Stammdaten

Register
Amtsgericht Cottbus HRB 6641
Eingetragen
23.8.2002
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareGroßhandel mit Roh- und Schnittholz
Gegenstand
Entwicklung und Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen im Bereich der Pop- und Nerdkultur

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Jens Geppert
seit 29.7.2005
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
20.00%
20.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Elbenwald GmbHEigenbeteiligung
40.00%

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Elbenwald GmbH
Germany
13.600 €
40.00%
J*** G******
6.800 €
20.00%
A******** L*****
6.800 €
20.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Elbenwald GmbH

Cottbus

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht Jahresabschluss 31.12.2023

Elbenwald GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Elbenwald GmbH ist im Handel von Fanartikeln zu Kino-, TV- und Computerspielthemen aktiv. Dies sind vor allem Textilien sowie typische Fanartikel jeglicher Art.

Die Elbenwald GmbH ist schwerpunktmäßig auf dem deutschen Markt präsent. Darüber hinaus werden insbesondere die angrenzenden Länder, wie z. B. die Schweiz und Österreich, aktiv bearbeitet. Weiterhin ist Elbenwald auch in Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien aktiv.

Die Elbenwald GmbH unterhält zum Bilanzstichtag 31.12.2023 insgesamt 31 Verkaufsfilialen (Stores), davon 26 in Deutschland und 5 in Österreich. Eine niederländische Tochtergesellschaft Elbenwald Nederland B.V. wurde gegründet und eine Filiale in Amsterdam eröffnet.

2. Forschung und Entwicklung

Die Elbenwald GmbH betreibt keine Forschung und Entwicklung im engeren Sinn. Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die innovative Produktentwicklung von Merchandisingartikeln. Hierunter fällt vor allem die innovative Gestaltung und Designentwicklung.

Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. Die Mitarbeiterzahl in der Produktentwicklung im Jahr 2023 betrug weiterhin 5.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war für die Bundesrepublik Deutschland von einer anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheit geprägt. Nach den herausfordernden Jahren zuvor verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum aufgrund verschiedener globaler und nationaler Faktoren weiter. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wies nur ein leichtes Wachstum auf, was insbesondere auf gestiegene Zinssätze und nachlassende Investitionsdynamik zurückzuführen ist. Gleichzeitig blieb die Binnenkonjunktur stabil, unterstützt durch eine resiliente Nachfrage im Dienstleistungssektor, während der Exportsektor mit globalen Unsicherheiten zu kämpfen hatte.

Die Inflationsrate blieb 2023 weiterhin hoch, angetrieben durch steigende Energie- und Rohstoffpreise sowie anhaltende Lieferkettenengpässe. Der Verbraucherpreisindex (VPI) lag über dem Ziel der Europäischen Zentralbank, was zu einer spürbaren Kaufkraftminderung führte und den Konsum dämpfte. In der Industrie führten schwankende Rohstoffpreise, hohe Energiepreise und gestörte Lieferketten weiterhin zu Herausforderungen, was zu einer uneinheitlichen Entwicklung zwischen den unterschiedlichen Branchen führte.

Die Arbeitslosenquote blieb im Jahresverlauf stabil, wenngleich strukturelle Probleme im Arbeitsmarkt sichtbar wurden, da einige Branchen Schwierigkeiten hatten, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden.

Einzelhandel und wirtschaftliche Anpassungen im Jahr 2023

Im Jahr 2023 setzte sich die Anpassung des Einzelhandels an veränderte Verbrauchergewohnheiten weiter fort. Physische Geschäfte standen vor Herausforderungen, die durch gestiegene Kosten und einen zunehmenden Preisdruck verschärft wurden, während der Online-Handel weiterhin seine Position stärken konnte. Die Digitalisierung des Einzelhandels setzte sich fort und Unternehmen, die flexible und kreative Lösungen boten, profitierten von einer verstärkten Kundenbindung und neuen Absatzmöglichkeiten.

