Spedition H.-J. Olbrich GmbHLiquidiert
36043 Fulda, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Constanze Olbrich seit 10.8.2005 | Geschäftsführer |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
vepro GmbHAufgelöst | 12.08% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Spedition H.-J. Olbrich GmbHFuldaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013LageberichtA. Gesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenDie Spedition Olbrich bietet Dienstleistungen an Kunden aus unterschiedlichsten Branchen und bedient dabei auch Großkunden, die (inter-) national tätig sind. Sowohl die gesamtwirtschaftliche Entwicklung als auch die jeweiligen konjunkturellen Rahmenbedingungen in den einzelnen regionalen Gebieten haben daher einen großen Einfluss auf die Kunden und somit auf die Geschäftsentwicklung der Spedition H.J. Olbrich. Hier ein Überblick über die Entwicklung der Konjunktur im Jahr 2013. Im Jahre 2013 hat sich das Wachstum der Weltwirtschaft im Jahresdurchschnitt weiter verlangsamt. Nach einem Wachstum von 3 % im Jahre 2012, liegt das Wachstum im Jahre 2013 bei 2,8 %. In den Industrieländern standen weiter die strukturellen Probleme im Fokus, die zum Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise beigetragen haben. Der Abbau der privaten und öffentlichen Verschuldung dämpfte insbesondere das Wachstum in der Eurozone. Zudem belastete die politische Unsicherheit in der Eurozone und in der USA die Weltkonjunktur. In der Eurozone schwenkte nach sechs aufeinanderfolgenden Quartalen mit sinkender Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2013 auf einen moderaten Wachstumskurs ein. Im Jahresdurchschnitt 2013 ist die Wirtschaftsaktivität in der Eurozone aufgrund des schwachen Winterhalbjahres 2012/13 um 0,4 % gesunken, etwas weniger als im Jahre 2012. Unterstützend wirkten eine Erholung der Weltkonjunktur und die im Jahresverlauf abnehmende Verunsicherung über die weitere Entwicklung der Staatsschuldenkrise. Das Vertrauen internationaler Investoren in die Eurozone verbesserte sich im Jahre 2013. Entscheidend für die Stabilisierung in der Eurozone war die expansiv ausgerichtete Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Die deutsche Wirtschaft ist 2013 um 0,4 % gewachsen. Damit hat sich der konjunkturelle Aufschwung im Vergleich zu den beiden Vorjahren abgekühlt. 2012 hatte das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) noch um 0,7 % zugelegt, 2011 lag das Plus sogar bei 3,3 %. Die deutsche Wirtschaft wurde durch die anhaltende Rezession in einigen europäischen Ländern und eine gebremste weltwirtschaftliche Entwicklung belastet. Die starke Binnennachfrage konnte die nur zum Teil kompensieren. B. Unternehmensaktionen unter Berücksichtigung der branchenspezifische Rahmenbedingungen mit Ihren Chancen und RisikenIn der Logistikbranche hält die Stagnation weiter an. Die weltweite Wachstumsschwäche und die anhaltenden Probleme in der Eurozone wirken sich weiterhin dämpfend auf die deutschen Transport- und Logistikunternehmen aus. Ein leichtes Umsatzplus von 0,8 Prozent prägt 2013. Das Wachstum bis Jahresende 2014 soll sich erhöhen. Diese Prognose gilt auch für das deutsche Güterverkehrsaufkommen lt. aktuellen Branchenberichten. Der Logistikstandort Deutschland mit einem Umsatz von 230 Milliarden Euro im Jahre 2013 steht als Transport- und Logistikstandort in Europa oben, weltweit ist er an vierter Stelle nach den USA, China und Japan. Einige Faktoren bestimmen weiterhin die Transport- und Logistikbranche:
Die Volatilität der Märkte hat in den letzten Jahren dramatisch zugenommen und somit eine höhere Frequenz der Markt- und Konjunkturzyklen. Lieferanten, Rohstoffe, Wettbewerbsintensität und Kunden weisen dabei eine besonders hohe Veränderungsdynamik auf. Das stellt insbesondere den Mittelstand und kleinere Unternehmen vor völlig neue Aufgaben. Flexibilität ist oberstes Gebot: Die Unternehmen müssen sich intensiv mit der Optimierung der Prozess- und Kostenstruktur beschäftigen, insbesondere im Hinblick auf die Flexibilität bei schwankenden Auftragsvolumina. Wichtiger Faktor ist die Steuerung & Controlling in volatilen Zeiten durch valide Kenzahlensysteme. Der LKW - Ladungsverkehrsmarkt ist geprägt von vielen Klein- und Kleinstunternehmen, einer hohen Volatilität und einem zum Teil ruinösen Wettbewerb. Sehr niedrige Margen und eine hohe Insolvenzquote ist die Folge. In einem solchen sich ständigen veränderten Umfeld entscheidet die Spedition Olbrich täglich auf Basis valider Kennzahlen über den Einsatz des eigenen Fuhrparks im Ladungsverkehrsmarkt. Seit 2014 sind 80 % des tätigen Fuhrparks im LKW Ladungsverkehrsmarktes in standardisierten Rundläufen oder im sogenannten Nahverkehr tätig. Der eigene Fuhrpark und der daraus resultierende Umsatz im Fernverkehrsbereich wurde in den jeweiligen Folgejahren ab 2013 um jeweils 20 % reduziert. Die aktuell bestehende Größe des Fuhrparks wird zukünftig weitergeführt. Seit 2014 ist die Spedition Olbrich neben der langjährigen Verteilung von Rollenprodukten auch vermehrt in der Verteilung von Stückgutprodukten tätig. Ab dem Jahre 2014 erfolgt die Stückgutverteilung für 3 bestehende Kooperationen. Die Umsatzentwicklung in diesem Bereich wurde zum Jahre 2014 um 10 % und in diesem Jahr nochmals um 25 % gesteigert. Im Jahre 2014 übernahm die Spedition Olbrich den Zentralumschlag für einen Partner der Teppichlogistik in Petersberg für die bundesweite Verteilung von Bodenbelägen. Zusätzlich werden Hauptlauftransporte und Direkttransporte für dieses Verteilsystem übernommen. Infolge der Aufgabe dieses Geschäftsbereiches durch den Partner musste dieses Geschäft zum 30.11.2014 beendet werden. Hieraus folgen gerichtsanhängige Verfahren hinsichtlich wechselseitiger Forderungen, für die teilweise Deckung durch die Warenkreditversicherung besteht. Die ehemaligen Partner haben gegen die Gesellschaft Gegenforderungen in Höhe von 178.000 Euro geltend gemacht. Die Gesellschaft Olbrich hat wiederum gerichtlich gegen diese Partner Gegenforderungen von 411.000 Euro geltend gemacht. Nach der Einschätzung der Geschäftsleitung der Gesellschaft wird durch diese verschiedenen Positionen keine negativen bilanzwirksamen Effekte erwartet, weshalb die vorgenannten Aspekte im Abschluss des Berichtsjahres 2013 keinen Niederschlag gefunden haben. Im Jahre 2014 wird ein flächendeckendes bundesweites Verteilsystem für Rollen auf Paletten für einen bestehenden Großkunden gestartet. Das Verteilsystem nutzt 4 Kooperationen im Paket-, Stückgut- und Teilladungsbereich für die spezifische Abwicklung der unterschiedlichen Produkte. Dieses System wird zurzeit von drei weiteren Kunden genutzt und soll für die Zukunft auf weitere Produkte ausgeweitet werden. Der Geschäftsbereich Systemverkehre soll durch weitere Neugeschäfte ausgebaut werden. Die Ziele im Lagerbereich liegen wie in den vorangegangenen Jahren, in der optimalen Abwicklung des langjährigen Gefahrgutkunden und einer hohe Auslastung der vorhandenen Lagerkapazitäten durch Kontrakte mit verschiedenen Kunden. Im dritten Quartal 2015 wurden zwei neue Lagerkunden für den Lagerbereich gewonnen. Die Spedition Olbrich hat auf die Herausforderungen volatile Märkte, Mengenrückgang, Preiskampf und Fachkräftemangel mit großen Veränderungen in der Prozess- und Kostenstruktur reagiert. Das Ziel war die Fokussierung und der Ausbau auf das Kerngeschäft in den einzelnen Geschäftsbereichen. Durch ein aktives Forderungsmanagement und der Versicherung von Forderungen wird das Risiko von Forderungsausfällen so gering wie möglich gehalten. C. InvestitionstätigkeitDas Investitionsvolumen wird aufgrund der wirtschaftlichen Lage und zur Sicherstellung der Liquidität und des Cashflows auf