Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 24423
Vorher
DOMONTY Verwaltungsgesellschaft mbH
Eingetragen
14.10.2005
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von nichtelektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Produktion von und Handel mit haustechnischen Produkten aller Art, soweit die Produktion und der Handel nicht staatlicher Genehmigungen bedürfen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Holger Fahnert
seit 21.10.2024
Prokura
Martin Düring
seit 2.3.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Sanitärtechnik Eisenberg GmbH
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

innotec Systemelemente GmbH

Großenhain

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die innotec Systemelemente GmbH (im weiteren Verlauf kurz "innotec") wurde im Jahr 2005 gegründet und hat ihren Sitz in Großenhain.

Gegenstand des Unternehmens ist die Produktion von und Handel mit haustechnischen Produkten aller Art, soweit die Produktion und der Handel nicht staatlicher Genehmigungen bedürfen.

Die Tätigkeit der innotec erschließt sich auf die Metallverarbeitung und Metallbearbeitung insbesondere im Bereich von haustechnischen Produkten. Ziel ist es, die Bauzeit von Gebäuden durch werkseitige Vormontage von Installationsgestellen zu reduzieren. Hierzu dient auch die Fertigung von Registerelementen als Grundlage für die Installation und für die Wärmeversorgung.

Mit der Pulverbeschichtungsanlage veredelt die innotec Oberflächen unter anderem von Stahl und Aluminium in glatter und rauer Struktur sowohl für Klein- als auch für Großserien.

2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2023 war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt der deutschen Wirtschaft nach Angaben des Statistischen Bundesamts um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie, war das BIP preisbereinigt um 0,7% höher.

Die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe sank mit -2,2% deutlich. Dies ging unter anderem auf die gesunkene Wertschöpfung bei der Herstellung von Metallerzeugnissen zurück. Ursache dafür waren neben den hohen Energiepreisen die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten und die gestörten internationalen Lieferketten, die durch den Krieg in der Ukraine und den Konflikt im Nahen Osten noch verschärft worden sind.

Als Hersteller und Lieferant für die Bauwirtschaft sind wir entsprechend der Entwicklung insbesondere mit dem Wohnungsbau eng verbunden. Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen haben sich in 2023 auch in dieser Branche deutlich bemerkbar gemacht: die Bruttowertschöpfung weist einen deutlichen Rückgang auf. Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 294.400 Wohnungen gebaut (Baufertigstellungen für neue Gebäude und Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden), für 2024 ist ein weiterer Rückgang zu erwarten, der Bauüberhang verringerte sich erstmals seit dem Jahr 2008 (Monatsbericht Januar 2024 der Deutschen Bundesbank, Pressemitteilungen des Statistischen Bundesamtes Nr. 019 vom 15.01.2024, Nr. 066 vom 23.02.2024 und Nr. 203 vom 23. Mai 2024).

3. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage

Im Vergleich zur Entwicklung in der Bauwirtschaft und insbesondere im Wohnungsbau konnte innotec im Geschäftsjahr 2023 den Rohertrag um 1,9 % erhöhen. Damit wurde auch die im letzten Jahr im Hinblick auf die Entwicklung des Rohertrags abgegebene Prognose übertroffen, obwohl das Jahr 2023 erneut von deutlichen Preisschwankungen und Schwierigkeiten bei der Beschaffung der von uns benötigten Materialien gekennzeichnet war.

Insbesondere aufgrund der weiteren Optimierung unserer internen Prozesse konnten im Geschäftsjahr 2023 auch die ergebnisbezogenen Kennzahlen weiter und überplanmäßig verbessert werden. Das in 2023 erzielte Jahresergebnis liegt um 12,5 % über dem Vorjahreswert.

Die gesunkene Nachfrage einzelner Kunden konnte durch die Erweiterung des Produktportfolios in der Serienproduktion ausgeglichen werden. Die absolute Anzahl unserer Mitarbeitenden hat sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Auftragslage geringfügig reduziert, infolge umgesetzter Optimierungen konnte dabei die Relation der Personalkosten im Vergleich zum Rohertrag trotz erforderlicher Anpassungen der Vergütungsstruktur fast konstant gehalten werden.

