Helaxa GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Handke seit 25.6.2002 | Geschäftsführer |
Edward Rudolf Oosterman seit 25.6.2002 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HELM PHARMACEUTICALS GMBHHAMBURGJahresabschluss zum 31. Dezember 2009Lagebericht zum Geschäftsjahr 1.1. - 31.12.2009HELM PHARMACEUTICALS GMBH, HAMBURGDie Helm Pharmaceuticals GmbH ist eine 100%ige Tochter der Helm AG. Das Unternehmen beschäftigt 22 kaufmännische Mitarbeiter und nutzt administrativ unverändert die Abteilungen der Helm AG. Nach Ausgliederung der Medizinprodukte zum 01. Januar 2009 in die neue Gesellschaft Helm Medical GmbH konzentriert sich die Helm Pharmaceuticals GmbH auf die folgenden Geschäftsfelder:
Die Hauptabsatzgebiete der Gesellschaft sind:
Geschäftsverlauf im Jahr 2009 Im Geschäftsjahr 2009 verzeichnen wir einen Umsatzrückgang von 32 % unter Herausrechnung der Medizinprodukte von knapp 5 %. Die Umsatzrendite vor Steuern fiel auf 8,2 %. Zusätzlich wurden die Aufwendungen für selbstentwickelte Generika erhöht, so dass wir gegenüber 2008 ein um EUR 6,2 Mio. reduziertes Jahresergebnis erwirtschaften. In allen Geschäftsfeldern wurden positive Ergebnisbeiträge erwirtschaftet. Im Geschäftsfeld Pharmaceuticals wurden erneut gute Ergebnisbeiträge erwirtschaftet. Festzuhalten ist, dass diese jedoch sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis hinter den Vorjahreszahlen zurückliegen. Die Umsatz- und Ergebnisrückgänge resultieren primär durch Preisverfall. Das Marktumfeld hat sich durch verstärkte Preisregulierungen für Arzneimittel, Ausschreibungen der Krankenkassen sowie durch eine verstärkte Wettbewerbssituation verändert. Im Geschäftsjahr wurden zwei neue Produkte erfolgreich eingeführt. Die Produktentwicklung zusammen mit dem Bereich Product Development Pharma bleibt unsere Säule für die Zukunft. An der Entwicklung weiterer Generika im Jahre 2010 und den Folgejahren wird intensiv gearbeitet. Im internationalen Hilfsgeschäft haben wir erneut gute Deckungsbeiträge erwirtschaftet, die jedoch unter denen des Vorjahres liegen. Wie in den Vorjahren wurden die Ergebnisbeiträge primär mit den injektablen Kontrazeptiva erwirtschaftet. Die Konzentration auf Projekte für Familienplanung, aber auch für Medizinprodukte, wird fortgeführt. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzstruktur ist dem Handelsgeschäft entsprechend ganz überwiegend kurzfristig geprägt. Das Anlagevermögen ist von untergeordneter Bedeutung und vollständig durch Eigenmittel finanziert. Die Bilanzsumme hat sich im Einklang mit dem Geschäftsvolumen von TEUR 22.649 auf TEUR 15.605 verringert. Dennoch hat sich die Eigenkapitalquote von 51,8 % auf 36,6 % verschlechtert. Die liquiden Mittel haben sich von TEUR 5.179 auf TEUR 793 verringert. Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern verringerte sich von TEUR 12.013 auf TEUR 4.352. Unsere Gesellschaft steht hinsichtlich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auf einem soliden Fundament. Das Liquiditäts- und Finanzmanagement der Helm Pharmaceuticals GmbH wird von den entsprechenden Zentralabteilungen der Muttergesellschaft geleistet. Neben den von diversen Kreditinstituten gewährten Kreditlinien werden überschüssige oder benötigte Mittel konzernintern zu marktüblichen Bedingungen bereitgestellt. Langfristiges Fremdkapital besteht nicht. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2010 Wir erwarten für das Jahr 2010 erneut leichte Umsatzrückgänge. Bedingt durch den Lebenszyklus der Produkte und der Entwicklung des Marktumfeldes werden die Erträge ebenfalls weiter zurückgehen. In der Folge erwarten wir einen rückläufigen Jahrsüberschuss. Die Gesellschaft verfügt über ein ordentliches Auftragspolster und wird in der zweiten Jahreshälfte ein neues Produkt einführen. Eine über das Jahr hinausgehende Prognose des Geschäftsverlaufes ist wegen der Unsicherheiten bei der Produktentwicklung und der zukünftigen Situation bei Marktreife nicht mit hinreichender Sicherheit möglich. Das wesentliche Risiko für den zukünftigen Geschäftsverlauf liegt im Erfolg und Timing der Produktentwicklung. Ein Optimum wird nur erreicht, wenn die Marktreife des Generikums möglichst zeitnah nach Auslaufen der Schutzfristen des ursprünglichen Produkts liegt. Wechselkurseinflüsse sind in unserem Handelsgeschäft von untergeordneter Bedeutung, da bestehende Risiken durch Devisentermingeschäfte abgedeckt werden. Antizipatives Hedging wird von uns nicht betrieben. Die im Handel unvermeidlichen Delkredererisiken bewegen sich bei uns im üblichen Rahmen und werden straff überwacht.
