MachineMaster GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Christian Krommweh seit 2.9.2022 | Prokura |
Hans Köttelwelsch seit 2.9.2022 | Prokura |
Veit Joachim Ulbricht seit 2.9.2022 | Geschäftsführer |
Jutta Schröer-Ulbricht seit 2.9.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 74.00% | |
| 26.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Heinrich Moerschen GmbHTönisvorstJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Heinrich Moerschen GmbH hat ihren Sitz in Tönisvorst. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Krefeld unter HRB 19308 eingetragen. Nach den in § 267 HGB vorgegebenen Größenklassen gehört die Gesellschaft unter Zugrundelegung der Daten für die Geschäftsjahre 2023 und 2022 zu den mittelgroßen Kapitalgesellschaften. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268 - 274a HGB, §§ 276 - 277 HGB und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256a HGB aufgestellt. Auf die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der § 266 HGB und § 275 HGB Anwendung. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern werden in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen ermittelt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Unter den Vorräten sind die Ersatzteile zu durchschnittlichen Einstandskosten unter Berücksichtigung von Gängigkeitsabschlägen angesetzt. Neu- und Gebrauchtmaschinen sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer Zeitwert beizulegen war. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden im Bedarfsfall um Einzelwertberichtigungen gemindert. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos ist eine Pauschalwertberichtigung von 1 % des Bestands der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (ohne Umsatzsteuer) abgesetzt. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital lautet auf € 150.000,00 und ist voll eingezahlt. Durch die Bildung von Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken ausreichend Rechnung getragen. Sie sind mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen bewertet. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden unterjährig grundsätzlich mit dem Wechselkurs vom Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Zum Bilanzstichtag werden Vermögensgegenstände oder Schulden, die auf fremde Währung lauten, mit dem amtlichen Devisenkassamittelkurs bewertet. IV. Angaben zur Bilanz Wegen der Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel (Seite 4). Die Gesellschaft ist mit einem Anteil von 50 % an der MachineMaster GmbH, Düsseldorf, Handelsregister Düsseldorf (HRB 101587) beteiligt. Das Stammkapital der Gesellschaft lautet auf € 25.000,00. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 liegt noch nicht vor. Die Gesellschaft wurde im Jahr 2023 gegründet. Die MachineMaster GmbH ist persönlich haftende Gesellschafterin der MachineMaster GmbH & Co. KG, Düsseldorf; Handelsregister Düsseldorf HRA 27449. Die Heinrich Moerschen GmbH hält an dieser Gesellschaft einen Kommanditanteil i. H. v. € 2.500,00. Dies entspricht einer Beteiligungsquote von 50 %. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 liegt noch nicht vor. Die Gesellschaft wurde im Jahr 2023 gegründet. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
V. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen lediglich aus betriebsüblichen Miet- und Leasingverhältnissen. Der Aufwand im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug T€ 229. VI. Sonstige Angaben Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 27 (VJ: 31) gewerbliche Arbeitnehmer und 31 (VJ: 34) Angestellte. Geschäftsführer waren im Berichtsjahr Frau Jutta Schröer-Ulbricht, Juristin und Herr Veit Joachim Ulbricht, Volkswirt. Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.