Die Verbrauchergewohnheiten zeigten eine anhaltende Präferenz für nachhaltige und preisbewusste Produkte, während insbesondere die Nachfrage nach Dienstleistungen und Erlebnissen im Freizeit- und Tourismussektor wieder anstieg. Die Konsumbereitschaft wurde jedoch durch die anhaltend hohe Inflation und die gestiegenen Lebenshaltungskosten gedämpft, was zu einer verhaltenen Kaufkraft in einigen Konsumbereichen führte.

Insgesamt war das Jahr 2023 von Unsicherheiten im Einzelhandel geprägt, aber auch von neuen Chancen für Unternehmen, die auf nachhaltige und digitale Strategien setzten, um sich erfolgreich an die dynamische Marktlandschaft anzupassen.

Quellen:

Statistisches Bundesamt, Bruttoinlandsprodukt 2023: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html

Statistisches Bundesamt, Verbraucherpreise 2023: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html

2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf der Elbenwald GmbH war im Jahr 2023 durch ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld geprägt, das insbesondere durch stark gestiegene Kosten in Bereichen wie Wareneinsatz, Personal, Mieten, Werbekosten und Energie beeinflusst wurde. Im Gegensatz zum Vorjahr, das noch eine leichte Erholung zeigte, verschlechterten sich die Rahmenbedingungen 2023 erheblich, was sich deutlich im Jahresüberschuss widerspiegelte. Dieser sank auf TEUR 404, was unter anderem auf die Belastungen durch die gestiegenen Betriebskosten zurückzuführen ist.

Während die Filialen im gesamten Berichtsjahr durchgehend geöffnet bleiben konnten und weiterhin von einer stabilen Nachfrage profitieren, wurde der Ergebnisrückgang maßgeblich durch die signifikante Kostenerhöhung verursacht. Steigende Energiepreise, bedingt durch anhaltende Unsicherheiten im Energiesektor sowie die Inflation führten zu einer generellen Verteuerung des Geschäftsbetriebs. Zusätzlich führte die anhaltende Knappheit an qualifiziertem Personal zu erhöhten Personalkosten, um die Verfügbarkeit in den Filialen sicherzustellen.

Der Ukraine-Krieg und die damit verbundenen geopolitischen Spannungen hatten 2023 weiterhin weitreichende wirtschaftliche Auswirkungen und verstärkten die Unsicherheiten im Konsumverhalten. Verbraucherinnen und Verbraucher reagierten weiterhin zurückhaltend auf die gestiegenen Lebenshaltungskosten, was zu einer anhaltenden Verlagerung des Konsums hin zu essenziellen Ausgaben führte. Dieser Trend zeigte sich insbesondere in einer abgeschwächten Nachfrage nach nicht notwendigen Produkten, was die Einzelhandelsbranche allgemein und damit auch die Elbenwald GmbH vor zusätzliche Herausforderungen stellte.

In dieser herausfordernden Situation konzentrierte sich die Elbenwald GmbH auf die Kontrolle und Anpassung ihrer Betriebskosten sowie auf die Weiterentwicklung digitaler Vertriebskanäle, um effizienter auf die veränderten Marktbedingungen zu reagieren. Die Anpassung des Produktangebots und die Schärfung des Fokus auf margenstarke Produkte halfen, die Einbußen abzufedern, jedoch blieben die finanziellen Ergebnisse aufgrund der außergewöhnlichen Kostenentwicklung hinter den Erwartungen zurück.

Die geopolitischen Spannungen und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Unsicherheiten unterstreichen die Bedeutung einer flexiblen und resilienten Unternehmensführung. Die Elbenwald GmbH hat 2023 erneut gezeigt, dass sie in der Lage ist, auf komplexe und volatile Rahmenbedingungen zu reagieren, um den langfristigen Unternehmenserfolg zu sichern.

a) Umsatzentwicklung

Der Umsatz erreichte im Jahr 2023 mit 43,5 Mio. EUR trotz widriger Umstände einen neuen Rekord und erhöhte sich leicht um TEUR 642 gegenüber Vorjahr.

