KBS-Stanztechnik GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans-Georg Keinath seit 16.3.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hock GmbHSchönwald im SchwarzwaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Anhang für das Geschäftsjahr 2014der Hock GmbH, SchönwaldA. Rechnungslegungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den steuerlich aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden sowohl nach der degressiven als auch nach der linearen Methode vorgenommen. Ab dem Jahr 2011 werden die Anlagenzugänge nach der linearen Methode abgeschrieben. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven Methode auf die lineare Methode wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Geringwertige Anlagegüter im Anschaffungswert bis EUR 150,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Anlagegüter im Anschaffungswert zwischen EUR 150,01 und EUR 1.000,00 werden gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und auf die fiktive Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge vorgenommen wurden. Grundlage für die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten bilden die aus dem betrieblichen Rechnungswesen übernommenen Materialkosten, die Fertigungseinzel- und -gemeinkosten sowie die Sonderkosten der Fertigung. Die fertigen Erzeugnisse wurden retrograd bewertet. Ausgehend vom Verkaufspreis bzw. geplanten Verkaufspreis wurden Abschläge für nicht aktivierungsfähige Preisbestandteile (Gewinn, Vertriebskosten, Verwaltungskosten) sowie Abschläge für Gängigkeit berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet. Die Rückdeckungsversicherungen sind mit dem Deckungskapital bewertet. Die in den Rechnungsabgrenzungsposten enthaltene Disagien werden digital bzw. linear über den Zeitraum der Zinsbindung der entsprechenden Darlehen abgeschrieben. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichem Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf der Basis der Wahrscheinlichkeitswerte nach den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie eines Zinssatzes von 4,54 % und eines Rententrends von 1 % berechnet. Der Unterschiedsbetrag aus der Neubewertung zur BilMoG-Anpassung beträgt zum 1. Januar 2010 EUR 55.863,00. Davon werden EUR 3.724,00 bei der Rückstellungsberechnung berücksichtigt und im außerordentlichen Ergebnis ausgewiesen. Der nicht passivierte Anteil beträgt zum Bilanzstichtag unter Berücksichtigung der Auflösungsbeträge des Berichtsjahres EUR 37.243,00. Zur Abdeckung des Risikos wurde eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen, die an den Pensionsberechtigten verpfändet wurde. Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 Abs. 2 HGB folgender saldierter Ausweis in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung:
Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag in Höhe von EUR 4.587,31 (i. V. TEUR 4) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 14.217,58 (i. V. TEUR 0). 3. Flüssige Mittel Die Position enthält den Kassenbestand. 4. Rechnungsabgrenzungsposten In dem Posten sind drei Disagien in Höhe von insgesamt EUR 10.913,00 (i. V. TEUR 14) enthalten. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 2.374.939,98 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 2.377.337,80 eine Restlaufzeit über fünf Jahre. Die Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen durch die Sicherungsübereignungen der finanzierten Sachen durch Grundschulden auf den Grundbesitz der Gesellschaft in Höhe von EUR 3.411.291,89 sowie Bürgschaften des Herrn Peter Rauschenberger und der Hock Holding GmbH & Co. KG, Stuttgart, besichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 83.248,34. 6. Passive latente Steuern Der kombinierte Effektivsteuersatz beträgt 30 %. Die Zusammensetzung des Postens zeigt der nachfolgende Steuerlatenzspiegel:
II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 98 ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 9), um Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (TEUR 64) sowie um Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 17). Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 6 unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen verbucht. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Steuererstattungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 18 enthalten. Die sonstigen Steuern enthalten Steuernachzahlungen für Vorjahre in Höhe von EUR 17. 2. Aufwendungen für Altersversorgung In der Position "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 48.269,76 (i. V. TEUR 34) enthalten. 3. Verbundene Unternehmen Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betreffen mit EUR 190.825,71 (i. V. TEUR 169) verbundene Unternehmen. An verbundenen Unternehmen wurden EUR 1.211,85 (i. V. TEUR 0) Zinsen bezahlt. 4. Außerordentliche Aufwendungen Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von EUR 3.724,00 resultieren aus der Umstellung auf das BilMoG zum 1. Januar 2010. 5. Latente Steuern In der Position "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" sind Erträge aus der Auflösung passiver latenter Steuern in Höhe von EUR 11.052,00 enthalten. C. Sonstige Angaben 1. Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % beteiligt:
2. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) beträgt:
3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanziellen Verpflichtungen Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen aus einer gesamtschuldnerischen Mithaftung für Bankverbindlichkeiten der Hock Sachsen GmbH, Grünhain-Beierfeld, der Dressel & Höfner GmbH & Co. KG, Neustadt b. Coburg, der b.s.u. biebertaler stanz- und umformtechnik GmbH, Biebertal, der Kettenmann Apparatebau-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Stuttgart, der Hock Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG, Stuttgart, sowie der Hock Holding GmbH & Co. KG, Stuttgart, in Höhe von EUR 16.000.000,00. Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 38. 4. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer ist:
5. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist aufgrund § 291 Abs. 1 HGB und § 291 Abs. 2 Nr. 3 HGB von der Konzernrechnungslegungspflicht befreit. Das Mutterunternehmen, welches den befreienden Konzernabschluss aufstellt, ist die Hock Holding GmbH & Co. KG, Stuttgart. Der Jahresabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. D. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 6.304.065,42 auf neue Rechnung vorzutragen.