Tönisvorst, den 22. März 2024 Jutta Schröer-Ulbricht Veit Joachim Ulbricht Lagebericht zum 31. Dezember 2023Geschäftsmodell des Unternehmens Als seit 1893 geführtes Familienunternehmen sind wir spezialisiert auf den Vertrieb von Maschinen aller Art, insbesondere Landmaschinen, Kommunalfahrzeuge und Reinigungstechnik. Zu diesen Maschinen werden ein entsprechender Kundendienst mit Reparaturwerkstätte sowie die Versorgung mit Ersatz- und Verschleißteilen angeboten. Die von der Gesellschaft vermarkteten Produkte werden überwiegend von rund 20 meist exklusiven Vertragslieferanten bezogen, mit denen intensive und langjährige Geschäftsbeziehungen (bis zu 60 Jahren) bestehen. Der für die Gesellschaft wichtigste Geschäftszweig Landmaschinenhandel (72%) ist in der Distributionskette der Landtechnik die Schnittstelle zwischen Landtechnik-Industrie und dem Kunden (primär Landwirte sowie Lohnunternehmer). Das Leistungsspektrum des Landmaschinenhandels reicht vom Handel mit Neumaschinen, Gebrauchtmaschinen und Ersatzteilen bis zu qualifizierten Werkstattdienstleistungen. Mit Ausnahme einer angemieteten Einheit in Tönisvorst werden keine Niederlassungen betrieben. Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten finden nicht statt. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die negativen Auswirkungen des durch den Ukraine-Krieg gekennzeichneten Jahres haben auch die regionale Landwirtschaft getroffen: Die extremen Kostensteigerungen - getrieben durch die inflationären Entwicklungen in Deutschland aber auch weltweit - für Düngemittel einerseits, die seitens der Politik deutlich verschärften regulatorischen Rahmenbedingungen andererseits sowie die internationalen Handelsstreitigkeiten haben die wirtschaftliche Ausgangsposition unserer landwirtschaftlichen Kunden, insbesondere der Futterbau- und Veredelungsbetriebe, weiter eingetrübt. Nur wenige Kundengruppen konnten von den hohen Marktpreisen bei guten Erntemengen deutlich profitieren. Der sich verstärkende Fachkräftemangel, insbesondere unter den hochqualifizierten Mechatronikern, sowie die global unverändert gute Nachfrage nach Arbeitskräften in der Industrie haben im Landmaschinenhandel zu starken Personal-, aber auch Materialkostensteigerungen geführt. 2. Darstellung zum Geschäftsverlauf Die Heinrich Moerschen GmbH konnte ihr Rohergebnis im Berichtsjahr steigern (T€ 8.253; Vorjahr: T€ 7.817). Grund hierfür waren die Vertriebserfolge in der Pflanzenschutztechnik (immer noch gestützt durch die Fördermaßnahmen der Bundesregierung im Rahmen der Bauernmilliarde), in der Kartoffeltechnik und in der Ladetechnik sowie ein durchweg starkes Umsatzplus bei der Kommunal- und Gartentechnik. Auch bei der Reinigungstechnik für Kommunen und Industrie sowie in der Landschaftspflege konnten Mehrumsätze generiert werden. Ebenfalls positiv entwickelten sich die Umsätze im Ersatzteil- und Servicegeschäft. 3. Darstellung der Lage 3.1. Ertragslage Bei im Vergleich zum Vorjahr gestiegenem Umsatz erwirtschaftete die Gesellschaft einen Rohertrag (DB I) von 21,6% (Vorjahr: 22%), was primär an der Steigerung des margenschwächeren Neumaschinengeschäftes liegt. Das Betriebsergebnis im Berichtsjahr lag bei T€ 2.070 (5,4%) und verschlechterte sich damit um T€ 208 oder 1%-Punkt im Vergleich zum Vorjahr. Der Reingewinn/Deckungsbeitrag IV betrug - aufgrund der starken Personalkostensteigerung sowie der nochmals erhöhten Abschreibungen - im Berichtsjahr T€ 800 (2,1%) gegenüber dem Vorjahr T€ 1.316 (3,7%). Die Personalkosten stiegen im Berichtsjahr mit rund T€ 783 auf 11,5% (10,1% im Vorjahr) deutlich, zum einen aufgrund von Neueinstellungen und zum anderen aufgrund von Anpassungen bei vorhandenem Personal. Die Betriebskosten konnten trotz erheblicher Steigerungen im Einzelnen (vor allem Kraftstoff für den Fuhrpark und Vorführmaschinenpark) insgesamt mit 4,8% knapp