Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRB 1322
Vorher
Frucht - Express Import/Export GmbH
Eingetragen
24.4.2006
Branche
Großhandel mit Obst, Gemüse und KartoffelnErbringung von LogistikdienstleistungenPaket- und Expressdienste
Gegenstand
Logistische Mehrwertdienstleistung wie Warenannahme, Qualitätsprüfung, Bananenreifung, Verpackung, Kommissionierung und Auslieferung von Obst, Gemüse und Pflanzen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kirsten Gleß
seit 4.11.2013
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
Gerrit van Schoonhoven
40.00%
Waltraud van Schoonhoven
35.00%
G***** v** S**********
15.00%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Gerrit van Schoonhoven
Potsdam
40.00%
Waltraud van Schoonhoven
Potsdam
35.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Frucht Express GmbH

Groß Kreutz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

5. Gesamtaussage

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

a) Gesamtwirtschaftliche Risiken

b) Branchenspezifische Risiken

c) Ertragsorientierte Risiken

d) Finanzwirtschaftliche Risiken

2. Chancenbericht

3. Gesamtaussage

V. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Unser Unternehmen betreibt in Groß Kreutz logistische Mehrwertdienstleistungen um frisches Obst und Gemüse, Blumen und artverwandte Artikel, die Bananenreifung sowie die Logistik, die Lagerung und Einlagerung sämtlicher Güter und Waren. Wir beliefern täglich den Lebensmitteleinzelhandel mit den genannten Artikeln.

2. Forschung und Entwicklung

Als nunmehr reines Dienstleistungsunternehmen sind wir weiterhin nicht im Bereich der Forschung und Entwicklung tätig. Im Vordergrund steht die laufende Optimierung sämtlicher Prozesse in unseren Tätigkeitsfeldern.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft nicht weiter fort.

Im Jahr 2023 gaben private Haushalte in Deutschland insgesamt rund 2,03 Billionen Euro für Konsumzwecke aus. Damit stiegen die Ausgaben des Privatkonsums um rund 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Im Jahresdurchschnitt 2023 waren rund 45,9 Millionen Menschen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig. Das waren so viele wie noch nie seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990. Nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg die jahresdurchschnittliche Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 333 000 Personen (+0,7 %). Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte damit einen neuen historischen Höchststand, nachdem bereits im Jahr 2022 der vormalige Höchstwert aus dem Jahr 2019 (45,3 Millionen Personen) um 320 000 oder 0,7 % überschritten worden war. Im Jahr 2020 hatte die Corona-Krise den zuvor über 14 Jahre anhaltenden Anstieg der Erwerbstätigenzahl beendet und zu einem Rückgang um 361 000 Personen (-0,8 %) geführt. Im Zuge des Aufholprozesses nach der Pandemie war die Erwerbstätigkeit im Jahr 2021 zunächst nur leicht um 69 000 Personen (+0,2 %) und im Jahr 2022 kräftig um 612 000 Personen (+1,4 %) gewachsen.

Nahrungsmittel sind zwischen Februar 2023 und Februar 2024 um 0,9 Prozent teurer geworden. Die Preise steigen jedoch bereits seit Sommer 2021 besonders stark an. Etliche Faktoren spielen in den Preisanstieg hinein, darunter gestiegene Energiekosten, die schwierige internationale politische Lage und Arbeitskräfte- mangel, aber auch versteckte Preiserhöhungen sowie Mitnahmeeffekte.

Der Apfel ist weiterhin das mit großem Abstand am meisten geerntete Baumobst in Deutschland. Allerdings blieb die Apfelernte im Jahr 2023 unter der in den vergangenen Jahren meist erreichten Marke von 1 Million Tonnen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach endgültigen Ernteergebnissen mitteilt, wurden mit rund 941 200 Tonnen Äpfeln etwa 129 800 Tonnen oder 12,1 % weniger geerntet als im ertragreichen Jahr 2022 (1,1 Millionen Tonnen). Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2013 bis 2022 fiel die Apfelernte etwa 39 900 Tonnen oder 4,1 % geringer aus.

Im Jahr 2023 haben rund 5 970 landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland insgesamt 3,9 Millionen Tonnen Gemüse geerntet. Das waren gut 4 % mehr als im Jahr 2022 und 2 % mehr als im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2022. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden die Anbauflächen für Gemüse gegenüber 2022 um 3 % auf 122 800 Hektar reduziert. Das waren 4 % weniger als im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2022.

