Großhandel mit Spielwaren und Musikinstrumenten
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alina Ahrens seit 25.2.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Gemeinde Wachtberg | 51.00% |
| 49.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
enewa GmbHWachtbergJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZAKTIVA
ANHANG
Die enewa GmbH hat ihren Sitz in Wachtberg. Sie wurde am 25.07.2012 unter HRB 19513 in das Handelsregister beim Amtsgericht Bonn eingetragen. Der Jahresabschluss der enewa GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wird entsprechend dem Gesellschaftsvertrag nach den Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften und des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Bilanzgliederung wurde um die Posten "Forderungen gegen Gesellschafter", "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter" sowie "Sonderposten für Zuschüsse" mit zwei Unterposten erweitert. Die Gesellschaft wurde als Bargründung zum 25. Juli 2012 gegründet; im Rahmen einer Kapitalerhöhung zum 28. November 2012 erfolgte die Einbringung des Betriebszweiges Wasser und Energiegewinnung rückwirkend zum 1. Juli 2012. Die laufende Geschäftstätigkeit wurde bis zum Ablauf des Rumpfwirtschaftsjahres am 31.12.2012 von den Gemeindewerken Wachtberg AöR übernommen. Am 4. März 2013 hat sich die Stadtwerke Aachen AG an der Gesellschaft beteiligt und € 49.000 in das Stammkapital sowie € 2.200.000 in die Kapitalrücklagen der enewa eingezahlt. In einem Konsortialvertrag garantiert die Stadtwerke Aachen AG bis 2015 ein jährliches Ergebnis der Versorgungssparte in Höhe von € 300.000,00 und von 2016 bis 2022 in Höhe von € 200.000,00. Ebenso verpflichtet sich die Gemeindewerke Wachtberg AöR dort den jährlich durch den Hallenbadbetrieb entstehenden Verlust auszugleichen. Nach der letzten Kapitalerhöhung mit € 1.800.000,00, aufgrund des Gesellschafterbeschlusses vom 9. Oktober 2020, wurde von den Gesellschaftern keine weitere Kapitaleinzahlung beschlossen. Seit dem 1. Juli 2015 betreibt die enewa GmbH als Pächterin das örtliche Hallenbad. Dieses wurde von der Gemeinde Wachtberg gepachtet. Zu dessen Energie- und Wärmeversorgung wurde im Jahr 2015 ein Blockheizkraftwerk errichtet. Seit dem 1. Januar 2018 ist die enewa GmbH Eigentümerin des Stromverteilungsnetzes im Gemeindegebiet, das sie nach Abschluss eines Konzessionsvertrags mit der Gemeinde Wachtberg von der innogy SE erwarb. Dieses wurde zum gleichen Zeitpunkt an die Regionetz GmbH verpachtet. Der Netzbetreiber Regionetz GmbH greift hierzu auf Dienstleistungen der enewa GmbH zurück, die wiederum technische Dienstleistungen der innogy SE im Rahmen eines Dienstleistungsvertrags in Anspruch nimmt. Dieser Dienstleistungsvertrag läuft bis Ende 2029. Investitionen in das Stromnetz führt die enewa GmbH im eigenen Namen auf eigene Rechnung nach vorheriger Initiierung durch die Regionetz GmbH durch, die ihre erbrachten Leistungen der enewa GmbH in Rechnung stellt und dann nach Fertigstellung bei der enewa GmbH als Bestandteil der Herstellungskosten in ihrem Anlagevermögen aktiviert werden. Die enewa ist ein vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen, das inzwischen in folgenden Bereichen tätig ist:
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die erhaltenen Baukostenzuschüsse und Hausanschlusskostenbeiträge werden passiviert und entsprechend der Nutzungsdauer der finanzierten Vermögensgegenstände erfolgswirksam aufgelöst. Bei den planmäßigen Abschreibungen werden grundsätzlich die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern bzw. Restnutzungsdauern zugrunde gelegt. Geringwertige Anlagengüter im Wert zwischen € 250,01 und € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Zugänge zu den geringwertigen Anlagengütern im Wert bis € 250,00 werden direkt aufwandswirksam erfasst. Die Nutzungsdauern im Anlagevermögen betragen bei
Das Umlaufvermögen wird zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch angemessene Bewertungsabschläge berücksichtigt. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei den Rückstellungen sind nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Die Rückstellungen werden grundsätzlich in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Langfristige Rückstellungen, die auf den Barwert abgezinst werden, waren zum 31.12.2023 nicht vorhanden. Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden, soweit vorhanden, für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag gebildet, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Erläuterungen zur Bilanz (1) Immaterielle Vermögensgegenstände Im Geschäftsjahr 2023 gab es, wie auch schon 2022, weder Zugänge noch Abgänge bei den immateriellen Vermögensgegenständen und den geleisteten Anzahlungen hierauf. Der Buchwert zum 31.12.2023 der immateriellen Vermögensgegenstände ging daher aufgrund der planmäßigen Abschreibung auf T€ 32,9 zurück (Vorjahr: T€ 36,7). (2) Sachanlagen Die Investitionen in das Anlagevermögen lagen 2023
