Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen HRB 12394
Eingetragen
25.1.2011
Branche
Großhandel mit PhotovoltaikmodulenBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Solarwärmekollektoren
Gegenstand
Installation und Vertrieb von Photovoltaikanlagen bzw. erneuerbarer Energieanlagen. Die Gesellschaft ist befugt, alle Rechtsgeschäfte und Handlungen vorzunehmen, welche ihrem Gesellschaftszweck zu dienen geeignet sind, sie darf sich auch an anderen Unternehmen beteiligen und Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dennis Logemann
seit 25.1.2011
Geschäftsführer
Steffen Lohmeier
seit 25.1.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 4 angezeigt

Andre Hilker
32369 Rahden
13.000 €
52.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hilker Solar GmbH

Rahden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1 Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft

Die deutsche Wirtschaft verzeichnete im Jahr 2023 einen realen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Hauptursachen waren die anhaltend hohe Inflation, gestiegene Zinsen, eine schwache Weltkonjunktur sowie geopolitische Unsicherheiten. In diesem insgesamt rückläufigen wirtschaftlichen Umfeld zeigte sich die Solarbranche als ein seltener Wachstumssektor.

Die Solarbranche erlebte durch den Beginn des Ukrainekrieges 2022 eine beispiellose Nachfragesteigerung, welche bis in das Jahr 2023 nachwirkte. Die Branche stellte sich im Jahr 2023 auf die gestiegene Nachfrage ein, sodass Probleme in der Materialbeschaffung weitestgehend gelöst werden konnten. Der Zubau von Photovoltaikanlagen wurde durch diese Faktoren stark beschleunigt, sodass sämtliche Marktakteure von dieser Entwicklung profitierten. Als Reaktion auf die gestiegene Nachfrage wurden viele neue Installationsbetriebe gegründet, wodurch sich das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage wieder anglich.

Der Ausbau erfolgte insbesondere im Bereich privater Hausdächer, aber auch auf Gewerbeimmobilien und in Form großer Freiflächenanlagen. Gleichzeitig nahm die Zahl installierter Batteriespeicher stark zu, was die Eigenversorgung mit Solarstrom weiter förderte. Trotz der positiven Entwicklung bleibt die Branche stark abhängig von Importen, insbesondere aus China, was Herausforderungen für die heimische Produktion mit sich bringt.

Insgesamt war 2023 ein Rekordjahr für die Solarbranche, geprägt von geopolitischen Impulsen, politischer Förderung und einem deutlich gestiegenen gesellschaftlichen Bewusstsein für Energieunabhängigkeit.

1.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir unsere Position am Markt deutlich festigen und weiter ausbauen. Insgesamt installierten wir 725 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 12.750 kWp. Dabei bedienten wir ein breites Kundenspektrum, das sich auf die Segmente Wohnhaus, Gewerbe und Landwirtschaft verteilt. Die starke Nachfrage über alle Kundengruppen hinweg war Ausdruck des anhaltenden Trends zur Nutzung erneuerbarer Energien sowie des wachsenden Bewusstseins für Energieunabhängigkeit und Nachhaltigkeit.

Der Geschäftsbereich der Neuinstallation von Photovoltaikanlagen stellte mit einem Umsatzanteil von 90 % den klar dominierenden Bereich unseres Unternehmens dar. Dieser Bereich profitierte im Geschäftsjahr insbesondere von der verbesserten Verfügbarkeit von Komponenten, der stabilen Auftragslage sowie einer zunehmend professionellen Marktdurchdringung. Durch gezielte Investitionen in Personal, Technik und interne Prozesse konnten wir nicht nur ein hohes Installationsvolumen umsetzen, sondern auch unsere Qualität und Effizienz weiter steigern.

Darüber hinaus entwickelte sich auch der Bereich Service, der 10 % des Jahresumsatzes ausmachte, sehr erfreulich. Dieser umfasst die regelmäßige Wartung, Instandhaltung sowie die Optimierung bestehender Anlagen. Die zunehmende Zahl an Bestandskunden sowie das wachsende Interesse an einer langfristigen Betreuung von Photovoltaikanlagen führten hier zu einer stabilen Auslastung und einer kontinuierlichen Umsatzentwicklung.

Insgesamt verlief das Geschäftsjahr 2023 in beiden Bereichen ausgesprochen positiv. Wir konnten nicht nur unsere Marktpräsenz ausbauen, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung leisten. Die hohe Kundenzufriedenheit sowie die starke Nachfrage bestätigen unseren Kurs und bilden eine solide Grundlage für weiteres Wachstum.

