Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 36209
Eingetragen
18.6.2018
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Brennstoffen, Erzen, Metallen und technischen Chemikalien
Gegenstand
Der Handel und die Verarbeitung von Getreide und von Rohstoffen aus verschiedenen Metallen und Stählen, Mineralien im Energiesektor, insbesondere Kohle, Chemikalien, Düngemittel, Getreide, Baumaterial, Holz, Papier, Zellstoff und andere Rohstoffen soweit nicht erlaubnispflichtig einschließlich Versand und Logistik und Anarbeitung von Stahlund Metallprodukten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Gebhardt
seit 21.3.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

Germany
12.750 €
51.00%
Düsseldorf
7.000 €
28.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

REMAG Metals GmbH

Nürnberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Bilanz zum 30. September 2023

AKTIVA

30.09.2023 30.09.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.832,00 24.202,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 18.462,00 36.717,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 266.148,00 191.231,00
284.610,00 227.948,00
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 404.771,13 348.754,00
Summe Anlagevermögen 691.213,13 600.904,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 25.726,97 55.338,02
2. fertige Erzeugnisse und Waren 11.002.762,56 9.967.683,53
3. geleistete Anzahlungen 500.000,00 2.289.459,75
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -2.700.000,00 0,00
8.828.489,53 12.312.481,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.660.580,02 3.157.780,53
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 29.451,85 3.133,28
3. sonstige Vermögensgegenstände 639.400,50 51.527,73
4.329.432,37 3.212.441,54
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.387.300,54 3.309.225,46
Summe Umlaufvermögen 16.545.222,44 18.834.148,30
C. Rechnungsabgrenzungsposten 26.863,73 15.770,91
D. Aktive latente Steuern 0,00 548.514,26
17.263.299,30 19.999.337,47

PASSIVA

30.09.2023 30.09.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 4.000.000,00 4.000.000,00
III. Bilanzgewinn 1.743.024,96 1.610.458,95
- davon Gewinnvortrag EUR 1.610.458,95 (EUR 800.214,39)
Summe Eigenkapital 5.768.024,96 5.635.458,95
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 2.943.247,76 2.943.247,76
2. sonstige Rückstellungen 244.798,82 1.912.593,18
3.188.046,58 4.855.840,94
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.124.222,26 4.917.001,04
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.049.779,41 (EUR 1.582.250,89)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 3.074.442,85 (EUR 3.334.750,15)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.410.135,99 4.099.987,53
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 3.410.135,99 (EUR 4.099.987,53)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 56.064,21
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 0,00 (EUR 56.064,21)
4. sonstige Verbindlichkeiten 772.869,51 433.666,75
- davon aus Steuern EUR 568.540,49 (EUR 314.664,44)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.922,99 (EUR 2.586,78)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 772.869,51 (EUR 433.666,75)
8.307.227,76 9.506.719,53
D. Passive latente Steuern 0,00 1.318,05
17.263.299,30 19.999.337,47

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 3.023.880,58 5.438.838,55
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.142.364,70 1.192.381,20
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 242.072,65 252.593,53
- davon für Altersversorgung EUR 10.561,63 (EUR 10.546,19)
1.384.437,35 1.444.974,73
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 104.337,87 110.331,38
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 918.368,27 2.634.996,76
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 1.152,62 (EUR 0,00)
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3.994,75 4.035,70
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.642,36 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 142.211,65 74.298,12
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 354.000,54 367.405,70
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern EUR 547.196,21 (EUR 0,00)
- davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern EUR 0,00 (EUR 549.832,29)
9. Ergebnis nach Steuern 133.162,01 810.867,56
10. sonstige Steuern 596,00 623,00
11. Jahresüberschuss 132.566,01 810.244,56
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.610.458,95 800.214,39
13. Bilanzgewinn 1.743.024,96 1.610.458,95

Anhang für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die REMAG Metals GmbH hat ihren Sitz in Nürnberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HR B 36209 eingetragen.

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss zum 30. September 2023 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Der Jahresabschluss ist nach teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt worden (§ 268 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden.