b) Materialaufwand

Im Jahr 2023 belief sich der Materialaufwand auf TEUR 21.009. Die Materialaufwandsquote blieb gegenüber dem Vorjahr stabil auf 48,3 % (Vorjahr: 48,2 %).

c) Personalaufwand

Die Personalkosten verzeichneten im Jahr 2023 einen deutlichen Anstieg. Der Personalaufwand erhöhte sich um TEUR 1.008 auf insgesamt TEUR 9.217. Dieser Anstieg ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen: Die Vergrößerung des Teams in der Hamburger Filiale im Zuge der Verdreifachung der Verkaufsfläche, der ganzjährige Kosteneffekt der im Sommer 2022 eröffneten Münchener Filiale sowie durchgesetzte Lohnerhöhungen trugen maßgeblich zu den höheren Personalkosten bei.

Die Elbenwald GmbH setzte ihre langjährige Ausbildungstradition fort und beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 mehrere Auszubildende.

d) Finanzlage

Die positive Umsatzentwicklung im Jahr 2023 führte zu einer weiteren Verbesserung unserer Finanzlage. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten weiter reduziert werden (-35,4 %), ebenso die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-41,2 %). Unser Anlagevermögen ist weiterhin vollständig durch das Eigenkapital gedeckt.

e) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr durch die Entwicklungen im Geschäftsjahr nochmal deutlich verbessert. Die Eigenkapitalquote ist unter Berücksichtigung von 70 % des Sonderpostens um ca. 10 % auf 68,5 % (Vorjahr: 58,6 %) gestiegen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung grundsätzlich die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den vereinfachten Cashflow heran.

Der Umsatz pro Mitarbeiter (263 Vollzeitäquivalente) bleibt stabil und beträgt TEUR 166.

Es konnte eine positive Umsatzrendite von 1,7 % (Vorjahr: 3,3 %) erzielt werden.

Der vereinfachte Cashflow von TEUR 566 (Vorjahr: TEUR 1.426) ergibt sich aus der Summe von Jahresergebnis (TEUR 404), Abschreibungen (TEUR 456) und Auflösung längerfristiger Rückstellungen (TEUR -294).

Für das Geschäftsjahr 2024 prognostizieren wir einen Umsatz pro Mitarbeiter (Vollzeitäquivalent) von TEUR 170 und eine Umsatzrendite von ca. 1,5 %.

III. Prognosebericht

Im Geschäftsjahr 2024 bewegt sich die Elbenwald GmbH weiterhin in einem anspruchsvollen und von Unsicherheiten geprägten wirtschaftlichen Umfeld. Die bisherigen Entwicklungen und das bekannte Jahresergebnis 2023 verdeutlichen die Notwendigkeit, sich flexibel auf die wirtschaftlichen Herausforderungen einzustellen, um nachhaltig erfolgreich zu bleiben.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Konsumverhalten:

Das Jahr 2024 ist weiterhin von einer instabilen weltpolitischen Lage geprägt. Der Ukraine-Krieg sowie mögliche neue geopolitische Spannungen könnten die globale Wirtschaftslage weiterhin belasten und Unsicherheiten im Konsumverhalten verstärken. Die anhaltend hohen Lebenshaltungskosten und eine möglicherweise nur langsam sinkende Inflation werden voraussichtlich dazu führen, dass Verbraucher*innen in Deutschland ihre Ausgaben zurückhaltend planen, insbesondere für nicht essenzielle Produkte.

Für den Einzelhandel bedeutet dies eine weiterhin verhaltene Nachfrage. Die Elbenwald GmbH sieht sich dadurch vor die Herausforderung gestellt, ihr Angebot und ihre Verkaufsstrategien an das veränderte Konsumverhalten anzupassen. Eine verstärkte Konzentration auf margenstarke Produkte, Effizienzsteigerungen im Betrieb sowie eine konsequente Optimierung der digitalen Vertriebswege werden 2024 entscheidend sein, um die wirtschaftlichen Herausforderungen zu meistern und profitabel zu bleiben.

