FREY Immobilien GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marie-Theres Frey seit 16.9.2015 | Geschäftsführer |
Mariola Hein seit 1.9.2010 | Geschäftsführer |
Lars Wichmann seit 28.7.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FREY ADV GmbHRatingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von 12.445,9 T€ erzielt. Gegenüber dem Vorjahr (10.907,2 T€) hat sich der Umsatz um 1.538,7 T€ und damit um rund 14,1 % gesteigert. Der Jahresüberschuss beläuft sich 2023 auf 7.492,5 T€ und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr (6.591,5 T€) um 901 T€ erhöht. Im laufenden Ergebnis sowie im Vorjahr sind Beteiligungserträge in Höhe von jeweils 5 Mio.€ enthalten. Das betriebliche Ergebnis (ohne Beteiligungserträge) hat sich bei einer Zunahme um 1.346,6 T€ von 2.376 T€ in 2022 auf 3.722,6 T€ in 2023 vermehrt. Als Folge erhöhte sich der Ertragssteueraufwand von 777,7 T€ in 2022 auf 1.223,9 T€ in 2023. Im zurückliegenden Geschäftsjahr wurden im Jahresdurchschnitt 81 Mitarbeiter beschäftigt. Im Jahr 2022 belief sich die durchschnittliche Beschäftigtenzahl auf 79 Mitarbeiter. Die Entwicklung der Umsatz- und Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr lässt sich der folgenden Tabelle entnehmen:
2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2. 1. Vermögenslage Die Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage gegenüber dem Vorjahr lässt sich der folgenden Tabelle entnehmen:
Der Bilanzsumme unserer Gesellschaft in Höhe von insgesamt 15.603,3 T€ (Vorjahr: 13.455,8 T€) steht ein Eigenkapital in Höhe von 14.146,9 T€ (Vorjahr: 12.450,5 T€) gegenüber. Absolut hat sich das Eigenkapital damit gegenüber dem Vorjahr um 1.696,4 T€ erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 90,7 % (Vorjahr: 92,5 %) und hat sich um 1,8 % gemindert. Die Vermögenslage ist damit als solide und zufriedenstellend zu betrachten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der durch die dauerhaft bestehenden Servicebeziehungen zu den Kunden entstandene immaterielle Wert eines Kundenstamms, nicht aktivierungsfähig ist und daher im Jahresabschluss nicht zum Ausweis kommt. 2.2. Finanzlage Die liquiden Mittel der Gesellschaft in Form der Kassen- und Bankguthaben belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 7.945,8 T€ (Vorjahr: 5.539,4 T€). Die finanzielle Ausstattung unserer Gesellschaft ist damit für das laufende Geschäft ausreichend. 2.3. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Gesellschaft einen Umsatz von 12.445,9 T€ gegenüber 10.907,2 T€ im Vorjahr. Der Jahresüberschuss betrug 7.492,5 T€ gegenüber 6.591,5 T€ im Vorjahr. Das Ergebnis liegt im Rahmen der Erwartungen der Geschäftsführung. 3. Ausblick und Risiken der künftigen Entwicklung Die FREY ADV GmbH ist am 16. Juni 1989 gegründet worden. Sie entwickelt und vertreibt individuelle Software für den Industrie- und Medizinbereich, wobei sich seit Firmengründung eine Konzentration auf den Medizinbereich vollzogen hat. Unser Softwareprodukt QUINCY, welches bundesweit in Arztpraxen im Einsatz ist, wird dabei ständig weiterentwickelt und an neue Anforderungen angepasst. Hinsichtlich der weiteren Umsatzentwicklung ist im Bereich der Arztinformationssysteme von einer gewissen Marktsättigung auszugehen. Nahezu alle Arztpraxen sind zwischenzeitlich mit EDV-Systemen ausgestattet. Ein größeres Wachstum in diesem Geschäftsfeld kann daher nur über Zukäufe bzw. den Zusammenschluss kleinerer Softwareanbieter erfolgen. Die FREY ADV GmbH ist daher Mitglied der GUS, der Gemeinschaft unabhängiger Softwarehäuser. Ausgehend von einem zunehmenden Durchschnittsalter der Ärzte ist durch Praxisaufgabe aus Altersgründen mit leichten Umsatzminderungen in diesem Geschäftsfeld zu rechnen. Ob dies durch die Gewinnung von neuen Kunden und Preiserhöhungen aufgefangen werden kann ist fraglich. Die Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen schreitet weiter voran und wird politisch mit Nachdruck vorangetrieben. Die flächendeckende Einführung des elektronischen Rezeptes stellt einen weiteren wichtigen Meilenstein dar und die weitere Gestaltung der nächsten Ausbaustufen der elektronischen Patientenakte (ePA) schreitet weiter voran. Technisch wird die Ausgestaltung der Transformation der Telematikinfrastruktur (TI) hin zur TI 2.0 eine wichtige Änderung in der Grundkonzeption der TI darstellen, wobei diese bereits begonnen hat. Hieraus könnte sich zukünftig zusätzliches Geschäftspotential im Bereich Software und Dienstleistung ergeben. Ein weiteres wichtiges Themenfeld im Bereich der Telematikinfrastruktur (TI) bleibt im Jahr 2024 auch weiterhin der noch teilweise Austausch von TI-Komponenten auf Grund auslaufender Zertifikate. Dieses Themenfeld sollte im Jahr 2024 weitestgehend abgeschlossen werden. Ein Austausch wird nötig in den Fällen, in denen die Zertifikatsgültigkeit von Komponenten ausläuft und nicht verlängert werden kann. Hier sollte der positive Effekt auf die Ertragslage des Geschäftsfeldes Telematikinfrastruktur noch anhalten, wenn auch etwas abgeschwächt im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023. Weiterhin bleibt das Thema IT-Sicherheit im Fokus. In der Presse kursierende Nachrichten über Cyberangriffe auf Unternehmen aller Größenordnungen und die öffentliche Diskussion hierüber schaffen ein Umfeld, in dem weiteres Umsatzpotential in diesem Geschäftsfeld erschlossen werden kann. Wir gehen für das Geschäftsfeld IT-Sicherheit daher insgesamt von