Mölders Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Bungert seit 19.2.2025 | Geschäftsführer |
Matthias Fritzsche seit 2.11.2018 | Prokura |
Damir Sabolovic seit 13.7.2006 | Prokura |
Michael Benninghoff seit 16.4.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
servoprax gmbhWeselJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lageberichtservoprax gmbh, WeselJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche Geschäftsportfolio Die servoprax gmbh ist ein medizintechnisches Großhandelsunternehmen mit Tätigkeitsschwerpunkt in Deutschland und im europäischen Raum. Die servoprax gmbh hat sich seit der Gründung im Jahr 1978 zu einem der umsatzstärksten medizintechnischen Großhändler Europas entwickelt. Unsere Kunden sind medizintechnische Groß- und Fachhändler, Sanitätshäuser, Orthopädie- und Rehatechniker im In- und Ausland. Auf mehr als 12.000 qm Lagerfläche an 3 Standorten in Wesel befinden sich fast alle Produkte im sofortigen Zugriff. Wirtschaftsbericht Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. "Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen", sagte Dr. Ruth Brand, seit 1. Januar 2023 neue Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2022" in Berlin. "Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten", so Brand weiter. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher. (Quelle: de.statitsta.de) Die deutsche Wirtschaft befindet sich nach wie vor in einer Stagnation. Laut Schnellmeldung des Statistischen Bundesamts vom 30.Oktober ist das BIP im dritten Quartal 2023 preis-, kalender- und saisonbereinigt gegenüber Vorquartal um 0,1 Prozent geringfügig zurück gegangen. Gleichzeitig hat das Statistische Bundesamt die Ergebnisse für das erste und zweite Quartal um jeweils 0,1 Prozentpunkte auf 0,0 % bzw. +0,1 % aufwärts revidiert, was das Bild der derzeitigen wirtschaftlichen Schwächephase aber nicht grundsätzlich ändert. Nach ersten, vorläufigen Informationen dämpfte der private Konsum angesichts der nachwirkenden Kaufkraftverluste und der anhaltenden Konsumentenunsicherheit weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung auch im dritten Quartal. Der Außenhandel dürfte angesichts der anhaltenden weltwirtschaftlichen Schwäche im Quartalsvergleich ebenfalls rückläufig gewesen sein; sowohl Exporte als auch Importe waren zuletzt deutlich schwächer. Erfreulich ist, dass die Ausrüstungsinvestitionen erneut zugenommen haben und das Wachstum weiter stützen. Neben der Industrie war auch die Wertschöpfung im Bau und im Handel wohl weiter rückläufig. Die unternehmensnahen Dienstleistungsbereiche dürften sich dagegen günstiger entwickelt haben. Der Rückgang des BIP im dritten Quartal war auf Basis der vorliegenden Indikatoren (Industrieproduktion, Auftragseingänge) erwartet worden. Die wirtschaftliche Schwächephase macht sich weiter auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar; der Beschäftigungsaufbau ist zu einem Stillstand gekommen und die Arbeitslosigkeit steigt in saisonbereinigter Rechnung weiter leicht an. Aktuelle Frühindikatoren deuten darauf hin, dass die wirtschaftliche Schwäche den Arbeitsmarkt noch über den Winter belasten dürfte und eine Erholung ist erst im Frühjahr zu erwarten ist. Auch wenn einzelne Stimmungsindikatoren wie ifo Geschäftserwartungen und ZEW Konjunkturerwartungen auf eine Bodenbildung am aktuellen Rand hindeuten und sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen im Zuge spürbar rückläufiger Inflationsraten und wieder steigender Reallöhne verbessern, wird die Aussicht auf das Jahresendquartal durch die ungünstige statistische Ausgangslage zum Ende des dritten Quartals belastet. (Quelle:BMWK - Die wirtschaftliche Lage in Deutschland) Markt- und Wettbewerb Die Lage der MedTech-Branche 2023: Umsätze erholt, Gewinne durch Kostensteigerungen unter Druck Der Medizintechnik-Standort Deutschland steht unter erheblichem Druck. Die MedTech-Branche verzeichnet nach den Ergebnissen der Herbstumfrage des BVMed zwar ein Umsatzplus von 4,8 Prozent gegenüber dem Krisenjahr 2022, dem stehen jedoch stark gestiegene Personal-, Logistik-, Rohstoff- und