Diehl Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans Engel seit 10.12.2025 | Prokura |
Marcus Andreas Metzler seit 10.12.2025 | Geschäftsführer |
Martin Grüber seit 10.12.2025 | Geschäftsführer |
Fabian Steeg seit 10.12.2025 | Prokura |
Benjamin Blug seit 10.12.2025 | Prokura |
Amar Rezzoug seit 10.12.2025 | Prokura |
Gazmend Sheholli seit 10.12.2025 | Prokura |
Lukas Werle seit 3.9.2024 | Prokura |
Torsten Jansen seit 3.9.2024 | Geschäftsführer |
Horst Kever seit 3.9.2024 | Geschäftsführer |
Mike Wirthensohn seit 8.10.2015 | Geschäftsführer |
Markus Ohnemus seit 16.1.2014 | Geschäftsführer |
Andreas Massopust seit 23.1.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Diehl GmbHEigenbeteiligung | 8.41% |
SCUR-Alpha 1804 GmbH | 1.56% |
SCUR-Alpha 1804 GmbH | 1.24% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 95.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Diehl GmbHBaumholderJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Diehl GmbH, Bahnhofstrasse 30, 55774 BaumholderInhalt I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 4. Bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren 5. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Diehl GmbH ist ein seit 90 Jahren erfolgreich tätiges Unternehmen im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA). Wir planen, errichten, warten und betreiben Anlagen im Bereich der Heizungs-, Lüftungs-, Klima-, Kälte-, Sanitär-, Elektro- und MSR-Technik. Wir ermöglichen Komplettlösungen von der Planung über die technische Ausführung bis hin zu Wartung und Service auch komplexer Anlagen. Um unser breites Leistungsportfolio effizient umzusetzen, ist uns vor allem die Aus- und Weiterbildung qualifizierter Mitarbeiter im eigenen Haus wichtig. Im Servicebereich stehen wir für kurzfristige Betriebsbereitschaft und damit für eine hohe Sicherheit und Verfügbarkeit aller Versorgungsanlagen in diesem Bereich. Zu den Kunden zählen neben der Industrie, der öffentlichen Hand und Investoren im Bereich Gewerbe- und Verwaltungsbau auch Privatkunden und Bauträger im Wohnungsbau. Beauftragungen durch Stammkunden gewährleisten jedes Jahr eine solide Grundauslastung unseres Unternehmens. Die Diehl GmbH hat ihren Sitz in Baumholder. Das Unternehmen besitzt weitere Geschäftsstellen in Erfurt und Kaiserslautern sowie jeweils eine Betriebsstätte in Wiesbaden und Düsseldorf. Die Bereiche MSR und Service werden als eigenständige Abteilungen geführt. Regionale Schwerpunkte bilden die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Saarland Hessen und Thüringen sowie die Ballungsgebiete Mannheim/Heidelberg und Rhein/Main. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Überblick Markt, Branche, Konjunktur Das Bauhauptgewerbe musste 2023 einen nicht unerheblichen Rückgang beim Jahresumsatz verzeichnen. Insbesondere das Investitionsniveau im Bereich des gewerblichen und privaten Wohnungsbaus war rückläufig. Diese Entwicklung war auch im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung, insbesondere in der zweiten Jahreshälfte zu spüren. Nach Einschätzung Geschäftsleitung war durch undurchsichtige Rahmenbedingungen seitens der Politik eine deutliche Verunsicherung der Bevölkerung bei der Sanierung von Heizungsanlagen feststellbar. Auch die starke Inflation im Jahr 2022 und Anfang 2023 sowie fehlende Anreizprogramme für den Einbau von alternativen Energietechniken führten zu einem Rückgang der Investitionsbereitschaft. Weitere limitierende Faktoren waren weiterhin partielle Lieferengpässe und eine knappe Materialverfügbarkeit in einigen Materialbereichen. Leicht rückläufig ist der Fachkräftemangel, da die partielle Auslastung in Handwerksbetrieben des HLS-Bereichs nachlassend war, was eine Freisetzung von Montagekräften nach sich zog. Politische Rahmenbedingungen Zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele kommt dem Gebäudesektor weiterhin eine tragende Rolle zu. Etwa 35% des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland fallen im Gebäudebereich an, wobei das Einsparpotenzial bis 2050 auf ca. 80% geschätzt wird. Um die Ziele der Energiewende zu erreichen, wird laut der dena (Deutsche Energie-Agentur) ein Großteil der aufzuwendenden Investitionen im Gebäudesektor im Bereich der Bestandssanierung erfolgen. Die Bundesregierung hat sich als Ziel gesetzt, die klimaneutrale Erneuerung der Energieversorgung zu beschleunigen sowie den Ausbau der erneuerbaren Energien noch stärker als bisher voranzutreiben. Zusätzlichen Schub bekommt das Einsparen von Energie sowie die Optimierung der Gebäudetechnik auch auf der Nachfrageseite durch den starken Anstieg der Energiepreise, insbesondere bei Erdgas. 