Zukunftssicherung durch Investitionen in Automatisierung und Effizienz:

Um das Unternehmen langfristig zukunftssicher aufzustellen, wird die Elbenwald GmbH im Jahr 2024 bedeutende Investitionen in die Automatisierung und Modernisierung der Lagerlogistik tätigen. Dazu gehört die Implementierung eines robotergestützten Kommissioniersystems, das die Effizienz der Logistikprozesse nachhaltig steigern soll. Diese Investition verursacht jedoch in der Anfangsphase zusätzlich zu den Anschaffungskosten erhebliche Aufwendungen, die das Jahresergebnis kurzfristig belasten werden. Langfristig erwartet das Unternehmen jedoch, dass die gesteigerte Effizienz und die damit verbundenen Kostensenkungen einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit und Rentabilität leisten werden.

Entwicklung der Inflation:

Deutschland erlebt nach wie vor eine Phase hoher Inflation, die sowohl die Einkaufskosten der Verbraucher als auch die Betriebskosten der Unternehmen erhöht hat und sich diese weiterhin auf diesem Niveau bewegen. Dies beeinträchtigt die Kaufkraft der Konsumenten und könnte das Umsatzwachstum der Elbenwald GmbH weiterhin begrenzen. Die Preissteigerungen, insbesondere im Energiebereich und bei Rohstoffen, erfordern eine sorgfältige Überwachung und Anpassung der Preisstrategien sowie der Kostenmanagementmaßnahmen des Unternehmens.

Strategische Maßnahmen:

In Reaktion auf die veränderten Marktbedingungen und die wirtschaftlichen Prognosen wird die Elbenwald GmbH ihre Strategien für 2024 anpassen. Dazu gehören eine verstärkte Fokussierung auf Online-Vertriebskanäle, die Optimierung der Lagerhaltung und Logistik und die Weiterentwicklung des Produktportfolios, um auf die geänderten Verbraucherpräferenzen einzugehen. Zusätzlich wird das Unternehmen seine Kostenstruktur weiterhin streng kontrollieren, um die Effizienz zu maximieren und die Profitabilität zu sichern.

Vorhersage für das Jahresende:

Der Jahresumsatz 2024 ist zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes nur zum Teil bekannt. Das entscheidende vierte Quartal wird maßgeblich zum Erfolg im Jahr 2024 beitragen. Wir erwarten ein ähnliches Ergebnis wie im Jahr 2023 mit einem leichten Umsatzrückgang.

IV. Chancen- und Risikobericht

4. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

1. Abnahme von Kino-Blockbustern:

Die Elbenwald GmbH steht vor dem Risiko sinkender Umsätze durch die deutliche Abnahme von Kino-Blockbustern, verursacht durch langandauernde Streiks in Hollywood. Dies beeinträchtigt direkt das Merchandising-Geschäft, welches stark von populären Filmen und deren Veröffentlichungen abhängt.

2. Konsumzurückhaltung im Einzelhandel:

Die allgemeine Konsumzurückhaltung, verstärkt durch die weltpolitische Lage und die Auswirkungen der hohen Inflation, stellt ein weiteres signifikantes Risiko dar. Ein anhaltend niedriges Konsumniveau könnte die Umsatzzahlen im stationären Einzelhandel weiter drücken.

3. Unsicherheit im E-Commerce:

Die politische Weltlage, einschließlich des Ukraine-Kriegs und anderer globaler Spannungen, könnte zu einer Verunsicherung der Verbraucher führen, die sich negativ auf den E-Commerce auswirkt. Diese Unsicherheit kann auch logistische Prozesse beeinträchtigen und somit die Lieferfähigkeit und Kundenbindung erschweren.

Ertragsorientierte Risiken

1. Kostenzunahme bei Zulieferern:

Durch die globale Inflation und die steigenden Energiekosten sehen wir uns einer Kostenzunahme bei allen Zulieferern und Dienstleistern gegenüber. Diese Entwicklung könnte die Margen erheblich belasten, falls diese Kosten nicht über die Preissetzung an die Kunden weitergegeben werden können.