Energiepreise sowie die hohen Kosten für die Umsetzung der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) gegenüber. Darunter leiden vor allem kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die 93 Prozent der Branche ausmachen und Innovationstreiber sind. Aktuell gehen die Investitionen am Standort Deutschland zurück, Forschungsinvestitionen werden zunehmend ins Ausland verlagert. Das Innovationsklima ist nach dem BVMed-Index auf einem Tiefstand. "Das müssen wir mit standortfreundlicheren Rahmenbedingungen verändern. Dafür brauchen wir ganzheitliche Ansätze - eine MedTech-Strategie 2030 zur Verbesserung der Rahmenbedingungen in Deutschland mit Handlungskonzepten für den Forschungs- und Produktionsstandort", sagte BVMed-Vorstandsvorsitzender Dr. Meinrad Lugan auf der BVMed-Jahrespressekonferenz am 17. Oktober 2023 in Berlin. Nach den Ergebnissen der BVMed-Herbstumfrage 2023 zeigt sich die Medizintechnik-Branche nach den Krisenjahren 2020 bis 2022 leicht erholt. 66 Prozent der befragten MedTech-Unternehmen rechnen in diesem Jahr mit einem besseren Umsatzergebnis in Deutschland als im Vorjahr. Das ist ein leicht besseres Ergebnis als in den beiden Vorjahren - reicht aber noch nicht an die Werte vor der Coronapandemie heran. Von einem Umsatzrückgang gehen 19 Prozent der befragten Unternehmen aus. Bei 12 Prozent sind die Umsatzrückgänge sogar im zweistelligen Bereich. Das zeigt, dass sich einzelne Produktbereiche der MedTech-Branche sehr unterschiedlich entwickeln. Aus den gewichteten Umsatzangaben der BVMed-Unternehmen ergibt sich im deutschen Markt ein durchschnittlicher Umsatzanstieg von 4,8 Prozent gegenüber dem vorhergehenden Krisenjahr. Die erwartete weltweite Umsatzentwicklung schneidet mit einem Plus von 6,4 Prozent deutlich besser als die Inlandsentwicklung ab. Aufgrund der weiter dramatischen Kostensteigerungen stehen die Gewinne der Unternehmen aber unter großem Druck. Nur 20 Prozent der MedTech-Unternehmen erwarten in diesem Jahr Gewinnsteigerungen gegenüber dem Krisenjahr 2022. Mit 49 Prozent gehen sogar knapp die Hälfte der Unternehmen von einer weiteren Verschlechterung der Gewinnsituation aus. Der wichtigste Grund für die angespannte Geschäftssituation sind wie im Vorjahr die gestiegenen Logistik-, Rohstoff- und Energiepreise. Hinzu kommen stark steigende Personalkosten aufgrund der Inflationsentwicklung sowie der zunehmende bürokratische Aufwand für das regulatorische System. Der zunehmende Druck auf die Branche wirkt sich verstärkt auch auf die Investitionen am Standort Deutschland aus. Mehr als ein Viertel der Unternehmen verringern ihre Investitionen. Ähnlich sieht die Situation bei der Forschung aus. 20 Prozent der Unternehmen verringern ihre Forschungsausgaben gegenüber dem Vorjahr. Auf einer Skala von 0 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut) bewerten die Unternehmen das Innovationsklima für Medizintechnik in Deutschland im Durchschnitt nur noch mit 3,5. Das ist seit Erhebung des Indexes 2012 der absolute Tiefstwert und zeigt die Dramatik der Herausforderungen für die KMU-geprägte MedTech-Branche in Deutschland auf. Trotz der Krisenauswirkungen und dramatisch steigenden Kosten schafft die Medizintechnik-Branche in Deutschland weiter zusätzliche Arbeitsplätze. 31 Prozent der Unternehmen, die sich an der BVMed-Herbstumfrage 2023 beteiligten, erhöhen die Zahl der Mitarbeiter:innen gegenüber dem Vorjahr, 58 Prozent halten die Zahl der Stellen stabil. Die Berufsaussichten für Fachkräfte in der MedTech-Branche sind dabei weiter ausgezeichnet. 87 Prozent der Unternehmen halten die Berufsaussichten für unverändert gut bzw. besser. Gesucht werden vor allem Ingenieur:innen, Informatiker:innen und Data Scientists und Medizintechniker:innen, aber auch lernende technische und kaufmännische Berufe. Der hohe Wert für Data Scientists zeigt, dass datengetriebene Versorgungslösungen in der MedTech-Branche an Bedeutung gewinnen. (Die Lage der MedTech-Branche 2023: Umsätze erholt, Gewinne durch Kostensteigerungen unter Druck - BVMed) Ergebnisse der BVMed-Herbstumfrage 2023