1.3 Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurde mit der Herstellung einer firmeneigenen Ausstellung begonnen, deren Fertigstellung Anfang 2024 erfolgte. Diese Investition stellt einen bedeutenden Schritt dar, um unsere Produkte und Dienstleistungen - insbesondere im Bereich Photovoltaik, Speichertechnologie und Systemintegration - praxisnah, hochwertig und kundenorientiert zu präsentieren. Die Ausstellung dient als zentrale Plattform für Beratung, Schulungen und Vertriebsunterstützung und soll Kunden einen direkten Einblick in unsere technischen Lösungen ermöglichen. Damit wird nicht nur die Kundenbindung gestärkt, sondern auch unsere Positionierung als kompetenter Anbieter innovativer Energielösungen unterstrichen.

Weitere besondere Investitionen wurden im Jahr 2023 nicht vorgenommen, sondern in der Regel nur Ersatzinvestitionen getätigt. Diese umfassten vor allem die planmäßige Erneuerung von Arbeitsmitteln und technischen Geräten im laufenden Betrieb sowie den Fuhrpark. Durch diese kontinuierliche Modernisierung stellen wir sicher, dass unsere Mitarbeitenden mit zuverlässigem und aktuellem Equipment arbeiten können und unsere betriebliche Leistungsfähigkeit auf einem hohen Niveau bleibt. Insgesamt ist unsere Infrastruktur gut aufgestellt, sodass auch für das Jahr 2024 keine wesentlichen Investitionen geplant sind. Die vorhandenen Ressourcen bieten weiterhin eine stabile Grundlage für einen effizienten, kundenorientierten und zukunftssicheren Geschäftsbetrieb.

1.4 Finanzierungsmaßnahmen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine externen Finanzierungen aufgenommen. Aufgrund der stabilen Liquiditätslage und einer soliden Eigenkapitalausstattung bestand keine Notwendigkeit, auf Fremdmittel zurückzugreifen. Auch für die kommenden Jahre ist nach aktueller Planung keine Aufnahme von Finanzierungen vorgesehen. Die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs sowie geplanter Investitionen kann weiterhin aus eigener Kraft, insbesondere durch operative Cashflows, erfolgen.

1.5 Personal- und Sozialbereich

Im Geschäftsjahres 2023 beschäftigten wir durchschnittlich -ohne Geschäftsführer- 54 Mitarbeiter, davon 16 kaufmännische Angestellte und 38 gewerbliche Arbeiter.

Die Vergütung erfolgt auf Grund einzelvertraglicher Regelungen nach branchenüblichen Grundsätzen.

2. Darstellung der Lage

2.1 Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 konnte das Unternehmen seine wirtschaftliche Gesamtlage erneut deutlich verbessern. Das Rohergebnis stieg von TEUR 6.136 im Vorjahr auf TEUR 10.546 an, was einem Anstieg um rund 71,9 % entspricht. Diese Entwicklung resultiert aus einer deutlichen Ausweitung der Geschäftstätigkeit bei gleichzeitig verbesserter Materialeinsatzquote und effizienter Kostenkontrolle.

Die Personalaufwendungen beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 6.426 und machten damit 61,0 % des Rohergebnisses aus. Im Vorjahr lag dieser Anteil bei 57,6 %. Der Anstieg spiegelt unter andrem die Aufstockung des Personals zur Bewältigung des wachsenden Projektvolumens sowie marktübliche Lohnanpassungen wider. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betrugen TEUR 283, was einem Anteil von 2,7 % am Rohergebnis entspricht und damit im Vergleich zum Vorjahr (4,6 %) gesunken ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei TEUR 1.340, was einem Anteil von 12,7 % des Rohergebnisses entspricht, nach 15,7 % im Vorjahr. Insgesamt zeigt sich hier eine positive Kostenentwicklung, die zu einer höheren operativen Effizienz geführt hat.

Das Betriebsergebnis belief sich im Jahr 2023 auf TEUR 2.497, was 23,7 % des Rohergebnisses entspricht und somit eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahreswert um nominal TEUR 1.146 darstellt. Der Jahresüberschuss nach Steuern erhöhte sich auf TEUR 1.330 (Vorjahr: TEUR 938), was einem Anteil von 12,6 % des Rohergebnisses entspricht (Vorjahr: 15,3 %). Der leicht rückläufige prozentuale Anteil am Rohergebnis resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Steueraufwendungen.

