Trinkgut Fachdiscount GmbHLiquidiert
47441 Moers, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Kerkenhoff seit 1.3.2016 | Geschäftsführer |
Dirk Neuhaus seit 8.3.2013 | Geschäftsführer |
Stephan Steves seit 8.3.2013 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mit beschränkter HaftungMoersKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Amtsgericht Kleve, HRB 5463Bilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2016
Konzernanhang für 2016Allgemeine Hinweise Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde gemäß §§ 290 bis 314 HGB aufgestellt. Die Regelungen des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) wurden ab dem 1. Januar 2016 vollumfänglich angewendet. Die Gesellschaft hat von dem Wahlrecht gem. Artikel 75 Abs. 2 EGHGB Gebrauch gemacht und die Vorjahreszahlen an die Neudefinition der Umsatzerlöse gem. § 298 Abs. 1 i.V.m. § 277 Abs. 1 HGB angepasst, so dass eine Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen gegeben ist. Entsprechend ergaben sich auch Änderungen bei den sonstigen betrieblichen Erträgen und infolge der Ausweisänderung Umgliederungen bei korrespondierenden Aufwendungen von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in die Aufwendungen für bezogene Leistungen und Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren. Aufgrund § 314 Abs. 3 HGB wurde unter Berücksichtigung des Datenschutzes im Konzernabschluss auf die Angabe der Organbezüge verzichtet. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung der einbezogenen Tochterunternehmen erfolgte bei Unternehmenserwerben bis zum 31.12.2009 nach der Buchwertmethode auf den Zeitpunkt des Anteilserwerbs. Ab dem 01.01.2010 wird bei den Erstkonsolidierungen von Gesellschaften die Neubewertungsmethode angewendet. Alle Forderungen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen sowie entsprechende Rechnungsabgrenzungsposten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden gegeneinander aufgerechnet. Bei Lieferungen von Vermögensgegenständen zwischen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden Zwischenergebnisse grundsätzlich eliminiert, sofern diese noch nicht durch Weiterveräußerung an Dritte realisiert sind. Im Konzernabschluss werden aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen entsprechende latente Steuereffekte - soweit sich die abweichende Steuer in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleicht - mit dem zukünftig zu erwartenden Steuersatz von 30 % (bzw. von 15,4 % bei Personengesellschaften, die Zweckgesellschaften sind) einbezogen. Dies gilt auch für aus den Einzelabschlüssen übernommene latente Steuern gemäß § 274 HGB. Die bei den einbezogenen Unternehmen seit der Konzernzugehörigkeit gebildeten Rücklagen werden als andere Gewinnrücklagen ausgewiesen. Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis umfasst 21 (Vorjahr 21) Gesellschaften. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren mit Ausnahme der aufgrund des BilRUG und des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften erforderlichen Änderungen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird - soweit abnutzbar - um planmäßige lineare Abschreibungen bzw. außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr Abgang im Folgejahr wird unterstellt. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und die Ausleihungen zu Anschaffungskosten angesetzt bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden mit Hilfe der Buchwertmethode angesetzt. Der Wertansatz der Beteiligungen und der Unterschiedsbetrag werden zu dem Zeitpunkt ermittelt, zu dem das Unternehmen assoziiertes Unternehmen geworden ist. In den Folgejahren werden die Beteiligungsansätze um die anteiligen Eigenkapitalveränderungen, um Veränderungen des Unterschiedsbetrages und um auf die Beteiligung entfallende Gewinnausschüttungen fortgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkostenzuschläge für Fertigungs- und Verwaltungskosten nach § 298 Abs. 1 i.V.m. § 255 Abs. 2 HGB. Erkennbare Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten sind durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die liquiden Mittel und die Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Ausgaben, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind als aktive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Sofern sich bei der Ermittlung der Steuerauswirkungen von temporären und quasi permanenten Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen unter Berücksichtigung von in den nächsten fünf Jahren zu erwartenden nutzbaren steuerlichen Verlustvorträgen ein aktiver Steuerabgrenzungsposten ergibt, wird von dem Wahlrecht der Aktivierung dieser Steuerentlastung Gebrauch gemacht. Die sich ergebenen Steuerbe- und -entlastungen werden dabei verrechnet angesetzt. Eine Abzinsung dieser Beträge erfolgt nicht. Mit den anderen Gewinnrücklagen werden die Zwischenergebnisse aus Vorjahren nach Abzug der darauf entfallenden latenten Steuer verrechnet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der "Projected-Unit-Credit-Methode" unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" ermittelt. Die Abzinsung erfolgt pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (4,00 %). Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 0,0 % berücksichtigt. Die künftige Anpassung der Versorgungsbezüge wurde mit 2,0 % p.a. eingerechnet. Im Vorjahr erfolgte abweichend entsprechend der noch in 2015 geltenden gesetzlichen Regelung die Abzinsung mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden mit diesen Schulden verrechnet; entsprechend wird mit zugehörigen Aufwendungen und Erträgen verfahren. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei der Ermittlung der Kosten- und Preissteigerungen wurde angelehnt an betriebsinterne Erfahrungen von einer durchschnittlichen Inflationsrate von 2 % ausgegangen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz abgezinst. Bei dem verwendeten Abzinsungssatz handelt es sich um den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre. Änderungen des Abzinsungssatzes zwischen zwei Bilanzstichtagen werden im operativen Ergebnis ausgewiesen. Bei der Ermittlung des Aufzinsungsaufwandes wird angenommen, dass die Änderung des Zinssatzes zum Ende der Periode eingetreten ist. Rückstellungen für Betriebsjubiläen werden für 10-, 25-, 40- und 50-jährige Jubiläen gebildet und nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Rückstellungen für drohende Verluste aus Mietverhältnissen werden einzeln mit einem Erfolgsbeitrag aus der Belieferung an die die Objekte betreibenden Einzelhändler von unverändert 3,0 % des Umsatzes auf Basis von Vollkosten berechnet. Bei der passivierten Rückstellung für Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen wird wegen Unwesentlichkeit für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von einer Berücksichtigung künftiger Preissteigerungen abgesehen. Risiken aus Haftungsverhältnissen werden auf Basis von Einzelfällen berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in diesem Anhang als Anlage beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Die Bandbreiten der Nutzungsdauern der Anlagenklassen gestalten sich wie nachfolgend aufgeführt:
Der Geschäfts- oder Firmenwert stammt mit TEUR 15.039 (Vorjahr TEUR 17.381) aus den einbezogenen Einzelabschlüssen und resultiert aus im Rahmen der Übernahme von Einzelhandelsstandorten gezahlten Aufgeldern. Zudem wird aus dem Erwerb der Beteiligung an der Trinkgut Deutsche Getränke-Holding GmbH, Moers, ein Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 24.056 (Vorjahr TEUR 29.829) ausgewiesen. Die Abschreibung der Firmenwerte erfolgt linear über eine Nutzungsdauer von 10 bis 15 Jahren. Diese Nutzungsdauer berücksichtigt die diesen Einzelhandelsstandorten zuzurechnende Mietvertragsdauer und spiegelt damit den tatsächlichen Werteverzehr des Geschäfts- oder Firmenwertes zutreffend wieder. Angaben zum Anteilsbesitz
Mit den Unternehmen 2,3, 5 und 16 bestehen Ergebnisabführungsverträge sowie Beherrschungsverträge. Mit dem Unternehmen 14 besteht ein Beherrschungsvertrag. Als assoziiertes Unternehmen wird die RM Großmarkt GmbH, Melsungen, in den Konzernabschluss einbezogen. Der Kapitalanteil an dieser Gesellschaft beträgt 25,1 %, ebenso die Stimmrechte. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Einzelabschluss dieser Gesellschaft entsprechen denen im Konzernabschluss. Als Zweckgesellschaften gemäß § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB werden die Gesellschaften Nr. 11,13 und 21 einbezogen. Die Unternehmen Nr. 22 bis 24 werden wegen untergeordneter Bedeutung (§ 296 Abs. 2 HGB) seit 2015 nicht im Rahmen der Vollkonsolidierung (§§ 300 - 307 HGB) berücksichtigt. Dies wirkt sich nicht wesentlich auf die Vergleichbarkeit mit Vorjahreszahlen aus.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Zum Bilanzstichtag bestanden keine valutierende Kredite (Vj. TEUR 1.068) gegenüber Aufsichtsratsmitgliedern. Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr resultieren im Wesentlichen aus Forderungen mit Darlehenscharakter gegenüber Kaufleuten. Rechnungsabgrenzungsposten Hierin enthalten sind hauptsächlich Baukostenzuschüsse in Höhe von TEUR 14.462. Zudem werden im Voraus geleistete Mietzahlungen über TEUR 1.692 ausgewiesen. Latente Steuern Der Berechnung wird grundsätzlich ein Steuersatz von insgesamt 30 % (bzw. von 15,4 % bei Personengesellschaften, die Zweckgesellschaften sind) Ertragssteuern zugrunde gelegt. Die ausgewiesenen aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 17.532 (Vorjahr TEUR 17.355) werden im Wesentlichen für Unterschiedsbeträge zwischen handels- und steuerbilanziellen Wertansätzen der sonstigen Rückstellungen gebildet. Gesetzliche Ausschüttungssperren aus den Einzelabschlüssen belaufen sich auf TEUR 16.280. Die aktiven latenten Steuern entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:
Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital des Mutterunternehmens beträgt DM 40.000.000,00. Rücklagen Die Rücklagen entwickelten sich im Berichtsjahr wie folgt:
Der Betrag, der am Stichtag zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung steht, beträgt TEUR 25.467. Pensionsrückstellungen Bei der Bewertung wurden erwartete Anpassungen der Versorgungsbezüge mit 2,0 % berücksichtigt. Bei Fluktuation wurde eine Rate von 0 % zugrunde gelegt. Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Geschäftsführer betragen TEUR 2.083. Die laufenden Bezüge ehemaliger Geschäftsführer für das Geschäftsjahr 2016 belaufen sich auf TEUR 226. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 864. Das ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienende, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogene und rückgedeckte Vermögen der allfrisch Unterstützungskasse e.V. (Deckungsvermögen i.S.d. § 298 Abs. 1 i.V.m. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wird mit seinem beizulegenden Zeitwert (der auch den Anschaffungskosten entspricht) in Höhe von TEUR 18.079 mit den Rückstellungen verrechnet. Der Erfüllungsbetrag der zugehörigen Rückstellungen entspricht dem Aktivwert des rückgedeckten Vermögens. Es handelt sich um eine kongruent rückgedeckte Direktzusage mit Verpfändung der Rückdeckungsversicherung. Weitere ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 298 Abs. 1 i.V.m. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) werden ebenfalls mit ihrem beizulegenden Zeitwert (der auch den Anschaffungskosten entspricht) in Höhe von TEUR 771 mit den Rückstellungen verrechnet. Der Erfüllungsbetrag der zugehörigen Rückstellungen entspricht dem Aktivwert der zugrunde liegenden Rückdeckungsversicherung. Es handelt sich um eine kongruent rückgedeckte Direktzusage mit Verpfändung der Rückdeckungsversicherung. Im Geschäftsjahr 2016 wurden Zinsaufwendungen und Zinserträge von TEUR 2 verrechnet. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen entfallen mit TEUR 4.989 auf Körperschaftsteuer, mit TEUR 274 auf Solidaritätszuschläge sowie in Höhe von TEUR 5.828 auf Gewerbesteuer, die im Rahmen der steuerlichen Außenprüfung der Berichtsgesellschaft für die Veranlagungszeiträume 2008 - 2016 voraussichtlich festgesetzt werden. Zudem sind TEUR 638 für Umsatzsteuer-Nachzahlungen zurückgestellt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Rückstellungen für drohende Verluste, ungewisse Verbindlichkeiten, Mietnebenkosten und Wiederherstellungsverpflichtungen aus Mietverträgen (TEUR 42.449), Personalverbindlichkeiten (TEUR 17.040), Haftungsverbindlichkeiten (TEUR 5.708), ausstehende Rechnungen (TEUR 26.026) und Rücknahmeverpflichtungen für Eigenleergut (TEUR 7.605). Die Zuführung zu den Sonstigen Rückstellungen erfolgt nach der Nettomethode. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 255.625 sind TEUR 50.625 durch Buchgrundschulden besichert. Sie betreffen in Höhe von TEUR 36.730 Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen branchenüblichen Sicherheiten. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR 230.875 betreffen in Höhe von TEUR 40.700 Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren. TEUR 190.175 resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse aus dem Warengeschäft setzen sich wie folgt zusammen:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 23.047, die hauptsächlich aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 13.595) und Erträgen aus Wertaufholungen (TEUR 4.395) resultieren. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 8.887 enthalten. Sie betreffen im Wesentlichen Zuführungen zu den Mietrückstellungen. Abschreibungen auf Finanzanlagen Die Abschreibungen auf Finanzanlagen (TEUR 239) erfolgten wegen voraussichtlich dauerhafter Wertminderung. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist ein Steuerertrag von TEUR 177 (Vj. Aufwand TEUR 3.207) aus latenten Steuern enthalten. Steuerliche Überleitungsrechnung
Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern resultieren im Wesentlichen aus KFZ- und Grundsteuern. Ergebnisverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens Das Bilanzergebnis aus:
soll wie folgt verwendet werden:
Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge des Mutterunternehmens aus der Aktivierung latenter Steuern (TEUR 13.942) und der Änderung des Abzinsungssatzes bei Berechnung der Pensionsrückstellungen (TEUR 666) beträgt TEUR 14.608. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen insgesamt TEUR 1.583.289. Diverse Einzelhandelsobjekte, die vom Konzern angemietet und überwiegend an selbständige EDEKA-Kaufleute und trinkgut-Partner untervermietet sind, sind in Form langfristiger Mietverträge ausgestaltet, bei denen der Vermieter wirtschaftlicher Eigentümer des Vermögens bleibt. Hierdurch ergibt sich im Vergleich zum Eigentumserwerb für den Konzern ein Liquiditätsvorteil. Außerdem entfällt für den Konzern das Verwertungsrisiko. Jedoch verbleibt die Chance zukünftiger Wertsteigerungen beim rechtlichen Eigentümer. Darüber hinaus enthalten diese Pacht- und Mietverpflichtungen für die Logistikstandorte sowie Leasingverpflichtungen für Firmenfahrzeuge. Für etwaige Risiken aus den Miet- und Leasingverträgen werden Rückstellungen gebildet. Ein über das geschäftsübliche Maß hinausgehendes Bestellobligo besteht nicht. Haftungsverhältnisse Es bestehen insgesamt Haftungsverhältnisse in Höhe von TEUR 190.151 (Vj. TEUR 189.052), davon aus Bürgschaften in Höhe von TEUR 189.621 (Vj. TEUR 189.052) sowie aus Gewährleistungsverträgen in Höhe von TEUR 530 (Vj. TEUR 0). Für die risikobehafteten Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften werden entsprechende Rückstellungen gebildet. Die Haftungsverhältnisse betreffen in Höhe von TEUR 18.458 Aufsichtsratsmitglieder der Gesellschaft. Aufgrund des guten Informationsstandes über die Finanzierungsverhältnisse der den Haftungsverhältnissen zugrundeliegenden Darlehensnehmern gehen wir bei den hier ausgewiesenen Haftungsverhältnissen von einem sehr geringen Risiko aus. Geschäftsführung
Die Geschäftsführer sind von den Regelungen des § 181 BGB befreit. Mitglieder des Aufsichtsrates
Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind selbstständige Einzelhandelskaufleute. Arbeitnehmervertreter
Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen
Arbeitnehmer Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer:
Daneben wurden im Geschäftsjahr durchschnittlich 317 Auszubildende beschäftigt. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr angefallene Gesamthonorar beläuft sich für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 373. für andere Bestätigungsleistungen TEUR 3. Gesellschafterstruktur An der Gesellschaft zu je 25,0 % beteiligt sind die EDEKA Duisburg eingetragene Genossenschaft, Moers, und die EDEKA Essen eG, Moers. Die EDEKA Zentralhandelsgesellschaft mbH, Hamburg, hält 50,0 % der Anteile. Die EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mit beschränkter Haftung, Moers, erstellt für ihre Tochtergesellschaften einen befreienden Konzernabschluss nach § 291 HGB. Dieser Konzernabschluss kann im Bundesanzeiger eingesehen werden. Die EDEKA Duisburg eingetragene Genossenschaft, Moers, und die EDEKA Essen eG, Moers, stellen einen freiwilligen gemeinsamen Gruppenabschluss auf, in den sie den Konzernabschluss der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mit beschränkter Haftung, Moers, einbeziehen. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Moers, 31. März 2017 EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mit beschränkter Haftung, Moers T. Kerkenhoff D. Neuhaus S. Steves Entwicklung des Anlagevermögens 2016
* davon Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung
59.130.379,67
KonzernkapitalflussrechnungEDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mit beschränkter Haftung
EigenkapitalspiegelKonzern EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mit beschränkter Haftungin EUR
Konzernlagebericht 2016Grundlagen des Unternehmens Der Konzern der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mit beschränkter Haftung ist Teil der deutschlandweiten EDEKA-Gruppe, die im Bereich Food Marktführer in Deutschland ist. Im Auftrag ihrer genossenschaftlichen Gesellschafter EDEKA Duisburg eingetragene Genossenschaft und EDEKA Essen eG erfüllt sie deren Förderauftrag, indem sie leistungsstarke Dienstleistungen den selbstständigen Einzelhändlern zur Verfügung stellt und die Existenzgründung von selbstständigen Einzelhändlern intensiv fördert. Die Geschäftsfelder des Konzerns der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mit beschränkter Haftung bestehen aus:
Daneben werden vom Konzern EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mit beschränkter Haftung folgende Leistungen für die selbstständigen Kaufleute angeboten:
Wesentliche Großhandelsstandorte sind die Vollsortiments- und Frischelager in Moers, Meckenheim und Hamm sowie Getränkelager in Hamm, Oberhausen und Frechen. An den Standorten Meckenheim und Essen wird jeweils ein Fleischwerk betrieben, der Standort der Bäckerei ist Kamp-Lintfort. Der Produktionsstandort der Confiserie befindet sich in Duisburg. Das Absatzgebiet umfasst im Wesentlichen das Bundesland Nordrhein-Westfalen. Die Geschäftsführung des Konzerns wird von den Geschäftsführern der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mit beschränkter Haftung wahrgenommen, die in Personalunion Geschäftsführer der Tochtergesellschaften sind. Mitglieder im Aufsichtsrat der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mit beschränkter Haftung sind selbstständige EDEKA-Kaufleute sowie Arbeitnehmervertreter. Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland war auch im Jahr 2016 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2016 um 1,9 % höher als im Vorjahr. Dieser Effekt ist insbesondere durch die positive Entwicklung der Erwerbstätigkeit mit einer Steigerung von 1,0 % auf 43,5 Mio. Beschäftigte im Vergleich zu 2015 verursacht worden. Die privaten Konsumausgaben haben sich laut statistischem Bundesamt preisbereinigt um 2,0 % erhöht, wobei der Verbraucherpreisindex um 0,5 %-Punkte im Vergleich zum Vorjahr stieg. Laut Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) erhöhte sich der Umsatz im deutschen Lebensmitteleinzelhandel (inkl. Drogerieumsätze) um 2,0 % auf 176,0 Mrd. EUR. Im Bereich der Getränkefachmärkte war laut den Marktforschungsergebnissen der IRI in 2016 ein leichter Umsatzrückgang von 0,8 % zu verzeichnen. Wirtschaftsbericht Umsatzentwicklung Der Konzernumsatz (Ware) der EDEKA Rhein-Ruhr stieg im Geschäftsjahr 2016 um 2,1 % von 4.256,0 Mio. € auf 4.345,9 Mio. €. Maßgeblich für das Umsatzwachstum war, dass die selbstständigen Kaufleute im Vollsortiment ihren Umsatz in 2016 erneut um 5,7 % steigern konnten. Der Umsatz der selbstständigen Kaufleute im Getränkefachmarkt liegt mit einem Umsatzwachstum von 2,6 % ebenfalls über dem Vorjahresniveau. Bei den in Regie geführten Vollsortimentsmärkten sank der Umsatz nominal um 3,0 %, bei den trinkgut-Regieobjekten konnte der Umsatz geringfügig um 0,3 % erhöht werden. Die Backshops der Bäckerei Büsch erwirtschafteten ein Umsatzwachstum von 6,0 %, Rasting erzielte ein Umsatzwachstum von 2,5 %. Die Entwicklung des Warenumsatzes stellt sich im Zeitablauf wie folgt dar:
Der geplante Warenumsatz für das Geschäftsjahr 2016 lag bei 4.352,7 Mio. €. Damit liegt der aktuelle Konzernumsatz geringfügig unter Plan. Flächenentwicklung Die Gesamtverkaufsfläche sank in 2016 um 1,7 % auf 1.135 tqm. Dabei standen 11 Neueröffnungen/Übernahmen mit insgesamt 13.986 qm 42 Schließungen mit insgesamt 36.281 qm gegenüber. Damit ergibt sich ein saldierter Nettoabgang von 19,8 tqm Verkaufsfläche. Die durchschnittliche Verkaufsfläche der Vollsortimentsgeschäfte stieg auf 1.363 qm. Die Verkaufsflächenstruktur hat sich weiter verbessert. Mittlerweile entfallen 87,1 % der Verkaufsfläche bei den Vollsortimentsgeschäften auf Objekte größer 800 qm und 55,6 % auf Objekte größer 1.500 qm. Die Flächenstruktur zum 31.12. der Geschäftsjahre 2015 bzw. 2016 stellt sich folgendermaßen dar:
Spartenentwicklung Großhandel Der Großhandelsumsatz ist um 2,2 % auf 4.064,5 Mio. € (Vorjahr: 3.976,7 Mio. €) gestiegen. Das Ergebnis des Großhandels ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Während das Ergebnis aus dem Warengeschäft deutlich über dem des Vorjahres liegt, hat sich sowohl das Zinsergebnis als auch das neutrale Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. Regie-Einzelhandel Vollsortiment Der Bruttoumsatz der in Eigenregie geführten Vollsortimensmärkten ist auf vergleichbarer Fläche um 1,1 % gestiegen. Bei den darin enthaltenen Marktkauf-SB-Warenhäusern ist ein Anstieg um 1,1 % zu verzeichnen. Per 31.12.2016 befinden sich im Regie-Vollsortimentseinzelhandel fünf E-Center mit einer Fläche von 12.144 qm und 22 Marktkauf-SB-Warenhäuser mit einer Fläche von 144.621 qm.
