Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 440622
Eingetragen
19.3.1999
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Der Vertrieb und Service von Produkten der zur Homag Gruppe gehörenden Unternehmen in den GUS-Staaten, soweit dies nach deutschem Recht keiner Erlaubnis bedarf. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere ihr ähnliche Unternehmen zu errichten, zu erwerben oder sich an solchen zu beteiligen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Homag GUS GmbH

Schopfloch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Bescheinigung

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Homag GUS GmbH, Schopfloch, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Stuttgart, 15. März 2013

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Blesch, Wirtschaftsprüfer

Vögele, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2012

Aktiva

31.12.2011
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen   16.378,00 35.920,00
II. Sachanlagen      
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   169.063,00 164.730,00
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.000,00   10.000,00
2. Beteiligungen 1,00   1,00
    10.001,00 10.001,00
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte   280.369,27 696.426,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   7.267.069,94 8.845.242,82
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   260.585,30 199.931,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten   0,00 13.857,50
    8.003.466,51 9.966.109,54

Passiva

     
      31.12.2011
  EUR EUR EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00   100.000,00
II. Kapitalrücklage 1.200.000,00   1.200.000,00
III. Gewinnvortrag 800.227,83   800.227,83
IV. Jahresüberschuss 0,00   0,00
    2.100.227,83 2.100.227,83
B. Rückstellungen   490.177,66 743.364,87
C. Verbindlichkeiten   5.368.211,02 7.122.516,84
D. Rechnungsabgrenzungsposten   44.850,00 0,00
    8.003.466,51 9.966.109,54

Gewinn- und Verlustrechnung für 2012

2012 2011
EUR EUR
1. Rohergebnis 4.092.095,10 4.726.167,11
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 422,44 (Vj. EUR 193,52)    
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -1.022.972,49 -1.189.147,16
b) Soziale Abgaben -183.345,36 -152.663,58
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -82.324,20 -87.803,43
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.598.544,51 -2.669.416,10
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 734,32 (Vj. EUR 20.570,60)    
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 35.640,56 49.201,25
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 30.836,28 (Vj. EUR 47.108,61)    
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -7.199,44 -22.986,88
davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (Vj. EUR 3.369,48)    
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 233.349,66 653.351,21
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -71,04 -318,76
9. Sonstige Steuern -828,21 -1.137,53
10. Aufwendungen aus Ergebnisabführung -232.450,41 -651.894,92
11. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Entwicklung des Anlagevermögens 2012

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2012 Zugänge Abgänge 31.12.2012
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen 128.726,16 979,24 0,00 129.705,40
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 532.767,23 90.031,96 114.349,02 508.450,17
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.000,00 0,00 0,00 10.000,00
2. Beteiligungen 58.954,17 0,00 0,00 58.954,17
  68.954,17 0,00 0,00 68.954,17
Summe 730.447,56 91.011,20 114.349,02 707.109,74
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2012 Zugänge Abgänge 31.12.2012
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen 92.806,16 20.521,24 0,00 113.327,40
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 368.037,23 61.802,96 90.453,02 339.387,17
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 58.953,17 0,00 0,00 58.953,17
  58.953,17 0,00 0,00 58.953,17
Summe 519.796,56 82.324,20 90.453,02 511.667,74
Buchwerte
31.12.2012 31.12.2011
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen 16.378,00 35.920,00
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 169.063,00 164.730,00
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.000,00 10.000,00
2. Beteiligungen 1,00 1,00
  10.001,00 10.001,00
Summe 195.442,00 210.651,00

Lagebericht für 2012

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Das allgemeine wirtschaftliche Umfeld in den GUS-Staaten entwickelte sich in 2012 problematisch. Nach wie vor ist das Investitionsklima vor allem für Klein- und Mittelbetriebe als schwierig zu bezeichnen. Der Schwerpunkt des Bruttosozialproduktes liegt wie die Jahre zuvor im Rohstoffbereich, wie Öl, Gas und Mineralien.