Die Zufriedenheit der Kunden hat für die Geschäftsführung der innotec höchste Priorität. Dazu stehen wir vor allem mit unseren Großkunden im regelmäßigen Austausch. Dabei geht es vordergründig um die Umsetzung des erwarteten Auftragsvolumens, um die technische Verbesserung der Erzeugnisse und um den Austausch von Erfahrungen, um Fehlerquellen zu reduzieren. Das Reklamationsmanagement wird von der Geschäftsführung durchgeführt und über die Produktionsleitung an die Mitarbeitenden weitergegeben. Einsparpotential vor allem in Bezug auf Lieferfristen und -kosten wird regelmäßig erschlossen. Für unsere Kunden steht für jedes unserer Geschäftsfelder ein Ansprechpartner zur Verfügung.

Der Qualitätsmanagementbeauftragte analysiert mögliche Fehlerquellen und das Potential zur Verbesserung von Produktionsabläufen. Dem Datenschutz wird ein großer Stellenwert beigemessen, dessen Überwachung obliegt dem Datenschutzbeauftragten. Im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung greifen wir im gesamten Produktionsprozess auf die sich daraus ergebenden Möglichkeiten und vor allem die Zeiteinsparung zurück, um direkt auf den Baustellen zur Zufriedenheit unserer Kunden Anweisungen und Änderungswünsche umsetzen zu können.

Mit den seit 2021 durchgeführten Investitionen in modernste Rohrlasertechnik und die Modernisierung der Pulverbeschichtung verfügt die innotec über effiziente Produktionsanlagen, welche zum Teil regionale Alleinstellungsmerkmale in der modernen Profilbearbeitung in der Serienproduktion aufweisen. In 2023 waren keine nennenswerten Investitionen zu tätigen.

Alle finanziellen Verpflichtungen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit erfüllt. Wir gehen davon aus, dies auch künftig zu realisieren. Die bislang ungenutzte Kreditlinie wurde auf unser Bestreben hin gelöscht.

Bereits seit 2020, verstärkt jedoch in den Folgejahren waren pandemiebedingt bzw. in Folge der Ukraine-Krise und der Krise im Nahen Osten Engpässe und massive Preisschwankungen bei der Material- und Energiebeschaffung festzustellen, die zwangsläufig auch zu einem Anstieg der durchschnittlichen Einkaufspreise führten. Dieser Trend wurde in 2023 nicht fortgesetzt, die Preise stabilisierten sich gegenüber dem Vorjahr und gingen leicht zurück. Allerdings lief ein für innotec im Vergleich zum Marktpreis günstiger Energiebezugsvertrag Ende 2022 aus, so dass in diesem Bereich entgegen der Marktentwicklung Preissteigerungen zu verzeichnen waren.

Preisverhandlungen mit Lieferanten und Kunden werden grundsätzlich quartalsweise geführt und führen bei Erfordernis zu entsprechenden Anpassungen. Aufgrund der ab 2020 einsetzenden hohen Volatilität bei der Beschaffung sind in diesem Bereich dauerhaft deutlich größere Anstrengungen zu unternehmen. Um hier Risiken im Hinblick auf Preisentwicklung und Knappheit entgegenzuwirken, hatte sich die Kapitalbindung in unserem Lager seit 2021 und folgend auch in 2022 weiter erhöht. Aufgrund der in 2023 beschaffungsseitig eingetretenen Entspannung konnte die Kapitalbindung im Vorratsbereich wieder auf ein niedrigeres Niveau zurück geführt werden. Produziert wird grundsätzlich bedarfsorientiert, wir halten unseren Kunden aber auch Einlagerungsmöglichkeiten für einen späteren Abruf vor.

Der Personalbestand war in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen, aufgrund der gewonnenen Effizienz in unserer Produktion hat sich der Anstieg im Vergleich zur Entwicklung des Rohertrags jedoch abgeflacht und ist seit 2022 rückläufig. Der Personalrückgang ist überwiegend demografisch begründet. Von den im Jahresdurchschnitt 69 (Vorjahr 74) Mitarbeitenden (ohne Geschäftsführung) sind 15 Mitarbeitende auf Teilzeitbasis bzw. als Aushilfen beschäftigt (Vorjahr 18). Die innotec gibt regelmäßig Ferienschülern und Praktikanten die Chance, die vielseitigen Tätigkeitsfelder der Produktion kennenzulernen. Bei Bedarf wird auf Zeitarbeitsunternehmen zurückgegriffen, das Personalrecruiting wird sowohl intern als auch extern realisiert. Allen Beschäftigten steht ein umfangreiches Sozialpaket zur Verfügung, welches in einem jedem Mitarbeitenden ausgehändigten Sozialkatalog verankert ist. Bedarfsgerecht werden die Beschäftigten qualifiziert.