2. Höhere Transportkosten:

Die Transportwege, insbesondere durch den Suezkanal, sind durch geopolitische Unsicherheiten beeinträchtigt. Die Umschiffung von Afrika als alternative Route führt zu deutlich höheren Transportkosten, was sich negativ auf das Betriebsergebnis auswirken könnte.

3. Höhere Personalkosten:

Die Personalkosten sind aufgrund der steigenden Lohnforderungen, die durch die hohe Inflation noch verstärkt werden, merklich angestiegen. Dies stellt ein erhebliches Risiko für die Ertragslage dar, besonders wenn die Umsätze nicht entsprechend wachsen.

Die Kostenentwicklungen bestehen aber in der gesamten Branche, daher sehen wir hier keine signifikanten Unterschiede zwischen den Wettbewerbern.

Finanzwirtschaftliche Risiken

1. Verbesserung durch Sanierungsverfahren:

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Sanierungsverfahrens hat sich das Scoring der Elbenwald GmbH deutlich verbessert, was zu besseren Konditionen bei finanziellen Vereinbarungen führt. Dies bietet die Möglichkeit, kosteneffiziente Finanzierungs- maßnahmen wie Leasing zu nutzen und somit die Kapitalstruktur zu optimieren.

2. Längere Zahlungsziele bei Lieferanten:

Die Aushandlung längerer Zahlungsziele bei Lieferanten verbessert die Liquidität kurzfristig, birgt jedoch das Risiko, dass bei einer Verschlechterung der Zahlungsfähigkeit schnell hohe Verbindlichkeiten entstehen können.

3. Risiko höherer Zinsen:

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat als Reaktion auf die hohe Inflation den Leitzins angehoben, was zu deutlich höheren Zinskosten führen könnte. Für die Elbenwald GmbH würde dies insbesondere die Kosten für bestehende und neue Kredite erhöhen und die finanzielle Belastung erhöhen.

Diese Risiken erfordern eine sorgfältige Überwachung und proaktive Strategien, um die potenziellen negativen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Elbenwald GmbH zu minimieren. Die Anpassungsfähigkeit und die Entwicklung effizienter Kostenmanagement- und Finanzierungsstrategien sind entscheidend, um die Unternehmensziele in einem zunehmend unsicheren wirtschaftlichen Umfeld zu erreichen.

5. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten in den Herkunftsländern als auch in unserem eigenen Wareneingangsbereich durch.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

6. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und steigenden Kosten in allen Bereichen. Durch die ergriffenen Maßnahmen sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Darüber hinaus sind andere Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Kundenbeziehung mit einem Großteil der Kunden.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über den Cashflow des laufenden Umsatzes.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung.

Darüber hinaus informieren wir uns während des Kaufvorgangs stets über die Bonität unserer Kunden.

 

Cottbus, 16. Dezember 2024

Elbenwald GmbH

gez. Alexander Lapeta, Geschäftsführer

gez. Dirk Wiedenhaupt, Geschäftsführer

gez. Jens Geppert, Geschäftsführer

gez. Lars Rehmann, Geschäftsführer

Jahresabschluss zum 31.12.2023

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.706.608,36 4.519.172,10
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.094,00 57.095,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.094,00 57.095,00
II. Sachanlagen 4.565.994,36 4.349.577,10
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.931.010,60 3.027.276,60
2. technische Anlagen und Maschinen 17.836,41
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.263.147,35 1.322.300,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 354.000,00
III. Finanzanlagen 137.520,00 112.500,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 137.520,00 112.500,00
B. Umlaufvermögen 17.033.056,59 17.551.894,22
I. Vorräte 8.789.881,66 8.257.193,28
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 30.970,00 30.900,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 8.519.389,03 7.934.801,70
3. geleistete Anzahlungen 239.522,63 291.491,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.931.792,79 1.828.871,47
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 159.738,44 199.555,92
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 756.180,18 3.947,94
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 400.000,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.015.874,17 1.625.367,61
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 363.511,50 268.286,56
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.311.382,14 7.465.829,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 44.886,48 37.130,30
Aktiva 21.784.551,43 22.108.196,62