unter Vorjahresniveau (5,5%) gehalten werden. Aufgrund der erheblichen Personalkostensteigerungen verschlechterte sich das Betriebs Aufgrund der erheblichen Personalkostensteigerungen verschlechterte sich das Betriebsergebnis von T€ 1.959 auf T€ 1.819. Unter Einbeziehung der aufgrund des stark gestiegenen Bestandes an Vorführmaschinen deutlich erhöhten Abschreibungen von T€ 1.193 (Vorjahr: T€ 958), des Finanz-Ergebnisses von T€ -77 (Vorjahr: T€ -4) sowie der Eigenkapitalverzinsung von T€ 172 (Vorjahr: T€ 178) ergab sich ein Jahresüberschuss von T€ 628 (1,6%), der um T€ 499 (-44,3%) unter dem Vorjahresergebnis lag. 3.2. Investitionen Im Geschäftsjahr wurde in die Digitalisierung des Unternehmens (CRM-System, digitales Service-Portal, Aktualisierung der Website, digitale Archivierung) sowie mit Rücksicht auf die immer noch sehr schlechte Lieferquote seitens der Industrie in Vorführ- und Lagermaschinen sowie Ersatzteilverfügbarkeit investiert. 3.3. Liquidität und Finanzierung Die Finanzlage kann weiterhin als gut bezeichnet werden. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist unter Ausnutzung von Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Aufgrund eines seit Jahren konsequent betriebenen Forderungsmanagements sind die Ausfallrisiken bei den Kundenforderungen sehr gering. Die Finanzierung erfolgt in großem Umfang durch Eigenmittel. Die von T€ 2.950 auf T€ 3.624 angestiegenen Bankverbindlichkeiten dienen im Wesentlichen der Finanzierung von Vorführ- und Lagermaschinen. Es bestehen keine Währungsrisiken. Die der Gesellschaft zur Verfügung stehenden Eigenmittel (Eigenkapital zuzüglich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern) betrug zum Ende des Geschäftsjahres € 8,410 Mio. und erreichte damit eine Quote von 39 % (Vorjahr: 45,3%). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betrugen € 5,759 Mio. (Vorjahr: € 5,9 Mio.). 3.4. Vermögenslage Die Bilanzsumme stieg um T€ 5.005 auf T€ 21.956. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Aufstockung des Bestandes an Neu-, Gebraucht- und Vorführmaschinen zur Absicherung von potentiellen Lieferengpässen der Hersteller. Daher erhöhten sich auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf 28,2% (Vorjahr: 19,9%) der Bilanzsumme. Das Finanzierungsvolumen ist wegen der Aufstockung des Lagerbestandes mit einem Anteil von 16,5% der Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr (17,5%) relativ betrachtet auf ähnlichem Niveau. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Entwicklung des Roh- und Betriebsergebnisses. 5. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir im Branchenvergleich als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist konstant und spiegelt den Wachstumskurs der Gesellschaft wider. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Risikobericht 1. Wirtschaftliche Risiken Neben den allgemeinen konjunkturellen bzw. inflationsbedingten Risiken, die insbesondere für das Privatkundengeschäft relevant sind, sehen wir für das Unternehmen folgende Risiken: Die Einkaufspreise für Maschinen in unserem Produktportfolio tendierten in der Vergangenheit schon aufgrund der Vielzahl der technologischen Neuerungen nach oben. Alle Lieferanten realisierten im Berichtsjahr extreme Preiserhöhungen auf den Rohstoffmärkten, die teils immer noch auf den pandemiebedingten, teils in den kriegsbedingten Störungen in den Lieferketten beruhen. Andererseits kommen die allgemeinen Preissteigerungen auf dem Lebensmittelmarkt nicht in annähernd gleichem Maße bei den Erzeugern an. Es ist daher nicht abzusehen, in welchem Maße die Preissteigerungen auch aufgrund der hohen Wettbewerbsintensität an den Markt weitergegeben werden können. Auch ist angesichts des unverändert angespannten Arbeitsmarktes für hochqualifizierte Landmaschinenmechatroniker kein Ende der jährlich steigenden Personalkosten