Berlin, 17.10.2023 |Die Medizintechnik-Branche beschäftigt in Deutschland über 250.000 Menschen und investiert rund 9 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Der Gesamtumsatz der Branche liegt bei über 38 Milliarden Euro, die Exportquote bei 67 Prozent. Dabei sind 93 Prozent der MedTech-Unternehmen KMU. Wie ist die aktuelle Lage der Medizintechnik-Branche? Der BVMed führte bei seinen Mitgliedsunternehmen im August und September 2023 eine umfassende Online-Befragung mit insgesamt 30 Fragen durch. Von den ordentlichen 230 BVMed-Mitgliedern haben sich 108 Unternehmen beteiligt, darunter alle größeren Hersteller von Medizinprodukten aus Deutschland und den USA. Das ist eine gute Beteiligungsquote von fast 50 Prozent. An der BVMed-Umfrage nahmen zu 61 Prozent Hersteller, zu 17 Prozent Handelsunternehmen, zu 10 Prozent Hilfsmittel-Leistungserbringer und Homecare-Versorger, zu 5 Prozent Zulieferer sowie zu jeweils 3 Prozent DiGA-Hersteller und Software-Unternehmen teil. 61 Prozent der Unternehmen sind überwiegend im B2B-Bereich tätig, 19 Prozent überwiegend im B2C-Bereich. Bei 20 Prozent der Unternehmen sind beide Bereiche ähnlich wichtig. Die Unternehmen, die sich an der Umfrage beteiligten, haben ihren Hauptsitz zu 75 Prozent in Deutschland, zu 10 Prozent in den USA und zu 14 Prozent im europäischen Ausland - darunter 4 Prozent aus der Schweiz. Bei den von den Unternehmen vertretenen Produktbereichen handelt es sich um Implantate (44 Prozent), Hilfsmittel (37 Prozent), OP-Produkte bzw. OP-Sets (33 Prozent), medizinische Geräte (32 Prozent), Verbandmittel bzw. Produkte zur Wundversorgung (25 Prozent), Sprechstunden- und Praxisbedarf (19 Prozent), digitale Medizinprodukte (17 Prozent), medizinische Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel und Beatmungsprodukte (15 Prozent), Dienstleistungen bzw. Homecare-Versorgungen (13 Prozent), technologische Lösungen, KI und Sensorik (8 Prozent) sowie Zulieferprodukte (5 Prozent). Geschäftsverlauf Im Berichtsjahr 2022 konnte der Gesamtumsatz im Vergleich zu 2021 nicht gehalten werden und sank um gut € 10. Mio.. Die geschäftliche Entwicklung wurde weiterhin stark flankiert von den Auswirkungen der Covid19-Pandemie. Sicherlich sorgte auch die seit Jahren verfolgte konservative Geschäftspolitik der servoprax GmbH dafür, dass sich die geschäftliche Entwicklung weiterhin positiv auf die V/E-Lage auswirkte. Das Geschäftsergebnis der servoprax-/Mölders-Gruppe ist nach wie vor sehr zufriedenstellend. Im Jahre 2022 wurde es notwendig, die freien liquiden Mittel der Gruppe in Form von Aktien und festverzinslichen Wertpapieren anzulegen, um den Negativ-Zins-Effekt zu vermeiden. Unsere Abteilung für Anlagestrategien verwaltet die Aktiendepots äußerst erfolgreich, so dass durch eingehende Dividenden und Zinserträge ein Mehrertrag erwirtschaftet werden konnte. Der Zinsertrag aus unserem Aktienportfolio betrug für das Geschäftsjahr 2022 Euro 1,8 Mio. Das Geschäftsergebnis ist daher zufriedenstellend. Wie in der Vergangenheit steht der medizintechnische Gesundheitsmarkt unter erheblichem Preis- und Wettbewerbsdruck. Hier ist vor allem auf zahlreiche Zusammenschlüsse und Firmenübernahmen hinzuweisen. Viele Kliniken kaufen verstärkt in Gruppen ein, sodass der Fachhandel keinerlei Möglichkeiten hat, irgendwelche Abschlüsse zu tätigen. Es ist uns gelungen, auch im Jahre 2022 durch dauernde Marktbeobachtung und Preisvergleiche die Preise der Werteentwicklung und dem Wertverlust des EURO gegenüber dem USD anzupassen. Die Änderung unserer Fachhandelspreise war daher allmonatlich notwendig und wir haben darauf verzichtet, gedruckte Fachhandelspreislisten zu verteilen. Der Fachhandel ist inzwischen gewohnt, die aktuellen Einkaufspreise im Internet zu erfragen. Die erheblichen finanziellen Aufwendungen konnten dadurch reduziert werden. Wir haben in 2022 durch intensive Werbeaufwendungen es geschafft, den Anteil an Eigenprodukten im Umsatz zu optimieren. Auch wurden zahlreiche zielgruppenorientierte Spezialkataloge aufgelegt wie zum Beispiel für den IVD-Bereich, den Pflegebereich, Notfallbereich und für den gynäkologischen Fachbereich. Diese zielgruppenorientierten Kataloge wurden auch direkt an die Verbraucher in den Fachbereichen gesandt und sehr gut angenommen. Lage des Unternehmens Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.009 auf T€ 39.565 erhöht. Denn größten Posten bildeten erneut die Finanzanlagen, die sich von T€ 36.606 im Vorjahr um T€ 1.749 auf T€ 38.355 erhöht haben. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Aktienzukäufen. Das Anlagevermögen macht somit 35 % (Vorjahr 33 %) der Bilanzsumme aus. Das Umlaufvermögen betrug im Geschäftsjahr T€ 73.034 und hat sich gegenüber dem Vorjahr (T€ 77.203) um T€ 4.169 reduziert. Das Vorratsvermögen erhöhte sich um T€ 1.923 auf T€ 20.354. Der Forderungsbestand wiederum reduzierte sich um T€ 573 auf T€ 5.259 im Geschäftsjahr. Die liquiden Mittel sank um T€ 5.660 im Geschäftsjahr auf T€ 44.317. Das Eigenkapital erhöhte sich von T€ 106.567 in 2021 auf T€ 107.902 im Geschäftsjahr 2022. Die Eigenkapitalquote betrug zum Bilanzstichtag 95 % (Vorjahr 92 %). Die Rückstellungen erhöhten sich insgesamt um T€ 89 auf T€ 1.330. Wiederum sanken die Verbindlichkeiten von T€ 7.240 auf T€ 3.687. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Abnahme hing mit den in 2022 beglichenen Verbindlichkeiten aufgrund von periodengerechte Abgrenzung von nachträglichen Ertragssteuervorauszahlungen aus dem Vorjahr zusammen. Finanzlage Die Finanzlage der servoprax gmbh stellt sich nach wie vor sehr positiv dar. Der Bestand an liquiden Mitteln reduzierte sich aufgrund von weiteren Umschichtungen in das Aktiendepot von T€ 49.977 auf T€ 44.317 und macht 39 % der Bilanzsumme aus. Durch die Tatsache, dass die Gewinne der Gesellschaft in den letzten Jahren nicht entnommen worden sind, ist die Liquidität mehr als gesichert. Nicht benötigte liquide Mittel werden durch eine breite Streuung im Kauf von festverzinslichen Anlagen und Aktien optimal eingesetzt, um daraus Erträge zu erzielen. Angefallene Investitionen konnten vollständig aus Eigenmitteln finanziert werden. Ertragslage Der Jahresumsatz im Geschäftsjahr 2022 lag bei T€ 90.172 (Vorjahr T€ 100.571). Die Umsatzminderung ist durch die Abschwächung der Pandemie zurückzuführen. Materialaufwand Der Materialaufwand hat sich im Gegensatz zum Vorjahr (T€ 76.631) reduziert und betrug im Berichtsjahr T€ 70.730. Die Materialaufwandsquote betrug im Berichtsjahr 78 % (Vorjahr 76 %). Rohertrag Der Rohertrag lag im Berichtsjahr bei T€ 19.442 und war schlechter als im Vorjahr (T€ 23.939). Die durchschnittliche Rohertragsspanne belief sich im Jahr 2022 bei 22 % (Vorjahr 24 %). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen im Vergleich zum Vorjahr um T€ 514 niedriger. Im Berichtsjahr lagen die sonstigen betrieblichen Erträge bei T€ 3.823 (im Vorjahr T€ 4.337). Die Reduzierung ist im Wesentlichen aus Anlagenverkäufe mit Buchgewinn und Wertaufholungen bei der Bewertung der Aktiendepots zurückzuführen. Personalentwicklung Der Personalaufwand sind im Wesentlichen stabil geblieben. Der Aufwand hat sich um T€ 98 auf T€ 7.962 (Vorjahr T€ 7.864) erhöht und spiegelt damit die Personalsituation wieder. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl nach Handelsrecht (inkl. der Teilzeitmitarbeiter und Auszubildenden) hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 210 Mitarbeitern kaum verändert. Geschäftsergebnis Das Ergebnis vor Ertragsteuern reduzierte sich um T€ 6.737 auf T€ 4.566. Der Jahresüberschuss betrug im Geschäftsjahr 2022 T€ 2.234 (Vorjahr T€ 7.948). Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Unsere wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren stellen die Umsätze und die Rohertragsmarge dar. Unsere wichtigsten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren stellen die hohe Mitarbeiterzufriedenheit und die Ergebnisse unseres Qualitätsmanagementsystems dar, welches im Rahmen jährlicher Audits überprüft wird. Forschung und Entwicklung Die servoprax gmbh ist nicht im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. Wir arbeiten aber eng mit unseren Lieferanten zusammen, um diese bei der Entwicklung von marktfähigen Produkten zu beraten. Nach wie vor sind wir auch finanziell an unserer Partnerfirma