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 14.645.984,14 12.649.649,07
I. Gezeichnetes Kapital 34.000,00 29.150,00
II. Kapitalrücklage 2.991.500,00 996.350,00
III. Gewinnvortrag 11.216.945,30 10.728.233,23
IV. Jahresüberschuss 403.538,84 895.915,84
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 390.126,00 433.981,62
C. Rückstellungen 2.141.547,47 2.147.939,63
1. Steuerrückstellungen 1.158.941,33 916.737,62
2. sonstige Rückstellungen 982.606,14 1.231.202,01
D. Verbindlichkeiten 4.606.893,82 6.876.626,30
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.019.344,37 3.125.042,90
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 468,46 417.288,73
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.018.875,91 2.707.754,17
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 863.605,36 1.467.698,25
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 863.605,36 1.467.698,25
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 54.631,11 241.876,01
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 54.631,11 241.876,01
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.669.312,98 2.042.009,14
davon aus Steuern 1.473.746,22 1.404.462,76
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 22.159,29 171.201,09
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.540.602,56 1.886.140,49
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 128.710,42 155.868,65
Passiva 21.784.551,43 22.108.196,62

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 43.531.252,64 42.888.945,14
2. sonstige betriebliche Erträge 696.192,79 295.369,25
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 3.944,20 1.440,72
3. Materialaufwand 21.009.478,16 20.663.676,32
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 21.009.478,16 20.663.676,32
4. Personalaufwand 9.217.162,73 8.209.080,44
a) Löhne und Gehälter 7.581.651,67 6.716.186,71
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.635.511,06 1.492.893,73
davon für Altersversorgung 8.546,26 8.395,13
5. Abschreibungen 454.847,18 496.373,87
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 454.847,18 496.373,87
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 12.792.596,93 12.375.122,53
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 424,81 20.828,18
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.556,56 59,54
davon aus verbundenen Unternehmen 8.355,56
davon Erträge aus Abzinsung 0,00 7,54
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 71.335,49 91.303,14
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 4.174,96
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 275.074,52 429.951,30
10. Ergebnis nach Steuern 415.506,98 918.866,33
11. sonstige Steuern 11.968,14 22.950,49
12. Jahresüberschuss 403.538,84 895.915,84

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Elbenwald GmbH hat ihren Sitz in Cottbus. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Cottbus unter HRB 6641CB eingetragen.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss der Elbenwald GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. und § 264 des Handelsgesetzbuches, des GmbHG und der ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung des Jahresabschlusses

Die Form des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs.1 Nr. 2 HGB).

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Für die Ermittlung der voraussichtlichen Nutzungsdauer wurden die amtlichen AfA-Tabellen der Finanzverwaltung in der Fassung des BMF-Schreibens vom 15.12.2001 - IV - D 2 - S. 1551 - 188/00 angewandt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3-5 Jahre), bewertet.

Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert i. H. v. 800,00 Euro wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgabe abgezogen.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Alle flüssigen Mittel wurden zum Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei wesentlichen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungszinssätze wurden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Soweit ein Angabewahlrecht zwischen dem Anhang und der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung bestand, wurde der Ausweis im Anhang vorgenommen.