Das konstante Unternehmenswachstum der letzten Jahre brachte umfangreiche neue Aufgaben und Anforderungen mit sich, die es durch die Geschäftsführung zu realisieren galt. Um diesen gerecht zu werden, war es unumgänglich, Aufgaben und Kompetenzen zu übertragen. Die mittlere Führungsebene (Schicht- und Produktionsleiter) wurde aufgestockt und aus dem Produktionsprozess herausgelöst, um diese administrativen Aufgaben und die Personalverantwortung übernehmen zu können. Durch den vorhandenen Mitarbeiterstamm und die modernen Maschinen konnte dies ohne zusätzliches Personal kompensiert werden. Unterstützend wurden die Führungskräfte in einem mehrtägigen Seminar geschult, um die neuen Herausforderungen meistern zu können.

Für 2024 ist die Einführung des betrieblichen Gesundheitsmanagements geplant. Unser Engagement in den Bereichen Inklusion und Integration hat wesentlich dazu beigetragen, unsere Personalsituation nachhaltig und konstant zu gestalten.

Die innotec stellt sich den ökologischen Herausforderungen und investiert seit mehreren Jahren in erneuerbare Energien. Bereits seit 2011 nutzt die Gesellschaft eine auf dem Dach der Produktionsstätte installierte Photovoltaikanlage, vorerst zur Einspeisung, perspektivisch aber auch zur Eigenversorgung. Die im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften bestehenden Umweltauflagen werden mit entsprechenden Partnern und Nachweisen umgesetzt. Hierzu wurde auch das nach DIN 16247-1 bestehende Energieaudit durchgeführt, welches in 2022 wiederholt wurde. Die Heiztechnik in der Produktionshalle wurde stufenweise auf erneuerbare Energien umgestellt. Alle Hallen wurden mit energiesparender LED-Beleuchtung ausgestattet. Den Mitarbeitenden wird die Möglichkeit gegeben, beim täglichen Arbeitsweg auf den PKW zu verzichten. Es werden Fahrgemeinschaften gefördert und die Bedingungen geschaffen, um den Arbeitsweg per Fahrrad zurückzulegen.

Die innotec ist durch seine aus drei Mitarbeitenden bestehende Abteilung Forschung und Entwicklung im Bereich der Entwicklung haustechnischer Produkte tätig. Umfangreiche Entwicklungen wurden in den Rahmen- und Gestellbau integriert, um die Stärken des Unternehmens weiter auszubauen. Der Schwerpunkt liegt darauf, mehrere Fertigungsschritte aus einer Hand vorhalten zu können. Perspektivisch liegt unser Ziel darin, für die eigene, selbst entwickelte Produktlinie Absturzsicherung bzw. Brüstungsgeländer neue Zielgruppen für entsprechende Angebote zu erschließen.

4. Ertragslage, Vermögens- und Kapitalstruktur

Die wesentlichen Kennzahlen stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

2023 2022 Veränderung
Rohertrag (bereinigt * , in T€) 8.108,8 7.955,2 153,6 1,9%
Personalaufwand (in T€) 3.313,8 3.219,7 94,1 2,9%
Personalaufwandsquote (in % zum Rohertrag) 40,9 40,5 0,4
Mitarbeitende (Durchschnitt Anzahlt, inkl. Geschjäftsführung) 71,0 76,0 -5,0 6,6%
EBITDA (bereinigt, in T€) 3.308,4 3.013,7 294,7 9,8%
EBITDA-Quote (bereinigt * , in % zum Rohertrag) 40,8 37,9 2,9
Abschreibungen (in T€) 242,1 229,5 12,6 5,5%
Jahresergebnis (in T€) 2.175,3 1.933,2 242,1 12,5%
Bilanzsumme (in T€) 12.638,5 10.946,8 1.691,7 15,5%
Investitionen (in T€) 27,8 339,0 -311,2 91,8%
Working Capital (in T€) 9.381,3 7.083,0 2.298,3 32,4%
Liquide Mittel, Wertpapiere (in T€) 6.965,7 3.148,8 3.816,9 121,2%
Bilanzielles Eigenkapital (in T€) 9.020,9 6.845,6 2.175,3 31,8%
Eigenkapitalquote (in %) 71,4 62,5 8,9
Cashflow laufende Geschäftstätigkeit (in T€) 3.891,9 -66,3 3.958,2 5970,1%

*) Bereinigt um neutrale Erträge und Aufwendungen

**) Kurzfristige Vermögenswerte (inkl. liquide Mittel und Wertpapiere) ./. Kurzfristiges Fremdkapital (inkl. Rückstellungen)