in Sicht. Eine entsprechende Anpassung der Stundenverrechnungssätze ist nicht möglich. Die ebenfalls nur sehr schleppende Anpassung der Garantie-Stundenverrechnungssätze durch unsere Vertragslieferanten bringt die Margen im Servicegeschäft weiter unter Druck. Überdurchschnittlich steigende Pacht- und Kaufpreise für landwirtschaftliche Flächen sowie die sich stetig verschärfenden regulatorischen Rahmenbedingungen belasten alle Landwirte. Erhebliche allgemeine Kostensteigerungen, Mehraufwand für Beregnung und ökologische Maßnahmen, gepaart mit volatilen bzw. in Relation zur allgemeinen Preisentwicklung zu niedrigen Marktpreisen führen zu insgesamt verunsicherter, zurückhaltender Stimmung bei den Landwirten. Für die gebrauchte Landtechnik stehen nach wie vor die Ukraine und Russland als Absatzmärkte nicht zur Verfügung. In den südeuropäischen Ländern hat noch keine nachhaltige konjunkturelle Erholung eingesetzt. Dementsprechend ist das Angebot an Gebrauchtmaschinen, insbesondere in den politisch geförderten Bereichen, übergroß mit dem Effekt fallender Gebrauchtmaschinenpreise. Hieraus könnten erhöhte Absatzschwierigkeiten für Gebrauchtmaschinen erwachsen, die zu einem erhöhten Abschreibungsbedarf führen könnten. Ungewiss ist ebenfalls die Investitionstätigkeit des kommunalen Sektors: einerseits wird allenthalben die Elektrifizierung des Fuhrparks gefordert, andererseits stehen den Kommunen hierfür die finanziellen Spielräume nicht zur Verfügung. Positiv blicken wir jedoch auf unser neues Geschäftsfeld mit Kärcher-Reinigungstechnik; hier sehen wir für uns gutes Entwicklungspotential. Dies gilt auch für unser Geschäft mit Elektrofahrzeugen, das wir im Berichtsjahr erheblich ausbauen konnten. 2. Finanzielle Risiken Risikopolitik: Zu einem wesentlichen Bestandteil der Geschäfts- und Berichtsthemen der Gesellschaft gehört die rechtzeitige Erkennung und Bewertung von Risiken. Die vorhandenen Risiken haben nach Ansicht der Geschäftsleitung unter Berücksichtigung der ergriffenen und geplanten Maßnahmen keine bestandsgefährdenden Auswirkungen. Für erkennbare Risiken wurden entsprechend Rückstellungen gebildet bzw. Bewertungsabschläge getätigt. Für potenzielle Schadens- und Haftungsrisiken wurde ein angemessener Versicherungsschutz abgeschlossen. Zins- / Liquiditätsrisiko: Aufgrund der weitgehenden Unabhängigkeit der Gesellschaft von Bankmitteln unterliegt die Gesellschaft keinem nennenswerten Zinsrisiko. Ausfallrisiko: Insbesondere in der Kundengruppe der gewerblichen Dienstleister und Lohnunternehmen kann es zu Forderungsausfällen kommen. Da größere Maschinenkäufe von dieser Kundengruppe in der Regel fremdfinanziert werden, beschränkt sich das Ausfallrisiko in der Praxis allerdings auf Forderungen aus Ersatzteillieferungen und Reparaturen. ESG-Risiken: Es wird ständig in die Reduzierung des Einsatzes fossiler Brennstoffe investiert, so werden bereits überwiegende Teile der genutzten Immobilien mit Strom aus erneuerbaren Quellen beheizt und die Elektrifizierung der Unternehmensflotte wird voran getrieben. Im Handelsgeschäft wird bereits seit vielen Jahren ein besonderer Fokus auf die Vermarktung von Maschinen mit lokal emissionsfreien Antrieben gelegt. Die vermarkteten Produkte werden durch namhafte Hersteller zum überwiegenden Teil in der Europäischen Union produziert, weitere relevante Herkunftsländer sind das Vereinigte Königreich, Japan und die Vereinigten Staaten. Insofern werden die sozialen und Compliance-Risiken aus diesen Lieferketten von der Geschäftsleitung als äußerst gering eingeschätzt. Die Anforderungen der DSGVO an das Datenmanagement sowie die Protokollierung von Zugriffen werden in der durch die Gesellschaft genutzten CRM-Software vollumfänglich umgesetzt. Chancen und Prognose Mit den Hauptlieferanten Grimme, Krone, Antonio Carraro, Kärcher/Holder, Kubota, Horsch/Leeb und