Angaben zu Einzelposten der Aktiva

Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem folgenden Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 400.178,76 1.200,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 400.178,76 1.200,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.559.425,83 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 18.072,25 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.382.412,10 245.428,19 5.552,70
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 354.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 6.941.837,93 617.500,44 5.552,70
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 112.500,00 25.020,00 0,00
Summe Finanzanlagen 112.500,00 25.020,00 0,00
Summe Anlagevermögen 7.454.516,69 643.720,44 5.552,70
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 401.378,76
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 401.378,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 3.559.425,83
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 18.072,25
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 3.622.287,59
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 354.000,00
Summe Sachanlagen 0,00 7.553.785,67
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 137.520,00
Summe Finanzanlagen 0,00 137.520,00
Summe Anlagevermögen 0,00 8.092.684,43
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 343.083,76 55.201,00 0,00 0,00 398.284,76
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 343.083,76 55.201,00 0,00 0,00 398.284,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 532.149,23 96.266,00 0,00 0,00 628.415,23
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 235,84 0,00 0,00 235,84
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.060.111,60 303.144,34 4.115,70 0,00 2.359.140,24
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.592.260,83 399.646,18 4.115,70 0,00 2.987.791,31
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.935.344,59 454.847,18 4.115,70 0,00 3.386.076,07
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.094,00 57.095,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 3.094,00 57.095,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.931.010,60 3.027.276,60
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 17.836,41 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.263.147,35 1.322.300,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 354.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 4.565.994,36 4.349.577,10
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 137.520,00 112.500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 137.520,00 112.500,00
Summe Anlagevermögen 0,00 4.706.608,36 4.519.172,10

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen die Elbenwald Festival GmbH i. H. v. 15,8 TEuro (im Vorjahr 166,9 TEuro) und gegenüber der Nerdy by Nature GmbH i. H. v. 0,0 TEuro (im Vorjahr 154,8 TEuro) enthalten.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben im Geschäftsjahr und im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen 363,5 TEuro.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Angaben zu Einzelposten der Passiva

Eigenkapital

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrages. Die Geschäftsführung schlägt den Vortrag des Jahresüberschusses auf neue Rechnung vor. Weder Gewinn- noch Verlustvorträge sind in die Ergebnisverwendung einbezogen. Die Bilanz wurde somit ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Sonderposten für Investitionszuschüsse

In dem Sonderposten für Investitionszuschüsse wurden die erhaltenen Fördermittel zum Anlagevermögen ausgewiesen. Der Posten wird entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Anlagen aufgelöst.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt auf:

TEuro
sonstige Rückstellungen 509,7
für Personalkosten 288,7
für Beratung, Abschluss und Prüfung 147,6
für Gewährleistungen 30,0
für Aufbewahrungspflicht 6,6

Wesentliche Positionen in den sonstigen Rückstellungen sind 224,3 TEuro für Rückbauverpflichtungen in Stores, 111,3 TEuro für Umsatzmieten und Mietnebenkosten, 66,1 TEuro für Retouren und Gewährleistungen und 50,5 TEuro im Zusammenhang mit Lizenzgebühren.

Verbindlichkeiten

Betrag der Verbindlichkeiten mit Sicherungsrechten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind i. H. v. 2.019,3 TEuro durch Pfandrechte gesichert. Die Sicherheiten sind im Einzelnen eine Buchgrundschuld i. H. v. 700,0 TEuro und 820,0 TEuro auf dem Betriebsgrundstück in 03051 Cottbus, Groß Gaglow, am Seegraben 9-10, sowie eine Buchgrundschuld i. H. v. 1.200,0 TEuro auf dem Betriebsgrundstück, am Seegraben 11, die Sicherungsübereignung der Finanzierungsobjekte sowie eine Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit den Anfangsbuchstaben A bis Z.

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 2.019,3 814,1 1.205,2 0,0
gegenüber Kreditinstituten (Vj.) 3.125,0 1.102,9 2.022,1 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 863,6 863,6 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen (Vj.) 1.467,7 1.467,7 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 54,6 54,6 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen (Vj.) 241,9 241,9 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 1.669,3 1.611,3 58,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten (Vj.) 2.042,0 1.946,5 95,5 0,0
Summe Verbindlichkeiten 4.606,9 3.343,6 1.263,2 0,0
Summe Verbindlichkeiten (Vj.) 6.876,6 4.759,0 2.117,6 0,0

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:

Verbindlichkeiten aus Steuern i. H. v. 1.473,7 TEuro (Vorjahr: 1.404,5 TEuro) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit i. H. v. 22,2 TEuro (Vorjahr: 171,2 TEuro).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Abschlussstichtag bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Art Jährliche Verpflichtung
in TEuro
Restlaufzeit
in Jahren
Mietverträge unbewegliche Wirtschaftsgüter 3.094,2 1 bis 9
Werbeverträge/Werbegemeinschaften 120,6 1 bis 9
Lizenzverträge/Serviceverträge, sonstige 495,0 bis 1
Leasingverträge, Mietverträge BGA 12,9 bis 1
Summe 3.722,7