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der um periodenfremde Effekte bereinigte Rohertrag, im Wesentlichen aufgrund der leicht gestiegenen Nachfrage um 1,9 % auf nunmehr TEUR 8.108,8 erhöht. Die für die Steuerung des Unternehmens relevanten ergebnisbezogenen Kennzahlen (Jahresergebnis und EBITDA) weisen dabei sogar noch höhere Steigerungsraten auf. Dies ist neben dem in 2023 noch ungebremsten Nachfrageverhalten unserer Kunden auch auf die im Unternehmen umgesetzten Maßnahmen zur Steigerung der Auslastung und Effizienz zurückzuführen. Zur Ergebnisverbesserung trugen auch Einsparungen im Bereich der sonstigen Aufwendungen bei. Im Jahresergebnis sind im Saldo neutrale Erträge in Höhe von TEUR 31,0 (Vorjahr TEUR 1,7) enthalten.

Die Steigerung des Rohertrags konnte dabei aufgrund der in den letzten Jahren umgesetzten Automatisierungen und Effizienzsteigerungen in der Produktion sogar mit weniger im Durchschnitt beschäftigten Mitarbeitenden realisiert werden. Der Absolutbetrag des Personalaufwandes erhöhte sich in Relation zum Rohertrag leicht überproportional. Aufgrund der Reduzierung unserer Teilzeitbeschäftigten und Aushilfen sowie weiterer Anpassungen der Vergütungsstruktur sind die Gesamtaufwendungen trotz der reduzierten Anzahl der im Durchschnitt beschäftigten Mitarbeitenden leicht angestiegen.

Die im Geschäftsjahr 2023 getätigten Investitionen liegen im Vergleich mit dem Vorjahr deutlich niedriger, nennenswerte Investitionen waren nicht erforderlich, die leichte Erhöhung der Abschreibungen resultieren noch aus den Investitionen des Vorjahres.

Bei der Bilanzsumme ist ein Anstieg um TEUR 1.691,7 im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Auf der Aktivseite wirkt sich hierbei vor allem die um TEUR 3.816,9 gestiegenen Bestände an Wertpapieren des Umlaufvermögens und der liquiden Mittel aus, gegenläufig wirkte hier die Reduzierung der Vorratsbestände um TEUR 1.663,4. Auf der Passivseite sind Veränderungen im Wesentlichen bei dem um TEUR 2.175,3 gestiegenen bilanziellen Eigenkapital zu verzeichnen, gegenläufig wirkte hier die stichtagsbedingte Reduzierung bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 554,3.

Die weiter gestiegene Kapitalbindung im Working Capital (+TEUR 2.298,3) ist vor allem auf höhere Bestände an liquiden Mitteln und Wertpapieren sowie die Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Die Kapitalbindung im Vorratsvermögen wurde aufgrund der feststellbaren Entspannung in Bezug auf Preis und Verfügbarkeiten bei der Beschaffung reduziert (-TEUR 1.663,4). Die Veränderungen bei den Forderungen, den Rückstellungen und den übrigen Verbindlichkeiten, die nicht dem Finanzierungsbereich zuzurechnen sind, sind darüber hinaus im Wesentlichen stichtagsbedingt.

Die innotec verfügt zum Stichtag über eine im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.816,9 erhöhte Ausstattung an liquiden Mitteln und kurzfristig liquidierbaren Wertpapieren, in Höhe von insgesamt TEUR 6.965,7, womit nach wie vor eine sehr hohe Flexibilität im Hinblick auf unternehmerische Entscheidungen gegeben ist. Der in 2023 erzielte Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt vor allem durch die verminderte Kapitalbindung im Vorratsvermögen über dem im Vorjahr ausgewiesenen Niveau.

Aufgrund des erwirtschafteten Jahresüberschusses konnten wir das Eigenkapital um TEUR 2.175,3 im Vergleich zum Vorjahr (+31,8 %) erhöhen, die Eigenkapitalquote beträgt 71,4 % und damit um 8,9 Prozentpunkte über dem im Vorjahr ausgewiesenen Wert.

5. Voraussichtliche Entwicklung, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die innotec beobachtet Risiken und Chancen sehr genau, um eine finanziell stabile Entwicklung der Gesellschaft zu gewährleisten. Dieser Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf gegenwärtigen Erwartungen, Markteinschätzungen und Prognosen der Geschäftsführung sowie den ihr derzeit zur Verfügung stehenden Informationen. Obwohl die Geschäftsführung überzeugt ist, dass die gemachten Aussagen und ihre zugrundeliegenden Überzeugungen und Erwartungen realistisch sind, beruhen sie auf Annahmen, die sich möglicherweise als nichtzutreffend erweisen.