2. Geschäftsverlauf Die Auslastung im Jahr 2023 war über alle Standorte und Abteilungen der Diehl GmbH hinweg durch zahlreiche Projekte in allen Größenordnungen und Gewerken sehr gut. Der Auftragsbestand per Jahresende betrug rund Mio€ 46,5. Alle Beauftragungen wurden bzw. werden realisiert. Dies hat in Summe zu einer Vollauslastung über das gesamte Jahres 2023 hinweg geführt. Im Wesentlichen konnte für das Berichtsjahr in den für das Unternehmen relevanten Marktsegmenten von positiven Merkmalen gesprochen werden. Der Bereich Service setzte die Entwicklung der Vorjahre fort und konnte die Kundenbasis sowie die Zahl der Wartungsverträge weiter ausbauen. Neben den regionalen Schwerpunkten der einzelnen Niederlassungen wurden zudem überregionale Projekte für Bestandskunden und Projekte mit Schwester- und Tochterfirmen ausgeführt. In einem insgesamt angespannten personellen Markt von Fachkräften und jungen Berufsanfängern konnte die Mitarbeiterzahl im Unternehmen auf 274 (+1) im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert werden. Um die komplette TGA-Technik aus einer Hand anbieten zu können, einschließlich der eigenen MSR- und Kälteabteilungen, entwickeln wir unser Know-how stetig weiter. Dies wird nur von wenigen Unternehmen vergleichbar angeboten und erweitert unsere Leistungsfähigkeit im Wettbewerb. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Ertragslage Im Berichtsjahr 2023 erreichte die Diehl GmbH eine betriebliche Gesamtleistung i.H.v. T€ 62.746 und konnte diese mit einem Zuwachs von 12,1% wiederholt steigern. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich ein Plus von T€ 6.759, hierzu trugen alle Filialen und Abteilungen der GmbH bei. Als Jahresüberschuss konnte das Unternehmen T€ 2.396 erzielen und die positive Entwicklung der beiden vorangegangenen Geschäftsjahre weiter fortschreiben. Der relative Anteil lag mit 3,8 % bezogen auf die betriebliche Gesamtleistung auf Vorjahresniveau. Aufgrund der gesteigerten betrieblichen Gesamtleistung erhöhte sich der Materialaufwand im Vergleich zu 2022 um T€ 9.539 auf T€ 36.684 und anteilig auf 58,5% relativ zur Gesamtleistung (Vorjahr: 48,5%). Der Anteil an Aufwendungen im Personalbereich bezogen auf die Gesamtleistung reduzierte sich auf 28,0% (Vorjahr: 36,3%). In den Personalaufwendungen von T€ 17.579 ist auch der Gesamtaufwand für die Erbringung von Verwaltungsaufgaben für die Schwester- bzw. Tochterfirmen durch die Diehl GmbH mit enthalten. Außerordentliche Personalkosten im Zusammenhang mit Managementbeteiligung beliefen sich im Berichtsjahr auf T€ 1.050. Im Berichtsjahr wurden bezüglich des Material- und Personalaufwands Ausweisänderungen vorgenommen. Ein direkter Vergleich mit dem Vorjahr ist somit nicht aussagekräftig. Zur weiteren Erläuterung der Änderungen verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang. Der Geschäftsbereich Service wird im Wesentlichen durch Wartungsverträge mit einer Laufzeit von einem Jahr und länger abgedeckt. Aus der Steigerung der betrieblichen Gesamtleistung im Anlagenneubau ergeben sich auch positive Nachlaufeffekte auf den Bereich Service, da sich die Gewährleistungsdauer für den Kunden bei gleichzeitiger Beauftragung eines Wartungsvertrages erhöht und hierdurch eine Steigerung erwartet werden kann. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 466 (+8,2%) gestiegen. Die Kostensteigerungen in diesem Bereich sind insbesondere auf gestiegene Fahrzeugkosten und Reisekosten sowie Rechts- und Beratungskosten zurückzuführen. Dem stehen geringere Aufwendungen im Zusammenhang mit Verlusten aus Wertminderungen von Gegenständen des Umlaufvermögen und Einstellungen in die Wertberichtigung zu Forderungen gegenüber. b) Finanzlage Die Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft wird weiterhin als solide eingeschätzt. Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen über eigene Mittel und erhaltene Anzahlungen. Die liquiden Mittel betrugen 1,8% der Bilanzsumme und 4,4% des Eigenkapitals. Der Cashflow, wie unter Punkt 4 definiert, betrug T€ 2.789. Die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds betrug T€ 3. Die Liquiditätslage ist weiterhin sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft sind mit allen vier Hausbanken zusätzlich Kreditlinien vertraglich vereinbart. Per 31.12.2023 beläuft sich die Kreditlinie nach inanspruchgenommenen Avalen auf T€ 1.853. c) Vermögenslage Das Anlagevermögen reduzierte sich gegenüber 2022 um T€ 1.007 auf T€ 1.583. Die Reduzierung resultiert im Wesentlichen aus der Rückführung einer Ausleihung i.H.v. T€ 950 von einem verbundenen Unternehmen. Die unfertigen Erzeugnisse waren zum Bilanzstichtag mit 80,8 % durch erhaltene Anzahlungen abgedeckt. Das Vorratsvermögen erhöhte sich betriebsbedingt von T€ 6.415 auf T€ 7.443. Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag insgesamt T€ 343. Durch den deutlichen Zuwachs in der betrieblichen Gesamtleistung betrugen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Berichtsjahr T€ 8.193 (Vorjahr: T€ 6.751). Das Eigenkapital stieg von T€ 7.748 im Vorjahr auf T€ 8.183 im Geschäftsjahr. Die Steigerung ist durch den die Ausschüttungen übersteigenden Jahresüberschuss veranlasst. Die Rückstellungen haben sich um T€ 1.497 im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Bezüglich der wesentlichen Bestandteile verweisen wir auf die Angaben im Anhang. Die Verbindlichkeiten sind von T€ 6.396 im Vorjahr auf T€ 6.275 gesunken. Im Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsbetriebes stehen Rückgänge bei den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellung sowie den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von in Summe T€ 403 Erhöhungen bei den Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sowie den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 96 gegenüber. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten vollständig getilgt werden (im Vorjahr: T€ 15). Insgesamt erhöhte sich die Bilanzsumme um T€ 1.811 auf T€ 18.831. Der Eigenkapitalanteil hieraus sank leicht auf 43% und liegt damit auch weiterhin über dem Markt- sowie Branchenvergleich. 4. Bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Gesamtleistung pro Mitarbeiter, Gesamtleistungsrendite und den Cashflow sowie den Jahresüberschuss heran. Die Gesamtleistungsrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zur Gesamtleistung, den Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Die Gesamtleistungsrendite betrug im Berichtsjahr 5,1% (Vorjahr 5,6%). Der um T€ 6.759 (+12,07 %) gestiegenen Gesamtleistung standen um in Summe T€ 7.111 (+13,3 %) gestiegene Kosten (Summe aus Materialaufwand, Personalaufwand, Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen) gegenüber, so dass die Gesamtleistungsrendite wie angegeben leicht sank. Der Cashflow erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr auf T€ 2.789 (+ 0,9%). Die Gesamtleistung pro Mitarbeiter lag mit T€ 229 erneut über dem Vorjahresniveau (T€ 205). 5. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. In unserem Finanzmanagement legen wir unverändert den Fokus auf die Ausnutzung von gewährten Skonti bei der Zahlung von Verbindlichkeiten sowie ein Forderungsmanagement zur Vereinnahmung innerhalb vereinbarter Zahlungsziele. Im Berichtsjahr konnten wir durchgängig Skontoabzüge bei Lieferantenverbindlichkeiten durch termingemäße Zahlungen erreichen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Die Umsatz- bzw. Leistungsentwicklung sowie die Ergebnisentwicklung haben die Planansätze vollumfänglich erfüllt. III. Prognosebericht Die Diehl GmbH ist ein Unternehmen, das seit der Gründung im Jahre 1933 mit seinem TGA-Gewerkeportfolio im Anlagenbau für ein breites