Schönwald, 22. Juli 2015 Hock GmbH gez. Peter Rauschenberger gez. Sebastian Drescher Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014der Hock GmbH, Schönwald,A. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftslaufs und des Geschäftsergebnisses 2014 Im Berichtsjahr wurden EUR 8,6 Mio. Betriebsleistung erwirtschaftet und damit EUR 1,9 Mio. weniger als im Vorjahr. Hintergrund hierfür ist der planmäßige Auslauf von Kundenprojekten und der damit verbundene Umsatzrückgang im Seriengeschäft. Dieser Umsatzrückgang wurde im Vorgriff auf den mit dem Neubau verbundenen Fertigungsumzug und dem zeitweisen Produktionsausfall bewusst nicht kompensiert und der Vertrieb entsprechend gedrosselt. Durch die zwischenzeitlich wieder verstärkte Vertriebstätigkeit konnte der Auftragsbestand im Seriengeschäft bereits im ersten Halbjahr 2015 wieder gesteigert werden. Der Auftragsbestand im Werkzeugbau, als Basis für zukünftiges Seriengeschäft, betrug zum Jahresende TEUR 400. Im Berichtsjahr wurden im Werkzeugbau insgesamt EUR 1,2 Mio. erwirtschaftet. Der Auftragsbestand im Seriengeschäft lag am Ende des Berichtsjahres mit EUR 4,05 Mio. noch leicht unter dem Vorjahreswert. Die Materialeinsatzquote für Rohmaterial und Kaufteile ist geringfügig um 0,2 % angestiegen, da im Jahr 2014 einige Projekte mit unterdurchschnittlicher Materialeinsatzquote ausgelaufen sind. Durch den Umsatzrückgang konnten insbesondere die Fremdleistungen abgebaut werden, da hierfür eigenes Personal eingesetzt werden konnte. Da erhebliche Personalressourcen für die arbeitsintensiven Umzugsmaßnahmen aufgewendet werden mussten, ist die Personalaufwandsquote um 8,9 % auf 42 % angestiegen. Der Bau unserer neuen Produktionshalle in Schönwald konnte im Berichtsjahr fast vollständig abgeschlossen werden. Lediglich einige Fassadenarbeiten und die Gestaltung der Außenanlagen erfolgten in 2015. Die Produktion wurde im Berichtsjahr bereits vollständig aufgenommen. Durch die in 2014 insgesamt gesunkenen Umsatzerlöse, dem nicht dazu entsprechend proportional gesunkenen Personalaufwand sowie erhöhten Allgemeinkosten durch den Umzug der kompletten Fertigung aus zwei Standorten lag das Betriebsergebnis letztendlich bei TEUR - 120. II. Lage des Unternehmens Das Jahr 2014 war stark von der Errichtung der neuen Fertigungshalle und dem Umzug der kompletten Fertigung aus zwei Standorten geprägt. Die Einflüsse auf Logistik, Qualität und Man-Power konnten durch eine saubere Planung im Vorfeld minimiert werden. Durch flankierende umfassende Kundeninformation und eine planmäßige Vorlaufproduktion ist es uns insgesamt gelungen, die Auswirkungen auf unsere Kunden gering zu halten. Der durch den Umzug verursachte Produktionsrückstand konnte am Ende des Berichtjahres unter TEUR 200 gehalten werden. Der Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit betrug TEUR 12, was 0,6 % der Gesamtleistung entspricht. Die Finanzierung des benötigten Umlaufvermögens im Kontokorrentbereich ist auch im Berichtsjahr durch die gruppenweite Borrowing-Base-Linie bei der Commerzbank erfolgt. Diese wurde durch Umsatzsteigerungen einzelner Gruppenunternehmen regelmäßig voll ausgeschöpft. Eine den gestiegenen Umsätzen entsprechende Anpassung der Borrowing-Base-Linie wurde mit der Commerzbank Anfang 2015 vorgenommen. Durch die regelmäßige Ausschöpfung der Borrowing-Base-Linie konnten die Zahlungen an die Lieferanten im Berichtsjahr nicht vollständig innerhalb der Skonto-Frist erfolgen. Die Eigenkapitalquote betrug 57,8 %. Aufgrund des negativen Betriebsergebnisses lag die Eigenkapitalrendite im Berichtsjahr im negativen Bereich. Das langfristige Fremdkapital betrug 26,2 % der Bilanzsumme. Am Jahresende waren 93 Vollzeitkräfte beschäftigt. Die Personalaufwandsquote betrug im Berichtsjahr 42 %. Mit der Besetzung einiger wichtigen Schlüsselfunktionen, wie Vertriebsleitung und Instandhaltung, sowie die Umstrukturierung von Logistik und Buchhaltung haben wir die Weichen für die geplante zukünftige Umsatzsteigerung gestellt. Die wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut und stabil einzuschätzen. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Im Jahr 2015 erwarten wir ein im Vergleich zum Vorjahr wieder gestiegenes Umsatzvolumen. Aufgrund der zum Berichtszeitpunkt sehr guten Auftragslage im Bereich Werkzeugbau wird die eigene Werkzeugfertigung in 2015 stabil ausgelastet sein. Hier planen wir mit einem im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 250 verringerten Zukaufsvolumen. Bei den zugekauften Werkzeugen wird der Fokus darin liegen, den Projektverlauf beim Lieferanten mit großer Aufmerksamkeit zu verfolgen und nach Anlieferung die Serienreife und Prozesssicherheit mit den eigenen Fachkräften zeitnah sicherzustellen. Im Geschäftsjahr 2015 erwarten wir aufgrund der zum Berichtszeitpunkt bereits akquirierten Neuprojekte, leicht sinkenden Rohmaterialpreisen sowie einer weiteren Optimierung der Prozesse einen insgesamt sinkenden Materialaufwand. Die Abschreibungen werden sich in 2015 aufgrund des Neubaus entsprechend erhöhen. II. Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Das Jahr 2014 war für die deutsche Automobilindustrie wie auch bereits das Vorjahr insgesamt erfolgreich. Im ersten Halbjahr 2014 verzeichneten allein die Länder der EU und der Europäischen Freihandelszone (EFTA) 7,6 Millionen neu zugelassene Pkw und Nutzfahrzeuge, was einer Steigerung von 6,8 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dieser Trend setzte sich leicht abgeschwächt auch im zweiten Halbjahr fort. Am Ende des Berichtsjahres war in Deutschland ein Plus von 6 %, in Europa von 8 %, in Nordamerika von 5,6 % und in China sogar von 11,3 % bei den Neuzulassungen zu verzeichnen. Deutschland bleibt als Produktionsstandort im internationalen Vergleich zudem weiterhin attraktiv. Zum einen, weil dort genügend qualifizierte Fachkräfte verfügbar sind, zum anderen wegen seines dichten Netzes an spezialisierten Zulieferern. Gerade mit Blick auf den steigenden Innovationsdruck ist das strategisch ein wichtiger Pluspunkt. Diese positive Entwicklung spiegeln auch die Konjunkturberichte der Automobilzulieferunternehmen wieder. Im Jahr 2014 konnten die blechumformenden Betriebe in Deutschland mit einem Umsatzplus von durchschnittlich 2,1 % abschließen, was rund EUR 12,9 Mrd. ausmacht. Brancheneinheitlich war jedoch bei den Automobilzulieferunternehmen der Blick auf die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen getrübt. Vor allem steigende Personal- und Stromkosten bei gleichzeitig hohem Wettbewerbsdruck und teilweise unfaires Verhandlungs- und Geschäftsgebaren der Automobilindustrie gefährden die Innovationsfähigkeit der Zuliefer-Branche. Die Bestrebungen nach Diversifizierung der Kundenportfolios sind daher brancheneinheitlich. Die Hock-Gruppe produziert als internationaler Automobilzulieferer für viele der größten Autohersteller und partizipiert am Ausbau des Marktanteils deutscher Automobilbauer auf dem globalen Markt. Trotz der unserer sehr guten Auftragslage im Automotive-Bereich, welche unsere Umsätze kurz- und mittelfristig sichern wird, sind auch wir von globalen Marktverschiebungen, Preisdruck und Kostensteigerungen betroffen. Im Focus steht daher auch für uns der weitere Ausbau des Non-Automotive-Anteils an unserer Produktion sowie eine Produktionsverlagerung kostenintensiver Prozesse in unseren ausländischen Standort. 