Aktuell beeinflussen nach wie vor die Situation in der Ukraine und im Nahen Osten die wirtschaftliche Lage im Allgemeinen und auch die Geschäftstätigkeit der innotec. Die Auswirkungen lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht seriös beziffern. Sie hängen stark von der Dauer und der Intensität der Konflikte ab. Infolge der beschriebenen Krisen hat es bereits extreme Preissteigerungen bzw. -schwankungen bei Energie, Transport und Rohstoffen gegeben. In diesem Zusammenhang war in 2023 erneut eine sehr hohe Volatilität der Beschaffungspreise zu verzeichnen.

Die weitere Entwicklung ist sorgfältig zu beobachten. Angebote können nur noch sehr eng befristet abgegeben werden.

Die deutsche Wirtschaft befindet sich nach wie vor in einer Stagnation. Trotz positiver Tendenzen ist eine spürbare konjunkturelle Erholung derzeit noch nicht in Sicht. Die schwache Binnennachfrage, hohe Finanzierungskosten und die noch gedämpfte Stimmung bei privaten Haushalten und Unternehmen unterstreichen diese Aussage. Der Auftragsmangel wird von einer Vielzahl von Unternehmen noch kritischer eingeschätzt als der Fachkräftemangel. Die zwar etwas rückläufige Inflationsrate dämpft dennoch das Konsumverhalten im privaten Bereich und führt zu einer Preisspirale bei den Tarifverhandlungen, welche in den folgenden Jahren in weiter steigende Personalkosten münden wird. Trotz des nach wie vor vorhandenen Investitionsstaus in der Bauwirtschaft haben sich die Investitionen durch das wirtschaftliche Umfeld in Verbindung mit gestiegenen Kosten und die Verteuerung der Zinsen auch hier weiter abgeschwächt (BMWK Die wirtschaftliche Lage in Deutschland 15.03.2024).

Mit Blick auf die zukünftige Entwicklung gehen die Planungen der Geschäftsführung für das Jahr 2024 davon aus, dass der Rohertrag und auch die ergebnisbezogenen Kennzahlen (Jahresergebnis und EBITDA) rückläufig sein werden (im niedrigen zweistelligen Prozentbereich). Die vorher beschriebenen deutlichen Eintrübungen der konjunkturellen Entwicklung haben sich bei der innotec damit erst zeitversetzt ausgewirkt. Die Entwicklung in den folgenden Jahren ist von einer hohen Unsicherheit geprägt, verlässliche Prognosen sind nicht möglich. Die Auftragslage des Unternehmens ist unter den gegebenen Umständen als derzeit rückläufig einzuschätzen, das perspektivische Kundenverhalten kann zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht bewertet werden. Wir rechnen allerdings damit, auch in den nach 2023 folgenden Geschäftsjahren Überschüsse zu erwirtschaften.

Zusätzliche Geschäftsfelder oder Einzelprojekte werden bei der innotec die Geschäftspolitik künftig verstärkt prägen.

Chancen sieht das Unternehmen vor allem in der weiteren Steigerung des Automatisierungsgrades und der Hebung noch vorhandener Effizienzreserven in den Abläufen von Produktion und Logistik. In diesem Zusammenhang werden auch die Entscheidungen für weitere Investitionen getroffen. Für 2024 sind zunächst keine größeren Investitionen geplant.

Die seit 2021 umgesetzte Modernisierung der Technologie führte zu einer deutlichen Erhöhung unserer Kapazität, zu umfangreichen Kosteneinsparungen sowie zu geringeren Fehlerquoten und bietet weiterhin auch Chancen im Hinblick auf die Ausweitung unseres Produktportfolios und die Erschließung neuer Kunden. Diese Investitionen sichern die Wettbewerbsfähigkeit der innotec und stellen nach wie vor ein regionales Alleinstellungsmerkmal im Wettbewerb dar.

Nennenswerte Veränderungen im Personalbereich sind mit der Ausnahme erforderlicher Anpassungen der Vergütungsstruktur nicht geplant. Durch rückläufige Kundennachfragen ist eine weitere moderate Reduktion unseres Personalstamms unerlässlich.

Die interne Umstrukturierung der Geschäftsabläufe wurde in 2023 abgeschlossen, dadurch konnten neue Absatzmärkte erschlossen werden. So ist es der Geschäftsführung gelungen, einen ersten Kunden aus dem E-Commerce-Bereich zu gewinnen und erste Umsätze im Bereich "Fertigung von Geländern" zu generieren. Das Bestreben liegt darin, die Produktion zeitnah um zusätzliche Produktgruppen zu erweitern. Die zielgerichtete Personalakquise und Mitarbeiterbindung lassen in dieser Hinsicht optimistische Prognosen zu.