Das Ergebnis im Regie-Einzelhandel Vollsortiment einschließlich Zentralkosten ist wie im Vorjahr negativ. Der Umsatz auf vergleichbarer Fläche ist etwas gestiegen, sodass eine Verbesserung des Ergebnisses erwirkt werden konnte. Regie-Einzelhandel Getränke Die Bruttoumsätze der vergleichbaren Getränkefachmärkte sind um 4,7 % gestiegen. Per 31.12.2016 werden 32 Märkte mit einer Fläche von 25.887 qm betrieben. Die Umsatz- und Flächenentwicklungen der Getränkefachmärkte sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:
Das Ergebnis der Getränkefachmärkte hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Mio. € auf 1,7 Mio. € verbessert. Produktionsgesellschaften Fleischhof Rasting Der Nettoumsatz der Fleischhof Rasting ist im Geschäftsjahr 2016 von 462,7 Mio. € auf 474,3 Mio. € oder um 2,5 % gestiegen. Die Mengensteigerung lag mit 1,7 % auf dem gleichen Niveau. Das Umsatzwachstum konnte insbesondere in den Warengruppen Frischfleisch inkl. Geflügel (+ 5,7 Mio. €), Frischfisch (+ 1,8 Mio. €) und Handelsware Wurst (+ 2,0 Mio. €) generiert werden. Die Umsatz- und Tonnagenentwicklung in TEUR, in t und die Veränderung in % zum Vorjahr stellt sich im Zeitablauf wie folgt dar: Nettoumsatzentwicklung in TEUR:
Mengenentwicklung in t:
Das Ergebnis des Fleischhofes Rasting ist trotz der Umsatzentwicklung gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken, ist aber weiterhin stabil auf einem guten Niveau. Backwarensparte Die Backwarensparte hat mit ihren in Eigenregie geführten Verkaufsstellen den Bruttoumsatz in 2016 um 6,7 % gesteigert. Bei den vergleichbaren Verkaufsstellen konnte eine Ausweitung von 4,8 % realisiert werden. Die Nettoumsatzentwicklung und die Entwicklung des Filialbestandes ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:
Das Ergebnis der Backwarensparte ist im Geschäftsjahr 2016 leicht positiv. Die positive Entwicklung der Büsch GmbH konnte das negative Ergebnis der Confiserie Otto Bittner GmbH überkompensieren. Diese Ergebnisverbesserung bei der Büsch GmbH wurde erzielt durch Umsatzsteigerung in Verbindung mit entsprechender Rohertragserhöhung und zusätzlicher Senkung der prozentualen Personalkosten im Verhältnis zum Umsatz. Insgesamt konnte das Ergebnis im Jahre 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 3.125 TEUR verbessert werden. Aufwands- und Ertragsentwicklung Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die interne Steuerung sind der Umsatz, der Rohgewinn sowie die Personalkosten. Das EBIT ist im Vergleich zum Vorjahr um 14,4 Mio € gestiegen und liegt bei 61,7 Mio. €. Dabei ist das Ergebnis aus dem Warengeschäft beim Großhandel gestiegen, während das der operativen Regie- und Produktionsgesellschaften in der Summe leicht gesunken ist. Der Jahresüberschuss liegt mit 34,6 Mio. € um 10,7 Mio. € oberhalb des Vorjahres.
Investitionen Die Investitionen liegen mit 63,4 Mio. € (Vorjahr: 113,0 Mio. €) deutlich unter dem Vorjahresvolumen und werden zu 100 % durch den einfachen Cash-Flow finanziert. Wesentliche Investitionen waren der Erwerb von Einzelhandelsstandorten. Finanzielle Lage Der einfache Cashflow ist gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Mio. € gestiegen und beläuft sich zum 31.12.2016 auf 106,9 Mio. € (Vorjahr 105,1 Mio. €). Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr um -92,7 Mio. € vermindert. Ursache hierfür war im Wesentlichen die Feiertags- und Stichtagskonstellation, die zu einer überproportionalen Erhöhung des Forderungsbestandes führte und den Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit entsprechend senkte. Durch Rückführung von Krediten sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum 31.12.2016 von 343,4 Mio. € auf 255,6 Mio. € gesunken. Die Liquidität war im Berichtsjahr jederzeit sichergestellt. Bei einer um 10,6 Mio. € gesunkenen Bilanzsumme ist das Eigenkapital von 23,2 % auf 26,6 % gestiegen. Insgesamt weist der Konzern damit eine für ein Handelsunternehmen sehr gute Eigenkapitalquote auf, die für die dauerhafte Finanzierung des Geschäftsbetriebes eine gute Ausgangsbasis darstellt. Die langfristig gebundenen Vermögensgegenstände sind zu 57,1 % durch das wirtschaftliche Eigenkapital abgedeckt. Für den Differenzbetrag steht ein ausreichender Finanzmittelrahmen zur Verfügung, der bis zum Jahr 2021 abgesichert ist. Zum Bilanzstichtag bestehen zugesagte, aber nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von insgesamt T€ 80.000. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Entwicklung wichtiger Finanz- und Bilanzstrukturkennzahlen:
Chancen- und Risikobericht Der Konzern der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mit beschränkter Haftung ist als Handelsunternehmen den allgemeinen Unternehmens- und Geschäftsrisiken ausgesetzt. Entsprechend dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) identifiziert der Konzern der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mit beschränkter Haftung systematisch die möglicherweise bestehenden Risiken. Das Risikomanagementsystem wird laufend entsprechend den sich ergebenden Anforderungen weiterentwickelt. Es dient dazu, frühzeitig Risiken zu erkennen, die den Fortbestand oder die Entwicklung des Unternehmens gefährden können und diese zu bewerten, sodass geeigenete Vorsorge- und Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden können. Es erfolgt eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit dem operativen Geschäft. Zur Überwachung der Risiken und Chancen und zur Zielerreichung des Konzerns der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mit