Darmsheimer Bank eGLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart GnR 240108
Eingetragen
12.2.1892
Branche
Kreditinstitute des SparkassensektorsKreditinstitute mit SonderaufgabenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von banküblichen und ergänzenden Geschäften insbesondere a) die Pflege des Spargedankens vor allem durch Annahme von Spareinlagen; b) die Annahme von sonstigen Einlagen; c) die Gewährung von Krediten aller Art; d) die Übernahme von Bürgschaften, Garantien und sonstigen Gewährleistungen sowie die Durchführung von Treuhandgeschäften; e) die Durchführung des Zahlungsverkehrs; f) die Durchführung des Auslandsgeschäfts einschließlich des An- und Verkaufs von Devisen und Sorten; g) die Vermögensberatung, Vermögensvermittlung und Vermögensverwaltung; h) der Erwerb und die Veräußerung sowie die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren und anderen Vermögenswerten; i) die Vermittlung oder der Verkauf von Bausparverträgen, Versicherungen und Reisen; die Vermittlung oder der Verkauf von Immobilien;

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Darmsheimer Bank eG

Sindelfingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015

I. Geschäftsverlauf

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften

Im Jahr 2015 setzte sich der konjunkturelle Aufschwung in Deutschland fort. Trotz der Wachstumsschwäche in den Schwellenländern und der erneuten Zuspitzung der griechischen Schuldenkrise in den Sommermonaten blieb die gesamtwirtschaftliche Entwicklung hierzulande robust aufwärtsgerichtet. Den ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes zufolge ist das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 1,7 % über das Vorjahresniveau gestiegen. Der Zuwachs fiel damit geringfügig stärker aus als in 2014 (+1,6 %) und deutlich stärker als in den Jahren 2012 und 2013 (+0,4 % bzw. +0,3 %). Das Wirtschaftswachstum vollzog sich im Jahresverlauf vergleichsweise stetig. Die vierteljährlichen Veränderungsraten des preis-, kalender- und saisonbereinigten Bruttoinlandsprodukts zeigten im Vergleich zu früheren Jahren nur wenige Schwankungen. Der wichtigste Treiber des gesamtwirtschaftlichen Wachstums waren erneut die Konsumausgaben. Die Anlageinvestitionen und der Außenhandel trugen demgegenüber weniger stark zum Anstieg des Bruttoinlandsprodukts bei.

Im Hinblick auf die Staatsfinanzen entspannte sich die Lage weiter. Sprudelnde Einnahmen im Zuge des anhaltenden Beschäftigungsaufbaus, der vielfach kräftig steigenden Bruttoverdienste und der günstigen Konsumkonjunktur standen weniger deutlich expandierende Ausgaben gegenüber. Entlastend wirkten zudem die Erlöse durch eine Versteigerung von Mobilfunk-Lizenzen. Allerdings waren wegen der Flüchtlingsmigration auch ungeplante Mehrausgaben zu tätigen. Insgesamt konnte die öffentliche Hand das Jahr zum zweiten Mal in Folge mit einem Überschuss abschließen. Der staatliche Finanzierungssaldo ist in Relation zum Bruttoinlandsprodukt von 0,3 % in 2014 auf 0,6 % in 2015 gestiegen. Die Schuldenstandsquote gab hingegen im Vergleich zum Vorjahr von 74,9 % auf 71,6 % nach.

Der deutsche Arbeitsmarkt präsentierte sich 2015 abermals in einer guten Grundverfassung. Allerdings hat sich der Beschäftigungsaufbau angesichts der Einführung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns und der für einen bestimmten Personenkreis eingeführten abschlagsfreien Rente mit 63 im Vorjahresvergleich etwas verlangsamt. Die Zahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland ist im Jahresdurchschnitt 2015 um 329.000 auf 43,0 Mio. gestiegen, nachdem sie 2014 um 375.000 zugelegt hatte. Positiv zu vermelden ist auch, dass die Arbeitslosigkeit weiter zurückging. So ist die Zahl der bei der Bundesagentur für Arbeit registrierten Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahr um 104.000 auf knapp 2,8 Mio. Menschen gesunken, was einer Arbeitslosenquote von 6,4 % entspricht. Die Zuwanderung durch Flüchtlinge hat die Arbeitslosenzahl noch nicht beeinflusst.

Die Inflationsrate ist in Deutschland von 0,9 % in 2014 auf niedrige 0,3 % in 2015 gesunken. Ausschlaggebend hierfür war der Preisverfall bei Rohöl, der nach einer vorübergehenden Stabilisierungsphase in den Frühjahrsmonaten zum Jahresende abermals an Fahrt aufnahm. Die Energiepreise haben sich im Jahresdurchschnitt um deutliche 7,0 % verbilligt und für sich genommen die Inflationsrate um 0,7 Prozentpunkte vermindert. Für Nahrungsmittel (+0,8 %) und Dienstleistungen (+1,2 %) mussten die Verbraucher allerdings etwas mehr Geld aufwenden als im Vorjahr. Treibender Faktor für den Anstieg der Dienstleistungspreise waren vor allem die Nettokaltmieten (+1,2 %). Darüber hinaus wirkte sich die Einführung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns preissteigernd aus, die sich unter anderem in einem überproportionalen Anstieg der Preise für Taxifahrten (+12,1 %) niederschlug.

Die großen Notenbanken waren 2015 die Taktgeber an den Finanzmärkten. Neben schwankenden Konjunktur und Inflationserwartungen waren es vor allem die Notenbanken aus Nordamerika, Westeuropa und Ostasien, die die entscheidenden Impulse an den internationalen Finanzmärkten gaben. Im Zentrum standen dabei die Lockerung der Geldpolitik im europäischen Währungsraum und China sowie die diesen geldpolitischen Entscheidungen diametral gegenüberstehende Zinswende in den USA. Nachdem in den ersten Monaten noch der Streit zwischen Griechenland und der Euro-Gruppe über das griechische Reformprogramm und milliardenschwere Finanzhilfen für Unruhe an den Finanzmärkten gesorgt hatte, fanden die Probleme um das hochverschuldete Griechenland im weiteren Jahresverlauf ein nachlassendes Echo an den Märkten. Ausschlaggebend hierfür war zum einen die spürbar moderatere Politik der griechischen Regierung unter dem durch Neuwahlen im Amt bestätigten Regierungschef Alexis Tsipras. Zum anderen beruhigte die Einigung zwischen Griechenland und den übrigen Euro-Staaten auf weitere Hilfszahlungen und ein Reformprogramm die Märkte. In der zweiten Jahreshälfte nahmen hingegen die Spekulationen über die konjunkturellen Probleme der Schwellenländer zu. Dabei geriet in besonderem Maße die Abschwächung der Konjunktur in China in den Fokus von Anlegern und Investoren. Die bewaffneten Auseinandersetzungen in der Ostukraine und in Syrien sorgten hingegen nur vorübergehend für Verunsicherung an den Märkten.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die ohnehin schon expansiven geldpolitischen Rahmenbedingungen für den Euroraum im vergangenen Jahr noch einmal gelockert. Gleich auf seiner ersten geldpolitischen Sitzung im Januar 2015 beschloss der EZB-Rat ein Programm zum Ankauf von Vermögenswerten. Im Zuge dieser quantitativen Lockerung begann die EZB ab März 2015 unter Einrechnung der bereits beschlossenen Aufkaufprogramme, jeden Monat Wertpapiere im Wert von 60 Mrd. Euro am Sekundärmarkt zu kaufen. Ziel des Programmes ist die Erhöhung der Inflation hin zum mittelfristigen Ziel der EZB von unter, aber nahe 2 %. Bei den Wertpapieren handelt es sich um auf Euro lautende Investment-Grade-Wertpapiere von Staaten des Euroraums, Emittenten mit Förderauftrag sowie von europäischen Institutionen. Ausnahmen bilden Staaten des Euroraums mit zu geringer Bonität, wenn sie an einem anerkannten Hilfsprogramm teilnehmen. Als Reaktion auf anhaltend niedrige Inflationsraten im Währungsraum verlängerte der EZB Rat am 3. Dezember auf seiner letzten Sitzung des Jahres den Zeitraum des aktuellen Wertpapieraufkaufprogramms von September 2016 auf März 2017. Damit stieg der Gesamtumfang des Programms von 1,14 auf 1,50 Bill. Euro. Den Hauptrefinanzierungssatz und den Spitzenrefinanzierungssatz beließ die EZB im vergangenen Jahr unverändert bei 0,05 bzw. 0,3 %. Den Einlagezins, d. h. der Zins für Übernachteinlagen der Geschäftsbanken bei der EZB, senkte der EZB-Rat hingegen auf seiner geldpolitischen Sitzung vom 3. Dezember um 10 Basispunkte auf 0,3 %.

