Stammdaten

Register
Amtsgericht Neubrandenburg HRB 1272
Eingetragen
24.9.1991
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Vertrieb von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen (Personenkraftwagen und Kleintransporter) einschließlich Kundendienst- und Serviceleilstungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Dreyer
seit 5.3.2020
Geschäftsführer
Holger Wahl
seit 1.6.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
70.00%
30.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Neubrandenburg
140000
70.00%
Neubrandenburg
60000
30.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Wahl GmbH

Neubrandenburg

Jahresabschluss zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Autohaus Wahl GmbH betreibt in Neubrandenburg ein Autohaus der Marken Toyota und Lexus. Neben der Hauptniederlassung existieren in Güstrow, Parchim, Templin Zweigniederlassungen.

Die 100 %ige Tochtergesellschaft Autohaus Peene GmbH betreibt in Greifswald, Kölpinsee sowie in Demmin und Anklam ein Toyota Autohaus.

Das wesentliche Geschäftsfeld der GmbH liegt in der Veräußerung von Neuwagen der Marken Toyota und Lexus, dem An- und Verkauf von Gebrauchtwagen aller Marken sowie dem kompletten Service im Rahmen des After Sales.

Die Gesellschaft hat mit der Toyota Deutschland GmbH einen Händlervertrag. Durch diesen werden sämtliche Neuwagen und der wesentliche Teil der Ersatzteile von der Toyota Deutschland GmbH bezogen. Durch diesen Vertrag ist sichergestellt, dass die Gesellschaft in ihrem Einzugsgebiet der einzige Toyota-Händler ist. Damit ist eine direkte Markenkonkurrenz ausgeschlossen.

Für die ebenfalls von der Toyota Deutschland GmbH vertriebene Marke Lexus besteht mit der Toyota Deutschland GmbH ab dem 1. Mai 2018 ein Lexus-Händlervertrag.

Die Verbraucherpreise haben sich in Deutschland in 2023 gegenüber 2022 um 5,9 % erhöht und befinden sich damit weiterhin auf hohem Niveau. Entgegen den Erwartungen hat sich der deutsche Automarkt bezogen auf den Umsatz in 2023, bedingt durch Preissteigerungen und Mehrmengen durch den Abbau der Lieferrückstände aus 2022, besser entwickelt als erwartet. Die Zahl der Neuzulassungen von Personenkraftwagen (PKW) in 2023 betrug bundesweit 2,84 Mio. und liegt damit ca. 10 % unter dem langjährigen Durchschnitt. Das erreichte Ziel entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr (+7,3 %)."Was wir jedoch im vergangenen Jahr fast durchgehend beobachten mussten, war ein deutlicher Rückgang der Fahrzeug-Neubestellungen insbesondere bei den Privatkunden" sagte ZDK Präsident Arne Joswig "Und die Schockwellen, ausgelöst durch den Mitte Dezember plötzlich gestoppten Umweltbonus, werden wir in diesem Jahr bei der Elektromobilität ebenso deutlich spüren wie die große Auftragslücke aus dem Vorjahr." (Quelle: Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe Zentralverband, Das Kfz-Gewerbe 2023 in Deutschland". "Es wurden rund 0,93 Mio. PKW auf private Halter (-1,9 %) und rund 1,91 Mio. auf den gewerblichen Bereich (+12,4 %) zugelassen. Der Anteil der Privat - Neuzulassungen lag in 2023 somit bei 32,8 % (Vorjahr: 35,9 %).