ein Mindestmass zurückgefahren. Investitionen werden lediglich für die angestrebten Veränderungen in der Prozess- und Kostenstruktur und für Ersatzinvestitionen getätigt. In der Erhaltung und Sicherung des finanziellen Spielraums sieht die Geschäftsführung eine betriebliche Notwendigkeit. D. MitarbeiterWir danken unseren Mitarbeitern für die sehr große Einsatzbereitschaft und das sehr gute Arbeits- und Vertrauensverhältnis. Wir sind gemeinsam den Weg der Veränderung in den letzen Jahren gegangen, um in einem wirtschaftlichen anspruchsvollen Umfeld bestehen zu können und die angespannte Wirtschaftslage zu verbessern. Ein Aktionsfeld war, sich von nicht wirtschaftlichen Geschäftsbereichen zu trennen, wovon natürlich auch einzelne Mitarbeiter betroffen waren. Und gerade unter diesen schwierigen Bedingungen haben die Mitarbeiter größten Einsatz und Verständnis gezeigt. Dies gebührt unseren Respekt und zeigt uns deutlich unsere Verantwortung gegenüber dem Unternehmen mit seinen Mitarbeitern. Wir haben gemeinsam die notwendigen Prozess- und Bereichsveränderungen durchgeführt. Dabei war die Geschäftsleitung mit Ihren Mitarbeitern durch Team- und Einzelgespräche im regen Austausch. Es wurde intensiv über die Veränderungen informiert. Gleichzeitig hat man auch einen engen Kontakt mit dem Betriebsrat geführt. Mitarbeiterschulungen für Kraftfahrer werden seit 2013 quartalsmäßig angeboten. Zum 31. Dezember 2013 wurden in unserem Unternehmen 32 Kraftfahrer beschäftigt. Insgesamt wurden am Jahresende 2012 76 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 88 Mitarbeiter), davon 6 Auszubildende (Vorjahr 9 Auszubildende). E. PrognoseberichtBei der Spedition H.J. Olbrich stehen neben dem Jahr 2013 auch die Jahre 2014 und 2015 für neue und abschließende Veränderungen in den Geschäftfeldern. Erstens, Veränderungen die vom Markt und den Kunden eingefordert werden und neue Lösungen in den Prozessen erfordern. Zweitens, die angestrebten und begonnen intrinsischen Veränderungen in den einzelnen Geschäftsfeldern werden weiter vorangetrieben. Diesen Weg der Veränderungen in der Prozess- und Kostenstruktur möchten wir weitergehen, da dieser aus unserer Sicht der Richtige ist, um die angespannte Wirtschaftslage und die Kostensituation zu verbessern. Die positiven finanziellen Effekte dieser Veränderungen stellen sich häufig erst zeitverzögert ein. Nach heutigem Sachstand wurde ein ausgeglichenes Ergebnis für die 2014 und 2015 erreicht. Aufgrund der notwendigen Anpassungsmaßnahmen wird auch in den Jahren 2014 und 2015 ein Umsatzrückgang zu verzeichnen sein. Aufgrund des jeweiligen Wegfalles von Teilbereichen des Geschäftsbereiches Teppichlogistik wurden die jeweiligen Kosten im Jahre 2014 und 2015 im Fuhrpark- und Personalbereich angepasst. Mit der Unterstützung durch externe Beratung und der Finanzierungssicherung durch die Banken und Gesellschafter wird das finanzielle Gleichgewicht erhalten. Das Unternehmen besitzt noch Kapitalausstattung z.B. in Form stiller Reserven im Anlagevermögen etc. Des Weiteren wird das Unternehmen im Verbund durch die Besitzgesellschaft gestützt. Zusätzlich wurden Pensionsverpflichtungen von drei ehemaligen Gesellschaftern zum Ende des Jahres 2014 ausgelagert und die Anteile übernommen. Die Anteile des verbliebenen vierten Gesellschafters wurden im September 2015 von der Familie Olbrich abschließend übernommen. Der Umsatz der Geschäftsjahre 2014 und 2015 ist durch jeweilige Verträge mit den Großkunden abgesichert und die Vereinbarung eines Dreijahresvertrages untermauert das Vertrauen in die zukünftige Geschäftsentwicklung. Ab 2016 erwarten wir eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage mit einer positiven Kostensituation und profitablen Wachstumsgeschäften, die sich auf die Geschäfts- und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft positiv auswirken wird.