Hamburg, den 04.02.2010 Geschäftsleitung Jörg Handke Bilanz zum 31. Dezember 2009A K T I V S E I T E
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009
Anhang für das Geschäftsjahr 20091. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAufgrund der Abspaltung des Geschäftsbereichs Hospitalbedarf ist die Vergleichbarkeit mit den Vorjahresvergleichszahlen eingeschränkt. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen entsprechen den steuerlichen Vorschriften. Die Finanzanlagen betreffen den Anspruch aus einer Rückdeckungsversicherung, der in Höhe des geschäftsplanmäßigen Deckungskapitals bewertet ist. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Wahrung des Niederstwertprinzips angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Mittelkurs des Bilanzstichtages oder mit dem gesicherten Kurs bewertet. Guthaben und Verbindlichkeiten auf laufenden Konten bei demselben Kreditinstitut werden saldiert ausgewiesen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist dem allgemeinen Kreditrisiko durch Wertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden in Höhe des Teilwertes gemäß § 6 a EStG passiviert. Die Bewertung beruht auf den "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind zum voraussichtlichen Inanspruchnahmebetrag angesetzt. Entwicklung des Anlagevermögens
2. Erläuterung der BilanzDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen wie im Vorjahr keine Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr auf. Gewinnvortrag und Jahresüberschuss des Vorjahres haben sich wie folgt entwickelt:
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Claimregulierungen (TEUR 600, im Vorjahr TEUR 0) und Verpflichtungen im Personalbereich (TEUR 582, im Vorjahr TEUR 1.303). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen wie im Vorjahr ausnahmslos weniger als ein Jahr. Haftungsverhältnisse bestehen wie im Vorjahr nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nur in einer Größenordnung, die für die Beurteilung der Finanzlage von untergeordneter Bedeutung ist. 3. Erläuterung der Gewinn- und VerlustrechnungZusammensetzung der Umsatzerlöse:
4. Sonstige AngabenAnzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer ist
Von einer Angabe der Geschäftsführerbezüge (§ 285 Nr. 9 HGB) haben wir in Anwendung der Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Als derivative Finanzinstrumente werden Währungsswaps und Devisentermingeschäfte zur Abdeckung von Währungsrisiken eingesetzt. Zum Bilanzstichtag bestanden Devisentermingeschäfte mit einem Nominalvolumen von TEUR 5.276 (im Vorjahr TEUR 4.960) und einem Marktwert von TEUR -169 (im Vorjahr TEUR +83), der im ausgewiesenen Jahresüberschuss enthalten ist. Der Marktwert wurde anhand der am Bilanzstichtag maßgeblichen Devisenterminkurse ermittelt. Da sämtliche Devisentermingeschäfte im konkreten Zusammenhang mit Warengeschäften oder sonstigen Finanzströmen stehen und insofern Bewertungseinheiten gebildet werden, spiegelt sich der Gegenwert zu dem genannten Zeitwert gegenläufig im Wertansatz der jeweils gesicherten Positionen wider (Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen). Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen werden zu marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Unsere Konzernmutter, die Helm AG, Hamburg, erstellt einen Konzernabschluss, in den unser Unternehmen einbezogen wird. Die Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB unterbleiben, da die entsprechenden Angaben im Konzernanhang der Helm AG erfolgen.
Hamburg, den 22. Februar 2010 Der Geschäftsführer J. Handke Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Helm Pharmaceuticals GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Helm Pharmaceuticals GmbH und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 26. Februar 2010 PKF
FASSELT SCHLAGE
Dumke, Wirtschaftsprüfer Diederich, Wirtschaftsprüfer |
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