Die Gesellschaft hat bei der Aufstellung des Anhangs von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB Gebrauch gemacht. Bezüglich der Angaben gem. § 285 Nr. 9 HGB wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Bilanzierung und Bewertung wurden die gesetzlichen Vorschriften sowie die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung beachtet.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die lineare Abschreibung bewertet.

Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet worden. Die Anschaffungskosten umfassen zugehörige Anschaffungsnebenkosten. Die Gegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens werden nach der linearen Abschreibungsmethode planmäßig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten, bis EUR 800,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die Abschreibungsdauer der Anlagenklassen richtet sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und beträgt zwischen drei und dreizehn Jahren.

Die sonstigen Finanzanlagen sind gemäß § 253 Abs. 3 HGB mit den Anschaffungskosten bewertet worden.

Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Handelswaren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet; die niedrigeren beizulegenden Werte werden nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt und am Absatzmarkt ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanz- stichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag bilanziert. Wertberichtigungen auf Forderungen wurden soweit notwendig vorgenommen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Getätigte Aufwendungen für folgende Geschäftsjahre sind als Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden, so vorhanden, mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II HGB).

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 01.10.2022 bis 30.09.2023 wird in einem Bruttoanlagespiegel dargestellt:

Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten:

historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.10.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Zuschreibungen 30.09.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 109.601,88 0 0 0 0 109.601,88
109.601,88 0 0 0 0 109.601,88
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 126.475,16 0,00 0 0 0 126.475,16
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 272.562,55 138.629,87 0,00 0 0 411.192,42
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0 0 0,00 0 0
399.037,71 138.629,87 0,00 0,00 0 537.667,58
Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 348.754,00 233.435,50 -177.418,37 0 0 404.771,13
857.393,59 372.065,37 -177.418,37 0,00 0 1.052.040,59

Entwicklung der Abschreibung:

Abschreibungen kumuliert, im WJ und verbleibend
01.10.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Zuschreibungen 30.09.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 85.399,88 22.370,00 0 0 0 107.769,88
85.399,88 22.370,00 0 0 0 107.769,88
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 89.758,16 18.255,00 0 0 0 108.013,16
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 81.331,55 63.712,87 0,00 0 0 145.044,42
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0 0
171.089,71 81.967,87 2.940,18 0 0 253.057,58
Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0 0 0 0 0
256.489,59 104.337,87 2.940,18 0 0 360.827,46

Entwicklung der Restwerte des Anlagevermögens:

Abschreibungen kumuliert, im WJ und verbleiben
01.10.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Abschreibungen 30.09.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 24.202,00 0 0 0 22.370,00 1.832,00
24.202,00 0 0 0 22.407,00 1.832,00
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 36.717,00 0,00 0 0 18.255,00 18.462,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 191.231,00 138.629,87 0 0 63.712,87 266.148,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0 0
227.948,00 138.629,87 0 0,00 81.967,87 284.610,00
Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 348.754,00 233.435,50 -177.418,37 0 0 404.771,13
600.904,00 0 0 0 0 691.213,13

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben bis auf TEUR 40,9 (i.Vj.: TEUR 23) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB für Aufwendungen gebildet, die zukünftige Abrechnungszeiträumen zuzuordnen sind.

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Sonstige Rückstellungen

Art der Rückstellung Stand zum 30.09.2023 Stand zum 30.09.2022 Änderung ggü. d. Vorjahr in
TEUR TEUR TEUR %
Steuerrückstellungen 2.943,2 2.943,2 0,0 0,0
Gewerbesteuer 1.465,1 1.465,1 0,0 0,0
Körperschaftsteuer 1.478,1 1.478,1 0,0 0,0
Sonstige Rückstellungen 244,8 1.912,6 -1.667,8 -87,2
drohende Verluste aus schwebenden Geschäften 0,0 1.705,0 -1.705,0 -100,0
Abschluss- und Prüfungskosten 81,5 72,0 9,5 13,2
sonstige Rückstellungen 163,3 135,5 27,8 20,5
Rückstellungen gesamt 3.188,0 4.855,8 -1.667,8 -34,3