2.2 Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens war im Geschäftsjahr 2023 unverändert sehr solide. Es wurden keine Finanzierungen aufgenommen, da die operative Liquidität zur Deckung sämtlicher betrieblicher Aufwendungen und Investitionen ausreichte. Der Bestand an flüssigen Mitteln erhöhte sich deutlich von 1.687 TEUR im Vorjahr auf 6.232 TEUR zum Bilanzstichtag. Dies entspricht einem Zuwachs von ungefähr 269 % und zeigt die starke Innenfinanzierungskraft des Unternehmens.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten - bestehend aus Lieferantenverbindlichkeiten, sonstigen Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - beliefen sich auf insgesamt rund TEUR 504. Daraus ergibt sich ein Liquiditätsdeckungsgrad I von über 1.200 %, was ein außergewöhnlich hoher Wert ist und die hervorragende kurzfristige Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft unterstreicht. Das Unternehmen verfügte somit jederzeit über ausreichende finanzielle Mittel zur fristgerechten Bedienung sämtlicher Verpflichtungen und ist vollständig unabhängig von externer Finanzierung.

2.3 Vermögenslage

Die Vermögenslage entwickelte sich im Berichtsjahr ebenfalls sehr positiv. Die Bilanzsumme erhöhte sich deutlich von TEUR 6.849 im Vorjahr auf TEUR 10.840 zum 31. Dezember 2023, was einem Anstieg von 58,2 % entspricht. Dieser Zuwachs ist insbesondere auf den deutlichen Aufbau liquider Mittel zurückzuführen.

Das Anlagevermögen stieg im gleichen Zeitraum von TEUR 985 auf TEUR 1.222. Wesentliche Ursachen hierfür waren gezielte Ersatzbeschaffungen im Bereich technischer Ausstattung sowie die fortgeführte Investition in den Aufbau der Ausstellung, deren Fertigstellung Anfang 2024 erfolgte. Das Umlaufvermögen, insbesondere der Kassenbestand, hat sich im Rahmen der positiven Geschäftsentwicklung sehr deutlich erhöht.

Das Eigenkapital belief sich zum Stichtag auf TEUR 6.053, gegenüber TEUR 4.722 im Vorjahr. Daraus ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 55,8 % (Vorjahr: 69,0 %). Der Rückgang dieser Quote erklärt sich aus dem überproportionalen Anstieg der Bilanzsumme, stellt jedoch weiterhin eine sehr solide Kapitalausstattung dar. Das Anlagevermögen ist zu rund 495 % durch Eigenkapital gedeckt, was bedeutet, dass das langfristige Vermögen vollständig und mehrfach aus Eigenmitteln finanziert ist. Diese Struktur gewährleistet eine langfristig stabile Vermögens- und Finanzlage sowie eine hohe Unabhängigkeit von Fremdkapital.

3. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken
des Unternehmens

3.1 Risikobericht

Die Hilker Solar GmbH ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit einer Reihe externer und interner Risiken ausgesetzt, die sich unmittelbar auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken können. Die nachfolgenden Risiken werden im Rahmen eines kontinuierlichen Risikomanagementprozesses beobachtet und bewertet. Die Darstellung erfolgt in absteigender Reihenfolge ihrer potenziellen Auswirkungen.

Konjunkturelle Risiken

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung beeinflusst unmittelbar das Investitionsverhalten privater, gewerblicher und landwirtschaftlicher Kunden. Ein Rückgang der Bauaktivitäten, gestiegene Zinsen oder eine rückläufige Konsumbereitschaft könnten zu einer geringeren Nachfrage nach Photovoltaikanlagen führen. Zwar zeigte sich die Solarbranche in den letzten Jahren weitgehend resistent gegenüber konjunkturellen Schwächen, jedoch sind künftige Entwicklungen - insbesondere im Zuge geopolitischer Spannungen oder anhaltender Inflation - mit Unsicherheiten verbunden.

Forderungsausfallrisiken

Die breite Streuung unseres Kundenportfolios reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Großkunden. Gleichwohl bestehen Bonitätsrisiken, insbesondere bei Neukunden oder Großprojekten. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko durch ein aktives Forderungsmanagement, regelmäßige Bonitätsprüfungen sowie - sofern wirtschaftlich sinnvoll - durch den Abschluss von Warenkreditversicherungen. Im Geschäftsjahr 2023 traten keine nennenswerten Forderungsausfälle auf.

Beschaffungsrisiken

Die Solarbranche ist stark abhängig von Importen, insbesondere aus China, etwa bei Modulen, Wechselrichtern und Batteriespeichern. Lieferengpässe, Preisschwankungen oder politische Handelsrestriktionen können die Versorgungssicherheit beeinträchtigen. Die Hilker Solar GmbH begegnet diesem Risiko durch ein diversifiziertes Lieferantenportfolio sowie die Pflege langfristiger Partnerschaften.