mit T€ 2.371,8 (Vorjahr: T€ 2.981,2) um
In den Zugängen enthalten waren T€ 388,5 geleistete Anzahlungen für noch nicht in Betrieb genommene Anlagegüter. In die technischen Anlagen und Maschinen sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden im Laufe des Geschäftsjahres nach Fertigstellung T€ 849,3 übernommen. 2023 konnten keine Investitionszuschüsse bei den Anschaffungs- und Herstellungskosten in Abzug gebracht werden (Vorjahr: T€ 760,3). Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens stellt sich wie in dem als Anlage 1 zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dar. (3) Vorräte Nach dem 2022 erstmalig ein Lagerbestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen aktiviert wurde, lag der Wert dieser Vorräte zum Bilanzstichtag bei T€ 57,7 (Vorjahr: T€ 54,1). (4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Zum 31.12.2023 standen T€ 1.453,1 (Vorjahr: T€ 1.352,4) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu Buche. Enthalten waren sowohl noch nicht abgerechnete Forderungen mit T€ 2 696,4 (Vorjahr: T€ 1.872,5) als auch bereits vereinnahmte Abschlagszahlungen von T€ 2.133,9 (Vorjahr: T€ 1.662,9). Die sonstigen Forderungen aus erbrachten Leistungen in Höhe von T€ 136,9 (Vorjahr: T€ 536,9) beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen das Wasserwerk Grafschaft mit T€ 123,1, die Regionetz mit T€ 16,3 und gegen die Gemeinde Wachtberg mit T€ 8,6. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind ausschließlich kurzfristig, also vollständig im Folgejahr fällig. Da bisher keine nennenswerten Forderungs- bzw. Zahlungsausfälle zu verzeichnen waren, wurde auch im Jahr 2023 auf eine Zuführung zur bestehenden Pauschalwertberichtigung verzichtet. Diese scheint bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung immer noch angemessen. Gegen die Gesellschafterin Gemeindewerke Wachtberg AöR bestanden zum Bilanzstichtag Forderungen aus erbrachten Dienstleistungen in Höhe von T€ 72,3, die aus systemtechnischen Gründen nicht mit den Verbindlichkeiten gegenüber der Gemeindewerke Wachtberg AöR verrechnet wurden. Die sonstigen Vermögensgegenstände mit T€ 697,3 (Vorjahr: T€ 299,2) enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Steuern in Höhe von T€ 80,0 (Vorjahr: T€ 220,4) sowie eine Forderung aus Endabrechnung der Netznutzungsentgelte T€ 29,6 (Vorjahr: T€ 29,1) nebst einer Rückforderung aus überbezahlten Wasserbezugskosten T€ 390,6 (Vorjahr: T€ 32,7). Im Weiteren sind noch sonstige Forderungen gegen Lieferanten, aus EEG-Umlage und Schadensabrechnungen mit T€ 39,5 (Vorjahr: T€ 16,9) enthalten. Es handelt sich hierbei ebenfalls ausschließlich um kurzfristige Forderungen, die innerhalb des Folgejahrs fällig werden. (5) Guthaben bei Kreditinstituten Das Guthaben in Höhe von T€ 445,2 (Vorjahr: T€ 88,8) setzt sich aus dem Barguthaben der Geschäftskasse in Höhe von T€ 6,8 (Vorjahr: T€ 5,9) und Guthaben auf einem Geschäftskonto bei der Deutschen Kreditbank AG in Höhe von T€ 438,4 (Vorjahr: DKB und KSK T€ 83,0) zusammen. (6) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten mit T€ 10,0 (Vorjahr: T€ 4,6) enthält im Wesentlichen mit T€ 9,2 die bereits im Berichtsjahr geleisteten Zahlungen für Versicherungsbeiträge des Geschäftsjahres 2024 sowie T€ 0,8 für anteilige Nutzungsentgelte des Folgejahres. (7) Eigenkapital Das Stammkapital in Höhe von T€ 100,0 (Vorjahr: T€ 100,0) blieb auch im Jahr 2023 gegenüber Vorjahren unverändert. Die Kapitalrücklage veränderte sich durch die Ergebnisverteilung des abgelaufenen Geschäftsjahres 2023 in Höhe von T€ 462,2 gem. den Vorschriften des Konsortialvertrags. Die Gewinnrücklage blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die enewa schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Gewinn in Höhe von T€ 462,2 (Vorjahr: T€ 297,4) ab. Dieser setzte sich mit T€ -516,9 (Vorjahr: T€ -499,4) aus dem Verlust des Hallenbadbetriebs und dem Überschuss in der Energie- und Wasserversorgung in Höhe von T€ 1.210,7 (Vorjahr: T€ 1.001,8) sowie Steuern vom Einkommen und Ertrag von T€ 231,6 (Vorjahr: T€ 205,0) zusammen. Nach Feststellung des Jahresabschlusses 2022 durch die Gesellschafterversammlung am 6. September 2023, wurde der STAWAG T€ 323,9 (Vorjahr: T€ 271,3) aus der Kapitalrücklage ausgezahlt. Da