Die sonstigen Rückstellungen ergeben sich wie folgt:

Stand zum 30.09.2023 Stand zum 30.09.2022
TEUR TEUR
drohende Verluste aus schwebenden Geschäften 0 1.705
Rückstellungen für Jahresabschlusserstellung & -prüfung 81,5 72,0
Rückstellungen für Personalkosten 51,7 73,0
Rückstellung für Aufbewahrung 25,1 19,7
Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub 79,1 35,1
Sonstige 7,5 7,8
244,8 1.913

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Laufzeiten:

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 J. 1 bis 5 J. größer 5 J.
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.124.222 1.049.779 1.303.957 1.770.486
2.eVerbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.410.136 3.410.136 0 0
4. sonstige Verbindlichkeiten 772.870 772.870 0 0
Summe 8.307.228 5.232.785 1.303.957 1.770.486

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i. H.v. TEUR 1.050 (Vj.: TEUR 1.582) haben eine Laufzeit von maximal zwei Monaten mit laufender Prolongation. Eine Besicherung erfolgt über anteiliges Sicherungseigentum am Warenbestand, dessen Bestand vom Lagerhalter garantiert werden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i. H. v. TEUR 1.304 (Vj.: TEUR 335) setzen sich zusammen aus einem Darlehen der LfA Förderbank Bayern i. H. v. TEUR 193, einem Finanzierungsdarlehen i. H. v. TEUR 16, und einem KfW-Darlehen i. H. v. TEUR 1.100 mit einer Restlaufzeit bis 04.2028.

Drei KfW-Darlehen in Höhe von insgesamt TEUR 1.770 haben Restlaufzeiten bis 04.2032 und sind über das Depot bei der Oberbank abgesichert. Nach den vereinbarten KfW-Konditionen wurden Haftungsfreistellungen von 80 % bzw. 90 % gewährt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen i.H.v. TEUR 1.068 deren Angabe für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung ist, bestehen wie folgt:

Fälligkeitsjahr 2023 2024 2025
TEUR TEUR TEUR
Miete / Leasing 392 363 313

In den o. g. Verpflichtungen sind Verpflichtungen für Miete der Betriebs- und Lagerräume, PKW-Stellplätze sowie Leasingaufwendungen für zwei PKW's enthalten.

Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften

Die Gesellschaft hat mit einem Kreditinstitut einen Rahmenvertrag über Forfaitierungsgeschäfte von ausgewählten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgeschlossen. Der Factoringgesamtrahmen beträgt EUR 4 Mio. Der Vorschussbetrag ist maximal 90% des jeweiligen Nominalwertes des Rechnungsbetrags inkl. MwSt., d.h. in Summe max. 90% des Factoringgesamtrahmens, das sind TEUR 3.600 (= Finanzierungsrahmen). Die Bank erhält Forfaitierungsgebühr und Bereitstellungsgebühren vom nicht ausgenutzten Finanzierungsrahmen sowie jährliche Limitgebühren. Zweck des Forfaitierungsgeschäfts ist die Finanzierung des Umlaufvermögens.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außer- gewöhnlicher Bedeutung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in dem Posten Erlöse aus Sachanlagenverkäufen i.H.v. TEUR 10 (i.Vj.: TEUR 1) sowie Versicherungsentschädigungen i.H.v. TEUR 9 (i.Vj.: TEUR 0) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen i.H.v. TEUR 11 (i.Vj.: TEUR 0) und Forderungsverluste i.H.v. TEUR 11 (i.Vj.: TEUR 20) enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen bis auf die Zu- bzw. Auflösung von latenten Steuern i.H.v. TEUR +560 (i.Vj.: TEUR -560) nur das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Sonstige Angaben Organe

Geschäftsführer ist Herr Thomas Gebhardt, Nürnberg.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird aufgrund der Befreiungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Firma REMAG Metals GmbH ist seit dem 21.12.2021 als verbundenes Unternehmen der Steel Mont GmbH, AG Düsseldorf HRB 64795, (hält 51% der Anteile an der REMAG Metals GmbH) einzustufen, da es nach § 271 Abs. 2 HGB als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Steel Mont GmbH einzubeziehen ist.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Kalenderjahr durchschnittlich 20 Mitarbeiter (Vorjahr: 20).