JCB verfügt das Unternehmen über ein starkes und zukunftsfähiges Vertriebsportfolio, das auch weiterhin einen überdurchschnittlichen Markterfolg gewährleisten dürfte. Dank der deutlich über dem Branchendurchschnitt liegenden Kapitalstruktur des Unternehmens ist die Heinrich Moerschen GmbH in der Lage, nennenswerte Teile ihres Jahreseinkaufsvolumens im Wege des Frühbezuges zu ordern, was optimale Einkaufskonditionen sichert. Aufgrund einer bewusst ausgeprägten Lagerhaltung hält die Gesellschaft jederzeit eine Vielzahl von Vorführ- und Lagermaschinen vor und ist auch im Ersatzteilbereich permanent über die gesamte Breite des Portfolios lieferfähig. Beides erhöht vor allem in Zeiten der weltweit noch nicht behobenen Lieferkettenstörungen, in deren Folge es bei anderen Marktteilnehmern und vor allem herstellerseitig regelmäßig zu Lieferengpässen kommt, die Absatzchancen und gewährleistet hohe Kundenzufriedenheit. Wachsende Chancen ergeben sich aus der in 2022 gestarteten Zusammenarbeit mit Kärcher/ Holder Marktführer im Bereich der Kompaktkehrmaschinen und kommunalen Geräteträger. Weiterhin ist ein unverändert starkes Nachfragewachstum für Elektrofahrzeuge der seit 2017 im Portfolio befindlichen Marke Alke zu beobachten. Die Übernahme der Vertriebsrechte an Strautmann Fütterungstechnik am linken Niederrhein ermöglicht der Gesellschaft einen noch intensiveren Zugang zu den Milchbetrieben, die bereits seit 2002 mit Krone-Grünlandtechnik bedient werden. Bei den futtererzeugenden- und Milchbetrieben war in 2023 eine gewisse Entspannung zu beobachten, die allerdings in den vergangenen Monaten aufgrund des stark sinkenden Milchpreises wieder zu relativieren ist. Die stabil gute Preisentwicklung für Verarbeitungskartoffeln sowie Möhren lässt eine gute Investitionsneigung der für das Unternehmen enorm wichtigen Kundengruppe der Kartoffel- und Gemüseanbauer erwarten. Die ebenfalls durch die Folgen der Covid-19-Pandemie sowie die Auswirkungen des Ukraine-Krieges unter Druck kommenden kommunalen Haushalte deuten auf rückläufige Neuanschaffungen durch öffentliche Auftraggeber in den kommenden Jahren hin. Gegenteilige Trends lassen sich für das Segment der Rasen- und Grundstückspflege beobachten, das nach trockenheitsgeplagten Jahren eine stabil erfreuliche Entwicklung erwarten lässt. Insgesamt schätzen wir die Chancen- und Risikolage als ausgeglichen ein. Aktuell rechnen wir für 2024 aufgrund der allgemeinen Verunsicherung und entsprechend geringer Investitionsbereitschaft auf breiter Front einen um ca. 20% reduzierten Maschinenumsatz bei wachsendem Servicegeschäft. Wir gehen davon aus, ein Rohergebnis i. H. v. rund € 7,5 Mio. erreichen zu können. Wegen der inflationsbedingten Kaufzurückhaltung des privaten und kommunalen Sektors, der Verwerfungen in den Lieferketten, die im Handel zu aktuell hohen Lagerbeständen geführt hat sowie des sich verschärfenden Fachkräftemangels rechnen wir für das Jahr 2024 weiterhin mit überproportional hohen Betriebs- und Personalkosten, so dass das Betriebsergebnis voraussichtlich nicht über 5,0% liegen wird. Unser Forecast bezogen auf das Jahr 2023 wurde überwiegend erreicht. Insgesamt schätzen wir die zukünftige Entwicklung als positiv ein.
Tönisvorst, den 22. März 2024 Jutta Schröer-Ulbricht Veit Joachim Ulbricht Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Heinrich Moerschen GmbH, Tönisvorst Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Heinrich Moerschen GmbH, Tönisvorst, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heinrich Moerschen GmbH, Tönisvorst, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mönchengladbach, den 2. September 2024 WWS
WIRTZ, WALTER, SCHMITZ GMBH
Schmedt, Wirtschaftsprüfer Sonfeld, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 29. Oktober 2024 festgestellt. |
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