ZW Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Würdinger seit 7.1.2016 | Geschäftsführer |
Stefan Würdinger seit 7.1.2016 | Geschäftsführer |
Waltraud Würdinger seit 23.2.2004 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.50% | |
| 49.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zweirad Würdinger GmbHVilshofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die Zweirad Würdinger GmbH ist Einzelhändler für Zweiräder und Fitnessgeräten sowie den damit verbundenen Zubehörteilen. Das Portfolio umfasst Mountainbikes, Rennräder Trekkingräder, Elektrofahrräder, Kinderfahrräder sowie Motorroller. Zudem zählt die Reparatur von Zweirädern zum Geschäftsgegenstand des Unternehmens. Der Stammsitz der Gesellschaft ist in Vilshofen an der Donau. Zudem erfolgt der Verkauf der Produkte über die Filialen in Plattling und Passau sowie durch einen Online-Shop. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Quelle: Statistisches Bundesamt Pressemitteilung vom 15. Januar 2024 - 019/24 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Gesellschaft erzielt ihre Umsatzerlöse im Wesentlichen aus dem Geschäft mit Fahrrädern und E-Bikes. Im Folgenden wird somit näher auf diese Branche eingegangen. «Wir freuen uns sehr, dass Fahrräder und E-Bikes weiterhin von den Verbraucher:innen für die tägliche Mobilität und in der Freizeit hoch im Kurs stehen», so Burkhard Stork, Geschäftsführer des Verbandes ZIV - Die Fahrradindustrie, der die Zahlen jährlich veröffentlicht. «Mit Blick auf den Markt- und Innovationstreiber E-Bike nehmen die Unternehmen aus der deutschen Fahrradbranche inzwischen weltweit die Vorreiterrolle ein. 'Engineered in Germany' und 'Made in Europe' sind bei E-Bikes die Garanten für Ingenieurskunst, Design, Qualität, Nachhaltigkeit und Werterhalt. » Fahrradproduktion auf hohem Niveau stabil - Markttreiber sind E-Bikes Entgegen den Erwartungen und dem allgemeinen negativen Konsumklima haben 2023 sowohl die Fahrradproduktion wie auch die Fahrradverkäufe abermals ein sehr hohes Niveau erreicht - vergleichbar mit dem coronabedingten Fahrrad-Boomjahr 2020. Insgesamt ist der Fahrrad- bzw. E-Bike-Bestand in Deutschland 2023, wie in den vergangenen Jahren, weitergewachsen - auf 84 Millionen (2022: 82,8 Millionen), mit einem Anteil von ca. 11 Millionen E-Bikes. Der Trend geht dabei neben dem Neukauf vermehrt auch zur Anschaffung von Zweit- oder Dritträdern - zum Beispiel für die Freizeit, den Sport oder den Transport. Eine Marktsättigung ist deshalb laut ZIV weiterhin nicht absehbar. Das E-Bike ist der Motor der Fahrradbranche und das in fast allen Produktsegmenten. 2023 wurden in Deutschland mit 53 % (2022 48 %) erstmals mehr E-Bikes als klassische Fahrräder (47 %) verkauft. 1,9 Millionen abgesetzte Fahrräder (47 %) stehen 2023 2,1 Millionen E-Bikes gegenüber. Herausragend ist dabei der hohe Fachhandelsanteil, der 2023 um einen Prozentpunkt auf 77 % gestiegen ist, während SB-Warenhäuser, Baumärkte und Discounter mit einem Marktanteil von 1 % (minus 1 Prozentpunkt) weiter an Bedeutung verloren. Nach dem Allzeithoch in der Fahrrad- und E-Bike-Produktion in Deutschland im Jahr 2022, das angesichts der zwischenzeitlich eingebrochenen Nachfrage zu übervollen Lägern im vergangenen Jahr beitrug, hat sich die Produktion 2023 mit 2,3 Millionen Einheiten auf dem Niveau des Boom-Jahres 2020 und damit auf einem sehr guten Wert eingependelt. Tatsächlich ist die Leistungskraft der deutschen Fahrradindustrie noch größer, denn ein guter Teil wird im Auftrag der deutschen Unternehmen im Ausland produziert (mit 90 % vor allem in EU-Ländern). Die Auftragsfertigung deutscher Unternehmen im Ausland kommt auf 710.000 Einheiten. In der Summe stehen die Unternehmen der deutschen Fahrradindustrie 2023 damit für 3 Millionen im In- und Ausland produzierte Fahrrädern und E-Bikes. Hohe Umsätze spiegeln Werthaltigkeit der Produkte Auf hohem Niveau stabil waren 2023 auch die Umsätze der Fahrradbranche: Der Wert der im Jahr 2023 in Deutschland verkauften Fahrräder und E-Bikes betrug 7,06 Milliarden Euro (2022: 7,36 Mrd. €, 2021: 6,56 Mrd. €, 2019: 4 Mrd. €). Die Werthaltigkeit der Produkte spiegelt sich dabei auch in den Verkaufspreisen. Über alle Verkaufskanäle hinweg (Fachhandel, Online, SB-Märkte etc.) verzeichnet die Branche 2023 einen Brutto-Durchschnittspreis bei Fahrrädern von 470 € (2022: 500 €) und bei E-Bikes von 2.950 € (2022: 2.800 €). Zu berücksichtigen ist dabei der zunehmende Anteil von naturgemäß deutlich höherpreisigen Lastenrädern, der die Durchschnittspreise anhebt. Kunden schätzen das Angebot - Ausreißer in wirtschaftlicher Gesamtlage «Insgesamt zeigen die Marktdaten sehr deutlich, dass die Menschen in Deutschland dem Radfahren im Alltag und in der Freizeit und den dazugehörigen hochwertigen Produkten einen großen Stellenwert zumessen», so Burkhard Stork, Geschäftsführer des ZIV. Der Fahrradmarkt ist demnach auf einem hohen Niveau stabil und hat sich 2023 vom allgemeinen negativen Konsumklima entkoppelt. Fahrräder und vor allem E-Bikes in sehr guter Qualität und mit innovativer Technik werden von den Konsumentinnen und Konsumenten geschätzt, ebenso wie die Beratung und der Service durch qualifizierte Fachhändler und deren Werkstätten. Zu einem wichtigen Markttreiber hat sich zudem das Fahrradleasing über den Arbeitgeber entwickelt. Experten schätzen, dass heute rund jedes vierte Rad über das Leasing, das für Arbeitnehmer:innen viele Vorteile vereint, zu den Kund:innen kommt. Von dieser Entwicklung profitiert insbesondere der stationäre Fachhandel stark. Fahrradfachhandel: VSF sieht weiter herausragende Bedeutung und zieht positive Bilanz Der Verbund Service und Fahrrad (VSF), der zusammen mit Bike & Co. einen wichtigen Teil des stationären Fahrradfachhandels in Deutschland vertritt, zieht trotz aller Schwierigkeiten im Markt ebenfalls eine positive Bilanz und blickt optimistisch auf das laufende Jahr. «Der stationäre Fahrradfachhandel zeigt sich beachtlich stabil in bewegten Zeiten», sagt VSF-Geschäftsführer Uwe Wöll. «Die Lage im Fahrradfachhandel ist eindeutig positiv - bezogen etwa auf die Gesamtumsätze, Durchschnittspreise, Geschäftserwartungen und Lagerbestände. Der Fachhandel bleibt die tragende Säule der Fahrradwirtschaft und der bestimmende Vertriebskanal für hochwertige Fahrräder und E-Bikes». Fazit: Beliebtheit von Fahrrädern und E-Bikes wird anhalten «Die steigenden Kosten für Mobilität, Energie, Mieten und Lebenshaltung sowie ein zunehmendes Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein sind Rahmenbedingungen, die die Beliebtheit von Fahrrädern und E-Bikes aktuell und sicher auch in Zukunft steigern werden. Die Politik darf das Fahrrad nicht vergessen und muss das Potenzial des Fahrrads endlich vollwertig anerkennen.» so ZIV-Geschäftsführer Burkhard Stork. ZIV-Marktdaten: Der Fahrradmarkt in Zahlen Seit mehr als 50 Jahren veröffentlicht der ZIV jährlich - branchenexklusiv - die Wirtschaftszahlen der deutschen Fahrradindustrie. Die ZIV-Marktdaten sind die zentrale Quelle für Erhebung, Monitoring und Analyse der Entwicklung der Fahrradwirtschaft und geben zusätzlich Ausblick auf Trends der Branche sowie die Zukunft des Marktes. ZIV - Die Fahrradindustrie Der ZIV ist die Interessenvertretung und starke Stimme der Fahrradindustrie. Als Branchenverband bündelt und vertritt der ZIV rund 130 Mitgliedsunternehmen gegenüber den Gesetzgebern in der EU und in Deutschland, der Regierung, Behörden, Medien, Institutionen und Organisationen. 90 Prozent der 2023 in Deutschland produzierten Fahrräder und E-Bikes stammen von Mitgliedsunternehmen des ZIV, die zusätzlich zum Absatz im Binnenmarkt. Quelle: Pressemitteilung des ZIV vom 13.03.2024 " Marktdaten 2023: Fahrradbranche trotzt negativem Konsumklima 2. Geschäftsverlauf 2023 Dank einer erneuten Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr konnten die Marktanteile 2023 weiter ausgebaut werden. Aufgrund starker Investitionen insbesondere in die Ressource Personal gab es einen deutlichen Anstieg auf der Kostenseite. Deshalb hat sich das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr verringert. Durch diese Investitionen kann jedoch der wirtschaftliche Erfolg für die Folgejahre sichergestellt werden. Somit kann der Geschäftsverlauf 2023 insgesamt als sehr zufriedenstellend bezeichnet werden. 3. Lage der Gesellschaft a) Ertragslage Die Zweirad Würdinger GmbH verzeichnet für das Geschäftsjahr 2023 ein Umsatzwachstum von 9 %. Die Anzahl der verkauften Fahrräder und eBike hat sich auf 9.972 Stück (VJ 11.332) verringert. Die Anzahl der hierbei verkauften eBikes liegt bei 6.581 Stück (VJ 7.344). Somit hält sich der Anteil der verkauften eBikes zu den Gesamträdern bei 66,0% (VJ 64,8%). Für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich damit ein Rohergebnis in Höhe von 10.612 T€ (Vorjahr 11.210 T€). Der Jahresüberschuss verminderte sich um 1.106 T€ auf 2.026 T€. Die Personalaufwendungen erhöhten sich aufgrund einer steigenden Mitarbeiterzahl um 784 T€ auf 5.093 T€. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen steigerten sich leicht um 136 T€ auf 2.141 T€. Ein wichtiger Wettbewerbsvorteil ist unserer Ansicht nach weiterhin vor allem unsere enorme Expertise und Fachkompetenz im Bereich eMobilität und unsere Kernkompetenzen im Bereich Fahrradleasing. b) Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag 24.861 T€ (Vorjahr 22.190 T€). Zur Erhöhung auf der Aktivseite führten im Wesentlichen Erhöhungen im Anlagevermögen um 111 T€ auf 6.213 T€. Investitionen wurden unter anderem bei den Finanzanlagen durch die Beteiligung an einer Gesellschaft getätigt. Das Umlaufvermögen erhöhte sich aufgrund einer Erhöhung des Warenbestands um 4.729 T€ auf 14.681 T€, einer Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 1.277 T€ auf 2.669 T€ sowie einer Minderung der Kassenbestände und Bankguthaben um 3.484 T€ auf 1.232 T€. Die weiterhin äußerst solide Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2023 73,1% (Vorjahr 72,8%). Das Fremdkapital erhöhte sich im Wesentlichen durch eine Erhöhung der Verbindlichkeiten zum Stichtag (6.271 T€, Vorjahr: 5.647 T€) sowie einer Erhöhung der Rückstellungen (409 T€, Vorjahr 387 T€). Das Eigenkapital hat sich um den Jahresüberschuss von 2.026 T€ erhöht. c) Finanzlage Die liquiden Mittel verringerten sich um 3.484 T€ auf 1.232 T€ als solide bezeichnet werden. Gründe für die Verringerung der liquiden Mittel waren unter anderem die Tilgungen der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstuten in Höhe von 215 T€ auf 4.104 T€ sowie Investitionen in das Vorratsvermögen in Höhe von 4.729 T€. Die liquiden Mittel sind zum Bilanzstichtag in den hohen Vorratsbeständen (Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 4.729 T€) sowie den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 996 T€) gebunden. Der Cash-Flow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verminderte sich von -2.381 T€ auf -2.424 T€. Der Cash-Flow der Investitionstätigkeit entwickelte sich von -756 T€ auf -817 T€. Zudem verminderte sich der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit von 2.687 T€ auf -243 T€. Die Gesellschaft besichert externe Darlehen. Die Inanspruchnahme schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor. Der Saldo verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 151 auf T€ 3.808. Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nach zu kommen. d) Gesamtaussage Die Entwicklung des Unternehmens ist weiterhin als positiv zu bewerten, so konnten im Geschäftsjahr trotz ungünstiger gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen die Umsatzerlöse um 9% gesteigert werden. Das Rohergebnis verminderte sich um 5%. Zudem besitzt das Unternehmen ausreichend Liquidität um ihren Zahlungsverpflichtungen stets nachkommen zu können. Personalstruktur Die Beschäftigtenzahl ohne die zur Ausbildung beschäftigten Arbeitnehmer betrug zum 31.12.2023 insgesamt 124 und erhöhte sich damit gegenüber dem Vorjahr um 9. Im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres 2023 waren 122 Mitarbeiter beschäftigt, davon 74,25 Angestellte und 47,75 gewerblich tätige Arbeitnehmer. 4. Finanzieller Leistungsindikator Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir die Veränderung von Rohergebnis und Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr heran. Zudem ist die Anzahl der verkauften Fahrräder ein wichtiger Indikator. Zu Beginn des Geschäftsjahres wurde ein leichtes Umsatzwachstum und dementsprechend eine leichte Erhöhung beim Rohergebnis sowie den verkauften Fahrrädern erwartet. Beim Jahresüberschuss wurde ein Rückgang erwartet. Das Rohergebnis verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 % und der Jahresüberschuss um 35,3 %. Die Anzahl der verkauften Fahrräder im Vergleich zum Vorjahr verminderte sich um 12,0 %. Die Erwartungen zu Beginn des Geschäftsjahres konnten nur zum Teil erreicht werden. Das Rohergebnis sowie die Anzahl der verkauften Fahrräder lag unter den Erwartungen. In der Coronazeit (2020-2022) ist der mengenmäßige Absatz deutlich angestiegen. Das Jahr 2023 konnte diesen Trend nicht bestätigen. Der erwartete niedrigere Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr liegt zum 31. Dezember 2023 vor. Der Rückgang wird hier im unter anderem aufgrund der höheren Personalaufwendungen bzw. durch die höhere Anzahl an beschäftigten Mitarbeitern verursacht. III. Prognosebericht Die Inflationsrate wird auf durchschnittlich 2,2 % im Jahr 2024 und auf 2,0 % in den Jahren 2025 und 2026 sinken. Die deutsche Wirtschaft tritt seit über zwei Jahren auf der Stelle. Die Wirtschaftsleistung erhöhte sich zu Jahresbeginn 2024 leicht, schrumpfte im zweiten Quartal jedoch wieder. Die wieder niedrigere Inflation stützt Kaufkraft der privaten Haushalte. Die strukturellen Anpassungsprozesse dürften andauern und die konjunkturellen Bremsen sich nur langsam lösen. Getragen wird die zaghafte Erholung von einer Belebung des privaten Verbrauchs, der von kräftigen Zuwächsen der real verfügbaren Einkommen gestützt wird. Zusammen mit günstigeren Finanzierungsbedingungen kommt dies den Anlageinvestitionen zugute. (Quelle: ifo Institut, 26. September 2024). Auch wenn die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen zunächst schwieriger erscheinen, so sehen wir auch weiterhin ein kontinuierliches, wenn auch ein eher geringes Umsatzwachstum in der Branche. Dies bestätigen auch die Umsatzprognosen diverser Institute. Zudem werden großflächige Fachhandelskonzepte deutlich stärker wachsen, als der restlichen Vertriebswege. Wir sind mit unseren drei Standorten Passau, Vilshofen und Plattling und einer Gesamtbetriebsfläche von über 15 TSD qm bestens aufgestellt. Für das Geschäftsjahr 2024 und 2025 gehen wir von einem leichten Umsatzrückgang im Vergleich zum Jahr 2023 aus. Dementsprechend erwarten wir auch eine leichte Verminderung beim Rohergebnis und bei der Anzahl der verkauften Fahrräder. Für das Jahr 2024 erwarten wir einen moderaten Anstieg des Jahresergebnisses im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023. Im Jahr 2025 wird sich das Jahresergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 bewegen. In 2024 haben wir auch wieder zahlreiche Vertriebsaktionen (Niederbayerns größte eBikemesse in Vilshofen, Frühjahrsmesse Passau, Seniorita Deggendorf, Rottalschau in Karpfham - um nur einige wenige zu nennen) veranstaltet bzw. daran teilgenommen. IV. Risiko- und Chancenbericht Um eine sinnvolle Einteilung der Risiken und Chancen vorzunehmen, wurden diese hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihrem Grad der Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kategorisiert.
Gemäß vorangegangener Einteilung wird ein sehr unwahrscheinliches Risiko (Chance) dadurch definiert, dass diese nur in außergewöhnlichen Fällen eintritt. Hingegen gilt ein Risiko als fast sicher, sofern innerhalb des nächsten Geschäftsjahres mit dessen Eintritt zu rechnen ist. Der Grad der Auswirkung wird nachfolgend je nach Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zwischen gering und erheblich definiert.
Gemäß der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der Auswirkung des Risikos bzw. der Chance auf die VFE-Lage wurde eine Kategorisierung als gering, mittel oder hohes Risiko (Chance) vorgenommen.
H = Hohes Risiko (Chance) M = Mittleres Risiko (Chance) L = Geringes Risiko (Chance) 1. Risikobericht Branchenspezifisches Risiko Das Fahrradgeschäft unterliegt starken saisonalen Schwankungen und wird zudem vom Wetter beeinflusst. Aufgrund einer notwendigen mittelfristigen Planung des Warenbestands, kann auf kurzfristige Nachfrageschwankungen nur bedingt reagiert werden, weshalb stets ein gewisser Vorratsbestand an Fahrrädern vorhanden sein muss. Da die meisten Hersteller sämtliche Rückstände zum größten Teil im Kalenderjahr 2023 ausliefern konnten, gab es noch einmal einen deutlichen Anstieg im Warenbestand auf ein historisches Allzeithoch. Auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage können sich somit negative Effekte aufgrund hoher Lagerkapazitäten ergeben. Trotz hoher Eintrittswahrscheinlichkeit wird auf Grund exakter Warenfluss- und Liquiditätsplanungen das Risiko zum jetzigen Zeitpunkt jedoch als gering eingestuft. Beschaffungsrisiko Hinsichtlich der Beschaffung von Waren können sich weitere Risiken ergeben. Da der Großteil der für die Produktion notwendigen Komponenten aus Asien bezogen wird, kann es stets auf Grund von Produktionsausfällen und mangelnden Logistikkapazitäten zu Lieferengpässen kommen. Lange Lieferzeiten wiederum können sich negativ auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Unternehmen auswirken. Die Auswirkungen stufen wir als gering ein. Die Eintrittswahrscheinlichkeit als unwahrscheinlich. Finanzwirtschaftliches Risiko Zur Deckung des Finanzmittelbedarfs stehen dem Unternehmen neben den vorhandenen Kassenbeständen und Bankguthaben kreditrahmen bei Kreditinstituten zur Verfügung. Zum jetzigen Zeitpunkt wird das Risiko eines Liquiditätsengpasses als unwahrscheinlich bewertet. Die Auswirkungen auf das Unternehmen wären aktuell gering. 1. Chancenbericht Branchenspezifische Chancen Die Nachfrage nach E-Bikes ist weiterhin auf sehr hohem Niveau. Zudem wird sich der Anteil der eBikes an der Gesamtzahl der verkauften Fahrräder weiterhin konstant erhöhen. Aufgrund des deutlich höheren Durchschnittspreises bei den eBikes ist somit mit einem weiteren Umsatzwachstum zu rechnen. Die Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist hier als moderat bis hoch einzustufen. Ein Anstieg der Beliebtheit des Verkehrsmittels Fahrrad im Allgemein ist als sehr wahrscheinlich zu bewerten. Unternehmensspezifische Chancen Unser wichtigster Erfolgsfaktor ist unsere Ressource Personal. Durch große Investitionen im Bereich Aus- und Weiterbildung, sowie in der Aufstockung des Personalstammes können wir unsere serviceorientierte Unternehmenspositionierung weiter vorantreiben. Dies trägt positiv zur zukünftigen Entwicklung des Unternehmens sowie des Absatzes unserer Produkte bei. Die Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beurteilen wir als moderat, die Eintrittswahrscheinlichkeit als wahrscheinlich. 2. Gesamtaussage Risiken sieht die Gesellschaft vor allem bei einem steigenden Beschaffungsrisiko. Die Unternehmensspezifischen Chancen wiegen die genannten Risiken jedoch in gewissen Maße auf. Vor dem Hintergrund unserer aktuellen Situation ist die Gesellschaft für künftige Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Vilshofen, den 06. März 2025 Stefan Würdinger, Geschäftsführer Thomas Würdinger, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Zweirad Würdinger GmbH hat ihren Sitz in Vilshofen an der Donau. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Passau unter HRB 2904 eingetragen. B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB). Von den Erleichterungen der §§ 276 S. 1, 288 Abs. 2 und 327 HGB macht die Gesellschaft Gebrauch. C. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 HGB). Bei immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden ebenfalls linear abgeschrieben. Bewegliche abnutzbare Wirtschaftsgüter bis Euro 800,00, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden nach § 6 Abs. 2 S.1 EStG aufwandswirksam erfasst. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die geleisteten Anzahlungen werden ohne Umsatzsteuer bilanziert. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Für Einzelwertberichtigungen bestand keine Veranlassung. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen erfassen alle noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, soweit sie passivierungspflichtig sind. Sie werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen werden ohne Umsatzsteueranteil ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. D. Erläuterungen zur Bilanz D. 1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist aus dem Anlagenspiegel auf der nächsten Seite zu ersehen (§ 284 Abs. 3 HGB). Die betriebliche Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwerts beträgt 15 Jahre. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer ergibt sich aus der Art und der voraussichtlichen Bestandsdauer des erworbenen Unternehmens. Bzgl. der Angabe zu den Beteiligungen wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 HGB in Anspruch genommen. D. 2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEuro 693 (Vorjahr TEuro 443) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen im Sinne von § 42 Abs. 3 GmbHG in Höhe von TEuro 700 (Vorjahr TEuro 445) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Geschäftsführer in Höhe von TEuro 690 (Vorjahr TEuro 440) aus Darlehen enthalten. Die Darlehen werden mit einem Zinssatz von 1 % p.a. verzinst. D. 3 Eigenkapital Das Stammkapital beträgt zum Bilanzstichtag DM 50.000,00 (= Euro 25.564,59). Es ist noch nicht auf Euro umgestellt. Es ist zum Stichtag zur Hälfte einbezahlt. D. 4 Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzten sich wie folgt zusammen:
D. 5 Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
Unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEuro 13 (Vorjahr TEuro 12) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden von der Gesellschaft nicht besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen unterliegen branchenüblichen Eigentumsvorbehalten. D. 6 Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bestehen folgende Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB:
Die Inanspruchnahme schätzt die Geschäftsführung aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB). D. 7 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEuro 8.131 und unterteilen sich wie folgt:
E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. F. Sonstige Angaben F. 1 Arbeitnehmer Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt:
F. 2 Organe Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch Herrn Stefan Würdinger (Kaufmann) und Herrn Thomas Würdinger (Kaufmann) geführt. Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. F. 3 Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Personen und Unternehmen Im Laufe des Geschäftsjahres führte die Zweirad Würdinger GmbH folgende Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen durch:
G. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 2.025.537,46 zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Vilshofen an der Donau, 06. März 2025 Stefan Würdinger, Geschäftsführer Thomas Würdinger, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Zweirad Würdinger GmbH, Vilshofen an der Donau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Zweirad Würdinger GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zweirad Würdinger GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "?Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichenfalschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eggenfelden, den 06. März 2025 consaris
AG
Albert Schick, Wirtschaftsprüfer Thomas Erras, Wirtschaftsprüfer |
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