Im Bereich der Möbelindustrie konnten die Kunden in den ersten 3 Quartalen 2012 eine normale bis gute Entwicklung vermelden. Im 4. Quartal 2012 musste allerdings laut Kundenaussagen eine Abschwächung der Auslastung festgestellt werden. Neuinvestitionen wurden infolge des unsicheren wirtschaftlichen Umfeldes wieder nur gezielt getätigt. Neue größere Projekte fehlen 2012 für das Vertriebsgebiet der HOMAG GUS ganz. Viele Kunden optimieren ihre internen Abläufe, anstatt pauschal weitere Investitionen zu tätigen.

In den Marktsegmenten Fertighausbau und Bauelemente müssen bei der Homag GUS GmbH verstärkte Anstrengungen unternommen werden, um den Bekanntheitsgrad der HOMAG-Gruppen-Produkte in diesen Bereichen zu stärken.

Große Hoffnung wird auch in die Aktivitäten der Vertriebspartner im Bereich Holzhausbau und Bauelemente gesetzt, da diese bereits in diesem Segment arbeiten, jedoch bis jetzt meist mit Wettbewerbsprodukten. Es wurde die Basis vertraglich geändert und somit die Voraussetzungen geschaffen, dass die Vertriebspartner die Produkte der HOMAG Group diesen Kunden anbieten können.

Die Vertriebspartner verfügen teilweise auch über Möglichkeiten, im Bereich "Non Wood" tätig zu sein. Speziell die HOLZMA Plattenaufteiltechnik GmbH (Sägen), die Homag Holzbearbeitungssyteme GmbH und die Weeke Bohrsysteme GmbH (CNC-Bearbeitung/Bohren) bieten für die Holz- und "NonWood"-Bearbeitung ein breites Produktportfolio an. Es wird erwartet, dass in diesem Bereich zusätzlich AE generiert werden kann.

Nach wie vor hemmen hohe Rohstoffpreise, Mangel an Spanplatten und nicht ausreichende Infrastrukturen und Facharbeitermangel die Investitionsbereitschaft vieler Kunden.

Die Umsetzung der eingeleiteten Umstrukturierungsmaßnahmen wie flächendeckender Vertrieb (Regionalisierung und Bearbeitung der einzelnen Oblaste) benötigt mehr Zeit als angenommen. Die Umsetzung wurde im November 2012 mit der Unterzeichnung der neuen Verträge mit den Vertriebspartnern beschlossen und muss nun realisiert werden.

Ertragslage

Im Jahr 2012 konnten die Marktanteile in der Möbelindustrie in den GUS- Staaten nicht ausgebaut werden. Nach einem Auftragseingang (Eigenaufträge und Provisionsaufträge kumuliert) von 50,0 Mio. EUR im Jahr 2011 wurde in 2012 ein Rückgang auf 36,7 Mio. EUR verzeichnet. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft hingegen haben sich von 25,9 Mio. EUR in 2011 auf 32,5 Mio. EUR erhöht.

Der Auftragsbestand zum Jahresende von insgesamt 9,5 Mio. EUR (Eigen- und Provisionsaufträge) liegt leicht unter dem Vorjahresniveau von 9,7 Mio. EUR, allerdings sank der Anteil an Eigen-Aufträgen des Auftragsbestandes auf 2,7 Mio. EUR (Vorjahr: 9,6 Mio. EUR).

Fehlende Auslieferungen von Projekten und weniger Provisionsverträge haben zu einem deutlichen Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge (Provisionserträge) geführt.

In 2012 konnte ein EBT von TEUR 232 erzielt werden. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr erklärt sich im Wesentlichen aus den fehlenden Provisionserträgen sowie aus der Erhöhung der Materialaufwandsquote von 87,9 % im Vorjahr auf 89,4 % in 2012. Aufgrund von hart umkämpften Aufträgen mussten oft Sonderkonditionen an Kunden/Partner gegeben werden, was zur Schmälerung der Deckungsbeiträge führt.