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Geschäftsjahr

Der immer noch andauernde Angriffskrieg Russlands in der Ukraine und die weltweite Instabilität kann weiterhin zu einer Nicht-Erreichung der geplanten Ergebnisziele führen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können trotz der Rückführung der Einschränkungen Dauer und Intensität zukünftiger staatlicher Maßnahmen sowie deren wahrscheinliche Auswirkungen auf die zukünftige Wirtschaftslage nicht qualifiziert prognostiziert werden. Eine Bestandsgefährdung unseres Unternehmens erwarten wir deswegen nicht.

Vorschlag zur Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.743.024,96 auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Nürnberg, den 25. Oktober 2024

REMAG Metals GmbH

Thomas Gebhardt, Geschäftsführer

Lagebericht für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die REMAG Metals GmbH ist ein Spezialist Rund um das Thema "Stahl". Als Stahlhandel agieren wir weltweit und bieten weitere umfassende Services an. Unsere Domäne im Stahlbereich ist der Handel mit Flachprodukten und deren Anarbeitung.

Die Anarbeitung wird in der unselbständigen Niederlassung in Soest durchgeführt. Vom Lagerstandort Deggendorf aus werden "just in time" Stahlprodukte an Abnehmer der Branchen Maschinenbau, Eisen- und Blechwaren, Stahl- und Anlagenbau sowie an Zulieferer der Automobilindustrie geliefert.

Das Produktportfolio umfasst unter anderem Feinbleche, Bandbleche, Coils, Spaltbänder und Quartobleche, sowohl im Standard- als auch im Sondergüten-Spektrum.

Das kompetente Netzwerk der REMAG Metals GmbH zu Lieferanten innerhalb der EU und auch weltweit, nutzen wir zusätzlich als Basis für unser drittes Standbein - das Streckengeschäft - vom Werk direkt zum Endverbraucher, welches wir neben der Anarbeitung und dem Lagergeschäft betreiben.

2. Forschung und Entwicklung

Die Bereiche Forschung und Entwicklung gehören nicht zum aktiven Geschäftsmodell der Gesellschaft.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gemäß den Ergebnissen des Statistischen Bundesamt ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken. (Vorjahr + 1,9 %)

Rückläufige Auftragseingänge und eine verhaltene Auslandsnachfrage trugen zu dieser Entwicklung bei.

Zusätzlich wurde die Wirtschaft durch hohe Energiepreise in Folge des Russland- / Ukrainekrieges belastet.

Die weltweite Stahlerzeugung entwickelte sich über das Jahr 2023 hinweg insgesamt auf Vorjahresniveau laut "worldsteel".

Deutschlandweit wurden laut Angaben des BDS bereits im Jahr 2022 insgesamt 7 % weniger Stahl abgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Dieser Trend setzte sich 2023 in allen Quartalen fort.

2. Geschäftsverlauf

Ungeachtet des äußerst herausfordernden Marktumfeldes ist es uns gelungen, wieder ein Geschäftsjahr erfolgreich abzuschließen. Im Jahr 2022/2023 erwirtschaftete die REMAG Metals GmbH einen Umsatz von 59 Mio Euro.

3. Lage

a) Ertragslage

Trotz der Ausweitungen des Kerngeschäftes ist es aufgrund des starken Preisrückgangs bei gleichbleibenden Mengen zu einem Umsatzverlust von 13,2 % gegenüber dem Vorjahr gekommen.

Das EBIT betrug TEUR + 629.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Die Eigenkapitalquote beträgt zur Bilanzsumme 33,40% (im Vorjahr 27,76%).

Das Guthaben bei Kreditinstituten weist zum Bilanzstichtag einen Betrag von TEUR 3.387 (im Vorjahr TEUR 3.309).