Kundenspektrum tätig ist. Zusammen mit der entsprechenden fachlichen Tiefe gibt uns dies auch künftig die Möglichkeit, verschiedenste Kundenanforderungen und komplexer werdende Projekte erfolgreich umsetzen zu können. In der Markt- und Branchenentwicklung haben maßgeblich zwei Faktoren Einfluss auf die Investitionstätigkeit im Gebäudebereich. Seit Beginn des Ukrainekrieges im März 2022 bis zur Berichterstellung bewegte sich die Inflationsrate in Deutschland auf einem andauernd hohen Niveau. Die Preiserhöhungen bei einzelnen Vorprodukten in Verbindung mit den erheblich steigenden Energiepreisen schlagen auch auf die Verbraucherpreise durch. Des Weiteren erfolgte nach einer langen Phase niedriger Zinsen am Geldmarkt bereits eine Reihe von Zinssteigerungen, um dem Inflationsdruck entgegenzuwirken. Die deutlich gestiegenen Baukosten in Verbindung mit höheren Finanzierungskosten haben bereits Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft gezeigt. Insbesondere in der gewerblichen Wohnungswirtschaft sowie der gewerblichen Immobilienwirtschaft sind teilweise Investitionen gestoppt worden. Als positiver Faktor steht demgegenüber ein teils massiver Investitionsrückstand insbesondere im öffentlichen, teilweise auch im privaten Sektor. Insbesondere durch die Zielsetzung der Politik im Bereich der Dekarbonisierung ist davon auszugehen, dass im Neubau als auch im Bereich der energetischen Sanierung eine Belebung unserer Märkte erfolgt. Die Energiekosten für fossile Energieträger haben sich zwar nach dem sehr hohen Preisniveau 2022 wieder etwas normalisiert. Mittel- und langfristig werden sich die Preise aber weiter erhöhen und entsprechende ökonomische Anreize zum Einsatz effizienter Gebäudetechnik setzen. Wie bereits in den vorangegangenen Perioden werden die verfügbaren Fachkräfte und somit generell die Kapazitäten hieraus für neue Bauprojekte im Wettbewerb ein limitierender Faktor sein. Hier setzen wir neben der externen Abdeckung von Spitzen im Montageeinsatz weiter auf einen hoch qualifizierten eigenen Mitarbeiterstamm und eine proaktive Ansprache von Fachkräften und neuen Auszubildenden. Im Einkauf versuchen wir auch zukünftig, durch diversifizierte Beschaffungsquellen und geeignete technische Alternativen die Auswirkungen von längeren Material-Lieferzeiten zu reduzieren. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung für 2024 aufgrund der bestehenden Abdeckung des Auftragsbestands und der damit bisher geplanten Auslastung für das restliche Jahr positiv. Diese ist jedoch maßgeblich vom weiteren Verlauf der genannten Faktoren abhängig. Falls es zu einer noch stärkeren gesamtwirtschaftlichen Konsequenz kommen sollte, können gravierende wirtschaftliche Auswirkungen für unsere Branche als auch für unser Unternehmen nicht ausgeschlossen werden. Für 2024 gehen wir von einer gleichbleibenden betrieblichen Gesamtleistung bei gleichbleibendem Jahresüberschuss aus; wir prognostizieren dabei einen Jahresüberschuss von 4% bezogen auf die Gesamtleistung an. Aufgrund der gleichbleibenden Gesamtleistung sowie eines nur leicht schwankenden Personalbestandes rechnen wir mit einer Gesamtleistung pro Mitarbeiter auf Vorjahresniveau. Bezüglich des Cashflows bzw. der Liquiditätslage erwarten wir keine Engpässe. Wir rechnen mit einem Cashflow auf Vorjahresniveau. Wir erwarten insgesamt eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, sofern sich keine weiteren Einschränkungen durch die vorstehend genannten Faktoren ergeben sollten. IV. Chancen- und RisikoberichtRisiken aus operativer Tätigkeit Durch den Einfluss des Projektgeschäftes an der Gesamtleistung besteht grundsätzlich ein Risiko bei einer Verschiebung oder dem Ausfall von Projekten, durch Probleme auf Kunden- oder Planungsseite sowie Verzögerungen von Vorarbeiten. Veränderungen in der geplanten Auslastung können teilweise innerbetrieblich kompensiert werden. Generell verfolgt die Diehl GmbH das Ziel, durch die Ausführung von Projekten unterschiedlicher Volumina und für verschiedene Kundengruppen negative Einflüsse zu minimieren. Bedingt durch den starken Anstieg der branchenbezogenen Materialpreise, der