dem Vorjahresniveau von 43,13 %, was im Wesentlichen auf die hohen Vorjahresaufwendungen in diesem Bereich aufgrund der durchgeführten Restrukturierung zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen in 2018 mit 1.758 TEUR um 797 TEUR unter dem Vorjahreswert 2017. Dies konnte hauptsächlich durch die Reduktion der Reisekosten um 175 TEUR erreicht werden. Die Aufwendungen für Group Royalties waren mit 166 TEUR unter dem Vorjahreswert von 234 TEUR. Rechts- und Beratungskosten sind um 42 TEUR auf insgesamt 37 TEUR gesunken. Es gilt weiterhin zu berücksichtigen, dass sich innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen die Verluste aus Währungsdifferenzen deutlich von 188 TEUR im Vorjahr auf 36 TEUR reduziert haben. Dies ist vor allem bedingt durch die geringere Anzahl an Fremdwährungsbewegungen realisiert worden. Die über den Jahresverlauf insgesamt niedrigen Umsatzerlöse und Schadensersatzansprüche von Kunden und hohe Reklamationsaufwendungen sowie die hohe Materialaufwandsquote haben im Wesentlichen zum negativen Jahresergebnis vor Verlustübernahme in Höhe von -1.044 TEUR (i. Vj. 4.214 TEUR) geführt. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 5.777 TEUR deutlich um 61 % gesunken. Das Sachanlagevermögen ist mit 414 TEUR, bedingt durch 75 TEUR Wertaufhellung außerplanmäßiger Abschreibungen des Vorjahres, leicht über Wert des Vorjahres von 364 TEUR. Der Bestand an Vorräten liegt mit 554 TEUR deutlich unter dem Niveau des Vorjahres mit 1.492 TEUR. Die Reduktion liegt im Wesentlichen im Umsatzrückgang begründet. Die Summe der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie verbundenen Unternehmen (2.636 TEUR) ist im Vergleich zum Vorjahr (7.004 TEUR) deutlich gesunken. Zum einen ist dies ebenfalls in den reduzierten Umsatzerlösen als auch durch den Ausgleich der Forderung der deutlich höheren Verlustübernahme aus dem Vorjahr begründet. Die sonstigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind vor diesem Hintergrund erheblich von 4.321 TEUR auf 1.082 TEUR gesunken. Die darin enthaltene Forderung aus der Verlustübernahme für das laufende Geschäftsjahr in Höhe von 1.044 TEUR im Vergleich zum Vorjahr 4.214 TEUR gilt es ebenfalls zu berücksichtigen. Die sonstigen Rückstellungen sind von 4.820 TEUR im Vorjahr 2017 auf 2.426 TEUR zum 31. Dezember 2018 deutlich gesunken. Dies ist im Wesentlichen bedingt durch den Verbrauch sowie die teilweise Auflösung der Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen auf insgesamt 540 TEUR (i. Vj. 2.663 TEUR). Die Rückstellung für Gewährleistungen ist mit 1.518 TEUR im Vergleich zum Vorjahr mit 1.152 TEUR deutlich höher. Mit dieser Erhöhung soll der erwartete Aufwand für besondere Gewährleistungsfälle einzelner Kunden Rechnung getragen werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2018 um 1.215 TEUR auf 117 TEUR reduziert. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Lagerbestände deutlich reduziert wurden. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um 2.154 TEUR reduziert. Zum Jahresabschluss sind lediglich 41 TEUR aus internen Rechnungen zu begleichen. Die Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling sind im Vergleich zum Vorjahr mit 1.472 TEUR vollumfänglich beglichen. Grundsätzlich werden Finanzierungsrisiken durch die Eingliederung in das Cash-Management des Konzerns abgefedert. Das Clearing des Cash-Pool-Kontos erfolgt täglich. Während der Teilnahme am Cash-Pool-Verfahren übernehmen die Mitglieder für einen Debet-Saldo auf dem Zielkonto und/oder den Ursprungskonten die gesamtschuldnerische Haftung. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2018 sowie bis zum Berichtszeitpunkt jederzeit ihre finanziellen Verpflichtungen erfüllt. Auch unter Berücksichtigung der mittelfristigen Planung ist die Liquidität jederzeit sichergestellt. Abschließende Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das operative Geschäft der SMC CT hat sich bedingt durch die geschilderten besonderen Aufwendungen sowie der im Vergleich zur Prognose um knapp 2 MEUR geringere Umsatz nur leicht unter den Erwartungen entwickelt. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Das Geschäftsjahr 2019 wird weiterhin geprägt sein von geringen Investitionsaktivitäten im Bergbaubereich und demzufolge einem Auftragseingang und Umsatz auf niedrigem Niveau. Durch die Fokussierung der Vertriebsaktivitäten in den letzten Jahren auf den Bergbau sind alternative Absatzbereiche nur bedingt erreichbar. Der Bergbaubereich unterliegt starken Zyklen in Anlehnung an die generelle Weltwirtschaft. Bei einer Abkühlung der Weltwirtschaft in Verbindung mit einer geringeren Nachfrage nach Bergbau-Produkten kommt es unmittelbar zu einer starken Reduzierung oder aber zumindest terminlichen Verschiebung von Investitionsprojekten. Um dem entgegenzuwirken, werden insbesondere Produkte im Bereich des Lifecycle-Ansatzes entwickelt. Dabei handelt es sich um Service-Produkte, welche den Kunden einen hohe Produktivität und Effektivitätssteigerungen über die gesamte Lebenszeit der Maschine gewährleisten. Dieser Geschäftsteil ist deutlich stabiler und weniger anfällig auf die zuvor beschriebenen Schwankungen im Bereich der Neumaschinen-Investitionen und bildet außerdem ein deutliches Unterscheidungskriterium zu anderen Marktbegleitern. Diese Produkte gewährleisten eine enge Kundenbindung und stabile Umsätze insbesondere in Phasen geringer Investitionstätigkeit. Außerdem ist dieser Geschäftsteil auch hinsichtlich der Profitabilität deutlich attraktiver. Grundsätzlich werden wir aber an der Fokussierung auf Anwendungen im Mining-Bereich festhalten. Hier gilt es weiterhin, Endkunden von unserer Leistungsfähigkeit zu überzeugen und die Mitarbeiter in den Vertriebseinheiten von Sandvik Mining and Rock Technology zu motivieren, unsere Produkte verstärkt anzubieten. Die Fortführung der Investitionen in Forschung und Entwicklungsprojekte sollten mittel und langfristig zu einer Verbesserung der Auftragseingangslage führen. Hierbei gilt es vor allem komplexe Aufbereitungsprozesse unserer Kunden verlässlich beurteilen zu können sowie durch das vorhandene Produktportfolio zu überzeugen. Im Hinblick auf Endkundenanwendungen im Hard Rock Bereich sowie abrasiven Materialien gilt es die besonderen Anforderungen im Mining Betrieb zu erfüllen und ein für diese herausfordernden Einsatzbereiche zuverlässiges Equipment zu liefern. Das Risiko von potentiellen Qualitätsproblemen wird durch umfangreiche Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten sowie zuverlässigen Konstruktionsumsetzungen im Rahmen der Entwicklungsprojekte sichergestellt. Im Zuge der Produktionsverlagerung nach China in 2017 ergeben sich Risiken im Hinblick auf den Know-how Verlust an chinesische Lieferanten, sobald die Komponentenzukäufe für die Produkte der SMC CT in China für das dortige Assembly Center für ausgewählte Komponenten erfolgen. Hier wurde beschlossen die strategisch wichtigen Komponenten weiterhin durch Lieferungen aus dem europäischen Raum sicherzustellen um der Gefahr von Plagiaten vorzubeugen. Dabei ergibt sich gleichzeitig die Chance kostenoptimiert zu produzieren durch die Einbindung und Auswahl entsprechend qualifizierter chinesischer Lieferanten. Die Risiken zukünftiger Entwicklungen werden in Management-Meetings überwacht. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet die Gesellschaft mit Auftragseingängen und Umsatzerlösen in Höhe von 4.000 TEUR bis 5.000 TEUR. Der geplante Relaunch der Hybrid Produkttechnologie innerhalb der Sandvik Gruppe im laufenden Geschäftsjahr, der darauffolgende externe Relaunch in 2020 sowie zusätzliche Absatzmöglichkeiten in stark abrasiven bzw. Hard Rock Anwendungsbereich wird sich nach erfolgreichem Abschluss unterschiedlicher Entwicklungsprojekte ergeben. Der Relaunch wird sich jedoch nicht mehr auf den Umsatz in 2019 auswirken. Dies gilt ebenso für die Ausweitung auf neue Absatzmärkte, was für das vorhandene Produktportfolio nicht vorgesehen ist und sämtliche Ressourcen werden mit größtem Fokus auf die Entwicklungsprojekte eingesetzt. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Umsatzziele erreicht werden. Für das Geschäftsjahr 2019 wird, bedingt durch die erwarteten hohen Kosten im Materialzukauf und der geringen Nachfrage im Equipment Bereich mit einem weiterhin negativen Ergebnis vor Verlustübernahme gerechnet. Das negative Ergebnis vor Verlustausgleich wird mit rund 1.500 TEUR angenommen.