beschränkter Haftung wurde ein Überwachungsprozess implementiert. Innerhalb dieses Prozesses werden dezidierte Planungen vor allem der operativen Tochtergesellschaften erstellt, die Geschäftsentwicklung analysiert, die Planungen der Unternehmensgruppe geprüft und die Entwicklung verfolgt. Kontinuierliche Ergebnisrechnungen und deren Überwachung dienen dem Management als Grundlage für Entscheidungen bezüglich der Steuerung des Konzerns. Unterstützt werden diese Maßnahmen durch Markt- und Wettbewerbsbeobachtungen sowie durch den Informationsaustausch mit den selbstständigen Kaufleuten. Der Lebensmitteleinzelhandel zählt zu den am stärksten umkämpften Teilmärkten der deutschen Volkswirtschaft. Ungeachtet dessen zeigte sich der mittelständische Einzelhandel in den vergangenen Jahren als krisensicher und wettbewerbsfähig. Wider den negativen Entwicklungen der internationalen Finanzmärkte wurde das Umsatzwachstum fortgesetzt; der mittelständische Einzelhandel zählte weiterhin zu den Stabilitätsfaktoren der deutschen Wirtschaft. Durch die Einbindung in die nationale EDEKA-Gruppe, die hohe Sortimentskompetenz und die permanente Optimierung der Geschäftsprozesse kann der Konzern der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mit beschränkter Haftung den Druck auf die Margen kompensieren und den angeschlossenen Einzelhändlern eine hinreichende Gesamtleistung zur Verfügung stellen. Entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mit beschränkter Haftung ist eine zukunftsfähige Flächenstruktur. Um den Vorteil der großen Sortimentstiefe und -breite ausspielen zu können, sind im Vollsortiment Einzelhandelsflächen erforderlich, die oberhalb von 1.500 qm liegen. Dies ist mit der Akquisisation von Neuflächen in den vergangenen Jahren gelungen. Der Konzern hat eine der besten Flächenstrukturen innerhalb der EDEKAGruppe. Auch im Vergleich zu Wettbewerbern ist die Flächenstruktur konkurrenzfähig. Mit dem trinkgut-Konzept verfügt die Unternehmensgruppe über das beste Getränkefachmarktkonzept in ihrem Absatzgebiet. Zusammen mit den weit überdurchschnittlichen Verkaufsflächen bei den Getränkefachmärkten und der Umstellung auf die Eigenlogistik bei den Mehrweggetränken wird die Spitzenposition in der Zukunft gesichert werden. Der Wettbewerb zwischen den Handelsketten um gute Standorte ist sehr hoch, so dass auch die Mieten für die Objekte gestiegen sind. Ein zusätzliches Risiko stellt die restriktive Handhabung der Baunutzungsverordnung durch die Kommunen dar. Bei der Eigenentwicklung von Standorten können diese frühzeitig projektiert und gemeinsam mit den Kommunen entwickelt werden. Dadurch können sowohl der Standort selbst als auch eine adäquate Miete für den Einzelhandel gesichert werden. Dies ist dem Konzern der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mit beschränkter Haftung in den vergangenen Jahren gut gelungen. Wir gehen davon aus, dass mit diesem Konzept auch in Zukunft die Flächenstruktur weiter optimiert und eine ausreichende Zahl von neuen Standorten für den Konzern generiert werden. Insgesamt hat die Überprüfung unserer Risikopositionen keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass der wirtschaftliche Fortbestand des Unternehmens gefährdet ist bzw. dass Risiken vorhanden sind, die eine zukünftige Bestandsgefährdung zur Folge haben können. Voraussichtliche Entwicklung In den ersten beiden Monaten 2017 sind die Warenumsätze im Konzern der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mit beschränkter Haftung um 3,3 % gestiegen. Auf vergleichbarer Fläche haben die selbstständigen EDEKA-Einzelhändler im Bereich Vollsortiment einen Umsatzzuwachs von 1,9 % erzielt. Die Getränkemärkte haben auf vergleichbarer Fläche eine Umsatzsteigerung von 3,1 % im Verhältnis zum Vorjahr zu verbuchen. Geplant für das Geschäftsjahr 2017 ist ein leicht erhöhter Umsatz aus Warenverkäufen (Plan 2016: 4.353 Mio. EUR). Bei ähnlichen Rohmargen und leicht steigendem Sachaufwand rechnen wir mit einem Konzernjahresüberschuss 2017 auf Vorjahresniveau. Im Laufe des Geschäftsjahres 2017 wird die aktuell für einige Kunden bereits produktive "Kundenfakturierung" im RWWS vollständig ausgerollt. Zusätzlich wird mit der Aufschaltung der Regie-Märkte auf die RWWS - Filialabrechnung ein Grundstein zur besseren Sortimentssteuerung im Einzelhandelsumfeld gelegt. Neben den vorgenannten technischen RWWS - Umstellungen erfolgt in 2017 mit der Integration der ehemaligen Kaisers Tengelmann - Filialen in die Schnellkauf Handelsgesellschaft mbH eine Ausweitung des Filialnetzes der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mit beschränkter Haftung. Wir gehen davon aus, das sich die positive Entwicklung des Konzerns der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mit beschränkter Haftung und ihrer angeschlossenen selbstständigen Einzelhändler weiter fortsetzt. Aufgabe ist es, die erhöhte Sortimentstiefe und Warenverfügbarkeit in weiter überdurchschnittliche Umsatzzuwächse und damit verbundene Ertragssteigerungen umzusetzen. Mit einer sowohl im Vollsortiments- als auch im Getränkebereich zukunftsträchtigen Flächenstruktur mit individuell den örtlichen Verhältnissen angepassten Lebensmittel- und Getränkefachmärkten bietet die EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mit beschränkter Haftung den Verbrauchern ein attraktives Angebot, das neben konkurrenzfähigen Preisen auch Vielfalt, Frische, Service und Freundlichkeit beinhaltet. Somit gehen wir davon aus, dass wir auch in 2017 unsere Ziele erreichen werden.