Die kontinuierliche Risikobewertung sichert das frühzeitige Erkennen auftretender Risiken, um diesen entgegenwirken zu können. Die innotec ist unterschiedlichsten Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Jedes Ergreifen von Chancen beinhaltet Risiken. Das Risikomanagement der Gesellschaft ist in die Aufbau- und Ablauforganisation integriert. Auftretende Risiken werden durch das Zusammenspiel von Planungs- und Überwachungsmechanismen mit der Nähe der Geschäftsleitung zur Organisation frühzeitig erkannt und durch entsprechende Gegenmaßnahmen bewältigt. Im Einzelnen lassen sich folgende für die innotec relevante Risiken benennen:

• Schwankende Beschaffungspreise: im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Ukraine-Krise und der Krise im Nahen Osten hat dieses Risiko signifikant zugenommen. Dem Risiko wird durch eine gestiegene Lagerhaltung kritischer Rohstoffe und Waren sowie sehr enge Abstimmungsprozesse bei der Preisfindung mit unseren Kunden gegenüber getreten.

• Risiko des Wegfalls größerer Kunden: Die innotec erwirtschaftet ihre Umsatzerlöse mit relativ wenigen großen Kunden. Um das Risiko des Wegfalls größerer Kunden zu minimieren, wird sich die innotec künftig breiter aufstellen und Technologien und Produkte breitgefächert anbieten.

• Risiken im Personalbereich: Ein weiteres Risiko sehen wir in der Sicherung des für den Betrieb notwendigen Standes an qualifizierten Mitarbeitenden, hier stehen grundsätzlich alle regional ansässigen Unternehmen im Wettbewerb um die Beschäftigten. Zur Incentivierung steht allen Mitarbeitenden der innotec ein umfangreiches Sozialpaket zur Verfügung, für 2024 ist die Einführung des betrieblichen Gesundheitsmanagements geplant, weiterhin engagiert sich das Unternehmen in den Bereichen Inklusion und Integration. Alle Beschäftigten werden bedarfsgerecht qualifiziert. Bei auftretenden Engpässen wird auf Zeitarbeitsunternehmen zurückgegriffen.

• Technologische Risiken: einem möglichen Risiko, dass unsere Produkte aufgrund unserer internen Strukturen nicht mehr wettbewerbsfähig sein könnten, begegnen wir damit, unsere Prozesse weiter zu optimieren und die für die Erhöhung der Produktionseffizienz erforderlichen Investitionen zu planen und durchzuführen. Gemeinsam mit unseren Kunden treiben wir die Verbesserung bestehender und die Entwicklung neuer Produkte voran.

• Finanzierungsrisiken: Die Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit sowie die Umsetzung der Geschäftsstrategie erfolgt sowohl aus den operativen Cashflows als auch - bei Bedarf - über die durch die Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute bereitgestellten Mittel. Im Rahmen der kurz- und mittelfristigen Liquiditätsplanung und -disposition kann die innotec schnell erkennen und kurzfristig angemessene Maßnahmen zur Risikokompensation umsetzen.

• IT-Risiken: Die innotec setzt im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit in vielen Bereichen IT gestützte Systeme und Prozesse ein. Probleme mit diesen Systemen könnten insbesondere zu Verzögerungen und Ineffizienzen in den operativen Geschäftsabläufen führen. Um die entsprechenden Risiken zu minimieren, wurde ein Datensicherungssystem implementiert, die relevanten IT-Systeme werden fortlaufend überwacht und kontinuierlich weiterentwickelt.

• Ausfallrisiken: Forderungsausfälle traten bisher nur in unbedeutender Größe auf. Grundsätzlich ist die Gesellschaft gegen finanzielle Risiken jedweder Art abgesichert.

Vor allem im Zusammenhang mit Erweiterungsinvestitionen wird der Versicherungsschutz für alle Bereiche regelmäßig geprüft und bei Bedarf angepasst.

Politische Ausrichtungen müssen abgewartet werden, um darauf reagieren zu können. So werden künftig umwelt- und ressourcenschonende Prozesse den Arbeitsalltag bestimmen. Technische Entwicklungen und Innovationen werden ohne zusätzliche personelle Kapazitäten umgesetzt, das Risiko kann durch Fördermittel minimiert werden.