der Gewinn im Versorgungsbereich den im Konsortialvertrag festgelegten Garantiegewinn überstieg, entfiel die entsprechende Kapitaleinzahlung der STAWAG. Die Gemeindewerke Wachtberg AöR erhielt in diesem Zusammenhang, nach Verrechnung der noch offenen Forderung aus Einzahlung des Bäderverlusts T€ - 199,4 mit der Ergebnisbeteiligung T€ 473, eine Auszahlung aus der Kapitalrücklage in Höhe von T€ 273,6 (Vorjahr: T€ 225,5). (8) Sonderposten für Zuschüsse In 2023 wurden T€ 9,2 (Vorjahr: T€ 5,4) Baukostenzuschüsse und T€ 93,9 (Vorjahr: T€ 20,8) Hausanschlusskostenbeiträge für das Stromverteilungsnetz eingenommen. Für das Wassernetz wurden 2023, wie bereits in Vorjahren, keine Baukostenzuschüsse eingenommen. Die Einnahmen aus Hausanschlusskostenbeiträgen lagen dort bei T€ 35,8 (Vorjahr: T€ 69,3). Auf den Bestand der Baukostenzuschüsse und Hausanschlusskostenbeiträge wurden insgesamt T€ 119,0 (Vorjahr: T€ 120,4) zum Bilanzstichtag erlöswirksam aufgelöst. (9) Rückstellungen Zum 31.12.2023 wurden der Rückstellung für Körperschaft- und Gewerbesteuer T€ 119,9 zugeführt, T€ 104,2 in Anspruch genommen und T€ 88,4 als nicht in Anspruch genommen aufgelöst, so dass zum Bilanzstichtag hier T€ 192,8 (Vorjahr: T€ 265,5) zu Buche stehen. Die sonstigen kurzfristigen Rückstellungen in Höhe von T€ 2.409,9 (Vorjahr: T€ 442,8) enthielten u. a. die Rückstellung für Aufbewahrungsverpflichtungen unverändert zum Vorjahr mit T€ 1,2, da wegen des noch überschaubaren Belegvolumens eine Erhöhung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung nicht sachgerecht scheint. Im Weiteren waren enthalten: die Rückstellung für Konzessionsabgabe mit T€ 110,2 (Vorjahr: T€ 95,6), die Rückstellung für Jahresabschlusskosten T€ 32,6 ( Vorjahr: T€ 23,0), die Rückstellung für noch nicht in 2023 gezahlte Vergütungen sowie Urlaubs- und Überstundenbeständen in Höhe von T€ 55,4 (Vorjahr: T€ 62,1) sowie die Rückstellung für noch ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 2.210,5 (Vorjahr: T€ 261,0). Hierbei handelte es sich insbesondere um die Rechnungen für Netznutzung im Gasbereich, für die Nachberechnung der vereinbarten Pacht zum Hallenbad sowie um einen vereinbarten Kundennachlass im Bereich Wasser. Der auffällige Anstieg im Bereich der ausstehenden Rechnungen ist ebenfalls, wie bereits erwähnt, auf die Umstellung des DV-Systems mit dem frühzeitigen Buchungsschluss des Kreditorennebenbuchs zurückzuführen. (10) Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 14.169,8 (Vorjahr: T€ 11.775,1). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten betrugen zum 31.12.2023 T€ 8,3 (Vorjahr: T€ 1.195,6). Es handelte sich hierbei ausschließlich um kurzfristige Verbindlichkeiten, die im Laufe des Geschäftsjahres 2023 bereits fällig waren oder zum Bilanzstichtag 2023 fällig werden. Korrespondierend zu der gestiegenen Rückstellung für ausstehende Rechnungen fielen die Verbindlichkeiten hier zum Bilanzstichtag entsprechend geringer aus. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Gemeindewerke Wachtberg AöR in Höhe von T€ 1.181,5 (Vorjahr: T€ 1.294,0) enthielten die Rückzahlungsverpflichtung aus Darlehen in Höhe von T€ 804,0 (Vorjahr: T€ 849,3), bis zum 31.12.2023 fällige Zins- und Tilgungszahlungen mit T€ 6,7 (Vorjahr: T€ 2,5) sowie den Ergebnisanteil aus dem Überschuss des Versorgungsbereichs entsprechend dem zwischen den Gesellschaftern geschlossenen Konsortialvertrag in Höhe von T€ 587,7 (Vorjahr: T€ 459,2). Wie bereits in den Vorjahren wurde auch dieses Jahr die noch offene Restforderungen aus Bäderverlust mit T€ 216,9 (Vorjahr: T€ 221,6) verrechnet. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin STAWAG in Höhe von T€ 391,4 (Vorjahr: T€ 1.216,3) beinhalten zum Bilanzstichtag ausschließlich den gemäß Konsortialvertrag an die STAWAG auszuschüttenden Überschuss aus dem Versorgungsbereich (Vorjahr: T€ 337,6). Die noch offenen Rechnungen aus Energiebezug wurden, wie bereits erläutert, in den Rückstellungen erfasst. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich mit T€ 1.181,5 (Vorjahr: T€ 1.294,0) um solche gegenüber verbundenen Unternehmen. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 527,8 (Vorjahr: T€ 416,2) enthielten zum Bilanzstichtag hinterlegte Standrohrkautionen der Wasserkunden mit T€ 11,0 (Vorjahr: T€ 11,9), Verbindlichkeiten aus Erstattungsverpflichtungen gegenüber Kunden in Höhe von T€ 324,9 (Vorjahr: T€ 145,9), Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer gegenüber dem Finanzamt in Höhe von T€ 8,7 (Vorjahr: T€ 9,0) sowie Verbindlichkeiten gegenüber dem Hauptzollamt Köln aus Erdgassteuer in Höhe von T€ 3,1 (Vorjahr: T€ 16,2).