Der Euro hat in 2015 das zweite Jahr in Folge Kursverluste gegenüber dem US-Dollar hinnehmen müssen. Ausschlaggebend für die schwache Entwicklung des Außenwertes des Euros gegenüber der US-Währung war in erster Linie das Auseinanderdriften der Geldpolitiken dies- wie jenseits des Atlantiks. Während die EZB für den europäischen Währungsraum einen noch expansiveren geldpolitischen Kurs einschlug, stimmte die Federal Reserve die US-Wirtschaft im Jahresverlauf auf eine restriktivere Zinspolitik ein, auf die sie im Dezember 2015 die Zinswende folgen ließ. Die größten Verluste musste der Euro mit Beginn der quantitativen Lockerung im Euroraum hinnehmen. Bis Mitte März fiel der Euro-Dollar-Kurs auf 1,05 USDollar. Im weiteren Jahresverlauf spiegelte der Dollarkurs des Euros die sich stetig ändernden geldpolitischen Erwartungen dies- wie jenseits des Atlantiks wider. Der Euro-Dollar-Kurs schwankte dabei zwischen 1,05 und 1,15 US-Dollar. Zum Jahresende notierte der Euro-Dollar-Kurs bei 1,09 US-Dollar und damit 12 Cent niedriger als zum Vorjahresultimo.

Der DAX hat das Jahr 2015 mit einem deutlichen Jahresplus beendet. Aktien waren insbesondere im ersten Jahresquartal gefragt. Sie profitierten dabei besonders von der erneuten Lockerung der Geldpolitik im Euroraum und einem zunehmenden Konjunkturoptimismus für den Euroraum. Bis Mitte April stieg der deutsche Leitindex auf ein neues Allzeithoch von knapp 12.500 Punkten, das er aber im weiteren Jahresverlauf nicht erfolgreich verteidigen konnte. Zu sehr trübten sich Konjunkturerwartungen weltweit ein. Zudem drückten Spekulationen über eine kurz bevorstehende Zinswende in den USA die Kurse. Bis zum Ende des dritten Quartals gab der DAX seine kompletten Gewinne aus dem Frühjahr wieder ab. Erst im letzten Jahresquartal konnte der Deutsche Aktienindex wieder zulegen. Getrieben wurde die Nachfrage nach Aktien dabei von der Aussicht auf eine weitere geldpolitische Lockerung im Währungsraum. Zu einer eindeutigen Jahresendrally im Dezember 2015 kam es aber angesichts der Zinswende in den USA und der lebendig gebliebenen Sorge um die chinesische Wirtschaft nicht mehr. Der DAX beendete das Jahr bei einem Stand von 10.743 Punkten. Das waren 9,6 % mehr als zum Vorjahresultimo.

Angesichts der stabilen konjunkturellen Lage in Deutschland konnten die 1.021 Volksbanken und Raiffeisenbanken, PSD-Banken, Sparda-Banken sowie die sonstigen Kreditgenossenschaften im Geschäftsjahr 2015 an ihre guten Geschäftsergebnisse der Vorjahre anknüpfen. Sie wuchsen erneut stabil. Die positive Geschäftsentwicklung zeigt einmal mehr: Den Kreditgenossenschaften ist es nachhaltig gelungen, das Vertrauen der Kunden in ihr Geschäftsmodell weiter zu stärken und diese mit ihren Leistungen zu überzeugen. So stiegen die bilanziellen Kundeneinlagen der Kreditgenossenschaften auf 608 Mrd. Euro (+4,5 Prozent). Auch die Kundenkredite legten auf 505 Mrd. Euro (+4,8 Prozent) zu. Die addierte Bilanzsumme stieg um 30 Mrd. auf 818 Mrd. Euro (+3,8 Prozent), während manche Bankengruppen teilweise eine Bilanzverkürzung betrieben haben.

Der Konsolidierungsprozess unter den Volksbanken und Raiffeisenbanken setzte sich gegenüber den Vorjahren in einem leicht gesunkenen Umfang fort. Die Zahl der Kreditgenossenschaften nahm 2015 um 26 Institute (-2,5 %) auf 1.021 Banken ab. Dadurch erhöhte sich auch die durchschnittliche Bilanzsumme je Institut auf 801 Mio. Euro (im Vorjahr 753 Mio. Euro). Die Spannweite bei den Bilanzsummen reicht unter den Kreditgenossenschaften von 16 Millionen Euro für die kleinste bis zu 37 Milliarden Euro für die größte Kreditgenossenschaft.

2. Entwicklung der Darmsheimer Bank eG

Das Geschäftsjahr 2015 entwickelte sich nicht entsprechend unserer vorjährigen Prognose. Im Kreditgeschäft konnte das geplante moderate Wachstum nicht erreicht werden; Tilgungen und Ablösungen von Krediten führten zu einem Bestandsrückgang. Das Provisionsgeschäft stagnierte entgegen unserer Erwartung eines leichten Zuwachses. Das im Geschäftsjahr erzielte Betriebsergebnis liegt deutlich unter unseren Erwartungen eines konstanten Betriebsergebnisses. Ursächlich für diesen Rückgang sind - neben dem rückläufigen Zinsüberschuss - insbesondere deutlich gestiegene Aufwendungen im Rahmen der beabsichtigten Verschmelzung und weiteren notwendigen Beratungsaufwendungen.

Berichtsjahr 2014 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Bilanzsumme 151.254 151.793 -539 -0,4
Außerbilanzielle Geschäfte *) 15.603 19.159 -3.556 -18,6

*) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten), 2 (Andere Verpflichtungen)

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht reduziert. Hier ergaben sich im Wesentlichen lediglich Verschiebungen zwischen dem Wertpapierbestand und den Forderungen an Kreditinstitute.

Die im Bestand befindlichen Credit Linked Notes (nominal 4 Mio. EUR) werden entsprechend den Vorgaben des IDW RS HFA 22 einheitlich bilanziert. Im Einklang hierzu wurde auf den separaten Ausweis von Avalverpflichtungen verzichtet, welche im Vorjahr noch als außerbilanzielle Geschäfte erfasst waren.

Aktivgeschäft Berichtsjahr 2014 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Kundenforderungen 104.075 107.263 -3.188 -3,0
Wertpapieranlagen 22.452 34.240 -11.788 -34,4
Forderungen an Kreditinstitute 21.019 6.680 14.339 214,7

Das Kundenkreditgeschäft verzeichnet gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang in Höhe von 3,2 Mio. EUR. Planmäßige und außerplanmäßige Tilgungen konnten durch entsprechendes Neugeschäft nicht kompensiert werden.

Die Forderungen an Kreditinstitute sind durch Umschichtungen aus dem Wertpapierbestand angestiegen. Hier konnten fällige und vorzeitig verkaufte Wertpapiere zum Bilanzstichtag noch nicht wieder vollständig investiert werden.

Passivgeschäft Berichtsjahr 2014 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 19.159 22.525 -3.366 -14,9
Spareinlagen 34.905 37.082 -2.177 -5,9
andere Einlagen 84.795 79.490 5.305 6,7
Nachrangige Verbindlichkeiten 731 1.457 -726 -49,8

Der Rückgang bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultiert im Wesentlichen aus der Rückzahlung des Tagesgeldes in Höhe von 1,5 Mio. EUR und dem Rückgang der zweckgebundenen Mittel (-1,7 Mio. EUR).

Der Bestand an Spareinlagen hat sich gegenüber dem Vorjahr zugunsten der anderen Einlagen reduziert. Hier fanden Zuwächse bei den Einlagen in laufender Rechnung in Höhe von 8,8 Mio. EUR und bei den Geldmarktkonten in Höhe von 2,1 Mio. EUR statt.

Die nachrangigen Verbindlichkeiten sind aufgrund von Endfälligkeiten weiter rückläufig.

Dienstleistungsgeschäft Berichtsjahr 2014 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Erträge aus Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäften 138 171 -33 -19,3
Vermittlungserträge 479 455 24 5,3
Erträge aus Zahlungsverkehr 303 305 -2 -0,7

Die Erträge aus dem Dienstleistungsgeschäft sind gegenüber dem Vorjahr in der Summe nahezu unverändert. Bei den Erträgen aus dem Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäft ist ein Rückgang bei den Vermittlungsprovisionen für Wertpapiere (TEUR -29,1) ursächlich für die Veränderung. Bei den Vermittlungsprovisionen konnte die Steigerung bei den Provisionen für Immobilien- und Kreditvermittlungen (insgesamt TEUR 62) die Rückgänge bei den Erträgen aus Bauspar- und Versicherungsprovisionen (insgesamt TEUR -36,9) vollständig kompensieren.

Personal- und Sozialbereich

Wir haben zum Bilanzstichtag einschließlich Vorstand 42 Mitarbeiter (Vorjahr 39) beschäftigt, davon 14 Teilzeitkräfte und drei Auszubildende.

Das durchschnittliche Alter unserer Mitarbeiter/innen liegt bei 43 Jahren. Die durchschnittliche Beschäftigungsdauer seit Diensteintritt in der Bank liegt bei 9 Jahren.