Bei den Neuzulassungen entwickelten sich die unterschiedlichen Antriebsarten wie folgt: Benzin von 32,6 % (2022) auf 34,4 % (2023) Diesel von 17,8 % (2022) auf 17,1 % (2023) alternative Antriebe von 9,6 % (2022) auf 48,5 % (2023) Die alternativen Antriebe für die PKWs setzten sich in 2023 wie folgt zusammen: Elektro (BEV) von 17,7 % (2022) auf 18,4 % (2023) Plug-in-Hybrid von 13,7 % (2022) auf 6,2 % (2023) Hybrid (ohne Plug-in) von 17,5 % (2022) auf 23,4 % (2023) Gas von 0,7 % (2022) auf 0,5 % (2023). Insgesamt konnten die Umsätze 2023 im Auto- und Werkstattgeschäft in Deutschland um 11,9 % gesteigert werden, wobei sich die Geschäftsentwicklung in den einzelnen Bereichen unterschiedlich darstellt. Der Neuwagenumsatz PKW ist um 2,6 % gestiegen, der Gebrauchtwagenumsatz über den Markenhandel erhöhte sich um 15,2 % und der Werkstattumsatz erhöhte sich um 17,7 %. Die Anschaffungspreise für Fahrzeuge bewegten sich weiterhin auf hohem Niveau. Gem. DAT-Report 2024 lag der durchschnittliche Verkaufspreis für einen Neuwagen an den privaten Endverbraucher bei EUR 44.630,00 (Vorjahr: EUR 42.790,00), ein erneutes "Allzeithoch", der für einen Gebrauchtwagen bei EUR 18.620,00 (Vorjahr: EUR 18.800,00). Lt. DAT-Report ließen in 2023 nur noch 28% aller PKW-Halter Verschleißreparaturen an Motor, Elektrik und Fahrwerk durchführen, was einen historischen Tiefstand bei nur noch 0,39 Reparaturarbeiten / PKW bedeutet. Das Wartungsverhalten ist dagegen mit 1 Wartung /PKW auf einem relativ hohen Niveau geblieben. Das von der Toyota Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr 2023 gesetzte Ziel, bundesweit einen Marktanteil von 3 % zu erreichen, wurde mit einem erreichten Marktanteil in Höhe von 2,6 % verfehlt. Es wurden 75.199 PKW-Neuzulassungen registriert, was einem Rückgang von 4 % gegenüber dem Vorjahr entspricht (incl. Nutzfahrzeug-Zulassungen wurden 86.100 Zulassungen gemeldet). Den höheren Umsätzen stehen weiterhin hohe Energiekosten und gestiegene Zinskosten bei steigenden Beständen gegenüber, was letztendlich zur Reduzierung der Umsatzrendite von + 3,3 % in 2022 auf + 2,2 % in 2023 geführt hat.

Die Entwicklung der Gesellschaft wird im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen beeinflusst durch:

- den kriegerischen Konflikt in der Ukraine

- die konjunkturelle Entwicklung der Automobilbranche

- die Produktentwicklung der durch die Gesellschaft vertretenen Automobilmarken und

- das allgemeine Branchenumfeld.

Zusammen mit der Autohaus Peene GmbH deckt die Autohaus Wahl GmbH einen großen Teil des Marktes in Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg ab. Der Marktanteil der Autohaus Wahl GmbH im Markteinzugsgebiet lag im Jahr 2023 mit 5,96 % (Vorjahr: 6,8 %) um 3,3 % über dem Marktanteil von Toyota im gesamten Bundesgebiet. Zusammen mit der Autohaus Peene GmbH beträgt der Marktanteil sogar 6,97 % (MIS).

Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die Autohaus Wahl GmbH durchschnittlich 58 Mitarbeiter (Vorjahr: 58). Insgesamt ist auf dem jeweils regional zu betrachtenden Arbeitsmarkt ein verstärkter Wettbewerb um gut ausgebildete Fachkräfte zu beobachten. Durch die standortübergreifende Zusammenarbeit wird die personelle Ausstattung der Autohaus Wahl GmbH weiterhin als stabil eingeschätzt.

B. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren, mit denen die Gesellschaft gesteuert wird, sind die Umsatzerlöse, die Verkaufszahlen und das Ergebnis vor Zinsen, Beteiligungserträgen und Steuern.

Insgesamt wird die Ertragslage der Autohaus Wahl GmbH bezogen auf das Geschäftsjahr 2023 als verschlechtert eingeschätzt, wobei im Jahresüberschuss von TEUR 510 (Vorjahr: TEUR 891) keine (Vorjahr: TEUR 100) Gewinnausschüttung durch die Autohaus Peene GmbH enthalten ist. Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Beteiligungsertrag und Steuern beträgt TEUR 1.125 und liegt unter dem Vergleichswert des Vorjahres (TEUR 1.304) und über dem erwarteten Wert für das operative Ergebnis .

