VR-Immobilien Erding GmbH
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VR-Bank Erding eGErdingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015A. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015I. GeschäftsverlaufI.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der bayerischen Kreditgenossenschaften Im Jahr 2015 setzte sich der konjunkturelle Aufschwung in Deutschland fort. Trotz der Wachstumsschwäche in den Schwellenländern und der erneuten Zuspitzung der griechischen Schuldenkrise in den Sommermonaten blieb die gesamtwirtschaftliche Entwicklung hierzulande robust aufwärtsgerichtet. So ist das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 1,7 % über das Vorjahresniveau gestiegen. Die wichtigsten Treiber des gesamtwirtschaftlichen Wachstums waren erneut die Konsumausgaben. Die Anlageinvestitionen und der Außenhandel trugen demgegenüber weniger stark zum Anstieg des Bruttoinlandsprodukts bei. Im Hinblick auf die Staatsfinanzen entspannte sich die Lage weiter. Insgesamt konnte die öffentliche Hand zum zweiten Mal in Folge mit einem Überschuss abschließen. Der staatliche Finanzierungssaldo ist in Relation zum Bruttoinlandsprodukt von 0,3 % in 2014 auf 0,6 % in 2015 gestiegen. Die Schuldenstandsquote gab hingegen im Vergleich zum Vorjahr von 74,9 % auf 71,4 % nach. Die Inflationsrate ist in Deutschland von 0,9 % in 2014 auf niedrige 0,3 % in 2015 gesunken. Die niedrige Inflationsrate in Deutschland wie auch innerhalb der EU veranlasste die Europäische Zentralbank (EZB), die ohnehin schon expansiven geldpolitischen Rahmenbedingungen noch weiter zu lockern. Im Zuge dieser quantitativen Lockerung begann die EZB jeden Monat Wertpapiere im Wert von 60 Mrd. Euro am Sekundärmarkt zu kaufen. Darüber hinaus senkte der EZB-Rat den Einlagezins, d. h. der Zins für Übernachteinlagen der Geschäftsbanken bei der EZB, um weitere 10 Basispunkte auf nunmehr -0,3 %. Bei den bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken erhöhte sich die Bilanzsumme im Jahr 2015 um 4,1 % bzw. 5,7 Mrd. Euro auf nunmehr annähernd 147 Mrd. Euro. Die bilanziellen Kundengelder stiegen um 4,7 % bzw. 5,2 Mrd. Euro und damit spürbar stärker als im Vorjahr (+ 3,5 %). Bevorzugt wurden wiederum insbesondere die liquiden Sichteinlagen mit einem Anstieg von 11,6 %. Bei den Ausleihungen hat sich der Wachstumstrend wieder etwas verstärkt; mit einem Anstieg gegenüber dem Jahresanfang von 5,0 % bzw. 4,1 Mrd. Euro konnte an das hohe Kreditwachstum der Vorjahre angeknüpft werden. I.2 Entwicklung der VR-Bank Erding eG Die Geschäftsentwicklung verlief im Geschäftsjahr 2015 wiederum recht zufriedenstellend. Im Einzelnen zeigt sich folgendes Bild:
Die Bank hat im Berichtszeitraum ein über dem Vorjahr liegendes Wachstum zu verzeichnen, das insbesondere auf Steigerungen bei den Kundengeldern zurückzuführen ist. Die außerbilanziellen Geschäfte setzen sich aus Bürgschaften in Höhe von 5.894 TEUR und aus unwiderruflichen Kreditzusagen in Höhe von 22.685 TEUR zusammen. Während sich die Bürgschaften um 1.754 TEUR verringerten, erhöhten sich die unwiderruflichen Kreditzusagen um 7.795 TEUR.
Die Entwicklung des Kreditgeschäftes übertraf unsere Erwartungen und lag, wie bereits im Vorjahr, über dem Durchschnitt. Die Ausweitung unseres Kreditgeschäftes wurde durch Zuwächse bei den Kundeneinlagen sowie durch einen Abbau der Wertpapieranlagen finanziert. Gleichzeitig erhöhten sich unsere Forderungen an Kreditinstitute deutlich.
Die Bankenrefinanzierungen beinhalten ausnahmslos zinsverbilligte Sonderkredite für unsere Kunden. Ähnlich wie im Vorjahr war hier eine spürbare Steigerung zu verzeichnen. Die Kundengelder erhöhten sich im Berichtszeitraum um 16,9 Mio Euro bzw. 5,6 % gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere bei den liquiden Sichteinlagen, einschließlich Geldmarktkonten, waren deutliche Zuwächse erkennbar. So erhöhte sich der Anteil der Sichteinlagen an der Bilanzsumme um 3,5 %-Punkte auf 47,4 %. Dagegen sank der Anteil der befristeten Einlagen um 1,8 %-Punkte auf 5,4 %.
Die Erträge aus Dienstleistungsgeschäften waren im Berichtszeitraum rückläufig. Während die Erträge aus dem Zahlungsverkehr nahezu unverändert blieben, war ein geringfügiger Rückgang bei den Vermittlungsgeschäften erkennbar. Investitionen Die Gesamtinvestitionen betrugen im Berichtsjahr 231 TEUR. Hiervon wurden 67 TEUR für eine Dacherneuerung in unserem Lagerhaus in Neuching verwendet. Für Renovierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen in der Hauptstelle und den Geschäftsstellen wurden 89 TEUR, für Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Software wurden 75 TEUR investiert. Personal- und Sozialbereich Die Zahl der Beschäftigten hat sich leicht reduziert. Wir sind weiter bemüht, bei gleichzeitiger Straffung des Personalbestandes im administrativen Bereich, die kundennahen Bereiche durch hochqualifizierte beratungs- und vertriebsorientierte Kräfte zu verstärken. Die Altersstruktur unserer Mitarbeiter entspricht den betrieblichen Erfordernissen. Die betrieblichen Sozialleistungen der Bank bewegen sich im üblichen Rahmen. Es bestehen Regelungen zur betrieblichen Altersversorgung. Die Mitarbeiter werden überwiegend nach den tariflichen Vereinbarungen entlohnt. Um den erhöhten Anforderungen gerecht zu werden, wird von den externen Fortbildungsmöglichkeiten rege Gebrauch gemacht. Darüber hinaus führen wir regelmäßig interne Schulungsmaßnahmen durch. Weitere nichtfinanzielle Leistungsindikatoren - Belange des Umweltschutzes Die Umweltschutzbedingungen wurden eingehalten. - Entwicklung des Kundenstammes Unser Kundenkreis setzt sich zum überwiegenden Teil aus Privatpersonen, mittelständischen Unternehmen, Handwerkern und Landwirten aus dem Einzugsgebiet unserer Bank zusammen. Unser Kundenbestand hat sich im Berichtsjahr geringfügig vermindert. Die Anzahl der Mitglieder hat sich leicht erhöht. - Gesellschaftliche Reputation Wir fördern Vereine und Organisationen in sportlichen, kulturellen, kirchlichen, sozialen oder ähnlich bedeut- samen gesellschaftspolitischen Bereichen durch Spenden und andere Zuwendungen sowie durch ehrenamt- liches Engagement unserer Mitarbeiter. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr war durch keine außergewöhnlichen Vorgänge gekennzeichnet. Fazit Die Geschäfte der VR-Bank Erding eG haben sich insgesamt zufriedenstellend entwickelt. Die Erwartungen wurden größtenteils übertroffen. II. Darstellung der Lage der VR-Bank Erding eGII.1 Ertragslage Die wesentlichen Erfolgskomponenten unserer Bank haben sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt:
1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV - Posten 2.
Im Berichtsjahr war ein leichter Anstieg des Zinsüberschusses zu verzeichnen. Bei Berücksichtigung des periodenfremden Aufwandes im Vorjahr (153 TEUR) zeigt sich jedoch ein leichter Rückgang beim ordentlichen Zinsergebnis. Die Veränderungen des Provisionsüberschusses sind insbesondere zurück zu führen auf etwas niedrigere Erträge im Bereich der Vermittlungsgeschäfte. Bei den Personalaufwendungen war ein spürbarer Rückgang um 269 TEUR festzustellen, der vorrangig auf einen gesunkenen Personalstand zurück zu führen ist. Die anderen Verwaltungsaufwendungen stiegen dagegen um 271 TEUR. Hier wirkten sich vor allem höhere Instandhaltungskosten sowie Investitionen in die Schulung und Fortbildung unserer Mitarbeiter aus. Die Verwaltungsaufwandsquote CIR ist von 64,6 % im Vorjahr auf 65,0 % geringfügig angestiegen. Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft werden - nach der Verrechnung mit Erträgen - in Höhe von -324 TEUR (Vorjahr 251 TEUR) ausgewiesen. Das Bewertungsergebnis wird darüber hinaus positiv beeinflusst durch eine Realisierung stiller Reserven beim Übertrag unserer Beteiligung an der FIDUCIA IT AG an die BBF GmbH & Co. KG in Höhe von 251 TEUR. Dagegen waren im Vorjahr Sondereinflüsse aufgrund von Abschreibungen auf Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von 969 TEUR vorhanden, die über pari erworben und auf den Nennwert abgeschrieben wurden. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit hat sich im Vorjahresvergleich geringfügig reduziert. Das Ergebnis ist - auch im Vergleich mit anderen bayerischen Genossenschaften ähnlicher Größenordnung - als gut zu bezeichnen. Es ermöglicht eine angemessene Erhöhung des bilanziellen Eigenkapitals. Vom Jahresüberschuss wurden 1.300 TEUR den Rücklagen zugeführt. Vom Bilanzgewinn in Höhe von 1.011 TEUR werden mit Feststellung des Jahresabschlusses 930 TEUR den Rücklagen zugewiesen. Die Entwicklung der Ertragslage entsprach unseren Erwartungen. II.2 Finanz- und Liquiditätslage Aufgrund der Mittelzuflüsse bei den Kundeneinlagen ist eine hohe Liquidität gegeben. Sowohl die Mindestreservebestimmungen als auch die Bestimmungen der Liquiditätsverordnung (Kennziffer) sowie die aufsichtsrechtlichen Anforderungen der CRR (LCR) wurden zu jeder Zeit eingehalten und bieten ausreichend Freiraum für die Ausweitung des Bankgeschäftes im Rahmen der strategischen Planung. Bei Bedarf stehen ausreichende Refinanzierungsmöglichkeiten des Finanzverbundes sowie der EZB jederzeit zur Verfügung. Das Angebot der Deutschen Bundesbank Refinanzierungsgeschäfte in Form von Offenmarktgeschäften (Hauptrefinanzierungsgeschäfte) abzuschließen, wurde nicht genutzt. Übernachtkredite (Spitzenrefinanzierungsfazilität) wurden nicht in Anspruch genommen. Die eingeräumten Kreditlinien der DZ Bank AG haben wir im Jahresverlauf nur dispositionsbedingt in Anspruch genommen. Die Zahlungsfähigkeit war im Berichtsjahr stets gegeben. Mit einer Beeinträchtigung der Liquiditätslage ist auch in den folgenden Jahren nicht zu rechnen. II.3 Vermögenslage II.3.1 Eigenkapital Das bilanzielle Eigenkapital stellt sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:
Die Bank verfügt über eine sehr gute Eigenkapitalausstattung. Sie entspricht den Anforderungen und erlaubt darüber hinaus ein stetiges Geschäftswachstum in den nächsten Jahren. Durch Gewinnthesaurierung konnte das Eigenkapital weiter gestärkt werden. Daneben besteht ein Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB in Höhe von 6.000 TEUR (Vorjahr 5.000 TEUR). Die Vermögenslage der Bank ist geordnet. Der Anteil der bilanziellen Eigenmittel an der Bilanzsumme konnte von 9,24 % auf 9,53 % weiter verbessert werden. Die Gesamtkapitalquote (seit 2014) [Übergangsregelung nach Art. 465 CRR] beläuft sich auf 19,26 % und ist gegenüber dem Vorjahr, aufgrund der hohen Zuwachsraten im Kreditgeschäft, geringfügig zurückgegangen. Aufgrund der guten Eigenkapitalausstattung wurde die Mindestgröße der CRR jederzeit erfüllt. Die Gesamtkennziffer nach der CRR liegt deutlich über der vorgeschriebenen Norm von 8 % zuzüglich Kapitalerhaltungspuffer. Die Kapitalrendite gemäß § 26a Abs. 1 Satz 4 KWG (Quotient aus Nettogewinn (Anmerkung: Nettogewinn = Jahresüberschuss nach Steuern) und Bilanzsumme) beläuft sich auf 0,55 %. II.3.2 Wesentliche Aktiv- und Passivstrukturen Kundenforderungen Der Anteil der Kundenforderungen (Aktiva 4) an der Bilanzsumme beträgt 70,12 %. Konzentrationen in den einzelnen Branchen sind nicht vorhanden. Die Größenklassengliederung ist ausgewogen. Akute Risiken im Kreditgeschäft sind in voller Höhe durch Einzelwertberichtigungen abgeschirmt. Latente Risiken sind in vollem Umfang durch Vorsorgereserven abgedeckt. Die Kreditgrenzen nach dem KWG bzw. der CRR sowie die festgelegten Kreditbeschränkungen nach § 49 GenG wurden im Berichtszeitraum stets eingehalten. Wertpapiere Die Wertpapieranlagen unserer Bank setzen sich wie folgt zusammen:
Die eigenen Wertpapieranlagen haben insgesamt einen Anteil von 20,07 % an der Bilanzsumme. Diese betreffen ausschließlich Schuldverschreibungen und festverzinsliche Wertpapiere. In den festverzinslichen Anlagen sind EUR-Anleihen ausländischer Emittenten in Höhe von 54.948 TEUR enthalten. Sämtliche Wertpapiere sind nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Darüber hinaus ergaben sich Kursreserven zum Bilanzstichtag. Strukturierte Finanzinstrumente haben wir nicht im Bestand. Kurswertrisiken werden im Rahmen einer risikoorientierten Anlagepolitik nur in begrenztem Umfang zugelassen. Sie werden permanent im Rahmen der bankinternen Grundsätze überwacht. II.3.3 Derivatgeschäfte Die Genossenschaft hat keine derivativen Instrumente getätigt. II.3.4 Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR Unsere Genossenschaft ist der amtlich anerkannten BVR Institutssicherung GmbH und der zusätzlichen freiwilligen Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen. II.4 Zusammenfassende Beurteilung der Lage der VR-Bank Erding eG Unsere Bank verfügt über eine sehr gute Finanz- und Vermögenslage. Die Anforderungen an das Eigenkapital und die Liquidität wurden jederzeit eingehalten. Die Ertragslage ist gut. III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres (Nachtragsbericht)Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. IV. Risiken der künftigen Entwicklung (Risikobericht)IV.1 Risikomanagementziele und -methoden Das Risikomanagement ist für uns eine zentrale Aufgabe und an dem Grundsatz ausgerichtet, die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken zu identifizieren, zu bewerten, zu steuern und zu überwachen, um negative Abweichungen von den Erfolgs-, Eigenmittel- und Liquiditätsplanungen zu vermeiden. Das Risikofrüherkennungs- und -überwachungssystem ist primär darauf ausgerichtet, Risiken rechtzeitig zu identifizieren und bei Bedarf gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten. Die Einbindung des Risikomanagements in das Gesamtbanksteuerungssystem dient uns aber zugleich zur Erkennung und Nutzung von Chancenpotenzialen. In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder und Kunden ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder und Kunden in allen Fragen der Finanzierung und Vermögensanlage sicherstellt. Die bewusste Übernahme, aktive Steuerung und gezielte Transformation von Risiken gehört zu den Kernfunktionen der Bank. Unsere Risikostrategie basiert auf einer ertragsrisikoorientierten Risikopolitik als regional tätige Kreditgenossenschaft. Die Risikostrategie wurde aus der auf unserem Unternehmensleitbild basierenden Geschäftsstrategie entwickelt. Zur Planung, Umsetzung, Beurteilung, ggf. Anpassung und Kommunikation haben wir einen angemessenen Strategieprozess festgelegt. Die Risikotragfähigkeit der Bank ist Grundlage unserer Strategie sowie ihrer Risikosteuerungs- und Controllingprozesse. Aufbauend auf dem Unternehmensleitbild und einer durchgeführten bzw. fortgeführten Bestandsanalyse wird mittels einer zukunftsorientierten Vorgehensweise die langfristige Existenzsicherung der Genossenschaft unter Berücksichtigung der Anforderung der Mitglieder und Kunden sichergestellt. Die Bank verfügt über ein angemessenes System zur Risikosteuerung und Risikoüberwachung, welches in die Gesamtbankplanung und Gesamtbanksteuerung integriert ist. Die Entwicklung unserer Bank planen und steuern wir mit Hilfe von Kennzahlen und Limitsystemen. Im Einzelnen werden folgende Zielgrößen geplant: - bilanzwirksame Wachstumsziele, - Aufwands- und Ertragsziele im Rahmen der operativen und strategischen Zielsetzung der Bank zur Erzielung angemessener Gewinne, die zur Sicherung der Wachstumsziele und der Risikotragfähigkeit dienen, - Erhöhung der Prozesseffizienz und Ausbau der Vertriebskapazität, - Verbesserung der Potentialausschöpfung im Privatkundengeschäft. Vorgenannte Ziele werden kontinuierlich im Rahmen des Soll-/Ist-Vergleichs mittels Bilanz-, Wachstums-, Marktanalysen, Ergebnisvorschaurechnung, Szenariotechniken sowie Auslastung vorgegebener Risikobudgets überwacht. Hierzu werden anerkannte EDV-Instrumente und Verfahren eingesetzt, die den gesetzlichen sowie bankinternen Grundsätzen entsprechen. Die angewandten Methoden zur Risikomessung, -steuerung und die Aggregation aller Risikoarten werden kontinuierlich weiterentwickelt und regelmäßig den Anforderungen der Bank und den aktuellen Marktgegebenheiten angepasst. Basis des Risikomanagementprozesses bildet das Risikohandbuch. In diesem Handbuch wurden, im Rahmen der Risikoinventur, sämtliche erkennbaren Risiken zusammengeführt. Diese werden, abhängig von der Bedeutung für die Bank, in geeigneter Weise laufend überwacht und gesteuert. Für die im Risikohandbuch als wesentlich eingestuften Risikoarten wurden entsprechende Strategien entwickelt: - Adressenausfallrisiken, - Marktpreisrisiken, - Liquiditätsrisiken, - Operationelle Risiken. Im Rahmen unserer Risikoinventur haben wir Risikokonzentrationen berücksichtigt und Stresstests entwickelt. Die Stresstests umfassen sowohl historische als auch hypothetische Szenarien. Neben der Messung und Steuerung der Risiken in den einzelnen Bereichen werden in regelmäßigen Abständen Risikotragfähigkeitsberechnungen durchgeführt und in diesem Rahmen die quantifizierten Einzelrisiken zu einem Gesamtbankrisiko zusammengefasst. Nicht quantifizierbare wesentliche Risiken berücksichtigen wir grundsätzlich mittels Risikopuffer. Es erfolgt eine Gegenüberstellung mit den zur Abdeckung dieses Gesamtbankrisikos zur Verfügung stehenden Deckungsmassen (Ertragskraft, Reserven, Eigenkapital). Die Darstellung der Gesamtrisikolage bzw. Risikotragfähigkeit erfolgt auf Grundlage handelsrechtlicher Vorschriften unter Berücksichtigung aufsichtsrechtlicher Eigenmittelerfordernisse. Der Vorstand erhält in monatlichen Abständen Berichte über die Auslastung der Risikobudgets sowie die aktuelle Entwicklung der wesentlichen Risiken. Der Aufsichtsrat wird vierteljährlich durch den Vorstand über die Auslastung der Risikobudgets informiert. Darüber hinaus können bei Bedarf jederzeit ergänzende Auswertungen zu sämtlichen Risikoarten erstellt werden. Auf Basis unseres Risikotragfähigkeitskonzeptes werden ein Gesamtbanklimit und zur Begrenzung der einzelnen Adressausfall- und Marktpreisrisiken Einzelrisikolimite eingerichtet. Die Limitfestlegung erfolgt unter Berücksichtigung der Ertrags- und Substanzkraft der Bank. Es wird eine gewinn- und verlustorientierte Limitierung vorgenommen. Die Funktionsfähigkeit der zur Risikoabsicherung und -minderung getroffenen Maßnahmen wird laufend im Rahmen der monatlichen Risikoberichterstattung und ggf. anhand tagesaktueller Auswertungen überwacht sowie im Rahmen der jährlichen Risikoinventur überprüft. Im Rahmen der Organisation erfolgt eine konsequente Trennung zwischen Handels- und Nichthandels- bzw. Markt- und Marktfolgebereichen sowohl innerhalb der Aufbau- als auch der Ablauforganisation, so dass die Funktionsfähigkeit des internen Kontrollsystems gewährleistet ist. Die Funktionsfähigkeit und Angemessenheit aller Risikocontrolling- und Risikomanagement-Aktivitäten wird gemäß den MaRisk durch die Interne Revision geprüft. IV.2 Risikoarten IV.2.1 Adressenausfallrisiken Unter Adressenausfallrisiken verstehen wir den potentiellen Verlust, der durch den Ausfall eines Geschäftspartners sowie durch Wertminderung aufgrund nicht vorhersehbarer Verschlechterungen der Bonität von Geschäftspartnern entstehen kann. Das Kreditrisikomanagement, d. h. die Steuerung und Kontrolle der Kreditrisiken nach den Grundsätzen und Leitlinien für die Kreditpolitik des Vorstandes, ist direkt beim zuständigen Ressortvorstand angesiedelt. Die erforderlichen Auswertungen werden von der Abteilung Risikomanagement erstellt und an den Vorstand weitergeleitet. Daneben nimmt eine spezielle Kundenbetreuungsstelle die intensive Betreuung problembehafteter Engagements sowie die Sicherheitenverwertung und Engagementabwicklung von gekündigten Krediten vor. Zur Beurteilung der Bonität der Kreditnehmer setzt die Bank insbesondere ein anerkanntes Ratingverfahren ein. Das aggregierte Ergebnis wird nach Volumina und Blankoanteilen ausgewertet und in die Gesamtbanksteuerung einbezogen. Die Überwachung der Adressenausfallrisiken erfolgt in der Kreditabteilung mit Hilfe eines Ratingsystems. Dieses wird laufend weiter ausgebaut, um die Steuerung des Kreditportfolios noch effektiver gestalten zu können. Unsere EDV-Statistiken geben außerdem Auskunft über die Verteilung des Kreditvolumens nach Branchen, Größenklassen und Sicherheiten sowie nach Neukreditgeschäftsvolumen und Wanderungsbewegungen innerhalb der Ratingklassen. Zur Überwachung und Steuerung des Kreditgeschäftes bestehen Limite u. a. in Bezug auf Einzelkreditgrenzen, maximale Blankoanteile und Volumensanteile der größten Kreditnehmer. Unsere Risikostruktur im Kundenkreditgeschäft ist unverändert gut. Die Risikolage ist günstig. Nennenswerte Veränderungen zum Vorjahr haben sich nicht ergeben. Die Risiken sind nach wie vor durch Einzelwertberichtigungen und Vorsorgereserven in voller Höhe abgedeckt. Den Emittenten- und Kontrahentenausfallrisiken in unseren Eigenanlagen begegnen wir grundsätzlich durch eine Beschränkung auf Handelspartner guter Bonität und dadurch, dass wir keine Anlagen außerhalb eines Investment Grade Ratings erwerben. Für die Identifizierung, Beurteilung und Überwachung der Risiken greifen wir auf die Ratingergebnisse von Ratingagenturen, Einschätzungen der DZ-BANK sowie auf eigene Analysen von Berichten bzw. Veröffentlichungen und eigene Beobachtungen der Spreadentwicklung der Emittenten zurück. Für unsere Eigenanlagen haben wir zur Vermeidung von Konzentrationsrisiken, unter Berücksichtigung von Substanz- und Ertragskraft ein System risikobegrenzender Limite eingeführt. Dabei wird auch eine Volumenslimitierung auf Geschäftspartnerebene durchgeführt. Sämtliche Limite werden durch ein vom Handel unabhängiges Risikomanagement überwacht und regelmäßig überprüft. Länderrisiken sind insgesamt von untergeordneter Bedeutung. IV.2.2 Marktpreisrisiken Marktpreisrisiken werden definiert als Gefahr von Vermögensschäden, die sich aus einer Änderung von Marktzinssätzen, Wechselkursen oder Aktienkursen ergeben. Im Rahmen des Risikomanagements werden folgende Marktpreisrisikokategorien betrachtet: Zinsänderungsrisiko und Kursrisiken aus festverzinslichen Wertpapieren. Zur Steuerung und Überwachung sind angemessene Limite unter Berücksichtigung der Ertrags- bzw. Substanzkraft festgelegt. Banken sind insbesondere aufgrund von bestehenden Inkongruenzen zwischen ihren aktiven und passiven Festzinspositionen dem allgemeinen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Das Marktpreisrisiko besteht im Wesentlichen in dem Zinsänderungsrisiko. Wir steuern unser Zinsänderungsrisiko mittels einer dynamischen Zinselastizitätsbilanz und einer Zinsbindungsbilanz. Die übrigen Marktpreisrisiken werden entsprechend den aufsichtsrechtlichen Regelungen bei der Gesamtbanksteuerung berücksichtigt. Zur Quantifizierung der Auswirkungen bestimmter Marktveränderungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung und dem darin enthaltenen Abschreibungsrisiko werden Szenariobetrachtungen vorgenommen. Monatlich wird mit einer linearen Verschiebung der Zinskurve um +100, -100, +200 Basispunkte sowie drehenden Zinsstrukturen gerechnet und dem vorhandenen Limit gegenübergestellt. Zur Quantifizierung der Risiken bewerten wir unsere Wertpapierbestände wöchentlich unter Zugrundelegung tagesaktueller Zinssätze und Kurse. Wesentliche Währungsrisiken sind nicht vorhanden. Durch den Rückgang des Wertpapierbestandes haben sich entsprechende Verminderungen bei den Kursrisiken aus festverzinslichen Wertpapieren im Vergleich zum Vorjahr ergeben. Insgesamt bewegen sich die Marktpreisrisiken innerhalb des vom Vorstand vorgegebenen Limitsystems. IV.2.3 Liquiditätsrisiken Das Liquiditätsrisiko wird durch die aufsichtsrechtliche Liquiditätsverordnung begrenzt. Die Risiken und die Zahlungsbereitschaft werden überwacht. Durch die Einbindung in den genossenschaftlichen Finanzverbund bestehen ausreichende Refinanzierungsmöglichkeiten, um unerwartete Zahlungsstromschwankungen auffangen zu können. IV.2.4 Operationelle Risiken Als operationelle Risiken definieren wir die Gefahr von Schäden, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens in internen Verfahren und Systemen, Fehlern von Mitarbeitern oder aufgrund externer Einflüsse eintreten. Den operativen Risiken begegnen wir mit unterschiedlichen Maßnahmen. Dazu zählen Arbeitsanweisungen, die Verwendung von rechtlich geprüften Vertragsvordrucken, der Einsatz von Sicherheits-, Compliance-, Datenschutz- und Geldwäschebeauftragten. Die wesentlichen operationellen Risiken werden anhand von Notfallplänen und Backup-Einrichtungen begrenzt. Versicherbare Gefahrenpotenziale, z. B. Diebstahl- und Betrugsrisiken, haben wir durch Versicherungsverträge in banküblichem Umfang abgesichert. Dem Betriebsrisiko begegnen wir mit laufenden Investitionen in neue DV-Systeme über die von uns beauftragte Rechenzentrale und der Optimierung der Arbeitsabläufe unter Einhaltung einer ausreichenden Funktionstrennung. Dem Rechtsrisiko wird durch die Verwendung der im Verbund entwickelten Formulare begegnet. Bei Rechtsstreitigkeiten nehmen wir juristische Hilfe in Anspruch. Über die Steuerung bzw. Minimierung dieser Risikoarten hinaus prüft die eigene Interne Revision, die mit zwei Mitarbeitern besetzt ist, regelmäßig die Systeme und Verfahren sowie die wichtigen Arbeitsabläufe. Im Rahmen der Risikotragfähigkeit finden die operationellen Risiken entsprechende Berücksichtigung. Im Geschäftsjahr 2015 haben wir für operationelle Risiken, wie im Vorjahr, ausreichende Rückstellungen ergebniswirksam eingebucht. IV.3 Gesamtbild der Risikolage Gemäß § 25a Abs. 1 KWG verfügen wir über geeignete Regelungen zur Steuerung, Überwachung und Kontrolle der Risiken. Ein entsprechendes Risikoüberwachungssysstem wurde aufgebaut und wird fortlaufend weiter entwickelt. Mit den genutzten Verfahren zur Messung der Risiken hat die Bank angemessene Instrumentarien eingerichtet, die der Art und dem Umfang des Geschäftsbetriebes gerecht werden und die bei sachgerechter Anwendung eine konsistente Ermittlung und Darstellung der Risiken gewährleistet. Unser umfassender Steuerungsansatz erlaubt sowohl die frühzeitige Identifizierung von Risiken, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, als auch die frühzeitige Einleitung von entsprechenden Gegenmaßnahmen. Die Risikotragfähigkeit ist sowohl unter den von uns definierten Standard- als auch den festgelegten Stressszenarien gegeben. Die Risikolage ist insgesamt als günstig einzustufen. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. V. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Prognosebericht)Die Prognosen, die sich auf die Entwicklung der VR-Bank Erding eG für die nächsten zwei Jahre beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Wir weisen darauf hin, dass sich die Prognosen durch die Veränderungen der zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen können. Unsere Bank erwartet in den nächsten Jahren einen unverändert anhaltenden harten Wettbewerb im Kundengeschäft, für welchen sie mit ihrem Geschäftsmodell und ihrer Kunden- und Produktphilosophie gut aufgestellt ist. Durch die Teilnahme an den BVR-Projekten 'Beratungsqualität' und 'webErfolg' versprechen wir uns eine weitere Verbesserung bei der Wahrnehmung bei unseren Kunden und bei der Wettbewerbssituation. Das geschäftliche Umfeld und die Entwicklung der Kreditgenossenschaften werden nach unseren Einschätzungen auch in den kommenden Jahren von dem verstärkten Wettbewerb und sich weiter entwickelnden Kundenansprüchen, dem weiter steigendenden Margendruck und den wachsenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen, dem Preisdruck bei den Standardprodukten, steigenden Beratungs- und Anlagebedarf sowie den steigenden Anforderungen an die Produkt- und Beratungsqualität geprägt. Insbesondere durch das anhaltend niedrige Zinsniveau und den Wettbewerbsdruck im Bereich der Direktbanken werden die Anforderungen an die Produktpalette sowie die Preispolitik steigen. Im Mittelpunkt unserer Bemühungen steht daher eine Stärkung der Kundenbeziehungen durch umfassende und qualifizierte Beratung zu marktgerechten Konditionen. Im Kundenkreditgeschäft erwarten wir für die nächsten beiden Jahre eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung. Im Einlagengeschäft gehen wir trotz des anhaltenden Konkurrenzdrucks gleichwohl von einer steigenden Geschäftentwicklung aus. Nach unseren Planungsrechnungen erwarten wir eine weitere Stärkung unseres Eigenkapitals durch die voraussichtliche künftige Dotierung der Rücklagen und des Sonderpostens für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB. Die bankaufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Liquiditätsausstattung (Liquiditätskennziffer) werden wir auch in den beiden folgenden Jahren einhalten. Für die Ertragslage ist auch in den kommenden zwei Jahren die Entwicklung der Zinsspanne von entscheidender Bedeutung. Wir rechnen, aufgrund der anhaltend expansiven Geldpolitik der EZB und den extrem niedrigen Leitzinsen, mit einem fallenden Zinsüberschuss. Die erwarteten Steigerungen im Kredit- und Einlagengeschäft werden diesen Trend allenfalls abmildern, jedoch nicht stoppen können. Das Provisionsergebnis soll sich in etwa auf dem aktuellen Niveau bewegen. Bei den Sach- und Personalaufwendungen erwarten wir einen erkennbaren Rückgang. Kosteneinsparungen sind für uns eine unabdingbare Voraussetzung um die Folgen der Ertragseinbußen bei der Zinsspanne abfedern zu können. Dennoch erwarten wir für die Geschäftsjahre 2016 und 2017 ein im Vergleich zum Berichtsjahr spürbar rückläufiges Betriebsergebnis vor Bewertung. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft wird neben der weiteren konjunkturellen Entwicklung auch erheblich durch die regionale Wirtschaftsentwicklung beeinflusst. Bei der Einzelrisikovorsorge für das Kreditgeschäft gehen wir von einem gleichbleibenden Ergebnis für die nächsten beiden Jahre aus. Beim Bewertungsergebnis aus der Bewertung von Wertpapieren werden nicht unwesentliche Abschreibungen aufgrund von über pari bewerteten Anleihen und Schuldverschreibungen der Liquiditätsreserve entstehen. Insgesamt erwarten wir in den nächsten beiden Jahren ein rückläufiges, aber noch zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. Wesentliche Risiken für die Ertragslage bestehen in den beiden kommenden Jahren bei einer deutlich schlechteren Konjunkturentwicklung als prognostiziert, die zu einer rückläufigen Geschäftsentwicklung führen könnte. Weitere Risiken können durch ein weiteres Abfallen der Zinsstrukturkurve entstehen. Wegen der sehr guten Vermögenslage, der damit verbundenen Risikotragfähigkeit und unseren regionalen Marktkenntnissen gehen wir davon aus, auch zukünftige Ertragschancen für Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter zu nutzen. Die konsequente Vertriebsausrichtung sowie die permanente Qualifizierung des Mitarbeiterstammes bilden dabei weiterhin den geschäftspolitischen Schwerpunkt unseres Hauses. Sollte sich der Wettbewerb aufgrund betriebswirtschaftlich unvertretbarer, nicht marktgängiger Konditionen verschärfen, besteht das Risiko, dass unsere prognostizierten Wachstumsraten im Kredit- und Einlagengeschäft nicht zu halten sind. Wesentliche Chancen für die Ertragslage und den Geschäftsverlauf bestehen in den Jahren 2016 und 2017 bei einer deutlich besseren Konjunkturentwicklung als prognostiziert, was zu einer positiveren Geschäftsentwicklung führen könnte. VI. ZweigniederlassungenEs bestehen keine Zweigniederlassungen. B. Vorschlag für die ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages sowie nach den im Jahresabschluss mit EUR 1.300.000,00 ausgewiesenen Einstellungen in Rücklagen - (Bilanzgewinn) wie folgt zu verwenden:
Erding, den 01.03.2016 VR-Bank Erding eG Der Vorstand gez. Kern gez. Kressirer gez. Luber Dieser Vorschlag wurde in der Vertreterversammlung am 01.06.2016 beschlossen. C. Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse. Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses unter Einbeziehung des Gewinnvortrages entspricht den Vorschriften der Satzung. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Der vorliegende Jahresabschluss 2015 mit Lagebericht wurde vom Genossenschaftsverband Bayern e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2015 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.
Erding, den 01.03.2016 gez. Michael Geser , Vorsitzender des Aufsichtsrats Jahresabschluss der Kreditinstitute in der Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft Bestandteile Jahresabschluss 1. Jahresabschluss (Formblatt 1) 2. Gewinn- und Verlustrechnung (Formblatt 3 - Staffelform) 3. Anhang 1. Jahresbilanz zum 31.12.2015Aktivseite
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2015
3. AnhangA. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss wurde nach den für Kreditinstitute geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung richtet sich nach den vorgeschriebenen Formblättern. Die Bilanz wurde unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und UmrechnungsmethodenDie Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 ff. HGB unter Berücksichtigung der für Kreditinstitute geltenden Sonderregelungen (§§ 340 ff. HGB). Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Einzelnen folgende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden angewandt: Forderungen Die Forderungen an Kreditinstitute wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Forderungen an Kunden wurden mit dem Nennwert angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Nennwert und dem niedrigeren Auszahlungsbetrag im passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten ist. Der Unterschiedsbetrag wird zinsanteilig aufgelöst. Die in den Forderungen an Kunden enthaltenen Bonitätsrisiken haben wir durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen und unversteuerten Pauschalwertberichtigungen in ausreichender Höhe abgedeckt. Die Ermittlung der unversteuerten Pauschalwertberichtigungen erfolgte in Anlehnung an den Erlass der Finanzverwaltung auf Grundlage der Ausfallmethode. Zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweiges haben wir ferner Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB gebildet. Wertpapiere Die gesamten Wertpapiere wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Börsen- oder Marktpreis oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie Anteile an verbundenen Unternehmen Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip zu Anschaffungskosten, vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen, bilanziert. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die Bewertung der immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten /Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen wurden im Anschaffungsjahr bei linearer Abschreibung pro rata temporis abgeschrieben. In früheren Jahren zulässigerweise in die Handelsbilanz übernommene Abzugsbeträge nach dem Steuerrecht wurden gemäß Artikel 67 Abs. 4 EGHGB fortgeführt. Aufgrund der steuerlichen Abschreibungen und den daraus resultierenden Beeinflussungen des Steueraufwandes liegt der ausgewiesene Jahresgewinn nicht nennenswert unter dem Betrag, der sonst auszuweisen gewesen wäre. Wirtschaftsgüter i. S. v. § 6 Abs. 2a EStG werden im Jahr der Anschaffung in einem Sammelposten erfasst. Der Sammelposten wird über fünf Jahre linear aufgelöst. Sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert oder zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Der aktivierte Anspruch auf Auszahlung des Körperschaftsteuerguthabens nach § 37 Abs. 5 KStG wird mit dem Barwert unter den "Sonstigen Vermögensgegenständen" bilanziert. Latente Steuern Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde. Verbindlichkeiten Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zum jeweiligen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem Rechnungszins der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) abgezinst. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und für Zuschläge sowie sonstige, über den Zins hinausgehende Vorteile für Einlagen, wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen. Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden nach dem Barwertverfahren ermittelt. Dabei wurde ein Gehaltstrend von 2,25 % berücksichtigt. Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2005 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) zugrunde. Die Verpflichtungen aus Anwartschaften auf Pensionen werden mittels Anwartschaftsbarwertverfahren angesetzt. Laufende Rentenverpflichtungen und Altersversorgungsverpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Mitarbeitern sind mit dem Barwert bilanziert. Als Lohn- und Gehaltstrend werden 2,00 % und als Rententrend 1,75 % angenommen. Der Zinssatz wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren mit 4,00 % festgelegt. Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Verlustfreie Bewertung der zinsbezogenen Geschäfte des Bankbuchs Die Finanzinstrumente des Zinsbuchs werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller zinstragenden bilanziellen und außerbilanziellen Positionen des Bankbuchs nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 verlustfrei bewertet. Hierbei werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt und von dem positiven Überschuss die Risiko- und Bestandsverwaltungskosten abgezogen. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang wird eine Drohverlustrückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen wird. Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum 31.12.2015 war keine Rückstellung zu bilden. Vermerke unter dem Bilanzstrich Im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit übernehmen wir regelmäßig Bürgschaften. Dabei ist es für uns erforderlich, Zahlungen an den Begünstigten zu leisten, wenn ein anderer seinen Verpflichtungen nicht nachkommt oder Leistungen nicht vertragsgemäß erfüllt. Der Umfang der übernommenen Verpflichtungen ist aus den Angaben unter dem Bilanzstrich ersichtlich. Die dargestellten Beträge zeigen nicht die künftig aus diesen Verträgen zu erwartenden Zahlungsströme, da die Mehrzahl der Eventualverbindlichkeiten ohne Inanspruchnahme enden. Die unwiderruflichen Kreditzusagen zum 31. Dezember 2015 in Höhe von 22.685 TEUR betreffen ausschließlich Zusagen von Buchkrediten an Nichtbanken. Wir gewähren unwiderrufliche Kreditzusagen, um den Finanzierungsbedürfnissen unserer Kunden zu entsprechen. Unwiderrufliche Kreditzusagen umfassen die nicht in Anspruch genommenen Anteile der gewährten Zusagen, welche nicht durch uns widerrufen werden können. Die Kreditzusagen werden mit dem Nominalbetrag gezeigt. Die unwiderruflichen Kreditzusagen werden bei der Überwachung der Kreditrisiken berücksichtigt. Im Rahmen des Risikomanagementprozesses wird vor dem verbindlichen Eingehen sowie während der Laufzeit einer Verpflichtung das Risiko aus der Inanspruchnahme für Eventualverbindlichkeiten und andere Verpflichtungen eingeschätzt. Dabei ist im Wesentlichen die Bonität des Auftraggebers bzw. Kreditnehmers ausschlaggebend. Im Falle der Verschlechterung der Bonität, die den Ausgleich der Inanspruchnahme ganz oder teilweise nicht mehr erwarten lässt, werden Rückstellungen gebildet. Währungsumrechnung Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden auf Euro wie folgt umgerechnet: Währungsguthaben und Währungsverbindlichkeiten haben wir gem. § 340h HGB i. V. m. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Der Ausweis der Ergebnisse aus der Währungsumrechnung für besonders gedeckte Geschäfte erfolgt netto im sonstigen betrieblichen Ergebnis. C. Entwicklung des Anlagevermögens(volle EUR)
D. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungI. Bilanz In den Forderungen an Kreditinstitute sind 25.798.888 EUR Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:
In den Forderungen an Kunden sind 8.690.525 EUR Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten. Die Zinsabgrenzung wurde aus Vereinfachungsgründen dem ersten Restlaufzeitenband zugeordnet. Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr 13.273.624 EUR fällig. In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
In folgenden Posten sind enthalten:
Die Genossenschaft besitzt folgende Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 % an anderen Unternehmen:
Mit dem unter Buchstabe a genannten Unternehmen besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Mit dem unter Buchstabe a genannten Unternehmen besteht ein Konzernverhältnis. Ein Konzernabschluss wurde nicht aufgestellt, weil aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 290 Abs. 5 HGB i.V.m. § 296 Abs. 2 HGB) auf die Aufstellung verzichtet werden konnte. Die in der Bilanz ausgewiesenen Treuhandgeschäfte betreffen ausschließlich Treuhandkredite.
Im Posten Sonstige Vermögensgegenstände sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind - EUR Disagiobeträge aus aufgenommenen Verbindlichkeiten (Vorjahr: 235 EUR ) enthalten. In folgenden Posten und Unterposten der Aktivseite sind Vermögensgegenstände, für die eine Nachrangklausel besteht, enthalten:
In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von 769.139 EUR enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 47.992.063 EUR Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Die Zinsabgrenzung wurde aus Vereinfachungsgründen dem ersten Restlaufzeitenband zugeordnet. Von den begebenen Schuldverschreibungen werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Jahr 149 EUR fällig. Im Posten Sonstige Verbindlichkeiten sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:
Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von 168.714 EUR (Vorjahr: 93.230 EUR ) enthalten. In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
In den Schulden und Eventualverbindlichkeiten sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von 3.330.833 EUR enthalten. Die unter dem Passivposten Gezeichnetes Kapital ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
Die Ergebnisrücklagen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:
II. Gewinn- und Verlustrechnung Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung, die für die Gesamttätigkeit von wesentlicher Bedeutung sind, wurden erbracht: für Vermittlung von Bauspar- und Versicherungsverträgen und im Wertpapiergeschäft. Wichtige Einzelbeträge, die für die Beurteilung des Jahresabschlusses bzw. der Ertragslage nicht unwesentlich sind, sind enthalten in den Posten:
Die für das Geschäftsjahr ermittelten Auf- und Abzinsungseffekte für Zinsrückstellungen aus Zinsprodukten wurden unter den Zinserträge und den Zinsaufwendungen erfasst. Dadurch hat sich der Zinsüberschuss per saldo um 24.390 EUR (Vorjahr 23.028 EUR) vermindert. E. Sonstige AngabenIm Geschäftsjahr beliefen sich die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats auf 22.560 EUR und der früheren Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene auf 245.334 EUR. Von der Möglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Für frühere Mitglieder des Vorstandes und deren Hinterbliebene bestehen zum 31.12.2015 Pensionsrückstellungen in Höhe von 2.926.980 EUR. Am Bilanzstichtag betrugen die gewährten Vorschüsse und Kredite sowie die eingegangenen Haftungsverhältnisse für
Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und nicht als Haftungsverhältnisse anzugeben, jedoch für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von 694.560 EUR. Ferner besteht gemäß § 7 der Beitritts- und Verpflichtungserklärung zum institutsbezogenen Sicherungssystem der BVR Institutssicherung GmbH (BVR-ISG) eine Beitragsgarantie gegenüber der BVR-ISG. Diese betrifft Jahresbeiträge zum Erreichen der Zielausstattung bzw. Zahlungsverpflichtungen, Sonderbeiträge und Sonderzahlungen falls die verfügbaren Finanzmittel nicht ausreichen, um die Einleger eines dem institutsbezogenen Sicherungssystem angehörigen CRR-Kreditinstituts im Entschädigungsfall zu entschädigen sowie Auffüllungspflichten nach Deckungsmaßnahmen. Gemäß Teil 8 der CRR (Art. 435 bis 455) offenzulegende Inhalte sind zum Teil im Lagebericht enthalten. Wir beabsichtigen die weiteren Angaben in einem separaten Offenlegungsbericht zu machen und auf unserer Homepage zu veröffentlichen. Die Zahl der im Jahr 2015 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wurden durchschnittlich 7,7 Auszubildende beschäftigt .
Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes: Genossenschaftsverband Bayern e.V. Türkenstraße 22 - 24 80333 München Mitglieder des Vorstandes: Josef Kern, Geschäftsleiter Josef Kressirer, Geschäftsleiter Johann Luber, Geschäftsleiter Mitglieder des Aufsichtsrates: Michael Geser (Vorsitzender), selbständiger Unternehmensberater Max Wittmann (stw. Vorsitzender), selbständiger Schreinermeister Simon Mitterreiter, selbständiger Raumausstattermeister Rudolf Rauch, selbständiger Land- und Gastwirt Franz-Xaver Mayr, Einkaufsleiter bei der Werner Niederberger GmbH Dieter Horneck, Geschäftsführer bei ETK networks solution GmbH
Erding, 22. Februar 2016 VR-Bank Erding eG Der Vorstand gez. Kern gez. Kressirer gez. Luber Bestätigungsvermerk des PrüfungsverbandesWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der VR-Bank Erding eG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k und 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichtes hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 25. Mai 2016 Genossenschaftsverband Bayern e.V. gez. Dr. Leißl, Wirtschaftsprüfer gez. Drexl, Wirtschaftsprüfer Dieser Jahresabschluss wurde gemäß § 48 GenG in der Vertreterversammlung am 01. Juni 2016 festgestellt und die Ergebnisverwendung wie vorgeschlagen beschlossen. BaFin - Instituts - Nummer: 22 (111) Anlage
zum Jahresabschluss gemäß § 26a Abs. 1 Satz
2 KWG zum 31. Dezember2015
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