Fulda, den 04.11.2015 Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 20131 Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Spedition H.-J. Olbrich GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2 Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr ihren fälligen Verbindlichkeiten jederzeit nachkommen können. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 und Satz 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsverpflichtungen sind durch entsprechende Versicherungen rückgedeckt. Die verpfändeten Rückdeckungsversicherungen wurden mit den Pensionsrückstellungen verrechnet (§ 246 Abs. 2 HGB). Die saldierten Pensionsrückstellungen betrugen 685.767,00 EUR. Zum Bilanzstichtag ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung von 32.794,32 EUR. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen basiert auf folgenden Rechnungsgrundlagen:
Die Zinserträge aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 72 TEUR wurden mit den Zinsaufwendungen aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung in Höhe von 51 TEUR saldiert. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Altersteilzeitverpflichtungen wurde eine Rückstellung gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Altersteilzeitverpflichtung ist durch eine entsprechende Versicherung rückgedeckt. Die verpfändete Rückdeckungsversicherung wurde mit den sonstigen Rückstellungen verrechnet. Die saldierte Rückstellung für Altersteilzeit beträgt 13.208,18 EUR. Die Bewertung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen basiert auf folgenden Rechnungsgrundlagen:
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. 3 Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung3.1 Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 3.2 Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 3.3 Angaben zu Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 14.696,45 EUR (Vorjahr: Euro 8.833,82).
3.4Sonstige Vermögensgegenstände Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.
3.5 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
3.6 Verrechnung von Vermögensgegenstände und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen und Altersteilzeitverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
3.7 Angabe zu Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 2.616.001,34 EUR (Vorjahr: Euro 2.055.225,66).
3.8 Betrag der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 131.883,53 EUR (Vorjahr: Euro 1.140.456,29). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 1.146.253,66 EUR. 3.9 Aufgliederung der Sicherungsrechte Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
*) Pfandrecht an unbeweglichen, beweglichen und
übertragbaren Sachen und Rechten
3.10 Sonstige Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden. Im Einzelnen waren folgende Sachverhalte zu berücksichtigen:
3.11 Haftungsverhältnisse, außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Eventualverbindlichkeiten beinhalten gegebene Bürgschaften von 25 TEUR gegenüber einem verbundenen Unternehmen. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von 1.153 TEUR (Vorjahr 1.214 TEUR) und resultiert aus Miet- und Leasingverhältnissen. Das Bestellobligo aus erteilten Investitionsaufträgen beträgt 0 EUR. Aus insgesamt vier Besserungsscheinen, die in Zusammenhang mit Forderungsverzichten gewährt wurden, bestehen Verpflichtungen in der Höhe von insgesamt 102 TEUR. 3.12 Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von 25.640,70 EUR enthalten. Die Erträge wurden im Posten sonstige Erträge im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erfasst. 3.13 Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 32.757,30 EUR enthalten. Die Aufwendungen wurden im Posten sonstige Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erfasst. 3.14 Steuern vom Einkommen und Ertrag Von -2.955,55 EUR Steueraufwand entfallen -2.955,55 EUR auf das laufende Geschäftsjahr. 3.15 Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresfehlbetrag in Höhe von 7.383,37 EUR zusammen mit dem bestehenden Verlustvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. 3.16 Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 120.217,06 EUR und betrifft die Aktivierung latenter Steuern. 4. Sonstige Pflichtangaben4.1 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
4.2 Angaben zur Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern nach § 42 Abs. 3 GmbHG/§ 264c Abs. 1 HGB Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
4.3 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 113. Den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang unterzeichnen wir hiermit gemäß § 245 HGB.
Fulda, 4. November 2015 gez. Constanze Olbrich Entwicklung des Anlagevermögens
In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden größenabhängige Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht hat der Abschlussprüfer den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Spedition H.-J. Olbrich GmbH, Fulda, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist in Abschnitt E ausgeführt, dass die Ertragslage der Gesellschaft durch Maßnahmen zur Kostensenkung und Verbesserung der betrieblichen Organisation stabilisiert und die Finanzlage der Gesellschaft durch Vereinbarungen mit den finanzierenden Banken und Gesellschaftern nachhaltig gesichert werden soll. Voraussetzung für Aufrechterhaltung der Going-Concern-Annahme ist, dass die geplanten Umsätze realisiert und die geplanten Kosten nach Möglichkeit sogar unterschritten werden können wobei die bestehenden Kreditlinien sämtlicher Koalitionsteilnehmer der Gesellschaft auch weiterhin zur Verfügung."
Köln, den 9. November 2015 Nawrot
& Partner GmbH
gez. Borgers, Wirtschaftsprüfer gez. Streit, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDie Gesellschafterversammlung hat in ihrer Sitzung vom 26.11.2015 den Jahresabschluss zum 31.12.2013 festgestellt. |
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