Liquiditätsrisiken

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist derzeit sehr solide. Dennoch kann es in Zukunft zu temporären Belastungen durch verzögerte Zahlungseingänge, ungeplante Kosten oder Investitionen kommen. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko durch eine vorausschauende Liquiditätsplanung sowie durch einen hohen Bestand an liquiden Mitteln. Zum Bilanzstichtag 2023 betrug dieser rund TEUR 6.232.

Investitionsrisiken

Investitionen erfolgen auf Basis langfristiger Planungen und Marktanalysen. Risiken bestehen insbesondere in der Fehleinschätzung von Markttrends oder in der unzureichenden Auslastung getätigter Investitionen. Der Aufbau der firmeneigenen Ausstellung wurde sorgfältig geplant und trägt ab 2024 zur Stärkung von Vertrieb und Kundenbindung bei.

Gesamtaussage zur Risikosituation

Die Risikosituation der Hilker Solar GmbH ist im Geschäftsjahr 2023 als sehr beherrschbar einzustufen. Es bestehen derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken. Die solide Eigenkapitalausstattung, hohe Liquiditätsreserven sowie eine starke Marktposition bilden eine stabile Basis für die künftige Geschäftsentwicklung. Gleichwohl bleiben externe Einflüsse - etwa politische oder regulatorische Änderungen - ein zentraler Beobachtungspunkt.

3.2 Prognosebericht

Die Hilker Solar GmbH blickt mit Zuversicht auf das Geschäftsjahr 2024 sowie das Jahr 2025. Nach einem außergewöhnlich dynamischen Wachstum im Geschäftsjahr 2023 hat sich die Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 auf einem stabilen Niveau normalisiert.

Trotz der nachlassenden Wachstumsdynamik bleibt die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen weiterhin robust. Die anhaltende gesellschaftliche und politische Unterstützung für erneuerbare Energien, kombiniert mit deutlich gesunkenen Preisen für zentrale Systemkomponenten wie Solarmodule und Wechselrichter, dürfte die Investitionsbereitschaft unserer Kundengruppen auch künftig positiv beeinflussen. Insbesondere im privaten und gewerblichen Bereich rechnen wir mit einem stabilen Auftragseingang.

Angesichts einer zunehmenden Marktsättigung und steigenden Wettbewerbsintensität setzen wir auf unsere starke regionale Präsenz, ein differenziertes Leistungsangebot sowie eine ausgeprägte Kundennähe. Die Anfang 2024 fertiggestellte Ausstellung unterstützt uns dabei, unsere Beratungskompetenz weiter auszubauen und gezielt neue Kundensegmente anzusprechen.

Operativ, personell und infrastrukturell sind wir gut aufgestellt, um auch unter sich verändernden Rahmenbedingungen nachhaltig erfolgreich zu agieren. Für das Geschäftsjahr 2024 sowie 2025 konzentrieren wir uns auf die Stabilisierung interner Prozesse sowie auf gezielte Effizienzsteigerungen.

Wir rechnen mit einem rückläufigen Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr, erwarten jedoch weiterhin eine solide Ertragslage bei unverändert starker Liquiditäts- und Eigenkapitalausstattung. Das Niveau des Jahresüberschusses 2024 dürfte sich auf dem des Vorjahres bewegen.

Die Hilker Solar GmbH sieht sich auch künftig als regionaler Qualitätsführer positioniert und strebt eine nachhaltige Weiterentwicklung des Geschäftsmodells an, um langfristig wettbewerbsfähig und innovationsfähig zu bleiben.

 

Rahden, den 30. Mai 2025

André Hilker

Dennis Logemann

Steffen Lohmeier

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.221.878,73 985.038,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 13.555,00 19.341,00
II. Sachanlagen 1.208.323,73 965.697,00
B. Umlaufvermögen 9.615.207,54 5.863.186,62
I. Vorräte 1.819.142,29 2.934.759,90
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.481.239,50 2.666.750,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.564.498,99 1.241.322,47
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 542.687,53 231.044,36
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.231.566,26 1.687.104,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.306,00 660,59
Summe Aktiva 10.840.392,27 6.848.885,21

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.052.930,38 4.722.466,12
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 4.697.466,12 3.759.317,74
III. Jahresüberschuss 1.330.464,26 938.148,38
B. Rückstellungen 4.282.990,99 1.432.814,57
C. Verbindlichkeiten 504.470,90 693.604,52
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 461.560,09 633.883,76
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 42.910,81 59.720,76
Summe Passiva 10.840.392,27 6.848.885,21

