Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 43976
Eingetragen
12.8.1998
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieEntwicklung und Programmierung von AnwendungssoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens sind die Beratung, Planung und Entwicklung sowie die Herstellung von Prozeßautomationsund Organisationssystemen, die Entwicklung, der Vertrieb und die Wartung von sowie der Handel mit Software, ferner die Durchführung von Schulungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marie-Theres Frey
seit 16.9.2015
Geschäftsführer
Mariola Hein
seit 1.9.2010
Geschäftsführer
Lars Wichmann
seit 28.7.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Marie-Theres Frey
55606 Kirn
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FREY ADV GmbH

Ratingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von 12.445,9 T€ erzielt. Gegenüber dem Vorjahr (10.907,2 T€) hat sich der Umsatz um 1.538,7 T€ und damit um rund 14,1 % gesteigert.

Der Jahresüberschuss beläuft sich 2023 auf 7.492,5 T€ und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr (6.591,5 T€) um 901 T€ erhöht. Im laufenden Ergebnis sowie im Vorjahr sind Beteiligungserträge in Höhe von jeweils 5 Mio.€ enthalten. Das betriebliche Ergebnis (ohne Beteiligungserträge) hat sich bei einer Zunahme um 1.346,6 T€ von 2.376 T€ in 2022 auf 3.722,6 T€ in 2023 vermehrt. Als Folge erhöhte sich der Ertragssteueraufwand von 777,7 T€ in 2022 auf 1.223,9 T€ in 2023.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr wurden im Jahresdurchschnitt 81 Mitarbeiter beschäftigt. Im Jahr 2022 belief sich die durchschnittliche Beschäftigtenzahl auf 79 Mitarbeiter.

Die Entwicklung der Umsatz- und Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr lässt sich der folgenden Tabelle entnehmen:

01.01. bis 31.12.2023 01.01. bis 31.12.2022
T€ % T€ %
Umsatzerlöse 12.445,9 100,0 10.907,2 100,0
Gesamtleistung 12.445,9 100,0 10.907,2 100,0
Sonstige betriebliche Erträge 353,1 2,8 240,3 2,2
Beteiligungs- und Finanzerträge 5.089,5 40,9 5.040,5 46,2
Erträge gesamt 17.888,5 143,7 16.188,0 148,4
Materialaufwand 1.687,2 13,6 1.933,8 17,7
Personalaufwand 5.635,7 45,2 5.432,0 49,9
Abschreibungen 165,2 1,3 102,9 0,9
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.517,2 12,2 1.343,2 12,3
Finanzaufwand 160,5 1,3 0,1 0,0
EE-Steuern 1.223,9 9,8 777,7 7,1
sonstige Steuern 6,3 0,1 6,8 0,1
Aufwendungen gesamt 10.396,0 83,5 9.596,5 88,0
Jahresergebnis 7.492,5 60,2 6.591,5 60,4
Änderungen ggü. d. Vorjahr
in
T€ %
Umsatzerlöse 1.538,7 14,1
Gesamtleistung 1.538,7 14,1
Sonstige betriebliche Erträge 112,8 46,9
Beteiligungs- und Finanzerträge 49,0 1,0
Erträge gesamt 1.700,5 10,5
Materialaufwand -246,6 -12,8
Personalaufwand 203,7 3,8
Abschreibungen 62,3 60,5
Sonstige betriebliche Aufwendungen 174,0 13,0
Finanzaufwand 160,4 160.400,0
EE-Steuern 446,2 57,4
sonstige Steuern -0,5 -7,4
Aufwendungen gesamt 799,5 8,3
Jahresergebnis 901,0 13,7

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2. 1. Vermögenslage

Die Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage gegenüber dem Vorjahr lässt sich der folgenden Tabelle entnehmen:

Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022
T€ % T€ %
Langfristig gebundenes Vermögen
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, Lizenzen 2,2 0,0 5,2 0,0
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 2.548,7 16,4 898,5 6,7
Betriebs- und Geschäftsausstattung 193,8 1,2 191,7 1,4
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6,5 0,0 1.417,4 10,5
Finanzanlagen
Anteile, Ausleihungen 2.247,1 14,4 2.247,1 16,8
Wertpapiere, Sonstige 834,8 5,4 987,5 7,3
Umlaufvermögen
Mittel-/langfristige Forderungen
Sonstige Vermögensgegenstände 57,4 0,4 55,7 0,4
Summe mittel-/langfristiges gebundenes Vermögen 5.890,5 37,8 5.803,1 43,1
Kurzfristig gebundenes Vermögen
Umlaufvermögen
Vorräte 100,6 0,6 77,7 0,6
Kurzfristige Forderungen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 591,4 3,8 501,5 3,7
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,0 0,0 0,3 0,0
Forderungen gegen Gesellschafter 0,0 0,0 13,3 0,1
Sonstige Vermögensgegenstände 1.010,1 6,5 1.463,0 10,9
Liquide Mittel 7.945,8 50,9 5.539,4 41,2
Summe kurzfristig gebundenes Vermögen 9.647,9 61,8 7.595,2 56,5
Rechnungsabgrenzungsposten 64,9 0,4 57,5 0,4
Summe Aktiva 15.603,3 100,0 13.455,8 100,0
Änderungen ggü. d. Vorjahr
in
T€ %
Langfristig gebundenes Vermögen
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, Lizenzen -3,0 -57,7
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 1.650,2 183,7
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2,1 1,1
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -1.410,9 -99,5
Finanzanlagen
Anteile, Ausleihungen 0,0 0,0
Wertpapiere, Sonstige -152,7 -15,5
Umlaufvermögen
Mittel-/langfristige Forderungen
Sonstige Vermögensgegenstände 1,7 3,1
Summe mittel-/langfristiges gebundenes Vermögen 87,4 1,5
Kurzfristig gebundenes Vermögen
Umlaufvermögen
Vorräte 22,9 29,5
Kurzfristige Forderungen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 89,9 17,9
Forderungen gegen verbundene Unternehmen -0,3 -100,0
Forderungen gegen Gesellschafter -13,3 -100,0
Sonstige Vermögensgegenstände -452,9 -31,0
Liquide Mittel 2.406,4 43,4
Summe kurzfristig gebundenes Vermögen 2.052,7 27,0
Rechnungsabgrenzungsposten 7,4 12,9
Summe Aktiva 2.147,5 16,0
Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022
T€ % T€ %
Mittel-/ langfristig verfügbares Kapital
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 51,1 0,3 51,1 0,4
Bilanzgewinn 14.095,8 90,4 12.399,4 92,1
Summe mittel-/langfristig verfügbares Kapital 14.146,9 90,7 12.450,5 92,5
Kurzfristig verfügbares Kapital
Rückstellungen
Steuerrückstellungen 208,7 1,3 125,7 0,9
Sonstige Rückstellungen 675,0 4,3 539,9 4,1
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 347,7 2,2 193,7 1,5
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1,3 0,0 1,3 0,0
Sonstige Verbindlichkeiten 209,3 1,4 127,0 0,9
Summe kurzfristig verfügbares Kapital 1.442,0 9,2 987,6 7,4
Rechnungsabgrenzungsposten 14,4 0,1 17,7 0,1
Summe Passiva 15.603,3 100,0 13.455,8 100,0
Änderungen ggü. d. Vorjahr
in
T€ %
Mittel-/ langfristig verfügbares Kapital
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 0,0 0,0
Bilanzgewinn 1.696,4 13,7
Summe mittel-/langfristig verfügbares Kapital 1.696,4 13,6
Kurzfristig verfügbares Kapital
Rückstellungen
Steuerrückstellungen 83,0 66,0
Sonstige Rückstellungen 135,1 25,0
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 154,0 79,5
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,0 0,0
Sonstige Verbindlichkeiten 82,3 64,8
Summe kurzfristig verfügbares Kapital 454,4 46,0
Rechnungsabgrenzungsposten -3,3 -18,6
Summe Passiva 2.147,5 16,0

Der Bilanzsumme unserer Gesellschaft in Höhe von insgesamt 15.603,3 T€ (Vorjahr: 13.455,8 T€) steht ein Eigenkapital in Höhe von 14.146,9 T€ (Vorjahr: 12.450,5 T€) gegenüber. Absolut hat sich das Eigenkapital damit gegenüber dem Vorjahr um 1.696,4 T€ erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 90,7 % (Vorjahr: 92,5 %) und hat sich um 1,8 % gemindert. Die Vermögenslage ist damit als solide und zufriedenstellend zu betrachten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der durch die dauerhaft bestehenden Servicebeziehungen zu den Kunden entstandene immaterielle Wert eines Kundenstamms, nicht aktivierungsfähig ist und daher im Jahresabschluss nicht zum Ausweis kommt.