(11) Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von T€ 10,5 (Vorjahr: T€ 10,5) enthielt zum Bilanzstichtag, wie in Vorjahren, die Erlöse der für das Hallenbad bis zum 31.12.2023 verkauften, aber noch nicht eingelösten Wertmarken. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (12) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023
lagen mit T€ 13.545,2 (Vorjahr: T€ 9.921,9) um
Die sonstigen Umsatzerlöse betrugen 2023 T€ 2.320,6 (Vorjahr: T€ 2.286,9). Im Wesentlichen fielen hierunter Erlöse aus der Verpachtung des Stromnetzes mit T€ 998,2 (Vorjahr: T€ 924,7), Erlöse aus der Auflösung eingenommener Baukostenzuschüsse und Hausanschlusskostenbeiträge mit T€ 119,0 (Vorjahr: T€ 120,4), Erlöse aus erbrachten Dienstleistungen für die Regionetz, die Gemeinde Wachtberg und Drittkunden mit T€ 842,0 (Vorjahr: T€ 859,2) sowie die Einnahmen aus Eintrittsgeldern für das Hallenbad mit T€ 256,1 (Vorjahr: T€ 215,8). (13) Erträge aus aktivierten Eigenleistungen Bei den Anlagenzugängen wurden im Jahr 2023 Leistungen des eigenen Personals in Höhe von T€ 139,1 (Vorjahr: T€ 143,9) aktiviert. (14) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 104,0 (Vorjahr: T€ 118,0) enthielten im Jahr 2023 im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung nicht in Anspruch genommener Rückstellungen mit T€ 43,4 (Vorjahr: T€ 91,3). (15) Materialaufwand Der Materialaufwand in Höhe von T€ 9.694,1 (Vorjahr: T€ 6.652,6) enthielt mit T€ 6.760,7 (Vorjahr: T€ 3.694,8) Kosten der Energie- und Wasserbeschaffung. Die Aufwendungen für Fremdlieferungen in Höhe von T€ 73,5 (Vorjahr: T€ 33,0) enthielten T€ 3,6 Erträge aus Bestandsveränderung des Reparatur-lagerbestandes. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen lagen mit T€ 2.860,0 (Vorjahr: T€ 2.924,7) um T€ 64,7 unter dem Vorjahreswert. (16) Personalaufwand Die Personalkosten stiegen im Jahr 2023 um T€ 122,1 auf T€ 1.053,3 (Vorjahr: T€ 931,2). Hier enthalten waren T€ 169,1 (Vorjahr: T€ 154,9) für soziale Abgaben. (17) Abschreibungen Die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 lagen mit T€ 1.012,2 (Vorjahr: T€ 982,8) um T€ 29,4 über dem Vorjahreswert. (18) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe
von T€ 1.094,1 (Vorjahr: T€ 932,3) enthielten im
Wesentlichen Aufwendungen für Konzessionsabgabe in
Höhe von T€ 290,2 (Vorjahr: T€ 275,6),
Aufwendungen für die Zuführung zur
Jahresabschlusskostenrückstellung mit T€ 32,6
(Vorjahr:
(19) Finanzergebnis Im Geschäftsjahr 2023 wurden T€ 0,1 (Vorjahr: T€ 0,2) Zinserträge erzielt. Zinsaufwendungen entstanden in Höhe von T€ 219,1 (Vorjahr: T€ 166,1). Die Gesellschafterin Gemeindewerke Wachtberg AöR erhielt für die langfristig zur Verfügung gestellten Darlehen T€ 32,3 (Vorjahr: T€ 33,7) und Kreditinstitute T€ 188,6 (Vorjahr: T€ 124,5). Wie schon in den Vorjahren waren hier auch die Kreditkosten und -provisionen der Darlehensgeber mit T€ 8,6 (Vorjahr: T€ 7,8) enthalten. Das Finanzergebnis fiel auch 2023, wie bereits in Vorjahren, mit T€ -219,0 (Vorjahr: T€ -165,9) negativ aus. (20) Steuern vom Einkommen und Ertrag Im Jahr 2023 fielen Aufwendungen für Gewerbe- und Körperschaftsteuer in Höhe von T€ 231,6 (Vorjahr: T€ 205,0) an. (21) Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern in Höhe von T€ 21,6 (Vorjahr: T€ 16,6) enthielten T€ 0,5 (Vorjahr: T€ 0,4) für Kraftfahrzeugsteuer, T€ 0,0 (Vorjahr: T€ 1,1) für Grundsteuer sowie T€ 21,1 (Vorjahr: T€ 15,1) Aufwendungen für Strom- und Energiesteuer auf den Eigenverbrauch an Strom und Gas. Geschäfte größeren Umfangs, die mit verbundenen Unternehmen sowie mit assoziierten Unternehmen der enewa GmbH getätigt wurden (§ 6b Abs. 2 EnWG)
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus den folgenden Verträgen ergeben sich für die enewa nicht passivierungsfähige Verpflichtungen:
Aufgrund der Abhängigkeit der Kosten von Mengen und Preisen unterbleibt eine Hochrechnung der Verpflichtungen über die Laufzeit. Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahrs sind keine Vorgänge oder Ereignisse eingetreten, die das im vorliegenden Abschluss vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft beeinflussen. Aufsichtsrat
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten für Ihre Tätigkeit eine pauschale Aufwandsentschädigung in Höhe von jeweils € 150,00 je Sitzung. Der Gesamtbetrag der Aufwandsentschädigungen beläuft sich im Berichtsjahr auf T€ 5,1. Geschäftsführung
Mitarbeiteranzahl Im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres 2023 beschäftigte die enewa 7,75 Mitarbeiter in Vollzeit, 3,0 Mitarbeiter in Teilzeit und 14,00 Aushilfen sowie 2,75 Auszubildende. Honorar des Abschlussprüfers Das im Berichtsjahr erfasste Honorar der mit der Prüfung des Jahresabschlusses beauftragten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft dhpg Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte Steuerberater GmbH & Co. KG beträgt T€ 29,5; davon entfallen T€ 28,4 auf Abschlussprüfungsleistungen, wovon T€ 5,5 das Vorjahr betreffen; daneben sind für andere Bestätigungsleistungen T€ 1,0 und für sonstige Leistungen T€ 0,1 berücksichtigt worden. Derivative Finanzinstrumente Die enewa setzte im abgelaufenen Geschäftsjahr als nachgelagerte Darlehensnehmerin die folgenden derivativen Finanzinstrumente ein:
Im Rahmen der Aufnahme von variablen Darlehen hat die enewa die unter Nummer 1 und 2 aufgeführten Sicherungsgeschäfte abgeschlossen. Die Darlehen (Grundgeschäfte) werden mit den Sicherungsgeschäften zusammengefasst. Die Angaben zu den Zeitwerten beruhen auf den Berechnungen des Kreditinstituts, das die Derivate ausgegeben hat.
Ergebnisverwendungsvorschlag
Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Wachtberg, den 10. Juni 2024 gez. Volker Strehl gez. Kai Birkner enewa GmbH Der Jahresabschluss der enewa GmbH, Wachtberg, (enewa) für das Geschäftsjahr 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung der enewa am 16. Juli 2024 festgestellt. Auszug aus der Niederschrift über die Gesellschafterversammlung der enewa GmbH l
TOP 1: Jahresabschlusses 2023 der enewa
Entsprechend der Empfehlung des Aufsichtsrats - in der Sitzung vom 1. Juli 2024 - stellt die Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss 2023 mit einer Bilanzsumme von 26.598.193,11 Euro und Jahresüberschuss von 462.173,16 Euro fest und beschließt den Lagebericht 2023.
l Dr. Christian Becker, Vorstand STAWAG Michael Schmitt, stellvertretender Vorstand der Gemeindewerke Wachtberg AöR Tätigkeitsabschluss gemäß §6b EnWG Geschäftsjahr 2023 Bilanz Elektrizitätsverteilung zum 31.12.2023
WEITERE DATEN
Erläuterungen zum Tätigkeitsabschluss nach
§ 6b EnWG
der enewa GmbH
1. Tätigkeiten der enewa nach § 6b Abs. 3 EnWG Zum 1. Januar 2018 wurde nach Abschluss eines Konzessionsvertrags mit der Gemeinde Wachtberg das Stromverteilungsnetz im Gemeindegebiet von der damaligen innogy SE, Essen, (heutige Westenergie AG) erworben. Das Stromnetz wurde zum gleichen Zeitpunkt an die Regionetz GmbH, Aachen, verpachtet. Gemäß § 6 b Abs. 3 EnWG haben Unternehmen, die i. S. v. § 3 Nr. 38 EnWG zu einem vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmen verbunden sind, mit der Erstellung des Jahresabschlusses für jeden der in § 6 b Abs. 3 S. 1 EnWG genannten Tätigkeitsbereiche jeweils eine den für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften entsprechende Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung aufzustellen. Gem. § 6 b Abs. 3 Satz 7 EnWG sind dabei in der internen Rechnungslegung die Regeln der Zuordnung einschließlich der angewandten Abschreibungs-methoden anzugeben. Bei der enewa gehört zu den unter § 6 b Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 6 EnWG aufgezählten Tätigkeiten ausschließlich die Elektrizitätsverteilung. Die weiteren Tätigkeiten sind im Folgenden aufgeführt.