Die Warengruppe Obst und Gemüse ist weiterhin mit einem positiven Image behaftet und hat als gesundes Nahrungsmittel an Bedeutung gewonnen.

Der deutsche Lebensmitteleinzelhandel steht unverändert unter einem enormen Wettbewerbsdruck. Vergleichsweise niedrigen Lebensmittelpreisen stehen hohe Anforderungen an die Produktsicherheit in Deutschland gegenüber. Außerdem beschäftigt sich der Verbraucher zunehmend mit der sozialen Verantwortung der Produzenten in den Ursprungsländern und der Nachhaltigkeit im Rahmen der Beschaffung.

Im Jahr 2023 gaben deutsche Haushalte rund 14,8 Prozent der gesamten Konsumausgaben für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren aus. In den vergangenen zehn Jahren blieb der Ausgabenanteil jedoch auf einem relativ konstanten Niveau. Insgesamt stiegen in den vergangenen Jahren - mit Ausnahme des Corona-Jahres 2020 - die summierten Konsumausgaben der deutschen Haushalte an. Ein Großteil der Ausgaben fließt gegenwärtig in Wohnkosten (Miete, Wasser, Strom etc.), im Vergleich zum Jahr 1991 ist dieser Ausgabenanteil deutlich gewachsen. Die absoluten Konsumkosten für Nahrungsmittel, alkoholfreie Getränke und Tabakwaren sind ebenfalls gestiegen, der Anteil an den gesamten Konsumkosten ist jedoch konstant geblieben. Im europäischen Vergleich liegen die Anteile privater Konsumausgaben der deutschen Haushalte für Lebensmittel und Getränke am unteren Ende. In Rumänien müssen die Haushalte dagegen durchschnittlich rund 25 Prozent ihrer Konsumausgaben in Nahrungsmittel investieren. Durch die ökonomischen Unterschiede in den europäischen Volkswirtschaften entstehen große Diskrepanzen in der Ausgabenstruktur privater Haushalte.

2. Geschäftsverlauf

Die Firma Frucht Express GmbH kann auf ein weitestgehend stabiles Geschäftsjahr zurückblicken. Die Entwicklung des Umsatzes unseres Unternehmens hat sich im Jahr 2023 entsprechend der Prognose aus dem Vorjahr entwickelt. Der im Lagebericht des Vorjahres prognostizierte stabile Geschäftsverlauf 2023 wird durch das über dem Niveau des Jahresüberschusses 2022 liegende Ergebnis bestätigt.

3. Lage

Die Lage unseres Unternehmens ist vom operativen Geschäft gekennzeichnet.

a) Ertragslage

Aufgrund der Veränderungen in der Art der Zusammenarbeit mit unseren Kunden sind die Zahlen der Ertragslage nur eingeschränkt mit den Vorjahreswerten vergleichbar.

Der im Geschäftsjahr 2023 erzielte Jahresüberschuss beträgt 2.012,8 T€ (Vorjahr: 1.744,1 T€). Unsere wesentlichen Umsatz- und damit auch Ertragsquellen in 2023 stellen die logistischen Dienstleistungen für den Lebensmitteleinzelhandel dar. Unser Umsatz ist wegen des geänderten Geschäftsmodells in 2022 im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 60 % gesunken. Unser Rohgewinn hat sich gegenüber dem Vorjahr von 25.975,7 T€ auf 28.153,3 T€ erhöht.

Unsere Kosten sind im Vorjahresvergleich um 1.843,1 T€ gestiegen. Wesentliche Kostenpositionen waren die Personalkosten und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (inkl. Fremdleistungen).

Das Betriebsergebnis hat sich um ca. 60 % um 334,5 T€ auf 2.414,0 T€ erhöht.

b) Finanzlage

Die Liquiditäts- und Finanzierungsstruktur unseres Unternehmens ist seit Jahren solide und ausgewogen. Die Frucht Express GmbH kommt ihren Zahlungsverpflichtungen stets pünktlich nach. Das geordnete Debitorenwesen gewährleistet die fristgerechte Vereinnahmung unserer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Unser Finanzmittelbestand zum 31. Dezember 2023 beträgt 79,2 T€ (Vorjahr: 780,7 T€).