Moers, den 31. März 2017 EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mit beschränkter Haftung T. Kerkenhoff D. Neuhaus St.Steves Bestätigungsvermerk des KonzernabschlussprüfersWir haben den von der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mit beschränkter Haftung, Moers, aufgestellten Konzernabschuss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapltalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDVV) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bel der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und aber das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen Ober mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt Insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und steilt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar." Den vorstehenden Bericht haben wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450) erstattet.
Hamburg, den 25. April 2017 UNIVERSA
Prüfungs- und Treuhandgesellschaft mbH
Hübotter, Wirtschaftsprüfer Mackedanz, Wirtschaftsprüfer Bericht der AufsichtsräteDie Aufsichtsräte haben die ihnen obliegenden Aufgaben für das Geschäftsjahr 2016 wahrgenommen. Die Aufsichtsratsmitglieder der Genossenschaften bilden gleichzeitig den Aufsichtsrat der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr und nehmen an den Gesellschafterversammlungen dieser Gesellschaft teil. Die Aufsichtsräte haben sich von den Vorständen der Genossenschaften bzw. von der Geschäftsführung des Großhandelsbetriebes regelmäßig über Lage und Entwicklung des Konzerns einschließlich der Großhandelsunternehmen sowie der mit diesem verbundenen Gesellschaften unterrichten lassen. Sie haben sich den Geschäftsverlauf und insbesondere die Geschäftsergebnisse der einzelnen konzernangehörigen Gesellschaften durch schriftliche und mündliche Berichte darlegen lassen und den Geschäftsgang überwacht. Angelegenheiten, die nach Gesetz und Satzung der Mitwirkung des Aufsichtsrates unterliegen, wurden entsprechend im Aufsichtsrat behandelt. Der Aufsichtsrat der EDEKA Handelsgesellschaft hat die Universa Prüfungs- und Treuhandgesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beauftragt, den Jahresabschluss, den Konzernabschluss sowie die Jahresabschlüsse der Tochtergesellschaften zum 31. Dezember 2016 unter Einbeziehung der Buchführung sowie der Lageberichte zu prüfen. Die Abschlüsse der Genossenschaften wurden nach Gesetz vom EDEKA Verband kaufmännischer Genossenschaften e.V. geprüft. Der Abschlussprüfer hat an der Aufsichtsratssitzung, in der die Jahresabschlüsse vorgelegt wurden, teilgenommen und dort über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung mündlich berichtet. Allen Abschlüssen wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. Die Geschäftsführung hat die Jahresabschlüsse dem Aufsichtsrat vorgelegt. Die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers sowie dessen mündliche Erörterungen wurden zustimmend zur Kenntnis genommen. Die Jahresabschlüsse der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr und er mit ihm verbundenen Unternehmen wurden einschließlich der Ergebnisverwendung gebilligt, sie sind damit festgestellt. Die Jahresabschlüsse der Genossenschaften wurden vom Aufsichtsrat gebilligt. Den Vorschlägen für die Gewinnverwendungen, die den Vorschriften der Satzungen entsprechen, schließen sich die Aufsichtsräte an. Es wird den Generalversammlungen empfohlen, die Jahresabschlüsse zu genehmigen und den vorgeschlagenen Gewinnverteilungen zuzustimmen. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Aufsichtsrat in seiner Verantwortung als Kontrollorgan in der Doppelfunktion über alle Informationen verfügte und so für die legitimen Interessen der Mitglieder eingetreten ist. So fand der genossenschaftliche Förderauftrag in der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mit ihren Tochtergesellschaften ausreichend Berücksichtigung. Der Aufsichtsrat bedankt sich beim Vorstand und allen Mitarbeitern für die in 2016 geleistete Arbeit. Den Mitgliedern gebührt Anerkennung für die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Großhandelsbetrieb.
Moers, im Mai 2017 Für den Aufsichtsrat der EDEKA Duisburg eG O. Czajkowski, Vorsitzender Für den Aufsichtsrat der EDEKA Essen eG O. Czajkowski, Vorsitzender Für den Aufsichtsrat der EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mbH O. Czajkowski, Vorsitzender |
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