2. Vorgehensweise zur Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach § 6b EnWG 2.1. Ausgangsbasis und verwendete Schlüsselungen 2.1.1. Buchhaltungssystematik und Profitcenterstruktur Die enewa wickelt ihr Rechnungswesen mit den Modulen des SAP-Systems ab. Dabei werden grundsätzlich bei allen Buchungen Profitcenter hinterlegt, die den einzelnen Unternehmenstätigkeiten zugeordnet sind. Im Regelfall erfolgt somit in den Bilanzen sowie in den Gewinn- und Verlustrechnungen eine direkte Zuordnung zu den Unternehmenstätigkeiten. In den Fällen, in denen dies nicht möglich ist oder aufgrund unverhältnismäßig hohen Aufwandes nicht vertretbar erscheint, wird eine Zuordnung durch sachgerechte Schlüssel vorgenommen. 2.1.2. Zugrunde gelegter Jahresabschluss Die Ermittlung der Tätigkeitsabschlüsse nach
§ 6b Abs. 3 EnWG erfolgte auf Grundlage des
handelsrechtlichen Jahresabschlusses der enewa für das
abgeschlossene Geschäftsjahr vom
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der einzelnen Tätigkeiten entsprechen den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im handelsrechtlichen Jahresabschluss der enewa. Diesbezüglich verweisen wir auf den Anhang des Jahresabschlusses der enewa. 2.1.3. verwendete Schlüssel - Gewinn- und Verlustrechnung Aktuell werden für die Gewinn- und Verlustrechnung folgende Schlüssel verwendet: - Verteilungsschlüssel I - Verteilungsschlüssel III 2.1.4. verwendete Schlüssel - Bilanz Aktuell werden für die Bilanz folgende Schlüssel verwendet: - Verteilungsschlüssel I - Verteilungsschlüssel II - Verteilungsschlüssel III
Verteilungsschlüssel I
Dieser Schlüssel wird zur Aufteilung aller nicht direkt zuordenbaren GuV- und Bilanzpositionen (außer Ertragssteuern sowie Forderungen / Verbindlichkeiten aus Umsatz-/Vorsteuer) verwendet. Um das breite Spektrum der Tätigkeitsbereiche der enewa im Verteilungsschlüssel ausreichend berücksichtigen zu können, wird der Schlüssel auf Basis einer Zuordnung der Mitarbeiter zu den einzelnen Tätigkeiten, dem Rohertrag je Sparte sowie dem Anteil des Restbuchwertes jeder Unternehmenstätigkeit gebildet. Dabei gehen die Verteilung der Tätigkeiten der Mitarbeiter und der Rohertrag zu jeweils 25 Prozent und das Anlagevermögen zu 50 Prozent in den Verteilungsschlüssel I ein. Für das Jahr 2023 ergibt sich hieraus folgende Schlüsselausprägung (Vorjahresangaben in Klammern).
Verteilungsschlüssel II
Der Verteilungsschlüssel II wird in der Bilanz ausschließlich zur sachgerechten Zuordnung von Forderungen und Verbindlichkeiten aus Umsatz- bzw. Vorsteuer verwendet. Die Ermittlung des Schlüssels erfolgt anhand des Umsatzes je Sparte. Für das Jahr 2023 ergibt sich hieraus folgende Schlüsselausprägung (Vorjahresangaben in Klammern).
Verteilungsschlüssel III Die bei der enewa anfallenden Ertragssteuern werden mithilfe des Verteilungsschlüssels III auf die einzelnen Tätigkeiten aufgeteilt. Ebenso würden eventuelle Gewinnausschüttungen sowie ggf. hieraus resultierende Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mithilfe dieses Verteilungsschlüssels den einzelnen Tätigkeitsbereichen zugeordnet. Als Grundlage zur Ermittlung des Schlüssels dient das jeweilige Ergebnis vor Steuern der einzelnen Sparten. Für das Jahr 2023 ergibt sich hieraus folgende Schlüsselausprägung (Vorjahresangaben in Klammern).
Zuordnung Eigenkapital
Die initiale Zuordnung des Stammkapitals von 100 T€ im Jahre 2018 auf die sieben existierenden Unternehmensbereiche der enewa führte zu folgendem Ergebnis:
Der annähernden Gleichverteilung auf die Unternehmensbereiche liegt die Prämisse zugrunde, dass alle Betriebsbereiche gemäß des Gesellschaftszwecks gleichgewichtig bewertet werden. Bei der erstmaligen Verpflichtung zur Erstellung eines Tätigkeitsabschlusses für den Elektrizitätsverteilungsbereich im Jahr 2018 wurde eine initiale Zuordnung der Kapitalrücklage vorgenommen. Der Tätigkeit Elektrizitätsverteilung wurde zum 01.01.2018 ein Betrag von 4.001,5 T€ zugeordnet. Diese Zuordnung wurde im Sinne der Stetigkeit der Bewertungsansätze in den darauffolgenden Geschäftsjahren unverändert beibehalten und nur für den Fall weiterer Kapitalerhöhungen bzw. -herabsetzungen verändert. Weiterhin werden aufgrund des Konsortialvertrages zwischen den Gesellschaftern die jeweiligen Jahresergebnisse die Höhe der Kapitalrücklage verändern, da unabhängig von dem noch ausstehenden Gesellschafterbeschluss zur Feststellung