Durferrit Deutschland GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Düngemitteln und Stickstoffverbindungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Ott seit 27.7.2022 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Durferrit GmbHMannheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023BILANZ ZUM 31. OKTOBER 2023DURFERRIT GMBH, MANNHEIMAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23DURFERRIT GMBH MANNHEIMI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Durferrit GmbH hat ihren Sitz in Mannheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 1796 eingetragen. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Firma Durferrit GmbH zum 31. Oktober 2023 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Form der Darstellung der Bilanz wurde nach den Vorschriften des § 265 Abs. 1 HGB gewählt. Das Anlagevermögen wurde in Form eines Anlagenspiegels dargestellt. Im Berichtsjahr wurde wie im Vorjahr bei den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen vom Wahlrecht gem. § 268 Abs. 5 HGB Gebrauch gemacht. Demnach werden die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen unter dem Posten "Vorräte" ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten mit den zugehörigen Restlaufzeiten und der Besicherung sind in einem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich an den steuerrechtlichen Vorschriften sowie der §§ 246 - 256 HGB und den ergänzenden Regelungen für Kapitalgesellschaften der §§ 264 ff. HGB. Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde grundsätzlich zu Anschaffungs- / Herstellungskosten angesetzt und dabei um planmäßige Abschreibungen vermindert. Diese Vermögensgegenstände werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelwert bis 800,00 EUR wurden gem. § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie der fertigen Erzeugnisse enthalten das Fertigungsmaterial, die Fertigungskosten, die Materialgemeinkosten einschließlich Abschreibungen sowie die aktivierungsfähigen Aufwendungen für soziale Einrichtungen, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung, soweit sie den Material- und Fertigungsbereich betreffen. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird beachtet. Den Bestandsrisiken aus verminderter Verwertbarkeit und erhöhten Lagerreichweiten wird durch Abwertungen entsprochen. Die Gesellschaft macht von Ihrem Wahlrecht gemäß § 268 Abs. 5 HGB Gebrauch, wonach erhaltene Anzahlungen von den unfertigen Erzeugnissen offen abgesetzt werden können. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Für erkennbare Bonitäts- und Länderrisiken sind Wertberichtigungen in ausreichendem Umfang gebildet. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt, wobei die Pauschalwertberichtigung mit 1 % berechnet wurde. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB). Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtages angesetzt. Buchverluste aus Kursschwankungen werden zum Bilanzstichtag berücksichtigt. II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2022/23 ist im Anschluss an die Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Währungsumrechnung in EUR erfolgte mit einem Wechselkurs von 6,345 Rand/EUR, dies entsprach dem Wechselkurs bei Gründung. Das obige Buchkapital sowie das Ergebnis des letzten Geschäftsjahres wurde mit einem Wechselkurs von 20,1390 Rand/EUR umgerechnet.
Mit Einbringungsvertrag vom 03. November 2008 brachte die Gesellschaft die gesamte Produktion (einschließlich des Einkaufs von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und von Handelswaren) im Wege einer freiwilligen Leistung in die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in die dafür in 2008 neu gegründete (Bargründung) 100 %-ige Tochtergesellschaft Durferrit Deutschland GmbH ein. Die Tochtergesellschaft stellt auf der Basis eines Lohnfertigungsvertrages diejenigen Salze und Hilfsstoffe her, die die Gesellschaft bisher in Eigenregie hergestellt und vertrieben hat. Ein Ergebnisabführungsvertrag (Eintragung im Handelsregister der Organgesellschaft vom 23.09.2009) wurde abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten bei Gleichwertigkeit verrechnet. Die flüssigen Mittel betreffen Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Versicherungsbeiträge sowie weitere diverse Aufwandsvorauszahlungen für das Folgejahr enthalten. Das Stammkapital ist im Vergleich zum 31. Oktober 2022 unverändert. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 3.068.000 EUR und wird in voller Höhe von Centre Stéphanois de Recherches Méchaniques Hydromechanique et Frottement - HEF - gehalten. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
Im Geschäftsjahr 2010/2011 wurde im Rahmen der erstmaligen Anwendung des BilMoG ein verteilungsfähiger Zuführungsbetrag aufgrund Bewertungsänderungen nach dem Wahlrecht von Art. 67 Abs. 1 EGHGB in Höhe von 1.239.030 EUR auf 15 Jahre verteilt. Der Zuführungsbetrag pro Jahr beträgt 82.602 EUR. Zum 31.10.2023 wurden bereits 1.073.826 EUR zugeführt, der Zuführungsbetrag der Folgejahre beträgt 165.204 EUR. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahren (1,69 %; im Vorjahr: 1,42 %) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 181.909 Euro (im Vorjahr: 526.210 Euro). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die Laufzeitangaben für die Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 147 TEUR mit folgenden Fälligkeiten:
Die Abschreibungen enthalten planmäßige Abschreibungen. Der GuV-Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 181.416 EUR (Vorjahr: 168.213 EUR). Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Erträge" enthält Erträge aus der Währungsumrechung in Höhe von 327.762 EUR (Vorjahr: 1.689.205 EUR). Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechung in Höhe von 856.046 EUR (Vorjahr: 531.382 EUR). III. ERGÄNZENDE ANGABEN Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 48 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 46), davon 47 Angestellte und 1 Arbeiter. Der Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2022/2023 war: Herr Dr. Matthias Kremer, Chemiker/Geschäftsführer, Wiesbaden (bis 31.10.2023) Herr Alexander Ott, Bachelor of Science/Geschäftsführer, Haßloch Bezüge der Mitglieder der Unternehmensorgane (Geschäftsführer): Die Angabe unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB. Konzernzugehörigkeit: Die Durferrit GmbH, Mannheim, wird in den Konzernabschluss der H.E.F. Groupe Andrézieux / Frankreich, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft in Andrézieux/Frankreich erhältlich. Mutterunternehmen im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB, das den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis aufstellt, ist H.E.F Groupe, Andrézieux/Frankreich. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag: Seit Beginn des Geschäftsjahres 2022/2023 haben sich keine wesentlichen Änderungen der Unternehmenssituation oder des Branchenumfelds ergeben. Ergebnisverwendungsvorschlag bzw. -beschluss:Der Jahresüberschuss in Höhe von 1.972.209,07 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Mannheim, 14. Dezember 2023 Alexander Ott Sonstige Berichtsbestandteile: Die Gesellschafterversammlung hat den Jahresabschluss unter dem Datum vom 14.03.2024 festgestellt. Das Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 vom 01.11.2022 - 31.10.2023DURFERRIT GMBH, MANNHEIMI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit der Durferrit GmbH sind Entwicklung und Vertrieb von Härtemittelerzeugnissen und Wärmeübertragungssalzen aller Art. Es werden Verfahren zur thermischen Behandlung von Metallen und anderen Stoffen, insbesondere unter Verwendung von Härtesalzen entwickelt. Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Anlagen zur Anwendung der vorgenannten Verfahren sowie Vermietung und Verpachtung von produktionsnahen Grundstücken und Gebäude runden die Tätigkeit der Durferrit GmbH ab. Die Durferrit GmbH vermarktet ihre Produkte weltweit. Im Inland wird dies mit eigenen Außendienstmitarbeitern bewältigt, im Ausland mittels Handelsvertretungen. Seit August 2001 gehört die Durferrit GmbH zur französischen H.E.F.-Gruppe, die vor allem Dienstleistungen auf dem Gebiet Wärmebehandlung und Oberflächentechnik anbietet. Forschung und Entwicklung Die überwiegenden Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung sind vor einigen Jahren zur Konzernmutter nach Frankreich verlagert worden. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut aktuellen Prognosen soll das globale Bruttoinlandsprodukt in 2023 um rund 3% gegenüber dem Vorjahr wachsen. Für das Jahr 2024 geht man von einem weltweiten Wachstum von rund 2,9% aus. Für Europa geht die EU-Kommission von einem Wirtschaftswachstum von ca. 0,8%, für 2024 aus. Trotz des geringen Wachstums wird erwartet, dass sich die Inflation weiter abschwächt. Jedoch sind verlässliche Prognosen im aktuellen zins-politischen Umfeld und angesichts bestehender geopolitischer Risiken außerordentlich unsicher. Geschäftsverlauf Die schwache wirtschaftliche Entwicklung im EU-Raum beeinflusste auch die Geschäftsentwicklung der Durferrit; hier ist der größte Absatzmarkt. Insgesamt lag der Umsatz leicht über Vorjahresniveau, die geplanten Umsatzziele konnten jedoch nicht erreicht werden. Im Geschäftsbereich Salze erhöhte sich der Umsatz leicht im Vergleich zu Vorjahr. In Deutschland erhöhte sich der Umsatz wegen einiger Sondergeschäfte um etwa 20%, der Umsatz im europäischen Ausland war nahezu unverändert. Dem gegenüber gab es im übrigen Ausland ein Rückgang des Umsatzes um 20%. Im Geschäftsbereich Anlagen ist weiterhin eine geringe Nachfrage nach Investitionsgüter im klassischen Anlagenbereich zu verzeichnen. Insgesamt hat sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr erhöht, die geplanten Umsatzziele konnten nicht erreicht werden. Der Großauftrag aus dem letzten Geschäftsjahr wird sich erst im kommenden Jahr im Umsatz wiederspiegeln. Die nachfolgenden Darstellungen zeigen die Aufteilung der Umsätze nach Geschäftsbereichen bzw. Regionen:
Investitionen und Abschreibungen Die Investitionen der Durferrit für Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände lagen bei 127 T€ (Vorjahr: 56 T€). Es handelt sich im Wesentlichen um Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen. Den Investitionen standen insgesamt Abschreibungen für Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 409 T€ gegenüber. Mitarbeiter Zum 31.10.2023 beschäftigte Durferrit insgesamt 49 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr 47). Ertragslage Das Rohergebnis reduzierte sich im Geschäftsjahr 2022/2023 wegen höherer Materialaufwendungen von 15.770 T€ im Vorjahr auf numehr 13.125 T€. Bei den Betriebsausgaben gab es einen Rückgang von Provisionszahlungen im Geschäftsbereich Salze. Die Personalaufwendungen sind vor allem durch geringere Aufwendungen für die Altersversorgung gesunken. Durch Wechselkursveränderungen im Bereich EUR/USD ergab sich ein saldiertes negatives Ergebnis in Höhe von 528 T€. Daraus resultiert für das Geschäftsjahr 2022/2023 ein Gesamt-EBIT von 2.714 T€ (Vorjahr: 3.867 T€). Die Durferrit South Africa (pty) Ltd., an der Durferrit zu 90% beteiligt ist, erzielte im Geschäftsjahr 2022/2023 einen Jahresüberschuss von 427.000 Rand. Finanzlage Die Bilanzsumme der Durferrit erhöhte sich zum Bilanzstichtag um 8.529 T€ auf 41.769 T€ (Vorjahr: 33.241). Die langfristigen Vermögenswerte sowie die immateriellen Vermögenswerte reduzierten sich um 242 T€ von 16.145 T€ auf 15.903 T€. Die kurzfristigen Vermögensgegenstände betrugen zum Ende des Geschäftsjahres 25.866 T€, dies bedeutet einen Anstieg von 8.770 T€ im Vergleich zum Vorjahr. Beim Umlaufvermögen erhöhten sich die Vorräte um 1.080 T€ auf 3.654 T€. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände erhöhten sich um 10.871 T€. Diese Erhöhung resultiert vor allem wegen Zahlungen innerhalb der HEF-Gruppe für Lieferungen im Bereich Salze. Erhaltene Anzahlungen, welche ebenfalls bei den kurzfristigen Vermögenswerten mit ausgewiesen werden, beliefen sich auf 2.972 T€. Die liquiden Mittel reduzierten sich um 1.492 T€ auf nunmehr 7.707 T€. Auf der Passivseite betrug das Eigenkapital zum Ende des Geschäftsjahres 2022/2023 10.552 T€ (Vorjahr: 13.187 T€). Der Rückgang ist im Wesentlichen durch eine höhere Gewinnausschüttung an den Gesellschafter begründet. Das langfristige Fremdkapital reduzierte sich um 644 T€ auf nunmehr 12.236 T€, das kurzfristige Fremdkapital erhöhte sich um 11.807 T€ auf 18.981 T€. Die Erhöhung resultiert von erhaltenen Zahlungen innerhalb der HEF-Gruppe.
Finanzielle Leistungsindikatoren Durferrit erhält für die Unternehmenssteuerung vielfältige Informationen. Dies sind die Gesamtkapitalrendite und der Cash-Flow, Berichte der inländischen Verkaufsabteilung und der Vertretungen im Ausland sowie Auswertungen aus dem internen Kontrollsystem. Auf monatlicher Basis liegen Detaildaten und Kennzahlen über Absatz, Umsatz, Erträge, Kosten, etc. vor. Neben den geschilderten Kontroll- und Überwachungssysteme bestätigt die vorhandene Zertifizierung nach DIN ISO 9001:2015 die Qualität dieser Instrumente. Nachstehend sind Veränderungen wichtiger Bilanz- und Finanzkennzahlen der Durferrit zusammengefasst:
Gesamtaussage Das Geschäftsjahr 2022/2023 war durch Preissteigerungen bei Rohstoffen und Energie beeinflusst. Diese Kostensteigerungen wurden nicht komplett an die Kunden weitergegeben. Daraus gab es beim EBIT gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang um 1.153 T€. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich wegen der verlängerten Bilanzsumme und höherer Gewinnausschüttungen auf 25,3% (Vorjahr: 39,7%). Insgesamt und unter Berücksichtigung der marktgegebenen Randbedingungen sind wir jedoch mit der wirtschaftlichen Lage der Durferrit zufrieden. III. Prognosebericht Bei unserer Prognose für 2023 hatte wir eine Umsatzsteigerung im Blick. Diese konnte insgesamt um 2,0 % gesteigert werden. Aufgrund höheren Materialpreisen und gestiegenen Energiekosten lag das Ergebnis mit 1.972 T€ unter Plan. Eine verlässliche Prognose für die weitere wirtschaftliche Entwicklung ist wegen der bestehenden geopolitischer Risiken weiterhin kaum möglich. Wir rechnen weiterhin mit hohen Preisen für Energie und Rohstoffe. Insgesamt sind wir noch zuversichtlich und gehen für kommende Geschäftsjahr von einem leicht steigenden Umsatz aus. Beim Ergebnis erwarten wir jedoch einen Rückgang. Die Geschäftsführung sieht keine bestandsgefährdenden Risiken, welche den Fortbestand der Durferrit nachhaltig beeinflussen können. IV. Chancen- und Risikobericht Als international tätiges Unternehmen verfügt Durferrit über ein Risikomanagementsystem, das die frühzeitige Erkennung und Analyse von Chancen und Risiken sicherstellt und die Ergreifung entsprechender Maßnahmen bestmöglich unterstützt. Die Chancen der zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft mit ihrem Angebot von Härtemittelerzeugnissen und Wärmeübertragungssalzen einschließlich der Entwicklung von Kundenprozessen zur Nutzung dieser Techniken liegen vor allem in den langjährigen und vielfältigen Kundenbeziehungen, die ständig ausgebaut werden. So haben wir, auch aufgrund unserer Kundennähe, die Möglichkeit, an neuen Anforderungen von Beginn an teilzunehmen. Mit unserer Geschäftstätigkeit sind folgende Hauptrisiken verbunden: Absatzmarktrisiken Eine Gefahr von Absatzrisiken aufgrund einer schwachen Konjunktur bzw. politischen Änderungen in einzelnen Ländern bzw. Regionen ist aufgrund einer Vielzahl von Kunden weltweit minimiert und eine Abhängigkeit von einzelnen Kunden nicht gegeben. Beschaffungsmarktrisiken Durch regelmäßiges Beobachten der Beschaffungsmärkte werden Risiken beim Bezug von Rohstoffen und Handelswaren reduziert. Soweit möglich versuchen wir, bei der Beschaffung Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten zu vermeiden. Schadensrisiken Um die finanziellen Auswirkungen eines möglichen Schadens gering zu halten bzw. ganz auszuschließen, haben wir - soweit verfügbar und wirtschaftlich vertretbar - Versicherungen abgeschlossen. Umfang und Höhe der Versicherungen werden laufend überprüft. Finanzwirtschaftliche Risiken Als ein weltweit tätiges Unternehmen ist Durferrit Währungs-, Zins- und Preisrisiken ausgesetzt. Wenn nötig werden Finanzinstrumente wie Devisentermingeschäfte, Zins- und Währungsswaps eingesetzt, um eventuelle Risiken abzusichern. Rechtliche Risiken Um möglichen Risiken zu begegnen, die aus den unterschiedlichsten steuerlichen, wettbewerbs- und patentrechtlichen Regelungen und Gesetzen entstehen können, stützen wir unsere Entscheidungen auf entsprechende rechtliche Beratung.
Mannheim, im Dezember 2023 A. Ott Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Durferrit GmbH, Mannheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Durferrit GmbH, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Durferrit GmbH, Mannheim, für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Waiblingen, 14. Dezember 2023 AHB-GmbH
Jochen Heubach, Wirtschaftsprüfer |
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