Der Personalbestand und die Personalstruktur unseres Hauses sind auf die ständig steigenden Anforderungen des Bankgeschäfts ausgerichtet. Um eine umfassende und kompetente Beratung unserer Kunden zu gewährleisten, ist ein guter Ausbildungsstand unserer Mitarbeiter sehr wichtig. Auch im Geschäftsjahr wurde dies durch gezielte Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen in allen Bereichen des Bankgeschäfts sichergestellt. Zudem ist uns wichtig, jungen Menschen eine Chance für die berufliche Zukunft zu bieten und gleichzeitig die Besetzung frei werdender Stellen aus den eigenen Reihen sicher zu stellen. Deshalb haben wir die Anzahl der angebotenen Ausbildungsplätze beibehalten. Die Ausbildung erfolgt praxisnah und bereitet die Auszubildenden intensiv auf das Berufsleben vor. Unser Aus- und Weiterbildungskonzept erfolgt neben internen Schulungsmaßnahmen schwerpunktmäßig in enger Zusammenarbeit mit der Baden-Württembergischen Genossenschaftsakademie in Stuttgart und Karlsruhe und der Akademie Deutscher Genossenschaften in Montabaur. Mit diesen Maßnahmen tragen wir mittel- bis langfristig den Notwendigkeiten einer nachhaltigen Personalplanung und entwicklung Rechnung. Im Rahmen der Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen fielen Aufwendungen in Höhe von TEUR 25 an.

Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr

Im Geschäftsjahr 2015 hat sich die Darmsheimer Bank eG dazu entschieden, Fusionsverhandlungen mit der Volksbank Magstadt eG aufzunehmen.

II. Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Darmsheimer Bank eG

1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement

In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder in allen Finanzierungs- und Vermögensanlagenfragen sicherstellt. Die Unternehmensziele unserer Bank und unsere geplanten Maßnahmen zur Sicherung des langfristigen Erfolges sind in der vom Vorstand festgelegten Geschäftsstrategie beschrieben. Der Vorstand hat eine mit der Geschäftsstrategie konsistente Risikostrategie ausgearbeitet, die insbesondere die Ziele der Risikosteuerung der wesentlichen Geschäftsaktivitäten erfasst.

Mit Hilfe von Kennzahlen- und Limitsystemen planen und steuern wir die Entwicklung unseres Instituts. Der Begrenzung der Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit messen wir besondere Bedeutung bei. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit unserer funktionsfähigen Internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung sichergestellt.

Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken ist vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der Märkte im Bankgeschäft von erheblicher Bedeutung. Wir verstehen dies als eine zentrale Aufgabe. Die hierfür zuständigen Organisationseinheiten berichten direkt dem Vorstand.

Im Management der Risiken unterscheiden wir zwischen Adressenausfall-, Marktpreis-, Liquiditäts- und operationellen Risiken und sonstigen Risiken (vor allem Vertriebsrisiko), wobei die Adressenausfall- und Marktpreisrisiken Schwerpunkte bilden.

Planung und Steuerung der Risiken erfolgen auf der Basis der Risikotragfähigkeit unserer Bank. Die Risikotragfähigkeit, die periodisch berechnet wird, ist gegeben, wenn die wesentlichen Risiken durch das Gesamtbank-Risikolimit laufend gedeckt sind.

Die Höhe der Risikodeckungsmasse, die im Risiko-Szenario aus der laufenden Ertragskraft und vertretbaren Teilen des wirtschaftlichen Eigenkapitals abgeleitet wird, wird unterjährig durch das Risikocontrolling überprüft.

Aus dieser Risikodeckungsmasse leiten wir ein angemessenes Gesamtbank-Risikolimit ab. Das ermittelte Gesamtbank-Risikolimit verteilen wir als zulässige Verlustlimite weitgehend auf die maßgeblichen Risikoarten. Im Risiko-Szenario entfallen zum 31.12.2015 auf Basis für das Jahr 2016 die Verlustlimite zu 38 % auf die Marktpreisrisiken und zu 58 % auf die Adressausfallrisiken (hiervon betrifft die Hälfte das Kundenkreditgeschäft) sowie zu 4 % auf das operationelle Risiko. Die Risiken werden mit einer Haltedauer bis zum nächsten Bilanzstichtag und einem Konfidenzniveau von 95 % gemessen. Die Verlustlimite sind auf dieser Basis einzeln und insgesamt zum Stichtag gut eingehalten; über alle Risikoarten hinweg liegt die Limitauslastung bei 83 %.

Das Kreditrisikomanagement, d. h. die Steuerung und Kontrolle der Adressenausfallrisiken nach den Grundsätzen und Leitlinien für die Kreditpolitik des Vorstandes, ist in der Abteilung Controlling angesiedelt. Daneben nimmt die Marktfolge Aktiv die intensive Betreuung problembehafteter Engagements sowie die Sicherheitenverwertung und Engagementabwicklung von gekündigten bzw. insolventen Krediten vor.

Das Adressenausfallrisiko wird aufsichtsrechtlich durch die Eigenmittel- und die Großkreditvorschrift in der CRR quantitativ begrenzt. Die Steuerung der Adressausfallrisiken erfolgt in unserem Hause ergänzend auf Grundlage unserer Kreditrisikostrategie. Dazu setzen wir Instrumente ein, die der risikoorientierten Kreditbeurteilung dienen. Im Firmenkundengeschäft setzten wir neben der maschinellen Bilanzanalyse Ratingverfahren ein, die mit Hilfe von Bonitätsmerkmalen die Firmen in Risikoklassen einteilen. Des Weiteren werden bestimmte Kundensegmente einem laufenden Rating auf Basis der Kontoführung unterzogen. Das Firmenkundenrating wird im Einzelfall durch Brancheninformationen des Verbundes unterstützt.

Bei der risikoorientierten Überwachung des Gesamtkreditbestandes streben wir eine breite Diversifikation nach den Strukturkriterien Größenklassen, Bonität und Branche an. Grenzen setzt dabei unser regional stark eingeschränktes Geschäftsgebiet. Die Entwicklung dieser Strukturen und der Blankovolumina unterliegt einer regelmäßigen Überwachung. Neben den gesetzlichen Bestimmungen hat der Vorstand der Darmsheimer Bank eG interne Kredithöchstgrenzen sowie verschiedene Limite für Einzelengagements und zur Portfoliosteuerung vorgegeben.

Die Überwachung und Steuerung der Adressenausfallrisiken aus Handelsgeschäften erfolgt über Einzel- und Strukturlimite. Die Bonität der Emittenten wird durch externe Research-Publikationen und Ratings laufend überwacht. Insbesondere greifen wir hier auf die Einschätzung der DZ BANK sowie auf Berichte bzw. Veröffentlichungen der Emittenten zurück.

Bei den Adressenausfallrisiken werden insbesondere die für die Portfolien ermittelten erwarteten und unerwarteten Verluste auf die vergebenen Verlustlimite angerechnet.

Für die Steuerung der Marktpreisrisiken (z. B. Zinsänderungs-, Währungs- und Aktienkursrisiken) ist der Vorstand und ergänzend der Bereich Controlling verantwortlich. Mit Hilfe eines Limitsystems werden die Marktpreisrisiken der Gesamtbank gesteuert.

Die Genossenschaft ist als Kreditinstitut, insbesondere aufgrund von bestehenden Inkongruenzen zwischen ihren aktiven und passiven Festzinspositionen, dem allgemeinen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Dieses wird bilanziell im Rahmen der verlustfreien Bewertung des Zinsbuches berücksichtigt.

Wir messen dieses Zinsänderungsrisiko auf der Grundlage dynamischer Zinselastizitätsbilanzen als negative Veränderung des Zinsüberschusses und des (handelsrechtlichen) Bewertungsergebnisses in verschiedenen Risikoszenarien.

Für die Ermittlung des sog. Basel II-Zinsrisikokoeffizienten wird ergänzend die Barwertveränderung des Zinsbuches bei entsprechender Veränderungen der Zinsstruktur betrachtet.

Das Liquiditätsrisiko wird durch die in der Liquiditätsverordnung (LiqV) geregelte Liquditätskennzahl und die aufsichtsrechtlich geregelte Liquidity Coverage Ratio (LCR) begrenzt. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben.

Die Betriebs- bzw. operationellen Risiken werden durch laufende Investitionen in neue DV-Systeme über die von uns beauftragte Rechenzentrale und durch die Optimierung von Arbeitsabläufen begrenzt. Im Bereich der Handelstätigkeit wird die Minimierung des Betriebsrisikos darüber hinaus durch eine klare funktionale Trennung von Handel, Rechnungswesen und Überwachung unterstützt. Im Kreditgeschäft trägt die funktionale Trennung in "Markt" und "Marktfolge" und die danach ausgerichtete Organisation dieses Bereiches zur Minimierung operationeller Risiken bei.

Dem Vertriebsrisiko begegnen wir durch zeitnahen Abgleich der Abschlussvolumina und Erträge mit der Planung.

Der Aufsichtsrat wird mindestens vierteljährlich im Rahmen der Risikoberichterstattung über die Risiken umfassend informiert.

2. Vermögenslage

Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Kapitalquoten stellen sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:

Berichtsjahr 2014 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Eigenkapital laut Bilanz 1) 11.289 11.579 -290 -2,5
Eigenmittel (Art. 72 CRR) 13.370 13.481 -111 (1)
Harte Kernkapitalquote 12,9 % 10,7 %    
Kernkapitalquote 12,9 % 10,7 %    
Gesamtkapitalquote 17,0 % 15,9 %    

1) Hierzu rechnen die Passivposten 9 (Nachrangige Verbindlichkeiten), 11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital).