Finanzlage

Der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft konnte im Berichtsjahr ohne Darlehensaufnahmen finanziert werden. Durch konsequentes Anzahlungsmanagement wird das Kreditausfallrisiko bei Maschinenlieferungen im Vorfeld begrenzt.

Die Entwicklung der Finanzmittel war insgesamt stabil.

Vermögenslage

Die Anzahlungsquote erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr, die absolute Zahl der erhaltenen Anzahlungen verringerte sich allerdings aufgrund des zum Stichtag deutlich geringeren Bestandes an Eigen-Aufträgen.

Im Forderungsmanagement wurden im Geschäftsjahr weitere Fortschritte gemacht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verringerten sich auf

4,8 Mio. EUR (Vorjahr: 7,2 Mio. EUR). Dies lag im Wesentlichen an der Rückzahlung des Darlehens durch die Tochtergesellschaft OOO HOMAG RUS sowie an den absolut gesunkenen geleisteten Anzahlungen an die Produktionsgesellschaften der HOMAG Gruppe. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gingen stichtagsbezogen um ca. 0,5 Mio. EUR zurück.

Die Rückstellungen für zu erbringende Montageleistungen verringerten sich, da ausstehende Montageleistungen abgearbeitet wurden. Die Forderungen gegen Dritte erhöhten sich stichtagsbezogen.

Im Jahr 2012 wurden vor allem Ersatzinvestitionen im Fuhrpark-Bereich getätigt. Die Homag GUS GmbH ist als Hauptgesellschafter mit 99 % Geschäftsanteilen an der Tochtergesellschaft OOO "Homag Russland", Moskau/Russland, beteiligt.

Die Lagerbestände sind temporär zum Jahresende auf TEUR 275 reduziert, ein weiterer Abbau erfolgt im Januar 2013.

Risikobericht

Die Unternehmensfortführung der Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag nicht bedroht. Das Unternehmen verfügt über ausreichende liquide Mittel. Wesentliche bislang unberücksichtigte Risiken bestehen nach derzeitigen Erkenntnissen keine. Sämtliche erkennbare Risiken wurden im Rahmen der Bewertung sowie mittels Rückstellungen berücksichtigt.

Das Risikomanagement wurde auch in 2012 konsequent umgesetzt. Risiken wurden erfasst, bewertet und in die Quartals-Analyse eingearbeitet.

Prognosebericht

Die allgemeine Geschäftsentwicklung für die Jahre 2013 - 2016 wird grundsätzlich positiv eingeschätzt.

Durch die Stabilisierung der russischen Banken und die Ausreichung von erforderlichen Krediten sind Neuinvestitionen im Möbelbereich auf dem Niveau 2012 zu erwarten, diese Tendenz lässt sich auch aus dem im Vergleich zum Vorjahr stabilen Auftragsbestand ableiten. Leasinggeschäfte werden zunehmend marktrelevant, sind aber strukturell schwierig abzuwickeln, aufgrund der noch nicht ausgereiften Gesetzgebung. Mit "Homag Finance" wird nach praktikablen Finanzierungslösungen für Kunden gesucht.

Unabhängig von dieser äußeren Entwicklung ist die Verbesserung der internen Abläufe weiter erforderlich.

Durch die nachfolgenden Maßnahmen soll eine langfristige erfolgreiche Bearbeitung des Marktes in den GUS-Staaten erreicht werden:

weitere Stärkung der eigenen Präsenz in Russland

monatliche Kontrolle der Tätigkeitsberichte (AE-Vorschau, Lost orders, Verkaufsbericht, Lagerbestand) mit den Vertriebspartnern und Verkaufsleitern

Regionalisierung/flächendeckender Vertrieb mit Einzelbewertung von Oblasten

Definition von länderspezifischen "Aktionsmaschinen"

Fertighaus-Bau

Weitere Systeme "Holzhausbau" mit Leichtbauplatte sollen in den Markt eingeführt werden.