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.545.672,15 6.136.315,40
2. Personalaufwand 6.425.879,68 3.535.499,42
a) Löhne und Gehälter 5.932.903,41 3.120.415,28
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 492.976,27 415.084,14
davon für Altersversorgung 7.022,41 5.938,81
3. Abschreibungen 282.923,41 282.754,73
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 282.923,41 282.754,73
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.339.676,69 966.406,25
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 41.518,25 4.465,34
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.047,53 1.802,68
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.199.705,33 408.904,28
8. Ergebnis nach Steuern 1.337.957,76 945.413,38
9. sonstige Steuern 7.493,50 7.265,00
10. Jahresüberschuss 1.330.464,26 938.148,38

Anhang zum Jahresabschluss per 31.12.2023

I. Allgemeine Angaben

Die Hilker Solar GmbH (im Folgenden auch Gesellschaft genannt) mit Sitz in 32369 Rahden wird beim Amtsgericht Bad Oeynhausen unter der Nr. HRB 12394 geführt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG).

Die Kapitalgesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf der Grundlage der gesetzlichen Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff und §§ 264 ff HGB sowie § 42 GmbHG aufgestellt.

Die Gliederung und die Form der Darstellung entsprechen dem Vorjahr.

In dem Anhang sind die gesetzlich geforderten Angaben aufgenommen, soweit sie in Ausübung des Wahlrechts nicht in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung gemacht wurden.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden an den handelsrechtlichen Vorschriften ausgerichtet und entsprechen dem Vorjahresverfahren. Der Jahresabschluss enthält die nach den handelsrechtlichen Vorschriften bilanzierungspflichtigen Vermögensgegenstände und Schulden. Von bilanziellen Ansatzwahlrechten wurde kein Gebrauch gemacht.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibung wurde auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände nach der linearen pro rata temporis vorgenommen.

Geringwertige Vermögensgegenstände im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll als Betriebsausgabe abgesetzt und als Abgang im Anlagenspiegel gezeigt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten, und zwar unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB angesetzt.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind gemäß § 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt und mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt worden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Mögliche Ausfallrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt; das allgemeine Kreditrisiko wurde in Form einer 1-%igen pauschalen Wertberichtigung berücksichtigt.

Aktive Rechnungsabgrenzungen wurden für überhängige Aufwendungen gebildet.

Die Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterung zur Bilanz

Die horizontale Entwicklung des Anlagevermögens wurde einschließlich der Angabe der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen in dem diesem Anhang als Anlage beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Gegenüber den Gesellschaftern bestanden zum Bilanzstichtag die nachfolgenden, unter Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen, Ansprüche in Höhe von EUR 6.080,95 (Vorjahr EUR 6.430,68).

Gegenüber den Gesellschaftern bestanden zum Bilanzstichtag die nachfolgenden, unter sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen, Verpflichtungen in Höhe von EUR 50,00 (Vorjahr EUR 50,00).

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalabgrenzungen (TEUR 3.237), Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 254) sowie Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten (TEUR 81).

Die Strukturierung, Besicherung und Restlaufzeit der Verbindlichkeiten sowie Angaben zu Haftungsverhältnissen und zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen wurden zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit in einem als Anlage zum Anhang beigefügten Verbindlichkeitenspiegel gesondert dargestellt.

IV. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen in voller Höhe auf das Jahresergebnis.

VI. Ergebnisverwendung

Nach dem Vorschlag der Geschäftsführung soll der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 1.330.464,26 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 4.697.466,12, insgesamt somit EUR 6.027.930,38, auf neue Rechnung vorgetragen werden.

VII. Sonstige Angaben

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung wahrgenommen durch:

André Hilker, Elektrotechnikermeister, Rahden

Dennis Logemann, Kaufmann, Wagenfeld

Steffen Lohmeier, Kaufmann, Rahden

Die Angaben für die an die Mitglieder der Geschäftsführung gezahlten Bezüge unterblieben gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2023 wurden 54 Mitarbeiter beschäftigt, davon 16 Angestellte und 38 gewerbliche Arbeiter.

Von den Erleichterungen nach § 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

 

Rahden, den 30. Mai 2025

gez. André Hilker

gez. Dennis Logemann

gez. Steffen Lohmeier

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 03.06.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Hilker Solar GmbH, Rahden

Vorbemerkung:

Die vorliegende Fassung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes erfolgt gem. §§ 325 ff. HGB unter Berücksichtigung von zulässigen Erleichterungen. Dem vollständigen von uns geprüften Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hilker Solar GmbH, Rahden, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hilker Solar GmbH, Rahden, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Steinhagen, den 2. Juni 2025

Teuto Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Patrick Hippe, Wirtschaftsprüfer

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