Angemessene Eigenmittel, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bilden neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Die vorgegebenen Anforderungen der CRR wurden von uns im Geschäftsjahr gut eingehalten.

Nach unserer Unternehmensplanung ist von einer Einhaltung der Kapitalquoten bei der erwarteten Geschäftsentwicklung sowie durch die geplanten Rücklagenzuführungen und die vorgesehene Einwerbung von Geschäftsguthaben auch zukünftig auszugehen.

Unser Eigenkapital (Passivposten 12) ist unterdurchschnittlich ausgeprägt. Nach unserer Planung werden wir die Messgrößen für die Gesamtkapitalquote und die Kernkapitalquote incl. Kapitalerhaltungspuffer und ggf. antizyklischem Puffer gleichwohl einhalten.

Kundenforderungen

Die Kundenforderungen sind gemessen am Geschäftsvolumen weiterhin überdurchschnittlich ausgeprägt. Die Struktur der Ausleihungen ist branchen- und größenmäßig insgesamt ausgewogen und breit gestreut.

Die durch die Generalversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen für die einzelnen Kreditnehmer sowie sämtliche Kreditgrenzen der CRR wurden während des gesamten Berichtszeitraumes eingehalten.

Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum Jahresende 2015 wieder mit besonderer Vorsicht bewertet. Die für erkennbare bzw. latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt. Die Risiken aus einer eventuellen Inanspruchnahme aus Avalen wurden durch die Bildung von Einzelrückstellungen ausreichend abgeschirmt. Zur Abschirmung von latenten Risiken bestehen darüber hinaus Vorsorgereserven nach § 340f HGB und der Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB.

Durch unsere Liquiditätsplanung konnten wir allen vertretbaren und berechtigten Kreditwünschen unserer mittelständischen Kundschaft entsprechen.

Wertpapieranlagen

Die in der Liquiditätsreserve und im Anlagevermögen befindlichen Wertpapiere haben wir nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet.

Der Wertpapierbestand besteht ausschließlich aus Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren. Diese beinhalten auch Schuldverschreibungen mit impliziten Credit Default Swaps (sog. Credit Linked Notes), die wir zum Bilanzstichtag einheitlich bilanziert haben. Zur Minimierung der Bonitätsrisiken achten wir bei unseren Wertpapieranlagen auf gute Bonitäten. Die Ratings der Emittenten und verbrieften weiteren Schuldner befinden sich ausschließlich im Investment-Grade.

Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft setzen sich wie folgt zusammen:

Wertpapieranlagen Berichtsjahr 2014 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Anlagevermögen 488 981 -493 -50,3
Liquiditätsreserve 21.964 33.259 -11.295 -34,0

Insgesamt ist gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang des Bestands zu verzeichnen. Dieser resultiert im Wesentlichen daraus, dass durch Verkäufe Kursgewinne realisiert wurden. Im Gegenzug haben sich daher die Forderungen an Kreditinstitute erhöht.

2016 sind keine hochverzinslichen Wertpapiere endfällig, die sich negativ auf die Ertragslage auswirken könnten.

Zinsänderungsrisiko

Das Zinsänderungsrisiko im Anlagebuch wird aufsichtsrechtlich mit einem plötzlichen Zinsschock von +/-200 Basispunkten gemessen. Die Kennziffer hat sich gegenüber dem Vorjahr um 5 %-Punkte auf 23,3 % verringert. Zur aufsichtsrechtlichen Überwachung der Zinsänderungsrisiken wurde ein Schwellenwert von 20 % festgelegt.

Zur Steuerung des Zinsänderungsrisikos setzen wir die dynamische Zinselastizitätsbilanz ein, die durch den Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband vierteljährlich erstellt wird. Diese Auswertung gibt uns einen umfassenden Einblick in die Entwicklung des Zinsüberschusses und der Bewertungsergebnisse bei verschiedenen Zinsszenarien über einen Betrachtungshorizont von fünf Jahren.

Auf Grund des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes bestehen bei der Bank insbesondere Wiederanlagerisiken durch die Neuanlage fälliger verzinslicher Positionen. Auf Basis der Simulationsrechnung zum 29. Februar 2016 reduziert sich dadurch der Zinsüberschuss im Geschäftsjahr 2016 bei konstantem Zinsniveau deutlich auf TEUR 2.503. Im Folgejahr 2017 würde der Zinsüberschuss bei diesem Szenario in ähnlicher Höhe liegen. Nach einer ergänzenden Auswertung zum Stichtag 31.12.2015 bestehen neben den Wiederanlagerisiken zusätzliche Zinsänderungsrisiken vor allem bei einer Versteilung der Zinsstrukturkurve; in diesem Falle würde sich der Zinsüberschuss gegenüber dem Szenario eines konstanten Zinsniveaus im Jahr 2016 um weitere 3 % bzw. im Jahr 2017 um weitere 5 % reduzieren.

Währungsrisiko

Offene Währungspositionen bestehen nur in sehr geringem Umfang, so dass keine nennenswerten Währungsrisiken bestehen.

Operationelle Risiken

Wie jedes andere Unternehmen muss auch unsere Bank sogenannten operationellen Risiken begegnen. Diese können beispielsweise durch System- und Kommunikationsfehler, technische Fehler, Fehler durch Mitarbeiter, Rechtsrisiken usw. entstehen. Um diese Risiken möglichst gering zu halten, passen wir die Betriebsorganisation laufend an die Entwicklung der Bank und deren Erfordernisse an. Hierbei wurden die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt. Wir werden zudem das Qualifikationsniveau unserer Mitarbeiter durch Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen laufend weiter ausbauen. Auch in Zukunft werden wir unsere Aufbau- und Ablauforganisation zur Steuerung und Begrenzung operationeller Risiken weiterentwickeln und an die geänderten Bedürfnisse sowie betriebsbedingten Risiken anpassen.

Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR

Unsere Bank ist der Sicherungseinrichtung (Garantieverbund des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbank e.V.) angeschlossen. Mit der Zugehörigkeit zum Garantieverbund und die Abgabe einer Garantieerklärung haben wir eine Garantieverpflichtung gegenüber dem BVR übernommen.

Weiterhin ist die Bank seit Juli 2015 Mitglied der BVR Institutssicherung GmbH (BVR ISG), welches von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als Einlagensicherungssystem gemäß des Einlagensicherungsgesetzes (DGSD Umsetzungsgesetz) amtlich anerkannt ist.

3. Finanz- und Liquiditätslage

Unsere Bank profitiert von der vom Interbankengeschäft weitgehend unabhängigen Refinanzierungsstruktur, welche überwiegend aus den breit gestreuten Geschäftsbeziehungen mit den Privat- und Firmenkunden resultiert. Weiterhin ist es jederzeit möglich, uns über den Finanzverbund - insbesondere über unsere zuständige Zentralbank, der DZ BANK AG - Refinanzierungsmittel zu beschaffen.

Die gemäß § 11 KWG von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht bekannt gemachte Verordnung über die Liquidität wurde im Berichtsjahr ebenso, wie die neue gestresste Kennziffer, der "LCR", stets eingehalten. Die Zahlungsbereitschaft war jederzeit gegeben. Mit einer wesentlichen Beeinträchtigung der Zahlungsbereitschaft ist auch künftig nicht zu rechnen.

4. Ertragslage

Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

Erfolgskomponenten Berichtsjahr 2014 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Zinsüberschuss 1) 2.886 2.859 27 0,9
Provisionsüberschuss 2) 879 894 -15 -1,7
Verwaltungsaufwendungen 3.407 3.003 404 13,5
a) Personalaufwendungen 2.161 2.080 81 3,9
b) andere Verwaltungsaufwendungen 1.246 923 323 35,0
Betriebsergebnis vor Bewertung 3) 350 652 -302 -46,3
Bewertungsergebnis 4) 357 730 -373 -51,1
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 707 1.382 -675 -48,8
Steueraufwand 293 363 -70 -19,3
Einstellungen in den Fonds für allgemeine Bankrisiken 0 650 -650 -100,0
Jahresüberschuss 414 369 45 12,2

1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3

2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6

3) Saldo aus den GuV-Posten 1 bis 12

4) Saldo aus den GuV-Posten 13 bis 16

Der Zinsüberschuss aus dem operativen Geschäft war im Geschäftsjahr um 5 % rückläufig. Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Anstieg mit TEUR 27 ist darauf zurückzuführen, dass das Vorjahr durch die Zahlung von Vorfälligkeitsentgelten in Höhe von TEUR 175 außerordentlich belastet war. Ursächlich für das rückläufige ordentliche Zinsergebnis ist insbesondere das weiter anhaltend niedrige Zinsniveau.

Der Provisionsüberschuss ist leicht rückläufig. Die gestiegenen Provisionserträge für Kredit- und Immobilienvermittlungen (insgesamt TEUR 62) konnten die gesunkenen Erträge aus dem Wertpapierdienstleistungsgeschäft (TEUR -32,5), aus der Bausparvermittlung (TEUR -11) sowie aus der Versicherungsvermittlung (TEUR -25,9) nicht vollständig ausgleichen.

