Medkollektiv GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Gebhardt seit 21.3.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 4 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
REMAG Metals GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Bilanz zum 30. September 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023
Anhang für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die REMAG Metals GmbH hat ihren Sitz in Nürnberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HR B 36209 eingetragen. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss zum 30. September 2023 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Der Jahresabschluss ist nach teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt worden (§ 268 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden. Die Gesellschaft hat bei der Aufstellung des Anhangs von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB Gebrauch gemacht. Bezüglich der Angaben gem. § 285 Nr. 9 HGB wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Bilanzierung und Bewertung wurden die gesetzlichen Vorschriften sowie die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung beachtet. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die lineare Abschreibung bewertet. Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet worden. Die Anschaffungskosten umfassen zugehörige Anschaffungsnebenkosten. Die Gegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens werden nach der linearen Abschreibungsmethode planmäßig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten, bis EUR 800,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer der Anlagenklassen richtet sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und beträgt zwischen drei und dreizehn Jahren. Die sonstigen Finanzanlagen sind gemäß § 253 Abs. 3 HGB mit den Anschaffungskosten bewertet worden. Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Handelswaren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet; die niedrigeren beizulegenden Werte werden nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt und am Absatzmarkt ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanz- stichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag bilanziert. Wertberichtigungen auf Forderungen wurden soweit notwendig vorgenommen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Getätigte Aufwendungen für folgende Geschäftsjahre sind als Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden, so vorhanden, mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II HGB). Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 01.10.2022 bis 30.09.2023 wird in einem Bruttoanlagespiegel dargestellt: Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten:
Entwicklung der Abschreibung:
Entwicklung der Restwerte des Anlagevermögens:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben bis auf TEUR 40,9 (i.Vj.: TEUR 23) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB für Aufwendungen gebildet, die zukünftige Abrechnungszeiträumen zuzuordnen sind. Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen ergeben sich wie folgt:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Laufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i. H.v. TEUR 1.050 (Vj.: TEUR 1.582) haben eine Laufzeit von maximal zwei Monaten mit laufender Prolongation. Eine Besicherung erfolgt über anteiliges Sicherungseigentum am Warenbestand, dessen Bestand vom Lagerhalter garantiert werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i. H. v. TEUR 1.304 (Vj.: TEUR 335) setzen sich zusammen aus einem Darlehen der LfA Förderbank Bayern i. H. v. TEUR 193, einem Finanzierungsdarlehen i. H. v. TEUR 16, und einem KfW-Darlehen i. H. v. TEUR 1.100 mit einer Restlaufzeit bis 04.2028. Drei KfW-Darlehen in Höhe von insgesamt TEUR 1.770 haben Restlaufzeiten bis 04.2032 und sind über das Depot bei der Oberbank abgesichert. Nach den vereinbarten KfW-Konditionen wurden Haftungsfreistellungen von 80 % bzw. 90 % gewährt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen i.H.v. TEUR 1.068 deren Angabe für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung ist, bestehen wie folgt:
In den o. g. Verpflichtungen sind Verpflichtungen für Miete der Betriebs- und Lagerräume, PKW-Stellplätze sowie Leasingaufwendungen für zwei PKW's enthalten. Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften Die Gesellschaft hat mit einem Kreditinstitut einen Rahmenvertrag über Forfaitierungsgeschäfte von ausgewählten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgeschlossen. Der Factoringgesamtrahmen beträgt EUR 4 Mio. Der Vorschussbetrag ist maximal 90% des jeweiligen Nominalwertes des Rechnungsbetrags inkl. MwSt., d.h. in Summe max. 90% des Factoringgesamtrahmens, das sind TEUR 3.600 (= Finanzierungsrahmen). Die Bank erhält Forfaitierungsgebühr und Bereitstellungsgebühren vom nicht ausgenutzten Finanzierungsrahmen sowie jährliche Limitgebühren. Zweck des Forfaitierungsgeschäfts ist die Finanzierung des Umlaufvermögens. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außer- gewöhnlicher Bedeutung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in dem Posten Erlöse aus Sachanlagenverkäufen i.H.v. TEUR 10 (i.Vj.: TEUR 1) sowie Versicherungsentschädigungen i.H.v. TEUR 9 (i.Vj.: TEUR 0) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen i.H.v. TEUR 11 (i.Vj.: TEUR 0) und Forderungsverluste i.H.v. TEUR 11 (i.Vj.: TEUR 20) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen bis auf die Zu- bzw. Auflösung von latenten Steuern i.H.v. TEUR +560 (i.Vj.: TEUR -560) nur das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Sonstige Angaben Organe Geschäftsführer ist Herr Thomas Gebhardt, Nürnberg. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird aufgrund der Befreiungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Firma REMAG Metals GmbH ist seit dem 21.12.2021 als verbundenes Unternehmen der Steel Mont GmbH, AG Düsseldorf HRB 64795, (hält 51% der Anteile an der REMAG Metals GmbH) einzustufen, da es nach § 271 Abs. 2 HGB als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Steel Mont GmbH einzubeziehen ist. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Kalenderjahr durchschnittlich 20 Mitarbeiter (Vorjahr: 20). Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Geschäftsjahr Der immer noch andauernde Angriffskrieg Russlands in der Ukraine und die weltweite Instabilität kann weiterhin zu einer Nicht-Erreichung der geplanten Ergebnisziele führen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können trotz der Rückführung der Einschränkungen Dauer und Intensität zukünftiger staatlicher Maßnahmen sowie deren wahrscheinliche Auswirkungen auf die zukünftige Wirtschaftslage nicht qualifiziert prognostiziert werden. Eine Bestandsgefährdung unseres Unternehmens erwarten wir deswegen nicht. Vorschlag zur GewinnverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.743.024,96 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Nürnberg, den 25. Oktober 2024 REMAG Metals GmbH Thomas Gebhardt, Geschäftsführer Lagebericht für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die REMAG Metals GmbH ist ein Spezialist Rund um das Thema "Stahl". Als Stahlhandel agieren wir weltweit und bieten weitere umfassende Services an. Unsere Domäne im Stahlbereich ist der Handel mit Flachprodukten und deren Anarbeitung. Die Anarbeitung wird in der unselbständigen Niederlassung in Soest durchgeführt. Vom Lagerstandort Deggendorf aus werden "just in time" Stahlprodukte an Abnehmer der Branchen Maschinenbau, Eisen- und Blechwaren, Stahl- und Anlagenbau sowie an Zulieferer der Automobilindustrie geliefert. Das Produktportfolio umfasst unter anderem Feinbleche, Bandbleche, Coils, Spaltbänder und Quartobleche, sowohl im Standard- als auch im Sondergüten-Spektrum. Das kompetente Netzwerk der REMAG Metals GmbH zu Lieferanten innerhalb der EU und auch weltweit, nutzen wir zusätzlich als Basis für unser drittes Standbein - das Streckengeschäft - vom Werk direkt zum Endverbraucher, welches wir neben der Anarbeitung und dem Lagergeschäft betreiben. 2. Forschung und Entwicklung Die Bereiche Forschung und Entwicklung gehören nicht zum aktiven Geschäftsmodell der Gesellschaft. II. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Gemäß den Ergebnissen des Statistischen Bundesamt ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken. (Vorjahr + 1,9 %) Rückläufige Auftragseingänge und eine verhaltene Auslandsnachfrage trugen zu dieser Entwicklung bei. Zusätzlich wurde die Wirtschaft durch hohe Energiepreise in Folge des Russland- / Ukrainekrieges belastet. Die weltweite Stahlerzeugung entwickelte sich über das Jahr 2023 hinweg insgesamt auf Vorjahresniveau laut "worldsteel". Deutschlandweit wurden laut Angaben des BDS bereits im Jahr 2022 insgesamt 7 % weniger Stahl abgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Dieser Trend setzte sich 2023 in allen Quartalen fort. 2. Geschäftsverlauf Ungeachtet des äußerst herausfordernden Marktumfeldes ist es uns gelungen, wieder ein Geschäftsjahr erfolgreich abzuschließen. Im Jahr 2022/2023 erwirtschaftete die REMAG Metals GmbH einen Umsatz von 59 Mio Euro. 3. Lage a) Ertragslage Trotz der Ausweitungen des Kerngeschäftes ist es aufgrund des starken Preisrückgangs bei gleichbleibenden Mengen zu einem Umsatzverlust von 13,2 % gegenüber dem Vorjahr gekommen. Das EBIT betrug TEUR + 629. b) Finanzlage Unsere Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Die Eigenkapitalquote beträgt zur Bilanzsumme 33,40% (im Vorjahr 27,76%). Das Guthaben bei Kreditinstituten weist zum Bilanzstichtag einen Betrag von TEUR 3.387 (im Vorjahr TEUR 3.309). c) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich Im Geschäftsjahr 2022/2023 auf 17,26 Mio Euro reduziert. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Zu unseren Steuerungskennzahlen gehören im Wesentlichen der Umsatz, der Absatz und das Rohergebnis. Die Umsatzrendite beträgt 0,2 % (im Vorjahr 1,2 %) trotz der bleibenden negativen Einflüsse des Konflikts in der Ukraine. 5. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Vor dem Hintergrund des äußerst schwierigen Marktumfeldes bewerten wir die Umsatz- und Ertragsentwicklung als zufriedenstellend. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind durch liquide Mittel und kurzfristige Forderungen gedeckt. Durch die zusätzlich bestehende Kontokorrentlinie sind ausreichend kurzfristig verfügbare Reservemittel vorhanden. III.Zweigniederlassungsbericht Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten IV. Prognosebericht Das Geschäftsjahr 2022/2023 war von zahlreichen Herausforderungen gezeichnet, welche uns auch im Jahr 2024 weiter begleiten werden. Der Krieg in der Ukraine und die geopolitischen Spannungen werden das Wachstum der Weltwirtschaft weiter bremsen, allerding ist noch nicht klar in welchem Ausmaß. Wir erwarten für das Jahr 2024 aufgrund der rückläufigen Stahlpreise einen sinkenden Umsatz und ein niedrigeres Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr. 1. Risikobericht Die Gesamtrisikosituation hat sich 2022/2023 gegenüber dem Vorjahr nicht grundlegend verändert. Der intensive Wettbewerb am Markt, und die zukünftige Absatz- und Preisentwicklung werden als Risiken gesehen. Diesen Herausforderungen begegnen wir weiterhin durch unsere Erfahrung, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität. Erkennbare Risiken wurden nach den Grundsätzen der kaufmännischen Vorsicht umfassend berücksichtigt. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide und qualitätsbewusste Hersteller zurück, mit denen Verträge zu marktgerechten Konditionen abgeschlossen werden. Mit den wesentlichen Lieferanten bestehen langjährige enge Beziehungen. Das gleiche gilt auch für die Kundenseite. Zur Absicherung gegen Bonitätskrisen überwachen wir das Zahlungsverhalten unserer Kunden engmaschig. Unser straffes Forderungsmanagement, sowie die Absicherung unserer Kunden durch die Warenkreditversicherung minimiert das Risiko von Forderungsausfällen. Wir verfügen über ein breit gestreute Kundenstruktur, ohne Abhängigkeit von einzelnen Großkunden bzw. Branchen. Die Konjunkturrisiken für die Weltwirtschaft und den EU-Raum lassen sich aufgrund des Krieges in der Ukraine und der zunehmen geopolitischen Spannungen schwer prognostizieren. Die weiterhin hohen Finanzierungskosten belasten weiterhin wichtige Abnehmerbranchen unter anderem das Baugewerbe. 2. Chancenbericht Aufgrund unseres großen Netzwerks auf der Beschaffungsseite sind wir auch in Zukunft in der Lage, unseren Kunden ein starker Partner für Stahlprodukte zu sein. Unsere gut geführten Lagerbestände ermöglichen Versorgungssicherheit und eine flexible sowie schnelle Belieferung mit den benötigten Materialien. 3. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und Eigenkapitalausstattung befürchten wir keine Risiken, die unsere Entwicklung oder unseren Bestand gefährden. Insgesamt sehen wir die REMAG Metals GmbH für einen weiteren positiven Geschäftsverlauf auch in einem konjunkturell schwierigen Umfeld gut aufgestellt.
Nürnberg, den 25. Oktober 2024 REMAG Metals GmbH Thomas Gebhardt, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die REMAG Metals GmbH, Nürnberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der REMAG Metals GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der REMAG Metals GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 18. Dezember 2024 VHL
Vahle & Langholz GmbH
Ilja Litwin, Wirtschaftsprüfer Dr. Hans-Georg Langholz, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Festellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2024 festgestellt. |
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