Bergisch Gladbach, den 28. Juni 2019 Werner
Kunkel
Manfred
Herder
Bilanz zum 31. Dezember 2018
Gewinn-
und Verlustrechnung
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| 2018 | 2017 | |
| € | € | |
| 1. Umsatzerlöse | 7.341.992,44 | 13.092.246,21 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 1.305.706,21 | 406.534,90 |
| 3. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | ||
| und für bezogene Waren | 4.784.603,59 | 8.613.315,67 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 516.051,85 | 599.107,09 |
| 5.300.655,44 | 9.212.422,76 | |
| 4. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 2.009.809,14 | 5.205.439,18 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | 334.925,63 | 441.585,85 |
| und für Unterstützung | ||
| 2.344.734,77 | 5.647.025,03 | |
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände | 72.116,33 | 268.189,11 |
| des Anlagevermögens und Sachanlagen | ||
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.900.037,30 | 2.555.477,40 |
| 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 275,67 | 26.922,80 |
| 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 73.955,99 | 55.262,67 |
| 9. Ergebnis vor sonstigen Steuern und Verlustübernahme | -1.043.525,51 | -4.212.673,06 |
| 10. Sonstige Steuern | 763,51 | 1.050,50 |
| 11. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags übernohmene Verluste | 1.044.289,02 | 4.213.723,56 |
| 12. Jahresüberschuss | 0,00 | 0,00 |
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 wurde entsprechend den Vorschriften der §§ 238 ff. in Verbindung mit §§ 264 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.
Die Gliederung der Bilanz erfolgt entsprechend dem Gliederungsschema des § 266 HGB.
Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.
Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Sandvik Mining and Construction Deutschland GmbH, Düsseldorf. Darüber hinaus ist die Gesellschaft mittelbares Tochterunternehmen der Sandvik AB, Sandviken/Schweden.
Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Köln unter HRB 39042 geführt und wurde zum 31. Dezember 2018 in den Konzernabschluss der Sandvik AB, Sandviken/Schweden (kleinster und größter Konsolidierungskreis), der gemäß dem International Financial Reporting Standards aufgestellt wird, einbezogen. Der Konzernabschluss der Sandvik AB wird beim Patent-och Registreringsverket unter der Corporate Register Number 556000-3468 hinterlegt. Der Konzernabschluss wird über den Bundesanzeiger in deutscher Sprache bekannt gemacht.
Im Interesse einen besseren Klarheit und Übersichtlichkeit sind die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze haben sich im Vergleich zum Vorjahr lediglich im Bereich der GWG geändert und sind ansonsten unverändert.
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig; die Nutzungsdauer beträgt grundsätzlich 3 bis 15 Jahre.
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Anschaffungswert von 800,00 EUR werden sofort in voller Höhe abgeschrieben, ab diesem Wert erfolgt eine Aktvierung der Wirtschaftsgüter im Anlagevermögen. Ein Sammelposten für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungswert zwischen 150,00 EUR und 1.000,00 EUR liegt, wurde bis einschließlich 2017 im Geschäftsjahr der Anschaffung gebildet. Diese Sammelposten der vorherigen Geschäftsjahre wird im Geschäftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit je 20 % ergebniswirksam aufgelöst. Ein Ausscheiden des Anlagegutes aus dem Betriebsvermögen mindert nicht den Sammelposten.
Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen
Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Aufgrund der vollständigen Verlagerung der Produktion nach China werden im Geschäftsjahr 2018 keine unfertigen sowie fertigen Erzeugnisse unter den Vorräten ausgewiesen. Für ungängige Artikel werden Reichweitenabschläge vorgenommen. In Abhängigkeit der Bestandsbewegungen erfolgt eine Eingruppierung in zwei Abwertungsstufen mit unterschiedlichen Abwertungsprozentsätzen. Bestände mit einer Reichweite von 13 bis 24 Monaten werden um 50 % und Bestände mit einer Reichweite, die größer als 24 Monate liegt, werden um 100 % abgewertet.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind unter Abzug ggf. notwendiger Einzelwertberichtigungen zum Nennwert angesetzt.
Die Höhe der Pensionsrückstellung ergibt sich aus dem versicherungsmathematischen Gutachten, erstellt zum Stichtag 31. Dezember 2018, durch die Mercer Deutschland GmbH, Frankfurt am Main. Als Bewertungsmethode wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren(Projected Unit Credit-Method) gewählt. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen wurden bei der Ermittlung berücksichtigt. Der Gutachter geht von jährlichen Anpassungen von 3,00 % bei den Entgelten und von 2,00 % bei den Renten aus. Für die versicherungsmathematischen Annahmen wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Für die Abzinsung wurde von dem nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB gewählten Wahlrecht Gebrauch gemacht. Demnach wurde für den Gesamtbestand der durchschnittliche Marktzinssatz bezogen auf eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet. Der von der Deutschen Bundesbank ermittelte Diskontierungszinssatz beträgt zum 31. Dezember 2018 2,31 % (i. Vj. 2,80 %).
Ein Unterschiedsbetrag aus der geänderten Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 10 - jährigem Durchschnittszins in Höhe von 3,21 % anstatt dem 7-jährigem Durchschnittszins in Höhe von 2,33 % gemäß § 253 Abs. 6 HGB ergibt sich mit insgesamt 121 EUR.
Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, erfolgt die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert. Erträge und Aufwendungen aus diesen Vermögensgegenständen werden mit dem Aufwand aus der Aufzinsung der entsprechenden Verpflichtungen saldiert. Weiterhin werden die Vermögensgegenstände gemäß der Saldierungspflicht nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit der jeweils zugrunde liegenden Verpflichtung verrechnet.
Die im Berichtsjahr gebildete Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen wurde mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwert bei Anwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Im Rahmen der Bewertung kam ein Rechnungszins in Höhe von 2,31 % (i. Vj. 2,80 %) zur Anwendung.
Für bereits bekannte Gewährleistungsfälle wird auf Basis der geschätzten Aufwendungen eine Rückstellung gebildet. Für alle weiteren Maschinenverkäufe wird aufgrund der Erfahrungen in der Vergangenheit eine Pauschalrückstellung von 2,5 % oder 5,0 % des Verkaufspreises in Abhängigkeit vom Maschinentyp gebildet.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und unter Einbeziehung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Die Bewertung erfolgt in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen laufzeitadäquaten Marktzinssatz abgezinst.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Forderungen und Verbindlichkeiten in ausländischer Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag, bei Restlaufzeiten von über einem Jahr unter Berücksichtigung des Realisations- und Imparitätsprinzips bewertet.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB ersichtlich.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit 370 TEUR (i. Vj. 2.616 TEUR) Lieferungen und Leistungen. Weiterhin ist die Forderung gegen die Gesellschafterin Sandvik Mining and Construction Deutschland GmbH aus der Verlustübernahme in Höhe von 1.044.289,02 EUR (i. Vj. 4.231.723,56 EUR) enthalten.
Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Das Stammkapital in Höhe von 1.022.900,00 EUR ist vollständig eingezahlt.