in Weimar bei der Herstellung von IVD-Produkten beteiligt. Beurteilung von Risiken und Chancen Risiken Mit großer Sorge beobachten wir nach wie vor die Versuche von Regierungsstellen und EU-Behörden, die sog. OEM-Produkte zu beschränken bzw. ganz zu verbieten. Ganz offensichtlich hat die Großindustrie durch die Lobbyarbeiten in Brüssel es geschafft, die Anforderungen auf sog. OEM-Hersteller drastisch zu verschärfen. Man will auf diese Art und Weise den Kreis der Anbieter reduzieren und die Aufwendungen für erfolgreiche Zertifizierungen in unserem Betrieb werden immer höher. Im Mai 2017 trat die neue MDR - Medizinprodukteverordnung in Kraft (MDR Anwendungspflicht 26.05.2020 / IVDR 2022), und mit dem 26. Mai 2020 wird ihre Geltung europaweit verbindlich. Bislang galt die MDD - Richtlinie 93/42/EWG über Medizinprodukte und die MDR soll nun eine verbesserte Version ihres Vorgängers sein. Ein großer Unterschied gegenüber der bisherigen MDD ist, dass die MDR als Verordnung allgemeine Gültigkeit und unmittelbare Wirksamkeit in allen EU-Mitgliedstaaten hat. Somit gibt es mit der MDR eine optimierte einheitliche Regelung für das Inverkehrbringen von Medizinprodukten, mit einem größeren Augenmerk auf Produktqualität und -sicherheit. Eine grundsätzliche Änderung des QM-Systems ergibt sich nicht. Aus dem Bericht der QM-Abteilung für das Jahr 2023 ergeben sich einige grundsätzliche Verbesserungen in allen Bereichen. Anwendbare neue oder überarbeitete regulatorische Anforderungen Wie in den QM-Berichten aus den Vorjahren und in diesem Bericht aus 2023 bereits weiter ausgeführt, sind die neuen EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 und IVDR 2017/746 und deren fortlaufende Aktualisierung (2nd. Amendment etc.) weiterhin ein wichtiges Thema für das Unternehmen. Es stehen in der Zwischenzeit von der Koordinierungsgruppe Medizinprodukte (MDCG) mehr und mehr Leitfäden (MDCG Papiere) zur Verfügung, die als Informationsquelle vom QM durchgearbeitet werden. Der Handel mit der Schweiz und Großbritannien ist aufgrund geänderter regulatorischer Anforderungen sehr schwierig und durch die Notwenigkeit von EU Bevollmächtigten und aufwendigen Anmeldeverfahren für die Produkte sehr arbeitsintensiv geworden. Nach wie vor hat die Qualitätspolitik der servoprax gmbh unverändert Gültigkeit und wird konsequent weiterverfolgt. Auch in 2022 wurde das Forderungsmanagement konsequent durchgeführt und ständig aktualisiert. Die Vorgehensweise der sofortigen Kontensperrung bei überfälligen Forderungen hat sich bewährt, sodass im Jahre 2022 keine nennenswerten Forderungsausfälle zu verzeichnen sind. Chancen Es hat sich herausgestellt, dass durch die Installation von sog. Produktmanagern unsere Produkte im Markt deutlich besser verkauft werden können als durch eine reine Katalogwerbung. Sowohl die Produktmanager für den Notfall-Bereich als auch IVD-Bereich haben sich bewährt und viele Fachhändler sind gern bereit, sich durch unsere Spezialisten weiterbilden zu lassen. Die Vermarktung der Eigenprodukte ist nach wie vor erfolgreich und -trotz der leicht gesunkenen Gesamtumsätze- auf gleichem Niveau geblieben. Die Geschäftsleitung hat beschlossen, weiterhin die Marketingausgaben zu steigern und sämtliche Medien (Internet, etc.) zu nutzen. Zahlreiche Zielgruppenkataloge wurden entwickelt und verteilt, wie z. B. der neue In-vitro-Diagnostik-Katalog, der Pflege-aktuell-Katalog und der emergency-products-Katalog. Diese Kataloge wurden mit besonderer Sorgfalt erstellt und direkt an die Zielgruppen im Markt verteilt. Zahlreiche Workshops, Schulungen und Informationsveranstaltungen wurden in 2021 durchgeführt, um möglichst problemfrei das neue EDV-System weiterhin in 2021 zu etablieren. Durch die hohen Anforderungen der verschiedenen Fachabteilungen war es notwendig einige Softwareänderungen durchzuführen, so dass der damals genannte Einführungstermin nicht eingehalten werden konnte. Die Umstellung bzw. der Echtstart des neuen ERP System soll zum Ende des Jahres erfolgen. Unsere Fachhandelstreue, die schnelle Lieferbereitschaft, die permanenten Innovationen beim Vermarkten neuer Produkte