des Jahresabschlusses und dessen Verwendung, die Ergebnisse als Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter auszuweisen sind. In solchen Fällen werden künftig die auf den Elektrizitätsverteilungsbereich und den sonstigen Bereich entfallenden Beträge mit in die Beschlussfassungen der Gesellschafterversammlung aufgenommen. Für den Abschluss 2023 bedeutet das, dass die ursprünglich zugeordnete Kapitalrücklage in Höhe von 4.001,5 T€ durch die in den Vorjahren erzielten Gewinne und Verluste sowie die im Jahr 2023 getätigten Entnahmen auf ein Niveau i. H. v. 3.104,9 T€ (Vorjahr 3.324,7 T€) vermindert wurde. Dieser Systematik folgend ist das gesamte dem Stromnetzbereich zugeordnete Eigenkapital bestehend aus gezeichnetem Kapital, Rücklagen, Gewinn-/Verlustvortrag und Jahresüberschuss im Zeitablauf mit einer Höhe von 3.833,4 T€ unverändert. 2.2. Angaben zu den direkten Zuordnungen sowie den geschlüsselten Werten 2.2.1. Direkte Zuordnungen und Schlüsselungen - Gewinn- und Verlustrechnung Im Folgenden werden die in der Stromverteilung direkt zugeordneten und geschlüsselten Werte je Position der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt:
2.2.2. Direkte Zuordnungen und Schlüsselungen - Bilanz Im Folgenden werden die in der Stromverteilung direkt zugeordneten und geschlüsselten Werte je Bilanzposition dargestellt:
2.2.3. Änderungen der Schlüsselzuordnungen im Geschäftsjahr 2023 Im Jahr 2023 wurden sämtliche erläuterten Verteilungsschlüssel anhand der in den Vorjahren etablierten Systematik fortgeführt. Der Wert des überwiegend zur Anwendung kommenden Verteilungsschlüssels I ist für den Bereich der Elektrizitätsverteilung im Geschäftsjahr 2023 leicht von 35,19% auf 34,84% gesunken. 2.3. Forderungs- und Verbindlichkeitenspiegel Im Folgenden werden die Forderungen und Verbindlichkeiten in der Stromverteilung anhand von separaten Übersichten dargestellt. Diese sind dabei nach ihren jeweiligen Restlaufzeiten gegliedert.
3. Ertragslage Stromverteilung Die enewa erzielte im Geschäftsjahr 2023 im Bereich der Elektrizitätsverteilung Umsatzerlöse in Höhe von etwa 1.062 T€ (Vorjahr 991 T€). Diese resultieren zum überwiegenden Teil aus Pachterlösen von der Regionetz GmbH i. H. v. 998 T€. Zusätzlich sind in den Erlösen die Beträge aus der ratierlichen Auflösung der im Rahmen des Netzkaufs von innogy erworbenen sowie seit 2018 vereinnahmten Anschlusskostenbeiträge und Baukostenzuschüsse in Höhe von etwa 60 T€ (Vorjahr 63 T€) enthalten. Darüber hinaus sind dem Stromnetz sonstige Erlöse i. H. v. etwa 4 T€ (Vorjahr 4 T€) zuzuordnen. Sonstige betriebliche Erträge sind im Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung in Höhe von etwa 17 T€ (Vorjahr 1 T€) zu verzeichnen. Diese Erträge gehen insbesondere auf anteilig zugeordnete Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen zurück. Der Materialaufwand beläuft sich im Stromnetz auf ungefähr 68 T€ (Vorjahr 79 T€) und resultiert zum überwiegenden Teil aus der pachtmindernden Weitergabe kalkulatorischer Auflösungsbeträge von AKB/BKZ an die Regionetz. Der Personalaufwand des Stromnetzbereichs resultiert aus der anteiligen Zuordnung der Gehälter sowie der sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung der Mitarbeiter des Verwaltungsbereichs und beträgt im Berichtszeitraum 158 T€ (Vorjahr 141 T€). Die Abschreibungen für das Stromnetz sowie dem zugeordneten anteiligen gemeinsamen Anlage-vermögen belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf etwa 397 T€ (Vorjahr 390 T€). Gemeinsam mit den sonstigen Aufwendungen in Höhe von 102 T€ (Vorjahr 84 T€), die im Wesentlichen auf anteilig zugeordnete kaufmännische Dienstleistungen (34 T€), anteilige Kosten für die IT-Ausstattung (16 T€), anteilige Aufwendungen für Jahresabschlussprüfung und Steuerberatung (16 T€), anteilige Mietaufwendungen (7 T€), Versicherungen (4 T€) sowie auf weitere Verwaltungskosten (z. B. Beratung, Abgaben, Fortbildungskosten) für das Stromnetz zurückzuführen sind, ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Betriebsergebnis in Höhe von etwa 354 T€ (Vorjahr 298 T€). Das Finanzergebnis von ca. -73 T€ (Vorjahr -68 T€) enthält Zinszahlungen für drei Bankdarlehen zur langfristigen Finanzierung des Stromnetzerwerbs in Höhe von 61 T€, Zinsaufwand für die kurzfristige Inanspruchnahme weiterer Liquidität in Höhe von etwa 1 T€ sowie weitere Zinsaufwendungen aus einer internen spartenübergreifenden Kapitalausleihe des Stromnetzbereichs i. H. v. ungefähr 11 T€. Insgesamt ergibt sich für die Sparte Stromnetz somit ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 281 T€ (Vorjahr 230 T€). Dem Stromnetz sind anteilige Ertragssteuern in Höhe von ungefähr 61 T€ (Vorjahr 48 T€) zugeordnet. Aus den vorstehenden Erläuterungen ergibt sich somit für die Tätigkeit Elektrizitätsverteilung ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von etwa 220 T€ (Vorjahr 182 T€), welches unter Berücksichtigung sonstiger Steuern i. H. v. weniger als 1 T€ (Vorjahr <1 T€) zu einem Jahresüberschuss von 220 T€ (Vorjahr 181 T€) führt. 