allgemeinen Inflation und den damit verbundenen Zinssteigerungen verteuern sich Baumaßnahmen insbesondere bei längeren Planungszeiträumen stark. Für 2024 sind die Konjunkturprognosen bis zum Berichtszeitraum sehr verhalten und reichen von einem geringfügig positiven Wachstum bis zu einer Rezession für das Gesamtjahr. Die daraus resultierende gesamtwirtschaftliche Entwicklung ist aus heutiger Sicht nicht einschätzbar. Dies könnte sich im späteren Verlauf auch negativ auf die Investitionsbereitschaft unserer Kunden auswirken. Aufgrund eines soliden Auftragsvolumens für das Jahr 2024 blicken wir zuversichtlich in das laufende Geschäftsjahr. Aufgrund nationaler Beauftragungen in Euro bestehen keine Währungsrisiken. Durch Bonitätsauskünfte bei Neukunden sowie laufendes Reporting der Forderungen und Nachverfolgung bei Stammkunden reduzieren wir das Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. In Höhe von 1.005.848,83 € bestehen überfällige Forderungen aus Lieferung und Leistung jeweils größer als 100 T€ und mit einer Fälligkeit größer als 90 Tage, welchen nicht durch eine Einzelwertberichtigung Rechnung getragen wurde. Die Gründe für die offenen Zahlungen wurden mit dem jeweiligen Kunden besprochen, so dass ein Zahlungseingang in Höhe des noch offenen Betrages in 2024 zu erwarten ist. Das Ausfallrisiko wird somit als gering eingestuft. Einem allgemeinen Forderungsausfallrisiko wird durch den Abschluss von Warenkreditversicherungen begegnet. Gewährleistungsrisiken wird durch pauschalierte Bildung einer Rückstellung begegnet. Wir verweisen auf die entsprechenden Ausführungen im Anhang. Die Gesellschaft ist Partei in einem passivem Rechtstreit bzgl. eines nicht durchführbaren Auftrages werden. Das Risiko einer möglichen Inanspruchnahme wird als nicht überwiegend wahrscheinlich eingeschätzt. Derzeit sind keine Ansprüche erhoben. Risiken aus allgemeinen Materialpreissteigerungen wird durch langfristige Preisbindungen begegnet. Bei nicht zu vertretenen Projektverschiebungen erfolgen Neuverhandlungen mit den Kunden, um Preissteigerungsrisiken zu minimieren. Politische Risiken/ Marktrisiken Ein wesentlicher allgemeiner Unsicherheitsfaktor ist der weiterhin andauernde Angriffskrieg auf die Ukraine. Die Auswirkungen auf Vorprodukte einzelner Lieferanten entspannt sich wieder. Eine mögliche regionale Ausweitung des Konflikts kann auch zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Neben der Auswirkung des Ukrainekriegs bestehen eine Reihe von weiteren weltweiten Unsicherheiten, die zu einer Eintrübung der Perspektiven in der Weltwirtschaft führen. Diese dämpfen vor allem die Erwartungen in der deutschen Industrie und die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage. Eine weitere Prognose hierzu kann derzeit noch nicht getroffen werden. Chancen Die Diehl GmbH sehen wir mit einer diversifizierten Kundenbasis gut im für uns relevanten Markt vertreten. Marktanreizprogramme und der Investitionsbedarf im privaten sowie im öffentlichen Bereich zur Erreichung der Klimaschutzziele bilden auch weiterhin die Basis für ein auch zukünftig positives Marktumfeld im TGA-Bereich. Neben den nationalen Zielen sind EU-weit weitere entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen zur Erreichung der Energiewende gesetzt. Insbesondere durch die Priorisierung der Bundesregierung auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Erreichung der Ziele in der Energiewende, wird ein Großteil der aufzuwendenden Investitionen im Gebäudesektor im Bereich der Bestandssanierung erfolgen. Dies zeigt sich auch in der aktuellen Entwicklung, in der sich die Technische Gebäudeausrüstung entgegen dem allgemeinen Rückgang der Baukonjunktur am Markt behaupten kann. Wir sehen daher gute Chancen, unsere bisherige Marktposition in einem herausfordernden Gesamtumfeld zu behaupten. In Verbindung mit Anlagen-Neubauprojekten gehen wir zudem von einer verstärkten Beauftragung von Service-Wartungsverträgen aus. Wir folgen auch zukünftig der Strategie, eigenes operatives Know-how von der Montage über die Projektleitung bis zur Ingenieursleistung im Unternehmen zu