haben dazu geführt, dass immer mehr Fachhändler auf servoprax gmbh zurückgreifen. Vor allem die ständigen telefonischen Nachfragen seitens unserer Kunden beweisen uns, dass ein großer Informationsbedarf nach wie vor besteht, der durch servoprax gmbh befriedigt werden muss. Ständig haben wir neue Anträge von Fachhändlern zur Aufnahme in die Kundendatei. Die Personalausstattung der servoprax gmbh wurde nach und nach den erhöhten Anforderungen angepasst und es wurden weitere Hilfskräfte im Lager als auch in der Verwaltung eingestellt. Zahlreiche ehemalige Auszubildende bilden inzwischen unseren bewährten Mitarbeiterstamm. Prognosebericht Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass auch in den Folgejahren 2023 und 2024 die Umsätze stabilisiert werden können. Die Geschäftsleitung geht jedoch davon aus, dass der Umsatz sowie die VE Lage deutlich über unserem Durchschnitt liegen wird. Bis zum heutigen Zeitpunkt liegt der Umsatz bereits jetzt bei T€ 96.000. Wir gehen von einem Rohertrag für 2023 von ca. T€ 28.000 aus. Wir erwarten für das Jahr 2024 einen Umsatz von knapp T€ 100.000 und ein Jahresergebnis von T€ 6.000. Gesamtaussage Wie in den Vorjahren ist das Geschäftsjahr 2022 sehr zufriedenstellend verlaufen. Die uns selbst gestellten Ziele haben wir weitgehend erfüllt und die bisherigen Umsatzerlöse geben uns Anlass zu dieser Hoffnung. Aufgrund der permanenten Optimierung unserer Vermarktungsabteilung, konnten wir unsere Marktposition weiterhin aufrecht halten. Diese ist natürlich auch abhängig von politischen Veränderungen.
Wesel, den 24. Mai 2024 Michael Benninghoff, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die Gesellschaft ist unter HRB 10576 beim Amtsgericht Duisburg eingetragen. Der Jahresabschluss der servoprax gmbh wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde unter Anwendung der Schutzvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB zulässigerweise verzichtet, da sich andernfalls hieraus die Bezüge einzelner Organmitglieder ermitteln lassen. Die Einzelpositionen des veröffentlichten Jahresabschlusses sind auf volle Euro auf- bzw. abgerundet. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten oder dem Nennwert angesetzt. Die langfristigen Wertpapiere sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Soweit der Börsen- oder Marktpreis am Bilanzstichtag unter den Anschaffungskosten lag, wurde der niedrigere Wert bilanziert, sofern es sich um eine voraussichtliche dauernde Wertminderung handelte. Die typisch stille Beteiligung wurde mit den Anschaffungskosten bilanziert. Die unter den Vorräten ausgewiesenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren sind mit ihren durchschnittlichen Einstandspreisen angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden sie mit diesen zum Bilanzstichtag beizulegenden Werten bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert bilanziert. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert bilanziert. Bestände in fremder Währung wurden zum Devisenkassakurs des Bilanzstichtages umgerechnet. Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung resultiert aus der Verrechnung gem. § 246 Abs. 2 HGB von Vermögensgegenständen und Schulden, soweit die Vermögensgegenstände dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen worden sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen dienen. Die Rückdeckungsversicherung wurde gemäß § 253 Abs. 1 S.4 HGB mit dem von der Versicherung mitgeteilten Aktivwert bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem höheren Kurs am Entstehungs- bzw. Bilanzstichtag bewertet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten werden. Aufgrund der erstmaligen Einbeziehung in einen Konzernabschluss werden Forderungen gegen verbundene bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gesondert in der Bilanz ausgewiesen. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Bestände in fremder Währung wurden zum Devisenkassakurs des Bilanzstichtages umgerechnet. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte und Abschreibungen kann dem Anlagenspiegel entnommen werden, der Teil des Anhangs ist.
Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Vorräte Zur Ermittlung der Vorratsbestände wurde eine körperliche Bestandsaufnahme durchgeführt. Im Geschäftsjahr wurden Abschreibungen auf den Vorratsbestand auf Grund nahender Verfallsdaten in Höhe von € 200.000,00 (Vorjahr € 102.697,72) vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Nicht mehr werthaltige Forderungen wurden unter Anwendung des Niederstwertprinzips auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Pauschalwertberichtigungen betragen zum Bilanzstichtag € 43.248,36 (Vorjahr: € 46.359,62). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Stückzinsen aus der Anschaffung von festverzinslichen Anleihen (TEuro 58) und Steuererstattungsansprüche (TEuro 2.125) enthalten. Die Bewertung erfolgt grundsätzlich zum Nominalwert. Die in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen € 19.268,24 (Vorjahr: € 24.941,52). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:
In den zusammengefassten sonstigen Rückstellungen sind Rückstellung für Bonusgutschriften € 57.417,80, für ausstehenden Urlaub € 201.600,00 und für die Zollprüfung € 40.000,00 enthalten. Pensionsrückstellungen Der Erfüllungsbetrag der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde mit dem versicherungsmathematischen Gutachten vom 27.04.2023 der GBG Consulting GmbH, Köln, ermittelt. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Den Pensionsverpflichtungen stehen Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen gegenüber. Soweit die Voraussetzungen nach § 246 Abs. 2 HGB vorlagen, wurden die entsprechenden Verrechnungen vorgenommen.
* nicht saldierungsfähig
Aufgrund des neuen Artikels 75 Abs. 6 EGHGB bezüglich der Regelungen des § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB in der Fassung des "Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" vom 16.03.2016 ergibt sich folgender Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB n.F.:
Angabe zu Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 3.687.479,96 (Vorjahr: Euro 7.240.663,94).
Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte Die Gesellschaft hat die nachfolgend aufgeführten Verträge über die Nutzung von Betriebsgrundstücken- und Gebäuden sowie die Erbringung von Dienstleistungen abgeschlossen. Zweck der Mietgeschäfte ist die Nutzung der betreffenden Vermögensgegenstände bei Vermeidung einer langfristigen Kapitalbindung. Risiken aus diesen Geschäften bestehen nicht. a) Mietvertrag mit der Mölders GmbH & Co. Medizintechnik und Verwaltungs KG Mietgegenstand: Lagerfläche und Bürogebäude Vertrag: vom 01.01.1996 Laufzeit des Vertrages: 5 Jahre, dann Option weitere 5 Jahre Restlaufzeit 31.12.2022: mind. 12 Monate Restverpflichtung 31.12.2022: 405.399,63 € b) Dienstleistungsvertrag mit der Mölders Holding GmbH & Co. KG Vertragsgegenstand: Erstellung der Finanzbuchführung, Abwicklung und Überwachung des Zahlungsverkehrs und des Forderungsbestandes sowie die Erstellung der Lohnabrechnungen Vertragslaufzeit: Abschluss auf unbestimmte Zeit Restlaufzeit 31.12.2022: 12 Monate Restverpflichtung 31.12.2022: Variable Abrechnungsvereinbarung. Die Vergütung beträgt € 0,50 je Buchungszeile, sowie € 17,00 pro Lohnabrechnung. Auf Basis des Geschäftsjahres 2022 ergibt sich eine voraussichtliche Verpflichtung von TEuro 370. c) Mietvertrag mit der Mölders GmbH & Co. Medizintechnik und Verwaltungs KG Mietgegenstand: Lagerhalle mit Büro und Sozialräumen sowie Reinraum "Am Schornacker" Vertrag: vom 01.08.2000 Laufzeit des Vertrages: 5 Jahre, dann Option weitere 5 Jahre Restlaufzeit 31.12.2022: 31 Monate Restverpflichtung 31.12.2022: 990.009,49 € d) Mietvertrag mit der Mölders GmbH & Co. Medizintechnik und Verwaltungs KG Mietgegenstand: Lagerhalle mit Büro "Am Schornacker 44" Vertrag: vom 30.05.2012 Laufzeit des Vertrages: unbestimmte Zeit / Kündigungsfrist 6 Monate zum Monatsende Restlaufzeit 31.12.2022: mindestens 5 Monate Restverpflichtung 31.12.2022: 191.798,25 € Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsätze wurden im Wesentlichen im Inland erzielt und verteilen sich auf homogene Produktgruppen. Unterschiedliche Tätigkeitsbereiche im Sinne von § 285 Nr. 4 HGB liegen nicht vor. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus verrechneten Sachbezugswerten, Erträge aus einer Rückdeckungsversicherung und Erträge aus Währungsumrechnungen. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelt es sich hauptsächlich um Kosten der Warenabgabe (im Wesentlichen Ausgangsfrachten) sowie um Raumkosten (im Wesentlichen Mietaufwendungen). Steuern vom Einkommen und Ertrag In den Ertragsteuern waren nur inländische Steuern enthalten. Auf das Jahresergebnis entfielen Ertragsteuern in Höhe von TEuro 2.332. Aufgrund des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurden im Berichtsjahr keine latenten Steuern angesetzt. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 2.234.531,28 und soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 S. 3 HGB in Höhe von Euro 248.808,00 führt zu einer Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB. Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten: a) Mietvertrag mit der Mölders GmbH & Co. Medizintechnik und Verwaltungs KG Mietgegenstand: Lagerfläche und Bürogebäude Vertrag: vom 01.01.1996 Laufzeit des Vertrages: 5 Jahre, dann Option weitere 5 Jahre Restlaufzeit 31.12.2022: 12 Monate Restverpflichtung 31.12.2022: 405.399,63 € b) Dienstleistungsvertrag mit der Mölders Holding GmbH & Co. KG Vertragsgegenstand: Erstellung der Finanzbuchführung, Abwicklung und Überwachung des Zahlungsverkehrs und des Forderungsbestandes sowie die Lohnabrechnungen Vertragslaufzeit: Abschluss auf unbestimmte Zeit Restlaufzeit 31.12.2022: 12 Monate Restverpflichtung 31.12.2022: Variable Abrechnungsvereinbarung. Die Vergütung beträgt € 0,50 je Buchungszeile sowie € 17,00 pro Lohnabrechnung. Auf Basis des Geschäftsjahres 2021 ergibt sich eine voraussichtliche Verpflichtung von TEuro 370. c) Mietvertrag mit der Mölders GmbH & Co. Medizintechnik und Verwaltungs KG Mietgegenstand: Lagerhalle mit Büro und Sozialräumen sowie Reinraum "Am Schornacker" Vertrag: vom 01.08.2000 Laufzeit des Vertrages: 5 Jahre, dann Option weitere 5 Jahre Restlaufzeit 31.12.2022: 43 Monate Restverpflichtung 31.12.2022: 990.009,49 € d) Mietvertrag mit der Mölders GmbH & Co. Medizintechnik und Verwaltungs KG Mietgegenstand: Lagerhalle mit Büro "Am Schornacker 44" Vertrag: vom 30.05.2012 Laufzeit des Vertrages: unbestimmte Zeit / Kündigungsfrist 6 Monate zum Monatsende Restlaufzeit 31.12.2022: mindestens 5 Monate Restverpflichtung 31.12.2022: 191.798,25 € Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten: Unter den Finanzanlagen sind Ausleihungen an Gesellschafter (Mölders Holding GmbH & Co.KG) in Höhe von T€ 4.109 enthalten. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 25.000,00 Euro. Dabei handelt es sich ausschließlich um Honoraransprüche für Abschlussprüfungsleistungen. Angabe gemäß § 285 Nr. 14 HGB Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Mölders Holding GmbH & Co. KG, Wesel, einbezogen. Unterschrift der Geschäftsführung
Wesel, den 24. Mai 2024 gez. Michael Benninghoff sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.05.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die servoprax gmbh, Wesel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der servoprax gmbh, Wesel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der servoprax gmbh, Wesel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteilzu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wesel, den 24. Mai 2024 WTP Weseler Treuhand- und Prüfungsgesellschaft mbH WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT Tobias Polka, Wirtschaftsprüfer Marc Sarburg, Wirtschaftsprüfer |
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