Wie im Vorjahr honorieren wir die Geschäftstätigkeit unserer Mitglieder mit der Bank im Rahmen unseres VR-MitgliederBonuses. Wir werden neben der Dividende insgesamt Bonuszahlungen in Höhe von TEUR 50 (Vorjahr TEUR 60) nach der Generalversammlung an unsere Mitglieder ausschütten. Diese Erfolgsbeteiligung ist mit TEUR 34 (Vorjahr TEUR 41) im Zinsergebnis und mit TEUR 16 (Vorjahr TEUR 19) im Provisionsergebnis ergebnisbelastend enthalten.

Der Anstieg der Personalaufwendungen ist insbesondere auf tarifliche und außertarifliche Gehaltserhöhungen sowie Veränderungen in der Personalstruktur zurückzuführen. Die anderen Verwaltungsaufwendungen sind recht deutlich angestiegen. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Aufwendungen für Beratungsleistungen im Rahmen der Fusionsvorbereitung mit der Volksbank Magstadt eG sowie aus der temporären Personalgestellung (Kapazitätsunterstützung) durch externe Dienstleister insbesondere zur Abarbeitung von Rückständen im Kreditgeschäft.

Das Betriebsergebnis vor Bewertung ist auf Grund der gestiegenen Kosten weiter rückläufig und liegt unter dem Durchschnitt vergleichbarer Banken.

Das Bewertungsergebnis ist deutlich positiv. Insbesondere realisierte hohe Kursgewinne bei den Wertpapieren haben die belastenden Bewertungsaufwendungen aus dem Kreditgeschäft deutlich überkompensiert. Das Bewertungsergebnis ist mit dem Vorjahr nicht vergleichbar; im Vorjahr wurden Vorsorgereserven nach § 340f HGB aufgelöst, um das Kernkapital der Bank in Form des Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB zu erhöhen.

Vom Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 414 sollen nach der Zustimmung der Generalversammlung TEUR 365 den Rücklagen zugeführt und TEUR 49 als Dividende ausgeschüttet werden. Dadurch können die Eigenmittel weiter gestärkt werden.

Die Kapitalrendite (Jahresüberschuss nach Steuern/Bilanzsumme) betrug im Geschäftsjahr 0,27 % (Vorjahr 0,24 %).

5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage

Mit der Entwicklung des Geschäftsjahrs 2015 sind wir nicht zufrieden. Die deutlich rückläufige Ertragslage zwingt uns, die Dividende auf 2 % zurückzunehmen und die Vergütung für unser Bonussystem von 1,00 Euro auf 0,80 Euro zu kürzen.

Insbesondere das sich nochmals verschärfende Niedrigzinsniveau wirkt sich auf unser Zinsergebnis in nicht vorhersehbarem Ausmaß aus. Außerplanmäßige Kreditrückzahlungen in namhafter Höhe und Zuflüsse aus Wertpapierabgängen konnten nicht wie gewohnt zu gleichen oder besseren Zinssätzen als Eigenanlagen im Depot A angelegt werden.

Aufgrund der späten Zeitpunkte der Kreditrückzahlungen und Wertpapierabgängen in 2015 zeigen sich die Auswirkungen auf die Ertragslage nur zu einem geringen Teil im Geschäftsjahr 2015, sie schlagen jedoch 2016 voll durch.

Durch die im Zusammenhang mit der geplanten Fusion durchgeführten Due-Diligence-Prüfung waren die Kapazitäten in der Marktfolge Aktiv stark belastet, so dass wir uns beim Kreditneugeschäft Zurückhaltung auferlegt haben. Dies wurde auch durch unsere Kreditpolitik flankiert.

Zur Beseitigung der Engpässe in der Marktfolge Aktiv haben wir auch Experten des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands eingebunden. Unser Kreditportfolio ist dadurch mehrfach intensiven Prüfungen unterzogen worden, so dass wir sicher von einer ordnungsgemäßen Bewertung des vorhanden Forderungsbestandes ausgehen können.

Die Summe der Risikoabschirmungen von ausfallgefährdeten Forderungen ist weiter angestiegen, sie besteht derzeit in einem überdurchschnittlichen Umfang. Erwartungsgemäß werden wir hier auch wieder Auflösungen vornehmen können, die uns bei der Ergebnisdarstellung in den Folgejahren helfen können.

Die Entwicklung des Marktumfeldes und der Bankenlandschaft insbesondere im zweiten Halbjahr 2015 bestärken uns in unserer Einschätzung, dass wir eine nicht unproblematische Betriebsgröße haben, die mittelfristig so möglicherweise keinen Bestand mehr haben kann.

III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Am 19. April 2016 haben die zuständigen Organe beider Banken beschlossen, die für das Jahr 2016 beabsichtigte Verschmelzung auf das Folgejahr 2017 zu verschieben.

IV. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht)

Durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank werden gigantische Zinsbeträge zum Nachteil der deutschen Sparer umgeschichtet. Für uns bedeutet das, dass sich das Brot- und Buttergeschäft, das Hereinnehmen von Einlagen und die Ausgabe von Krediten, immer weniger lohnt.

Verschärfend kommt hinzu, dass mit der von der Politik getriebenen zunehmenden Regulierung die Aufsicht in immer kürzeren lntervallen neue Vorschriften erlässt und Meldungen einfordert.

Ein erfolgreiches Genossenschaftsbankmodell wird dadurch zur Strukturreform getrieben. Die Fiducia erwartet für 2016 rund 50 Fusionen im Bundesgebiet und ist damit an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt.

Die Eigenständigkeit von Banken unserer Größenordnung gehört nach unserer Überzeugung jedoch - genauso wie die Nähe zum Kunden - zu unserem Geschäftsmodell.

Die Mitglieder der Verwaltungsorgane der Darmsheimer Bank eG und der Volksbank Magstadt eG haben sich deshalb entschlossen, die Ressourcen der beiden Genossenschaften zu bündeln und die Herausforderungen des Bankenmarktes gemeinsam anzugehen.

Die Verschmelzung führt zwei Genossenschaften mit dem wesentlichen Ziel der Schaffung einer finanz- und leistungsstarken Genossenschaft mit hoher Marktdurchdringung, die dem privaten und gewerblichen Mittelstand eine hohe Service- und Beratungsqualität sowie bedarfsgerechte Finanzdienstleistungen bietet, zusammen. Als mitglieder- und kundenorientierte Genossenschaft sollen die bestehenden Traditionen der beiden Genossenschaften gewahrt werden.

Die Wurzeln der vereinigten Genossenschaft liegen weiterhin in den regional angestammten Geschäftsgebieten. Durch die Verschmelzung werden die Verbesserung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit sowie die langfristige Existenzsicherung der beteiligten Genossenschaften angestrebt. Sie dient damit dem Auftrag des Genossenschaftsgesetzes.

Am 19. April 2016 wurde beschlossen die Fusion auf das Jahr 2017 rückwirkend zum 1. Januar 2017 zu verschieben.

Die Rahmenbedingungen für 2016 sehen wir insbesondere in einem weiterhin robust anhaltenden Wirtschaftswachstum in Deutschland und Baden-Württemberg. Auf Grund des anhaltenden Niedrigzinsniveaus wird der Zinsüberschuss der Bankenbranche auch in den kommenden Jahren stark unter Druck bleiben. Ergänzende Anforderungen zur Umsetzung der Regulatorik führt dabei zu steigenden Verwaltungsaufwendungen, so dass die Ertragslage der Banken von beiden Seiten unter erheblichem Druck bleibt.

Unsere Planung sieht für das Jahr 2016 eine moderate Steigerung der durchschnittlichen Bilanzsumme um 2,43 % oder rd. 3,7 Mio. Euro vor. Entsprechend erwarten wir auch im Kundeneinlagen- und -kreditgeschäft nur moderate bzw. keine Zuwachsraten. Wir erwarten für das Jahr 2016 ein weitgehend konstantes Zinsniveau und rechnen auf dieser Basis mit einem Zinsüberschuss von rd. 2,5 Mio. EUR. Im Provisionsgeschäft planen wir mit einer merklichen Steigerung des Provisionsergebnisses im Umfang von ca. 12 %. Dies reicht jedoch nicht aus, um den Rückgang beim Zinsüberschuss vollständig zu kompensieren. Durch Kosteneinsparungen planen wir im Jahr 2016 tarifliche Gehaltserhöhungen und andere Steigerungen der ordentlichen Verwaltungsaufwendungen vollständig auszugleichen. Im außerordentlichen Bereich werden weitere Kosten für die angestrebte Verschmelzung anfallen.

Auf Grund der bestehenden umfassenden Risikovorsorge im Kreditgeschäft erwarten wir bei einem robusten wirtschaftlichen Umfeld im Geschäftsjahr 2016 einen Nettoertrag aus der Bewertung der Kundenforderungen. Auf Grund der Verkürzung der Restlaufzeit von verzinslichen Wertpapieren ergeben sich in überschaubarem Umfang Abschreibungen auf Eigenanlagen.