Besondere Risiken aus dem Umfeld des Unternehmens, der Branche, der Unternehmensstrategie, dem Personalbereich sowie finanzielle Risiken sind ebenso wie leistungswirtschaftliche oder informationstechnische Risiken darüber hinaus nicht absehbar.

Die Untersuchung der Gesamtrisikolage hat ergeben, dass für den mittelfristigen Prognosezeitraum keine bestandsgefährdenden Risiken bestehen.

 

Großenhain, den 14.06.2024

gez. Martin Düring, Geschäftsführer

gez. Jörg Barthel, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.006.045,00 1.220.293,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 573,00 2.685,00
II. Sachanlagen 1.005.472,00 1.217.608,00
B. Umlaufvermögen 11.616.083,69 9.699.376,59
I. Vorräte 3.169.214,51 4.832.576,19
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.481.118,79 1.717.956,66
III. Wertpapiere 1.190.602,44 889.006,10
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.775.147,95 2.259.837,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.344,00 27.102,03
Aktiva 12.638.472,69 10.946.771,62

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.020.903,32 6.845.614,78
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 6.820.614,78 4.887.366,34
III. Jahresüberschuss 2.175.288,54 1.933.248,44
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 121.256,00 132.666,84
C. Rückstellungen 1.533.112,55 1.547.575,12
D. Verbindlichkeiten 1.963.200,82 2.420.914,88
Passiva 12.638.472,69 10.946.771,62

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.226.408,67 8.072.192,59
2. Personalaufwand 3.313.775,33 3.219.656,41
a) Löhne und Gehälter 2.813.285,71 2.707.514,89
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 500.489,62 512.141,52
davon für Altersversorgung 10.768,56 10.370,64
3. Abschreibungen 242.080,61 229.546,02
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 242.080,61 229.546,02
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.572.662,23 1.835.382,39
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 14.159,58 1.719,82
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.788,40 231,32
davon Erträge aus Abzinsung 100,00
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 16.018,78
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 14.392,92 15.520,15
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 500,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 922.508,02 823.122,54
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 6.900,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 2.500,00
10. Ergebnis nach Steuern 2.176.937,54 1.934.897,44
11. sonstige Steuern 1.649,00 1.649,00
12. Jahresüberschuss 2.175.288,54 1.933.248,44

Anhang

1. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft

Firma: innotec Systemelemente GmbH
Sitz: Großenhain
Registergericht: Amtsgericht Dresden
Registernummer: HRB 24423

2. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.), des GmbH-Gesetzes sowie der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Bilanz entspricht den Gliederungsvorschriften des § 266 HGB. In Erweiterung des gesetzlichen Gliederungsschemas wurde die Position "Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen" hinzugefügt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt.

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken und den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.

Bei der Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde von einer positiven Fortführungsprognose (going concern) gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten.

3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände, sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen 3 und 5 Jahren), bewertet.

Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (von 3 bis 20 Jahre) unter Verwendung der linearen Methode. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang behandelt.

Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennwert aktiviert.

Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie die Waren sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -kostenminderungen bewertet.

Die unfertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten oder alternativ unter Einschätzung des Fertigstellungsgrades zu Verkaufspreisen bewertet, die nach der retrograden Methode um Abschläge vermindert wurden. Die Herstellungskosten setzen sich aus den Materialkosten und den Fertigungslöhnen zuzüglich der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten zusammen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Bewertung einbezogen.

Die fertigen Erzeugnisse wurden zu Verkaufspreisen bewertet, die nach der retrograden Methode um Abschläge vermindert wurden.

Das Niederstwertprinzip bei der Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurde beachtet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, sind Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Zum 31. Dezember 2023 wurde eine Wertaufholung nach § 253 Abs. 5 HGB in Höhe von TEUR 16,0 vorgenommen.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben ausgewiesen, die erst für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag Aufwand darstellen.

Unter dem Sonderposten werden gewährte Investitionszuschüsse für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ausgewiesen, welche in den Geschäftsjahren angeschafft und aktiviert wurden. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt über die Nutzungsdauer der geförderten Vermögensgegenstandes. Die Auflösung wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen erfassen die nach steuerrechtliehen Vorschriften ermittelten Steuerabschlusszahlungen. Darüber hinaus werden die aktiven und die passiven latenten Steuern saldiert unter den Steuerrückstellungen ausgewiesen. Die Bewertung der temporären Differenzen zwischen den handelsbilanziellen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz von 29,8 %. Die sich ergebende Steuerbe- und -entlastung wird nicht abgezinst.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer individuellen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet.