In den Mietverträgen sind Umsatzmieten vereinbart, die sich durchschnittlich zwischen 8 % und 10 % der Umsatzerlöse der jeweiligen Verkaufsräume bewegen. Generell wurde eine Mindestmiete auf der Grundlage der Größe der jeweils angemieteten Flächen festgelegt. Als jährliche Verpflichtung wurde lediglich die Mindestmiete aufgeführt. Auch zukünftige Anpassungen der Mindestmieten wurden nicht berücksichtigt. Gleichfalls können bei Werbekostenvereinbarungen, welche in der Regel zeitgleich mit den Mietverträgen vereinbart wurden gemäß vertraglicher Vereinbarungen höhere umsatzabhängige Kosten anfallen. Bei den Mietverträgen für unbewegliche Wirtschaftsgüter wurden die vereinbarten Vorauszahlungen für Mietnebenkosten einbezogen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung i. H. v. 3,9 TEuro (Vorjahr: 1,4 TEuro) enthalten.

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung i. H. v. 8,5 TEuro (Vorjahr: 8,4 TEuro) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen i. H. v. 0,4 TEuro (Vorjahr: 20,8 TEuro) enthalten.

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen i. H. v. 8,4 TEuro (Vorjahr: 0,0 TEuro) enthalten.

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen i. H. v. 4,2 TEuro (Vorjahr: 0,0 TEuro) enthalten.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Sonstige Pflichtangaben

Pflichtangaben zu Mitarbeitern und Organen

Arbeitnehmer waren im Geschäftsjahr durchschnittlich 327 beschäftigt.

Arbeitnehmer gesamt 327
davon Aushilfen 54
davon Festangestellte 273

Namen der Mitglieder der Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen der Geschäftsführung an:

Herr Jens Geppert, Geschäftsführer (Einkauf und Marketing)

Herr Dirk Wiedenhaupt, Geschäftsführer (IT, Logistik und Finanzen)

Herr Alexander Lapeta, Geschäftsführer (Lizenzen und Trends)

In Ausübung des Wahlrechts gemäß § 286 Absatz 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge verzichtet.

Beteiligungsverhältnisse

Die Elbenwald GmbH ist zum Bilanzstichtag zu 50 % am Stammkapital der Elbenwald Festival GmbH mit Sitz in Wurster Nordseeküste beteiligt. Die Elbenwald Festival GmbH weist zum 31.12.2023 ein Eigenkapital von 74,1 TEuro und ein Jahresergebnis von -75,8 TEuro aus.

Die Elbenwald GmbH ist zum Bilanzstichtag zu 100 % am Stammkapital der Nerdy by Nature GmbH mit Sitz in Cottbus beteiligt. Die Nerdy by Nature GmbH weist zum 31.12.2022 ein Eigenkapital von 379,3 TEuro und ein Jahresergebnis von 230,7 TEuro aus.

Die Elbenwald GmbH ist zum Bilanzstichtag zu 100 % am Stammkapital der Elbenwald Nederland B.V. mit Sitz in Amsterdam (Niederlande) beteiligt. Die Gesellschaft wurde am 05.05.2023 gegründet und weist zum 31.12.2023 ein Eigenkapital von -32,8 TEuro und ein Jahresergebnis von -52,8 TEuro aus.

Nachtragsbericht

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

 

Cottbus, 04.12.2024

Elbenwald GmbH

gez. Alexander Lapeta, Geschäftsführer

gez. Dirk Wiedenhaupt, Geschäftsführer

gez. Jens Geppert, Geschäftsführer

gez. Lars Rehmann, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.03.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Elbenwald GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Elbenwald GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Elbenwald GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Weißwasser, 24. Januar 2025

SMART GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Daniel Kästel, Wirtschaftsprüfer

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