Die Ertragslage wird 2016 schwach sein, bei dem angenommen günstigen Bewertungsergebnis aber ausreichen, wieder eine angemessene Dividende sowie die erforderliche Dotierungen der Rücklagen vornehmen zu können.

Durch Einsparungen bei den Verwaltungsaufwendungen gehen wir davon aus, dass sich die Ertragslage vor Bewertungsmaßnahmen im Jahr 2017 auf niedrigem Niveau leicht verbessert.

Die Risiken der künftigen Entwicklung zeigt sich insbesondere in der starken Belastung der Ertragslage auf Grund des Niedrigzinsumfeldes. Wir erwarten für die Jahre 2016 und 2017 aber keine bestandsgefährdenden oder andere entwicklungsbeeinträchtigende Risiken. Die Risikotragfähigkeit ist auch in diesen Jahren nach den Auswertungen zum 31. Dezember 2015 gegeben.

 

Darmsheim, 19. April 2016

Darmsheimer Bank eG

Der Vorstand

Michael Rapp

Roland Ruckh

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 414.220,98 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 928,96 (Bilanzgewinn von EUR 415.149,94) - wie folgt zu verwenden:

EUR
Ausschüttung einer Dividende von 2,00 % 49.349,09
Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen  
a) Gesetzliche Rücklage 183.000,00
b) Andere Ergebnisrücklagen 182.000,00
Vortrag auf neue Rechnung 800,85
  415.149,94

 

Darmsheim, 19. April 2016

Darmsheimer Bank eG

Der Vorstand

Michael Rapp

Roland Ruckh

Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung

Die Generalversammlung vom 30.05.2016 hat den Jahresabschluss zum 31.12.2015 festgestellt und die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 414.220,98 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages in Höhe von EUR 928,96 - wie vom Vorstand vorgeschlagen beschlossen.

1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2015

Darmsheimer Bank eG, Sindelfingen

Aktivseite

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Barreserve          
a) Kassenbestand     732.257,24   561
b) Guthaben bei Zentralnotenbanken     0,00   13
darunter: bei der Deutschen Bundesbank 0,00       (13)
c) Guthaben bei Postgiroämtern     0,00 732.257,24 0
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind          
a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen     0,00   0
darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar 0,00       (0)
b) Wechsel     0,00 0,00 0
3. Forderungen an Kreditinstitute          
a) täglich fällig     17.273.332,25   1.437
b) andere Forderungen     3.745.464,16 21.018.796,41 5.242
4. Forderungen an Kunden       104.075.283,25 107.263
darunter:          
durch Grundpfandrechte gesichert 64.533.444,44       (65.460)
Kommunalkredite 1.903.124,40       (2.019)
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere          
a) Geldmarktpapiere          
aa) von öffentlichen Emittenten   0,00     0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00       (0)
ab) von anderen Emittenten   0,00 0,00   0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00       (0)
b) Anleihen und Schuldverschreibungen          
ba) von öffentlichen Emittenten   4.847.057,38     7.073
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 4.847.057,38       (7.073)
bb) von anderen Emittenten   17.604.915,23 22.451.972,61   27.167
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 12.632.692,69       (22.650)
c) eigene Schuldverschreibungen     0,00 22.451.972,61 0
Nennbetrag 0,00       (0)
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere       0,00 0
6a. Handelsbestand       0,00 0
7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften          
a) Beteiligungen     1.453.096,90   1.453
darunter:          
an Kreditinstituten 4.099,50       (4)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00       (0)
b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften     493.050,00 1.946.146,90 493
darunter:          
bei Kreditgenossenschaften 490.000,00       (490)
bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00       (0)
8. Anteile an verbundenen Unternehmen       0,00 0
darunter:          
an Kreditinstituten 0,00       (0)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00       (0)
9. Treuhandvermögen       0,00 0
darunter: Treuhandkredite 0,00       (0)
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch       0,00 0
11. Immaterielle Anlagewerte          
a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte     0,00   0
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten     0,00   0
c) Geschäfts- oder Firmenwert     0,00   0
d) geleistete Anzahlungen     0,00 0,00 0
12. Sachanlagen       649.498,29 690
13. Sonstige Vermögensgegenstände       380.127,09 401
Summe der Aktiva       151.254.081,79 151.793

Passivseite

         
      Geschäftsjahr Vorjahr
  EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten          
a) täglich fällig     0,00   1.500
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist     19.158.847,61 19.158.847,61 21.025
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden          
a) Spareinlagen          
aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten   30.488.077,61     33.323
ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten   4.416.523,27 34.904.600,88   3.759
b) andere Verbindlichkeiten          
ba) täglich fällig   58.035.608,67     47.094
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist   26.759.679,30 84.795.287,97 119.699.888,85 32.396
3. Verbriefte Verbindlichkeiten          
a) begebene Schuldverschreibungen     0,00   0
b) andere verbriefte Verbindlichkeiten     0,00 0,00 0
darunter:          
Geldmarktpapiere 0,00       (0)
eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00       (0)
3a. Handelsbestand       0,00 0
4. Treuhandverbindlichkeiten       0,00 0
darunter: Treuhandkredite 0,00       (0)
5. Sonstige Verbindlichkeiten       320.276,43 325
6. Rechnungsabgrenzungsposten       13.151,27 22
6a. Passive latente Steuern       0,00 0
7. Rückstellungen          
a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen     0,00   0
b) Steuerrückstellungen     33.570,00   31
c) andere Rückstellungen     739.082,89 772.652,89 740
8. [gestrichen]       0,00 0
9. Nachrangige Verbindlichkeiten       730.502,68 1.457
10. Genussrechtskapital       0,00 0
darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00       (0)
11. Fonds für allgemeine Bankrisiken       1.740.000,00 1.740
darunter: Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB 0,00       (0)
12. Eigenkapital          
a) Gezeichnetes Kapital     2.545.612,12   2.441
b) Kapitalrücklage     0,00   0
c) Ergebnisrücklagen          
ca) gesetzliche Rücklage   2.829.000,00     2.729
cb) andere Ergebnisrücklagen   3.029.000,00 5.858.000,00   2.929
d) Bilanzgewinn     415.149,94 8.818.762,06 282
Summe der Passiva       151.254.081,79 151.793
Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Eventualverbindlichkeiten          
a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln   0,00     0
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen   10.206.222,48     14.625
c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten   0,00 10.206.222,48   0
2. Andere Verpflichtungen          
a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften   0,00     0
b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen   0,00     0
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen   5.396.673,94 5.396.673,94   4.534
darunter: Lieferverpflichtungen          
aus zinsbezogenen Termingeschäften 0,00       (0)

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Zinserträge aus          
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften   3.534.860,54     3.992
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen   518.499,74 4.053.360,28   666
2. Zinsaufwendungen     1.204.023,42 2.849.336,86 1.816
3. Laufende Erträge aus          
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren     0,00   0
b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften     36.762,73   16
c) Anteilen an verbundenen Unternehmen     0,00 36.762,73 0
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen       0,00 0
5. Provisionserträge     967.835,26   981
6. Provisionsaufwendungen     88.910,47 878.924,79 87
7. Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands       0,00 0
8. Sonstige betriebliche Erträge       96.916,48 89
9. [gestrichen]       0,00 0
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen          
a) Personalaufwand          
aa) Löhne und Gehälter   1.775.706,67     1.721
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung   385.732,27 2.161.438,94   359
darunter: für Altersversorgung 56.977,41       (57)
b) andere Verwaltungsaufwendungen     1.245.612,28 3.407.051,22 923
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen       94.543,37 90
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen       10.708,43 97
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft     0,00   0
14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft     344.199,24 344.199,24 632
15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere     0,00   0
16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren     13.300,00 13.300,00 98
17. Aufwendungen aus Verlustübernahme       0,00 0
18. [gestrichen]       0,00 0
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit       707.137,08 1.382
20. Außerordentliche Erträge     0,00   0
21. Außerordentliche Aufwendungen     0,00   0
22. Außerordentliches Ergebnis       0,00 (0)
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag     287.981,05   358
darunter: latente Steuern 0,00       (0)
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen     4.935,05 292.916,10 5
24a. Einstellungen in Fonds für allgemeine Bankrisiken       0,00 650
25. Jahresüberschuss       414.220,98 369
26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr       928,96 2
        415.149,94 370
27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen          
a) aus der gesetzlichen Rücklage     0,00   0
b) aus anderen Ergebnisrücklagen     0,00 0,00 0
        415.149,94 370
28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen          
a) in die gesetzliche Rücklage     0,00   44
b) in andere Ergebnisrücklagen     0,00 0,00 44
29. Bilanzgewinn       415.149,94 282

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2015

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen, die das Genossenschaftsgesetz (GenG) und die Satzung der Bank stellen.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden

Die auf EUR lautenden Barreserven wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Bewertung der Sorten erfolgte zum Kassakurs am Bilanzstichtag. Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden wurden mit dem Nennwert angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag - sofern Zinscharakter vorliegt - in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt wurde. Dieser Unterschiedsbetrag wird grundsätzlich planmäßig, und zwar zinsanteilig aufgelöst.