4. Angaben zur Bilanz

Einzelheiten zur Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus folgender Übersicht:

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.316,00 0,00 0,00 0,00 12.316,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 100.076,08 0,00 0,00 0,00 100.076,08
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.402.925,18 0,00 0,00 265.000,00 1.667.925,18
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 414.544,62 27.832,61 1.506,68 0,00 440.870,55
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 265.00,00 0,00 0,00 -265.000,00 0,00
2.194.861,88 27.832,61 1.506,68 0,00 2.221.187,81
Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.631,00 2.112,00 0,00 11.743,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 63.894,08 6.675,00 0,00 70.569,08
2. Technische Anlagen und Maschinen 718.087,18 174.730,00 0,00 892.817,18
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 182.956,62 58.563,61 1.506,68 240.013,55
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
974.568,88 242.080,61 1.506,68 1.215.142,81
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 573,00 2.685,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 29.507,00 36.182,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 775.108,00 684.838,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 200.857,00 231.588,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 265.000,00
1.006.045,00 1.220.293,00

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen in Höhe von TEUR 94,4 (Vorjahr: TEUR 0,0) Forderungen aus Lieferungen sowie in Höhe von TEUR 45,0 (Vorjahr: TEUR 10,6) sonstige Vermögensgegenstände.

Von den sonstigen Vermögensgeständen haben TEUR 2,5 (Vorjahr: TEUR 3,9) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Der Posten Steuerrückstellungen enthält passivierte latente Steuern in Höhe von TEUR 6,0 (Vorjahr: TEUR 3,5).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der folgenden Übersicht:

gesamt
TEUR
bis zu einem Jahr
TEUR
von mehr als einem Jahr
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegen Kreditinstituten 78,7 10,2 68,5
(Vorjahr) 73,5 8,2 65,3
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 187,3 187,3 0,0
(Vorjahr) 741,7 741,7 0,0
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.697,2 507,6 1.189,6
(Vorjahr) 1.605,7 318,5 1.287,2
Verbindlichkeiten 1.963,2 705,1 1.258,1
(Vorjahr) 2.420,9 1.068,4 1.352,5

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt TEUR 1.026,9.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Sicherungsübereignung, Forderungsabtretungen sowie Bürgschaften Dritter besichert.

Für ein in der Position sonstige Verbindlichkeiten enthaltenes Darlehen in Höhe von TEUR 1.000,0 besteht in voller Höhe eine Sicherungsübereignung von Warenbeständen. Die Verbindlichkeiten aus Mietkaufverträgen stehen in Höhe von TEUR 287,2 unter Eigentumsvorbehalt. Der Gesamtbertrag der durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesicherten Verbindlichkeiten beläuft sich auf TEUR 1.365,9.

Darüber hinaus stehen Teile der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unter dem geschäftsüblichen Eigentumsvorbehalt.

5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens in Höhe von TEUR 35,1 (Vorjahr: TEUR 36,5) sowie Erträge aus der Wertaufholungen bei Wertpapieren des Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 16,0 (Vorjahr: TEUR 0,0) enthalten.

6. Sonstige Angaben

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 500,6, davon sind TEUR 116,6 innerhalb eines Jahres fällig.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 69 Arbeitnehmer, ohne Geschäftsführung und Auszubildende, beschäftigt.

2023
Vollzeitbeschäftigte 54
Teilzeitbeschäftigte 6
Aushilfen 9
69

Zu Geschäftsführern sind bestellt:

• Herr Jörg Barthel, technischer Leiter und Geschäftsführer innotec Systemelemente GmbH

• Herr Martin Düring, kaufmännischer Leiter und Geschäftsführer innotec Systemelemente GmbH

Die Gesellschaft nimmt hinsichtlich der Angaben der Bezüge der Geschäftsführung die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Aufgrund des Ukraine-Krieges und des Konfliktes im Nahen Osten bestehen wirtschaftliche Unsicherheiten. Die Auswirkungen können vielfältig sein. Die Geschäftsführung geht derzeitig davon aus, dass sich daraus keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben.

Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.

8. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahrs 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Großenhain, den 14.06.2024

gez. Martin Düring, Geschäftsführer

gez. Jörg Barthel, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Geschäftsführung

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen geprüften Jahresabschluss. Im Rahmen der Veröffentlichung werden Erleichterungen in Anspruch genommen

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die innotec Systemelemente GmbH, Großenhain

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der innotec Systemelemente GmbH, Großenhain, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der innotec Systemelemente GmbH, Großenhain, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, den 14.06.2024

fitas audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Kunz, Wirtschaftsprüfer

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