Die in der Planung für 2023 erwarteten Umsatzerlöse von rd. 27,7 Mio. EUR wurden erreicht. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Umsatz von TEUR 32.839 (Vorjahr: TEUR 31.963) erzielt.

Die im Geschäftsjahr 2023 erwirtschafteten Umsatzerlöse verteilen sich dabei auf nachfolgende Bereiche:

Umsatzentwicklung 2023 2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Erlöse aus dem Verkauf von
'- Neuwagen, Tageszulassungen,
Vorführwagen (inkl. Exporte) 18.724 57,0% 19.752 61,8% -1.028 5,2%
'- Gebrauchtwagen 9.338 28,4% 8.262 25,8% 1.076 13,0%
Erlöse aus dem After-Sales-Geschäft 3.985 12,1% 3.373 10,6% 612 18,1%
Übrige Erlöse mit der Autohaus Peene GmbH 756 2,3% 548 1,7% 208 38,0%
Übrige Erlöse 36 0,1% 28 0,1% 8 28,6%
32.839 100,0% 31.963 100,0% 876 2,7%

Bei den Neuwagen, Tageszulassungen und Vorführwagen ist ein Rückgang des Umsatzes zu verzeichnen.

Die tatsächlichen Verkaufszahlen lagen im Geschäftsjahr 2023 im Plan. Im Mehrjahresvergleich entwickelten sich die Verkaufszahlen wie folgt:

2023 2022 2021
Neuwagen, Tageszulassungen und Vorführwagen 621 713 568
Gebrauchtwagen 623 643 671

Die enthaltenen Lieferungen in die Länder der Europäischen Union sind mit rund TEUR 720 (Vorjahr: TEUR 755) weiterhin von untergeordneter Bedeutung.

Im Bereich der Gebrauchtwagen liegen die Verkaufszahlen unterhalb des Vorjahresniveau, aber über dem ursprünglichen Planwert von 580 Fahrzeugen. Der Umsatz aus Gebrauchtwagen ist jedoch im Vergleich zum Vorjahr um 13,02 % (TEUR 1.076) gestiegen. Dies spiegelt auch den gestiegenen Durchschnittserlös je Gebrauchtwagen wider.

Der After Sales Bereich entwickelte sich stabil, wobei sich die Erlöse auf die Bereiche Werkstatt und Teile und Schmierstoffe verteilen.

Die übrigen Erlöse mit der Autohaus Peene GmbH in Höhe von TEUR 756 (Vorjahr: TEUR 548 betreffen insbesondere Gebrauchtwagenverkäufe (TEUR 614; Vorjahr: TEUR 227) sowie Neuwagenverkäufe und Managementleistungen.

Die übrigen Erlöse resultieren insbesondere aus Werbeerträgen sowie aus Provisionen für Finanzierungen und Leasing.

Die am Jahresergebnis (ohne Beteiligungserträge) bemessene Umsatzrentabilität beträgt 1,6 % (Vorjahr: 2,5 %).

Die Materialaufwandsquote beträgt für das Geschäftsjahr 2023 83,9 % (Vorjahr 83,6 %).

Die Personalaufwandsquote beträgt für das Geschäftsjahr 2023 7,8 % (Vorjahr 8,0 %).

Das negative Zinsergebnis ist durch die höhere Kreditaufnahme gegenüber dem Vorjahr um TEUR 217 gestiegen.

Die Vermögenslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen wie folgt entwickelt:

Das Anlagevermögen hat sich hauptsächlich durch die Erhöhung des Bestandes an Vorführwagen sowie durch den Kauf eines Autohauses um insgesamt TEUR 572,3 erhöht. Die Investitionen des Berichtsjahres (TEUR 2.237) betreffen insbesondere Vorführwagen (TEUR 1.790) und den Kauf eines Autohauses mit Grundstück (TEUR 375). Der Bestand an Vorführwagen hat sich gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 2.064 erhöht. Die Abgänge mit Restbuchwerten von insgesamt TEUR 1.270 betreffen die Vorführwagen des Vorjahres.