gewährleisten und weiterzuentwickeln. Neben der Gewinnung von Fachkräften bilden wir in allen für uns relevanten technischen und kaufmännischen Berufen selbst aus und bieten auch die Möglichkeit dualer Studiengänge. Wir können auf eine recht stabile Zahl an Auszubildenden blicken, die jedes Jahr im Unternehmen beginnen. Durch den aktuellen als auch zukünftigen Bedarf im Bereich der Gebäudetechnik lässt sich vermehrt ein positiveres Bild des Handwerks in der Öffentlichkeit wahrnehmen. In der TGA-Technik steigen die technischen Anforderungen stetig. Wir haben mit unserem eigenen qualifizierten Mitarbeiterstamm auch zukünftig die Potenziale, ein bevorzugter, zuverlässiger Partner für unsere Stammkunden sowie für neue Kunden zu sein. Insgesamt sehen wir die Diehl GmbH im bestehenden Marktumfeld weiter gut aufgestellt.
Baumholder, den 12.07.2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 wurden sofort abgeschrieben. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Für den Lagerbestand an Reparaturmaterialien besteht ein Festwert in Höhe von EUR 201.994,11. Die unfertigen Erzeugnisse (EUR 37.660.280,00) wurden mit den Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, sofern nicht nach § 253 IV HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie den sonstigen Vermögensgegenständen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Aufwendungen für zukünftige Geschäftsjahre enthalten, welche im aktuellen Geschäftsjahr bezahlt wurden. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die Gewährleistungsrückstellung wurde pauschal mit 0,5 % des durchschnittlichen garantiebehafteten Umsatzes der letzten zwei Jahre gebildet. Soweit erforderlich wurden auch Einzelrisiken in die Rückstellung mit einbezogen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Die saldierten Pensionsrückstellungen werden nach der Bruttomethode ausgewiesen. Saldierte Pensionsverpflichtungen mit Überdeckung werden auf der Aktivseite, saldierte Pensionsverpflichtungen mit Unterdeckung werden auf der Passivseite ausgewiesen. Der Vorjahresausweis in Höhe von EUR 19.105,90 wurde nicht angepasst. Die sonstigen Verbindlichkeiten wurden in Höhe von EUR 181.670,02 in die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung umgegliedert. Es handelt sich im Wesentlichen um Abgrenzungsbuchungen zum Bilanzstichtag aus Kauf- und Werkverträgen und Dienstleistungsverträgen. Der Vorjahresausweis in Höhe von EUR 198.012,08 wurde nicht angepasst. Aus den Personalaufwendungen werden Kosten für externe Subunternehmer in Höhe von EUR 5.853.225,80 in den Materialaufwand unter den Posten Aufwendungen für bezogene Leistungen umgegliedert. Die Subunternehmer haben nicht die Eigenschaft eines Arbeitnehmers und es liegen nicht die Voraussetzungen einer Arbeitnehmerüberlassung vor. Der Vorjahresausweis in Höhe von EUR 5.590.212,65 wurde nicht angepasst. Aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden Kosten in Höhe von EUR 552.251,10 in den Materialaufwand unter den Posten Aufwendungen für bezogene Leistungen umgegliedert. Es handelt sich um Projekt- und Planungskosten externer Dienstleister, die im Zusammenhang mit Umsatzerlösen stehen. Der Vorjahresausweis in Höhe von EUR 208.487,77 wurde nicht angepasst. Aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden Kosten in Höhe von EUR 257.912,50 in den Personalaufwand umgegliedert. Es handelt sich um interne Projekt- und Planungspersonalkosten eigener Arbeitnehmer. Der Vorjahresausweis in Höhe von EUR 165.270,00 wurde nicht angepasst. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Mitzugehörigkeitsvermerke Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 606.113,14 (Vorjahr: EUR 161.708,34) könnten auch in voller Höhe unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen werden. Die Verbindlichkeiten gegen verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 17.614,23 (Vorjahr: EUR 83.953,84) könnten auch unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen werden. 3.2 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen: Die Abschreibungen auf Zugänge bzw. Abgänge wurden zeitanteilig vorgenommen.