einer etwas stärkeren Ertragslage im Geschäftsjahr 2024 aus. Durch die einseitige Beendigung unserer langjährigen Zusammenarbeit durch unseren Kooperationspartner im Bereich des Vertriebes von Abrechnungssoftware für niedergelassene Zahnärzte (ZPVS), ist eine Neuausrichtung des Geschäftsfeldes nötig geworden. Es konnte ein neuer starker Kooperationspartner gefunden werden, mit dem wir in der Lage sind, mit Zustimmung des Kunden die bestehenden Kundenverträge weiterzuführen. Wie viele unserer ZPVS-Kunden der Weiterführung mit dem ZPVS-Produkt unseres neuen Kooperationspartners nicht zustimmen werden, bleibt jedoch abzuwarten. Es ist jedoch zu befürchten, dass es zu einem erheblichen Rückgang der ZPVS-Kundenzahlen und damit der Erlöse aus dem ZPVS-Geschäftsfeld kommen wird. Grundsätzlich gestaltet sich die Anwerbung von Fachkräften weiterhin schwierig und aufwendig. Auch betrachten wir mit Sorge die rasche Zunahme von ausufernder Bürokratie und Marktregulierungen. Sollte die Inflation im Euro-Raum wieder an Fahrt gewinnen, könnte dies weitere negative Effekte für die Gehaltskosten mit sich bringen. Für das Geschäftsjahr 2024 geht die Geschäftsführung davon aus, dass sich Chancen und Risiken für die Ertragslage grundsätzlich in Waage halten dürften. In dem Fall eines erheblichen Rückganges der Erlöse im ZPVS-Geschäftsfeld, könnte es jedoch zu einer rückläufigen Ertragslage für das Geschäftsjahr 2024 kommen. Es bleibt darauf hinzuweisen, dass die im Lagebericht in Bezug auf die Zukunft getroffenen Annahmen und Erwartungen mit Risiken verbunden sind, die dazu führen können, dass die tatsächliche Entwicklung von den Erwartungen abweicht. Solche Risiken können insbesondere aus Veränderungen im Gesundheitswesen sowie in der Konkurrenzstruktur erwachsen. Darüber hinaus können politische und volkswirtschaftliche Ereignisse, die weder vorhersehbar noch beeinflussbar sind, die Unternehmensentwicklung beeinträchtigen.
Königs Wusterhausen, OT Senzig, 26. März 2024 gez. Lars Wichmann, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die FREY ADV GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Handelsregisternummer HRB 43976. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei Jahren), bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt. In 2023 angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800 werden in voller Höhe abgeschrieben. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem auf Seite 2 dargestellten Anlagenspiegel. Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung wurden die Anteile mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung, angesetzt. Das Vorratsvermögen ist zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine ausreichende Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Die Bewertung erfolgte zum Erfüllungsbetrag.
III. Angaben zur Bilanz Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Gesellschaft Anteile von mehr als 20 % hält:
Die Anschaffungskosten und Buchwerte der Anteile an verbundenen Unternehmen stellen sich wie folgt dar:
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Folgejahr abziehbare Vorsteuern von € 24.917,33 und Forderungen gegen Gesellschafter von € 0,00 (Vorjahr: € 13.254,31). Sie haben in Höhe von € 57.397,96 (Vorjahr: € 55.654,50) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Das Eigenkapital entwickelte sich wie folgt:
In 2023 erfolgten Ausschüttungen aus dem Gewinnvortrag in Höhe von insgesamt 5.796.100,81 EUR. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt und haben in Höhe von € 558.333,99 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, überwiegend aus den laufenden Miet- bzw. Kfz.-Leasingverträgen, in Höhe von monatlich netto € 25.765,44. Verbindlichkeiten aus Haftungsverhältnissen aus
bestehen nicht. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse wurden zu nahezu 100 % im Inland erzielt und verteilen sich auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche wie folgt:
V. Sonstige Angaben Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 81 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und ohne Auszubildende). Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch: - Herrn Lars Wichmann, Kaufmann - Frau Mariola Hein, Kauffrau - Frau Marie-Theres Frey, Kauffrau Die Gesellschaft nimmt die Erleichterung über die Angabe der Vergütung gem. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. Das Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB im Geschäftsjahr 2023 beträgt 13 T€. Berichtspflichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind nicht eingetreten. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 7.492.494,73 auf neue Rechnung vorzutragen.
Königs Wusterhausen, OT Senzig, 26. März 2024 gez. Lars Wichmann, Geschäftsführer ErgebnisverwendungsbeschlussDer Jahresabschluss zum 31.12.2023 und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurden von der Gesellschafterversammlung am 29.04.2024 festgestellt. Der sich für 2023 ergebene Bilanzgewinn in Höhe von 14.095.806,91 € wird auf neue Rechnung vorgetragen. BestätigungsvermerkAn die FREY ADV GmbH, Düsseldorf: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FREY ADV GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FREY ADV GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hettstedt, 29. April 2024 TAXON
GmbH
Oliver Schlenker, Wirtschaftsprüfer Marion Thormeyer, Wirtschaftsprüferin |
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