Den kurzfristigen Lieferantenverbindlichkeiten und sonstigen Verbindlichkeiten von insgesamt 4.045,6 T€ stehen Finanzmittelbestände von 79,2 T€ und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 2.649,1 T€ gegenüber.

Durch das vorhandene Finanzmanagement wird sichergestellt, dass stets ausreichend Liquidität zur Verfügung steht.

c) Vermögenslage

Zum Bilanzstichtag beträgt die Bilanzsumme 19.907,6 T€ (Vorjahr: 17.169,4 T€). Zum 31. Dezember 2023 bilanziert unser Unternehmen ein Eigenkapital von 15.625,1 T€ (Vorjahr: 15.612,3 T€). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 78,5 % (Vorjahr: 90,9 %).

Investitionen erfolgen, wie in den vorangegangenen Geschäftsjahren, kontinuierlich und nach Plan. Sie werden traditionell aus Eigenmitteln finanziert. Das Anlagevermögen beträgt 12,7 % der Bilanzsumme.

Die Struktur unseres lang- und kurzfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für unsere Unternehmenssteuerung ziehen wir insbesondere Kennzahlen zur Ertragslage, zur Vermögens- sowie zur Kapitalstruktur heran. Im Verhältnis zum bilanziellen Eigenkapital von 15.625,1 T€ entspricht das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr in Höhe von 2.012,8 T€ einer Eigenkapitalrentabilität von 12,9 %. Im Vorjahr konnte eine Eigenkapitalrentabilität von 11,2 % erreicht werden. Das Betriebsergebnis beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf 2.414,0 T€. Das Betriebsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr (2.079,5 T€) um 334,5 T€ erhöht.

5. Gesamtaussage

Sowohl zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 als auch zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes stellt sich die Lage unserer Gesellschaft stabil dar, die Umsatz- und Ertragslage ist als positiv zu bewerten. Unsere Finanz- und Vermögenslage schätzen wir als gut ein. Insgesamt hat die Firma Frucht Express GmbH das Geschäftsjahr 2023 positiv beendet und ist finanziell gut aufgestellt.

III. Prognosebericht

Der Ukraine-Konflikt mit all seinen Nebenwirkungen und eine weiter vergleichsweise schwach wachsende Wirtschaft in Deutschland und haben auch in 2024 erhebliche Auswirkungen auf alle Bereiche der Gesellschaft. Allerdings stehen die Zeichen ab dem Jahreswechsel langsam wieder auf Wachstum, kündigt das IfW an. Das liegt vor allem an den privaten Haushalten, die deutlich mehr konsumieren. Möglich machen das steigende Löhne und staatliche Transfers, etwa die Bürgergeld-Erhöhung. Die Einkommenssteigerungen sollen dabei deutlich höher ausfallen als die Teuerung. Die real verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte sollen 2024 um 1,8 Prozent und 2025 um ein Prozent steigen.

Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks.

Aufgrund dieser Daten der ersten Wochen des Jahres 2024 und der Erwartung über die weitere Entwicklung im laufenden Kalenderjahr 2024 erwarten wir jedoch nur geringe negative Auswirkungen für unser Unternehmen. Unser Unternehmen hat den Schwerpunkt in der Erbringung logistischer Mehrwertdienstleistungen rund um frisches Obst, Gemüse, Blumen und Pflanzen für den Discount. Trotz beinahe stagnierender Wirtschaftsleistung in Deutschland zeigt sich die Belieferung des Discounts mit Obst und Gemüse als relativ stabil. Allgemein wird davon ausgegangen, dass die Bedeutung des Discounters mittel- und langfristig weiter zunehmen wird.