2. Spezieller Risikobericht Durch den Neubau am Standort in Schönwald sind nicht nur die Grundlagen für ein zukunftsfähiges Produktionsumfeld sondern auch für weiteres stabiles Wachstum aufgrund der neuen räumlichen Gegebenheiten geschaffen worden. Die Entwicklung auf dem Energiesektor sehen wir wie auch in der Vergangenheit als dauerhaftes Risiko an. Stetig steigende Energiepreise, welche an unsere Kunden nur in begrenztem Umfang und mit Verzögerung weiter gegeben werden können, haben uns bereits in der Vergangenheit belastet. Die Entwicklung im Bereich Personal sehen wir als kommendes Risiko an. In einer strukturschwachen Region ist das Thema Fachkräftemangel und Ausbildungsproblematik immer mehr gegeben. Durch ein verbessertes Gesundheitsmanagement und eine geänderte Entlohnungsstruktur wollen wir Anreize für unsere Mitarbeiter schaffen, um auch zukünftig als Unternehmen für Mitarbeiter attraktiv zu sein. Eine weitere Voraussetzung für eine positive Zukunftsentwicklung ist, dass der Investitions- und Wachstumskurs der gesamten Hock-Gruppe weiterhin von den finanzierenden Kreditinstituten mitgetragen wird. 3. Prognosebericht Für das Jahr 2015 streben wir wieder eine Umsatzsteigerung an, welche wir durch die zum Berichtszeitpunkt bereits akquirierten Neuprojekte realisieren werden. Darüber hinaus wird der weitere Ausbau/Optimierung der Qualitätssicherung und Qualitätsvorausplanung sowie die Optimierung des Rechnungswesens und Controllings im Focus stehen. In den vergangen Jahren war ein weiteres Wachstum aufgrund der bislang beengten und wenig zeitgemäßen räumlichen Gegebenheiten an zwei Standorten nicht möglich. Mit unserer neu gebauten Halle wurden nun die Grundlagen für eine leistungs- und zukunftsfähige Produktion sowie weiteres Wachstum geschaffen. Die sich durch die Veränderung von zwei Standorten auf einen Standort ergebenden Synergie- und Einspareffekte werden sich ebenfalls positiv auf unsere Kostenstruktur und letztendlich auf das Betriebsergebnis auswirken. Die Verlagerung von personalintensiven Arbeitsprozessen an unseren Standort in Rumänien werden wir weiter voran treiben. Es ist geplant, die Produktionsflächen in Abhängigkeit weiteren Umsatzwachstums modular zu erweitern. Die Konzeption für die Standortentwicklung ist nahezu abgeschlossen. C. Bericht über die Forschung und Entwicklung In den von uns ausgeübten Geschäftsfeldern wird keine Forschung und Entwicklung betrieben. Wir haben uns in 2014 aber zu einem Entwicklungspartner für unsere Kunden aufgestellt. Wir werden diese Entwicklungsleistungen weiter ausbauen und damit nachhaltig untere Position am Markt stärken. D. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft betreibt keine Zweigniederlassungen.
Schönwald, im Juli 2015 Hock GmbH gez. Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 326, 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem voll-ständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hock GmbH, Schönwald, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Ver-stöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Waiblingen, 23. Juli 2015 Barthel
& Linhart GmbH
gez. Günter Linhart Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2014der Hock GmbH, SchönwaldAKTIVA
Gewinn und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014der Hock GmbH, Schönwald
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014der Hock GmbH, Schönwald
Feststellung des Jahresabschlussesder Hock GmbH, SchönwaldDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde am 26. August 2015 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. |
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