2.2. Finanzlage

Die liquiden Mittel der Gesellschaft in Form der Kassen- und Bankguthaben belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 7.945,8 T€ (Vorjahr: 5.539,4 T€). Die finanzielle Ausstattung unserer Gesellschaft ist damit für das laufende Geschäft ausreichend.

2.3. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Gesellschaft einen Umsatz von 12.445,9 T€ gegenüber 10.907,2 T€ im Vorjahr. Der Jahresüberschuss betrug 7.492,5 T€ gegenüber 6.591,5 T€ im Vorjahr. Das Ergebnis liegt im Rahmen der Erwartungen der Geschäftsführung.

3. Ausblick und Risiken der künftigen Entwicklung

Die FREY ADV GmbH ist am 16. Juni 1989 gegründet worden. Sie entwickelt und vertreibt individuelle Software für den Industrie- und Medizinbereich, wobei sich seit Firmengründung eine Konzentration auf den Medizinbereich vollzogen hat. Unser Softwareprodukt QUINCY, welches bundesweit in Arztpraxen im Einsatz ist, wird dabei ständig weiterentwickelt und an neue Anforderungen angepasst.

Hinsichtlich der weiteren Umsatzentwicklung ist im Bereich der Arztinformationssysteme von einer gewissen Marktsättigung auszugehen. Nahezu alle Arztpraxen sind zwischenzeitlich mit EDV-Systemen ausgestattet. Ein größeres Wachstum in diesem Geschäftsfeld kann daher nur über Zukäufe bzw. den Zusammenschluss kleinerer Softwareanbieter erfolgen. Die FREY ADV GmbH ist daher Mitglied der GUS, der Gemeinschaft unabhängiger Softwarehäuser.

Ausgehend von einem zunehmenden Durchschnittsalter der Ärzte ist durch Praxisaufgabe aus Altersgründen mit leichten Umsatzminderungen in diesem Geschäftsfeld zu rechnen. Ob dies durch die Gewinnung von neuen Kunden und Preiserhöhungen aufgefangen werden kann ist fraglich.

Die Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen schreitet weiter voran und wird politisch mit Nachdruck vorangetrieben. Die flächendeckende Einführung des elektronischen Rezeptes stellt einen weiteren wichtigen Meilenstein dar und die weitere Gestaltung der nächsten Ausbaustufen der elektronischen Patientenakte (ePA) schreitet weiter voran. Technisch wird die Ausgestaltung der Transformation der Telematikinfrastruktur (TI) hin zur TI 2.0 eine wichtige Änderung in der Grundkonzeption der TI darstellen, wobei diese bereits begonnen hat. Hieraus könnte sich zukünftig zusätzliches Geschäftspotential im Bereich Software und Dienstleistung ergeben. Ein weiteres wichtiges Themenfeld im Bereich der Telematikinfrastruktur (TI) bleibt im Jahr 2024 auch weiterhin der noch teilweise Austausch von TI-Komponenten auf Grund auslaufender Zertifikate. Dieses Themenfeld sollte im Jahr 2024 weitestgehend abgeschlossen werden. Ein Austausch wird nötig in den Fällen, in denen die Zertifikatsgültigkeit von Komponenten ausläuft und nicht verlängert werden kann. Hier sollte der positive Effekt auf die Ertragslage des Geschäftsfeldes Telematikinfrastruktur noch anhalten, wenn auch etwas abgeschwächt im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023.

Weiterhin bleibt das Thema IT-Sicherheit im Fokus. In der Presse kursierende Nachrichten über Cyberangriffe auf Unternehmen aller Größenordnungen und die öffentliche Diskussion hierüber schaffen ein Umfeld, in dem weiteres Umsatzpotential in diesem Geschäftsfeld erschlossen werden kann. Wir gehen für das Geschäftsfeld IT-Sicherheit daher insgesamt von einer etwas stärkeren Ertragslage im Geschäftsjahr 2024 aus.

Durch die einseitige Beendigung unserer langjährigen Zusammenarbeit durch unseren Kooperationspartner im Bereich des Vertriebes von Abrechnungssoftware für niedergelassene Zahnärzte (ZPVS), ist eine Neuausrichtung des Geschäftsfeldes nötig geworden. Es konnte ein neuer starker Kooperationspartner gefunden werden, mit dem wir in der Lage sind, mit Zustimmung des Kunden die bestehenden Kundenverträge weiterzuführen. Wie viele unserer ZPVS-Kunden der Weiterführung mit dem ZPVS-Produkt unseres neuen Kooperationspartners nicht zustimmen werden, bleibt jedoch abzuwarten. Es ist jedoch zu befürchten, dass es zu einem erheblichen Rückgang der ZPVS-Kundenzahlen und damit der Erlöse aus dem ZPVS-Geschäftsfeld kommen wird.