Erstellung der Aktionsprogramme (Templates) 2013 (HGAP)

Schuler Consulting mit "Starterpaket"

Fortsetzung der strategischen Marktbearbeitung in Russland mit der eigenen

Tochtergesellschaft, Homag Russland, sowie Vertriebs- und Regionalpartnern.

monatliche Meetings mit den Vertriebspartnern

Unter der Voraussetzung, dass es zu keinen weiteren Verwerfungen am Finanzmarkt kommt und die Wachstumsprognosen der führenden Wirtschafts-Forschungsinstitute zutreffend sind, rechnen wir für die Jahre 2013 und 2014 entsprechend der Unternehmensplanung mit einem Wachstum der Umsatzerlöse und mit einer Verbesserung der Jahresergebnisse im Vergleich zum Geschäftsjahr 2012.

Aus heutiger Sicht gibt es keine erkennbaren Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden.

 

Schopfloch, 15. März 2013

Geschäftsführung

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde am 12. April 2013 festgestellt.

Anhang für 2012

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz in diesem Anhang gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150,00 bis

EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent p. a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Handelswaren sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch einen pauschalen Abschlag Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Falls ein Ansatz von latenten Steuern zu tragen kommt, erfolgt dieser beim Organträger, der Homag Vertriebs-Beteiligungs GmbH.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Name, Sitz Währung Beteiligung Eigenkapital
% in Tausend
000 "FAYZ-HOMAG GUS", Taschkent/Usbekistan USD 33 174 1)
000 "HOMAG RUSSLAND", Moskau/Russland RUB 99 27.821

1) Gezeichnetes Kapital.

Das Ergebnis der OOO "HOMAG RUSSLAND", Moskau/Russland, für das Geschäfts-jahr 2012 betrug umgerechnet TEUR 101 Gewinn (Vj. TEUR 1.215).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 31.12.2012

31.12.2012 31.12.2011
TEUR TEUR
- davon Restlauftzeit von mehr als einem Jahr 3 646
- davon gegen verbundene Unternehmen 4.803 7.203

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 232 (Vj. TEUR 652) aufgrund des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit der Homag Vertriebs-Beteiligungs GmbH enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

  TEUR
Zahlungsverpflichtungen aus jährlich kündbaren Miet- und Leasingverträgen sowie Kfz-Leasing 180

Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2013 und 2014.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Rohergebnis

Die periodenfremden Erträge i. H. v. TEUR 160 (Vj. TEUR 241) umfassen hierbei die Auflösungen von Rückstellungen und Wertberichtigungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Neben üblichen Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen sind hier insbesondere Provisionen, Messekosten, Reisekosten sowie Zuführungen zu Wertberichtigungen erfasst. Die periodenfremden Aufwendungen i. H. v. TEUR 16 (Vj. TEUR 20) umfassen hierbei die Weiterbelastung von Kosten der Homag Group AG.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Herr Dr. h.c. Alois Eimannsberger, Moskau, Dipl.-Ing. für Holztechnik.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Gesellschaft macht von der Befreiungsvorschrift des § 286 (4) HGB Gebrauch.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:

2012
Angestellte 24
Geschäftsführer 1
  25

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den befreienden Konzernabschluss der Homag Group AG, Schopfloch, einbezogen. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger.

 

Schopfloch, 15. März 2013

Die Geschäftsführung

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit bis 1 bis 5 über 5 Gesamt Gesamt
1 Jahr Jahre Jahre 31.12.2012 31.12.2011
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.675     3.675  
(Vorjahr) (4.150) (0) (0)   (4.150)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 8     8  
(Vorjahr) (8) (0) (0)   (8)
Übrige Verbindlichkeiten 1.685     1.685  
(Vorjahr) (2.963) (0) (0)   (2.963)
- davon aus Steuern 3     3  
(Vorjahr) (16) (0) (0)   (16)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1     1  
(Vorjahr) (12) (0) (0)   (12)

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