Insgesamt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zu 2023 eine relativ konstante Geschäftsentwicklung. Durch stetige Optimierung der Betriebsabläufe, insbesondere in den Bereichen der internen und externen Logistik, soll eine konstante Kostenquote bei insgesamt steigenden Personalkosten erreicht werden. Der Jahresüberschuss 2024 wird voraussichtlich auf dem Niveau des Jahresüberschusses 2023 liegen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

a) Gesamtwirtschaftliche Risiken

Der Ukraine-Konflikt mit all seinen Nebenwirkungen und eine weiter vergleichsweise schwach wachsende Wirtschaft in Deutschland haben auch in 2024 erhebliche Auswirkungen auf alle Bereiche der Gesellschaft. Allerdings stehen die Zeichen ab dem Jahreswechsel langsam wieder auf Wachstum, kündigt das IfW an. Das liegt vor allem an den privaten Haushalten, die deutlich mehr konsumieren. Möglich machen das steigende Löhne und staatliche Transfers, etwa die Bürgergeld-Erhöhung. Die Einkommenssteigerungen sollen dabei deutlich höher ausfallen als die Teuerung. Die real verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte sollen 2024 um 1,8 Prozent und 2025 um ein Prozent steigen. Wir sehen die Frucht Express GmbH insbesondere vor dem Hintergrund des Schwerpunkts im Discount-Geschäft als gut aufgestellt. Erfahrungsgemäß führen Krisen grundsätzlich zu mehr Zurückhaltung in den meisten Investitionssegmenten, in dem für unser Unternehmen wichtigen Segment "frisches Obst und Gemüse für den Discount" findet jedoch das Gegenteil statt: der Anteil des Einkommens, der in diesen Einkaufsstätten ausgegeben wird, steigt.

b) Branchenspezifische Risiken

Nach unserer Einschätzung der Marktsituation erwarten wir auch zukünftig einen unverändert hohen Wettbewerb beim Lebensmitteleinzelhandel. In der Entwicklung des Wettbewerbs und auf den Weltmärkten und dem damit einhergehenden Preisdruck bei hochwertigem Obst und Gemüse und den damit verbundenen Dienstleistungen sehen wir nach wie vor ein Branchenrisiko.

Allgemeine politische wie witterungsbedingte Auswirkungen auf die Produktion/Warenbeschaffung stellen ein mögliches Risiko für die Entwicklung der Firma Frucht Express GmbH dar.

c) Ertragsorientierte Risiken

Aufgrund der Wettbewerbssituation im Lebensmitteleinzelhandel und den damit verbundenen Dienstleistungen erwarten wir tendenziell eine Verschlechterung der Roherträge. Wir sind jedoch bestrebt, die Betriebsabläufe und damit unsere Kostenstruktur laufend zu optimieren und einer möglichen Reduzierung des Rohertrags entgegenzuwirken.

Unsere Kompetenz bei den vom Markt geforderten permanenten Qualitätskontrollen sowie unsere logistischen Dienstleistungen sind Stärken der Gesellschaft, die einer regelmäßigen Prüfung unterliegen. Die nachhaltige Einhaltung der vom Lebensmitteleinzelhandel geforderten Qualitätsstandards wird durch unser Unternehmen regelmäßig mittels Zertifizierung belegt. Die Einhaltung dieser Standards ist mit weiteren Kosten verbunden, die einen negativen Einfluss auf unsere künftigen Ergebnisse haben könnten.

d) Finanzwirtschaftliche Risiken

Die gute Eigenkapital- und Liquiditätssituation der Firma Frucht Express GmbH führt dazu, dass wir derzeit keine finanzwirtschaftlichen Risiken für unser Unternehmen sehen. Engpässe bei der Liquiditätslage sind nicht zu erwarten.

2. Chancenbericht

Dank der großen Anstrengungen innerhalb unserer Branche im Hinblick auf Produktsicherheit, ist die Warengruppe Obst und Gemüse weiterhin mit einem positiven Image behaftet und hat als gesundes Nahrungsmittel an Bedeutung gewonnen. Der Trend geht nach wie vor zu einer gesunden, ausgewogenen Ernährung.

Die hohen Qualitätsansprüche werden durch Qualitätskontrollen, durch interne Ablaufkontrollen sowie durch Zertifizierungen und durch eigene Audits bei den Lieferpartnern sichergestellt.

Wir begegnen dem Wettbewerb am Markt durch unsere Erfahrung, Zuverlässigkeit sowie durch ein hohes Maß an Qualität.

3. Gesamtaussage

Vor dem Hintergrund unserer geordneten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Firma Frucht Express GmbH gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichtserstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten und Verbindlichkeiten.

Aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit mit unseren Kunden sind Forderungsausfälle die absolute Ausnahme. Wir verfügen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Im kurzfristigen Bereich werden sämtliche Verbindlichkeiten innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Geschäftsführung ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden regelmäßig Finanzpläne erstellt.

 

Groß Kreutz (Havel), 21. Mai 2024

gez. Gerrit van Schoonhoven

gez. Kirsten Gleß

gez. Dr. Sebastian Schornberg

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.525.804,06 2.749.722,06
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12,00 13,00
II. Sachanlagen 2.157.640,17 2.381.557,17
III. Finanzanlagen 368.151,89 368.151,89
B. Umlaufvermögen 17.381.773,52 14.419.714,32
I. Vorräte 197.250,00 197.250,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 17.105.293,80 13.441.781,76
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 79.229,72 780.682,56
Summe Aktiva 19.907.577,58 17.169.436,38

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 15.625.088,65 15.612.313,86
I. Gezeichnetes Kapital 600.000,00 600.000,00
II. Bilanzgewinn 15.025.088,65 15.012.313,86
B. Rückstellungen 236.864,95 201.000,00
C. Verbindlichkeiten 4.045.623,98 1.356.122,52
Summe Passiva 19.907.577,58 17.169.436,38

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 28.334.913,61 26.245.050,98
2. Personalaufwand 5.714.030,55 4.927.382,58
a) Löhne und Gehälter 4.784.666,98 4.150.509,52
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 929.363,57 776.873,06
davon für Altersversorgung 2.250,00
3. Abschreibungen 499.540,92 548.868,08
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 499.540,92 548.868,08
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 19.497.696,38 18.442.603,46
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 169.041,10 100.002,21
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.596,19
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 751.829,86 652.677,89
8. Ergebnis nach Steuern 2.040.857,00 1.771.924,99
9. sonstige Steuern 28.082,21 27.888,21
10. Jahresüberschuss 2.012.774,79 1.744.036,78
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 15.012.313,86 15.268.277,08
12. Ausschüttung 2.000.000,00 2.000.000,00
13. Bilanzgewinn 15.025.088,65 15.012.313,86

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Firma Frucht Express GmbH hat ihren Sitz in Groß Kreutz (Havel). Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Potsdam unter HRB 1322 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

Seit März 2022 ist die Gesellschaft nicht mehr als Großhandelsunternehmen, sondern als reiner Dienstleister für die Themen Wareneingangskontrolle, Lagerung, Bananenreifung und externe Logistik inklusive der administrativen Begleitung dieser Prozesse tätig. Die Umsatzerlöse sowie der Materialaufwand und einzelne sonstige betriebliche Aufwendungen sind demzufolge nur eingeschränkt mit den Vorjahreswerten vergleichbar.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln nach dem Vorsichtsprinzip bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne wurden nur berücksichtigt, soweit diese am Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge sind unabhängig vom Zahlungszeitpunkt im Jahresabschluss erfasst worden.

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen und degressiven Methode. Die degressive Abschreibung entspricht dem tatsächlichen Werteverzehr der Vermögensgegenstände.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu 800,00 € werden entsprechend § 6 Absatz 2 EStG im Erwerbsjahr vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden gemäß § 253 Abs. 1 HGB zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um Abschreibungen wegen einer vorübergehenden oder dauernden Wertminderung, angesetzt.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte gemäß § 253 Abs. 4 HGB zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Zeitwerten zum Bilanzstichtag.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Der Ansatz der Kassenbestände und Bankguthaben erfolgte zu Nominalwerten.

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 HGB mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

IV. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der Anschaffungskosten und der kumulativen Abschreibungen für das Anlagevermögen im Geschäftsjahr sind im Anlagespiegel gem. § 284 Abs. 3 HGB dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben 14.000,00 T€ (Vorjahr: 10.000,00 T€) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene Haftkapital stimmt mit dem bilanzierten Stammkapital über 600,0 T€ überein. Der Gewinnvortrag beträgt 15.012,3 T€ (Vorjahr: 15.268,3 T€).