Grundsätzlich gestaltet sich die Anwerbung von Fachkräften weiterhin schwierig und aufwendig. Auch betrachten wir mit Sorge die rasche Zunahme von ausufernder Bürokratie und Marktregulierungen. Sollte die Inflation im Euro-Raum wieder an Fahrt gewinnen, könnte dies weitere negative Effekte für die Gehaltskosten mit sich bringen.

Für das Geschäftsjahr 2024 geht die Geschäftsführung davon aus, dass sich Chancen und Risiken für die Ertragslage grundsätzlich in Waage halten dürften. In dem Fall eines erheblichen Rückganges der Erlöse im ZPVS-Geschäftsfeld, könnte es jedoch zu einer rückläufigen Ertragslage für das Geschäftsjahr 2024 kommen.

Es bleibt darauf hinzuweisen, dass die im Lagebericht in Bezug auf die Zukunft getroffenen Annahmen und Erwartungen mit Risiken verbunden sind, die dazu führen können, dass die tatsächliche Entwicklung von den Erwartungen abweicht. Solche Risiken können insbesondere aus Veränderungen im Gesundheitswesen sowie in der Konkurrenzstruktur erwachsen. Darüber hinaus können politische und volkswirtschaftliche Ereignisse, die weder vorhersehbar noch beeinflussbar sind, die Unternehmensentwicklung beeinträchtigen.

 

Königs Wusterhausen, OT Senzig, 26. März 2024

gez. Lars Wichmann, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.833.150,74 5.747.458,17
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.246,50 5.243,50
II. Sachanlagen 2.749.019,38 2.507.594,57
III. Finanzanlagen 3.081.884,86 3.234.620,10
B. Umlaufvermögen 9.705.249,32 7.650.822,79
I. Vorräte 100.621,77 77.701,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.658.877,48 2.033.735,49
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.945.750,07 5.539.385,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 64.914,09 57.521,50
Summe Aktiva 15.603.314,15 13.455.802,46

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 14.146.936,10 12.450.542,18
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 51.129,19 51.129,19
II. Bilanzgewinn 14.095.806,91 12.399.412,99
B. Rückstellungen 883.631,00 665.644,29
C. Verbindlichkeiten 558.333,99 321.950,23
D. Rechnungsabgrenzungsposten 14.413,06 17.665,76
Summe Passiva 15.603.314,15 13.455.802,46

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.111.850,41 9.213.713,66
2. Personalaufwand 5.635.721,23 5.431.982,44
a) Löhne und Gehälter 4.737.299,07 4.607.167,62
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 898.422,16 824.814,82
3. Abschreibungen 165.231,23 102.905,38
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 165.231,23 102.905,38
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.517.248,69 1.343.153,25
5. Finanz- und Beteiligungsergebnis 4.928.998,36 5.040.337,60
a) Erträge aus Beteiligungen 5.000.000,00 5.000.000,00
b) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 89.538,85 40.477,80
c) Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 160.486,99 0,00
d) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 53,50 140,20
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.223.884,61 777.717,74
7. Ergebnis nach Steuern 7.498.763,01 6.598.292,45
8. sonstige Steuern 6.268,28 6.762,28
Jahresüberschuss 7.492.494,73 6.591.530,17

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die FREY ADV GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Handelsregisternummer HRB 43976.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei Jahren), bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt. In 2023 angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800 werden in voller Höhe abgeschrieben. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem auf Seite 2 dargestellten Anlagenspiegel.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung wurden die Anteile mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung, angesetzt.