Im Bereich der Vorräte liegen die Bestände an Neuwagen wesentlich über dem Vorjahresniveau (TEUR 3.003; Vorjahr: TEUR 607) und betreffen im Wesentlichen die Marke Toyota. Der Bestand an Gebrauchtwagen erhöhte sich (TEUR 2.685; Vorjahr: TEUR 1.768). Der Anteil der Vorräte hat sich gegenüber dem Vorjahr von 25,4 % auf 36,4 % der Bilanzsumme erhöht.

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 5.777,8 bzw. 53,7 % erhöht. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund des Jahresergebnisses und der erhöhten Bilanzsumme zum 31.12.2023 auf 25,9 % (Vorjahr: 36,1 %) gesunken.

Die Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEUR 11.146,3 (Vorjahr TEUR 5.988,5) bestehen insbesondere gegenüber der Toyota Kreditbank (TEUR 10.199,8; Vorjahr TEUR 4.805,9) und haben in Höhe von TEUR 10.002 eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Liquiditätslage wird als stabil eingeschätzt. Zum Bilanzstichtag beträgt der Liquiditätsbestand TEUR 1.942,4. Darüber hinaus standen nicht ausgeschöpfte Kontokorrentlinien in Höhe von rund TEUR 850 zur Verfügung (exklusive der Toyota Kreditbank GmbH). Die allgemeine Zinsmarktentwicklung wirkt sich für die Gesellschaft insgesamt negativ aus. Die Liquidität war im Geschäftsjahr 2023 und auch im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2024 jederzeit gegeben. Den bestehenden Zahlungsverpflichtungen wurde unter teilweiser Inanspruchnahme bestehender Kontokorrentlinien nachgekommen.

C. Beteiligungsbericht

Die Autohaus Peene GmbH erzielte im Kalenderjahr 2023 einen Gewinn in Höhe von 62 TEUR (vorläufig).

D. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Neben der Herausforderung, die Auswirkungen der gegenwärtig vorhandenen Krisen "Halbleiter- und Sanktionskrise" zu meistern, steht der deutsche Automobilhandel inkl. seiner Vertragswerkstätten weiterhin im Wandel mit nachfolgenden Tendenzen:

- voranschreitende Konzentration in den Markenhändlernetzen (Anzahl der Eigentümer nimmt ab)

- neue Vertriebskanäle im Neuwagengeschäft. Großabnehmergeschäfte werden zunehmend vom Hersteller/Importeur direkt getätigt und damit dem Vertragshandel entzogen.

- zunehmender branchenfremder Eingriff in das Automobilgeschäft durch Kooperationen im Onlinevertrieb. Hersteller/Importeure bauen eigene Onlinesales-Kanäle auf

- Margenreduzierung

- Connected Service. Fahrzeuge fangen an, Daten zu senden und die Kundendaten gehören nicht mehr dem Händler, sondern auch gleichzeitig dem Hersteller/Importeur

- Veränderungen im After-Sales-Geschäft. Die Hersteller/Importeure gehen zunehmend mit Service-Festpreisen in die Werbung, was sich für die Werkstätten negativ auf die Erträge auswirkt. Preisdruck der Versicherer für Schadensfälle durch den Abschluss von Rahmenverträgen.

- geringe Wachstumsmöglichkeiten im Servicegeschäft aufgrund Elektrifizierung und Digitalisierung

- neue Regelungen zur Sachmangelhaftung nach der Schuldrechtsreform 2.0 ab 01. 01. 2022, die insbesondere beim Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen und Fahrzeugen mit digitalen Komponente neue Haftungsrisiken für den Handel beinhalten

- Mit zunehmender Digitalisierung steigt das Risikopotenzial von Hackerangriffen.