3.3 Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 34.703,70 (Vorjahr: EUR 15.758,11). 3.4 Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die PUC-Methode angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Biometrische Annahmen Sterbetafel nach Dr. Klaus Heubeck "Heubeck-Richttafeln 2018 G" Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 2.164,00. 3.5 Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Die Saldierung betrifft die Bilanzposten Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie die Position sonstige Vermögensgegenstände. Außerdem betrifft die Saldierung die Gewinn- und Verlustrechnungsposten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge sowie Zinsen und ähnliche Aufwendungen. 3.6 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
3.7 Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 3.020.639,22. Es handelt sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die dem Eigentumsvorbehalt unterliegen. 3.8 Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 6.274.797,52 (Vorjahr: EUR 6.396.281,80). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen EUR 1.843.967,89 (Vorjahr: EUR 1.951.357,06) auf Steuern und EUR 3.185,42 (Vorjahr: EUR 13.574,03) auf soziale Sicherheit. 3.9 Latente Steuern Von dem Wahlrecht zur Bildung aktiver latenter Steuern wird kein Gebrauch gemacht. 3.10 Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige Avale in Höhe von EUR 12.898.302,28. Mit einer Inanspruchnahme aus diesen Bank- bzw. Versicherungsbürgschaften ist nicht zu rechnen. Risiken könnten sich dann ergeben, wenn Rückgriffsansprüche seitens der Avalgeber entstehen sollten. Dies würde bei entsprechender Sachverhaltslage zu einer entsprechenden Zahlungsverpflichtung der Gesellschaft führen. 3.11 Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 1.909.106,89 finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Miete jährlich TEUR 286 sowie Wartungs- und Leasingverträge im Gesamtbetrag von TEUR 1.623. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen EUR 220.755,24 (Vorjahr: EUR 218.770,50). Die Erträge aus Beteiligungen sind in voller Höhe aus verbundenen Unternehmen. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus verbundenen Unternehmen von EUR 893,75 enthalten. 5. Sonstige Angaben 5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
5.2 Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane Der Geschäftsführung gehörten Frau Dipl.-Betriebswirtin Isabel Chanteaux, Herr Dipl.-Ing. Markus Ohnemus und Herr Dipl.-Wirtschaftsing. Mike Wirthensohn an. Sie sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Bezüge gem. § 285 Nr. 9a und b unterblieb gem. § 286 Abs. 4 HGB. 5.3 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
5.4 Unterschrift der Geschäftsführung
Baumholder, 12.07.2024 Dipl.-Betriebswirtin Isabel Chanteaux Dipl.-Wirtschaftsing. Mike Wirthensohn Dipl.-Ing. Markus Ohnemus sonstige Berichtsbestandteile
gez. Mike Wirthensohn Markus Ohnemus Isabel Chanteaux Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkGem. § 328 HGB wird darauf hingewiesen, dass der Bestätigungsvermerk sich auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht, aber aufgrund der Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen der Jahresabschluss nur teilweise offengelegt ist. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Diehl GmbH, Baumholder Prüfungsurteil Wir haben den Jahresabschluss der Diehl GmbH, Baumholder, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Diehl GmbH, Baumholder, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ▪ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und ▪ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreterfür den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ▪ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusi- ves Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. ▪ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. ▪ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ▪ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. ▪ beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. ▪ beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. ▪ führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 12. Juli 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
4 nahegelegene Organisationen
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Herstellung von militärischen Kampffahrzeugen
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen