Autohaus Heiter GmbH
Hansastraße 33, 49090 Osnabrück, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Gerhard Wank seit 27.3.2018 | Prokura |
Karen Schenke seit 11.6.2015 | Geschäftsführer |
Claudia Greßmann seit 11.6.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Claudia Gremann | 50.00% |
| 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Heiter GmbHOsnabrückJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Inhalt und zur Gliederung des JahresabschlussesDie Autohaus Heiter GmbH hat Ihren Sitz in Osnabrück und wird unter der Registernummer HRB 21284 beim Amtsgericht in Osnabrück geführt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den Größenmerkmalen gemäß § 267 HGB handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie BilanzvermerkenBei der Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden sind die gesetzlichen Vorschriften eingehalten worden. Die Wertansätze in der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahrs stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahrs überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet, alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, sind berücksichtigt, soweit diese zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt waren. Gewinne sind nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs sind periodengerecht abgegrenzt. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich beibehalten. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände planmäßig linear und pro rata temporis vorgenommen. Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von bis zu EUR 800,00 wurden gem. den steuerlichen Vorschriften im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Die Vorräte wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Der Bestand an Ersatzteilen und Zubehör wurde zu den am Bilanzstichtag gültigen Einkaufspreisen bewertet, unabhängig davon, wie hoch der Preis am Tage des Einkaufs tatsächlich war. Zur Vermeidung von Überbewertungen und zur Berücksichtigung von Skonti, Boni, Lagerkosten und Lagerrisiken wurden Teilbestände wertberichtigt. Vorführwagen wurden linear abgeschrieben. Gebrauchtwagen wurden auf den niedrigeren Zeitwert abgeschrieben, wenn die Buchwerte über den voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlösen abzüglich nach dem Bilanzstichtag entstehender Kosten liegen. Die Tageszulassungen wurden wie Neuwagen bewertet und in der Bilanz ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Mögliche Risiken wegen des Ausfallwagnisses, des Zinsverlustes und eventuellen Beitreibungskosten durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken und andere ungewisse Verbindlichkeiten in erforderlicher Höhe berücksichtigt. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel als Anlage zum Anhang wiedergegeben. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber der Ford Bank, der Santander Consumer Bank AG und der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe zur Finanzierung von Fahrzeugen sind durch die Hinterlegung der Kfz-Briefe bei der Bank besichert. Die Verbindlichkeiten bei der Sparkasse sind durch eingetragene Grundschulden in Höhe von EUR 800.000,00 auf den Grundstücken Osnabrück, Hansastraße 41a und 43 in Osnabrück besichert. Darüber hinaus sind die Miet-/ und Pachtzinsforderungen aus der Vermietung einer Teilfläche (Hansastraße 41 E und 43 A) an die Bank abgetreten. IV. Sonstige Angaben1. Mitarbeiteranzahl Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter entwickelte sich wie folgt:
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen wie folgt:
Das Mietverhältnis ist fest bis zum 31. Dezember 2029 geschlossen worden. 3. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Berichtsjahr sind keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen gemacht worden. 4. Organe der Gesellschaft Die Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Wolfgang Kowalski, Betriebswirt, Hasbergen (bis 17. Juni 2023) Frau Claudia Greßmann, Kauffrau, Osnabrück Frau Karen Schenke, Kauffrau, Westkappeln Herr Wolfgang Kowalski ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Gesamtbezüge für die Geschäftsführung für das Jahr 2023 betragen TEUR 256. 5. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresgewinn in Höhe von EUR 50.699,43 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 648.704,60 auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Geschäftsjahresende mit Auswirkung auf den Jahresabschluss sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben sich nicht ergeben. Anlage zum Anhang - Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Unser Unternehmen führt einen Automobilbetrieb mit dem Handel von Neu- und Gebrauchtwagen sowie Ersatzteilen und der Reparatur von Kraftfahrzeugen. Wir vermitteln Leasing-, Finanzierungs- und Versicherungsgeschäfte. Grundlage ist der Handels- und Servicevertrag für die Marke Ford. Der Pkw-Weltmarkt hat im Jahr 2023 einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen verzeichnet. Im Vergleich zum Jahr 2022 war die Fahrzeugverfügbarkeit deutlich verbessert. Es wurden 72,46 Millionen Pkw abgesetzt. Im europäischen Markt wurden 12,8 Millionen Neufahrzeuge zugelassen, rund 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Erholung verläuft jedoch weiterhin schleppend: Der europäische Pkw-Markt liegt aktuell noch immer knapp ein Fünftel, -19%, unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019. Der Umfang der Neuzulassungen von Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen in Deutschland ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 gegenüber 2022 um 7,31 % gestiegen, insgesamt erreicht der Markt 2,84 Millionen Neuzulassungen. Im Jahr 2023 wurden 977.000 Fahrzeuge, das sind 67,1% (+12,4%), der zugelassenen Neuwagen gewerblich und 32,8% (-1,9%) privat zugelassen. Bei Ford zeigte sich das Jahr 2023 hingegen um 11,2% rückläufig. In 2023 waren 18,4 % der neu zugelassenen Fahrzeuge (524.219 Einheiten) Elektro-PKw`s, das ist ein Plus von 11,4 %. Doch zeigte sich auch der Trend, dass nach dem Wegfall der staatlichen Kaufprämie für Elektrofahrzeuge im Oktober 2023 die Zahlen einbrachen. So wurden im Folgemonat November 2023 22,5% weniger BEV zugelassen als im Vorjahresmonat. 78.587 PKW und damit 11% weniger als im Vergleichsmonat waren mit einem hybriden Antrieb ausgestattet, darunter 18.124 Plug-in-Hybride, deren Anzahl um 59,3% zurückging und einen Gesamtanteil von 7,4% bewirkte. Der Marktanteil des Herstellers Ford an den Neuzulassungen von Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen ist gegenüber dem Vorjahr auf 5 % auf 4,1% gesunken. In 2023 kam es infolge von geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten zu einer gedämpften gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und damit zu einem verhaltenen Wirtschaftswachstum. Ebenfalls negativ wirken sich auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage die hohen Energie- und Verbraucherpreise aus. Die Lieferketten in der Automobilindustrie stabilisierten sich zunehmend, dafür dürfte das Thema Nachhaltigkeit wieder stärker auf die Agenda der Automobilhersteller rücken. Die Automobilhersteller sind zuversichtlicher, dass sie künftige Unterbrechungen in der Lieferkette bewältigen können. Inzwischen haben sie ihre Auftragsrückstände um 61 Prozent reduziert. Für das Jahr 2024 wird ein weiterer Rückgang um 39 Prozent erwartet. In der Logistikbranche kam es weiterhin zu starken Verzögerungen und somit auch in der Anlieferung von Neu- und Gebrauchtwagen. Erfreulich entwickelte sich auch der Lastkraftwagenmarkt. Dieser verzeichnete einen Zuwachs von 14,5% gegenüber dem Vorjahr. Durch die rückläufige Nachfrage der Neuwagen gewann der Gebrauchtwagenmarkt an Relevanz. Hier galt es vermehrt gebrauchte Fahrzeuge zu beschaffen. Die Kaufkraft ist aufgrund der Inflation auch im Raum Osnabrück rückläufig, aber weiterhin als befriedigend zu bezeichnen. 2. Ertragslage Trotz des weiterhin sinkenden Umsatzes im Neuwagenbereich haben sich die Umsatzerlöse insgesamt durch die Umsatzsteigerungen in den anderen Abteilungen erhöht. Die Umsatzerlöse betragen TEUR 20.815. Alle anderen Abteilungen konnten den Einbruch abfangen und sogar die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr erhöhen. Die Rohertragsquote ist um 0,76% Punkte gesunken und beträgt 20,43%. Absolut stieg der Rohertrag um TEUR 73. Der Ertragsrückgang im Neuwagenbereich, aufgrund der gedämpften Produktion der Hersteller, konnte von den anderen Abteilungen abgefangen werden. Unsere sonstigen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 113 erhöht und sind in der Struktur nahezu unverändert. Die Zinsaufwendungen sind um TEUR 115 gestiegen. Kennzahlen Ertragslage:
3. Finanzlage Im Berichtsjahr war unser Unternehmen jederzeit zahlungsfähig. Die Eigenkapitalquote hat sich im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr von 17% der Bilanzsumme auf 20% erhöht. Ursächlich hierfür war die gesunkene Bilanzsumme aufgrund des Bestandsabbaus und der damit verbundenen Reduzierung der Fahrzeugfinanzierungen und die vorzeitige Ablösung eines Darlehens sowie das positive Jahresergebnis. Das Stammkapital zzgl. Rücklagen beträgt unverändert 1,0 Mio. EUR. Ausgehend von einem cash-flow von TEUR +228 im Berichtsjahr, beträgt die Veränderung der finanziellen Mittel aus der laufenden Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung der Veränderungen bei den kurzfristigen Aktiva und Passiva TEUR 317. Der Saldo aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR -35. Außerdem ergibt sich ein Saldo aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -576. Insgesamt beträgt somit die Veränderung der kurzfristigen Banksalden TEUR -294. 4. Vermögenslage Die Bilanz unseres Autohauses ist branchentypisch geprägt von dem Umfang des Bestandes an Handelsware, insbesondere Fahrzeugen und deren Finanzierung. Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 979 verringert. Ursächlich hierfür waren wie zuvor bereits ausgeführt im Wesentlichen der Bestandsabbau und die damit verbundene Reduzierung der Fahrzeugfinanzierungen sowie die vorzeitige Ablösung eines Darlehens. Die betrieblich genutzten Immobilien sind sowohl gepachtet, wie auch im Eigentum. Kennzahlen Vermögenslage:
Wir beurteilen zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes unsere wirtschaftliche Lage (Vermögens-, Finanz- und Ertragslage) als stabil. 5. Risiko- und Chancenbericht Risikobericht Mit unserem Risikomanagement dokumentieren wir jederzeit erkennbare Chancen und Risiken für unser Unternehmen bzw. in unserem Unternehmensumfeld. Darüber hinaus fördern wir das Chancen- und Risikobewusstsein unserer Mitarbeiter. Unser Risikomanagement hilft, Risiken frühzeitig zu erkennen und daraus resultierende Gefahren für das Unternehmen abzuwenden. Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil des gesamten Planungs- und Steuerungsprozesses. Budgetierung, Reporting und Controlling sind bei uns eine Einheit. Nachfolgend werden Risiken beschrieben, die nachteilige Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Unser Unternehmen unterliegt grundsätzlich den allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Chancen und Risiken in den Ländern und Regionen, in denen das Unternehmen tätig ist. Hier sind insbesondere die Bereiche Produkthaftung, Arbeitssicherheit sowie Umweltschutz zu erwähnen. Durch eine kontinuierliche Verbesserung der Aufbau- und Ablauforganisation, des Qualitätsmanagements und eines Versicherungsschutzes werden hier schon im Vorfeld mögliche Risiken minimiert. Besondere Aufmerksamkeit widmen wir dem Risiko anhaltend hoher Zinsen, die sich in besonderem Maße in der Einkaufsfinanzierung, aber auch in der Absatzfinanzierung negativ auswirken. Weitere Risiken stellen die schwierigen Verfügbarkeiten von Gebrauchtfahrzeugen und Neufahrzeugen , insbesondere im Nutzfahrzeugbereich dar, sowie der Fachkräfte- und Personalmangel. Das technische Betriebsunterbrechungsrisiko wird durch Wartungs- und Instandhaltungspläne und sachgerechte Versicherungen adäquat abgedeckt. Derzeit sind keine IT-relevanten Risiken erkennbar. Für die weitere Entwicklung unseres Unternehmens sind unsere Mitarbeiter die wichtigste Ressource. Die wesentlichen Risiken im Personalbereich ergeben sich durch die Fluktuation von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen sowie bei der Personalbeschaffung- und -entwicklung von Fach- und Führungskräften. Wir begrenzen diese Risiken durch intensive Qualifizierungsangebote und Weiterbildungsmöglichkeiten. Weiterhin Grundlage unseres zukünftigen Erfolges ist die ständig stattfindende Weiterbildung von Verkäufern und Abteilungsleitern. Auf der geschaffenen Grundlage bauen wir den Ausbildungsstand der Mitarbeiter weiterhin kontinuierlich weiter auf. Wesentliche Umweltrisiken sind derzeit nicht erkennbar. Risiken (z.B. Währungsrisiken sowie Risiken aus Garantieleistungen, Vertragsrecht und Arbeitssicherheit) sind derzeit nicht erkennbar. Unser implementiertes Risikomanagementsystem stellt sicher, dass Chancen und Risiken frühzeitig erkannt und adressiert werden. Unser Hauptaugenmerk der Risikobetrachtung liegt seit Beginn 2022 auf der weltweiten Krise durch den von Rußland begonnenen Krieg in der Ukraine und dem 2023 entfachten Gaza-Konflikt. Die Krisen stellen für uns ein Risiko dar, jedoch gefährden diese Risiken, aus heutiger Sicht, nicht den Fortbestand unserer Gesellschaft. Für das Jahr 2024 dominieren die Risiken, aber auch Chancen werden erkennbar. Auf Basis der derzeitigen verfügbaren Informationen bestehen nach unserer Einschätzung gegenwärtig für das Unternehmen keine wesentlichen Einzelrisiken. Auch die Gesamtsumme der Risiken sowie Risikokombinationen gefährden nach unserer Einschätzung nicht den Fortbestand des Unternehmens. Chancenbericht Die größten Chancen sehen wir zurzeit in einem gezielten Einkauf von Gebrauchtfahrzeugen, insbesondere aber nicht nur im Nutzfahrzeugbereich. Im Verkauf dieser Fahrzeuge lassen sich gute bis sehr gute Margen erwirtschaften. Im Service sehen wir gute Chancen auf steigende Umsatzerlöse, da gutes Fachpersonal dazugewonnen werden konnte und die Nachfrage nach Serviceleistungen steigt. 6. Prognosebericht Die Prognosen der Branchenverbände (VDA, ZDK, Schwacke, VDIK) erwarten Pkw-Neuzulassungen für Deutschland auf dem Niveau von 2023 oder einen leichten Rückgang um ca. 1% gegenüber dem Vorjahreszeitraum, also 2,65 bis 2,85 Millionen Einheiten. Der globale Pkw-Markt (Europa und USA) ist zurück auf Vor-Corona-Niveau. Aufgrund des schwachen Vorjahresniveaus wächst er etwas stärker als der chinesische Markt. Für den globalen Pkw-Markt erwartet der VDA einen Anstieg von 2%. Laut des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird mit einem insgesamt geringen weltwirtschaftlichen Wachstum gerechnet. Die regionalen Unterschiede bleiben hoch. Im Euroraum fiel das Wachstum gedämpft aus. Unter den anhaltenden Auswirkungen der hohen Energiepreise und der erhöhten Zinsen, haben die Unternehmensinvestitionen und die Verbraucherstimmung gelitten. Der IWF prognostiziert ein globales Wachstum von 3,1%. Das Risiko einer globalen Rezession hat sich verringert und es wird positiv bemerkt, dass die Maßnahmen zur Inflationseindämmung Wirkung zeigen. Auch in Deutschland hat sich die Inflation abgeschwächt, und die Energiepreise sind trotz Abschaffung der Energiepreisbremse gesunken. Es wird erwartet, dass der Aufschwung durch einen stärkeren Konsum der privaten Haushalte unterstützt wird, da die Auswirkungen des Schocks bei den Energiepreisen nachlassen und die Inflation sinkt, was das Wachstum der Realeinkommen unterstützt. Das Jahr 2024 wird davon geprägt sein, unsere Liquidität bestmöglich zu sichern und zu stärken und gleichzeitig die schwache Nachfrage im Neuwagengeschäft zu stabilisieren und zu kompensieren, um so wiederum zu einem positiven Betriebsergebnis zu gelangen. Tendenziell erwarten wir für das Jahr 2024 Umsatzerlöse und ein Ergebnis in etwa auf dem Niveau des Jahres 2023. Die Automobilbranche weltweit, und somit auch in Deutschland befindet sich weiterhin in einem weitreichenden Strukturwandel. Unser Vertragspartner Ford stellt sich diesem Wandel aktiv, um die Herausforderungen zu bewältigen und die Zukunft zu gestalten. Zu den Schwerpunkten dieser Neugestaltung zählen die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte, das Wachstum im Nutzfahrzeugbereich, die Neupositionierung der PKW-Flotte, das Beschützen und Stärken der Kundenbeziehungen und die Modernisierung des Vertriebsmodells und des Servicegeschäfts. Mit Hilfe von Vergabe neuer Vertriebs- und Serviceverträge stellt sich Ford mit seinen Händlern auf die Herausforderungen der Zukunft ein. Die sich daraus ergebende Konsolidierung der Händlerdichte sehen wir als unsere Chance mit den freiwerdenden Kunden mehr Umsatz generieren zu können. Für die Zukunft sehen wir unsere Gesellschaft in einem schwierigen Umfeld, welches sich durch sinkende Margen und steigende Kosten darstellt. BestätigungsvermerkWir weisen darauf hin, dass sich der nachfolgende Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss der Gesellschaft bezieht. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfersan die Autohaus Heiter GmbH, Osnabrück, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Heiter GmbH, Osnabrück, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Heiter GmbH, Osnabrück, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zu Grunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zu Grunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lübeck, den 11. Juli 2024 BTR
SUMUS GmbH
Jörn Schröder, Wirtschaftsprüfer |
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