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich Im Geschäftsjahr 2022/2023 auf 17,26 Mio Euro reduziert.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zu unseren Steuerungskennzahlen gehören im Wesentlichen der Umsatz, der Absatz und das Rohergebnis.

Die Umsatzrendite beträgt 0,2 % (im Vorjahr 1,2 %) trotz der bleibenden negativen Einflüsse des Konflikts in der Ukraine.

5. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Vor dem Hintergrund des äußerst schwierigen Marktumfeldes bewerten wir die Umsatz- und Ertragsentwicklung als zufriedenstellend. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind durch liquide Mittel und kurzfristige Forderungen gedeckt. Durch die zusätzlich bestehende Kontokorrentlinie sind ausreichend kurzfristig verfügbare Reservemittel vorhanden.

III.Zweigniederlassungsbericht

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten

IV. Prognosebericht

Das Geschäftsjahr 2022/2023 war von zahlreichen Herausforderungen gezeichnet, welche uns auch im Jahr 2024 weiter begleiten werden. Der Krieg in der Ukraine und die geopolitischen Spannungen werden das Wachstum der Weltwirtschaft weiter bremsen, allerding ist noch nicht klar in welchem Ausmaß. Wir erwarten für das Jahr 2024 aufgrund der rückläufigen Stahlpreise einen sinkenden Umsatz und ein niedrigeres Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr.

1. Risikobericht

Die Gesamtrisikosituation hat sich 2022/2023 gegenüber dem Vorjahr nicht grundlegend verändert. Der intensive Wettbewerb am Markt, und die zukünftige Absatz- und Preisentwicklung werden als Risiken gesehen. Diesen Herausforderungen begegnen wir weiterhin durch unsere Erfahrung, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität.

Erkennbare Risiken wurden nach den Grundsätzen der kaufmännischen Vorsicht umfassend berücksichtigt. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide und qualitätsbewusste Hersteller zurück, mit denen Verträge zu marktgerechten Konditionen abgeschlossen werden. Mit den wesentlichen Lieferanten bestehen langjährige enge Beziehungen. Das gleiche gilt auch für die Kundenseite. Zur Absicherung gegen Bonitätskrisen überwachen wir das Zahlungsverhalten unserer Kunden engmaschig. Unser straffes Forderungsmanagement, sowie die Absicherung unserer Kunden durch die Warenkreditversicherung minimiert das Risiko von Forderungsausfällen. Wir verfügen über ein breit gestreute Kundenstruktur, ohne Abhängigkeit von einzelnen Großkunden bzw. Branchen.

Die Konjunkturrisiken für die Weltwirtschaft und den EU-Raum lassen sich aufgrund des Krieges in der Ukraine und der zunehmen geopolitischen Spannungen schwer prognostizieren.

Die weiterhin hohen Finanzierungskosten belasten weiterhin wichtige Abnehmerbranchen unter anderem das Baugewerbe.

2. Chancenbericht

Aufgrund unseres großen Netzwerks auf der Beschaffungsseite sind wir auch in Zukunft in der Lage, unseren Kunden ein starker Partner für Stahlprodukte zu sein. Unsere gut geführten Lagerbestände ermöglichen Versorgungssicherheit und eine flexible sowie schnelle Belieferung mit den benötigten Materialien.

3. Gesamtaussage

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und Eigenkapitalausstattung befürchten wir keine Risiken, die unsere Entwicklung oder unseren Bestand gefährden.

Insgesamt sehen wir die REMAG Metals GmbH für einen weiteren positiven Geschäftsverlauf auch in einem konjunkturell schwierigen Umfeld gut aufgestellt.

 

Nürnberg, den 25. Oktober 2024

REMAG Metals GmbH

Thomas Gebhardt, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die REMAG Metals GmbH, Nürnberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der REMAG Metals GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der REMAG Metals GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 18. Dezember 2024

VHL Vahle & Langholz GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ilja Litwin, Wirtschaftsprüfer

Dr. Hans-Georg Langholz, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Festellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2024 festgestellt.

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