Anteilige Zinsen, deren Fälligkeit nach dem Bilanzstichtag liegt, die aber am Bilanzstichtag bereits den Charakter von bankgeschäftlichen Forderungen oder Verbindlichkeiten haben, sind dem zugehörigen Aktiv- oder Passivposten der Bilanz zugeordnet.

Die bei den Forderungen an Kunden erkennbaren Bonitätsrisiken sind durch Bildung von Einzelwertberichtigungen und Einzelrückstellungen abgedeckt. Für die latenten Kreditrisiken wurde unter Berücksichtigung der steuerlichen Richtlinien eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Zusätzlich bestehen zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweigs Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB und ein Sonderposten für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB. Das Wahlrecht gemäß § 340f Abs. 3 HGB wurde in Anspruch genommen.

Der komplette Wertpapierbestand wurde nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Dabei wurden die von den "Wertpapiermitteilungen" (WM-Datenservice) zur Verfügung gestellten Jahresschlusskurse herangezogen. Da die Wertpapiere im Girosammeldepot verwahrt werden, werden die Anschaffungskosten bei gleicher Wertpapiergattung nach der Durchschnittsmethode ermittelt.

Bei einem Wertpapier lag kein verlässlicher Börsen- oder Marktpreis vor. Daher wurde der beizulegende Wert anhand eines Bewertungsmodells ermittelt. Dabei wurden die künftigen Zins- und Tilgungszahlungen prognostiziert und mit risiko- und laufzeitadäquaten Zinssätzen auf ihren derzeitigen Barwert abgezinst (Discounted Cashflow-Verfahren).

Strukturierte Finanzinstrumente, die keine wesentlich erhöhten oder zusätzlichen (andersartigen) Risiken oder Chancen aufweisen, werden als einheitlicher Vermögensgegenstand und einheitliche Schuld nach den allgemeinen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Ebenso wurden Credit Linked Notes entsprechend den Vorgaben des IDW RS HFA 22 einheitlich bilanziert und bewertet, soweit sie am Bilanzstichtag gemäß § 253 Abs. 1 und 4 HGB mit dem niedrigeren Wert aus beizulegendem Wert und fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wurden und die Bewertung auf einer Notierung des strukturierten Finanzinstruments auf einem aktiven Markt basiert.

Die Finanzinstrumente des Zinsbuchs werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller Geschäfte nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 verlustfrei bewertet. Hierbei werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt und von dem positiven Differenzbetrag die Risiko- und Bestandsverwaltungskosten abgezogen. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang wird eine Drohverlustrückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen wird. Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum Bilanzstichtag war keine Rückstellung zu bilden.

Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften wurden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die der geschätzten Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungssätze (veröffentlichte Abschreibungstabellen der Finanzverwaltung) zugrunde.

Ab dem 1. Januar 2010 angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Einzelwert bis zu EUR 150 wurden in voller Höhe als andere Verwaltungsaufwendungen erfasst. Sie wurden in voller Höhe abgeschrieben, sofern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut über EUR 150, aber nicht über EUR 410 lagen.

Der Auszahlungsanspruch auf Körperschaftsteuerguthaben nach § 37 Abs. 5 KStG wurde unter Berücksichtigung eines Diskontierungssatzes von 4 % mit dem Barwert ausgewiesen.

Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und aus Zuschlägen sowie sonstigen über den Basiszins hinausgehenden Vorteilen für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen.

Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet.

Bei Altersversorgungsverpflichtungen und vergleichbaren langfristigen Verpflichtungen, die die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllen, haben wir die Verpflichtungen mit den ihnen zuzurechnenden Vermögensgegenständen verrechnet. Deckungsvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von EUR 71.826 (Anschaffungskosten in Höhe von EUR 70.717) wurde mit dem Erfüllungsbetrag der Altersversorgungsverpflichtungen in Höhe von EUR 71.826 saldiert.

Eine Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen erfolgte nicht, da aus dem Deckungsvermögen keine Erträge erzielt wurden.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die erstmalige Einbuchung der Rückstellung mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgte mit dem abgezinsten Betrag (Nettomethode).

Die Sorten und auf fremde Währung lautende Eventualverbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages umgerechnet. Die sich aus der Währungsumrechnung ergebenden Aufwendungen und Gewinne wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt.

Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

C. Entwicklung des Anlagevermögens 2015

(volle EUR)

Anschaffungs-/ Herstellungskosten Zugänge Zuschreibung (a) (b) Umbu-
chungen Abgänge
(a) (b) Abschrei-
bungen (kumuliert)
Buchwerte am Bilanzstichtag Abschreibungen Geschäftsjahr
des Geschäftsjahres
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Anlagenwerte                
a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0 0 (a) 0 (a) 0 0 0
    0 (b) 0 (b)      
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.337 0 (a) 0 (a) 11.337 0 0
    0 (b) 0 (b)      
c) Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 (a) 0 (a) 0 0 0
    0 (b) 0 (b)      
d) geleistete Anzahlungen 0 0 (a) 0 (a) 0 0 0
    0 (b) 0 (b)      
Sachanlagen                
a) Grundstücke und Gebäude 2.283.018 0 (a) 0 (a) 1.797.646 485.372 49.008
    0 (b) 0 (b)      
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 780.964 68.500 (a) 0 (a) 644.647 164.126 45.535
    0 (b) 40.691 (b)      
a 3.075.319 68.500 (a) 0 (a) 2.453.630 649.498 94.543
    0 (b) 40.691 (b)      
Anschaffungskosten
EUR
Veränderungen (saldiert)
EUR
Buchwerte am Bilanzstichtag
EUR
Wertpapiere des Anlagevermögens 999.200 -516.900 482.300
Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 1.946.147   1.946.147
b 2.945.347 -516.900 2.428.447
Summe a und b 6.020.666   3.077.945

D. Erläuterungen zur Bilanz

In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 20.272.288 Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:

bis 3 Monate
EUR
mehr als 3 Monate bis ein Jahr
EUR
mehr als ein Jahr bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Andere Forderungen an Kreditinstitute (A 3b) (ohne Bausparguthaben) 0 0 0 3.000.000
Forderungen an Kunden (A 4) 4.552.922 8.292.725 27.639.565 61.281.892

Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.

In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 2.307.850 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten.

In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an Beteiligungsunternehmen sind:

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Forderungen an Kreditinstitute (A 3) 20.272.288 5.966.493
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) 4.943.525 12.074.913

In folgenden Posten sind enthalten:

davon:
börsenfähig
EUR
börsennotiert
EUR
nicht börsennotiert
EUR
nicht mit dem Niederstwert bewertete börsenfähige Wertpapiere
EUR
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) 22.451.973 19.447.752 3.004.221 0

Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 381.772 und Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von EUR 164.126 enthalten.

In dem Posten sonstige Vermögensgegenstände sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:

31.12.2015
EUR
Auszahlungsanspruch des in den Jahren 1978 bis 1999 angesammelten Körperschaftsteuerguthabens nach § 37 Abs. 5 KStG 104.369
Steuererstattungsansprüche 204.485

In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 3.510 enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 19.153.598 Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

bis 3 Monate
EUR
mehr als 3 Monate bis ein Jahr
EUR
mehr als ein Jahr bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 1b) 524.784 970.712 7.592.812 10.055.268
Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten (P 2ab) 2.862.390 1.553.940 193 0
Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 2bb) 9.968.926 6.863.443 9.333.079 552.849

Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.

Im Posten "Sonstige Verbindlichkeiten" sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:

31.12.2015
EUR
für Dritte abzuführende Steuern 127.294
Verbindlichkeiten aus unbezahlten Rechnungen 95.082
VR-MitgliederBonus 62.782

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 12.700 (Vorjahr EUR 21.955) enthalten.

Zu den nachrangigen Verbindlichkeiten (Passivposten 9) ergeben sich folgende Angaben:

Im Geschäftsjahr fielen Aufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 24.979 an.

Mittelaufnahmen, die 10 % des Gesamtbetrages der nachrangigen Verbindlichkeiten übersteigen, erfolgen zu folgenden Bedingungen:

EUR Zinssatz
in %
Fälligkeit
150.000 2,25 Juni 2017
80.000 2,25 Dezember 2016

Eine vorzeitige Rückzahlungsverpflichtung ist ausgeschlossen. Die Verbindlichkeiten sind im Falle des Insolvenzverfahrens oder der Liquidation der Bank erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückzuzahlen. Eine Umwandlung in andere Eigenkapitalformen ist nicht möglich.

Für die weiteren nachrangigen Verbindlichkeiten gelten die folgenden wesentlichen Bedingungen: Die mit den Gläubigern der nachrangigen Verbindlichkeiten getroffenen Nachrangabreden erfüllen die Voraussetzungen für die Anerkennung als Eigenmittel gemäß Art. 63 CRR. Die Restlaufzeit der nachrangigen Verbindlichkeiten liegt zwischen drei Monaten sowie vier Jahren und drei Monaten. Die nachrangigen Verbindlichkeiten sind mit Zinssätzen von 2,25 % bis 3,25 % ausgestattet.