Rückstellungen

Die zum Abschlussstichtag ausgewiesenen sonstigen Rückstellungen über insgesamt 183,0 T€ beinhalten u. a. Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern, Prüfungs- und Abschlusskosten sowie Archivierungskosten. Sie berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Haftungsverhältnisse

a) Eine Geschäftsbank stellt der Frucht Express GmbH Avalkredite in Höhe von 400,0 T€ gegen Gewährung von Grundschulden zur Verfügung.

b) Die Gesellschaft hat gesamtschuldnerische Mithaftungen in Höhe von 1.831,2 T€ zur Sicherung von Darlehen, die nahestehenden Unternehmen gewährt wurden, übernommen.

Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen, da die Schuldnerin der Verbindlichkeit aufgrund ihrer Vermögenssituation bis zum Bilanzstichtag und nach den vorliegenden Unterlagen für das Folgejahr selbst in der Lage ist, die Verpflichtungen vertragsgemäß zu erfüllen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die gesamten sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen 1.964,2 T€.

< 1 Jahr
T€
1 - 5 Jahre
T€
> 5 Jahre
T€
aus Mietverträgen 1.004,2 960,0 0,0

V. Angaben zur GuV

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind u. a. Anpassungen der Handelsbilanz an die Steuerbilanz aufgrund der durchgeführten steuerrechtlichen Betriebsprüfung in Höhe von 32 T€ enthalten.

VI. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer - ohne Geschäftsführer und Auszubildende - belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 131 Arbeitnehmer (Vorjahr: 124). Sie entfällt auf folgende Gruppen:

9 Angestellte
120 gewerbliche Arbeitnehmer
2 Aushilfen / sonstige Teilzeitkräfte

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Geschäftsführer geführt:

Kaufmann Gerrit van Schoonhoven, Potsdam

Kauffrau Kirsten Gleß, Potsdam

Diplom-Ingenieur Dr. Sebastian Schornberg, Potsdam

Der Geschäftsführer Gerrit van Schoonhoven ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Kirsten Gleß und Dr. Sebastian Schornberg vertreten die Gesellschaft jeweils gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer. Die Anhangangabe gemäß § 285 Nr. 9 a HGB über die Gesamtbezüge der Geschäftsführungsorgane unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Anteilsbesitz

Die Angaben zum Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB werden unter Anwendung der Schutzklausel gemäß § 286 Absatz 3 HGB nicht gemacht, da sie für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung sind.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 2.012,8 T€ auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Groß Kreutz (Havel), 21. Mai 2024

gez. Gerrit van Schoonhoven

gez. Kirsten Gleß

gez. Dr. Sebastian Schornberg

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 90.083,22 0,00 520,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 90.083,22 0,00 520,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.045.465,22 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.439.802,17 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.651.597,17 275.629,92 107.280,19
Summe Sachanlagen 13.136.864,56 275.629,92 107.280,19
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 368.151,89 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 368.151,89 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 13.595.099,67 275.629,92 107.800,19
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 89.563,22
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 89.563,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 8.045.465,22
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.439.802,17
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.819.946,90
Summe Sachanlagen 0,00 13.305.214,29
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 368.151,89
Summe Finanzanlagen 0,00 368.151,89
Summe Anlagevermögen 0,00 13.762.929,40
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 90.070,22 0,00 519,00 0,00 89.551,22
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 90.070,22 0,00 519,00 0,00 89.551,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.860.367,05 91.743,00 0,00 0,00 6.952.110,05
2. technische Anlagen und Maschinen 2.030.837,17 197.966,00 0,00 0,00 2.228.803,17
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.864.103,17 209.831,92 107.274,19 0,00 1.966.660,90
Summe Sachanlagen 10.755.307,39 499.540,92 107.274,19 0,00 11.147.574,12
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 10.845.377,61 499.540,92 107.793,19 0,00 11.237.125,34
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 12,00 13,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 12,00 13,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.093.355,17 1.185.098,17
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 210.999,00 408.965,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 853.286,00 787.494,00
Summe Sachanlagen 0,00 2.157.640,17 2.381.557,17
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 368.151,89 368.151,89
Summe Finanzanlagen 0,00 368.151,89 368.151,89
Summe Anlagevermögen 0,00 2.525.804,06 2.749.722,06

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Für den veröffentlichten Jahresabschluss werden die Erleichterungen gemäß § 327 HGB in Anspruch genommen. Der beigefügte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Frucht Express GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Frucht Express GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Frucht Express GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ibbenbüren, 22. Mai 2024

RGB GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Daniel Attermeyer, Wirtschaftsprüfer

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