Das Vorratsvermögen ist zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine ausreichende Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Die Bewertung erfolgte zum Erfüllungsbetrag.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 65.521,43 0,00 0,00 65.521,43
II. Sachanlagen
2. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.223.339,83 34.447,50 1.681.881,86 2.939.669,19
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.425.527,17 98.198,87 0,00 1.523.726,04
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.417.381,45 271.012,67 -1.681.881,86 6.512,26
4.066.248,45 403.659,04 0,00 4.469.907,49
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.480.087,94 0,00 0,00 2.480.087,94
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.104.909,88 817,91 0,00 1.105.727,79
3.584.997,82 817,91 0,00 3.585.815,73
7.716.767,70 404.476,95 0,00 8.121.244,65
Kumulierte Abschreibungen/Zuschreibungen
01.01.2023
EUR
Abschreibungen Zugänge
EUR
Zuschreibung
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.277,93 2.997,00 0,00 63.274,93
II. Sachanlagen
2. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 324.780,71 66.202,36 0,00 390.983,07
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.233.873,17 96.031,87 0,00 1.329.905,04
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.558.653,88 162.234,23 0,00 1.720.888,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 232.999,00 0,00 0,00 232.999,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 117.378,72 160.486,99 6.933,84 270.931,87
350.377,72 160.486,99 6.933,84 503.930,87
1.969.309,53 325.718,22 6.933,84 2.288.093,91
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.246,50 5.243,50
II. Sachanlagen
2. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.548.686,12 898.559,12
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 193.821,00 191.654,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.512,26 1.417.381,45
2.749.019,38 2.507.594,57
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.247.088,94 2.247.088,94
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 834.795,92 987.531,16
3.081.884,86 3.234.620,10
5.833.150,74 5.747.458,17

III. Angaben zur Bilanz

Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Gesellschaft Anteile von mehr als 20 % hält:

Name Sitz Beteiligungsquote Stammkapital 31.12.2022
Jahresergebnis 2022
DGN Service GmbH Düsseldorf 100 % 1.000.000,00 14.770.006,37

Die Anschaffungskosten und Buchwerte der Anteile an verbundenen Unternehmen stellen sich wie folgt dar:

Anschaffungskosten
Buchwert 31.12.2023
DGN Service GmbH 2.480.087,94 2.247.088,94

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Folgejahr abziehbare Vorsteuern von € 24.917,33 und Forderungen gegen Gesellschafter von € 0,00 (Vorjahr: € 13.254,31). Sie haben in Höhe von € 57.397,96 (Vorjahr: € 55.654,50) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Das Eigenkapital entwickelte sich wie folgt:

Stand zum 31. Dezember 2022 12.450.542,18
Gewinnausschüttungen in 2023 -5.796.100,81
Jahresüberschuss 2023 7.492.494,73
Stand zum 31. Dezember 2023 14.146.936,10

In 2023 erfolgten Ausschüttungen aus dem Gewinnvortrag in Höhe von insgesamt 5.796.100,81 EUR.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Rückstellungen für Tantieme 453.954,00
Urlaub 131.900,00
Jahresabschlusserstellung und -prüfung 43.000,00
Gewährleistung 25.800,00
Rückstellung Berufsgenossenschaft 19.820,00
sonstige Rückstellungen 500,00
674.974,00

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt und haben in Höhe von € 558.333,99 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, überwiegend aus den laufenden Miet- bzw. Kfz.-Leasingverträgen, in Höhe von monatlich netto € 25.765,44.

Verbindlichkeiten aus Haftungsverhältnissen aus

Begebung und Übertragung von Wechseln,

Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften,

Gewährleistungsverträgen,

der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten

bestehen nicht.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse wurden zu nahezu 100 % im Inland erzielt und verteilen sich auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche wie folgt:

Wartungsverträge 5.560.091,50
TI-Umsätze 3.618.922,27
Handelsware- und Kundendienst 1.951.948,94
GUS-Box 674.213,92
Pharmaberatung 424.640,85
sonstige 216.078,78
12.445.896,26

V. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 81 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und ohne Auszubildende). Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch:

- Herrn Lars Wichmann, Kaufmann

- Frau Mariola Hein, Kauffrau

- Frau Marie-Theres Frey, Kauffrau

Die Gesellschaft nimmt die Erleichterung über die Angabe der Vergütung gem. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

Das Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB im Geschäftsjahr 2023 beträgt 13 T€.

Berichtspflichtige Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind nicht eingetreten.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 7.492.494,73 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Königs Wusterhausen, OT Senzig, 26. März 2024

gez. Lars Wichmann, Geschäftsführer

Ergebnisverwendungsbeschluss

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurden von der Gesellschafterversammlung am 29.04.2024 festgestellt.

Der sich für 2023 ergebene Bilanzgewinn in Höhe von 14.095.806,91 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Bestätigungsvermerk

An die FREY ADV GmbH, Düsseldorf:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FREY ADV GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FREY ADV GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hettstedt, 29. April 2024

TAXON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Zweigniederlassung HETTSTEDT

Oliver Schlenker, Wirtschaftsprüfer

Marion Thormeyer, Wirtschaftsprüferin

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