Ertragsorientierte Risiken

Grundsätzliche Ertragsrisiken sieht die Gesellschaft in der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung und den weiteren Zukunftsprognosen für Deutschland und somit auch im für die Gesellschaft relevanten Markt im Allgemeinen als auch speziell in der Automobilbranche. Gegenwärtig nicht einschätzbar ist, wie lange die Lieferschwierigkeiten der Importeure andauern, wie sich der Krieg in der Ukraine weiterentwickelt und welchen Einfluss die wirtschaftlichen Schwierigkeiten auf die Kaufkraft der Privatkunden und die Investitionsbereitschaft der Gewerbekunden haben werden.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Das wesentliche finanzwirtschaftliche Risiko in Form steigender Fremdkapitalzinsen ist derzeit signifikant. Auf Grund der mittel- und langfristigen Finanzierung sieht die Gesellschaft derzeit kein großes Zinsänderungsrisiko. Ein erhebliches finanzwirtschaftliches Risiko resultiert aus fehlenden Umsätzen und damit verbunden einem deutlich geringeren Cash-Flow wegen der anhaltenden Inflation. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Die Geschäftsführung geht nach Beendigung des Krieges in der Ukraine von einer positiven Entwicklung in den nächsten Jahren aus. Wir profitieren von der attraktiven und großen Modellpalette des Toyota Konzerns. Auch in 2024 will Toyota die Anstrengungen bei den Zukunftstechnologien, der Elektromobilität, autonomen Fahrzeugen und der Digitalisierung der Produkte verstärken.

3. Gesamtaussage

Im Rahmen unseres Risikomanagements erfolgt keine quantitative Erfassung und Bewertung der möglichen Risiken und Chancen.

Der Krieg in der Ukraine und die anhaltende Inflation wird für das Unternehmen deutlich negative Auswirkungen haben, die wegen der Ungewissheit bzgl. der weiteren Entwicklung nicht beziffert werden können.

Aufgrund der Zusammenarbeit mit unseren verbundenen Unternehmen, die in den örtlichen Märkten etabliert sind, erwarten wir eine weiterhin positive Entwicklung. Wir sehen uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet..

Mit der attraktiven Produktpalette in Verbindung mit der Hybridstrategie und den umfassenden Vertriebs- und Marketingmaßnahmen blickt die Toyota Deutschland GmbH optimistisch auf das Jahr 2024 und die zukünftige Entwicklung der Marke in Deutschland.

Weitere wesentliche Chancen oder Risiken, insbesondere im Hinblick auf den Fortbestand der Gesellschaft, sind zurzeit nicht erkennbar.

E. Prognosebericht

In den ersten fünf Monaten des Jahres 2024 wurde ein positives Ergebnis vor Steuern erzielt. Unter den geschilderten Rahmenbedingungen kommen wir zu der Einschätzung, dass im Geschäftsjahr 2024 ein Umsatz knapp unter Vorjahresniveau sowie ein positives Ergebnis vor Steuern erzielt werden kann, welches jedoch deutlich unter dem des Vorjahres liegen wird. In dieser Einschätzung können negative Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland nicht berücksichtigt werden. Die nicht kalkulierbaren Auswirkungen können das geplante Ergebnis negativ beeinflussen. Die Geschäftspolitik setzt auch weiterhin auf Kundenbindung. Erreicht werden soll dies durch ein komplett abdeckendes Autogeschäft und Halten und Erweitern des Kundenstamms.

Wir werden auch künftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

 

Neubrandenburg, 5. Juli 2024

Holger Wahl

Andreas Dreyer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4,00 4.111,00
II. Sachanlagen 3.863.599,71 3.287.194,86
III. Finanzanlagen 2.334.344,71 2.334.344,71
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 6.018.269,25 2.735.164,43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.380.071,17 2.387.853,82
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.942.373,67 12.417,97
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 4.670,08 4.486,92
16.543.332,59 10.765.573,71

PASSIVA

EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 102.258,38 102.258,38
II. Gewinnvortrag 3.679.972,92 2.888.567,32
III. Jahresüberschuss 509.669,35 891.405,60
4.291.900,65 3.882.231,30
B. RÜCKSTELLUNGEN 782.987,83 675.259,60
C. VERBINDLICHKEITEN 11.146.251,31 5.988.454,19
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 322.192,80 219.628,62
16.543.332,59 10.765.573,71

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 5.395.702,48 5.403.454,28
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.083.496,18 -2.031.878,99
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -465.788,85 -516.640,39
- davon für Altersversorgung: EUR 35.808,58 (Vorjahr: EUR 103.108,05) -
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -394.667,72 -309.066,21
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.326.424,48 -1.242.535,48
5. Erträge aus Beteiligungen 0,00 100.000,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.219,46 123,35
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 4.138,34 (Vorjahr: EUR 0,00) -
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -372.710,14 -151.152,73
756.834,57 1.252.303,83
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -230.053,35 -344.975,27
9. Ergebnis nach Steuern 526.781,22 907.328,56
10. Sonstige Steuern -17.111,87 -15.922,96
11. Jahresüberschuss 509.669,35 891.405,60