Im Jahr 2008 wurde die Altersversorgung der Gesellschaft auf ein beitragsorientiertes System umgestellt. Der Kapitalkontenplan besteht aus dem Basis- und dem Aufbaukonto. Das Basiskonto bildet das Fundament der betrieblichen Altersversorgung und wird nur mit Beiträgen des Arbeitgebers finanziert. Im Aufbaukonto können die Mitarbeiter durch Entgeltumwandlung selbst Verantwortung für ihre Altersversorgung übernehmen. Die Beiträge zu den Konten werden gebündelt und in Wertpapierfonds investiert. Dieses Fondsvermögen wird über einen CTA (Contractual Trust Arrangement) auf einen unabhängigen externen Träger ausgelagert. Das Vermögen wird treuhänderisch vom Sandvik Pension Trust e. V., Düsseldorf, verwaltet. Die Fondsanteile dienen nur zur Deckung der hieraus entstehenden Altersversorgungsverpflichtungen und sind dem Zugriff anderer Gläubiger entzogen. Dieses Vermögen mit einem beizulegenden Zeitwert von 621.257 EUR (i. Vj. 597.587 EUR) wurde gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet. Der Verpflichtungswert, der durch das Vermögen gedeckten Pensionsrückstellungen beträgt 624.889 EUR (i. Vj. 589.288 EUR). Zum 31. Dezember 2018 besteht ein passiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung von 3.632 EUR (i. Vj. 8.299 EUR aktiver Unterschiedbetrag).
Die Anschaffungswerte des Deckungsvermögens zum 31. Dezember 2018 in Höhe von 536 TEUR (i. Vj. 490 TEUR) liegen um 85 TEUR unter ihrem Zeitwert von 621 TEUR (i. Vj. 598 TEUR). Der Betrag von 85 TEUR ist somit grundsätzlich abführungsgesperrt im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB, ihm stehen jedoch in ausreichender Höhe frei verfügbare Gewinnrücklagen gegenüber.
Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen betragen im Geschäftsjahr 2018 insgesamt 22 TEUR. Die Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen belaufen sich auf 19 TEUR. Der Saldo dieser Aufwendungen und Erträge von 41 TEUR wird unter der Position Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Restrukturierung in Höhe von 540 TEUR, Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen bereits vereinnahmter Waren oder Leistungen in Höhe von 123 TEUR sowie Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von 1.518 TEUR.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit 41 TEUR (i. Vj. 723 TEUR) Lieferungen und Leistungen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten:
| Geschäftsjahr | Vorjahr | |
| EUR | EUR | |
| Verbindlichkeiten aus Steuern | 28.783,68 | 43.126,18 |
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind unbesichert.
| Geschäftsjahr | Vorjahr | |
| TEUR | TEUR | |
| GESAMT Umsatzerlöse | 7.342 | 13.092 |
| GESAMT Personalaufwand | 2.385 | 5.647 |
| - davon für Alterversorgung | 21 | 77 |
| GESAMT Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 0 | 27 |
| - davon aus verbundenen Unternehmen | 0 | 1 |
| GESAMT Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 74 | 55 |
| - davon aus verbundenen Unternehmen | 30 | 50 |
Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge der Auflösung von Rückstellungen (1.182 TEUR) sowie aus Währungsgewinnen 4 TEUR; (i. Vj. 38 TEUR).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Kosten der Warenabgabe, Gewährleistungen, Raumkosten, Werbe- und Reisekosten, Wertberichtigungen auf Forderungen, Verluste aus der Währungsumrechnung (36 TEUR; i. Vj. 188 TEUR), Group Royalties, Reparaturen und Instandhaltungen, Versicherungen und Beiträge, Fahrzeugkosten, Rechts- und Beratungskosten sowie Kosten aus der Wertminderung von Forderungen.
Aus der Auflösung von Rückstellungen für Restrukturierung der Gesellschaft sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von 974 TEUR entstanden.
Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages zwischen der Gesellschaft und der Sandvik Mining and Construction Deutschland GmbH wird in der Gewinn- und Verlustrechnung ein Ertrag aus der Verlustübernahme in Höhe von 1.044.289,02 EUR für das Geschäftsjahr 2018 ausgewiesen.
Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
| Geschäftsjahr | Vorjahr | |
| Pers. | Pers. | |
| Angestellte | 24 | 31 |
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 2 | 3 |
| 26 | 34 |
Nicht enthalten sind die Geschäftsführer und Auszubildende.
Die Geschäftsführung wurde in 2018 von Herrn Herr Manfred Herder, Managing Director, ,sowie Herrn Werner Kunkel, Managing Director, ausgeführt.
Auf die Angabe der Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da im Berichtsjahr nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat.