4. Finanzlage Stromverteilung Der Stromnetzkauf wurde zunächst über ein Gesellschafterdarlehen der STAWAG finanziert, bis es durch ein langfristiges Darlehen der DKB in Höhe von 3,00 Mio. € abgelöst wurde. Zum 31.12.2023 ergibt sich aus diesem Darlehen eine Restschuld i. H. v. etwa 1,97 Mio. € (Vorjahr 2,16 Mio. €). Zusätzlich wurde im Laufe des Geschäftsjahres
2021 ein weiteres externes Darlehen zur Finanzierung von
Investitionen in das Strom- und Wassernetz in Anspruch
genommen. Aus dem Gesamtvolumen
Zur Finanzierung fortlaufender Investitionen wurde darüber hinaus im Laufe des Jahres 2022 ein weiterer Darlehensvertrag mit einem Gesamtvolumen von 7,00 Mio. € abgeschlossen. Die Auszahlung des Darlehens erfolgt in festgelegten Tranchen. Aus den bislang erfolgten Abrufen besteht zum Bilanzstichtag 31.12.2023 eine dem Stromnetz zuzuordnende Verbindlichkeit in Höhe von 3,76 Mio. € (Vorjahr 1,12 Mio. €) Zusätzlich hat sich die Sparte der Elektrizitätsverteilung unterjährig teilweise durch die Inanspruchnahme einer internen Kapitalausleihe finanziert. Im Rahmen dieses Modells stellen andere Geschäftsbereiche der Sparte Stromnetz im Bedarfsfall nicht benötigte Liquidität zur Deckung eines entsprechenden Bedarfs gegen eine Verzinsung zur Verfügung. Die noch zum letztjährigen Bilanzstichtag bestehende Verbindlichkeit gegenüber anderen Unternehmensbereichen in Höhe von 1,97 Mio. € konnte im Laufe des Jahres 2023 durch die weitere Auszahlung des vorstehend genannten DKB-Darlehens i. H. v. 2,64 Mio. € vollständig getilgt werden, sodass folglich zum 31. Dezember 2023 keine hieraus resultierende Verbindlichkeit auszuweisen war. Darüber hinaus stehen dem Stromnetzbereich Finanzierungsquellen in Form von Kontokorrentlinien zur Verfügung, die gemeinsam mit den übrigen Unternehmensbereichen der enewa in Anspruch genommen werden können. Zum Bilanzstichtag wurden diese Kreditlinien mit einem Betrag i. H. v. 0,15 Mio. € (Vorjahr 0,00 Mio. €) in Anspruch genommen. 5. Vermögenslage Stromverteilung Die Bilanzsumme der enewa im Stromnetzbereich betrug zum
Bilanzstichtag 11,58 Mio. € (Vorjahr 10,94 Mio.
€). Das Anlagevermögen, das sich nahezu
ausschließlich aus dem von innogy/RWE erworbenen
Stromnetz, der damit im Zusammenhang stehenden
Grundstücke, sowie der nach dem Erwerbsstichtag
durchgeführten Netzinvestitionen zusammensetzt, betrug
zum Bilanzstichtag
Auf der Passivseite betrug das Eigenkapital 3,83 Mio.
€ (Vorjahr 3,83 Mio. €). Die ebenfalls im Rahmen
des Stromnetzkaufs von innogy/RWE übernommenen sowie
seit dem Geschäftsjahr 2018 von der enewa
vereinnahmten Bestände an nicht aufgelösten
Anschlusskostenbeiträgen und Baukostenzuschüssen
sind zum 31. Dezember 2023 mit einem Betrag in Höhe
von 0,66 Mio. € (Vorjahr 0,61 Mio. €) in der
Bilanz ausgewiesen. Für Ertragssteuern, anteilige
Jahresabschlusskosten sowie sonstige künftige
Verpflichtungen sind im Bereich des Stromnetzes
zusätzlich anteilige Rückstellungen mit einem
Betrag von 0,10 Mio. € (Vorjahr 0,09 Mio. €)
ausgewiesen. Die zum Bilanzstichtag bestehenden
Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 6,99 Mio.
€ (Vorjahr 6,41 Mio. €) resultierten im
Wesentlichen aus den genannten langfristigen Darlehen i. H.
v. 6,60 Mio. € (Vorjahr 4,19 Mio. €), der
anteilig zugeordneten Kontokorrentlinie i. H. v. 0,15 Mio.
€ (Vorjahr 0,00 Mio. €), anteilig zugeordneten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von
weniger als 0,01 Mio. € (Vorjahr 0,07 Mio. €),
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i. H. v.
0,23 Mio. € (Vorjahr
Wachtberg, den 10. Juni 2024 gez. Kai Birkner gez. Volker Strehl enewa GmbH
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 16. Juli 2024 |
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