In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen sind:

Beteiligungsunternehmen
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) 19.153.598 22.514.754

In den Eventualverbindlichkeiten sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 8.143.828 enthalten.

Latente Steuern sind nicht bilanziert. Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde. Die Latenzen resultieren im Wesentlichen aus der abweichenden steuerlichen Bewertung von Kundenforderungen, Wertpapieren und Rückstellungen.

Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:

Geschäftsguthaben EUR
a) der verbleibenden Mitglieder 2.493.921
b) der ausscheidenden Mitglieder 51.691

Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt entwickelt:

Gesetzliche Rücklage
EUR
andere Ergebnisrücklagen
EUR
Stand 01.01.2015 2.729.000 2.929.000
Einstellungen    
- aus Bilanzgewinn des Vorjahres 100.000 100.000
Stand 31.12.2015 2.829.000 3.029.000

In Bezug auf die Gesamttätigkeit der Bank sind folgende Eventualverbindlichkeiten von wesentlicher Bedeutung:

Art der Eventualverbindlichkeit EUR
Avale zur Sicherung von Fremdwährungskrediten in CHF 8.143.828

Die im Posten 1b) und 2c) unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Verpflichtungen unterliegen den für alle Kreditverhältnisse geltenden Risikoidentifizierungs- und -steuerungsverfahren, die eine rechtzeitige Erkennung der Risiken gewährleisten.

Akute Risiken einer Inanspruchnahme aus den unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Haftungsverhältnissen sind durch Rückstellungen gedeckt. Die ausgewiesenen Verpflichtungen betreffen breit gestreute Bürgschafts- und Gewährleistungsverträge für bzw. offene Kreditzusagen gegenüber Kunden.

Die Risiken wurden im Zuge einer Einzelbewertung der Bonität dieser Kunden beurteilt. Die ausgewiesenen Beträge unter 1b) zeigen nicht die zukünftig aus diesen Verträgen zu erwartenden tatsächlichen Zahlungsströme, da die überwiegende Anzahl der Eventualverbindlichkeiten nach unserer Einschätzung ohne Inanspruchnahme auslaufen werden.

Von den Verbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:

in EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) 15.343.575

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Vermittlungsgeschäfte für Dritte werden insbesondere im Rahmen des genossenschaftlichen Verbunds in den Bereichen Kredit, Immobilien, Investmentfonds, Bausparen und Versicherungen getätigt.

Die für das Geschäftsjahr ermittelten Auf- und Abzinsungseffekte für Zinsrückstellungen aus Zinsprodukten wurden in Höhe von EUR 8.556 unter den Zinsaufwendungen erfasst. Im Vorjahr war dieser Aufwand ebenfalls von untergeordneter Bedeutung.

In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 32.439 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 55.538 enthalten. Die periodenfremde Erträge entfallen vor allem auf Auflösungen von Rückstellungen, die periodenfremde Aufwendungen betreffen Steuernachzahlungen für frühere Jahre.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

F. Sonstige Angaben

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen EUR 7.709. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR 232.590 und für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 1.004.892.

Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR 301.736.

Ferner besteht gemäß § 7 der Beitritts- und Verpflichtungserklärung zum institutsbezogenen Sicherungssystem der BVR Institutssicherung GmbH (BVR-ISG) eine Beitragsgarantie gegenüber der BVR-ISG. Diese betrifft Jahresbeiträge zum Erreichen der Zielausstattung bzw. Zahlungsverpflichtungen, Sonderbeiträge und Sonderzahlungen, falls die verfügbaren Finanzmittel nicht ausreichen, um die Einleger eines dem institutsbezogenen Sicherungssystem angehörigen CRR-Kreditinstituts im Entschädigungsfall zu entschädigen sowie Auffüllungsverpflichtungen nach Deckungsmaßnahmen.

Die Zahl der 2015 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
Prokuristen 2 0
Sonstige kaufmännische Mitarbeiter 20 7
Geringfügig Beschäftigte 0 6
  22 13

Außerdem wurden durchschnittlich 3 Auszubildende beschäftigt.

Mitgliederbewegung

Anzahl der Mitglieder Anzahl der Geschäftsanteile Haftsummen
EUR
Anfang 2015 2.374 16.282 8.141.000
Zugang 2015 89 890 445.000
Abgang 2015 53 349 174.500
Ende 2015 2.410 16.823 8.411.500
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um EUR 90.780
Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um EUR 270.500
Höhe des Geschäftsanteils EUR 150
Höhe der Haftsumme je Anteil EUR 500

Gemäß Teil 8 der CRR (Art. 435 bis 455) offenzulegende Inhalte sind zum Teil im Lagebericht enthalten. Wir beabsichtigen die weiteren Angaben in einem separaten Offenlegungsbericht zu machen und im Bundesanzeiger sowie auf unserer Homepage zu veröffentlichen.

Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten:

Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e. V.

Lauterbergstraße 1

76137 Karlsruhe

Mitglieder des Vorstands, ausgeübter Beruf

Rapp, Michael, Geschäftsleiter

Ruckh, Roland, Geschäftsleiter

Mitglieder des Aufsichtsrats, ausgeübter Beruf, ggf. Unternehmen, in dem der Beruf ausgeübt wird

Körber, Gerd, - Vorsitzender - , Steuerberater, Kalb & Körber Partnerschaft mbH

Buck, Thomas, - stellvertretender Vorsitzender - , Technischer Betriebswirt, Daimler AG

Hagenlocher, Erwin, Verkaufsleiter i.R.

Klemme, Karlklaus, Diplom-Mathematiker i.R., (bis 25.6.2015)

Leitner, Dr. Ulrich, Jurist, Daimler AG

Schwarz, Hans-Andreas, Prokurist, Wohnstätten Sindelfingen GmbH

Steiner, Silvia, Gesellschafterin und Prokuristin, BVS Blechtechnik GmbH, (seit 25.6.2015)

 

Sindelfingen, 24. März 2016

Darmsheimer Bank eG

Der Vorstand

Michael Rapp

Roland Ruckh

Bestätigungsvermerk des Prüfungsverbandes

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Darmsheimer Bank eG, Sindelfingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k und 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Karlsruhe, 23. Mai 2016

Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e. V.

Schmid, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates

Als von der Generalversammlung gewähltes Organ, haben wir im Berichtsjahr die uns nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Wir sind unserer Überwachungsfunktion nachgekommen und haben die in unseren Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse gefasst.

Der Vorstand hat uns und die Ausschüsse des Aufsichtsrates in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse informiert.

Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand.

Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses haben wir geprüft und für richtig befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses - unter Einbeziehung des Gewinnvortrages - entspricht den Vorschriften und der Satzung.

Der vorliegende Jahresabschluss 2015 mit Lagebericht wurde vom Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband e.V. geprüft. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk ist erteilt. In gemeinsamen Sitzungen mit dem Vorstand und den Vertretern des Prüfungsverbands wurden die Prüfberichte vorgestellt, diskutiert und hinterfragt. Über das Prüfungsergebnis wird in der Generalversammlung berichtet.

Wir empfehlen der Generalversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2015 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.

Durch Ablauf der Wahlzeit scheiden in diesem Jahr die Herren Gerd Körber und Thomas Buck aus unserem Gremium aus. Beide Herren stehen für eine Wiederwahl zur Verfügung.

Wir bedanken uns beim Vorstand und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bank für die geleistete Arbeit.

 

Darmsheim im Mai 2016

Der Aufsichtsrat

Gerd Körber, Vorsitzender

Anlage zum Jahresabschluss gemäß § 26a Abs. 1 Satz 2 KWG zum 31. Dezember 2015 ("Länderspezifische Berichterstattung")

Darmsheimer Bank eG, Sindelfingen

Die Darmsheimer Bank eG hat keine Niederlassungen im Ausland. Sämtliche nachfolgende Angaben entstammen dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 und beziehen sich ausschließlich auf ihre Geschäftstätigkeit als regional tätige Kreditgenossenschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Die Tätigkeit der Darmsheimer Bank eG besteht darin, Einlagen oder andere rückzahlbare Gelder von Privat- und Firmenkunden entgegenzunehmen und Kredite für eigene Rechnung zu gewähren.

Die Darmsheimer Bank eG definiert den Umsatz aus der Summe folgender Komponenten der Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB: Zinserträge, Zinsaufwendungen, laufende Erträge aus Aktien etc., Erträge aus Gewinngemeinschaften etc., Provisionserträge, Provisionsaufwendungen und sonstige betriebliche Erträge. Der Umsatz beträgt für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2015 TEUR 3.862.

Die Anzahl der Lohn- und Gehaltsempfänger in Vollzeitäquivalenten zum Jahresende beträgt 25,8.

Der Gewinn vor Steuern beträgt TEUR 707.

Unter Berücksichtigung der Steuern auf den Gewinn von TEUR 288 ergibt sich ein Nettogewinn von TEUR 414. Die Steuern betreffen in Höhe von TEUR 235 laufende Steuern.

Die Darmsheimer Bank eG hat im Geschäftsjahr keine öffentlichen Beihilfen erhalten.

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