Die Gesellschaft ist in das zentrale Cash-Pooling-System der Sandvik-Gruppe eingebunden. Hierbei wurde gegenüber den beteiligten Banken eine gesamtschuldnerische Haftung übernommen.
Die Sandvik Mining and Construction Crushing Technology GmbH geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung ein. Auf Basis einer kontinuierlichen Beurteilung der Risikosituation der eingegangenen Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht die Sandvik Mining and Construction Crushing Technology GmbH derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegenden Verpflichtungen von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Die Sandvik Mining and Construction Crushing Technology GmbH schätzt daher bei dem aufgeführten Haftungsverhältnis das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein.
Geschäfte mit nahestehenden Personen
Da alle Geschäfte mit und zwischen mittel- oder umittelbar in hundertprozentigem Anteilsbesitz stehenden, in den Konzernabschluss der Sandvik AB, Sandviken, einbezogenen Unternehmen getätigt werden, entfällt gemäß § 285 Nr. 21 HGB eine weitere Angabe
Die Miet- und Leasingverträgebetreffen Verwaltungsgebäude, Dienstwägen sowie Büro- und Geschäftsausstattung. In allen Fällen handelt es sich um soggenannte Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Es bestehen folgende sonstige Verpflichtungen:
| 2019 | 176 TEUR |
| 2020 | 72 TEUR |
| 2021 | 64 TEUR |
| 2022 | 61 TEUR |
| 2023 | 61 TEUR |
| 2024 | 15 TEUR |
Die Angabe zu den Honoraren des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgt im Konzernabschluss der SANDVIK AB, Sandviken /Schweden.
Nach dem Abschluss des Geschäftsjahres 2018 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Bergisch Gladbach, den 28. Juni 2019
Werner
Kunkel
Manfred Herder
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten | ||||
| 01.01.2018 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2018 | |
| € | € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1.
Entgeltlich erworbene Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
1.028.137,80 | 5.512,50 | 411.491,87 | 622.158,43 |
| 1.028.137,80 | 5.512,50 | 411.491,87 | 622.158,43 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 849.487,42 | 23.930,00 | 360.604,63 | 512.812,79 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 643.289,32 | 6.096,00 | 410.900,23 | 238.485,09 |
| 1.492.776,74 | 30.026,00 | 771.504,86 | 751.297,88 | |
| 2.520.914,54 | 35.538,50 | 1.182.996,73 | 1.373.456,31 | |
| Kumulierte Abschreibungen | |||||
| 01.01.2018 | Zugänge | Abgänge | Zuschreibung | 31.12.2018 | |
| € | € | € | € | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1.
Entgeltlich erworbene Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
1.011.660,58 | 14.397,22 | 411.466,87 | 0,00 | 614.590,93 |
| 1.011.660,58 | 14.397,22 | 411.466,87 | 0,00 | 614.590,93 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 588.304,93 | 31.445,25 | 367.943,85 | 75.000,00 | 176.806,33 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 540.016,57 | 26.273,86 | 406.279,81 | 0,00 | 160.010,62 |
| 1.128.321,50 | 57.719,11 | 774.223,66 | 75.000,00 | 336.816,95 | |
| 2.139.982,08 | 72.116,33 | 1.185.690,53 | 75.000,00 | 951.407,88 | |
| Buchwert | ||
| 31.12.2018 | 31.12.2017 | |
| € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1.
Entgeltlich erworbene Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
7.567,50 | 16.477,22 |
| 7.567,50 | 16.477,22 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 336.006,46 | 261.182,49 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 78.474,47 | 103.272,75 |
| 414.480,93 | 364.455,24 | |
| 422.048,43 | 380.932,46 | |
An die Sandvik Mining and Construction Crushing Technology GmbH, Bergisch Gladbach
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Sandvik Mining and Construction Crushing Technology GmbH, Bergisch Gladbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sandvik Mining and Construction Crushing Technology GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und |
| • |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • |
identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • |
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| • |
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • |
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • |
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| • |
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
| • |
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 28. Juni 2019
PricewaterhouseCoopers
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Frank
Pattusch, Wirtschaftsprüfer
ppa. Christian Hoppe, Wirtschaftsprüfer
Der Jahresabschluss zum 31.12.2018 wurde am
11.07.2019 festgestellt.
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