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Autohaus Wahl GmbH hat ihren Sitz in Neubrandenburg und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Neubrandenburg unter der Nummer HRB 1272 eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Dementsprechend wurde der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 unter den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Der Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus dem Wert der Kundenstämme, die im Zusammenhang mit dem Erwerb der einzelnen Filialen aufgedeckt worden sind. Die Geschäftsleitung geht aufgrund der langfristigen Bindung der Kunden an die Marke Toyota von einer betrieblichen Nutzungsdauer von 15 Jahren aus.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen drei und zehn Jahren, in Einzelfällen, insbesondere beim Geschäfts- und Firmenwert fünfzehn Jahre und bei den Geschäftsbauten fünfundzwanzig bzw. ab dem 01.01.2001 dreiunddreißig Jahre. Gegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand erfasst.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die niedrigeren beizulegenden Werte werden gemäß § 253 Abs. 4 Satz 2 HGB im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Absatzmarkt, aber unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeit der Bestände ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Hinsichtlich der Bewertung der Pensionsrückstellungen wird auf die Angaben in Abschnitt III verwiesen.

Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen und werden zu dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen für das Folgejahr geleistete Ein- und Auszahlungen, welche gemäß § 250 HGB abgegrenzt wurden.

III. Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahr 2023 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Finanzanlagen betreffen mit TEUR 2.334 die 100 %ige Beteiligung an der Autohaus Peene GmbH (Eigenkapital = TEUR 1.626 * ; Jahresergebnis = TEUR 62 *).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

* lt. vorläufigem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Zum 31. Dezember 2023 bestehen in Höhe von TEUR 579 Verpflichtungen zur Zahlung von Ruhegehältern. Für diese Verpflichtungen wurde in gleicher Höhe eine Pensionsrückstellung passiviert.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. ' Projected-Unit-Credit-Methode' (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die 'Richttafeln 2018 G' von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Zur Ermittlung des Barwerts wurden der von der Bundesbank bekanntgegebene Rechnungszins von 1,82 % p.a. (Vorjahr: 1,78 % p.a.) sowie eine Rentensteigerungsrate von 2,00 % p.a. zugrunde gelegt, wobei auf den Durchschnittszinssatz der letzten 10 Jahre abgestellt wurde.

Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB zum Stichtag 31. Dezember 2023 wurde wie folgt ermittelt.

Erfüllungsbetrag 10-Jahresdurchschnittszinssatz Erfüllungsbetrag 7-Jahresdurchschnittszinssatz Unterschiedsbetrag (§ 253 Abs. 6 HGB)
in EUR 579.854 595.780 15.926
Rechnungszinssatz 1,82 % p.a. 1,70 % p.a.

Die Pensionsverpflichtung wurde gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB vollständig mit den Aktivwerten aus Rückdeckungsversicherungen (TEUR 316) verrechnet. Analog hierzu wurden Personal- und Zinsaufwendungen aus der Erhöhung der Pensionsrückstellungen von TEUR 15 mit Erträgen aus der Zuführung zu den Aktivwerten von Rückdeckungsversicherungen von TEUR 37 verrechnet.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ungewisse Verbindlichkeiten aus Mietwagenrückläufern von TEUR 121,5 (Vorjahr TEUR 37,1), Urlaubsrückstellungen TEUR 17,4 (Vorjahr TEUR 14,6), Tantiemerückstellungen TEUR 78,0 (Vorjahr TEUR 78,0), eine Rückstellung für die Berufsgenossenschaft TEUR 20,5 (Vorjahr TEUR 19,6), Rückstellungen für Garantie- und Wartungsverpflichtungen TEUR 44,2 (Vorjahr TEUR 13,2) sowie Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 34,0 (Vorjahr TEUR 32,0).

Des Weiteren wurden sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 25,0 (Vorjahr TEUR 30,7) gebildet.

