FARMWAY GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Nolting seit 4.6.2019 | Prokura |
Sascha Wagener seit 3.11.2009 | Prokura |
Dirk Niederstucke seit 28.7.2004 | Vorstandsmitglied |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Erzeuger-Treuhand e.V. | 0.00% |
Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband e.V. | 0.00% |
| 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 8.58% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WESTFLEISCH FINANZ AGMünsterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31.12.2023(mit Vergleichszahlen für das Geschäftsjahr 2022)AKTIVA
PASSIVA
Anhang 2023Allgemeine Hinweise Die Westfleisch Finanz AG hat ihren Sitz in Münster und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Münster (HRB 1429). Die Westfleisch Finanz AG ist zum Bilanzstichtag eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) sowie nach den ergänzenden Vorschriften des AktG und der Satzung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert zum Vorjahr die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennbetrag bilanziert. Folgende Nutzungsdauern werden angewandt:
Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Beteiligungen zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sowie die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sind zum Nennwert bilanziert. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Bei Wegfall der dauerhaften Wertminderung erfolgt eine Zuschreibung auf den beizulegenden Wert, jedoch höchstens bis zu den Anschaffungskosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bewertet. Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind vor dem Bilanzstichtag getätigte Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital sowie die Kapital- und Gewinnrücklagen werden zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven latenten Steuern stellen temporär abweichende Wertansätze zwischen Handels- und Steuerbilanz dar, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel, der Teil des Anhangs ist, dargestellt. Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen (T€ 75) enthalten die Anteile an der LPM Hessenweg Immobilien GmbH, Münster. Die sonstigen Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen eine Darlehensforderung gegen die Westfleisch SCE mbH (T€ 52.000; Vorjahr T€ 65.000). Unter den Beteiligungen werden Anteile an der DZ Bank (T€ 4), Münster, und der Agravis AG (T€ 2), Münster, ausgewiesen. Bei den Geschäftsguthaben bei Genossenschaften (T€ 3.640) handelt es sich um die Beteiligung an der Westfleisch SCE mbH, Münster. Am 30. Juni 2023 (Änderungsvertrag 2023) wurde ein Änderungsvertrag zum Konsortialkreditvertrag vom 24. Juni 2015 (zuletzt geändert durch Änderungsvertrag 2022 vom 14. April 2022) abgeschlossen, der insbesondere eine Verlängerung der Laufzeit der Kreditlinie bis zum 30. Juni 2028 vorsieht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich im Einzelnen wie folgt dar (Angaben in T€):
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch eingetragene Grundschulden und eine Globalzession sämtlicher Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert. Latente Steuern Nach Saldierung aktiver latenter Steuern in Höhe von T€ 402 (Vj: T€ 456) mit passiven latenten Steuern in Höhe von T€ 14.231 (Vj: T€ 14.848) weist die Gesellschaft im Geschäftsjahr passive latente Steuern in Höhe von T€ 13.829 (Vj: T€ 14.392) aus. Aktive latente Steuern ergeben sich aus unterschiedlicher Nutzungsdauern in Handels- und Steuerrecht bei den immateriellen Vermögensgegenständen. Passive latente Steuern entstehen aufgrund einer in der Steuerbilanz gebildeten Rücklage für Ersatzbeschaffung sowie einer gebildeten Reinvestitionsrücklage nach § 6b EStG. Des Weiteren führen die Differenzen aus unterschiedlichen Nutzungsdauern in Handels- und Steuerrecht bei den Sachanlagen sowie aus der Übertragung der gebildeten Rücklagen auf Sachanlagen insgesamt zu passiven latenten Steuern. Es wurde ein unternehmensindividueller Steuersatz von 31,925 % berücksichtigt. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Es handelt sich im Wesentlichen um Pacht-/Vermietungserlöse von Schlacht- und Zerlegebetrieben sowie technischen Anlagen und Maschinen. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Erträge aus der Ausleihung des Finanzanlagevermögens an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 2.973. Steuern vom Einkommen und Ertrag Aus dem Ertrag der Anpassung der latenten Steuer in Höhe von T€ 563 (Vj: T€ 155), den gezahlten Ertragsteuern für das Jahr 2023 in Höhe von T€ 1.279 und der Einstellung einer Rückstellung 2023 in Höhe von T€ 387 (Vj: Forderung T€ 315) sowie dem Aufwand aus der Anpassung der Steuern für Vorjahre in Höhe von T€ 12 (Vj: Ertrag in Höhe von T€ 147) ergibt sich insgesamt ein Ertragssteueraufwand in Höhe von T€ 1.115 (Vj: T€ 710). Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Per 31.12.2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus erteilten Investitionsaufträgen in Höhe von T€ 1.135. Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten Zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken aus dem Konsortialkreditvertrag wurden fünf Payer-Zinsswaps zum Nominalwert von insgesamt T€ 25.000 abgeschlossen. Da die Änderungen der Zahlungsströme aus den Grundgeschäften infolge der Änderungen des EURIBOR durch die Änderungen der Zahlungsströme aus den Zinsswaps kompensiert werden, werden bei der Bewertung die Zinsswaps und der Konsortialkreditvertrag im Wege des Mikro-Hedging zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst, sodass diese Geschäfte auf Grundlage der sogenannten Einfrierungsmethode vollumfänglich bilanzunwirksam sind. Der beizulegende Zeitwert der derivativen Zinskontrakte in Höhe von T€ -419 errechnet sich durch Abzinsung des erwarteten künftigen Cashflows auf Basis der geltenden Marktzinsen für die Restlaufzeit des Vertrags. Alle Finanzderivate sowie die zugrunde liegenden Grundgeschäfte unterliegen einer regelmäßigen internen Kontrolle und Bewertung. Die Effektivität der Sicherungsbeziehungen bei den zinsbezogenen Finanzinstrumenten wurde mit Hilfe der "Critical Terms Match" Methode sowie einer Analyse der Zinsentwicklung bestimmt. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben. Zahl und Nennbetrag der Aktiengattungen Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert € 51.360.000,00 und ist wie folgt eingeteilt:
Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigt keine Mitarbeiter. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Westfleisch SCE mbH, Münster, einbezogen (größter sowie kleinster Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss ist in Münster hinterlegt. Aufsichtsrat
Vorstand
Gewinnverwendung/Gewinnverwendungsvorschlag Die Gewinn- und Verlustrechnung weist für 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von € 2.053.032,56 (Vj: € 1.405.577,12) aus. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn von € 5.004.881,49 (Vj: € 5.108.968,93) wie folgt zu verwenden:
Münster, den 23. Februar 2024 Der Vorstand Dirk Niederstucke Carsten Schruck |
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