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Davon mit einer Restlaufzeit Davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert
Gesamt
TEUR
bis zu einem Jahr
TEUR
mehr als ein Jahr
TEUR
zwischen einem und fünf Jahren
TEUR
mehr als fünf Jahre
TEUR
TEUR Art der Sicherheiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.723 9.579 1.144 710 434 1.746 Grundschulden, selbstschuldnerische
(Vorjahr) (5.485) (4.335) (1.150) (621) (529) (1.974) Bürgschaften der Gesellschafter
Erhaltene Anzahlungen 21 21 0 0 0 0
(Vorjahr) (13) (13) (0) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 282 282 0 0 0 0
(Vorjahr) (367) (367) (0) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 0 0
(Vorjahr) (62) (62) (0) (0) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 120 120 0 0 0 0
(Vorjahr) (62) (62) (0) (0) (0) (0)
11.146 10.002 1.144 710 434 1.746
(Vorjahr) (5.989) (4.839) (1.150) (621) (529) (1.974)

Die Entwicklung des Jahresüberschusses ist der Gewinn- und Verlustrechnung zu entnehmen. Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 509.669,35 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden (Ergebnisverwendungsvorschlag).

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 0,7 (Vorjahr: TEUR 2,4), sonstige Erträge in Höhe von TEUR 58,6 (Vorjahr: TEUR 107,0), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 17,7 (Vorjahr: TEUR 30,6) enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten wie im Vorjahr keine periodenfremden Steuernachzahlungen und -erstattungen.

IV. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben.

V. Sonstige Angaben

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 58 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 58), davon 28 Mitarbeiter im kaufmännischen Bereich und 30 Mitarbeiter im gewerblichen Bereich.

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Autohaus Wahl GmbH durch die Geschäftsführer Herrn Holger Wahl, Neubrandenburg und Herr Andreas Dreyer, Neubrandenburg.

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der im Geschäftsjahr gezahlten Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Zum Stichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen zur Liquiditätsschonung aus Miet- und Leasingverträgen von insgesamt TEUR 17,7 (Vorjahr: TEUR 35,2), die in Höhe von TEUR 12,4 im Folgejahr fällig werden. Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen nicht.

 

Neubrandenburg, 5. Juli 2024

Holger Wahl

Andreas Dreyer

Anlagenpiegel 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 170.951,63 0,00 0,00 170.951,63
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.280.065,65 374.778,20 0,00 3.654.843,85
Technische Anlagen und Maschinen 399.649,97 33.738,65 0,00 433.388,62
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.311.371,27 39.278,46 0,00 1.350.649,73
Vorführwagen 1.959.217,80 1.789.483,26 1.390.631,19 2.358.069,87
6.950.304,69 2.237.278,57 1.390.631,19 7.796.952,07
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.334.344,71 0,00 0,00 2.334.344,71
9.455.601,03 2.237.278,57 1.390.631,19 10.302.248,41
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 166.840,63 4.107,00 0,00 170.947,63
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.963.561,50 67.489,35 0,00 2.031.050,85
Technische Anlagen und Maschinen 309.032,97 24.418,65 0,00 333.451,62
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.213.748,56 60.910,46 0,00 1.274.659,02
Vorführwagen 176.766,80 237.742,26 120.318,19 294.190,87
3.663.109,83 390.560,72 120.318,19 3.933.352,36
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.829.950,46 394.667,72 120.318,19 4.104.299,99
Bilanzwerte
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 4,00 4.111,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.623.793,00 1.316.504,15
Technische Anlagen und Maschinen 99.937,00 90.617,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.990,71 97.622,71
Vorführwagen 2.063.879,00 1.782.451,00
3.863.599,71 3.287.194,86
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.334.344,71 2.334.344,71
6.197.948,42 5.625.650,57

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Autohaus Wahl GmbH, Neubrandenburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Wahl GmbH, Neubrandenburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Wahl GmbH, Neubrandenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Schwerin, den 5. Juli 2024

Baker Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf

Anja Verdieck, Vereidigte Buchprüferin

Anja Rodenberg, Wirtschaftsprüferin

Feststellung und Ergebnisverwendungsbeschluss

Der Jahresabschluss 2023 wurde am 09. Juli 2024 festgestellt.

Die Gesellschafterversammlung hat am 9. Juli 2024 beschlossen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

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